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Poitou-Charentes

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Angoulême 16 Obézine&beffroi 2013.jpg
Flagge
Wappen
Region Poitou-Charentes
HauptstadtPoitiers
Einwohner
1.789.779 (2013)
Fläche
25.809 km²
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Lage
Nord-Pas-de-CalaisPicardieChampagne-ArdenneLothringenElsassHaute-NormandieBasse-NormandieBretagneCentre-Val de LoireÎle-de-FranceBurgundFranche-ComtéPays de la LoirePoitou-CharentesLimousinAquitanienMidi-PyrénéesLanguedoc-RoussillonAuvergneRhône-AlpesProvence-Alpes-Côte d’AzurKorsikaAndorraMonacoLiechtensteinÖsterreichLuxemburgBelgienNiederlandeVereinigtes KönigreichDeutschlandSchweizItalienGuernseyJerseySpanienPoitou-Charentes in France.svg

Die Region Poitou-Charentes liegt in Frankreich.

Départements[Bearbeiten]

Die Region unterteilt sich in folgende Départements:

Orte[Bearbeiten]

  • Poitiers – Hauptstadt der Region; Universitätsstadt und Stadt der Kunst und Geschichte, mit frühchristlichem Baptisterium, mehreren romanischen bzw. von der Romanik zur Gotik übergehenden Kirchen
  • Angoulême – bekannt als Comicstadt, bietet aber auch mittelalterliche Befestigungsanlagen, eine spätromanische Kathedrale und verschiedene sehenswerte Museen
  • Bressuire
  • Châtellerault
  • Cognac – weltbekannt für den gleichnamigen Weinbrand
  • La Rochelle – geschichtsträchtige Hafenstadt
  • Niort – einmaliger romanischer Zwillings-Donjon (durch einen Zwischenbau verbundene Wehrtürme), ungewöhnliches Renaissancerathaus und interessante Markthalle
  • Rochefort
  • Royan
  • Saintes

Weitere Ziele[Bearbeiten]

La Rochelle bei Nacht
  • Die Abteikirche (Abbaye de Saint-Savin-sur-Gartempe) in Saint-Savin ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Marais Poitevin, Sumpfregion mit zahlreichen Kanälen, daher „grünes Venedig“ genannt, ähnelt etwas dem Spreewald, ideal für Paddler.

Hintergrund[Bearbeiten]

Von der Vorgeschichte der Region zeugen Stätten wie die Nekropole von Bougon (bei La Mothe-Saint-Héray, zwischen Poitiers und Niort).

Bis zur Französischen Revolution bestanden in dieser Region die historischen Provinzen Poitou, Aunis, Saintonge und Angoumois. Diese waren im hohen Mittelalter alle Grafschaften und Lehen der Herzöge von Aquitanien gewesen. Während der Zeit Eleonores von Aquitanien (1122–1204), die erst den französischen und dann den englischen König heiratete, war Poitiers einer der prunkvollsten Herrscherhöfe in Europa. Ihr Sohn Richard Löwenherz verbrachte einen Teil seiner Jugend in Poitiers und trug, bevor er König von England wurde, den Titel des Grafen von Poitou.

Nach der Französischen Revolution verschwanden die historischen Provinzen zugunsten von mehreren Départements. Erst 1956 führte Frankreich die Regionen ein, darunter Poitou-Charentes. 2016 wurde die Region mit Limousin und Aquitanien zur Großregion Neu-Aquitanien fusioniert. Der besseren Übersichtlichkeit halber verwendet dieser Reiseführer aber weiterhin die alten Regionen.

Der Tourismus findet hauptsächlich an der Atlantikküste statt. Der Badetourismus hat im späten 19. Jahrhundert begonnen, nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren dann die Franzosen mit ihren Familien an die Küste und heute gibt es die entsprechende touristische Infrastruktur.

Um die Touristen, die vor allem an die Atlantik-Küste strömen, umzulenken, werden in der Region große Anstrengungen unternommen, den Kulturtourismus zu entwickeln. Im Inland gibt es viele historische Monumenten, Burgen und Schlösser, romanische Kirchen und Klöster, Museen usw.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

In der Region gibt es keinen wirklich großen Flughafen. Der am meisten frequentierte ist La Rochelle; in Poitiers gibt es nur sehr wenige Verbindungen.

Vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle gibt es aber mehrmals täglich direkte TGVs nach Poitiers (knapp 2½ Std.) und Angoulême (3:15 Std.). Für den Süden der Region (Angoulême, Cognac) ist der nächstgelegene größere Flughafen Bordeaux-Mérignac, wohin es auch Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum gibt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Aus dem deutschsprachigen Raum gehen alle Bahnverbindungen in die Region über Paris. Von Paris gibt es in einem dichten Takt (ungefähr jede Stunde) TGVs nach Poitiers. Sie brauchen im Schnitt 1:40 Std. Von Paris nach Angoulême fahren am Tag zehn TGVs, Fahrtzeit 2½ Std. Täglich sieben TGVs gibt es von Paris nach Niort (2½ Std.) und La Rochelle (3:15 Std.)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Wichtigste Magistrale der Region ist die Autobahn A 10 Paris–Bordeaux («L'Aquitaine»). Außerdem führt die A 83 von Nantes sowie die streckenweise autobahnähnlich ausgebauten Nationalstraßen N 10 von Bordeaux und N 141 von Limoges hierher.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der europäische Fernradweg EuroVelo 3 („Pilgerweg“ oder La Scandibérique) führt von Skandinavien über Nordwestdeutschland, Belgien, Paris und Tours an der Loire nach Poitiers und Angoulême und weiter Richtung Santiago de Compostela. Er ist aber noch nicht durchgängig als Radweg ausgeführt und ausgeschildert. An der Atlantikküste entlang führt der EuroVelo 1 (auch als Atlantikküstenradweg oder La Vélodyssée bezeichnet) auf dem Weg von der Bretagne nach Spanien unter anderem durch La Rochelle. Aus dem Raum Paris kann man zudem auf dem französischen Radwanderweg V41 über Chartres und Tours in die Region kommen. Von der Normandie und dem Loiretal (Angers) führt der V43 nach Niort und an die Atlantikküste.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Der Jakobsweg, genauer gesagt die Via Turonensis, führt aus dem Raum Paris und Tours kommend unter anderem durch Poitiers und Saintes weiter Richtung Bordeaux, Pyrenäen und Santiago de Compostela.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Das berühmteste Erzeugnis der Gegend ist der Cognac.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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