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Paris/4. Arrondissement

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Karte von 4. Arrondissement

Das 4. Arrondissement mit dem offiziellen Namen Hôtel de Ville ist einer der 20 Verwaltungsbezirke von Paris. Es umfasst eine annähernd rechteckige Fläche von 1,6 Quadratkilometern und untergliedert sich in die vier Stadtviertel (Quartier) Saint-Merri, Saint-Gervais, Arsenal und Notre-Dame. Im Norden begrenzt der Strassenzug Rue Rambuteau/Rue des Francs Bourgeous/Rue du Pas de la Mule das 4. Arr. zum nördlich angrenzenden 3. Arrondissement. Nach Osten ist der Boulevard Beaumarchais die Grenze zum 11. , ab der Place de la Bastille ist der Canal St. Martin die Grenze zum 12. Arrondissement. Nach Süden grenzt das 4. Arr. an die Seine, jenseits liegt das 5. Arrondissement. Auch die Île Saint Louis und der östliche Teil der Île de la Cité, auf der der Boulevard du Palais die Grenze zum westlich angrenzenden 1. Arrondissement bildet, gehören zum IVten Arr. Am Nordufer der Seine ist der Boulevard Sebastopol die Grenze zum 1. Arrondissement.

Hintergrund[Bearbeiten]

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4. Arrondissement in Paris


Anreise[Bearbeiten]

RER- und Metrostationen im 4. Arr.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Vom Flughafen Charles-de-Gaulle Roissy-en-France (IATA CodeCDG) fährt die S-Bahn RER B in Richtung Süden (Robinson/Saint-Rémy les Chevreuses) bis zur Station "Châtelet-Les Halles" mit Anbindung an mehrere Metrolinien. Die Place du Châtelet liegt westlich knapp ausserhalb des 4. Arrondissement.

Vom Flughafen Orly (IATA CodeORY) aus dem Süden kommend benutzt man zunächst die führerlose Shuttle-Kleinbahn bis Antony und steigt dann in dieselbe Linie RER B in entgegengesetzter Richtung (Aeroport Charles-de-Gaulle/Mitry-Claye) bis "Châtelet-Les Halles" und steigt ebenfalls am "Châtelet" aus oder gegebenenfalls in die Metro um. Achtung, zum Umsteigen in die Metro ist es erforderlich, am Flughafen nicht den gewöhnlichen Fahrschein für Paris, sondern ein billet "Paris-Métro" zu lösen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von den verschiedenen Bahnhöfen aus ist das 4. Arrondissement gut über das RER- und Metronetz zu erreichen. Zentraler Knotenpunkt ist der 1 RER-Bahnhof „Châtelet Les Halles“ (Linie A, B u. D) mit seinen Metro-Stationen: 2 Metro Les Halles (Linie 4) und 3 Metro Châtelet (Linien 1, 4, 7, 11 u. 14) liegt knapp westlich ausserhalb des Arrds. Der Halt des RER-C 4 RER-Saint Michel Notre Dame liegt südwestlich am jenseitigen Seineufer.

Weitere Metro-Halte sind 5 Metro Pont Marie, 6 Metro Sully-Morland (beide Linie 7), 7 Metro Hotel de Ville (Linien 1 und 11), 8 MetroSaint-Paul (Linie 1) und 9 Metro Bastille (Linien 1, 5 und 8).

Hinweis: Auf der Internetseite Pariswayout gibt es Lagepläne zu den Ausgängen aller Metrostationen. Gerade bei Stationen wie Chatelet-Les Halles, deren Ausgänge über mehrere hundert Meter verstreut auseinanderliegen, kann dies durchaus huilfreich sein.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Der am einfachsten zu bewältigende Weg ist der über die Périphérique (Ringautobahn) bis zur Ausfahrt "Porte de Bercy", von wo aus die Uferstraße der Seine (rechtes, nördliches Ufer) bis zum Hôtel de Ville führt. Am Ziel angelangt, lässt man das Auto besser stehen und bewegt sich wie die meisten Pariser fort: per pedes, per Metro oder per Bus.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der private Anbieter Batobus fährt im Linienverkehr auf der Seine mit Halten u.a. am Hotel des Ville.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Notre Dame de Paris. Die Kirche auf der Île de la Cité ist eines der Wahrzeichen von Paris und zieht zu jeder Zeit im Jahr viele Besucher an. Der Grundstein wurde 1163 von Papst Alexander III. gelegt und in den folgenden 170 Jahren als gotischer Prachtbau errichtet. Beeindruckend sind die Ausmaße des Hauptschiffes, die mittelalterlichen Fensterrosetten in den Querschiffen und die Reliquiensammlung mit u.a. der Dornenkrone des Herrn. Geöffnet: Die Kathedrale Notre-Dame ist bei einem Brand am 15. und 16. April 2019 stark beschädigt worden und seither für Besucher auf unabsehbare Zeit geschlossen.
  • 2 St. Merri
  • 3 St. Gervais + St. Protais
  • 4 St Paul + St Louis
  • 5 St. Louis en l'Ile
  • Notre Dame des Blances Manteaux

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 6 Hôtel de Ville, Rue de Rivoli. Rathaus von Paris, 1874–1882 im Stil der Neorenaissance errichtet.
  • 7 Centre national d’art et de culture Georges Pompidou. Umgangssprachlich auch Centre Pompidou oder Beaubourg genannt. An der Architektur des staatliches Kunst- und Kulturzentrums für moderne und zeitgenössische Kunst scheiden sich die Geister und wird auch als „La Raffinerie“ tituliert. Der Prestigebau aus Glas wird durch Röhren umgeben, in denen Rolltreppen verlaufen. Alles was zur Versorgung des Gebäudes (Rolltreppen, Wasser, etc.) notwendig ist, ist an der Außenfassade untergebracht. Innen können dadurch Wände beliebig verschoben werden. Im Inneren finden sich Kunst von 1905 bis heute, z. B. Werke von Matisse, Picasso, Dalí, Kandinsky und Warhol. Daneben beherbergt der Bau verschiedene Bibliotheken und ein Zentrum für Industriedesign. Metro: Bambuteau/ Hôtel de Ville. Geöffnet: Täglich 11.00 – 22.00 Uhr, Di geschlossen. Preis: : 14,-€ (Ausstellungen ggf. extra), Jugendliche unter 18 Jahre frei. Panorama-Ticket für die 6. Etage: 3,- €, EU-Bürger unter 26 Jahre frei.
  • 8 Hôtel De Sully, 62 rue Saint-Antoine, 75004 Paris (Place des Vosges). Adelspalast aus dem 17. Jh., heute Sitz der nationalen Denkmalbehörde
  • 9 Tour St. Jacques
  • Stadtmauer, 14, Rue Jardins Saint-Paul, Rue Clovis (im Lycée Charlemagne). Philipp II. August ließ vor seiner Teilnahme am 3. Kreuzzug in den Jahren 1190 bis 1215 eine Stadtmauer rund um Paris errichten. Sie bestand aus ungefähr 10 Meter hohen Mauern mit 70 Türmen und 12 Toren. Zwei Türme sind hinter der Kirche Saint-Paul et Saint-Louis im Lycée Charlemagne erhalten. Zwischen zwei Häusern in der Rue Clovis ist ein Querschnitt durch die ca. 90 cm starken Mauern zu sehen. Die Stadt wurde zum Fluss hin durch einen Festungsbau, den späteren Louvre, geschützt. Nachfolger der ursprünglichen Stadttore sind die Porte Saint-Denis und die Porte Saint-Martin.

Denkmäler / Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • 10 Mémorial de la Deportation - 1962. Von G. H. Pingusson, im Square de l'Île-de-France, an der Ostspitze der Ile de la Cité. Gedenkstätte für alle Opfer der Deportationen des Zweiten Weltkrieges.

In der Nähe des Centre Georges Pompidou mehren sich die Kunstwerke in den Strassen:

  • die Skulptur Le Pot (1998, Der Topf) von J.-P. Raynaud auf der Piazza vor dem Haupteingang stellt einen überdimensionalen Blumentopf dar;
  • der Brunnen Fontaine Stravinsky (1983) von Jean Tinguely und Niki de Saint-Phalle auf dem Place Stravinsky, südlich des Kunstzentrums, ist eine Hommage an den Komponisten Stravnski und greift das Thema von dessen Feuervogel auf;
  • Mur sculpture (1979 Skulpturenwand) betitelte der belgische Künstler Felix Roulin die gelungene Plastik eines mysteriösen nur teilweise durch einen Mauerspalt in der rue Quincampoix sichtbaren unbekleideten Frauenkörpers aus Bronze.

Museen[Bearbeiten]

  • Musée National d'Art Moderne Im Centre Georges-Pompidou. (s.o.)
  • 11 Maison de Victor Hugo, Hôtel de Rohan-Guéménée, 6 Place des Vosges, Metrostation Saint-Paul. Tel.: (0)1 42 72 10 16. Der große Dichter und Denker Victor Hugo mietete das 180 m2 große Appartement in der zweiten Etage des früheren Stadthauses der Rohan-Guéménées in den Jahren von 1832 bis 1848. Es enthält Möbel und Erinnerungsstücke aus seinem persönlichen Besitz, beispielsweise das Porträt der Juliette Drouet von Champmartin sowie sehr kostbare Manuskripte. Die Bibliothek steht Forschern nach Vereinbarung zur Verfügung.

Kultur[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Sowohl der 12 Place de la Bastille und 13 Place de Châlet liegen zur rund Hälfte im 4. Arrondissement.

  • 14 Place de l'Hôtel de Ville
  • 15 Place de Georges Pompidou
  • 16 Place Stravinsky
  • 17 Place de Voges
  • 18 Place du Parvis Notre Dame
  • 19 Village Saint-Paul. Ein Häuserblock mit mittelalterlich anmutenden Innenhöfen, in dem sich eine Reihe von Antiquitätenhändlern und neuerdings auch Designer zeitgenössischer Dekorationsgegenständen niedergelassen haben.

Parks[Bearbeiten]

  • Square Louis XIII
  • Square Jean XXIII
  • Square Albert Schweitzer
  • Square de l'Ave Maria
  • Square de l'Ile de Frace

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

  • Le Nouveau Latina, 20 rue du Temple. Tel.: (0)1 42 78 47 86. Zentrum der lateinamerikanischen Kultur in Paris mit zwei Kinosälen, Bistrot und Kunstgalerie. Lockere multikulturelle Atmosphäre und eher junges Publikum.

Kunst- und Kulturzentren[Bearbeiten]

  • 2 Centre Wallonie-Bruxelles, 7 rue de Venise, Metrostation Châtelet-Les-Halles oder Hôtel de Ville. Tel.: (0)1 53 01 96 96. Ausstellungshalle 127/129 rue Saint Martin, Di – So 11.00 – 19.00 Uhr. Theater- und Kinosaal: 46 rue Quincampoix, zweites Untergeschoss. Pariser Anlaufstelle junger belgischer Talente.

Theater[Bearbeiten]

  • Théàtre des Blancs-Manteaux
  • Théàtre Essaion
  • Théâtre de la Ville

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Auf dem Place Louis Lépine wird der Blumenmarkt abgehalten.

Am Seineufer rund um die Île de la Cité stehen die Holzstände der Bouquinisten, deren Angebote über antiquarische Bücher hinausgeht und Bilder und allerlei Krimskrams umfasst. Öffungszeiten richten sich nach Nachfrage und Wetter, am Ehesten zwischen 11 und 17 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Le Brise-Miche, 10 rue Brise-Miche, Metrostation Rambuteau. Tel.: (0)1 42 78 44 11. Hübsches, kleines Restaurant mit Terrasse und einzigartiger Aussicht auf die Stravinski-Fontäne von Jean Tingely und Niki de Saint-Phalle, gleich neben dem Kunst- und Kulturzentrum Georges Pompidou. Traditionelle französische Küche. Preis: Hauptgang um 14 €, Vorspeisen um 7 €.
  • 4 Suan Thai, 41, Rue Ste-Croix-de-la-Bretonnerie (Metro: Rambuteau). Tel.: (0)1 4277 1020, E-Mail: . Thai-Restaurant Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: Menü € 17 bis 28.

Mittel[Bearbeiten]

  • 5 Au Bourguignon du Marais, 52, Rue Francois-Miron (Metro: St.Paul). Tel.: (0)1 4887 1540. Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: Menu € 30 bis 75.
  • 8 L'Enotaca, 25, Rue Charles V (Metro: Rambuteau). Tel.: (0)1 4278 9144, E-Mail: . Italienisches Restaurant, Reservierung wird empfohlen. Preis: Menu € 28 bis 45.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 9 Isami, 4, Quai d'Orléans (Metro: Pont Marie). Tel.: (0)1 4046 0697. Japanisches Restaurant, Reservierung empfohlen. Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: A la carte € 50 bis 150.

Abgehoben[Bearbeiten]

  • 10 L'Ambroisie, 9, Place des Vosges (Metro: St.Paul). Tel.: (0)1 4278 5145. Klassisches Luxusrestaurant, Etoile Michelin-3.svg Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: Menu € 225 bis 290.

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

http://www.mairie4.paris.fr/ – Offizielle Webseite von 4. Arrondissement von Paris

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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