Welterbe in Äthiopien

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Flagge von Äthiopien
Karte von Welterbe in Äthiopien

Der ostafrikanische Staat Äthiopien hat die Welterbekonvention im Jahr 1977 ratifiziert. Inzwischen (Stand 2021) findet man auf der UNESCO-Liste neun Welterbestätten, davon gehören 8 zum Weltkulturerbe und 2 zum Weltnaturerbe.

Welterbestätten[Bearbeiten]

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1978 K 1 Lalibela Lalibela in der Enzyklopädie Wikipedia Lalibela im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLalibela (Q642979) in der Datenbank Wikidata 18 In einer bergigen Region rund 650 km nördlich von Addis Abeba liegt der christliche Wallfahrtsort Lalibela, wo im 12./ 13. Jahrhundert elf Felsenkirchen aus dem Basalt gemeißelt wurden. Es handelt sich dabei um die größten von Menschen geschaffenen monolithischen Strukturen. Bet Giyorgis church Lalibela 01.jpg
1978 N 1 Nationalpark Simien Website dieser Einrichtung Nationalpark Simien in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Simien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Simien (Q504315) in der Datenbank Wikidata 9 Der Nationalpark Simien (bzw. Sämen) liegt in einer Hochebene etwa 850 km nördlich von Addis Abeba. Diese bildet mit gezackten Gipfeln und tiefen Tälern eine spektakuläre Landschaft. Der Park wurde unter anderem zum Schutz seltener Wölfe und Steinböcke geschaffen. Durch starke Zunahme der menschlichen Besiedlung und Abnahme der Tierpopulationen wurde der Park 1996 auf die Rote Liste gesetzt. Canis simensis -Simien Mountains, Ethiopia-8.jpg
1979 K 2 Fasil Ghebbi in der Region Gondar Fasil Ghebbi in der Region Gondar in der Enzyklopädie Wikipedia Fasil Ghebbi in der Region Gondar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFasil Ghebbi in der Region Gondar (Q464695) in der Datenbank Wikidata 19 Fasil Ghebbi liegt etwa 700 km nördlich von Addis Abbeba bei der Stadt Gondar. Im 16. und 17. Jahrhunderts war es die Residenzstadt der äthiopischen Kaiser. Sie ist umgeben von einer 900 m langen Mauer, ihre Paläste waren geprägt von arabischen und hinduistischen Einflüssen. Spätere Umbauten im Stil des Barock erfolgten unter dem Einfluss jesuitischer Missionare. ET Gondar asv2018-02 img03 Fasil Ghebbi.jpg
1980 K 3 Ruinen von Aksum Ruinen von Aksum in der Enzyklopädie Wikipedia Ruinen von Aksum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuinen von Aksum (Q5832) in der Datenbank Wikidata 15 Die Ruinen der Stadt Aksum liegen im Norden des Landes unweit der Grenze zu Eritrea, es war zwischen dem 1. und dem 13. Jahrhundert die Hauptstadt eines mächtigen Königreichs. Neben den Ruinen ehemaliger Burgen findet man monolithische Obelisken, riesigen Stelen und Königsgräber. Axum northern stelea park.jpg
1980 K 4 Tal am Unterlauf des Flusses Awash Tal am Unterlauf des Flusses Awash in der Enzyklopädie Wikipedia Tal am Unterlauf des Flusses Awash im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTal am Unterlauf des Flusses Awash (Q306194) in der Datenbank Wikidata 10 Etwa 500 km nordöstlich von Addis Abeba nahe der Grenze zu Dschibuti mündet der Fluss Awash in den Lake Abhe. An seinem Unterlauf wurden Skelettfragmente von Hominiden gefunden, das bekannteste ist wohl die rund 3,2 Millionen Jahre alte Lucy. Awash river.jpg
1980 K 5 Tal am Unterlauf des Flusses Omo Tal am Unterlauf des Flusses Omo in der Enzyklopädie WikipediaTal am Unterlauf des Flusses Omo (Q3882284) in der Datenbank Wikidata 17 Der Fluss Omo mündet nahe der Grenze zu Uganda in den Lake Tukana. Am Unterlauf dieses Flusses wurden die Fossilien "Omo" und "Omo 2" gefunden. Sie sind rund 130.000 Jahre alt und Vorläufer des Homo sapiens. OmoRiver1.jpg
1980 K 6 Reliefierte Stelen von Tiya Reliefierte Stelen von Tiya im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Reliefierte Stelen von Tiya in der Enzyklopädie Wikipedia Reliefierte Stelen von Tiya im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsReliefierte Stelen von Tiya (Q224673) in der Datenbank Wikidata 12 Der Ort Tiya liegt rund 80 km südlich von Addis Abeba. Hier liegt eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Soddo-Region. Von den 36 Monumenten sind 32 Stelen mit Reliefs geschmückt, die Bedeutung dieser Symbole ist jedoch noch nicht restlos geklärt, und ebenso ist noch unklar,von welcher Kultur sie stammen. Tiya vue d'ensemble.JPG
2006 K 7 Befestigte Altstadt von Harar Jugol Befestigte Altstadt von Harar Jugol in der Enzyklopädie Wikipedia Befestigte Altstadt von Harar Jugol im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBefestigte Altstadt von Harar Jugol (Q190184) in der Datenbank Wikidata 1189 Die befestigte Stadt liegt etwa 500 km östlich von Addis Abeba auf einer Hochebene, sie ist umgeben von Schluchten und Savanne. Die Mauern um diese heilige muslimischen Stadt wurden zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaut. In ihr befinden sich 82 Moscheen und 102 Schreine. Einzigartig ist auch die Architektur der Stadthäuser, eine Mischung von Stilen der afrikanischen Einwohner und der indischen Zuwanderer. Town of Harar with Citywall.jpg
2011 K 8 Konso Konso in der Enzyklopädie Wikipedia Konso im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKonso (Q626861) in der Datenbank Wikidata 1333 Die Konso sind ein Volk im südlichen Äthiopien. Sie leben in dicht bebauten und mit Mauern umgebenen Siedlungen, ihre Felder sind in Form von gemauerten Terrassen angelegt. Bekannt sind die Konso auch für ihre geschnitzten Stelen, sie stellen oft berühmte Krieger dar und dienen der Weitergabe ihrer Traditionen. Konzo2.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Beispiele aus der Liste:

  • Bale-Mountains-Nationalpark
  • Holqa Sof Omar: Natur- und Kulturerbe

Weblinks[Bearbeiten]

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