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Via Militaris

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Routen auf dem Balkan in der Spätantike (6.Jh.)

Die Via Militaris oder auch Via Diagonalis war eine antike römische Straßenverbindung von Italien über den Balkan nach Istanbul (Byzanz).

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte der Römische Provinzen auf dem Balkan (mit Verlauf der Römerstraßen)

Die Via Militaris oder auch Via Diagonalis war eine antike römische Straßenverbindung von Italien über den Balkan nach Kleinasien und den Nahen Osten. Fast vier Jahrhunderte lang war sie eine der wichtigsten militärische Achsen, die das Römische Reich zusammenhielt und diente der schnellen Verlegung der Römischen Legionen. Ab 1600 wurde die Via Militaris auch als Via Traiana bezeichnet. Angelegt wurde sie zur Zeit Kaiser Neros (37–68) und Kaiser Trajan. (53–117) in Ergänzung zur Via Egnatia, der Vorläuferin der Via Militaris. Allerdings stellte die Via Egnatia, die nach einer Fährverbindung zwischen Egnatia in Apulien und Dyrrachium (heute Durrës in Albanien) einen Anschluss an die Via Appia hatte, eine direktere und kürzere Verbindung zwischen Rom und Byzanz dar, als die Via Militaris. Die Fährverbindung erlaubte jedoch nicht das schnelle Übersetzen großer Truppenteile mit schwerer Ausrüstung und ihrem Tross.

Lange Zeit war die Via Militaris die einzige Festlandroute zwischen Orient und Okzident. Während der Kreuzzüge, den osmanischen Belagerungen Wiens, der Raubzüge der Hunnen und Awaren, sowie der Wanderungen der Goten und Slawen hat sie eine weltgeschichtliche Rolle gespielt.

Im 3. und 4. Jahrhundert gab es an der 670 Römische Meilen (= 993 km ab Belgrad) langen Via Militaris 31 befestigte Orte und 43 Stationen (mansio). Gewöhnlich reiste man von mansio zu mansio, ihr Abstand betrug also in etwa eine „Tagesreise“. Weiterhin gab es an Militärstraßen Festungen (castellum) oder einzelne Türme (turres), zahlreiche Pferdewechselstationen (mutatio), an denen tagsüber Pferde und Wagen gewechselt wurden, sowie an vielen Stellen Gasthäuser (taberna).

Mit der Reichsteilung von 395 wurde die Kaiserresidenz in Konstantinopel geschaffen und nach dem Zusammenbruch des Imperium Romanum im Zuge der Völkerwanderung verblieb Konstantinopel als einzige Hauptstadt des auf seine Osthälfte reduzierten Reiches, das mittlerweile auch als Byzantinisches Reich bekannt ist. Mit der Verlegung der Hauptstadt des Römischen Reiches nach Konstantinopel wuchs auch die geostrategische Bedeutung des Balkans und seiner Militärstraßen. Er rückte nunmehr ins Zentrum des nach Osten „verschobenen“ Reiches und wurde zum Hinterland des neuen Zentrums. Der Balkan wurde lebenswichtig als Verteidigungszone für das Byzantinische Reich, besonders gegen die häufigen Barbareneinfälle auf dem Balkan im 4. bis 7. Jahrhundert.

Auch im Mittelalter blieb die Via Militaris eine wichtige Ost-West-Verbindung und wurde von den Kreuzfahrerheeren benutzt, die auf dem Landweg in Richtung Palästina vorstießen.[17] Im ersten (1096–1099), zweiten (1147–1149) und dritten Kreuzzug (1189–1192) marschierten die Kreuzfahrerheere entlang der Via Militaris.

Nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 wurde die Via Militaris als „Große Heerstraße“ von den Osmanen weiter benutzt. Für den Schutz der Militärstraßen bauten die Osmanen Kastelle (palanka).

Heute ist die Via Militaris verfallen und nur noch an wenigen Stellen genau zu identifizieren. Trotzdem lohnt sich auch heute noch, an der ehemaligen Römerstraße entlang zu fahren, da sie an vielen spektakulären Naturschutzgebieten und den interessantesten Städten des Balkans vorbeiführt. Interessanterweise entspricht der Verlauf weitgehend der Route des einstigen Simplon-Orient-Expresses, der von Paris kommend ebenfalls über Triest, Ljubljana, Zagreb, Belgrad und Sofia nach Istanbul fuhr.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Wegen der vielen Grenzübertritte ist es wichtig sich über Zoll- und Verkehrsvorschriften vorab zu informieren, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist. Ein paar Grundkenntnisse der kyrillischen Schrift erleichtert vieles vor Ort, da nicht immer alle Schilder auch in lateinischer Schrift vorhanden sind, besonders abseits der Hauptverkehrsstraßen.

Anreise[Bearbeiten]

  • PKW/Wohnmobil: Es empfiehlt sich diese Tour mit dem eigenen Wagen zu fahren. Wegen der vielen Grenzübertritte ist es mit einem Mietwagen sehr problematisch, da wenige Vermieter Grenzübertritte erlauben.
  • Bus/Bahn: Alternativ kann man mit der Bahn die Hauptstädte anfahren und von dort mit einem Mietwagen zu den ausserhalb gelegenen Naturparks fahren. Recht gut aus dem deutschsprachigen Raum (vor allem Österreich) mit der Bahn erreichbar sind z. B. Triest (3 Std. von Villach; 7–8 Std. von Wien oder München) und Ljubljana (1:40 Std. von Villach; 3½ Std. von Graz; gut 6 Std. von Wien oder München). Von München kann man auch mit dem Nachtzug nach Ljubljana oder Zagreb fahren.

Fahren/Los geht's/...[Bearbeiten]

Karte von Via Militaris
Orte
Trieste Rathaus


Die heutige Strecke entlang der Via Militaris von Triest nach Istanbul ist ca. 1600 km lang und führt durch vielfältige Landschaften, Länder und Städte. Gerade diese Vielfalt der Kulturen auf relativ kurzer Strecke machen die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Man kann für den Rückweg dann den Weg entlang der ebenfalls kulturell reichhaltigen Via Egnatia wählen.

Italien Flag of Italy.svg[Bearbeiten]

Die Via Militaris beginnt zwar "offiziell" erst in Belgrad und verzweigte sich von dort in unterschiedliche Richtungen. Römische Truppen und Händler aus dem Kernland um Rom mussten den hier aufgezeigten Weg wählen.

  • 1 Triest Website dieser Einrichtung Triest in der Enzyklopädie Wikipedia Triest im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTriest (Q546) in der Datenbank Wikidata (in der Antike Tergeste genannt) – Triest eignet sich gut als Startpunkt der Reise entlang der Via Militaris. Die florierende Hafenstadt gehörte jahrhundertelang zur österreichischen Habsburgermonarchie. Das spiegelt sich in der typischen k.u.k.-Architektur und einem reichen kulturellen Erbe am Schnittpunkt des mediterranen italienischen und slawischen (slowenisch/kroatischen) sowie des deutsch-österreichischen Kulturraums.

Von Triest nach Ljubljana kann man mit dem Express-Bus (Fahrtzeit 1:40 Std.) oder mit einem Bummelzug (gut 2½ Stunden) weiterreisen. Letzterer hält unterwegs auch in Divača (am Rande des Naturparks Škocjan-Höhlen) und Postojna.

Slowenien Slovenia flag 300.png[Bearbeiten]

Der Weg durch Slowenien ist vergleichsweise kurz (230 km). Hier lohnt Ljubljana einen Aufenthalt und auch die sehr eindrucksvollen Höhlen von Skocjan, ein UNESCO-Weltkulturerbe, und die Höhlen von Postojna. Ein Teil der Strecke ist identisch mit der Bernsteinstraße.

  • 2 Ljubljana Website dieser Einrichtung Ljubljana in der Enzyklopädie Wikipedia Ljubljana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLjubljana (Q437) in der Datenbank Wikidata (das antike Emona) – Die Universitätsstadt Ljubljana ist die Hauptstadt und größte Stadt Sloweniens. Ljubljana verfügt über eine sehenswerte Altstadt am Ufer des Flusses Ljubljanica gesäumt von zahlreichen Cafés mit Außenterrassen, viele Grünanlagen und auch zahlreiche Museen.

Von Ljubljana nach Zagreb gibt es mehrmals täglich eine direkte Bahnverbindung (Fahrtzeit ca. 2:20 Std).

Kroatien Flag of Croatia.png[Bearbeiten]

Der Weg durch Kroatien ist ca. 300 km lang und führt durch wenig spektakuläre Landschaften zum Teil entlang der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Der Besuch von Zagreb ist das Highlight der Strecke.

  • 3 Zagreb Website dieser Einrichtung Zagreb in der Enzyklopädie Wikipedia Zagreb im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZagreb (Q1435) in der Datenbank Wikidata - Zagreb beeindruckt durch seine österreichisch-ungarische Architektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In der der Oberstadt befinden sich die gotische Kathedrale von Zagreb mit zwei Türmen und die Markuskirche aus dem 13. Jahrhundert mit einem farbenfrohen Ziegeldach. In der Nähe liegt die Fußgängerzone Tkalčićeva mit ihren vielen gemütlichen Straßencafés. In der Unterstadt lohnt ein Besuch des Hauptplatzes Ban Jelačić sowie der Geschäfte, Museen und Parks.
  • 4 Sisak Sisak im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Sisak in der Enzyklopädie Wikipedia Sisak im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSisak (Q192119) in der Datenbank Wikidata – in der Römerzeit lag hier Siscia, eine der größten und wichtigsten Städte der Provinz Pannonien.

Von Zagreb nach Belgrad gibt es eine Bahnverbindung (ein Zug tagsüber, einer nachts; Fahrtzeit 6½ Stunden). Die Züge halten auch in Sremska Mitrovica, aber nicht in Sisak.

Serbien Flag of Serbia.svg[Bearbeiten]

Die Strecke entlang des "Autoput" über 5 Sremska Mitrovica Sremska Mitrovica im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Sremska Mitrovica in der Enzyklopädie Wikipedia Sremska Mitrovica im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSremska Mitrovica (Q242733) in der Datenbank Wikidata, dem antike Sirmium (Verwaltungszentrum der römischen Provinz Pannonia) bietet wenig interessante Landschaftsbilder. Fährt man aber von der Autobahn ab, gelang man zu einigen interessanten Naturschutzgebieten (siehe Ausflüge). Auch die zahlreiche Abzweigungen von der Hauptroute sind von touristischem Interesse.

  • 6 Belgrad. Belgrad in der Enzyklopädie Wikipedia Belgrad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBelgrad (Q3711) in der Datenbank Wikidata. , das antike Singidunum war ein Legionslager und streng genommen beginnt die Via Militaris erst ab Singidunum. Taurunum, heute ein Vorort von Belgrad (Zemun ) war eine Station vor Singidunum, vor der keine Reste mehr erhalten sind. Das Wahrzeichen der Stadt ist die imposante Festung am Zusammenfluss von Donau und Save. Die Festungsanlage zeigt deutlich die strategische Bedeutung die die Stadt für das römische, byzantinische, osmanische, serbische und österreichische Reich hatte.
  • 7 Požarevac Požarevac im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Požarevac in der Enzyklopädie Wikipedia Požarevac im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPožarevac (Q199942) in der Datenbank Wikidata (römisch: Viminatium) – eine der besterhaltenen römischen Städte und Legionslager, manchmal als das „Pompeji Serbiens“ bezeichnet. Im ehemaligen Stadtgebiet befindet sich auch das Mausoleum des römischen Kaisers Hostilian. Viminatium belegt eine bedeutende Ausnahmestellung in der Familie der archäologischen Fundstätten aus dem Römischen Reich, und zwar ist sie nicht nur eine der größten und besterhaltenen römischen Städte, sondern auch einziges Legionslager und römische Stadt neben Carnuntum in Österreich, die nicht unter einer modernen Stadt liegt. Daneben befindet sich auf seinem Gebiet ein Mammut-Park.
  • 8 Niš Website dieser Einrichtung Niš in der Enzyklopädie Wikipedia Niš im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNiš (Q129259) in der Datenbank Wikidata (römisch: Naissus) - sehenswerte Stadt mit vielen Zeugnissen aus der römischen Zeit.

Von Belgrad gibt es einmal täglich eine Bahnverbindung über Niš nach Sofia (Fahrtzeit Belgrad–Niš 4½ Std., Niš–Sofia 5½ Std).

Bulgarien Flag of Bulgaria (bordered).png[Bearbeiten]

Via Militaris bei Castra Ruba

Die Strecke entlang der Autobahn ist recht eintönig. Deshalb empfiehlt es sich Ausflüge zu unternehmen. Plovdiv liegt relativ zentral, um von dort aus einige der wirklich beeindruckenden Sehenswürdigkeiten in den Rhodopen zu erkunden oder Richtung Süden an die Strände Nord-Griechenlands zu fahren, wenn man die Türkei vermeiden will.

  • 9 Sofia. Sofia in der Enzyklopädie Wikipedia Sofia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSofia (Q472) in der Datenbank Wikidata. (Serdica) - Die Hauptstadt des Landes ist auf jeden Fall sehenswert. Zu den bekanntesten Bauwerken gehört die Aleksander-Nevski-Kathedrale.
  • 10 Plovdiv. Plovdiv in der Enzyklopädie Wikipedia Plovdiv im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlovdiv (Q459) in der Datenbank Wikidata. (Philippopolis) - ist die zweitgrößte Stadt Bulgariens und besitzt eine malerische Altstadt mit Überresten aus der Antike. Sie ist auch ein guter Standort, um einige der besten Attraktionen der Rhodopen zu besuchen. Interessant ist auch der thrakische Grabhügel Maltepe in der Nähe von Plovdiv (beim Dorf Manole). Er ist der größte Europas dieser Art mit einer Höhe von mehr als 24 Metern.
  • 1 Castra Rubra. Castra Rubra in der Enzyklopädie Wikipedia Castra Rubra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCastra Rubra (Q1049806) in der Datenbank Wikidata. oder Castra Rubis war eine römische Festung oder Straßenstation an der Via Militaris und ist wahrscheinlich die am besten erhaltene dieser Art. Die Festung ist schwer zu finden, da es keine Schilder gibt. Nur die Tatsache, dass sie auf Google Maps aufgeführt ist, hilft bei der Suche. Neben Castra rubra (800 m weiter östlich; 41° 55′ 53″ N, 26° 6′ 6″ O) wurde ein kurzes (10 bis 20 m langes), sehr gut erhaltenes Stück der Via Militaris freigelegt. In der Gemeinde Charmanli sind weitere relativ gut erhaltene Abschnitte der Via Militaris bei den Dörfern Braniza (bulg. Браница) und Owtscharowo (bulg. Овчарово) zu finden.

Ein Nachtzug fährt von Sofia über Plovdiv und Edirne nach Halkalı (Vorort von Istanbul).

Türkei Flag of Turkey.svg[Bearbeiten]

Der Weg entlang der Autobahn bietet auch hier keine Augenweiden, sondern monotone Landschaftsbilder. Dafür winken Badefreuden in den zahlreichen, aber auch überfüllten Badeorten entlang des Marmarameeres. Im türkischen Teil der Via Militaris sind die Städte die Attraktionen.

  • 11 Edirne (Једрене). Edirne im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Edirne in der Enzyklopädie Wikipedia Edirne im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEdirne (Q43387) in der Datenbank WikidataEdirne auf Facebook. (Hadrianopolis) - sehr sehenswerte Stadt wegen der bekannten Moschee und dem Bazar.
  • 12 Lüleburgaz. Lüleburgaz in der Enzyklopädie Wikipedia Lüleburgaz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLüleburgaz (Q214670) in der Datenbank Wikidata. (Arcadiopolis) - Ort mit großer Geschichte aber ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten.
  • 13 Istanbul. Istanbul in der Enzyklopädie Wikipedia Istanbul im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIstanbul (Q406) in der Datenbank Wikidata. (Byzantium oder Konstantinopel) - "must see" Stadt und Endpunkt der Via Militaris.

Abzweigungen vom Hauptweg[Bearbeiten]

Slowenien[Bearbeiten]

Von Norden kommend über Graz, Maribor führte eine Abzweigung über die sehenswerte Kleinstadt * 14 Ptuj Website dieser Einrichtung Ptuj in der Enzyklopädie Wikipedia Ptuj im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPtuj (Q15906) in der Datenbank Wikidata (Römischer Name Poetovio oder Pectovium) auf die Via Militaris.

Kroatien[Bearbeiten]

Eine Abzweigung der Via Militaris führte nach Norden über 15 Vinkovci Vinkovci in der Enzyklopädie Wikipedia Vinkovci im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVinkovci (Q221495) in der Datenbank Wikidata - das antike Cibalae mit seiner barocken Architektur, die es während der Habsburgermonarchie bekommen hat und 16 Osijek Website dieser Einrichtung Osijek in der Enzyklopädie Wikipedia Osijek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOsijek (Q1640) in der Datenbank Wikidata - das antike Mursa, heute eine recht sehenswerte Stadt mit Funden aus der römischen Epoche vor allem in dem östlich gelegenen Stadtteil Unterstadt unmittelbar an der Drau.

Serbien[Bearbeiten]

  • Nördlich von Belgrad verzweigte sich der Weg nach Norden Richtung Budapest oder Richtung Italien auf dem hier beschriebenen Weg nach Triest.
  • Zwischen Belgrad und Viminatium teilte sich die Via Militaris eine Wegstrecke mit dem Donau-Weg. 1) Entlang der Donau Richtung Norden konnte man über Aquincum (beim heutigen Budapest), Brigetio (heute Komárom) und Carnuntum (zwischen Bratislava und Wien), der damaligen Hauptstadt der Provinz Pannonia, bis nach Vindobona (dem heutigen Wien) reisen. 2) In südlicher Richtung gelangte man über die Via Istrum zum Donaudelta und zur Via Pontica. Die Via Pontica war eine antike römische Straßenverbindung am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres und verband den Bosporus im Süden mit der Donau im Norden. Der Weg entlang der Donau und dem Schwarzen Meer ist auch touristisch eine interessante Alternative zur klassischen Route. Das Schwarzes Meer mit seinen Badefreuden, den bekannten Küstenstädten und die vielfältigen Flusslandschaften entlang der Donau sind sogar interessanter als der Weg über Bulgarien nach Istanbul.

Bulgarien[Bearbeiten]

Von Bulgarien aus gehen mehrere Abzweigungen Richtung Süden zur Via Egnatia und den antiken Hafenstadten, meist entlang von Flußtälern. Heute sind diese Abzweigungen interessant, wenn man nicht bis in die Türkei fahren möchte, sondern lieber zu den wunderbaren Stränden Nord-Griechenlands.

  • Sofia (Serdica) – 19 Kjustendil Website dieser Einrichtung Kjustendil in der Enzyklopädie Wikipedia Kjustendil im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKjustendil (Q189305) in der Datenbank Wikidata (Pautalia) - Thessaloniki entlang des Flusses Strimonas.
  • 2 Bona mansio Bona mansio (Q12273615) in der Datenbank Wikidata (Lissae) - 3 Nicopolis ad Nestum Nicopolis ad Nestum in der Enzyklopädie Wikipedia Nicopolis ad Nestum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNicopolis ad Nestum (Q951149) in der Datenbank Wikidata (nahe Gotse Delchev) - 4 Philippi Philippi in der Enzyklopädie Wikipedia Philippi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhilippi (Q379652) in der Datenbank Wikidata entlang des Flusses Nestos.
  • Plowdiw (Phillipopolis) – 20 Assenowgrad Assenowgrad im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Assenowgrad in der Enzyklopädie Wikipedia Assenowgrad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAssenowgrad (Q191871) in der Datenbank Wikidata (Stanimaka) - 21 Komotini Website dieser Einrichtung Komotini in der Enzyklopädie Wikipedia Komotini im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKomotini (Q208403) in der Datenbank Wikidata

Sicherheit[Bearbeiten]

Siehe Länderartikel: Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Türkei

Ausflüge[Bearbeiten]

Natur & Kultur
Karstsee Doberdo

Italien[Bearbeiten]

  • 6 Flußdelta des Isonzo. Flußdelta des Isonzo (Q55713559) in der Datenbank Wikidata. Das Riserva Naturale Regionale della Foce dell'Isonzo Isola della Cona ist ein Feuchtgebiet mit sehr reichhaltiger Vogelwelt.

Slowenien[Bearbeiten]

  • 7 Höhlen von Škocjan (Шкоцјанске јаме). Höhlen von Škocjan in der Enzyklopädie Wikipedia Höhlen von Škocjan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHöhlen von Škocjan (Q500376) in der Datenbank Wikidata. sehr sehenswerte grosse Trofpsteinhöhlen Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 8 Postojna. Postojna in der Enzyklopädie Wikipedia Postojna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPostojna (Q15903) in der Datenbank Wikidata. Die Adelsberger Grotten sind sehr sehenswerte Tropfsteinhöhlen
  • 9 Kozjanski Park. Kozjanski Park (Q20521908) in der Datenbank Wikidata. Der Regionalpark Kozjansko ist ein Mosaik der voralpinen Gebirgskette Posavje und der Hügel und Ebenen entlang des Flusses Sotla.
  • 10 Triglav-Nationalpark. Triglav-Nationalpark in der Enzyklopädie Wikipedia Triglav-Nationalpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTriglav-Nationalpark (Q1163005) in der Datenbank Wikidata. Hochalpen Nationalpark

Kroatien[Bearbeiten]

  • 11 Naturpark Žumberak und die Samobor-Berge (Жумберак (планина)). Naturpark Žumberak und die Samobor-Berge im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Naturpark Žumberak und die Samobor-Berge in der Enzyklopädie Wikipedia Naturpark Žumberak und die Samobor-Berge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaturpark Žumberak und die Samobor-Berge (Q394286) in der Datenbank Wikidata. Schöne Berglandschaft zwischen der Save und ihren Nebenflüssen Krka und Kupa.
  • 12 Naturpark Papuk (Парк природе Папук). Naturpark Papuk im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Naturpark Papuk in der Enzyklopädie Wikipedia Naturpark Papuk im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaturpark Papuk (Q12639311) in der Datenbank Wikidata. Der Naturpark ist ein seit 1999 geschütztes Gebiet und befindet sich im gleichnamigen Gebirgszug Papuk und wurde zur Bewahrung der für Zentral-Slawonien charakteristischen Natur errichtet.
  • 13 Plitvicer Seen. Plitvicer Seen in der Enzyklopädie Wikipedia Plitvicer Seen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlitvicer Seen (Q189849) in der Datenbank Wikidata. weltberühmter Nationalpark mit wunderschönen Wasserfällen. Unesco-Welterbestätten in Europa

Serbien[Bearbeiten]

  • 14 Fruška Gora Nationalpark (Национални парк Фрушка гора). Fruška Gora Nationalpark in der Enzyklopädie WikipediaFruška Gora Nationalpark (Q1280258) in der Datenbank Wikidata. Die Fruška Gora ist ein kleines Mittelgebirge am rechten Ufer der Donau südlich von Novi Sad in der serbischen Provinz Vojvodina; der kleinere westliche Teil liegt in Kroatien. Sie erstreckt sich in der Ost-West-Richtung über eine Länge von 80 Kilometern.Der Park ist bekannt für seine vielfältige Flora und Fauna, darunter über 700 Arten von Heilkräutern sowie viele gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tierarten.
  • 15 Special Nature Reserve Zasavica. Die Zasavica ist ein Moor in der Region Mačva, West-Zentralserbien. Mit Obedska bara und Carska Bara eines der größten Naturschutzgebiete und eines der letzten authentisch erhaltenen Feuchtgebiete in Serbien.
  • 16 Nature Reserve Obedska bara. Nature Reserve Obedska bara in der Enzyklopädie Wikipedia Nature Reserve Obedska bara im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNature Reserve Obedska bara (Q1935294) in der Datenbank Wikidata. Obedska bara ist ein Naturreservat in der Provinz Vojvodina in Serbien. Es ist ein Sumpf- und Waldgebiet, das sich entlang der Save etwa 30 km westlich von Belgrad über eine Fläche von 175.000 Hektar erstreckt. Es ist außerdem eines der ältesten Naturreservate Serbiens, gegründet wurde es 1874. Hier finden sich über 220 Vogelarten, 50 Säugetierarten, 13 Wassertierarten, 11 Lurcharten, 16 Fischarten, 180 Pilzarten und einige Moosarten. Dieses Naturreservat ist somit an Artenvielfalt führendes im Pannonischen Becken. Aufgrund dieser Naturschätze ist Obedska bara auch international angesehen und wurde auch für die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes nominiert.
  • 17 Banater Sandwüste (Делиблатска пешчара). Banater Sandwüste in der Enzyklopädie Wikipedia Banater Sandwüste im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBanater Sandwüste (Q129979) in der Datenbank Wikidata. Die Banater Sandwüste (nach der Landschaft Banat, serb. Банатски песак) ist ein Naturschutzgebiet mit Binnendünen. Die Dünenlandschaft erstreckt sich zwischen der Donau und der Grenze zu Rumänien über eine Fläche von 30.000 Hektar. Sie stellt ein wüstenartiges Phänomen dar mit einer in Europa einzigartigen Orografie, Flora und Fauna. Die Dünen erreichen teilweise Höhen von mehr als 200 Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Sandwüste mit Akazien und anderen Pflanzen kultiviert. Heute ist mehr als die Hälfte der Landschaft bepflanzt.
  • 18 Lazar's Canyon. Lazar's Canyon in der Enzyklopädie WikipediaLazar's Canyon (Q31182653) in der Datenbank Wikidata. Lazar's Canyon oder Lazar's Gorge liegt etwa 10 Kilometer von Bor entfernt. Dies ist der tiefste und längste Canyon in Ostserbien. Aufgrund seiner steilen Felsklippen wurde der Canyon noch nicht vollständig untersucht. Der Canyon ist berühmt für seine zahlreichen Höhlen und Gruben.
  • 19 Sićevo-Schlucht. Sićevo-Schlucht in der Enzyklopädie Wikipedia Sićevo-Schlucht im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSićevo-Schlucht (Q3109411) in der Datenbank Wikidata. Die Sićevo-Schlucht, eine Flussschlucht und archäologische Stätte im Südosten Serbiens.
  • 20 Nature Park Stara Planina Website dieser Einrichtung (Стара планина). Nature Park Stara Planina in der Enzyklopädie Wikipedia Nature Park Stara Planina im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNature Park Stara Planina (Q170427) in der Datenbank Wikidata. Im Balkangebirge, bulgarisch und serbisch Stara Planina (kyrillisch Стара планина), auf dessen Gebiet ein Nationalpark, vier Naturparks (Sinite Kamani, Balgarka, Wratschanski Balkan und Stara Planina) sowie etliche Naturreservate und Schutzgebiete zum Schutze der Flora und Fauna eingerichtet wurden. Nach dem Gebirge wurde die Balkanhalbinsel benannt.
  • 21 Poganovo Kloster (Манастир Поганово). Poganovo Kloster in der Enzyklopädie Wikipedia Poganovo Kloster im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPoganovo Kloster (Q839026) in der Datenbank Wikidata. Sehr fotogen gelegenes sehenswertes Kloster

Bulgarien[Bearbeiten]

  • 22 Festung Belogradchik. Festung Belogradchik in der Enzyklopädie Wikipedia Festung Belogradchik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Belogradchik (Q2915222) in der Datenbank Wikidata. Die Festung, auch bekannt als Kaleto, ist eine alte Festung an den Nordhängen des Balkangebirges in der Nähe der nordwestlichen bulgarischen Stadt Belogradchik und ist die wichtigste kulturelle und historische Touristenattraktion der Stadt, die zusammen mit den Belogradchik-Felsen den Hauptstrom von Touristen in die Region anzieht. Es ist eine der am besten erhaltenen Hochburgen in Bulgarien und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.
  • 23 Tor des Trajan (Трајанова врата). Tor des Trajan in der Enzyklopädie Wikipedia Tor des Trajan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTor des Trajan (Q2568141) in der Datenbank Wikidata. Das Tor von Trajan oder Trajans Tor (bulgarisch: Траянови врата, Trayanovi vrata) ist ein historischer Gebirgspass in der Nähe von Ihtiman, Es wurde nach dem römischen Kaiser Trajan benannt, auf dessen Befehl eine Festung mit dem Namen Stipon auf dem Hügel über dem Pass als symbolische Grenze zwischen den Provinzen Thrakien und Mazedonien errichtet wurde.
  • 24 Nationalpark Rila (Национални парк Рила). Nationalpark Rila in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Rila im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Rila (Q748637) in der Datenbank Wikidata. Der Gebirgspark liegt im gleichnamigen Gebirge im Südwesten Bulgariens und grenzt im Westen an den Naturpark Rila-Kloster. Den höchsten Punkt des Parks bildet mit 2.925 Meter der Berg Musala, der gleichzeitig der höchste Gipfel des Rila-Gebirges und der Balkanhalbinsel ist.
  • 25 Rila Klöster (Рилски манастир). Rila Klöster in der Enzyklopädie Wikipedia Rila Klöster im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRila Klöster (Q207945) in der Datenbank Wikidata. Es wurde im 10. Jahrhundert gegründet und ist das bedeutendste und größte Kloster Bulgariens. Es gehört zum UNESCO-Welterbe. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 26 Nationalpark Zentralbalkan (Национални парк Централни Балкан). Nationalpark Zentralbalkan in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Zentralbalkan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Zentralbalkan (Q1887045) in der Datenbank Wikidata. Gebirgspark von über 2000m mit interessanten Wasserfällen, Felsenformationen und Fauna und Flora
  • 27 Tal der Rosen. Tal der Rosen in der Enzyklopädie Wikipedia Tal der Rosen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTal der Rosen (Q768480) in der Datenbank Wikidata. Früher war diese Region bekannt für die Produktion von natürlichem Rosenöl. Wegen des hohen Preises von ca. 1000 Euro/l wurde das natürliche Öl zunehmend durch synthetisch gewonnenes ersetzt, so daß die Produktion des natürlichen Öl stark zurückgegangen ist. Wenn man zur Blütezeit der Roses (Mai-Juni) in der Gegend von Kasanlak unterwegs ist, lohnt ein Abstecher, auch wenn die Ölgewinnung und das Rosenfestival zunehmend nur noch eine touristische Attraktion ist.
  • 28 Rosenmuseum. Rosenmuseum (Q61410479) in der Datenbank Wikidata. Ein Besuch des Rosenmuseums in der Nähe von Kasanlak lohnt ebenfalls.
  • 29 Thrakergrab von Kasanlak (Трачка гробница у Казанлаку). Thrakergrab von Kasanlak in der Enzyklopädie Wikipedia Thrakergrab von Kasanlak im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThrakergrab von Kasanlak (Q301815) in der Datenbank Wikidata. Das Grab ist Teil einer großen thrakischen Nekropole. Sowohl die Grabkammer als auch der Vorraum sind mit Wandgemälden verziert, die unter anderem ein thrakisches Paar auf einem Beerdigungsfest darstellen. Das Thrakergrab von Kasanlak geht auf das 4. Jahrhundert v. Chr. zurück und ist das am besten erhaltene Kunstwerk aus der Zeit der Thraker in Bulgarien. 1979 wurde es in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 30 Pirin National Park (Национални парк Пирин). Pirin National Park im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Pirin National Park in der Enzyklopädie Wikipedia Pirin National Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPirin National Park (Q651314) in der Datenbank Wikidata. Gebirgspark mit fast alpinem Charakter Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 31 Rhodopen (Родопи). Rhodopen in der Enzyklopädie Wikipedia Rhodopen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRhodopen (Q6489) in der Datenbank Wikidata. außergewöhnlich schöne und einsame Berglandschaft mit vielen religiösen Stätten der alten Thraker.
  • 32 Festung Mezek. Festung Mezek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Mezek (Q20499342) in der Datenbank Wikidata. Die imposante Byzantiner-Festung ist die besterhaltene mittelalterliche Festungsanlage in den Rhodopen.
  • 33 Thrakische Grabanlage bei Mezek. Thrakische Grabanlage bei Mezek im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThrakische Grabanlage bei Mezek (Q12286416) in der Datenbank Wikidata. Interessante Grabanlage der alten Thraker.

Türkei[Bearbeiten]

  • 34 Sultan-Bayezid-Komplex. Sultan-Bayezid-Komplex in der Enzyklopädie Wikipedia Sultan-Bayezid-Komplex im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSultan-Bayezid-Komplex (Q4874490) in der Datenbank Wikidata. Preisgekröntes Museum (UNESCO & European Museum Awards) der Osmanische Medizinschule. Berühmt für die Pflege psychischer Erkrankungen durch Musik und das Entspannen von Wasser.
  • 35 Cilingoz Nature Park. Cilingoz Nature Park in der Enzyklopädie Wikipedia Cilingoz Nature Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCilingoz Nature Park (Q24896928) in der Datenbank Wikidata. Die Region wurde 2005 wegen ihrer reichen Flora und Fauna zum Naturschutzgebiet erklärt. Der Naturpark ist eine Kombination aus Strand, Wald, See und Schilf. -

Literatur[Bearbeiten]

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