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Berchtesgadener Land

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Das Berchtesgadener Land ist eine bedeutende Tourismusregion in Oberbayern und entspricht im wesentlichen dem gleichnamigen Landkreis.

Die Region ist bekannt aufgrund des Königssees, der im Nationalpark Berchtesgaden zu finden ist.

Blick vom Jenner in den Berchtesgadener Talkessel. Berchtesgaden liegt mittig rechts vor dem Untersberg, der sich noch teilweise in Wolken hüllt.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Das Berchtesgadener Land entspricht nach heutigem Sprachgebrauch im wesentlichen dem Landkreis Berchtesgaden.

Im Bereich der ehemaligen Fürstpropstei Berchtesgaden:

  • Berchtesgaden (550-650 m), Kur, Kultur, Tourismus und Wintersport.
  • Maria Gern (740 m) mit berühmter Wallfahrtskirche.
  • Ramsau (670 m), Alpenidylle mit vielfotografierter Pfarrkirche und dem Ortsteil Hintersee (789 m) am gleichnamigen See, Alpenidylle mit dem Klausbachtal und dem wildromantischen Zauberwald.

Im nördlich anschließenden Rupertiwinkel:

  • Laufen (394–412 m), mit historischer Altstadt an der Salzachschleife;
  • Teisendorf (501 m), Marktgemeinde mit der 1437 erbauten Pfarrkirche St. Andreas.

In den westlich angrenzenden Chiemgauer Alpen:

Hintergrund[Bearbeiten]

Die ältesten prähistorischen Funde der Region sind Lochäxte aus der Stein- und Bronzezeit. Siedlungen zur Salzgewinnung sind für die La-Tène-Zeit ((5.–1. Jahrhundert v. Chr., wikipedia: La-Tène-Zeit) im Raum von Hallein und Bad Reichenhall belegt.

Gnotschaft[Bearbeiten]

Gnotschaft ist die althergebrachte Bezeichnung der Dörfer und Orte in der Fürstpropstei Berchtesgaden. Im Jahre 1456 werden insgesamt acht „Urgnotschaften“ aufgeführt: Berg, Au, Scheffau, Bischofswiesen, Ramsau, Schönau, Edenberg und Gern. Die Unterabteilungen sind die Gnotschafterbezirke und somit die eigentlichen Gnotschaften und späteren Gemeinden, 1802 werden 34 Gnotschäfter gelistet. Der Gnotschafter stand den Gnotschaften vor und wurde von den Bauern ohne eine Mitwirkung der Landesherren jährlich neu gewählt. Die Aufgabe der Gnotschafter war das Mitwirken in genossenschaftlichen Anliegen wie zum Beispiel die Nutzung der Gemeindewälder und das Abfassen der Steuerrollen beim Landrecht und auch Unterstützung bedürftiger Personen.

Die Gnotschaften im Berchtesgadener Land hatten bis zur Säkularisation im Jahre 1803 Bestand.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Nächster größerer internationaler Flughafen ist der Flughafen München: München - Franz Josef Strauß (195 km, ca. zwei gute Autostunden). Von hier bieten vor allem Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance Verbindungen zu Städten in Deutschland, Europa und weltweit. Als zweitgrößter Flughafen Deutschlands ist er mit einer steigenden Anzahl von Städten verbunden.
  • Noch schneller erreichbar ist der Flughafen Salzburg (21 km, ca. eine knappe halbe Autostunde);
  • Mit Shuttle-Bussen sind beide Flughäfen direkt erreichbar

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Berchtesgaden Land liegt im südöstlichsten Zipfel Deutschlands; die Anfahrt ist nur von Norden her möglich, für Fernreisende empfiehlt sich die Anfahrt über die Autobahn A8 (München - Salzburg):

  • Symbol: AS Bad Reichenhall (in DE) und über die Bundesstraße B21 in die Region.
  • Von Osten (Österreich) kommend: Symbol: AS Salzburg-Süd (in AT) und weiter über die Bundesstraßen 160 (in AT) und 150 (in DE).
  • Von Westen (München) kommend: Symbol: AS Traunstein-Siegsdorf, weiter auf der Bundesstraße B306 über Inzell und auf der Bundesstraße B305 über Ramsau auf landschaftlich äußerst reizvoller Strecke (Deutsche Alpenstraße) in das Berchtesgadener Land.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Nordseitig führt die InterCity-Strecke München - Salzburg (Bahnhof Freilassing) durch die Region.

Der Bahnhof Berchtesgaden hat über Freilassing Anschluss an die Intercity Strecke von München nach Salzburg mit Direktverbindungen der InterCity-Züge "Alpenland" nach Münster und InterCity "Königssee" nach Hamburg.

Die Bahnlinie S3 der ÖBB verkehrt von Golling-Abtenau kommend über Salzburg und Freilassing nach Bad Reichenhall, die Bahnlinie S4 (Berchtesgadener-Land-Bahn BLB) verkehrt von Salzburg kommend über Freilassing und Bad Reichenhall nach Berchtesgaden Hbf, im Landkreis gelten die Tarifes des Salzburger Verkehrsverbund (SVV).

Mobilität[Bearbeiten]

Der RVO (Regionalverkehr Oberbayern / DB) betreibt die Buslinien in der Region;

Regionalverkehr Oberbayern GmbH, Hirtenstraße 24, D-80335 München; Tel.: +49 / (0)89 / 55164-0, Fax: +49 / (0)89 / 55164-199; Info;

Mit der Gästekarte können die öffentlichen Buslinien der Region kostenfrei genutzt werden. Ausnahme sind Touristische Buslinien wie die Linie zu Kehlsteinhaus usw. Ab Ramsau-Hintersee gibt es zudem einen Wanderbus Richtung Österreich (ebenfalls extra Ticket erforderlich).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Roßfeldpanoramastraße (östlich von Berchtesgaden). . Es handelt sich hier um einen Rundkurs mit zwei Zu- und Abfahrten von Berchtesgaden und eine Zu- und Abfahrt nach Hallein in Österreich. Die Panoramastraße ist mautpflichtig. Im Sommer 2018 beträgt die Tagesmaut z. B. für Pkw 8 € und für Motorräder 4,50 €. Erbaut wurde die Straße in den Jahren 1937 bis 1940 als östliches Ende der Deutschen Alpenstraße. Sie bietet unterwegs ca. 400 Parkplätze an den verschiedenen Aussichtspunkten. Die Panoramastraße diente in mehreren Filmen als Kulisse, z. B. bei Indiana Jones und der letzte Kreuzzug.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Brauchtum[Bearbeiten]

Mit der abgeschiedenen Lage des Berchtesgadener Landes und mit dem erforderlichen Zusammenhalt der eher armen Bevölkerung in einer rauhen Bergwelt konnten sich vieles an uraltem Brauchtum bis in die heutige Zeit erhalten. Die Ursprünge dieser Bräuche sind vielfach noch keltisch-heidnisch, wurden aber von der streng katholischfrömmigen Bevölkerung recht pragmatisch mit christlichen Motiven vermischt.

  • Die Perchtenläufe zur Advents- und Neujahrszeit im Berchtesgadener Land sind als die "Wilde Jagd" und als besonders wilde Veranstaltung ihrer Art bekannt: Beispiele sind die "Nonner Perchten" im Bad Reichenhaller Stadtteil Nonn, die in Ainring und die in Laufen (Salzach).
  • Am 2. Adventsonntag werden mit dem Heiligen Nikolaus die Kramperl und Buttnmandl aktiv: Der Heilige Nikolaus in Bischofskleidung wird von den furchteinflößenden mit Tiermasken und Fellen verhüllten Kramperln und den wilden, glockenbehängten und mit Stroh eingepackten Buttmandl begleitet, die mit dem Buttn, das ist das Läuten und Scheppern der Glocken, durch die winterliche Nacht ziehen und durch ihr martialisches Auftreten die bösen Geister vertreiben sollen. Der Brauch hat keltische und christliche Ursprünge.
  • Das Klöcklsingen, auch Klöcklbeten ist ein alter Bettelbrauch: An den ersten zwei Donnerstagen im Advent ziehen als Hirten verkleidete Kinder und Jugendliche mit Liedern und Gebeten von Haus zu Haus, um den Leuten Segen zu bringen.
  • Das Christkindlläuten mit dem Christkindlschießen findet eine Woche vor dem Heiligen Abend statt: Durch das nächtliche Läuten der Kirchenglocken und die im ganzen Tal unüberhörbar lauten Salven der Böllerschützen soll das Christkind leichter den Weg zur Erde finden. In der Region gibt es ca. 1000 aktive Weihnachtsschützen, die in 17 Vereinen organisiert sind.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

bikeline Radatlas "Berchtesgadener Land: Rund um Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing", Verlag Esterbauer, 1:75.000, Ortspläne, ÜVZ, 112 Seiten, ISBN 3-85000-177-6

Weblinks[Bearbeiten]

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