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Paris/Louvre

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Der Louvre gilt als das größte Museum der Welt. Das im 1. Arrondissement von Paris gelegene Museum beherbergt Leonardo da Vincis Mona Lisa, aber wenngleich dies das wohl berühmteste Exponat ist, ist die Fülle der ausgestellten Werke so vielfältig, dass man im Louvre Wochen bis Monate zubringen kann, bevor man alles gesehen hat.

Panorama vom Cour Napoléon des Louvre mit Glaspyramide

Hintergrund[Bearbeiten]

Beim Louvre handelt es sich um die größte Königsresidenz von Paris.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Die ersten Gebäude des Louvre entstanden, als Anfang des 13. Jahrhunderts König Phillip II. August die Stadt Paris mit einer Stadtmauer versehen ließ. Dabei wurde zur Sicherung der westlichen Flusseinfahrt eine Festung errichtet. Die Herkunft des Namens Louvre für die Festung ist umstritten. Es könnte eine ethymologische Ableitung vom lateinischen lupus (Wolf) sein, aber auch eine einstige Leprastation, die sich an der Stelle befunden haben könnte. Die Burg war von quadratischen Festungsmauern umgeben und besaß einen runden Bergfried. Bis ins 14. Jahrhundert diente der Louvre als Festung und Schatzkammer für die Krone. Infolge des Volksaufstandes von 1348 beschloss Karl der V., die Residenz auf der Île de la Cité aufzugeben, und zog in den Louvre, welcher im Falle eines erneuten Aufstandes besser zu verteidigen wäre. Zur gleichen Zeit wurde der Louvre in den neuen Ring der Stadtmauer einbezogen.

Panorama im Cour Carrée des Louvre mit Springbrunnen
Richelieu-Flügel des Louvre

Im Jahre 1546 ließ Franz I. den mittelalterlichen Louvre abreißen. An seiner Stelle sollte ein Renaissanceschloss entstehen. Doch weil der König im darauffolgenden Jahr verstarb, wurden die Pläne von Pierre Lescot nur zum Teil realisiert und der Louvre blieb in der Folge über Jahrhunderte eine Baustelle. Heinrich II. ließ zumindest den begonnenen Flügel (Südhälfte des Westflügels der Cour Carrée) vollenden. Seine Witwe Katharina von Medici, welche eine Zeit lang alleine regierte, ließ westlich davon, abgesetzt das Tuilerenschloss erbauen.

Als Heinrich IV. als erster Bourbone an die Macht kam, brach er mit der Politik seiner Vorgänger, welche sich meist in einer Loireresidenz aufhielten, und wollte nach Paris ziehen. Um seinen Entschluss, Paris zum Zentrum des Landes zu machen, fest zu schreiben, bot sich der Ausbau des Louvres geradezu an. Somit entstand der 460 Meter lange Verbindungstrakt zwischen Cour Carrée und Tuilerien. Ein solcher war zwar schon zu Zeiten Katharinas geplant worden, doch konnte er infolge der Religionskriege nicht vollendet werden. In diesem Verbindungstrakt ließ Ludwig XIII. die Münze und königliche Druckerei einrichten. Er ließ auch den Cour Carrée weiter bauen. Dieser erhielt seine abschließende Gestalt unter Ludwig XIV. Unter seiner Regentschaft wurde die kolossale Fassade, die sogenannte Louvre-Kolonade vollendet. Die definitive Bedachung blieb allerdings aus, da der Hof nach Versailles umzog. Dies löste wieder eine längere Baupause aus. Die freigewordenen Räume wurden für verschiedene Akademien genutzt und auch an Künstler vergeben.

Während der Revolution wurde der stark heruntergekommene Louvre zum nationalen Museum erklärt.

Unter Napoleon I. wurden die Bauarbeiten wieder im großen Stil aufgenommen. Erst jetzt wurden die oberen Abschlüsse der Trakte vollendet. Es wurde auch gegenüber des Trakts Heinrichs IV. begonnen, eine Verbindung zum Tulieren-Schloss zu bauen, welche unter Napoleon III. vollendet wurde. So entstand der Cour Napoleon. Unter Napoleon II. erhielt der Louvre sein heutiges historisches Aussehen.

Während der 1970er Jahre zeigten die chaotischen Zustände in Folge der wachsenden Besucherströme, dass etwas getan werden musste. Deshalb verfügte François Mitterand kurz nach seiner Wahl eine Neugestaltung des Louvre. Dabei wurde fast der gesamte Cour Napoleon unterkellert und unter einer gläsernen Pyramide ein neuer Eingangsbereich geschaffen. Dadurch wurde eine Möglichkeit geschaffen vom Richelieu-Flügel zum Denon-Flügel zu gelangen, ohne einen Umweg über den Sully-Trakt nehmen zu müssen. Dies wurde aber auch erst durch den Umzug des Finanzministeriums in den Neubau im Bercy-Viertel möglich, welches bis dahin im Richelieu-Flügel untergebracht war. Anlässlich der 200-Jahrfeier der Französischen Revolution wurde der Museumskomplex in Grand Louvre umbenannt. Die Umbauarbeiten wurden 1999 abgeschlossen.

Kunstsammlung[Bearbeiten]

Unter den französischen Königen war Franz I. der Erste, der in großem Umfang Kunstwerke aus verschieden Epochen sammelte. Bereits zu Zeiten von Ludwig XIV. gab es die Idee, die im Louvre zusammengetragenen Kunstwerke, die von den Königen gesammelt worden waren, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zumachen. Die Akademie veranstaltete seit 1699 alljährlich eine Ausstellung von Arbeiten ihrer Mitglieder. Diese Ausstellungen fanden im Salon Carrée statt, wodurch die Veranstaltung den Namen Salon erhielt. Doch die Tore des Louvres sind erst seit der Revolution allen Schichten geöffnet. Die Sammlertätigkeit wurde auch im 19. Jahrhundert fortgesetzt. Unter Napoleon I., wurden sehr viele Kunstwerke als Kriegsbeute nach Paris in den Louvre verschleppt. Doch davon wurde der größte Teil nach 1815 wieder zurückgegeben. Auch heute werden noch Zukäufe getätigt. Ein großer Teil sind aber testamentarische Übereignungen an den Louvre und den französischen Staat.

Es sind über 30.000 Exponate vorhanden, dadurch kann kein umfassendes Bild geliefert werden, sondern nur eine grobe Übersicht.

Raumaufteilung[Bearbeiten]

Das gesamte Museum wird in die drei Flügel Richelieu- (Nord-), Sully- (Ost-) und Denon- (Süd-) Flügel unterteilt. Jeder dieser Flügel besitzt im Unter- und Erdgeschoss sowie im 1. Stockwerk, außer dem Denon-Flügel, auch im 2. Stockwerk Ausstellungsräume. Diese sind thematisch zusammengefasst. Die Nummerierung der Säle erfolgt nach Thema, es gibt also einen Saal 1 für die Antike, die Malerei, die Skulpturen usw..

Unter der Pyramide befindet sich der Zentralbereich mit den Begleiteinrichtungen. Hier befinden sich die Garderobe und Schließfächer, der Shop, ein Café und ein Restaurant.

Orientalische Sammlung[Bearbeiten]

Sarkophagdeckel mit dem Kopf einer jungen Frau

Im Erdgeschoss des Richelieu- und Sully-Flügels.

  • Mesopotamien, inkl. Cour Khorsabad
    • Gesetzesstele des Königs Hammurabi, 1792–1750 v. Chr.
    • Geflügelter Stier, 721–705 v. Chr.
  • Iranische Antike
    • Fries der Bogenschützen, um 510 v. Chr.
  • Naher Osten
    • Sarkophagdeckel mit dem Kopf einer jungen Frau aus Marmor, Sidon (Libanon), 350–325 v. Chr.

Ägyptische Sammlung[Bearbeiten]

Im Untergeschoss des Denon-Flügels (römisch-ägyptische Werke) sowie im Erdgeschoss und 1. Stockwerk des Sully-Flügels (pharaonische Zeit). Der chronologische Rundgang beginnt im 1. Obergeschoss.

  • Hockender Schreiber, 4. oder 5. Dynastie, 2600–2350 v. Chr.
  • Sphinx mit Namen des Königs Amenemes II. aus Tanis im Nil-Delta, 12. Dynastie (1898-1866 v. Chr.)
  • Kolossalstatue Ramesses II., 1279–1213 v. Chr.

Griechische, etruskische und römische Sammlung[Bearbeiten]

Vor-Griechische Antike[Bearbeiten]

Im Untergeschoss des Denon-Flügels.

Griechische Antike[Bearbeiten]

Venus de Milo, das wohl bekannteste Ausstellungsstück der Antikensammlung

Im Erdgeschoss des Denon-Flügels sowie teilweise im Erdgeschoss und 1. Stockwerk des Sully-Flügels. Im 1. Stockwerk vor allem Keramik.

Die griechische Antike wird in drei Epochen unterteilt: Archaik (650-490 v. Chr.) Klassik (490-330 v.Chr.) und Hellenimus (330-100 v. Chr.)

Archaik

Die Frauengestalten der Archaik werden Kore genannt, eine der wichtigsten ist die im Saal 1 ausgestellte Dame von Auxerre. Die männliche Statue wird Kouros gennant, davon sind im gleichen Saal drei Torsos ausgestellt. Ebenfalls im Saal 1 in einer Vitrine befindet sich der Rampin-Reiter. Bei dieser Statue ist nur der Kopf original, der Rest (Reiterkorso und Pferdekorso) ist ein Abguss des Originals, welches sich in Athen befindet.

Die Werke Klassik und der Hellenismus befinden sich im Saal 4-16. In den Sälen 14 bis 16 sind ausnahmslos römische Kopien von verlorenen griechischen Werken ausgestellt.

Im Saal 7 sind 'Fragmete vom Parthenon in Athen ausgestellt.

Im Saal 12 steht die Venus von Milo ein Meisterwerk des Hellenismus.

Die über drei Meter hohe geflügelte Statue der Nike von Samothrake (um 190 v. Chr.) befindet sich am Treppenaufgang zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss.

1. Stock des Sully-Flügels:

Die kleinen griechischen Bronzen und Preziosen befinden sich in den Sälen 32-34. Die griechische Terrakotta findet man in den Sälen 35-38. Die griechische Keramik findet man in den Sälen 39-47.

Etruskische und römische Sammlung[Bearbeiten]

Im Erdgeschoss des Denon-Flügels sowie im 1. Stockwerk des Sully-Flügels. Im 1. Stockwerk vor allem Keramik.

Die Zählung der Säle der griechischen Antike wird von der römischen Antike fortgesetzt.

Im Saal 22 befinden sich Porträtköpfe aus der Republikanischer Zeit.

In den Sälen 23 bis 26 die Porträts der Kaiserzeit.

Mediterraner Orient im Römischen Reich[Bearbeiten]

Im Zwischengeschoss des Denon-Flügels

  • Porträt einer jungen Frau, Ägypten unter römischer Herrschaft, 2. Jahrhundert n. Chr., Saal 1

Kunst aus der islamischen Welt[Bearbeiten]

Islamische Kunst des 7. bis 19. Jahrhundert. Im Zwischengeschoss des Richelieu-Flügels

  • Löwe von Monzón, bronzene Brunnenfigur aus dem islamisch beherrschten Andalusien, 12.–13. Jahrhundert, Saal B

Kunsthandwerk[Bearbeiten]

Im 1. Stock des Richelieu- und Sully-Flügels.

Mittelalter[Bearbeiten]

Im Saal 1 befindet sich freistehend in einer Vitrine, die bronzene Reiterstatue Karls des Großen. In den Vitrinen um den Raum befinden sich die byzantinische Elfenbeintafeln des sogenannten Barberini-Diptychon aus der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts, die den „triumphierenden Kaiser“, möglicherweise Justinian, zeigen.

Im Saal 2 befinden sich Teile des Kreuzes aus dem Spanischen Kloster s. Millan de la Cogolla. Bei dem Elfenbeinkreuz handelt es sich um eine mozarabische Arbeit des 10. Jahrhunderts, und zeigt wie die christliche Kunst Nordspaniens von der islamischen Kunst Südspaniens beeinflusst wurde. Im gleichen Saal wird „Sugers Adler“, eine antike Porphyrvase (möglicherweise ägyptisch oder römisch aus der Kaiserzeit), zu der im 12. Jahrhundert (vor 1147) für Suger, den Abt des Klosters Saint-Denis bei Paris, eine Adlerfigur aus Niello-verziertem und vergoldetem Silber hinzugefügt wurde.

Hier befinden sich auch ottonische Elfenbein arbeiten. Als besonders wertvoll gelten die beiden quadratischen Täfelchen, die dem Antependium des Magdeburger Doms gehörten. Die beiden Arbeiten stammen aus der Mitte des 10. Jahrhunderts und wurden wahrscheinlich in Mailand gefertigt. Sie gehören zu einem Bildzyklus von 40, wenn nicht sogar 50 Tafeln, wovon aber nur 16 erhalten geblieben sind. Diese wiederum sind auf sieben Museen verteilt.

Hier befindet sich auch das Armreliquiar Karls des Großen, es handelt sich hierbei um ein wichtiges Zeugnis der Goldschmiedekunst des 12. Jahrhunderts.

Im Saal 3 befinden sich zwei Elfenbeinarbeiten höchster Güte, sie zeigen das Spitzenniveau der Künstler, die am Hofe Ludwigs des Heiligen in der Mitte des 13. Jahrhunderts tätig waren. Dies ist zum einen die 40 cm hohe Madonna sowie eine Kreuzabnahmegruppe.

Apollo-Galerie[Bearbeiten]

  • Diamant „Regent“, 140 Karat, aus dem 18. Jahrhundert

Gemächer Napoleons III.[Bearbeiten]

Graphik[Bearbeiten]

Skulpturen[Bearbeiten]

Im Zwischengeschoss und Erdgeschoss des Richelieu-Flügels.

Französische Skulpturen des Mittelalters[Bearbeiten]

Die im Saal 1 stehenden zwei verzierten Marmorsäulen stammen aus der Klosterkirche La Daurade in Toulouse. Sie stammen aus dem 5. Jahrhundert und zeigen, dass im Pyrenäenraum die Steinskulpur nicht verloren gegangen ist, und die frühe Romanik somit doch ihre Vorbilder hatte. Dann folgen die romanischen Kirchenportale. Im Saal 2 findet man den Torso eines kleinen Adlers, welcher vom zerstörten Klosterportal der dritten Abteikirche von Cluny stammt. Hier finden sich auch Holzskulpturen aus der Romanik. Im Saal 3 befindet sich der Bildzykluss der sedes sapientiae. Der spätromanische Bildzyklus gilt als einer der ältesten auf einem steinernen Altarvorsatz in Frankreich. In diesem Raum befindet sich auch der Übergang zur Frühgotik. Im Saal 4 befinden sich zwei Säulenstatuen, die schöne Beispiele der Frühgotik sind, dass in ihren Statuen mehr Lebendigkeit herrscht als zu Zeiten der Romanik. Im Saal 6 ist eine Vielzahl von gotischen Madonnen ausgestellt. Im Saal 9 ist eins der ersten Porträts nachrömischer Zeit ausgestellt. Die Statuen Karls. V und seiner Frau Johanna von Bourbon, entstanden im 3. Viertel des 14. Jahrhunderts.

Der Weg der Skulptur von 16. bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Mit der Beginn der Renaissance werden die Künstler immer wichtiger für die Geschichte der Kunst. Während früher es unüblich war seine Werke zu signieren, wurde es 15. Jahrhundert üblich seine Werke zu signieren.

  • "Pferd von Marly" von Guillaume I Coustou, 1739–45, aus Marmor, angefertigt für Ludwig XIV. in Château de Marly

Italienische und deutsche Skulpturen[Bearbeiten]

  • Der sterbender Sklave von Michelangelo (um 1513), Saal 4.

Malerei[Bearbeiten]

Im 1. Stockwerk des Denon-Flügels sowie 2. Stock des Richelieu- und Sully-Flügels.

Italienische Malerei des 13. bis 15. Jahrhunderts[Bearbeiten]

In den Sälen 1 und 2 befinden sich Fresken. Im Saal 3 hängt eine Maestà von Cimabue, welche noch klare Einflüsse byzantinischer Ikonenmalerei zeigt. Es gilt als eines der ersten Werke, wo eine behutsame Anwendung von der Maniera Bizantina begann. Von seinem Schüler Giotto stammt das Bild Stigmatisation des hl. Franziskus von Assisi, in welchem erstmals die Renaissanceelemente klar erkennbar sind.

Der Saal 4 gehört noch zum Mittelalter.

Im Saal 3 hängt Fra Angelicos Die Krönung der Jungfrau (1430–32) sowie die Schlacht bei San Romano von Paolo Uccell, welches um 1455 entstand.

Im Saal 5, auch Grande Galerie genannt, hängen zwei wichtige Werke von Domenico Ghirlandaio: Heimsuchung von 1491 und Gruppenporträt eines Großvater mit seinen Enkelkindern. Hier findet sich auch die Kreuzigung (um 1458) von Andrea Mantegna, welcher als Hauptvertreter der Schule von Padua gilt.

Italien, 16. bis 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Das Aushängeschild des Louvre: Mona Lisa von Leonardo da Vinci

Das wohl berühmteste Werk von Leonardo da Vinci, die Mona Lisa (in Frankreich bekannt als La Joconde), befindet sich im Raum 6.

Italien, 17. bis 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Spanien[Bearbeiten]

Der junge Bettler von Bartolomé Esteban Murillo (1645–50), Saal 26

England[Bearbeiten]

Deutschland, 15. bis 16. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im 2. Stockwerk des Richelieu-Flügels.

Selbstbildnis mit Distel von Albrecht Dürer (1493), Saal 8

Niederländische Malerei des 15. bis 16. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Gabrielle d'Estrées und eine ihrer Schwestern

Im Saal 4 befindet sich die Madonna des Kanzlers Rolin (um 1435) von Jan van Eyck.

Im Saal 5 sind die Werke von Hans Memling ausgestellt.

Gabrielle d'Estrées und eine ihrer Schwestern (anonym, Zweite Schule von Fontainebleau) von 1594, Saal 6.

Das berühmte Bild von Quentin Massys, der Geldwechsler und seine Frau von 1514, befindet sich im Saal 10.

Flandern, 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Der Raub der Sabinerinnen von Nicolas Poussin (1637/38), Saal 14.

Im Saal 18 befinden sich 21 der 24 Bilder des Medici-Zyklus von Peter Paul Rubens (3 befinden sich in Versailles).

Der Falschspieler mit dem Karo-Ass von Georges de la Tour (1635), Saal 24

Saal 25: Van Dyck, Jakob Jordaens und Frank Hals

Die Holländische Malerei des 17. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Die Spitzenklöpplerin von Jan Vermeer

Die Gemälde Rembrandts befinden sich im Saal 31.

Die Spitzenklöpplerin von Jan Vermeer (1669/70), Saal 38

Französische Malerei des 14. bis 17. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Im 2. Stockwerk des Richelieu und Sully-Flügels

  • Die Anfänge im Burgund
  • Die Schule von Avignon
  • Das Porträt in der altfranzösischen Malerei: Saal 6 und 7
  • Die Schule von Fontainbleau: Saal 9 und 10
  • Malerei aus der Zeit Ludwigs XIII.
  • Nicolas Pousin und Claud Lorrain
  • Georges de la Tour und andere Maler des 17. Jahrhunderts

Frankreich, 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

  • Malerei des Rokoko

Portrait der Marquise de Pompadour von Maurice Quentin de La Tour (1748–55), Saal 44

  • Klassizismus

Frankreich, 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die Freiheit führt das Volk von Eugène Delacroix
  • Die unterschiedlichen Stilrichtungen im 19. Jahrhundert

Das türkische Bad von Jean-Auguste-Dominique Ingres (1862/63), Saal 60

  • Die Großformate des 19. Jahrhunderts, im 1. Stockwerk des Denon-Flügels.

Saal 75: Die Krönung Napoleons von Jacques-Louis David (1806/07) und Die große Odaliske von Jean-Auguste-Dominique Ingres (1814).

Saal 77: Das Floß der Medusa von Théodore Géricault (1819) und Die Freiheit führt das Volk von Eugène Delacroix (1831).

Kunst aus Afrika, Asien Ozeanien und Amerika[Bearbeiten]

Im Untergeschoss des Denon Flügels.-

Geschichte des Louvre und des Mittelalters[Bearbeiten]

Im Verbindungsgang von der Pyramide zum Sully-Flügels sowie in dessen Untergeschoss.

Anreise[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt am besten mit der Métro, die nächste Métrostation ist Palais Royal-Musée Louvre.

Es gibt fast keine Parkmöglichkeiten für Personenwagen in der Nähe!

Eintritt[Bearbeiten]

Der Louvre ist meistens gut besucht: In der Eingangshalle vor Automaten und Kassen gibt es fast immer lange Schlangen, Wartezeiten bis zu einer halben Stunde sind nicht selten, die Menschenschlangen an den Nebeneingängen sind selten wesentlich kürzer. Etwas besser ist es in den Morgenstunden und bei den Abendöffnungen außerhalb der Touristensaison im Sommer.

Haupteingang: gläserne Pyramide
Nebeneingänge: Entrée 99 Rue de Rivoli (Nordseite), Galerie du Caroussel, Porte des Lions (Seineseite im Westen)

Die Infrastruktur und Serviceeinrichtungen wie Erste Hilfe, Buchläden und Souvenirläden befinden sich in der zentralen Halle unter der Glaspyramide. Die Gepäckaufbewahrung akzeptiert nur kleine Stücke, große Rucksäcke oder Taschen werden schon vorab vom Kontrollpersonal abgelehnt.

Öffnungszeiten: täglich außer dienstags von 9–18 Uhr, Mi + Fr bis 21.45 Uhr.

Eintrittspreis Dauerausstellung: Erwachsene 12,- €. · Guide Multimédia, auch auf deutsch: 5,- €, für Jugendliche unter 18 J.: 3,- €
Freien Eintritt zu den Ausstellungen haben Jugendliche unter 18 Jahren und EU-Bürger bis 25 Jahre, gilt nicht fürs Atelier, dort Kinder 5,- €.

Eintrittspreis Hall Napoleon (Wechselausstellung) Erwachsene: 13,- €, Kombiticket: 16,- €, keine Ermäßigung.

Jeweils am 1. Sonntag im Monat freier Eintritt für alle, außer Hall Napoleon.

Führungen[Bearbeiten]

Es werden viele verschiedene Führungen angeboten. Da aber etliche nicht regelmäßig angeboten werden, verweisen wir auf die offizielle Seite des Louvre. Diese ist leider nur in französischer, englischer und japanischer Sprache gehalten.

Der deutsche Audio-Guide umfasst in der uns bekannten Version nur 350 Kunstwerke.

Küche[Bearbeiten]

  • Café Denon. Geöffnet: Öffnungszeiten: 9.30 – 17.30 Uhr, bei Abendöffnung (Mi + Fr) bis 19.00 Uhr.
  • Le Grand Louvre. Geöffnet: Öffnungszeiten: 12.00 – 15.00 Uhr, an den Tagen mit Abendöffnung (Mi + Fr) 19.00 – 0.00 Uhr.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es werden sehr strenge Sicherheitskontrollen durchgeführt. Auch die Sicherheitsbeamten in den Sälen haben den Ruf, dass sie nicht zimperlich mit vermeintlichen Störenfrieden umgehen. Also beachten Sie alle Sicherheitshinweise und Verbote.

Eigene Kinderwagen und Rollstühle dürfen nicht mitgenommen werden. Es werden aber Leihkinderwagen und Leihrollstühle zur Verfügung gestellt.

Weblinks[Bearbeiten]

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