Reiseroute
Brauchbarer Artikel

Via Istrum

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Routen auf dem Balkan in der Spätantike (6.Jh.)

Die Via Istrum war eine Römerstraße und führte von Belgrad entlang der unteren Donau zur Mündung ins Schwarze Meer und traf dort auf die Via Pontica.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Via Istrum verband die römischen Verbindungswege Via Militaris bei Belgrad mit der Via Pontica im Donaudelta. Es war ein Schiffs- oder Landweg entlang der Donau als Teil der Strecke von Rom nach Byzanz (Istanbul).

Die Strecke ist heute von touristischem Interesse als Teil einer Balkan-Rundreise, die entlang der alten Römerstraßen zu einigen der interessantesten Orten und Landschaften des Balkans führt und so Geschichte und Tourismus verbindet. Dabei folgt man der Via Militaris bis Belgrad und von dort die Via Istrum der Donau entlang bis ans Schwarzes Meer. Von hier führt die Via Pontica nach Süden Richtung Istanbul. Von dort kann man dann die Rundreise entweder quer durch den Balkan entlang der Via Militaris zurück, oder entlang der Via Egnatia über Griechenland.

Die Via Istrum ist in vielen Bereichen identisch mit dem Teilstück Belgrad-Schwarzes Meer vom Donau-Radweg .

Vorbereitung[Bearbeiten]

Wegen der vielen Grenzübertritte ist es wichtig sich über Zoll- und Verkehrsvorschriften vorab zu informieren, wenn man mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist. Ein paar Grundkenntnisse der kyrillischen Schrift erleichtert vieles vor Ort, da nicht immer alle Schilder auch in lateinischer Schrift vorhanden sind, besonders abseits der Hauptverkehrsstraßen.

Anreise[Bearbeiten]

  • PKW: Wer mit dem eigenen PKW oder Wohnmobil auf Reisen geht, kann der alten Via Militaris von Norden her folgen bis Belgrad.
  • Flug: Der Flughafen Belgrad ist ein internationaler Flughafen mit guter Anbindung.
  • Schiff: Der Wasserweg entlang der Via Istrum ist Teil vieler Donaukreuzfahrten,

Fahren/Los geht's/...[Bearbeiten]

Karte von Via Istrum

Serbien Flag of Serbia.svg[Bearbeiten]

  • 1 Sremska Mitrovica (Сремска Митровица). Sremska Mitrovica im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Sremska Mitrovica in der Enzyklopädie Wikipedia Sremska Mitrovica im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSremska Mitrovica (Q242733) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Sirmium. Sie wurde im Jahre 14 n. Chr. von den Römern erobert und entwickelte sich während der römischen Herrschaft zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und Wirtschaftszentrum, besonders wegen ihrer günstigen geographische Lage. Zehn römische Kaiser wurden in der Stadt und der Umgebung geboren. Die Antike Periode endet mit der Eroberung Sirmiums durch die Awaren 582 und ist auch eine wichtige Zäsur der Geschichte der Südosteuropas, da mit den Awaren die slawische Landnahme erfolgte. Heute kann man die Reste eines römischen Kaiserpalastes in einem Museum im sehenswerten Stadtzentrum der Kleinstadt besichtigen. In der Umgebung lohnt ein Besuch der Bač Festung.
  • 2 Belgrad Website dieser Einrichtung (Београд). Belgrad in der Enzyklopädie Wikipedia Belgrad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBelgrad (Q3711) in der Datenbank WikidataBelgrad auf Facebook. Römisch: Singidunum. Im 1. Jahrhundert v. Chr. eroberten die Römer die Gebiete bis zur Donau. Neben Sirmium ( Sremska Mitrovica) und Viminatium (Stari Kostolac) bildete Singidunum einen wichtigen strategischen Punkt an der Via Militaris und dem danubischen Limes. Durch die 86 n. Chr. zur Verstärkung der Reichsgrenzen nach Singidunum verlegte Legio IV. Flavia Felix erlebte die Römerstadt ihre Blütezeit, die durch Kaiser Hadrian in der Ernennung zum Municipium und später auch im Rang einer Colonia durch die Ansiedlung von Veteranen noch an Bedeutung gewann. Heute ist die Serbische Metropole mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten ein lohnendes Reiseziel.
  • 3 Kostolac (Костолац). Kostolac in der Enzyklopädie Wikipedia Kostolac im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKostolac (Q1006552) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Viminatium. Auch als Stari Kostolac oder manchmal auch als „Pompeji Serbiens“ bezeichnet, war der Ort zwischen dem 1. und 6. Jahrhundert eine wichtige Antike Grenzstadt der römischen Provinz Moesia und das Hauptquartier der römischen Legio VII Claudia. Eine interessante Ausgrabungsstätte und ein teilrekonstruiertes Gebäude aus der Römerzeit östlich der Stadt lohnen einen Besuch. Sehenswert auch die Ram-Festung, die Golubac Festung wenige km östlich und die Smederevo Festung etwas westlich von Kostolac.
  • 4 Veliko Gradište (Велико Градиште). Veliko Gradište in der Enzyklopädie Wikipedia Veliko Gradište im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVeliko Gradište (Q584670) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Demessus. Heute ein Ort ohne besondere Sehenswürdigkeiten.
  • 5 Golubac (Голубац). Golubac in der Enzyklopädie Wikipedia Golubac im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGolubac (Q845997) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Cuppae. Es war römische Festung während der römischen und frühbyzantinischen Zeit (1-6. Jahrhundert) und wurde 554/5 n. Chr. zu einer Stadt (Columbria). Der Ort ist eine kleine Hafenstadt mit einer beeindruckenden Festung. Beginn des Nationalparks Đerdap, der größten Flussklippenlandschaft Europas.

Bulgarien Flag of Bulgaria (bordered).png[Bearbeiten]

Orte entlang der Via Istrum
Sremska Mitrovica

Bulgarien war aufgrund seiner Lage ein Knotenpunkt römischer Strassen. Da die Donau auf großer Strecke die Staatsgrenze zu Rumänien darstellt, findet man touristisch interessante Orte auf beiden Seiten (siehe Donau), so das man ab und an die jeweilige Staatsgrenzen überqueren muß, will man sich die Sehenswürdigkeiten auf beiden Seiten des Flusses ansehen.

  • 6 Widin Website dieser Einrichtung (Видин). Widin in der Enzyklopädie Wikipedia Widin im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWidin (Q178531) in der Datenbank WikidataWidin auf Facebook. Römisch: Bononia. Sie war eine bedeutende Stadt in der römischen Provinz Moesia (Mösien). Die Wahrzeichen von Widin sind die Burg von Baba Vida, die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Burg in Bulgarien, die Vidin-Synagoge, die Kirche St. Petka, die Moschee und die Bibliothek von Osman Pazvantoglu
  • 7 Ratiaria (Рациария). Ratiaria in der Enzyklopädie Wikipedia Ratiaria im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRatiaria (Q1309702) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Ratiaria oder Colonia Ulpia Traiana Ratiaria. Das Kastell war Bestandteil der Festungskette des Donaulimes. Die Ruinen der antiken Fundstätte liegen heute zwei Kilometer westlich des Dorfes Artschar. In der Antike lag Ratiaria an einem Übergang über die Donau, wo sich zwei bedeutende Wege kreuzten, zum einen eine die Via Istrum entlang der Donau und zum anderen die Straße von Lezha (Albanien), an der Adria, über Ulpiana (Kosovo) und Niš (Serbien) kommend. Zu sehen sind heute Ruinen in einer etwas verwilderten Ausgrabungsstätte.
  • 8 Lom (Лом). Lom in der Enzyklopädie Wikipedia Lom im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLom (Q237254) in der Datenbank WikidataLom auf Facebook. Römisch: Almus. Es bestand aus einem Kastell und eine Wegstation und gehörte zum Verwaltungsgebiet der antiken römischen Stadt Ratiaria. Heute hat Lom den zweitgrößten bulgarischen Hafen an der Donau. Sehenswert sind die Grundmauern der antiken Festung Almus, dem Historisches Museum, der Borunska Kirche und Resten des Asparuch-Walls. Es gibt auch einen 500 m langen Kiesel-Strand an der Donau.
  • 9 Gigen (Гиген). Gigen in der Enzyklopädie Wikipedia Gigen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGigen (Q2654529) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Colonia Ulpia Oescus, hatte einem römisches Kastell in der Nähe des Dorfes. Die weitläufigen Ruinen befinden sich im nordwestlichen Teil des Dorfes. Eine von Konstantin I. gebaute oder umgebaute Brücke, die ihm zu Ehren Konstantinsbrücke genannt wurde, verband Oescus im 4. Jahrhundert mit Sucidava (dem heutigen Corabia) über die Donau.
  • 10 Swischtow (Свищов). Swischtow in der Enzyklopädie Wikipedia Swischtow im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSwischtow (Q193082) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Novae. In Anfang nur eine römische Festung des Donaulimes. Ab Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. stand hier eine Festung. Heute ein Ort ohne besondere Sehenswürdigkeiten.
  • 11 Ruse Website dieser Einrichtung (Русе). Ruse in der Enzyklopädie Wikipedia Ruse im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuse (Q160173) in der Datenbank WikidataRuse auf Facebook. Römisch Sexaginta Prista. Die Römer gründeten dort Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. die Hafenstadt Sexaginta Prista (Stadt der 60 Schiffe). Sie war Stützpunkt der Donauflotte der Römer, welche die Aufgabe hatte, die Nordgrenze des Römischen Reiches gegen Überfälle der nördlich der Donau lebenden Völker zu schützen. Die Stadt wird bis zum 5. Jahrhundert erwähnt, wobei der römische Name auf Pristis und später Pristapolis verändert wurde. Es ist anzunehmen, dass der Untergang der römischen Stadt mit den Einfällen der Awaren und Slawen im Jahre 586 zusammenhängt. Heute besitzt die Stadt einen kleinen Hafen für Kreuzfahrtschiffe. Es gibt ein Historisches, ein Naturwissenschaftliches und ein Verkehrsmuseum sowie eine Kunstgalerie. Viele Gebäude sind aus der Zeit des Barocks und der Renaissance, was den Ort sehenswert macht. ,
  • 12 Ryahovo (Ряхово). Ryahovo in der Enzyklopädie Wikipedia Ryahovo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRyahovo (Q2020745) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Appiaria. Das Dorf wurde unter Kaiser Vespasian als Festungsburg am Ufer der Donau angelegt, die wahrscheinlich von bulgarischen Invasoren des 7. Jahrhunderts zerstört wurde. Heute ein Ort ohne interessante Sehensswürdigkeiten.
  • 13 Tutrakan (Тутракан). Tutrakan im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tutrakan in der Enzyklopädie Wikipedia Tutrakan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTutrakan (Q404939) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Transmarisca. Um 40-50 n. Chr. bis zum Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. gab es hier einen ständigen römischer Militärposten am Limes Moesiae, dem römischen Befestigungssystem im unteren Donauraum. Während der Regierungszeit der römischen Kaiser Vespasian (69-98 n. Chr.) Und Trajan (98-117 n. Chr.) wurden Befestigungen gebaut und ausgebaut, bekannt als Transmarisca-Festung. Die spätantike Transmarisca-Festung existierte als frühbyzantinischer Posten bis zum Beginn des 7. Jahrhunderts. Sie wurde dann vom Ersten Bulgarischen Reich (632 / 680-1018 n. Chr.) übernommen, genutzt und erweitert. Archäologische Ausgrabungen haben einen Teil der nördlichen Festungsmauer, eine Burg mit zwei rechteckigen Türmen und einen Teil der südlichen Mauer freigelegt. Die Festung wird noch ausgegraben. Ansonsten bietet der Ort wenig von touristischem Interesse.
  • 14 Silistra Website dieser Einrichtung (Силистра). Silistra in der Enzyklopädie Wikipedia Silistra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSilistra (Q182428) in der Datenbank WikidataSilistra auf Facebook. Römisch Dorostorum. Silistra wurde 29 n. Chr. von den Römern gegründet und war ein wichtiger Militärstützpunkt, sowie Flusshafen und Straßenstation in der Provinz Moesia am Donaulimes. Von hier verzweigt sich der Weg entweder Richtung Rumänien, Ukraine oder über Marcianopolis ( Dewnja) und Varna zur Via Pontica Richtung Istanbul. Sehenswert ist ein römische Grabmal, das erst 1942 entdeckt wurde. Weitere römische Ruinen finden sich in der ganzen Stadt verstreut. Außerhalb der Stadt liegt das Mitte des 19. Jahrhundert errichtete Fort Medjid Tabija

Rumänien Flag of Romania.svg[Bearbeiten]

  • 15 Isaccea. Isaccea im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Isaccea in der Enzyklopädie Wikipedia Isaccea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIsaccea (Q248018) in der Datenbank Wikidata. Römisch: Noviodunum ad Istrum. Das Römische Reich übernahm im Jahr 46 n. Chr. die Kontrolle über die Stadt, die Teil der Provinz Moesien wurde. Noviodunum – das 2 km östlich der heutigen Stadt liegt – wurde befestigt und das wichtigste militärische und wirtschaftliche Zentrum der Region. Hier war die Basis der Römischen Marine an der unteren Donau, Nur wenige Reste kann man heute besichtigen. Ansonsten bietet der Ort wenig touristisches.
  • 16 Tulcea. Tulcea im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tulcea in der Enzyklopädie Wikipedia Tulcea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTulcea (Q11585) in der Datenbank WikidataTulcea auf Facebook. Römisch: Toesmis. Tulcea ist seit dem Altertum eine bedeutende Hafenstadt. Nach ihrer Eroberung durch die Römer im ersten Jahrhundert war sie Basis der römischen Nordost-Flotte. Die römische Legion I Iovia Scythica war mit einem Truppenteil dort stationiert und bewachte als Legio ripariensis („Uferlegion“) an der Donau die Grenze zum Barbaricum. Tulcea ist nach wie vor eine bedeutende Hafenstadt, außerdem Basis der rumänischen Flussmarine und gilt als Tor zum Donaudelta, das als Weltnaturerbe unter Naturschutz steht.

Sicherheit[Bearbeiten]

siehe Länderartikel: Serbien, Bulgarien, Rumänien

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflüge entlang der Via Istrum
Bac Festung

Serbien[Bearbeiten]

  • 1 Bač Festung (Бачка тврђава). Bač Festung in der Enzyklopädie Wikipedia Bač Festung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBač Festung (Q2629582) in der Datenbank Wikidata. Die mittelalterliche Festung ist recht gut erhalten und unbedingt einen Besuch wert.
  • 2 Smederevo Festung (Смедеревска тврђава). Smederevo Festung in der Enzyklopädie Wikipedia Smederevo Festung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSmederevo Festung (Q2588696) in der Datenbank Wikidata. Sie ist eine mittelalterliche Festungsstadt in Smederevo, die im Mittelalter vorübergehend die Hauptstadt Serbiens war. Sie wurde zwischen 1427 und 1430 erbaut und weiter durch das Osmanische Reich befestigt, das die Stadt im Jahre 1459 eingenommen hatte. Die Festung überstand mehrere Belagerungen durch Osmanen und Serben und blieb relativ unversehrt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie leider durch Bomben schwer beschädigt. Ab 2009 wurden mit umfangreichen Restaurierungs- und Konservierungsarbeitenbegonnen. Trotz der Beschädigungen ist die Festung eines der selten erhaltenen Höfe mittelalterlicher serbischer Herrscher.
  • 3 Ram-Festung (Тврђава Рам). Ram-Festung in der Enzyklopädie Wikipedia Ram-Festung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRam-Festung (Q3396212) in der Datenbank Wikidata. Die sehenswerte Ram-Festung aus dem 15. Jahrhundert liegt an einem steilen Hang am rechten Ufer der Donau im Dorf Ram und befindet sich in einem guten Zustand.
  • 4 Lepenski Vir (Лепенски Вир). Lepenski Vir in der Enzyklopädie Wikipedia Lepenski Vir im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLepenski Vir (Q906669) in der Datenbank Wikidata. ist eine mittel- und jungsteinzeitliche archäologische Fundstätte auf dem Gebiet der serbischen Gemeinde Majdanpek am Eisernen Tor an der Donau. Erste Siedlungsspuren stammen etwa von 7000 v. Chr., ihren Höhepunkt erreichte die Siedlung zwischen 5300 und 4800 v. Chr.
  • 5 Kloster Manasija (Манастир Манасија). Kloster Manasija in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Manasija im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Manasija (Q1264703) in der Datenbank Wikidata. Sehr schöner, ruhiger Ort inmitten grüner Hügel. Das Kloster ist von prächtigen Türmen der mittelalterlichen Festung umgeben.
  • 6 Kloster Ravanica (Манастир Раваница). Kloster Ravanica in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Ravanica im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Ravanica (Q911428) in der Datenbank Wikidata. Sehenswerte Klosteranlage landschaftlich schön gelegen.
  • 7 Tabula Traiana (Трајанова табла). Tabula Traiana in der Enzyklopädie Wikipedia Tabula Traiana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTabula Traiana (Q2091689) in der Datenbank Wikidata. (Tafel des Traian) ist eine dem römischen Kaiser Trajan gewidmete Inschrift, die in den Fels des Eisernen Tors gemeißelte wurde.
  • 8 Lederata (Ледерата). Lederata in der Enzyklopädie WikipediaLederata (Q3829351) in der Datenbank Wikidata. war eine römische Burg, die Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Errichtet wurde. Einige seiner Überreste befinden sich auf einem Felsplateau, etwas außerhalb von Rama.
  • 9 Nationalpark Đerdap (Национални парк Ђердап). Nationalpark Đerdap in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Đerdap im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Đerdap (Q1258055) in der Datenbank Wikidata. Wunderbare Natur, viele Wanderwege, wunderbare Aussicht von Bergen herum. Perfekt für Besichtigungen und Wanderungen.
  • 10 Felix Romuliana (Гамзиград). Felix Romuliana in der Enzyklopädie Wikipedia Felix Romuliana im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFelix Romuliana (Q904128) in der Datenbank Wikidata. römischen Galerius-Palast, ein UNESCO-Weltkulturerbe bei der Stadt Gamzigrad. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 11 Diana Festung (Тврђава Диана). Diana Festung in der Enzyklopädie Wikipedia Diana Festung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDiana Festung (Q508458) in der Datenbank Wikidata. Die Festung ist eine römische Festung aus den Jahren 100-101 n. Chr. In Kladovo. Die Übereste sind in leicht verwilderten Zustand zu besichtigen.

Bulgarien[Bearbeiten]

Via Istrum bei Nicopolis ad Istrum (Bulgarien)
  • 12 Magura Höhle (Магура). Magura Höhle in der Enzyklopädie Wikipedia Magura Höhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMagura Höhle (Q1884722) in der Datenbank Wikidata. Die Höhle wurde zuerst in der Zeit zwischen vor 50.000 und mindestens 36.000 BP von Menschen genutzt, wobei es sich zunächst um Neandertaler gehandelt haben muss. Auf einigen Wänden sind Malereien sichtbar, deren älteste allerdings aus dem Jungpaläolithikum stammen, vor allem aber Darstellungen aus der Jungsteinzeit, der Kupfer- und der Bronzezeit sind vorhanden. Eine Besonderheit stellt der älteste europäische Solarkalender aus dem späten Äneolitikum oder dem späten Neolithikum mit 366 Tagen dar.Im Gegensatz zu den meisten Höhlen, wurden in Magura nicht nur anorganische Substanzen für die Malereien genutzt, sondern auch organische, nämlich fossilisierter Fledermausguano.
  • 13 Castra Martis (Кастра Мартис). Castra Martis in der Enzyklopädie Wikipedia Castra Martis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCastra Martis (Q1049811) in der Datenbank Wikidata. eine der am besten erhaltenen römischen Festungen in Bulgarien
  • 14 Belogradchik Burg & Felsen (Белоградчишка крепост). Belogradchik Burg & Felsen in der Enzyklopädie Wikipedia Belogradchik Burg & Felsen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBelogradchik Burg & Felsen (Q2915222) in der Datenbank Wikidata. Sie ist eine alte Festung an den Nordhängen des Balkangebirges. Sie ist eine der wichtigsten kulturellen und historischen Touristenattraktion der Gegend. Es ist eine der besterhaltenen Hochburgen in Bulgarien und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.
  • 15 Nicopolis ad Istrum (Никополис ад Иструм). Nicopolis ad Istrum in der Enzyklopädie Wikipedia Nicopolis ad Istrum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNicopolis ad Istrum (Q1987323) in der Datenbank Wikidata. Während der Regierungszeit Kaiser Trajans (98–117) wurde die Stadt nach dem Sieg über die Draker gegründet und war über Jahrhunderte von Bedeutung. Die sehenswerte Ausgrabungstätte ist nur zu Teil freigelegt.
  • 16 Weliko Tarnowo Website dieser Einrichtung (Велико Търново). Weliko Tarnowo in der Enzyklopädie Wikipedia Weliko Tarnowo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeliko Tarnowo (Q173474) in der Datenbank WikidataWeliko Tarnowo auf Facebook. Während der Römerzeit wurde der Ort (1. bis 6. Jahrhundert n. Chr.) befestigt.Wegen der besonderen Lage am felsigen Steilufer und im Hinterland des Jantraflusses, wegen der historischen Traditionen und der Architekturdenkmäler ist Weliko Tarnowo auch ein bevorzugtes Touristenziel.
  • 17 Felsenkloster St. Dimitar Basarabowski (Басарбовски манастир). Felsenkloster St. Dimitar Basarabowski in der Enzyklopädie Wikipedia Felsenkloster St. Dimitar Basarabowski im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFelsenkloster St. Dimitar Basarabowski (Q1549352) in der Datenbank Wikidata. Sehenswertes Felsenkloster bei Ruse.
  • 18 Felskirchen von Iwanowo (Ивановски скални църкви). Felskirchen von Iwanowo in der Enzyklopädie Wikipedia Felskirchen von Iwanowo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFelskirchen von Iwanowo (Q503387) in der Datenbank Wikidata. Die zentrale Klosterkirche, in welcher sich die bedeutendsten Fresken befinden, ist der Jungfrau Maria geweiht und wird auch einfach nur Zarkwata (bulgarisch „Die Kirche“) genannt. Sie wurde in 38 m Höhe über der Straße in den Fels gehauen und besteht aus einem Naos, einem Narthex und einer angrenzenden Kapelle. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 19 Abrittus (Абритус). Abrittus in der Enzyklopädie Wikipedia Abrittus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbrittus (Q331488) in der Datenbank Wikidata. Ruinen einer römischen Stadt. Es war ein römisches Kastell und eine Zivilsiedlung (vicus) bzw. frühbyzantinische Stadt. Das Kastell zählt zu den am besten erforschten römischen Stätten in Südosteuropa. Es war das erste Mal, dass in Bulgarien eine römische Befestigungsanlage fast vollständig ausgegraben und konserviert wurde.
  • 20 Thrakergrab von Sweschtari (Свещарска гробница). Thrakergrab von Sweschtari in der Enzyklopädie Wikipedia Thrakergrab von Sweschtari im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThrakergrab von Sweschtari (Q650531) in der Datenbank Wikidata. Das Thrakergrab von Sweschtari gehört seit 1985 zum UNESCO-Welterbe. Grab aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 21 Demir Baba Teke (Демир баба теке). Demir Baba Teke in der Enzyklopädie Wikipedia Demir Baba Teke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDemir Baba Teke (Q723505) in der Datenbank Wikidata. Die Demir-Baba-Tekke ist ein alianisches Mausoleum aus dem 16. Jh. nahe dem Dorf Sweschtari und ist Teil der historischen und archäologischen Stätte Sborjanowo.

Rumänien[Bearbeiten]

  • 22 Statue des Decebalus (Statuia lui Decebal). Statue des Decebalus in der Enzyklopädie Wikipedia Statue des Decebalus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStatue des Decebalus (Q80374) in der Datenbank Wikidata. Die Statue des Dakerkönigs Decebalus ist eine 55 Meter hohe Statue und zugleich die höchste Felsskulptur in Europa.
  • 23 Trajansbrücke (Трајанов мост), Str. Independenței 2, în curtea Muzeului Regiunii „Porților de Fier”, municipiul Drobeta Turnu Severin. Trajansbrücke in der Enzyklopädie Wikipedia Trajansbrücke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTrajansbrücke (Q849786) in der Datenbank Wikidata. Die Trajansbrücke war die erste dauerhafte Brücke über die untere Donau. Obwohl sie nach etwa 165 Jahren zerstört wurde, blieb sie sowohl hinsichtlich ihrer Gesamtlänge als auch ihrer Bogenspannweiten über ein Jahrtausend lang die längste erbaute Brücke der Welt. Zu sehen sind noch Fundamente und Teile der Brückenbögen

Literatur[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.