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Göttingen Bahnhof

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Der Bahnhof Göttingen ist ein Bahnhof auf der wichtigsten Nord-Süd-Fernverbindung der Deutschen Bahn. Es ist der einzige Bahnhof der Universitätsstadt Göttingen.

Haupteingang des Bahnhofs Göttingen

Hintergrund[Bearbeiten]

Bahnhofshalle

Der Bahnhof Göttingen ist ein wichtiger Verkehrsknoten für die Region Südniedersachsen und die Anbindung der Universität Göttingen sowie der Unternehmen in der Region an den Fernverkehr. Gleichzeitig ist er für viele Reisende Umsteigebahnhof zwischen den Nord-Süd- und Ost-West-Fernverbindung der Deutschen Bahn. Annähernd stündlich halten hier ICEs in Richtung Frankfurt (Main) und Stuttgart, München, Hamburg oder Berlin.

Das Gebäude und der Zugangsbereich zu den Gleisen wurde in den letzten Jahren aufwändig saniert und erweitert. Dies wurde mit der Wahl zum Bahnhof des Jahres 2013 honoriert.

Lokhalle

Der Haupteingang befindet sich auf der der Innenstadt zugewandten Seite des Bahnhofs, zugänglich von der Berliner Straße. Fußgänger aus der Innenstadt kommen über die Goetheallee. Der Eingang wird auch Osteingang genannt. Der Westausgang (hinterer Ausgang) ist der direkt an die Fernverkehrsgleise angrenzende Eingang. Von hier aus erreicht man das Parkhaus und das Veranstaltungszentrum Lokhalle.

Die ehemalige Lokrichthalle von 1917, die heute nicht mehr an die Gleisanlagen angebunden ist, wurde in den 90er Jahren in ein Veranstaltungszentrum mit Multiplexkino umgestaltet. Das Gebäude ist auch von außen sehenswert, so dass es sich bei einem Warteaufenthalt als Ziel für einen kurzen Spaziergang anbietet.

Der Bahnhof hat 2 Bahnsteige, an dem vor allem Regionalverkehrszüge halten (4/5 und 6/7), auch an Gleis 8 halten vor allem Regionalzüge. Die Fernverkehrsgleise 9 und 10 sind vor allem den ICE-Zügen vorbehalten, von Gleis 9 fahren die Züge Richtung Norden (Hamburg) bzw. Nordosten (Berlin). Von Gleis 10 fahren die Züge Richtung Westen (Frankfurt) und Süden (München, Stuttgart, Interlaken u.a.).

Geschichte[Bearbeiten]

Als im Königreich Hannover ab 1842 die ersten Bahnlinien angelegt wurden - die erste zwischen Hannover und Braunschweig - war das heutige Südniedersachsen zuerst einmal abgehängt, eine Verbindung hierher wurde nicht in Erwägung gezogen. Aufgrund des Engagements des damaligen Stadtsyndikus Oesterley wurde 1851 jedoch der Antrag auf ein Bahnhofsgebäude und einer Trasse nach Göttingen eingereicht. Ab 1852 wurde gebaut, und am 3. Juli 1854 wurde der Bahnhof an der Hannöverschen Südbahn mit einem aus Alfeld (Leine) kommenden Zug eröffnet. Das Gebäude von damals ist bis heute weitgehend erhalten, es existierte ein einziger Bahnsteig. Die Bahngleise lagen damals noch ebenerdig. 1897 wurde die Göttinger Schmalspur-Kleinbahn, auch Gartetalbahn genannt, die ins Eichsfeld führte, vor dem Empfangsgebäude des Bahnhofs angeschlossen.

1910 bis in die 1920er Jahre wurde der Bahnhof ein erstes Mal umgebaut, die Gleise wurden nun hochgelegt, um den Kreuzungsverkehr mit den angrenzenden Straßen zu vermeiden. Im Zuge dieses Umbaus wurde auch der Anschluss der Gartetalbahn verlegt, er befand sich nun einige 100 m südlich an der Leine.

Anreise[Bearbeiten]

ZOB; in der Bildmitte die Spitze des Ceres-Pavillons, dem Service-Center des Verkehrsverbundes Südniedersachsen VSN

Der Zentrale Busbahnhof befindet sich gleich neben dem Ostausgang. Hier halten zahlreiche Regionalbuslinien, z.B. aus Duderstadt, und mehrere Stadtbuslinien:

  • Linie 4 aus Richtung Kaufpark bzw. aus den hochgelegenen Gebieten Geismars (Endhaltestelle Schöneberger Straße)
  • Linie 6 aus Richtung Klausberg und Jugendherberge
  • Linie 10 aus Richtung Weende und vom Klinikum kommend.
  • Die Stadtbuslinie 1 aus Richtung Holtensen bzw. aus Geismar kommend hält nur eine kurze Gehstrecke aus Richtung Geismar entfernt an der Haltestelle Am Landgericht.

Taxistände befinden sich an beiden Ausgängen.

Für Autofahrer ist der Bahnhof von allen angrenzenden innerstädtischen Hauptstraßen ausgeschildert.

Zufahrt von den Radfernwegen:

  • Vom Leineradweg aus Süden kommend fährt man nach der Unterfahrung der beiden Bahn-Brücken an der nächsten Brücke hoch auf die Straße (links das große Polizei-Gebäude), und rechts über die Brücke Richtung Innenstadt. An der folgenden großen Ampelkreuzung (kurz vor der Bahnhofsunterführung) links abbiegen Richtung Parkhaus und dem dahinter liegenden Bahnhof. Der Radweg führt links neben dem Bahnhofsparkplatz abwärts zum (hinteren) Westeingang des Bahnhofs.
  • Für den Weser-Harz-Heide-Radweg gilt dies ebenso, nachdem man nach der Bedarfsampel Iheringstraße nicht rechts, sondern links abgebogen ist.
  • Vom Leineradweg von Norden kommend verlässt man an der 2. Leinebrücke innerorts den Radweg nach Unterfahrung der Brücke und fährt in einer scharfen Rechtskurve hoch auf die Godehardstraße. Rechts halten, der Straße Richtung Innenstadt folgen bis hinter Bahnhofsunterführung, danach rechts und kurz darauf liegt rechts der Bahnhofsvorplatz (Ostseite).

Radfahrer, die mit der Bahn nach Göttingen anreisen und von hier auf einen der beiden Radfernwege starten wollen, finden eine gute Ausschilderung zu den Radwegen am Bahnhofsvorplatz.

Barrierefreiheit[Bearbeiten]

Rampen an den Fernverkehrsgleisen

Der Bahnhof ist vollständig barrierefrei. Menschen mit Handicap finden Unterstützung beim Mobilitätsservice (vorbuchen unter +49 1806 512 512), am Service-Point oder bei der Bahnhofsmission.

Zu den Nahverkehrsgleisen führen Fahrstühle, in die auch zwei Fahrräder gleichzeitig passen, die Fernverkehrsgleise sind sowohl über Fahrstühle als auch über lange Rampen erreichbar.

Parken[Bearbeiten]

Fahrradparkhaus

PKW: Am Westausgang befindet sich ein Parkhaus. Kurzzeitparker finden sehr begrenzte Stellplätze auf der Ostseite des Bahnhofs.

Fahrräder: Auf der Ostseite finden sich große Fahrradstellflächen, die aber in der Regel überfüllt sind. Nur im hintersten Bereich beim Busbahnhof findet man einigermaßen sicher auch freie Fahrradbügel. Da es in den Stellbereichen auch zu Vandalismus und Diebstählen kommt, ist es u.U. sicherer, Räder im Fahrradparkhaus abzustellen. Vom Abstellen der Räder außerhalb der markierten Stellflächen ist abzuraten, dort abgestellte Räder werden entsprechend der überall ausgeschilderten Hinweise regelmäßig entfernt.

Fahrradparkhaus, Bahnhofsplatz 3, 37073 Göttingen. Tel.: (0)551 - 488759-13, Fax: (0)551 - 488759-17. Aus dem Hauptausgang kommend rechts liegend. Geöffnet: Geöffnet Mo. - Sa. von 5.30 - 22.00 Uhr, So. und Feiertage 8.00 - 23.00 Uhr. Preis: Tagesticket (24 h): 1,50 €. Typ ist Gruppenbezeichnung

Busse: Reisebusse finden Parkmöglichkeiten vor dem Gebäude des Zoologischen Instituts direkt angrenzend an den Busbahnhof (Zufahrt nur von Berliner Straße in Fahrtrichtung Osten).

Verbindungen[Bearbeiten]

Fernverkehr national[Bearbeiten]

Fahrtrichtung Nord[Bearbeiten]

Mindestens stündliche ICE-Verbindung über Hannover, Celle (seltener Halt), Lüneburg (seltener Halt), Hamburg-Harburg, Hamburg Dammtor, Hamburg Hbf und Hamburg Altona. Einige ICEs fahren weiter bis Kiel. In Hamburg Anschluss an die Zugverbindungen in den weiteren norddeutschen Raum.

Außerdem fahren täglich sieben ICs nach Hamburg mit Halt in Hannover, Celle, Uelzen und Lüneburg. Hier besteht auch die Möglichkeit der reservierungspflichtigen Fahrradmitnahme.

Wer mit dem Niedersachsenticket reist, kann auch mit dem Metronom weit in den Norden kommen (wenn auch wesentlich langsamer), hier bestehen ebenfalls stündliche Verbindungen Richtung Uelzen, dort Umsteigenmöglichkeiten.

Fahrtrichtung Süd[Bearbeiten]

Tagsüber stündliche Verbindungen über Kassel, Fulda, Würzburg und Nürnberg nach München, wobei die Züge ab Nürnberg zwei verschiedene Trassen befahren: entweder über die Schnellstrecke über Ingolstadt oder über Augsburg (ca. 30 min. länger).

Tagsüber stündliche Verbindungen mit ICE über Kassel, Fulda und Hanau nach Frankfurt am Main.

Tagsüber 2-stündliche Verbindungen mit IC über Kassel, Marburg und Gießen nach Frankfurt am Main. Hier besteht auch die Möglichkeit der reservierungspflichtigen Fahrradmitnahme.

Fahrtrichtung Ost[Bearbeiten]

Fahrtrichtung West[Bearbeiten]

  • Bahnstrecke Göttingen - Bodenfelde

Fernverkehr international[Bearbeiten]

Regionalverkehr[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Burger-King, Bahnhofsplatz 1, 37073 Göttingen. Tel.: (0)551 389 4614. Geöffnet: Mo-Do 6.00-0.00, Fr-So 0.00-23.59 Uhr durchgehend geöffnet. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • World Coffee. Geöffnet: Mo-Fr 5.30-20.30, Sa 6.00-20.30, So 7.00-20.30. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Bäckerei. Geöffnet: Mo-Sa 5.30-20.00, So 7.00-20.00.

Auskunft und Fahrkarten[Bearbeiten]

  • Reisezentrum Mo-Fr 6.30-20.00 Uhr, Sa 6.30-18.00 Uhr, So 8.00-20.00(?) Uhr
  • Service-Point täglich 6-22.30 Uhr
  • Zudem gibt es Fahrkartenautomaten der DB und weiterere Bahnunternehmen in der Bahnhofshalle.
  • Über dem Ostausgang (Richtung Innenstadt) informiert eine große Tafel über die Abfahrtszeiten der Busse am benachbarten Busbahnhof.

Warten[Bearbeiten]

Im Reisezentrum gibt es nur begrenzte Sitzmöglichkeiten. Außerhalb dessen Öffnungszeiten sind nur Sitzplätze im Bahnhofstunnel und auf den Bahnsteigen vorhanden. Auf den Fernverkehrsgleisen 8/9 und 10/11 wurden beheizte Warteräume eingerichtet.

Einkaufen[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die DB-Information ist von 6 - 22.30 Uhr geöffnet.

Im Bahnhof gibt es keine Tourist-Information - diese ist in Markt 9.

2017 wird der Ostflügel des Bahnhofsgebäudes umgebaut zum "Welcome-Center" für Personen, die zwecks Arbeitsaufnahme oder Ansiedlung mittel- bis langfristig in Südniedersachsen bleiben möchten.

Hilfe und Gesundheit[Bearbeiten]

  • Toiletten (kostenpflichtig) in der Osthalle.
  • Den Mobilitätsservice erreicht man unter der bundesweit einheitlchen Nummer +49 1806 512 512.

Bahnhofsmission[Bearbeiten]

Bahnhofsmission Göttingen auf Gleis 4/5, Bahnhofsplatz 1, 37073 Göttingen. Tel.: (0)551-56190, Fax: (0)551-8207048. Geöffnet: Mo-Sa 7 - 19 Uhr, So 8 - 18 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung

Weblinks[Bearbeiten]

siehe auch[Bearbeiten]



Projektentwicklungsseite zum Thema Bahnhöfe: Wikivoyage:Vorschlag für Bahnhofsartikel



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