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Paris/3. Arrondissement

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3. Arrondissement in Paris

Das 3. Arrondissement mit dem offiziellen Namen Temple ist einer der 20 Verwaltungsbezirke von Paris. Er untergliedert sich in die vier Stadtviertel (Quartier) Arts-et-Métiers, Enfants-Rouges, Archives und Saint-Avoye.

Anreise[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • St-Denise du St-Sacrement.
  • Ste Élisabeth.
  • Cathedrale Ste Croix.
  • St Nicolas des Champs.
  • Saint-Martin-des-Champs, 292, Rue Saint-Martin. Der Name der Kirche geht auf einen Vorgängerbau zurück, den Heinrich I. 1060 vor der Stadt errichten ließt. Philipp I. vermachte das Kloster der Abtei Cluny. In der folge wurde es zu einem der mächtigsten Priorate Frankreichs. Der Chor (Umgangschor mit Chorkranzkapellen) entspricht stilistisch dem Übergang von der Romanik zur Gotik. Er weist einen eigenartigen, asymetrischen Grundriß auf. Der Chorumgamng besteht aus unregelmäßigen, trapezförmigen und dreieckigen Abschnitten. Die Chorkranzkapellen bilden einen zweiten Chorumgang. Daher weisen die Pfeiler und Wandvorlagen unregelmäßige Querschnitte auf. Hier finden sich erstmals in der französischen Architektur Bündel von Diensten, die funktional auf Gurte, Rippen und Grate der Gewölbe bezogen sind. Hochchor und die Kapelle in der Achse sind zum ersten Mal in Paris als Rippengewölbe ausgeführt. Der Chorumgang und die übrigen Kapellen verfügen über Gratgewölbe. Von außen gesehen werden Chorumgang und Radialkapellen unter einem Pultdach zusammengefasst. Die Scheitelkapelle tritt deutlich hervor. Das einschiffige hochgotische Langhaus ist ein einfacher Bauteil im Rayonnant-Stil. Ältester erhaltenen Bauteil sind die beiden Untergeschosse des im frühen 12.Jahrhundert errichteten Turms, die sich vor der Südostecke des Langhauses befinden. Die Westfassade wurde im 18. und 19. Jahrhundert restauriert. Die ehemalige Kirche St. Martin-des-Champs, heute Teil des Musée des Art et Métier-Techniques. Es handelt sich hier um eine ehemalige Klosterkirche, eines von Cluny abhängigen Priorats. Das Kloster wurde um 1060 gegründet. Nach der Revolution blieben vom Kloster nur die Kirche und das Refektorium erhalten. Der Chor ist der älteste erhaltene Teil der Kirche und stammt aus dem zweiten Viertel des 12. Jahrhunderts. Er gilt als Übergang zwischen Romanik und Gotik, und ist aus diesem Grund ein wichtiger Bau in der französischen Architekturgeschichte. Der Chorumgang ist noch als romanisches Kreuzgratgewölbe ausgeführt, so welcher aber von frühgotische Rippen der Kappelen überfangen wird. Hier wurde erstmals versucht dem Chorumgang und den Kappelen räumlich mit einander zu verbinden. Was eine klare Abkehr von der Romanik war welche diese beiden Sachen immer strickte trennte. Es wurden sogar die sonst üblichen trennenden Zungenmauern weggelassen, so das die Kappelen ineinander übergehen. Somit war hier schon das Muster eines doppelten Umganges gebildet, welches später bei der Kathedrale Notre Dame als definitive Form der Gotik zu Anwendung kam. Man erkannt aber klar, dass bei der Kirche von St. Martin-des-Champs die Bauleute noch mit Unsicherheiten behaftet waren mit den neuen Formen. Aus dem 13. Jahrhundert stammt das schlichte, einschiffige Langhaus. Das Refektorium ist ein zweischiffiger, gotischer Bau. Heute gehört die Kirche und das Refektorium zum Musée des Art et Métier-Techniques. Das Langahaus bildet den Saal unter dem Titel "Paneton der Technik". Hier befinden sich einige sehr wertvolle Meilensteine der Technikgeschichte, so der Gasmotor von Lenoir und erste dampfbetriebene Autobus von Amédée. Das Foulcaut'sche Pendel hingegen, befindet sich im Kirchenchor. Das Refektorium beherbergt die Bibliothek und ist leider für den normalen Museumsbesucher nicht zugänglich.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Archives Nationales.
  • Conservatoire des Arts et Metiers.

Denkmäler / Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Wandmalerei ohne Titel (2001) von Robert Combas, an einer Hauswand, 3 rue des Haudriettes

Museen[Bearbeiten]

  • 1 Musée Picasso, 5 rue de Thorigny, Metrostation: Saint-Paul. Das im ehemaligen „Hôtel Salé“ gelegene Museum besitzt circa 250 Werke Picassos sowie zahlreiche Kunstwerke aus dessen Privatsammlung (unter anderem von Georges Braque, Paul Cézanne, Henri Matisse, Joan Miró und Amedeo Modigliani). Geöffnet: Mi – Mo 9.30 – 17.30 Uhr, Di geschlossen.
  • 2 Musée d'Art et d'Histoire du Judaïsme, 71 rue du Temple, Metrostation: Rambuteau. Geöffnet: Mo – Fr 11.00 – 18.00 Uhr, So 10.00 – 18.00 Uhr, Sa + an jüdischen Feiertagen geschlossen.
  • 3 Musée Carnavalet - Musée de l'Historie de France, 23 rue de Sévigné, Metrostation: Saint-Paul. Museum zur Pariser Stadtgeschichte mit Exponaten von der Jungsteinzeit bis zum 20. Jahrhundert. Geöffnet: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr, Mo geschlossen. Preis: Eintritt vorläufig frei (Stand 2008).
  • Musée de la Poupée.
  • Musée National des Techniques, 292 Rue Saint-Martin, Métrostation: Réaumur-Sébastopol. Rund um das Thema Technik: Automaten, erste Automobile, Eisenbahnmodelle, industrielle Techniken, Druck und Fotografie, Weberei und Spinnerei, astronomische Geräte. Geöffnet: täglich 13.00 – 17.30 Uhr, So 10.00 – 17.15 Uhr, Mo und in den Schulferien geschlossen. Preis: Eintritt: frei.
  • 4 Musée Cognacq-Jay, 8 rue Elzévir, nächste Metrostation: Saint-Paul. Geöffnet: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr, Mo geschlossen.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Square Emile Chaautemps.
  • Square du Temple.
  • Jardin de l'Hôtel Salé.
  • Square Léopold Achille.
  • Square Georges Cain. Gegenüber vom Centre Culturel Suédois, mit der Klanginstallation Rossignol de Heinz (Heinzens Nachtigall) von Erik Samakh.
  • Jardin St-Gilles Grand-Vebeur.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Caveau du la République.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kunst- und Kulturzentren[Bearbeiten]

  • Centre culturel suédois, 11 rue Payenne. Tel.: +33 (0)1 44 78 80 20. Schwedisches Kulturzentrum. Metrostation Saint-Paul. Öffnungszeiten der Kunstgalerie: Di-So 12.00-18.00 Uhr. Das seit 1971 in dem schönen Stadtpalast Hôtel de Marle (16. Jh.) im Maraisviertel untergebrachte einzige schwedische Kulturzentrum außerhalb Schwedens organisiert Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Film- und Theatervorführungen und bietet schwedische Sprachkurse an. Es bewahrt die bedeutende Kunstsammlung des Institut Tessin, Zeuge des regen französisch-schwedischen Austausches vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Das Centre verfügt über einen lauschigen Garten und betreibt ein kleines Café.
  • Centre culturel suisse, 38 rue des Francs-Bourgeois. Tel.: +33 (0)1 01 42 71 44 50. Kulturzentrum der Schweiz. Metrostation Saint-Paul. Aufgabe des in dem historischen Stadtpalast Hôtel Pussepin im Maris angesiedelten Kulturzentrums die Förderung des interkulturellen Austausches zwischen der Schweiz und anderen in Paris vertretenen Kulturkreisen. Sie unterstützt zeitgenössischer Schweizer Künstler der bildenden, darstellenden und angewandten Künste und sonstiger junger Talente verschiedener Disziplinen und verbreitet ihre Arbeiten. Dafür stehen zwei Ausstellungssäle, ein Theatersaal und eine Bibliothek zur Verfügung. Preis: Eintritt: Ausstellungen gratis, Kino 3,00 €, Ausstellungen 8,00 €, ermäßigt 5,00 €.
  • Centre culturel du Mexique, 119 rue Vieille-du-Temple. Tel.: +33 (0)1 44 61 84 44. Instituto de México, Mexikanisches Kulturzentrum. Metrostation Filles-du-Calvaire. Anlaufstelle mexikanischer Künstler und Stätte des französisch-mexikanischen Austausches. Das Programm umfasst Ausstellungen (Bildende Künste, Fotografie, Kunsthandwerk), Vorführungen mexikanischer Filme, literarische und musikalische Events. Geöffnet: Di – Fr 9.30 – 13.00 Uhr, Mo + Sa, 14.30 – 18.00 Uhr, So und an Feiertagen geschlossen. Preis: Eintritt frei.

Theater[Bearbeiten]

  • Théàtre Dejazet.
  • Théàtre du Marais.
  • Théàtre Moliére.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Carreau du Temple. Markthalle.
  • Marche des Enfants Rouges. Markthalle.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Les Bains-Douches, 7 rue du Bourg-l'Abbé, Metrostation Châtelet oder Etienne Marcel. Früherer, legendärer Disco-Tempel, nach (angeblich nicht fachmännisch durchgeführten) Umbauten zur Schalldämmung im Juni 2010 auf Verordnung des Präfekten wegen Gefährdung des Publikums geschlossen. Wiedereröffnung in Sicht .

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Der Gendarmerieposten befindet sich im Bezirksgebäude (Mairie du 3. Arrondissement).

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Poststellen:
Südwestecke Kreuzung Rue des Archives/Rue Pastourelle
Südostecke Kreuzung Rue du Temple/Rue Dupetit
Südostecke Kreuzung Rue St. Martin/Rue Papin (gegenüber Conservotoire des Art et Metier)
In der Rue de Saintonge, zwischen Rue de Turenne und Boulvard du Temple

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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