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Paris/18. Arrondissement

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18. Arrondissement in Paris

Das 18. Arrondissement de la Butte-Montmartre ist ein Stadtteil im Norden von Paris. Auf dem höchsten Hügel (Butte), dem Montmartre von Paris (130 m) krönt die von weitem sichtbare Basilika Sacré-Cœur.

Blick von der Basilique du Sacré-Cœur auf dem Montmartre

Hintergrund[Bearbeiten]

1860 entstand der Bezirk aus den Dörfern Montmartre, La Chapelle und Clignancourt. Berühmt wurde der Montmartre-Hügel erst um die Jahrhundertwende, als aus aller Welt Künstler auf die Butte kamen, um im ehemaligen Weinbauerndorf eine Künstlerkolonie zu bilden. Auch wenn nach dem ersten Weltkrieg die Künstler in das Viertel Montparnasse abwanderten, so zieht es heute scharenweise Touristen an.

Anreise[Bearbeiten]

  • Der Montmartrobus fährt ab dem Place Pigalle (Metro 2 u. 12) das ganze Jahr alle 11 - 15 min. über den Butte (Hügel) und bedient alle wichtigen Punkte des Montmartre bis zur Metro 12 „Jules Joffrin“. Es ist ein Ticket t+ (Metro/Bus-Fahrschein) erneut zu lösen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Basilique du Sacré Cœur
Bleiglasfenster mit Darstellung des 4. Apokalyptischen Reiters, Saint-Jean-de-Montmartre
  • Basilique du Sacré Cœur (Basilika vom Heiligen Herzen). Sie ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche auf dem Hügel von Montmartre. Sie bildet den höchstgelegenen Punkt der Stadt nach dem Eiffelturm. Der Bau der Kirche im „Zuckerbäckerstil“, der vom römisch-byzantinischen Stil inspiriert war, wurde 1875 begonnen. Erst 1914 war die Kirche fertig gestellt, eingeweiht wurde sie nach dem 1. Weltkrieg 1919.
  • Notre Dame de Clignancourt.
  • Notre Dame du Bon Conseil.
  • St. Bernard de la Chapelle.
  • St. Denys de la Chapelle.
  • Ste. Geneviéve des Grandes Carrières.
  • Ste. Hélène.
  • Ste. Jeanne d'Arc.
  • Evangelische Kirche St. Paul.
  • Saint-Pierre-de-Montmartre, 2, Rue du Mont-Cenis, Place du Tertre (direkt neben der Kirche Sacre-Coeur). . Die romanische Kirche St.Peter wurde in den Jahren 1134 bis 1147 erbaut. Auf der Stelle mehrerer Kirchen, die auf einen römischen Tempel zurückgehen, wurde 1134 ein Nonnenkloster gegründet. Dieses blieb bis 1793 in Betrieb. Die letzte Äbtissin wurde während der Französischen Revolution auf der Guillotine hingerichtet. Die Kirche wurde 1147 durch Papst Eugen III. geweiht. Die schlichte Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit drei Apsiden. Ihre einfachen Formen erinnern an die Dorfkirchen der damaligen Zeit. Im Chor und an der Innenseite der Fassade finden sich Marmorsäulen eines Vorgängerbaus aus merowingischer Zeit.
  • 1 Saint-Jean de Montmartre, 19, Rue des Abbesses (Metro 12 "Abbesses"). Die zwischen 1894 und 1904 errichtete katholische Pfarrkirche ist der weltweit erste Sakralbau in Stahlbetonbauweise. Die Außenfassade ist vollständig mit Ziegeln verkleidet. Sie ist mit waagerecht und senkrecht verlaufenden Bändern kleiner glasierter Keramikfliesen geschmückt, die von Alexandre Bigot im Jugendstil gestaltet wurden. Über dem Nordportal befindet sich der mächtige Glockenturm, der von zwei schmalen achteckigen Treppentürmen flankiert wird. Bemerkenswert sind vor allem die Bleiglasfenster der Kirche: Das zentrale Fenster der Apsis zeigt die Kreuzigung Christi. Auf den drei großen Fenstern der Querhäuser sieht man die wunderbare Brotvermehrung, die Ehebrecherin, die Jesus vor der Steinigung rettet, und die Auferweckung des Lazarus. Auf den Fenstern in den Zwickeln der beiden Kuppeln über dem Hauptschiff sind die Symbole der vier Evangelisten sowie zwei der vier apokalyptischen Reiter aus der Offenbarung dargestellt.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Junge Straßenmusiker in Montmartre
  • Funiculaire − Standseilbahn zur Basilique du Sacré-Cœur. Sie erspart dem Besucher 237 Treppenstufen.
  • Mühlen − Montmartre beherbergt neben der künstlichen, elektrisch angetriebenen und zum Revuetheater umfunktionierten Mühle Moulin Rouge zwei der vier letzten authentischen Windmühlen im Stadtgebiet von Paris: die Mühlen Moulin de la Galette und Moulin du Radet. Die dritte ist die Mühle Moulin de la Charité, die - ohne Flügel - im südlichen Bereich des Montparnasse-Friedhofs (14. Arrondissement), steht, Nummer vier die Mühle von Longchamp. Sie dient der gleichnamigen Pferderennbahn im Bois de Boulogne (16. Arrondissement) als Wahrzeichen.
  • Conservatoire Municipal de Musique (städtisches Musikkonservatorium).
  • Maison Danneux.
  • Maison Tristan Tzara.
  • Postzentrum, Boulevard de la Chapelle.
  • Schule, Rue de la Moskowa.
  • Siége EMI France (EMI Firmensitz).
  • Sozialwohnungen, Rue des Amiraux.
  • Studentenwohnheim Croisset.
  • Théâtre des Abesses.
  • Wohnhaus, Rue Trétaigne.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 2 Musée de Montmartre, 12 rue Cortot, 75018 Paris. Tel.: (0)1 46 06 61 11. Kleines Museum von der Société d'Histoire et d'Archéologie gegründetes und von der Stadt Paris subventioniertes Museum mit Exponaten zur Geschichte des Montmartre. Metro "Abesses". Geöffnet: Öffnungszeiten: täglich außer Montags, 1. Jan. und 25. Dez. 11.00 – 18.00 Uhr. Preis: Eintritt 8,- €, EU-Bürger bis 25: 4,- €, Kinder unter 12 Jahre frei (Stand 2011).
  • 3 Musée Gustave Moreau, 14, rue de La Rochefoucauld. Tel.: +33 1 4874 3850. Der Lebensraum des Malers und seine symbolistischen Werke können besichtigt werden. Métro: "Trinité ou Saint Georges", Bus: 67, 68, 74, 32, 43, 49.
  • Musée d'Art Naif Max Fourny.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Straßenkünstler auf dem Place du Tretre
  • Place du Tertre − einer der beliebtesten Plätze in ganz Paris für die Touristen aus der ganzen Welt: zum einen wegen der Aussicht auf den Hügel Montmartre, zum anderen wegen der vielen Portraitmaler. Meistens Maler, weil: wer hier sein Geld verdienen muss, ist selten Künstler. Hinzu kommen Souvenirläden und teure Cafés, aber "einfach nur schauen" kostet nichts.
  • Place Hérbert
  • Place de la Chapelle
  • Place du Chateau Rouge

Parks[Bearbeiten]

  • Parc de la Turlure
  • Jardin Rachmaninov
  • Square Willette. Die Treppen des Parkes führen direkt zur Basilique du Sacré Cœre.
  • Square Léon

Friedhöfe[Bearbeiten]

Plan des Cimetière de Montmartre (Anklicken zum Vergrößern)
Grabmal des Daniel Iffla (1825–1907) mit Osirisstatue auf dem Cimetière de Montmartre (Division 3)
  • Cimetière de Montmartre
  • Cimetière St. Vincent

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Marché de la Chapelle

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kino[Bearbeiten]

  • 1 Studio 28, 12 rue Tholozé. Tel.: (0)1 46 06 36 07. Metrostation Abesses oder Place Blanche. Hübsches kleines unabhängiges Kino mit 170 Plätzen, das schon 1928 im ehemaligen Cabaret de la Pétaudière als Cinéma d'art et d'essai eröffnet wurde und allein wegen seiner Art-Déco Ausstattung und seiner Bar einen Besuch wert ist. Pluspunkt: die 1948 von Jean Cocteau gestalteten Lüster.

Theater[Bearbeiten]

  • Théâtre des 2 Ânes.
  • Théâtre de Dix Heures.
  • Théâtre le Divian du Monde.
  • Théâtre de la Ville les Abbesses.

Zirkus und Zirkusschule[Bearbeiten]

  • Cirque Binet, Espace Chapiteau, 62 rue Binet, Metrostation Porte de Clignancourt. Ein von der Stadt Paris gesponsortes Zirkus- und arts in residence Projekt mit wechselnden Programmen.
  • Cirque et Percussions, 2 rue Ronsard, Metrostation Anvers. Der Zirkus ist eine privater, von Zirkusprofis gegründeter Verein, der Sonntags Kindern (ab 5 Jahre um 12.45 Uhr; ab 7 Jahre um 14.15 Uhr), Jugendlichen und Erwachsenen (Sonntags um 15.45 Uhr) Unterricht in verschiedenen Zirkusdisziplinen erteilt: Akrobatik, Equilibristik, Seiltanz, Einrad, Schwebebalken, Jonglage, Trapez, Kontorsion und vieles mehr.

Einkaufen[Bearbeiten]

Antikes Resezubehör in einem Trödelladen auf dem Marché aux puces de Saint-Ouen
  • In der Rue Durantin bei der Place des Abbesses, Metrostation Abbesses, findet sich eine bemerkenswerte Ansammlung von Galerien und Boutiquen junger unkonventioneller Mode-, Schmuck-, Keramik- und Möbeldesigner. Neben der Kunstgalerie Hamadryade (N° 16), bietet Frénétik Bijou (N° 18) flippigen Schmuck an, poppige Möbel und Dekorationsgegenstände sind bei Kdesign (N° 21) und PotetoCaviar (N° 22) zu finden. Ein Haus weiter arbeitet der bildende Künstler und Schmuckdesigner Thierry Lefevre-Grave (N° 24). Witzige Kinderkleidung gibt's bei Purée Jambon (N° 25) und wer Paris in auffälligem Outfit erkunden will, kommt im Schneider- und Modistenatelier Lune Paris (N° 30) auf seine Kosten, das höchst phantasievolle Unikate kreiert: Kleider, Tops, Hosen, Röcke, Badeanzüge, Accessoires ...
  • Am Boulevard Périphérique, der die Grenze zwischen dem 18. Pariser Arrondissement und der Vorortgemeinde Saint-Ouen (Departement Seine-Saint-Denis) bildet, befindet sich der Zugang zum Marché aux puces de Saint-Ouen, der wahrscheinlich Europas größter Flohmarkt ist. Hier gibt es eine schier unendliche Auswahl an Antiquitäten und Trödel aller Art.
  • Die Rue Lingston, die in die Rue d´Osel übergeht, beherbergt unmittelbar zu Füßen der Basilika Sacré-Cœur de Montmartre einen Tuchhändler und Kostümladen am anderen. Die Auswahl an Stoffen und Kleinwaren ist bemerkenswert. Die Preise gehen in der Regel absolut in Ordnung.

Küche[Bearbeiten]

Bal du moulin de la Galette von Auguste Renoir

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Le Relais, 8, Rue Belhomme. Das Le Relais ist eine Bar mitten im Quartier und verfügt nicht über einen eigenen Internetauftritt (der Googellink ist falsch!). Die Einrichtung ist leicht alternativ mit Comics als Tapete. Das Kanterbräu von Kronenbourg gibt es gezapft ab 2,50 EUR. Der Mittagstisch mit Cous-Cous und Fleisch- oder Gemüsebeilage nach Wahl ist wirklich zu empfehlen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Le Bistro, 68, Rue Marcadet. Hier trifft der Gast auch häufig auf die Beamten des nahen Polizeiprefektur. Gegen das nüchterne Ambiente punktet das Bistro aber mit leckere frische Backwaren - auch aus dem Maghreb sowie diversen Sandwiches und als Mittagstisch Omelett mit Pommes Frites in diversen Variationen ab 7,00EUR. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

  • 3 Le Moulin de la Galette, 83 rue Lepic. Tel.: (0)1 46 06 84 77. Metrostation Abesses. Historisches Ausflugslokal in einer der letzten Mühlen vom Montmartre. Geöffnet: Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 23.00 Uhr. Preis: Mittagsmenü 2 Gänge ab 17.00 €, 3 Gänge ab 25 €, am Abend erheblich teurer, mit fünfgängigem Gourmet-Menü um € 60.00 (Stand 2008), Getränke exklusive.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Moulin Rouge

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Le Blue Note, 14 rue Muller. Tel.: (0)1 42 54 69 75. Metrostation Barbes Rochechouart oder Château Rouge. Brasilianischer Jazzclub. Geöffnet: Ab 22.30 Uhr. Preis: Eintritt frei.
  • 2 Divan du Monde, 75 rue des Martyrs. Tel.: (0)1 42 52 02 46. Metrostation Anvers oder Pigalle. Seit 1830 (unter wechselnden Namen: Divan japonais, Comédie mondaine) am Fuss des Montmartrehügels bestehender früherer Treffpunk der Bohème, in dem Yvette Guilbert auftrat und Toulouse-Lautrec, Jules Vallès und Charles Beaudelaire ein- und ausgingen. Heute zugleich gemütliche Bar, Disco und Club, in dem bekannte Musiker und junger Talente auftreten. Rock, multikulturelle musikalische Tendenzen, Disco Funk und Techno. Preis: Mo – Sa Eintritt je nach Programm 6 bis 30 €.

Mittel[Bearbeiten]

  • 3 Cabaret Chez Michou, 80 rue des Martyrs, 75018 Paris. Tel.: (0)1 46 06 16 04. Metrostation Pigalle. Transformisten- und Travestieshow bis nach Mitternacht. Das Dîner-Spectacle kostet je nach Menü 105 € bzw. mit einer halben Flasche Champagner 135 €, allerdings wird man, sofern der Saal noch freie Plätze hat, zu späterer Stunde hinter der verschlossenen Tür (an der man klingeln muss) für 50 bis 60 € auch ohne zwingende Einnahme des Abendessens freundlich empfangen, der Stehplatz an der Bar kostet 35 € (Stand 2010). Dafür verbringt man in typischem, leicht kitschigem Montmartre-Ambiente zwischen Plüsch und goldgefassten Spiegeln bei gedämpftem Licht ein herrlich fröhliches Feuerwerk der Travestie mit dem verblüffenden Auftritt - auf einer winzigen Bühne - unzähliger falscher Stars der französischen und internationalen Szene. Geöffnet: Täglich, Dinnershow ab 20.30 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Bal du Moulin Rouge, 82 Boulevard de Clichy an der Place Blanche, Metrostation Blanche. Champagnershow mit oder ohne Dinner. Elegante Kleidung wird vorausgesetzt, eine Krawatte kann vor Ort ausgeliehen werden. Eintritt von Kindern ab 6 Jahren in Begleitung von Erwachsenen möglich. Atemberaubende Show mit Pariser Flair, Orchester, hübschen Showgirls, Akrobaten und sensationeller Bühnentechnik. Geöffnet: Die Dinnershow beginnt um 19.00 Uhr, die Show um 21.00 Uhr, die zweite, sogenannte Mitternachtsshow um 23.00 Uhr. Preis: Eintritt ab 89 €.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel Nation Montmartre, 4 Rue Boissieu. Das Hotel ist gut, sauber und günstig. Übernachtungen gibt es schon um die 50 €. Metrostation drei Minuten und Sacré-Cœur de Montmartre zehn Minuten Fußweg entfernt. Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt. Bei Anreise mit dem eigenen Wagen: Parkplätze gib es keine.
  • Hôtel Angleterre, 6 Rue Bervic. Sauberes und einfaches Haus mit W-LAN. Lieber das Frühstück nicht buchen und um die Ecke im einen der vielen Cafés oder Bäckereien im stehen speisen. Keine Parkplätze aber sehr gute Anbindung mit Metro und Co. Preis: DZ ab 70 €.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.