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Französisch-Guayana

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Französisch-Guayana ist ein französisches Übersee-Department im Nordosten von Südamerika und das einzige der drei Guayanas, das noch nicht unabhängig ist. Vermutlich wird es auch dazu nie kommen, denn die Einwohner profitieren vom höchsten Lebensstandard Südamerikas, so dass weniger als 10 Prozent der Bevölkerung eine Loslösung von Frankreich unterstützen.

Das Gebiet grenzt an Brasilien und Suriname und ist zum größten Teil von tropischem Urwald bedeckt. Noch ist es extrem dünn besiedelt, aber eine große Schar Einwanderer aus den Nachbarländern und aus Asien ändert dies langsam und trägt zu einem multikulturellen Flair bei. Für Reisende interessant sind der Weltraumbahnhof Kourou sowie die Hauptstadt Cayenne mit der vorgelagerten ehemaligen Strafkolonie auf der Inselgruppe Îles du Salut.

Lage
Département 973 in France 2016.svg
Flagge
FrankreichFlagge Frankreich
Kurzdaten
Hauptstadt Cayenne
Staatsform Französisches Überseedépartement
Währung Euro (EUR)
Fläche 91.000 km²
Bevölkerung 191.000
Sprachen Französisch
Religionen Katholiken
Telefonvorwahl +594
Internet TLD .gf
Zeitzone MEZ-4h

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Französich-Guayana

Das Land ist in zwei Bezirke (Cayenne und Saint-Laurent-du-Maroni), 19 Kantone und 22 Gemeinden eingeteilt.

Städte[Bearbeiten]

  • Cayenne, 62.996 Einwohner, die Hauptstadt. Sie liegt am Atlantik im zentralen Teil.
  • Saint-Laurent-du-Maroni, 19.211 Einwohner. Grenzstadt nach Suriname, am Maroni-Fluss.
  • Kourou, 19.107 Einwohner, bekannt für den Weltraumbahnhof Centre Spatiale Guyannais der ESA und für seine Strände.
  • Saint-Georges-de-l'Oyapock, 4.000 Einwohner, bis 2004 isolierter Grenzort nach Brasilien, etwas landeinwärts am Oyapock-Fluss im Osten.
  • Maripasoula, 5.000 Einwohner, größte Gemeinde im Landesinneren, gelegen an der Grenze nach Suriname im Südwesten.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Französisch-Guayana ist zu 90 % mit Urwald bewachsen. Bis auf wenige Städte und Dörfer im Zentrum des Landes (z.B. Saül) ist nur die Küste besiedelt. Außer ein paar kleineren Bächen und Wasserläufen gibt es zwei große Flüsse, den Maroni, der die Westgrenze zu Suriname markiert und den Oyapock, der im Osten die Grenze zu Brasilien bildet.

Neben den Teufelsinseln gibt es auch einige kleine Inseln vor Rémire.

Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen. Zu diesen gehören etwa 40 verschiedene Indianerstämme, Créolen und Noirs Marrons - die Nachfahren der verschleppten Sklaven zur Zeit der Kolonisierung-, Franzosen, Hmongs aus Laos, Brasilianer, Surinamesen und Antillais, die Einwanderer von den karibischen Antillen. Besonders die Einwanderung aus dem nahen Brasilien hat seit Ende des 20. Jahrhunderts zu einem hohen Bevölkerungswachstum geführt.

Geschichte[Bearbeiten]

Französisch-Guayana hat eine wechselvolle und aus europäischer Sicht von vielen Rückschlägen geprägte Geschichte. Das Gebiet war ursprünglich von indigenen Völkern bewohnt, unter denen die Arawak, die Kariben und die Wayana, nach denen das Gebiet benannt wurde, zu nennen sind; diese siedeln auch heute noch im Landesinneren und leben im Spannungsfeld zwischen Natur und Moderne. Als wohl erste Europäer betraten die Mitglieder einer Expedition von Kolumbus 1498 das Gebiet. 1604 gelangten die ersten französischen Siedler in die Region, sie wurden jedoch von den konkurrierenden Portugiesen vertrieben, 1643 wurde ein weiterer Versuch nach Angriffen der Ureinwohner abgebrochen. 1658 versuchten die Niederländer das Gebiet von Cayenne zu kolonisieren, 1665 folgten erneut die Franzosen, die in der Folge endgültig die Herrschaft übernahmen.

Bekannt wurde das Gebiet durch eine Tragödie: Nachdem Frankreich nach dem Vertrag von Paris 1763 fast alle Gebiete in Amerika verloren hatte, schickte Ludwig XV. 12.000 Siedler in die Region. Nur wenige Hunderte davon überlebten die nächsten zwei Jahre, die anderen starben durch tropische Krankheiten und Angriffen der Ureinwohner.

Ab 1793 wurde das Gebiet, das in Frankreich einen äußerst schlechten Eindruck hinterlassen hatte, als Strafkolonie gebraucht. In der selben Zeit wurden Sklaven, die in Afrika entführt worden waren, in die Region gebracht, dies war der Beginn einer ersten dauerhaften Etablierung. Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte das Gebiet kurzzeitig bis 1814 unter portugiesische Herrschaft. 1853 wurde erstmals Gold gefunden. Ein Jahr zuvor war dagegen eine berühmte Strafkolonie begründet worden, ab 1885 wurde jeder französische Schwerkriminelle nach einem Parlamentsbeschluss nach Guayana deportiert und dort nach fünf Jahren freigelassen. Das Experiment scheiterte, da die Kriminellen zum größten Teil nicht mit den Lebensumständen klarkamen und entweder an Tropenkrankheiten starben oder wieder zur Kriminalität zurückkehrten.

1946 wurde Französisch-Guayana mit dem heutigen Status des Überseedepartments bedacht, wenige Jahre später wurde die Strafkolonie geschlossen. Es begann eine Epoche der Stabilisierung, des Wachstums und der Einwanderung, die bis heute anhält. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist Französisch-Guayana nach dem Abstieg von Ländern wie Argentinien das wohlhabendste Gebiet Südamerikas und ein Anziehungspunkt für Menschen aus den Nachbarländern, von denen viele zum meist illegalen Goldsuchen einwandern.

Kultur[Bearbeiten]

Kreolische Frauen in traditioneller Kostümierung beim Karneval von Cayenne

Französisch Guayana ist als Überseedepartement von Frankreich ein französisches Gebiet, das die Kultur des Mutterlandes zum Teil übernommen hat. Der Großteil der Bevölkerung ist katholisch und es gibt dieselben Feiertage wie bei den Katholiken und Franzosen im Allgemeinen.

Der Karneval des Landes zeigt diese Mischung der Traditionen. Er geht ursprünglich auf eine kreolische Festlichkeit zurück, die von Frankreich aus übernommen wurde. Seit Beginn der massiven Einwanderung findet man bei den Umzügen neben den traditionellen Gruppen aber auch brasilianische Tanzgruppen, auch die asiatischstämmigen Bewohner nehmen mit Drachenkostümen daran teil.

Politik[Bearbeiten]

In Französisch-Guayana gelten die französischen Gesetze und es regiert die französische Regierung. Die Bürger wählen den Conseil Régional, die Regionalversammlung, und den Conseil Général, die Versammlung der Gemeinden, und entsenden je zwei Abgeordnete in die französiche Nationalversammlung und den Senat. Der Präfekt (Verwaltungsoberhaupt) wird nicht gewählt, sondern von der französischen Regierung ernannt.

Die Unabhängigkeit von Frankreich wird nur von einer kleinen Minderheit gefordert. Diese wird von der Partei MDES (Mouvement de décolonisation et d'émancipation sociale) vertreten, die in der Regionalversammlung jedoch auf weniger als 10 Prozent kommt. Eine gewalttätige Unabhängigkeitsbewegung gibt es nicht.

Anreise[Bearbeiten]

Französisch-Guayana gehört zur Europäischen Union, aber nicht zum Schengen-Raum. EU-Bürger können sich also frei im Territorium aufhalten und auch Arbeit suchen, bei der Einreise wird aber der Reisepass oder Personalausweis kontrolliert.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Cayenne-Rochambeau liegt südlich der Hauptstadt Cayenne im Vorort Matoury. Er wird von Frankreich (Paris-Orly), Brasilien (Belém, Macapá, São Luiz, Fortaleza, Recife) sowie Fort-de-France, Pointe-à-Pitre, Santo Domingo, Port-au-Prince und Miami angeflogen. Fluggesellschaften sind Air France, Air Caribe und TAF.

Inlandsverbindungen gibt es nach Maripasoula und Saul mit Air Guyane Express.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt keine Bahnverbindungen in und nach Französisch-Guayana.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Grenzorte nach Brasilien (Saint-Georges-de-l'Oyapock / Oiapoque) und Suriname (Saint-Laurent du Maroni / Albina) werden von "Taxi-Co" (Sammeltaxen) bedient, die deutlich billiger als normale Taxis, aber teurer als Busse sind. Direktverbindungen in diese Länder gibt es jedoch noch nicht.

Von Brasilien aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Land: Einziger guter Ausgangspunkt ist Macapá (die Hauptstadt von Amapá), das von Belém aus mit der Fähre (und von anderen Städten aus mit dem Flugzeug) erreicht werden kann. Von Macapá aus gibt es nachmittags Busse nach Oiapoque, die morgens ankommen. Ansonsten gibt es die Möglichkeit, einen Geländewagen mit Fahrer (ebenfalls am Busbahnhof) als "inoffizielles Sammeltaxi" zu mieten, was etwas teurer, aber auch schneller ist. In Oiapoque nimmt man ein Passagierboot um nach Französisch-Guayana überzusetzen. Bei der Einwanderungsbehörde muss man sich, wenn man kein EU-Bürger ist und einen Stempel oder ein Visum benötigt, selbst melden, da es keine Grenzkontrolle gibt. Danach nimmt man sich ein Taxi-Co nach Cayenne (s.o.).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto ist eine Einreise am besten von Suriname aus über eine Fähre von Albina nach St. Laurent-du-Maroni möglich.

Von Brasilien aus ist die Anreise mit dem Auto noch umständlich.

  • Eine Einreise über die Ostgrenze (über Oiapoque) dauert lang und ist zudem recht teuer. Man muss zunächst Macapá anfahren, das von Belem aus nur mit der Fähre erreicht werden kann, die für die Fahrt durch die Amazonasmündung einen ganzen Tag benötigt (Abfahrt ist in der Regel morgens). Dann nimmt man die BR-156 nach Oiapoque (ca. 500 km), die derzeit geteert wird - bei Regenfällen können bestimmte Abschnitte unpassierbar werden, auch sollte man niemals außerhalb von Ortschaften anhalten, da Autodiebstáhle durch bewaffnete Banden auf dieser Strecke häufig sind. In Belem (günstiger) und Macapá sollte man auf jeden Fall volltanken, da es auf der gesamten Strecke keine Tankstelle gibt. Die wenigen Kilometer über den Oiapoque-Fluss an der Grenze sind der teuerste Abschnitt, da es nur kleine Privat-Fähren gibt, die (Stand 2010) über 200 € pro Fahrt verlangen und bis zu drei Autos aufnehmen können. Nach Cayenne ist die Straße dagegen seit 2004 fertig geteert und in gutem Zustand.
  • Die Strecke über die Transamazónica (BR-230 und BR-319, über Manaus und Boa Vista (Roraima)) ist derzeit nahezu unpassierbar, insbesondere in der Regenzeit. Problemstück ist die BR-319, die nicht instandgehalten wurde. Nur wenige Abenteurer wagen sich mit geländegängigen Fahrzeugen oder Motorrädern auf die Route - ein BBC-Team brauchte für die 600 km 6 Tage. Nimmt man die Strapazen trotz allem auf sich, kann man ab Manaus leicht über Suriname nach Französisch-Guayana gelangen. Die BR-319 wird zwar derzeit renoviert, aber es ist nicht gesichert, ob die gesamte Strecke tatsächlich asphaltiert werden wird wie vorgesehen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Bisher ist die einzige Einreisemöglichkeit neben dem Flugzeug die per Fähre oder Boot. Eine Autofähre gibt es jedoch nur an der Westgrenze nach Suriname. An der Ostgrenze nach Brasilien sind Personenboote verbreitet.

Mobilität[Bearbeiten]

Strand von Kourou

Leider gibt es in Französisch-Guayana bisher kaum öffentliche Verkehrsmittel.

Nur in Cayenne fahren Linienbusse, es ist jedoch nicht zu empfehlen, sich darauf zu verlassen, dass der Bus pünktlich kommt. Der Preis beträgt einheitlich 1,10 €.

Der Mittelstreckentransport wird ausschließlich von Sammeltaxis ("taxi-co") abgewickelt. Dies sind Minibusse mit bis zu 10 Plätzen, die ohne Fahrplan auf der Küstenstraße verkehren. Erst wenn die Busse voll sind, fahren sie los - man muss also einiges an Zeit einplanen. Die Preise sind moderat, so kostet beispielsweise Cayenne-Kourou 10 €, Cayenne - Saint-Laurent-du-Maroni 35 € und Cayenne - Saint-Georges de l'Oyapock 40 €.

Die meisten Orte im Regenwald sind nur mit dem Flugzeug der Regionalfluggesellschaft Air Guyane zu erreichen, da es dort noch keine Straßen gibt. Angeflogen werden die Orte Saul und Maripasoula.

Taxi-Boote verkehren zwischen Saint-Laurent und Apatou.

Sprache[Bearbeiten]

Die Amtssprache in Französisch-Guayana ist Französisch. Die zweitwichtigste Sprache ist Créole. Es wird hauptsächlich von dem creolischen Teil der Bevölkerung aber auch von anderen gesprochen. Unter den Jugendlichen ist Créole zum Teil sehr verbreitet. Außerdem hört man viel Portugiesisch.

Mit Englisch kommt man in Guayana leider nicht sehr weit. Es ist zu empfehlen zumindest Grundlagen des Französischen zu beherrschen.

Kaufen[Bearbeiten]

Es gibt einen "Hypermarché" etwas außerhalb von Cayenne. Das ist ein Einkaufszentrum in dem es neben einem großen Supermarkt (Hypermarché) auch kleinere Geschäfte wie z.B. Juweliere oder Handy-Shops gibt. In dem Supermarkt gibt es von Büchern über Kleidung und einer großen Auswahl an Nahrungsmitteln so ziemlich alles.

In der Stadt findet man andere kleine Supermärkte und auch Möglichkeiten zum Shoppen. Außerdem gibt es eine große Anzahl an "Épicerie"s (so ähnlich wie ein "Tante Emma Laden"). Dort gibt es hauptsächlich Lebensmittel aber auch andere Sachen wie Anti-Mückenspray, Zahnpasta und andere Hygieneartikel, Schreibwaren etc.

Die Preise sind sehr hoch. Es gibt eine "Luxussteuer", z.B. für elektronische Ware und Lebensmittel wie Milchprodukte, die aus Frankreich importiert werden sind auch sehr teuer.

Küche[Bearbeiten]

Die guayanesiche Küche ist für Europäer sehr exotisch. Es gibt viel Fisch und Fleisch von Tieren aus dem Urwald. In einigen Restaurants werden auch geschützte Tierarten angeboten (z.B. Suppenschildkröte oder Kaiman), bitte nehmen Sie diese nicht!

Nachtleben[Bearbeiten]

Während des Karnevals (vom 1. Sonntag im Januar bis zum Aschermittwoch) wird sehr viel gefeiert. Jeden Sonntag sind Umzüge in Cayenne, Kourou und Saint Laurent.

Abends kann man in die Disco oder eine Bar gehen. In Cayenne sind für die Karnevalszeit "Le Soleil Levant" und "Chez Polina" zu empfehlen, in Kourou "La Matadô". Außerhalb der Karnevalszeit kann man in die folgenden Discos und Bars gehen: "Petit Bar De L'ouest", "Bar des Palmistes", "Lido Night", "Loft" und "Acropolis".

Außerdem gibt es ein Bowlingcenter in Rémire-Montjoly.

Unterkunft[Bearbeiten]

In Cayenne gibt es zwei Hotels, "Amazonia" und "Novotel". Die Preise sind relativ hoch. Es gibt auch kleine Pensionen, diese sind allerdings nicht im Internet verzeichnet.

In Kourou gibt es zwei Hotels. Hotel Mercure Kourou Ariatel und Hotel Kourou Atlantis. Beide sind ebenfalls im gehobenen Preissektor.

Wenn man im Wald übernachten möchte, sollte man ein "Carbet" (eine Art großräumige Hütte) mieten. Dort kann man in einer Hängematte schlafen.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Der Weltraumbahnhof Centre Spatiale Guyanais in Kourou ist der größte Arbeitgeber des Gebiets

EU-Bürger profitieren auch in Französisch-Guayana von der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Niederlassungsfreiheit. Die Arbeitslosigkeit ist jedoch mit 29,5 % sehr hoch, was auch am extremen Bevölkerungswachstum liegt (von 1990 bis 2009 hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt!). Wer also nach Französisch-Guayana auswandern möchte, ist gut beraten, sich gut zu informieren, gute Französischkenntnisse sind Pflicht. Am ehesten wird man im medizinischen Bereich fündig.

Feiertage[Bearbeiten]

Siehe Frankreich.

Sicherheit[Bearbeiten]

Teile des Landes werden von der französischen Fremdenlegion (Légion Étrangère) patrouilliert, die dort gegen illegale Goldsucher vorgeht. Die Fremdenlegion schützt auch den Weltraumbahnhof und unterhält ein Ausbildungslager für den Dschungelkampf im Land.

Gesundheit[Bearbeiten]

Impfungen sind wichtig. Aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung besteht Gefahr vor Krankheiten. Besonders Malaria und Denguefieber sind in Französisch- Guayana weit verbreitet. Genauso können vorkommen: Cholera, Durchfallerkrankungen, Typhus, Tollwut und auch Zecken könnten gefährliche Infektionen Übertragen. Die Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.

Im Wald sollte man lange Kleidung und feste Schuhe tragen, da es Spinnen und Schlangen gibt.

Respekt[Bearbeiten]

Auch wenn die créolische Kultur in Französisch -Guayana sehr präsent ist, sind die Guayanesen stolz darauf, Franzosen zu sein und fühlen sich auch als solche. Es sollte vermieden werden, die Guayanesen in ihrem Verhalten o.ä. zu kritisieren. Ein anderes Thema, bei dem man vorsichtig sein muss, ist die Sklaverei.

Klima[Bearbeiten]

In Französisch-Guayana herrscht tropisches Klima. Die Temperatur bleibt das ganze Jahr über gleich, bei ca. 26 °C. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit kommt es einem allerdings wärmer vor. Nachts kühlt es ab, es reicht jedoch eine lange Hose und ein langärmeliges T-Shirt bzw. einen dünnen Pullover anzuziehen.

Von Dezember bis Mai/ Juni ist Regenzeit, von Juni bis Dezember Trockenzeit. Während der Regenzeit gibt es jeden Tag starke Regenschauer oder Dauerregen. Es ist dadurch etwas kühler als während der Trockenzeit (ca. 25 °C). "Trockenzeit" bedeutet, dass es nur ab und zu regnet. Die Luftfeuchtigkeit ist immer noch sehr hoch.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Glüsing, Jens: Das Guayana-Projekt. Ein deutsches Abenteuer am Amazonas, Berlin 2008, Ch. Links Verlag, ISBN 3861534525

Boré, Philippe: Randonnées en Guyane: 23 Balades à pied, ISBN 978-2951154827

Weblinks[Bearbeiten]

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