Reiseroute
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Württemberger Weinstraße

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Die Württemberger Weinstraße führt durch die bedeutendsten Weinbauorte des Landes von Weikersheim über Heilbronn und Stuttgart nach Metzingen.

Beschilderung der Württemberger Weinstraße

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Württemberger Weinstraße ging aus der Schwäbischen Weinstraße hervor, die 1993 gegründet wurde. Sie wurde mehrfach erweitert, heißt seit 2004 Württemberger Weinstraße und hat seit 2007 ihre vorläufig endgültige Form. Ihre Gesamtlänge beträgt über 500 km, ihr Verlauf erscheint an einigen Stellen etwas willkürlich. In der Konzeption war wohl auch nie geplant, dass man diese Straße in einem Zug durchfährt, die Absicht war eher, die Württembergischen Weinbaugebiete in einer Ferienstraße bekannter zu machen.

Anreise[Bearbeiten]

Man sollte sich eine Teilstrecke auswählen, die im Zusammenhang mit einer Reise nach Württemberg führt. Nur zwei Beispiele:

  • im Zusammenhang mit einem Wellness- oder Kuraufenthalt in Bad Mergentheim besucht man die Weinorte des Taubertals
  • bei einem Besuch des Mittleren Neckarraums erkundet man die Weinorte im Remstal als Ausgleich

Die meisten Orte liegen nicht zu weit von der A8 bzw. der A81 entfernt, so dass eine Anfahrt mit dem Pkw gut möglich ist.

Routen[Bearbeiten]

Taubertal[Bearbeiten]

Die Württemberger Weinstraße beginnt in Oberstetten und führt über Niederstetten zum Schloss Weikersheim

Die Württemberger Weinstraße beginnt am Schloss in Weikersheim. Sie geht durch Markelsheim, Igersheim und Bad Mergentheim das Taubertal abwärts und verlässt es bei Stuppach. Das Weinbaugebiet gehört zur Großlage Tauberberg, die Reben wachsen auf Muschelkalkböden. Angebaut wird hauptsächlich Weißwein in den Sorten Müller-Thurgau und Silvaner, bei Rotwein dominiert der Schwarzriesling. Auch die alte Rebsorte Tauberschwarz wird wieder verstärkt angebaut.

Das Taubertal ist durchzogen von Radwanderwegen, auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. Beispiele sind das Deutschordensschloss in Bad Mergentheim und die Stuppacher Madonna. Die Weinorte an der Württembergischen Weinstraße zählen zum Bereich Kocher-Jagst-Tauber, die Orte am Unterlauf der Tauber gehören dagegen zum badischen Bereich Tauberfranken.

Hohenlohe, Kocher und Jagst[Bearbeiten]

Marktplatz in Öhringen

Bei Dörzbach erreicht die Weinstraße die Jagst, nach nur wenigen Kilometern verlässt sie deren Tal und geht über Stachenhausen nach Ingelfingen. Im Kochertal gehören die Weinbaugemeinden zur Großlage Kocherberg. Man gelangt hier über Criesbach nach Niedernhall, der dortige Wein wird als Distelfink vermarktet. Die Straße geht weiter über Weißbach nach Forchtenberg, dann wird kurz vor Sindringen das Kochertal verlassen, es geht auf die Hohenloher Ebene. Die dortigen Weinorte Zweiflingen, Öhringen, Pfedelbach, Windischeschenbach und Adolzfurt zählen zur Großlage Lindelberg.

Der ländliche Raum der Hohenloher Ebene, die Täler von Kocher und Jagst bieten vielfältige Möglichkeiten der Erholung, seien es Wanderungen, Radtouren oder Bootsfahrten. Sehenswert die alte Hohenlohische Residenz in Öhringen sowie die nahegelegene waldreiche Region des Schwäbisch-Fränkischen Waldes.

Sulmtal und Weinsberger Tal[Bearbeiten]

Weinsberg mit Ruine Weibertreu

Die Weinstraße erreicht die Großlage Salzberg, sie geht zunächst ins Tal der Sulm und über Eschenau nach Affaltrach, dann am Naherholungsgebiet Breitenauer See vorbei über Weiler und Reisach nach Löwenstein. Von hier geht es über Willsbach und Ellhofen nach Weinsberg und den Teilort Gellmersbach sowie nach Eberstadt.

In Weinsberg ist eine staatliche Weinbauschule, die einige neue Rebsorten hervorgebracht hat. Dazu zählen der Acolon, der Dornfelder und der Kerner, benannt nach dem Dichter, der einst in Weinsberg lebte.

Heilbronner Land[Bearbeiten]

Rathaus mit astronomischer Uhr, Heilbronn

Bei der Gemeinde Erlenbach-Binswangen beginnt die Großlage Staufenberg. Hier kommt man wieder ins Tal der Sulm, die bei Neckarsulm den Neckar erreicht. Die Weinstraße wendet sich jetzt den Neckar aufwärts nach Süden, im Süden von Heilbronn beginnt die Großlage Kirchenweinberg. Über Flein und Talheim erreicht man Lauffen mit der über die Region hinaus bekannten Einzellage Katzenbeißer.

Die Region ist geprägt von der Großstadt Heilbronn und von der Industrie in Neckarsulm. Touristisch interessant sind vor allem das Neckartal sowie die zahlreichen historischen Bauwerke.

Die Weingärtnergesellschaft Neckarsulm wurde 1855 gegründet und ist damit die älteste heute noch bestehende Genossenschaft dieser Art.

Auch wenn nicht zur Württemberger Weinstraße zählend, gibt es neckarabwärts noch hervorragende Weine, so z.B. in Gundelsheim.

Heuchelberg und Stromberg[Bearbeiten]

Michaelsberg bei Cleebronn

Bei Hausen und Dürrenzimmern gelangt man zur Großlage Heuchelberg, hier verläuft die Württemberger Weinstraße über weite Strecken auf der Route der [[::Weinstraße Kraichgau-Stromberg|Weinstraße Kraichgau-Stromberg]]. Die nächsten Orte sind Nordhausen, Nordheim und der Leingartener Ortsteil Großgartach, dann geht die Straße nach Schwaigern und über den Rücken des Heuchelbergs nach Neipperg in die größte württembergische Weinbaugemeinde Brackenheim. Frauenzimmern, Güglingen, Pfaffenhofen, Zaberfeld.

Bei Sternenfels und Oberderdingen beginnt die Großlage Stromberg, die Weinstraße geht über Knittlingen und an der Südseite dieses Höhenrückens entlang geht die Weinstraße wieder in Richtung Osten. Die nächsten Ortschaften sind Hohenklingen, Freudenstein und Diefenbach. Über Zaisersweiher geht der Weg nach Maulbronn, dann durch das Tal der Schmie und der Enz nach Mühlacker und weiter nach Roßwag. Von Vaihingen an der Enz führt die Straße über Ensingen, Horrheim und Gündelbach nach Häfnerhaslach, durch das Tal des Kirbachs über Ochsenbach nach Hohenhaslach. Dann geht es über Freudental quer über den Stromberg nach Tripsdrill und Bönnigheim. Bei Hohenstein wird das Neckartal erreicht.

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg ist durchzogen von zahlreichen Wanderwegen. Sehenswert die Städte Brackenheim und Bönnigheim mit ihrer historischen Bausubstanz. Zu erwähnen auch das Römermuseum in Güglingen. Beliebt ist der Freizeitpark Altweibermühle in Tripsdrill, eine seiner Attraktionen ist das Vinarium (Weinmuseum).

Mittlerer Neckar und Bottwartal[Bearbeiten]

Die Württemberger Weinstraße kommt nun in den Bereich der Großlage Schalkstein. Der Weg geht von Kirchheim den Neckar aufwärts nach Walheim und Besigheim, an den nächsten Neckarschleifen liegen Hessigheim und Mundelsheim. Über Ottmarsheim gelangt man zur Großlage Wunnenstein nach Ilsfeld und Auenstein. Über Helfenberg und Söhlbach kommt man nach Beilstein ins Bottwartal durch die Weinbauorte Oberstenfeld, Großbottwar und Steinheim an der Murr. Mit Marbach am Neckar erreicht man wieder die Großlage Schalkstein, die nächsten Orte sind Neckarweihingen und Ludwigsburg.

Der Mittlere Neckar ist geprägt durch zahlreiche Schleifen. Sie bilden teils schroff abfallende Hänge, ein gutes Beispiel sind die Felsengärten von Hessigheim. Sehenswert auch zahlreiche Burgen und Ruinen wie Hohenbeilstein und Wunnenstein, die Schillerstadt Marbach sowie die historischen Stadtkerne von Besigheim und Bietigheim, nicht zu vergessen Ludwigsburg mit dem Blühenden Barock.

Remstal[Bearbeiten]

Bei Remseck beginnt die Großlage Kopf, die Weinstraße geht weiter über Hohenacker und Neustadt nach Waiblingen. Ein Abstecher führt nach Winnenden, dann geht es zurück ins Remstal. In der Großlage Wartbühl geht es über Korb, Kleinheppach, Großheppach und Geradstetten im Tal nach Winterbach, dann auf einer südlicheren Strecke wieder zurück nach Weinstadt-Endersbach. Über Strümpfelbach, Aichschieß und Kernen-Rommelshausen gelangt man nach Fellbach, die Orte gehören teilweise zur Großlage Sonnenbühl.

Die Landschaft zwischen Neckar und Rems ist besonders im Frühjahr zur Zeit der Obstblüte sehenswert.

Stuttgart und das obere Neckartal[Bearbeiten]

Weinberg Mühlhausener Zuckerle, Stuttgart-Mühlhausen

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist eine der größten Weinbaugemeinden, sie zählt zur Großlage Weinsteige. Wein wird praktisch auf jedem Hügel rund um Stuttgart angebaut, sei es in Bad Cannstatt, Feuerbach, Zuffenhausen oder Untertürkheim. Im Ortsteil Uhlbach befindet sich ein Weinbaumuseum. Logischerweise führt die Weinstraße quer durch Stuttgart und dann weiter in Richtung Esslingen. Das letzte Teilstück der Württemberger Weinstraße geht dann über Plochingen nach Nürtingen, verlässt kurz das Neckartal und geht in der Großlage Hohenneuffen über Frickenhausen und Beuren nach Neuffen und endet schließlich wieder am Neckar in Metzingen.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • der [[::Kocher-Jagst-Radweg|Kocher-Jagst-Radweg]] wird sowohl in Dörzbach als auch in Forchtenberg gekreuzt
  • ein Teil der Weinstraße läuft parallel zum [[::Neckartal-Radweg|Neckartal-Radweg]]
  • die [[::Burgenstraße|Burgenstraße]] kreuzt die Württemberger Weinstraße bei Heilbronn in Neckarsulm und Weinsberg

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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