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Kourou

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Strand von Kourou
Kourou
ArrondissementCayenne
Einwohner
26.221 (2015)
Höhe
2 m
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Lage
Lagekarte von Französisch-Guayana
Reddot.svg
Kourou

Die Stadt Kourou liegt in Französisch-Guayana an der Mündung des gleichnamigen Flusses in den Atlantik. Die schnell wachsende, aufstrebende Stadt ist vor allem als Sitz des Weltraumbahnhofs Centre Spatial Guyanais bekannt, von dem aus die europäische Weltraumagentur ESA operiert.

Weiterhin ist Kourou Ausgangspunkt für die Îles du Salut und hat auch einige reizvolle Strände zu bieten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kourou geht auf eine Jesuitenmission zurück, die im Jahr 1700 angelegt wurde. Kurz nachdem die Jesuiten 1763 vertrieben wurden, traf im selben Jahr eine Expedition von 10.000 Franzosen ein, die von der Sage rund um das mythenumwobene Goldland El Dorado angelockt wurden. Dies hing auch damit zusammen, dass Frankreich gerade seine Territorien in Nordamerika ("Neufrankreich") an England verloren hatte. Die Expedition wurde jedoch zu einer Tragödie: Etwa die Hälfte der Pioniere starben an tropischen Krankheiten, die Überlebenden setzten sich auf die moskito- und damit krankheitsfreien Ïles du Salut ab, um sich auszukurieren, und kehrten danach nach Frankreich zurück. Von dieser Begebenheit erbte Kourou den Beinamen Grüne Hölle, und die Stadt blieb so lange ein unbedeutender kleiner Ort.

Auf den vorgelagerten Îles du Salut sowie im kleineren Maßstab auch auf dem Festland war zwischen 1852 und 1946 eine landwirtschaftliche Strafkolonie eingerichtet, die heute zum Teil besichtigt werden kann. Erhalten geblieben ist vor allem die Tour Dreyfus, ein Turm, der zum Morsen zwischen den Gefängnissen auf den Inseln und dem Festland benutzt wurde.

Das moderne Kourou wurde 1965 mit der Einrichtung des Weltraumbahnhofs Centre Spatiale Guyanais begründet. Seit 1973 ist die französische Fremdenlegion in Kourou stationiert, die unter anderem die Installationen des Raumfahrtzentrums schützt.

Die Raumfahrtindustrie dominiert heute die guyanesische Wirtschaft und sorgt für ein stetiges Wachstum der Stadt, die heute bereits die zweitgrößte Gemeinde Französisch-Guayanas ist. Der Boom lockte nicht nur Franzosen, sondern auch Brasilianer, Guyanesen, Surinamesen, Haitianer und Asiaten an. Wohl wegen der großen Ungleichheit zwischen den oft mittellosen Einwanderern und den reichen Angestellten des Weltraumbahnhofs hat Kourou auch eine höhere Kriminalität, als man es von einer derart kleinen Stadt erwarten könnte.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Kourou hat nur einen kleinen Flugplatz, der nicht von Linienflügen bedient wird. Es gibt allerdings touristische Anbieter, die von dort aus Flüge zu Zielen in die Umgebung anbieten.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die geteerte Route Nationale 1 verbindet Kourou mit Cayenne und St. Laurent du Maroni. Wer keinen Mietwagen hat, ist auf die sogenannten taxi-co (Sammeltaxen) angewiesen, die die Strecke unregelmäßig zu einem recht günstigen Preis befahren.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Kourou

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel in Kourou.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Abschussrampe für die Ariane-5-Rakete im Weltraumbahnhof Kourou
Die Tour Dreyfus
  • Centre Spatial Guyanais. Der Weltraumbahnhof kann nach Voranmeldung auf einer geführten Tour besichtigt werden. Er befindet sich westlich der Stadt auf einem etwa 30 km langen Küstenabschnitt. Auf der Website des CSG sind die Daten und Möglichkeiten aktualisiert verfügbar. So ist es z.b. möglich, einem Abschuss einer Ariane-Rakete beizuwohnen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Ehemalige Strafkolonie. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Tour Dreyfus. Ein Morseturm, der früher zu einem der Gefängniskomplexe gehörte. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Strände von Kourou lassen gegenüber anderen Karibikstränden nichts zu wünschen übrig.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Im Februar, dem Karnevalsmonat, der auch Vaval genannt wird, gibt es jeden Sonntag Straßenumzüge und auch das Nachtleben nimmt an Intensität zu.

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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