Poitou-Charentes

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Region Poitou-Charentes
Einwohner1.789.779 (2013)

Die Region Poitou-Charentes liegt in Frankreich.

Départements[Bearbeiten]

Die Region unterteilt sich in folgende Départements:

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Poitiers Website dieser Einrichtung Poitiers in der Enzyklopädie Wikipedia Poitiers im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPoitiers (Q6616) in der Datenbank Wikidata - ist Präfektur (Verwaltungssitz) des Départements, mit dem mittelalterlichen Stadtzentrum, das viele Spuren seiner Vergangenheit bewahrt hat, darunter das Juwel der romanischen Kunst Notre-Dame-la-Grande oder das Baptisterium Saint-Jean, das älteste christliche Denkmal im Westen Frankreichs
  • 2 Saint-Savin Saint-Savin in der Enzyklopädie Wikipedia Saint-Savin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSaint-Savin (Q738657) in der Datenbank Wikidata - die romanische Abteikirche mit ihren mittelalterlichen Wandmalereien gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe
  • 3 Angoulême Website dieser Einrichtung Angoulême in der Enzyklopädie Wikipedia Angoulême im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAngoulême (Q134346) in der Datenbank Wikidata - bekannt als Comicstadt, bietet aber auch mittelalterliche Befestigungsanlagen, eine spätromanische Kathedrale und verschiedene sehenswerte Museen
  • 4 Bressuire Website dieser Einrichtung Bressuire in der Enzyklopädie Wikipedia Bressuire im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBressuire (Q210760) in der Datenbank Wikidata -
  • 5 Châtellerault Website dieser Einrichtung Châtellerault im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Châtellerault in der Enzyklopädie Wikipedia Châtellerault im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChâtellerault (Q205576) in der Datenbank Wikidata - die Industriestadt hat großartige Elemente ihrer Architektur bewahrt, wie die berühmte Brücke Henri IV, die die Vienne überspannt, sowie das Kunst- und Industriemuseum.
  • 6 Cognac Website dieser Einrichtung Cognac in der Enzyklopädie Wikipedia Cognac im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCognac (Q285) in der Datenbank Wikidata - weltbekannt für den gleichnamigen Weinbrand
  • 7 La Rochelle Website dieser Einrichtung La Rochelle in der Enzyklopädie Wikipedia La Rochelle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLa Rochelle (Q82185) in der Datenbank Wikidata - geschichtsträchtige Hafenstadt
  • 8 Niort Website dieser Einrichtung Niort im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Niort in der Enzyklopädie Wikipedia Niort im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNiort (Q184159) in der Datenbank Wikidata - einmaliger romanischer Zwillings-Donjon (durch einen Zwischenbau verbundene Wehrtürme), ungewöhnliches Renaissancerathaus und interessante Markthalle
  • 9 Rochefort Website dieser Einrichtung Rochefort in der Enzyklopädie Wikipedia Rochefort im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRochefort (Q207587) in der Datenbank Wikidata -
  • 10 Royan Website dieser Einrichtung Royan im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Royan in der Enzyklopädie Wikipedia Royan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRoyan (Q81909) in der Datenbank Wikidata -
  • 11 Saintes Website dieser Einrichtung Saintes in der Enzyklopädie Wikipedia Saintes im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSaintes (Q191126) in der Datenbank Wikidata -

Weitere Ziele[Bearbeiten]

La Rochelle bei Nacht
  • Die Abteikirche (Abbaye de Saint-Savin-sur-Gartempe) in Saint-Savin ist ein UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Marais Poitevin, Sumpfregion mit zahlreichen Kanälen, daher „grünes Venedig“ genannt, ähnelt etwas dem Spreewald, ideal für Paddler.

Hintergrund[Bearbeiten]

Von der Vorgeschichte der Region zeugen Stätten wie die Nekropole von Bougon (bei La Mothe-Saint-Héray, zwischen Poitiers und Niort).

Bis zur Französischen Revolution bestanden in dieser Region die historischen Provinzen Poitou, Aunis, Saintonge und Angoumois. Diese waren im hohen Mittelalter alle Grafschaften und Lehen der Herzöge von Aquitanien gewesen. Während der Zeit Eleonores von Aquitanien (1122–1204), die erst den französischen und dann den englischen König heiratete, war Poitiers einer der prunkvollsten Herrscherhöfe in Europa. Ihr Sohn Richard Löwenherz verbrachte einen Teil seiner Jugend in Poitiers und trug, bevor er König von England wurde, den Titel des Grafen von Poitou.

Nach der Französischen Revolution verschwanden die historischen Provinzen zugunsten von mehreren Départements. Erst 1956 führte Frankreich die Regionen ein, darunter Poitou-Charentes. 2016 wurde die Region mit Limousin und Aquitanien zur Großregion Neu-Aquitanien fusioniert. Der besseren Übersichtlichkeit halber verwendet dieser Reiseführer aber weiterhin die alten Regionen.

Der Tourismus findet hauptsächlich an der Atlantikküste statt. Der Badetourismus hat im späten 19. Jahrhundert begonnen, nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren dann die Franzosen mit ihren Familien an die Küste und heute gibt es die entsprechende touristische Infrastruktur.

Um die Touristen, die vor allem an die Atlantik-Küste strömen, umzulenken, werden in der Region große Anstrengungen unternommen, den Kulturtourismus zu entwickeln. Im Inland gibt es viele historische Monumenten, Burgen und Schlösser, romanische Kirchen und Klöster, Museen usw.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

In der Region gibt es keinen wirklich großen Flughafen. Der am meisten frequentierte ist La Rochelle; in Poitiers gibt es nur sehr wenige Verbindungen.

Vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle gibt es aber mehrmals täglich direkte TGVs nach Poitiers (knapp 2½ Std.) und Angoulême (3:15 Std.). Für den Süden der Region (Angoulême, Cognac) ist der nächstgelegene größere Flughafen Bordeaux-Mérignac, wohin es auch Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum gibt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Aus dem deutschsprachigen Raum gehen alle Bahnverbindungen in die Region über Paris. Von Paris gibt es in einem dichten Takt (ungefähr jede Stunde) TGVs nach Poitiers. Sie brauchen im Schnitt 1:40 Std. Von Paris nach Angoulême fahren am Tag zehn TGVs, Fahrtzeit 2½ Std. Täglich sieben TGVs gibt es von Paris nach Niort (2½ Std.) und La Rochelle (3:15 Std.)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Wichtigste Magistrale der Region ist die Autobahn A 10 Paris–Bordeaux («L'Aquitaine»). Außerdem führt die A 83 von Nantes sowie die streckenweise autobahnähnlich ausgebauten Nationalstraßen N 10 von Bordeaux und N 141 von Limoges hierher.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der europäische Fernradweg EuroVelo 3 („Pilgerweg“ oder La Scandibérique) führt von Skandinavien über Nordwestdeutschland, Belgien, Paris und Tours an der Loire nach Poitiers und Angoulême und weiter Richtung Santiago de Compostela. Er ist aber noch nicht durchgängig als Radweg ausgeführt und ausgeschildert. An der Atlantikküste entlang führt der EuroVelo 1 (auch als Atlantikküstenradweg oder La Vélodyssée bezeichnet) auf dem Weg von der Bretagne nach Spanien unter anderem durch La Rochelle. Aus dem Raum Paris kann man zudem auf dem französischen Radwanderweg V41 über Chartres und Tours in die Region kommen. Von der Normandie und dem Loiretal (Angers) führt der V43 nach Niort und an die Atlantikküste.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Der Jakobsweg, genauer gesagt die Via Turonensis, führt aus dem Raum Paris und Tours kommend unter anderem durch Poitiers und Saintes weiter Richtung Bordeaux, Pyrenäen und Santiago de Compostela.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Das berühmteste Erzeugnis der Gegend ist der Cognac.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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