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Ingolstadt

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Ingolstadt.jpg
Ingolstadt
BundeslandBayern
Einwohner
133.639 (2016)
Höhe
374 m, 376 m
Tourist-Info Webhttp://www.ingolstadt-tourismus.de/
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Lage
Lagekarte von Bayern
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Ingolstadt

Ingolstadt ist Universitätsstadt, liegt an der Donau, ist zweitgrößte Stadt in Oberbayern und die sechstgrößte in Bayern. Die Stadt ist geprägt von der historischen Altstadt und den Festungsbauten, ist daneben aber auch moderner Industriestandort (Automobilindustrie).

Hintergrund[Bearbeiten]

Kreuztor

Ingolstadt existierte schon um 806 n. Chr. Die erstmalige Erwähnung der Stadt erfolgt als karolingisches Kammergut in einer Urkunde Karls des Großen, im Jahre 2006 feierte die Stadt ihr 1200-jähriges Jubiläum.

Ingolstadt liegt an strategisch bedeutender Stelle (Donau, Flussübergang und Handelswege) und galt im Mittelalter als der Schlüssel zu Bayern. Die Stadtgeschichte Ingolstadts ist daher immer auch die Geschichte ihrer Befestigung und der kriegerischen Auseinandersetzungen um diese.

Im Jahre 1285 entsteht die erste Stadtbefestigung, sie wird bereits 1358 verstärkt und erweitert.

Bei der Aufteilung des Erbes Herzog Stephans II. entstand das Teilherzogtum Bayern-Ingolstadt. Ingolstadt wurde dadurch Haupt- und Residenzstadt der Herzöge von Bayern-Ingolstadt.

Am 13. März 1472 wurde unter Herzog Ludwig dem Reichen im Zuge der Gegenreformation die ersten bayerische Universität in Ingolstadt gegründet.

Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg (1503–1505) fällt Ingolstadt an Bayern-Landshut unter den Münchner Wittelsbachern. Die Stadt erhält ab 1537 die Renaissance-Festung, die 1546 gegen den Schmalkaldischen Bund und später im Dreißigjährigen Krieg öfters mit Glück erprobt wurde. So belagerte 1632 Gustav Adolf Ingolstadt vergeblich, während Tilly drinnen seiner Fußwunde erlag. Die Österreicher besetzten die Festung zweimal (1703 und 1742), und Moreau, welcher drei Monate davor lag, ließ sie 1800 schleifen.

Ab 1827 wurden die Festungswerke durch König Ludwig I. und seinen Baumeister Leo von Klenze als klassizistischer Festungsbau (und 5. Stadtbefestigung in der Zählfolge) wiederhergestellt. Ingolstadt blieb eine Festung ersten Ranges, bis dann Ende des 19. Jahrhunderts die Anlagen den modernen Artilleriegeschützen nicht mehr gewachsen waren. Ab 1875 wurde die Festungsfunktion aufgegeben, und einzelne Teile der Anlagen abgebrochen.

Seit 1989 hat Ingolstadt über 100.000 Einwohner und ist seither die jüngste Großstadt in Deutschland.

Kleine Randnotiz: das bayerische Reinheitsgebot, ältestes noch in Kraft befindliches und wohl auch bekanntestes Lebensmittelgesetz der Welt, wurde im Jahre 1516 am Georgitag in Ingolstadt verkündet.

Festungstor Heydeck, Logenhaus der Freimaurer

Der Geheimbund der Illuminaten wurde ebenfalls in Ingolstadt gegründet. Gründungsdatum war der 1. Mai 1776, Gründer war der Philosoph, Kirchenrechtler und damals einzige nicht-jesuitische Universitätsprofessor Adam Weishaupt. Die Ziele der Geheimloge entstanden im Zeitgeist der Aufklärung an der damals durch die streng katholischen Jesuiten geprägten Universität Ingolstadt: die Mächtigen der Welt sollten im Verborgenen durch "erleuchtete" moralische und tugendhafte Menschen ersetzt werden. Der Orden konnte zeitweise tatsächlich Einfluss gewinnen, bedeutendstes Mitglied war Adolph Freiherr Knigge und angeblich auch Goethe. Im Jahre 1784/1785 wurde der Geheimbund in Bayern verboten, er stellte offiziell seine Aktivitäten ein. Zumindest im dem nach den Illuminaten benannten Kinofilm nach dem Buch von Dan Brown wirkt die Geheimloge aber bis in die Gegenwart verschwörerisch weiter (wikipedia: Illuminaten, Adam Weishaupt).

Auch Frankensteins Monster ist ein Ingolstädter. Die Romanfigur entstammt der Feder der englischen Schriftstellerin Mary Shelley. Die 1818 erstmals anonym veröffentlichte Erzählung wurde unter dem Eindruck der seinerzeit sensationellen Effekte der Elektrizität und Galvanik geschrieben. Die Autorin Shelley lässt die Figur des Wissenschaftlers Dr. Viktor Frankenstein an der damals europaweit bedeutenden Universität Ingolstadt, die allerdings bereits im Jahre 1800 nach Landshut verlegt worden war, ein Wesen aus Leichenteilen erschaffen, und mit Elektrizität zum Leben erwecken: in Folge nimmt das Schicksal des Monsters dann seinen Lauf. Die Geschichte ist ein auch heute noch viel gelesenes Buch, die erstmalige Verfilmung stammt aus dem Jahre 1910, die wohl bekanntesten sind die aus den 1940er Jahren mit Boris Karloff in der Rolle des Monsters. Wer sich gerne gruselt, oder wer einfach nur in der Nacht eine Stadtführung der anderen Art erleben möchte: siehe unter Aktivitäten (wikipedia: Frankenstein, Mary Shelley).

Entfernungen
Freising58 km
Regensburg74 km
Augsburg77 km
München78 km
Landshut79 km
Nürnberg94 km

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster internationaler Flughafen ist der Flughafen München - Franz Josef Strauß (71 km). Von hier bieten vor allem Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance Verbindungen zu Städten in Deutschland, Europa und weltweit. Als zweitgrößter Flughafen Deutschlands ist er mit einer steigenden Anzahl von Städten verbunden.

Schnell erreichbar ist auch der Flughafen Nürnberg (104 km, ca. eine Autostunde);

Im Süden der Stadt befindet sich der Militär-Flughafen Ingolstadt/Manching, der jedoch auch von der zivilen Luftfahrt genutzt wird (siehe auch www.flugplatz-ingolstadt.de).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Ingolstadt besitzt zwei Bahnhöfe:

  • Ingolstadt Nord
  • Ingolstadt Hauptbahnhof (stündlicher ICE-Anschluss aus Norden und Süden)
Wheelchair-green3.png Der Bahnhof und die Bahnsteige sind seit 2013 barrierefrei.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Ingolstadt ist in Nord-Süd-Richtung an die sechsstreifig ausgebaute Bundesautobahn A9 Nürnberg - München angebunden. Daneben existieren zwei Bundesstraßen: die B 16 von Neuburg an der Donau nach Regensburg und die B 13 von Eichstätt nach Pfaffenhofen. Da die B 16 die Stadt heute südlich umgeht, wurde die alte B 16 als B 16a eingestuft.

Die Innenstadt ist verkehrsberuhigt, Parkplätze um das Zentrum sind ausgewiesen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Donauradweg führt durch Ingolstadt. Vom westlich gelegenen Donauwörth kommend sind es 60 km, vom östlich gelegenen Weltenburg am Donaudurchbruch sind es 43 km bis Ingolstadt.

Mobilität[Bearbeiten]

Münster
Münster: Portal

Ingolstadt besitzt ein gut ausgebautes Stadtbussystem. An Wochenenden und Feiertagen gibt es durchgehende Nachtbusse. Unter der Woche gibt es im Nachtverkehr Anruflinientaxis.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Münster Zur Schönen unserer Lieben Frau, spätgotische Hallenkirche;
Entstanden von 1425 bis 1525 als Symbol für die aufstrebende Residenzstadt Ingolstadt, der Name stammt von einem 1438 gestifteten Marienbildnis, das jedoch 1801 zerstört wurde.
Von Außen dominiert das riesige Dach, dessen Gestühl besteht aus sieben übereinander liegende Dachböden, auffällig sind die beiden Türme in Übereckstellung, der Nordturm ist unvollendet;
Wichtige Sehenswürdigkeit im Inneren ist ein romanisches Kreuz in der Rem-Kapelle;
Kupferstraße 34;
Franziskanerkirche
Asamkirche
  • Franziskanerkirche erbaut 1275 als dreischiffige, flachgedeckte Basilika in der strengen Form der frühen Gotik schmucklos und auch ohne Turm und nur mit einem Dachreiter,
Ehemalige Klosterkirche des Bettelordens und nach der Säkularisation Garnisonskirche, heute wieder im Besitz der Franziskaner;
Im Inneren: 90 Grabmale wichtiger Personen (Statthalter, Professoren, Bürger, auch die vom Astronomen Peter Apian) aus der Zeit von 1472 bis 1800; Gnadenbild der Schutter-Muttergottes aus dem 14. Jahrhundert;
Harderstraße 4;
  • Kirche de Maria Victoria (Asamkirche): ein Hauptwerk des bayerischen Rokoko.
Entstanden als Betsaal der Marianischen Studentenkongregation am Anfang des 18. Jahrhunderts (1732-1735).
Größtes Flachdeckenfresko der Welt (42 m x 16 m). Der Stuck des rechteckigen Saals stammt von Egid Quirin Asam, die Fresken von seinem Bruder Cosmas Damian.
Museumsladen, Orgelmatinee von April bis Okt. jeden Sonntag um zwölf Uhr;
Öffnungszeiten: Nov. – Feb.: Di. – So.: 13 – 16 Uhr, März – Okt.:Di. – So. 9 – 12 und 13 – 17 Uhr, Mai – Sept.: Auch Mo. geöffnet; Eintritt Erwachsene: 2.- €
  • St. Moritz (Untere Pfarr): dreischiffige gotische Basilika, für das Jahr 1234 dokumentiert und damit ältester belegter Bau der Stadt.
  • Kirche des Hl.-Geist-Spitals, spätgotisch;
  • Matthäuskirche, Backsteinbau, erste protestantische Pfarrkirche in Ingolstadt
Schrannenstr. 7;
Neues Schloss

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Neues Schloss: Erbaut von 1418 bis 1501 unter Ludwig dem Gebarteten als "Neue Veste" im gotischen Stil nach französischen Vorbildern.
Das Schloss gilt als eines der markantesten Schlösser der Wittelsbacher;
Bedeutende Räume im Inneren sind: Der "große Ball- und Tanzsaal", der "Schöne Saal", Schlosskapelle;
Der Glockenturm entstand erst zur Mitte des 18. Jahrhunderts;
Heute Sitz für das Bayerische Armeemuseum; Veranstaltungsort für klassische Konzerte und Kammermusikabende;
altes Rathaus mit Pfeifturm und Moritzkirche

Bauwerke[Bearbeiten]

In der Innenstadt gibt es eine Vielzahl an hervorragend restaurierten Bürgerhäuser zu bewundern, da schaut man auch mal über die jüngeren Bausünden des vergangenen Jahrhunderts hinweg, die sich da und dort dazwischen geschlichen haben.

  • Altes Rathaus, Urbestand aus dem 14. Jahrhundert, im Jahre 1882 unter Einbeziehung der Nachbarhäuser unter Gabriel von Seidl im Stil der Neurenaissance umgestaltet.
  • Pfeifturm der ehemalige städtische Wachturm am alten Rathaus;
  • Kreuztor: entstanden ab 1385 als drittes und siebentürmiges Stadttor im Zuge der Neuanlage des zweiten Stadtmauerringes (14./15. Jh.), heute eines der Wahrzeichen der Stadt;
Förderverein Kreuztor Ingolstadt: www.kreuztor-ingolstadt.de;
  • Taschentorturm, erbaut 1390 als ein Nebentor der Ingolstädter Stadtmauer. Später auch Henkerswohnung, Stadtgefängnis und Folterturm während der Hexenprozesse.
Anatomiestraße;
  • Alte Anatomie: spätbarocker Prachtbau im Stil einer Orangerie, erbaut 1723 nach Plänen von Gabriel de Gabrieli als medizinische Fakultät der Universität; beherbergt heute das "Deutsche Medizinhistorische Museum"; botanischer Garten mit Duft- und Tastgarten;
Herzogskasten
  • Der Herzogskasten, auch "Altes Schloss", ist das ehemalige Herzogsschloss aus dem 13. Jahrhundert.
Erbaut um 1255 unter Ludwig II. dem Strengen ist die erste herzogliche Burg der älteste Profanbau Ingolstadts. Die Bezeichnung Kasten leitet sich von der späteren Benutzung als Kornspeicher und Stadtkasse. Das Gebäude ist heute Hauptstelle der Stadtbücherei;
Hallstraße;
Ickstatthaus
Tillyhaus
  • Ickstatthaus mit der höchsten Barockfassade Süddeutschlands;
Wohnhaus des Rechtswissenschaftlers und Universitätsprofessor Freiherr von Ickstatt;
Ludwigstraße 5;
  • Tillyhaus, Sterbehaus des Grafen Tilly (Feldherr des Kurfürsten Maximilian von Bayern im Dreißigjährigen Krieg), heute Staatliches Schulamt. Todestag war der 30. April 1632;
Neubaustraße 2 (gegenüber der Asamkirche);
  • Hohe Schule, erbaut 1429 als Pfründnerhaus unter Herzog Ludwig dem Gebarteten.
Ab 1472 Sitz der ersten Bayerischen Landesuniversität, heute beherbergt das Gebäude das Didaktikzentrum der bayerischen Fachhochschulen;
Goldknopfgasse;
  • Die Festungsbauten des 19. Jahrhunderts sind in und um die Stadt platziert. Sie sind meistens an ihrer Ziegelbauweise zu erkennen und werden vielfach für öffentliche Einrichtungen genutzt (Museen, Schulen, Ämter, …). Die Forts und anderen Bauwerke weiter außerhalb der Stadt wurden fast alle nach dem 2. WK zerstört. Das Fort Prinz Karl ist erhalten, kann aber nur mit selten angebotenen Führungen besucht werden.

Denkmäler[Bearbeiten]

Neues Schloss, Innenhof

Museen[Bearbeiten]

  • Armeemuseum im Neuen Schloss, gegründet 1879 von König Ludwig II.
Zunächst im Zeughaus in München untergebracht, nach Kriegszerstörung ab 1969 in Ingolstadt und seitdem das einzige staatliche Museum Bayerns außerhalb Münchens. Ältestes und bedeutendstes militärgeschichtliches Museum in Deutschland.
Fahnensaal mit umfangreicher Sammlung an Flaggen und Standarten; Waffen des Mittelalters, Beutestücke aus den Türkenkriegen, Reiterharnische, Uniformen; Bayerische Armeebibliothek.
Adresse: Neues Schloss, Paradeplatz 4, 85049 Ingolstadt; Tel.: 0841 / 9377-0, Fax: 0841/93 77-200; www.bayerisches-armeemuseum.de;
  • Stadtmuseum
Auf der Schanz 45, 85049 Ingolstadt; Tel.: (0)841 / 3051881;
  • Europäisches Donaumuseum natur- und kulturgeschichtliche Schwerpunkte des Donauraumes.
  • Deutsches Medizinhistorisches Museum, Exponate zur Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart;
Anatomiestr. 18 (in der alten Anatomie); www.dmm-ingolstadt.de; dmm@ingolstadt.de
Öffnungszeiten: Die.-So.:10-17 Uhr, Mo.geschlossen;
  • Museum für konkrete Kunst
  • Bauerngerätemuseum Außenstelle des Stadtmuseums auf dem früheren Blasibauernhof in Hundszell;
Abteilungen Ackerbau, Viehzucht und ländliches Transportwesen; Wechselausstellungen;
Probststr. 13, 85051 Ingolstadt; Tel.: 0841 9711026; www.bauerngeraetemuseum.de;
Öffnungszeiten: April bis Okt.: Die. bis Fr. 9 - 12Uhr, So. und Feiertags 14 - 17 Uhr;
  • Spielzeugmuseum
  • Bayerisches Polizeimuseum im Turm Triva im Klenzepark;
  • Lechner Museum Museum zu Leben und Werk des Stahlbildhauers Alf Lechner;
Öffnungszeiten: Do. – So.: 11–18 Uhr; Eintrittspreis Erwachsene: 3,00 €;
Esplanade 9, 85049 Ingolstadt; Tel.: 0841 305-2250; Fax: 0841 305-2251; www.lechner-museum.de; mailto:info@lechner-museum.de
  • Heimatmuseum Niemes-Prachatitz, Heimatsammlung der Stadt Niemes in Nordböhmen und Landkreises Prachatitz im Böhmerwald;
Öffnungszeiten: Jeden 2. Sonntag im Monat, von 14 – 16 Uhr, Eintritt und Führung frei;
Hohe-Schul-Str. 2, Im Pedellhaus; 85049 Ingolstadt; Tel.: 0841 38311;
  • Audi museum mobil, im Audi Forum Ingolstadt;
Automobilmuseum; https://www.audi.com/foren/de/audi-forum-ingolstadt/audi-museum-mobile.html;

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Klenzepark: Turm Triva

Parks[Bearbeiten]

  • Glacis Grüngürtel um die Altstadt, entstanden im Freifeld / Schussfeld vor den Festungsanlagen;
  • Klenzepark, entstanden 1992 anlässlich der bayerischen Landesgartenschau, unmittelbar an der Altstadt südseitig der Donau gelegen.
Die Festungsbauten der klassizistischen Landesfestung Reduit Tilly und der Turm Triva (ehemaliger östlicher Flankenturm des Reduit Tillys) wurden in den Park integriert.
  • Luitpoldpark, angelegt im Bereich der Festungsanlagen um den "Roten Turm";
  • Astronomiepark, entstanden 1998:
Zentrum ist eine äquatoriale Ringkugel-Sonnenuhr, maßstäbliche Darstellung des Sonnensystems;
www.astronomiepark.de;

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Audi Forum Ingolstadt, Erlebnispark rund um die Marke: Audi museum mobile mit Museumsshop, Ausstellungen, Filme und Vorführungen, Kundencenter, Gastronomie;
85045 Ingolstadt; Tel.: 0800 2834444; Fax: 0841 89-41860; www.audi.de ;mailto:welcome@audi.de
Pardeplatz: Osterbrunnen

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Dr. Frankenstein`s Mystery Tour: Ein nächtlicher Spaziergang durch Ingolstadts Altstadt, Führer ist Dr. Victor Frankenstein, die Route geht durch dunkle Gassen und Ecken, über verlassene Plätze, vorbei an historischen Bauten, dazu Geschichten über Hexenverbrennungen und Hinrichtungen.
Dauer: knapp eine Stunde, Preis 8,50 €, Karten in der Stadtinformation; Info: www.frankenstein-tours.de;
  • g'scheiterhaufen Improvisationstheater, Flankenbatterie 105, 85049 Ingolstadt. Facebook. Improvisierte Szenen mit Vorgaben aus dem Publikum; jeder Auftritt, jede Szene ist einzigartig; es gibt verschiedene Showformate: Comedy-Show, Musik-Show, Impro-Langform und Impro-Match gegen eine andere Improtheatergruppe. Shows jeweils einmal im Monat

regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Fest zu Georgi, um den Georgitag (23. April), im Innenhof des Neuen Schlosses;
  • Weihnachtsmarkt, der "Jahrmarkt an Nicolai" ist bereits für 1570 in der Stadtchronik belegt und damit einer der ältesten in Deutschland; auf dem Theaterplatz;
  • Die altbairische Tradition des Schäfflertanzes wurde im Jahre 1901 vom MTV 1881 Ingolstadt eingeführt. Spielzeit ist nach der Tradition in siebenjährigem Turnus die Zeit von Dreikönig bis Faschingsdienstag. Die aktuellen Spieljahre sind 2012 und nächstmalig 2019. Weitere Infos und Tanzplan der Schäfflertruppe bei schaefflertanz-in.de.
Fußgängerzone: Theresienstraße

Einkaufen[Bearbeiten]

  • In der Fußgängerzone in der Innenstadt sind mehr als 130 Einzelhandelsgeschäfte mit breitem Angebot vertreten.
  • Viktualienmarkt. - Wochenmarkt (nur Mittwoch und Samstag Vormittag), belebter Platz, kleine Gastronomie, Biergartenatmosphäre, auch sonntags;
  • Im Westpark, einem Shoppingcenter mit 146 Fachgeschäften und Restaurants

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Zarrillo Levelingstraße 38, 85049 Ingolstadt, Tel. 0841 9933367; Öffnungszeiten: So – Di 9.00 – 0.00 Uhr, Mi – Sa 9.00 – 1.00 Uhr

Mittel[Bearbeiten]

  • Kastaniengarten, Gutsstraße 4, 85055 Ingolstadt (Oberhaunstadt). Tel.: (0)841 55541. Geöffnet: geöffnet tägl ab 11 Uhr, Okt-Apr Di Ruhetag.

Gehoben[Bearbeiten]

Taschentorturm mit Stadtbefestigung
  • Mövenpick Restaurant im Audi Forum

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Neue Welt (Kleinkunstbühne, Kneipe), Griesbadgasse 7, 85049 Ingolstadt;. Tel.: +49 (0)841 32470, Fax: +49 (0)8453 9410. Geöffnet: täglich ab 19.00 Uhr geöffnet, So. Ruhetag;.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 3 Hotel zum Anker, Tränktorstraße 1, 85049 Ingolstadt. Tel.: (0)841 30050, Fax: (0)841 300580, E-Mail: . Tipp: Das Hotel hat keinen Aufzug, jedoch 5 oder 6 Stockwerke, also schon bei der Reservierung darauf achten, dass man nicht unter dem Dach eingecheckt wird! Geöffnet: Restaurant: täglich 7.00 – 0.00 Uhr, Warme Küche 11.00 – 14.00 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr. Preis: EZ ab 64 €, DZ ab 94 €.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • Die Universität Ingolstadt wurde 1472 von Herzog Ludwig dem Reichen von Niederbayern als erste bayerische Universität gegründet, dann 1800 zunächst nach Landshut und ab 1826 nach München verlegt. Hier besteht sie als Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) weiter.
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Fakultät Ingolstadt (WFI - Ingolstadt School of Management), gegründet 1989;
Auf der Schanz 49, 85049 Ingolstadt; www.ku-eichstaett.de;

Die wirtschaftliche Fakultät zählt zu den renommiertesten in ganz Deutschland.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Viktualienmarkt

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Tourist Information:
  • im Alten Rathaus, Rathausplatz 2; D-85049 Ingolstadt; Tel.: 0841 305-3030; Fax: 0841 305-3029;
  • am Hauptbahnhof, Elisabethstr. 3; D-85051 Ingolstadt; Tel.: 0841 305-3005; Fax: 0841 305-300;

Die Vorwahl für Ingolstadt lautet 0841. Aus dem Ausland wählt man 0049841 als Vorwahl. Im Süden der Stadt gilt teilweise die Vorwahl 08450, aus dem Ausland also 00498450.

Die Postleitzahlen für Ingolstadt sind 85049 bis 85057.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Manching (10 km südöstlich, B 13) - Reste einer keltischen Großsiedlung mit bis zu 10.000 Einwohnern.
  • Vohburg an der Donau (19 km östlich, B 16a) - Reste der hochmittelalterlichen Burg Vohburg.
  • Neuburg an der Donau (23 km westlich) - Schloss und Karlsplatz.
  • Altmühltal (25 km nördlich) - Naturpark.

Literatur[Bearbeiten]

Klenzepark: "Reduit Tilly"
Stadtbefestigung: "Kavalier Heydeck"
  • Treffer, Gerd: Als man auf Preußen noch schießen durfte. 63 Ingolstädter Geschichten und Anekdoten, Ingolstadt: 2006.
  • Stadt Ingolstadt (Hg.): Unsere Stadt Ingolstadt. Eine Broschüre für Neubürger, Ingolstadt: 2006.
  • Treffer, Gerd: Kleine Ingolstädter Stadtgeschichte, Regensburg: 2004.
  • Batz, Karl u.a.: Bayern-Ingolstadt, Bayern-Landshut 1392–1506. Glanz und Elend einer Teilung. Ausstellungskatalog, Ingolstadt: 1992.
  • Mader, Friedrich (Hg.): Ingolstadt, Ingolstadt: 1988.
  • Fegert, Hans: Alte Ansichten von Ingolstadt, Kösching: 1987.
  • Rassa, Kurt: Stadt und Landkreis Ingolstadt, München: 1963.
  • Schnell, Hugo (Hg.): Ingolstadt, München und Zürich: 1958.
  • Buchdruckerei und Verlagsgesellschaft m.b.H. (Hg.): Ingolstadt. Führer durch die Stadt Ingolstadt, Ingolstadt: 1928.
  • Bronner, Franz: Was Ingolstadt im Laufe der Zeiten erlebt hat, Ingolstadt: 1911.
  • Gemminger, Ludiwg: Das alte Ingolstadt, Regensburg: 1864.
  • Großmann, G. U. / Häffner, Hans-Heinrich: Neues Schloss Ingolstadt. Schnell & Steiner, 2003 (1. Auflage), (Burgenführer, 9), ISBN 978-3-7954-1391-0; 56. ca. 6,90 €

Weblinks[Bearbeiten]

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