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Maroldsweisach

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Maroldsweisach
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Die Marktgemeinde Maroldsweisach liegt in den Haßbergen im nordöstlichen Unterfranken. Auf dem Gebiet der Gemeinde befinden sich zahlreiche Schlösser und Burgruinen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Maroldsweisach liegt an der Weisach, einem Zufluss der Baunach.

Die Kommune Maroldsweisach besteht aus 17 Gemeindeteilen, folgend die touristisch interessantesten in Auswahl:

  • Altenstein mit der Burgruine Altenstein
  • Das Dorf Birkenfeld ist eigentlich nur die Siedlung am Schloss Birkenfeld, der Gutshof mach die Hälfte des Ortes aus.

Hausberg von Maroldsweisach ist der 464 Meter hohe vulkanische "Zeilberg" unmittelbar östlich vom Ort Maroldsweisach und mit einem großen Steinbruch.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen (Straßen-km)
Bad Königshofen20 km
Ebern18 km
Schweinfurt45 km
Bamberg44 km
Würzburg86 km
Frankfurt am Main204 km
München268 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächste internationale Flughäfen sind der Großflughafen in Frankfurt am Main, 210 Kilometer entfernt und in rund zweieinhalb Autostunden erreichbar, sowie der Flughafen in Nürnberg in 100 km Entfernung und in einer guten Autostunde erreichbar.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Der Ort Maroldsweisach liegt an der gut ausgebauten Bundesstraße B279 und am Streckenabschnitt zwischen Bad Königshofen und Bamberg. Die Bundesstraße führt durch Maroldsweisach hindurch.

Einfachste großräumige Anfahrt von Norden und Westen über die Autobahn A71 Schweinfurt - Erfurt (Thüringer-Wald Autobahn): Abfahrt Bad Neustadt / Nord, und Anschlussstelle der B279. Weiter Richtung Bamberg und noch ca. 42 km nach Maroldsweisach.

Einfachste großräumige Anfahrt von Süden über die Autobahn A73 Erlangen - Bamberg - Coburg: Abfahrt Breitengüßbach Mitte (nach Bamberg) und weiter Richtung auf der B279 Bad Neustadt und noch 33 km nach Maroldsweisach.

Die Burgenstraße führt durch den Ort.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Maroldsweisach

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Burgruine Dippach[Bearbeiten]

1 Im Ort Dippach (452 m). Erhalten sind die Außenmauern mit dem Torturm einer kleinen spätmittelalterlichen Dienstmannenburg.

Anfahrt über die B279 und Abzweig im Ort Ermershausen in Richtung Birkenfeld, noch am Ortsrand von Ermershausen nochmaliger Abzweig nach Dippach und weiter ca. zwei Kilometer bis Dippach.

Burgruine Altenstein[Bearbeiten]

Reste der Schlosskapelle

2 Die Burgruine liegt im Höhendorf Altenstein (452 m) und auf einer Anhöhe rund 150 m mit weiter Aussicht über dem Weisachtal.

Dorf und Burgruine Altenstein

Die Burg und die damaligen Burgherren der Familie von Stein zu Altenstein wurden im Jahre 1225 indirekt mit "Marquardus Magnus de antiquo lapide" erstmals erwähnt, die Burg 1232 dann explizit als castrum.

Anschließend war die Burg eine typische Ganerbenburg, sie wurde Ende des 13. Jahrhunderts von acht Familien bewohnt, die jeweils eigene Kemenaten (Wohnbauten) besaßen. Das Zusammenleben auf der Burg wurde in den sogenannten Burgfriedensverträgen geregelt.

Die ganze Burg war in ihrer Standzeit immer durch die Verschiebungen im Fels / Sandstein unter den Fundamenten der Burg gefährdet, verschiedene Bauteile stürzten sogar ein oder wurden beschädigt, bis in das 16. Jahrhundert wurde immer wieder angebaut und umgebaut.

Brücke und Burggraben

Die Burg erlebte dann auch Zerstörungen und Wiederinstandsetzungen im Bauernkrieg und auch im Markgrafenkrieg, nach weiteren Zerstörungen im dreißigjährigen Krieg wurde die Burg endgültig zur Ruine. Die Familie Stein von Altenstein verließ im Jahr 1703 ihren Stammsitz und zog in ihrer neues Schloss im Ort Pfaffendorf in Nähe der Burg, die Linie starb 1875 aus. Die Burgruine befindet sich seit 1972 im Besitz des Landkreises Haßberge, der sich gemeinsam mit dem örtlichen Burg- und Heimatverein auch um die Pflege kümmert.

Von der Burg erhalten sind heute Südzugang mit Brücke und Burgtor, Reste des Bergfrieds und der 1438 erbauten Kapelle, verschiedene der bis zu dreifach übereinander liegenden Burgkeller und Gewölbe und Teile der massiven Zwingermauer mit runden Eck- und Tortürmen am nördlichen Halsgraben und aus den Anfängen der Burg.

Ende Juli 2012 eröffnete an der Burg das Burgeninformationszentrum Altenstein: Das Informationszentrum wird vom Zweckverband Deutscher Burgenwinkel betrieben, zu sehen gibt es Stationen zum Leben auf einer Burg im Mittelalter als Modelle und multimediale Bild-Text-Präsentationen.

Im Web: Burg-und Heimatverein Altenstein e.V.;

Anfahrt mit Abzweig von der B279 bei Junkersdorf und noch rund zwei Kilometer zur Burg.

Schloss Maroldsweisach[Bearbeiten]

3 Im Ort Maroldsweisach.

Schloss Birkenfeld[Bearbeiten]

Schloss Birkenfeld

4 Die Anlage im Ort Birkenfeld hat ihre Ursprünge als ein Landgut und als ehemalige Wasserburg an der alten Landstraße von Bamberg nach Meiningen, mit Anfängen im 14. Jahrhundert. Die Domäne war seit 1475 im Besitz des Adelsgeschlechts derer von Hutten und auch deren Familiensitz. Dem Adelsgeschlecht entstammte der erste Reichsritter und Philosoph Ulrich von Hutten, ein früher Verfechter der Aufklärung und des Protestantismus.

Das heutige Schloss Birkenfeld als eine spätbarocke Anlage im Stil einer italienischen Villa entstand von 1738 bis 1753 unter dem Bauherren Johann Philipp Friedrich Freiherr von Hutten und nach Plänen des Architekten Johann David Steingruber. Der Berliner Johann Franz Gout entwarf die Stuckarbeiten und Freskomalereien, 1775 wurde die Anlage endgültig fertiggestellt. Die Schlossanlage wird zu den wichtigsten des 18. Jahrhunderts, mindestens für Franken, gezählt.

Die Gutsanlage umfasst den Hauptbau und mehrere Wirtschaftsbauten, die Bausubstanz ist im wesentlichen unversehrt erhalten geblieben. Seit dem 19. Jahrhundert ist Schloss Birkenfeld im Besitz der Grafenfamilie von Ortenburg und wurde zwischen 1992 und 2000 aufwändig saniert.

Die Schlossanlage wird von den Schlossherren privat genutzt und dient auch als Herberge, siehe im Abschnitt Unterkunft.

Anfahrt über die B279 und Abzweig im Ort Ermershausen, weiter noch ca. 2 km bis Birkenfeld.

Schloss Ditterswind[Bearbeiten]

Schloss Hafenprepach[Bearbeiten]

Schloss Pfaffendorf[Bearbeiten]

Schloss Wasmuthhausen[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Stein- Erlebnispfad um den Steinbruch im Zeilberg. Thema sind Steine und die Steinbearbeitung und die Tiere und Pflanzen im Steinbruch, Vulkanbiergarten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Eine Auswahl an Geschäften mit Lebensmitteln (Edeka), Bäckerei, Metzgereien, Spirituosen und auch zu Kleidung findet sich vor allem in Maroldsweisach und entlang der Hauptstraße.

Brennereien[Bearbeiten]

  • 1 Fränkische Obstbrennerei Denninger, Pfaffendorfer Gasse 3, 96126 Maroldsweisach (OT Altenstein). Tel.: +49 (0)9535 357, E-Mail: .Fränkische Obstbrennerei Denninger auf Facebook. Angeboten werden Obstbrände hergestellt vom Obst der eigenen alten Streuobstwiesen rund um Altenstein. Die Brände sind zweifach destiliert. Saisonal kann man erntefrische Kirschen, Äpfel, Pflaumen und Birnen erwerben, sowie Obstsorten die teils fast in Vergessenheit geraden sind. Geöffnet: Mo-Sa 8-20 Uhr. Abholung nach Vereinbarung.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Brauerei-Gaststätte Hartleb (Zum grünen Baum, Zimmer), Herrenstraße 9, 96126 Maroldsweisach (im Ortszentrum). Tel.: +49 9532 240. Das in der Brauereigaststätte gebraute Bier ist ein unfiltriertes Landbier, welches auch in mitgebrachte Gefäße abgefüllt und weiterverkauft wird. Außerdem gibt es preisgünstige typische fränkische Küche.
  • 2 Zur Eisenbahn Pizzeria bei Salvatore, Vorstadtstraße 31, 96126 Maroldsweisach. Tel.: (0)9532 276.
  • 3 Zum Gutshof, Schloßplatz 6, 96126 Maroldsweisach. Tel.: (0)9532 980870. Café.
  • 4 Bella Vista, Birkenfeld 8, 96126 Maroldsweisach OT Birkenfeld. Tel.: (0)9532 921017. Pizzeria.
  • 2 Vulkanbiergarten („Zeilberger-Vulkan-Bier“), Zeilberger- Integrations-Projekt, Voccawind 45, 96126 Maroldsweisach (unterhalb des Gipfels vom Zeilberg). Tel.: +49 9532 9227 26. Ausgeschenkt wird das "Vulkanbier" der Brauerei Raab aus Hofheim. Der Biergarten ist Teil des Sozialpsychiatrischen Verbundes Haßberge zur Betreuung psychisch kranker Menschen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Schloss Birkenfeld (Ferienwohnungen im Verwalterhaus, Wohneinheit Cook im Schlossgebäude und im Gänsehüterhaus), Birkenfeld 5, 96126 Maroldsweisach (im Ort Birkenfeld 2 km westlich von Maroldsweisach). Tel.: +49 9532 216.
  • 2 Gasthof zur Sonne, Pfaffendorfer Hauptstr. 20, 96126 Maroldsweisach. Tel.: +49 9535 241.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche71,9 km²
Telefonvorwahl09532
Postleitzahl96126
KennzeichenHAS
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Klemm, Fritz: Rund um den Zeilberg. Markt Maroldsweisach mit allen Ortsteilen.. Coburg : Neue Presse, 1988; 129.

Weblinks[Bearbeiten]

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