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Seine-Saint-Denis

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Département Seine-Saint-Denis

Seine-Saint-Denis ist ein Département in der französischen Region Île-de-France. Das Département liegt im Norden von Paris und gehört zum unmittelbaren Umland der Hauptstadt. Es grenzt im Süden an Paris sowie die weiteren Umlanddépartements Val-de-Marne und Hauts-de-Seine. Im Norden grenzt es an das Département Val-d’Oise und im Osten an Seine-et-Marne.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Seine-Saint-Denis

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Département entstand 1968 durch Aufteilung der früheren Départements Paris und Seine-et-Oise. Es hat die Ordnungszahl 93 und wird daher umgangssprachlich auch «le neuf-trois» genannt. Es ist mit 236 km² das drittkleinste Département, aber zugleich das mit der drittgrößten Bevölkerungsdichte (nach Paris und Hauts-de-Seine). Der Anteil der Migranten ist mit knapp 30 % sehr hoch, die Geburtenrate ist mit 2,5 Kindern pro Frau die höchste auf dem französischen Festland. Typisch für das Erscheinungsbild sind Großwohnsiedlungen (grands ensembles oder cités) aus den 1960er- und 70er-Jahren. Es gibt aber auch Grünflächen wie den 417 Hektar großen Parc Georges-Valbon oder die Pfirsichspaliere von Montreuil.

Anreise[Bearbeiten]

Der 1 Flughafen Paris Charles-de-Gaulle Website dieser Einrichtung Flughafen Paris Charles-de-Gaulle in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Paris Charles-de-Gaulle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Paris Charles-de-Gaulle (Q46280) in der Datenbank Wikidata (IATA: CDG) befindet sich im äußersten Nordosten des Départements. Von dort gelangt man mit der RER-Linie B nach Sevran, Aulnay-sous-Bois, Le Bourget, La Courneuve/Aubervilliers oder zum Stade de France.

Am 2 TGV-Bahnhof Flughafen Charles-de-Gaulle 2 TGV-Bahnhof Flughafen Charles-de-Gaulle 2 in der Enzyklopädie Wikipedia TGV-Bahnhof Flughafen Charles-de-Gaulle 2 im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTGV-Bahnhof Flughafen Charles-de-Gaulle 2 (Q800424) in der Datenbank Wikidata halten der Thalys aus Amsterdam und Brüssel; TGV-Linien aus Brüssel, Lille, Straßburg, Mülhausen, Lyon, Marseille, Montpellier, Bordeaux, Nantes und Rennes. Aus Deutschland kommend, fährt man bis zum Pariser 3 Gare du Nord Gare du Nord in der Enzyklopädie Wikipedia Gare du Nord im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGare du Nord (Q745942) in der Datenbank Wikidata oder 4 Gare de l’Est Gare de l’Est in der Enzyklopädie Wikipedia Gare de l’Est im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGare de l’Est (Q757180) in der Datenbank Wikidata und steigt dort in die passende RER-Linie um. Aus der Schweiz kommt auch eine Fahrt zum 5 Gare de Lyon Gare de Lyon in der Enzyklopädie Wikipedia Gare de Lyon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGare de Lyon (Q747541) in der Datenbank Wikidata in Frage, wo ebenfalls Anschluss zum RER besteht.

Die östlichen Zweige der RER-Linien A, B und E verbinden Paris mit verschiedenen Orten des Départements Seine-Saint-Denis.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Basilique de Saint-Denis

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Kathedrale von Saint-Denis − Basilique royale de Saint-Denis Website dieser Einrichtung (basilique Saint-Denis). Kathedrale von Saint-Denis − Basilique royale de Saint-Denis in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale von Saint-Denis − Basilique royale de Saint-Denis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale von Saint-Denis − Basilique royale de Saint-Denis (Q184407) in der Datenbank Wikidata. Die königliche Basilika von Saint-Denis war während des Mittelalters die Kirche einer reichen Abtei und das erste monumentale Kunstwerk der gotischen Kunst. Die königliche Begräbnis- und Weihestätte beherbergt die Grabstätten der französischen Könige und besitzt außergewöhnliche Grabskulpturen aus den XII. und XVI. Jahrhundert.

Museen[Bearbeiten]

Musée de l’air et de l’espace
  • 2 Musée de l’air et de l’espace (musée de l'air et de l'espace), Aeroport de Paris - Le Bourget, 93353 Le Bourget. Tel.: (0)1 49 92 70 62. Musée de l’air et de l’espace in der Enzyklopädie Wikipedia Musée de l’air et de l’espace im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée de l’air et de l’espace (Q1189955) in der Datenbank WikidataMusée de l’air et de l’espace auf TwitterMusée de l’air et de l’espace auf YouTube. Luftfahrt- und Weltraummuseum. Erreichbar über die Buslinie 350 (ab Metrostation Porte de la Chapelle) oder die Buslinie 152 (ab Metrostation La Courneuve oder RER-Station Le Bourget). Das nur 6 km nördlich von Paris im 1. Weltkrieg angelegte und seit 1919 für die Zwecke der zivilen Luftfahrt genutzte Flugfeld Le Bourget ist Kennern als Ausgangspunkt für die missglückte Atlantiküberquerung von Nungesser und Coli am 8. Mai 1927 und die nur zwei Wochen später nach entgegengesetzter Route gelungene triumphale Landung von Charles Lindbergh bekannt. Es empfängt heute nur noch Privatjets. Sein Museum lässt die Herzen der Flugzeugfans höher schlagen: abgesehen von den in Dugny, jenseits des Flughafens, angesiedelten Hallen, in dem die Reserven und Restaurierungswerkstätten untergebracht sind, bietet das eigentliche, in einem denkmalgeschützten Gebäude des Architekten Labro aus dem Jahr 1937 untergebrachte Museum auf 125.000 m² Ausstellungsflächen ein komplettes Panorama der Geschichte der Luftfahrt von ihren Anfängen bis in die Gegenwart, von den ersten Ballonflügen bis zur Eroberung des Weltraums. Freier Eintritt in die ständige Ausstellung mit unzähligen Apparaten, für die mindestens ein halber Tag angesetzt werden sollte. Für die Innenbesichtigung von den zwei Concorde Flugzeugen, einer Boeing 747 und einer Dakota und den Besuch des Planetariums wird ein geringer Eintrittspreis erhoben, etwas teurer aber durchaus erschwinglich sind die (nur in den französischen Schulferien aber auch für Erwachsene organisierten) Cockpit-Besichtigungen und Probeflüge im Flugsimulator. Demjenigen, der sich für diese zusätzlichen Programmpunkte entscheidet, vergeht der Tag im wahrsten Sinne des Wortes wie im Fluge. Geöffnet: täglich außer Mo 10.00 – 17.00 Uhr (18.00 Uhr zwischen 1. April und 30. September.
  • 3 Musée de l’Histoire vivante, Parc Montreau, 31 Boulevard Théophile Sueur, 93100 Montreuil. Tel.: (0)1 48 70 61 62, E-Mail: . Musée de l’Histoire vivante in der Enzyklopädie WikipediaMusée de l’Histoire vivante (Q3329788) in der Datenbank Wikidata. Bushaltestelle Parc Montreau der Buslinien 122 (ab Metrostation Mairie de Montreuil oder RER A Station Val de Fontenay) oder 301 (ab RER A Station Val de Fontena) Ein wenig bekanntes, aus der 1938 gegründeten "Société pour l'histoire vivante" hervorgegangenes und im Jahr 1939 anlässlich der 150-Jahrfeier der französischen Revolution eröffnetes Museum mit einem bedeutenden Fundus an Exponaten und Dokumenten zur französischen und lokalen Geschichte, unter anderem zu den verschiedenen Revolutionen und sozialen Bewegungen in Frankreich, zur Pariser Kommune, zur Dreyfuss-Affaire, zu Arbeiter- und Frauenbewegungen, zur Kolonisation, zur Résistance, zur kommunistischen Bewegung usw., die in Sonderausstellungen gezeigt werden. Geöffnet: Mi – So 14.00 – 17.00 Uhr, Sa + So 14.00 – 17.30 Uhr. Preis: Eintritt 2 Euro (Stand 2010), gratis für Kinder unter 13 Jahren, Studenten und Lehrer.
  • 4 Musée régional du chemin de fer Rosny-Rail, Gare de Rosny-sous-Bois, 1 Place des Martyrs de la Résistance, 93110 Rosny-sous-Bois. Tel.: (0)1 43 00 58 05, (0)1 41 60 44 74 (Sa nachmittag). Musée régional du chemin de fer Rosny-Rail in der Enzyklopädie Wikipedia Musée régional du chemin de fer Rosny-Rail im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMusée régional du chemin de fer Rosny-Rail (Q3442712) in der Datenbank Wikidata. Regionales Eisenbahnmuseum Rosny-Rail. Erreichbar über die Linie RER E (Richtung Villiers-sur-Marne/Tournan, Station Rosny-sous-Bois (Ville). Kleines Liebhabermuseum mit angeschlossenem Dokumentationszentrum zur Geschichte der Eisenbahn und der Modelleisenbahn im Bahnhof von Rosny-sous-Bois. Clou der Ausstellung ist der Lokomotivführer-Posten (in Originalgrösse), von dem aus der Besucher eine mit einer Miniatur-Videokamera ausgestatteten Modelleisenbahn steuern kann. Exponate zur Geschichte und Gegenwart der Eisenbahn. Geöffnet: nur Sa nachmittag 14.00 – 18.00 Uhr.
  • Musée Pierre Cardin, 33 Boulevard Victor Hugo, 93400 Saint-Ouen. Tel.: (0)1 49 21 08 20.
  • 6 Musée Eugène Carrière, 3 rue Ernest Pêcheux, 93460 Gournay-sur-Marne (Erreichbar über die S-Bahnlinie RER E, Station Chelles-Gournay, oder die Buslinie 213, Haltestelle Place de l'Eglise de Gournay). Tel.: (0)1 43 05 37 34. Weitgehend unbekannte Stätte der Erinnerung an den 1849 in Gournay geborenen Maler und Lithographen des Symbolismus Eugène Carrière (1849-1906), Gründer der "Académie Carrière" und Lehrer von Matisse und Dérain. Gezeigt werden Originalzeichnungen, zeitgenössische Fotos und Gravuren, Schriftstücke und Erinnerungsstücke, die Leben und Werk des Künstlers illustrieren. Geöffnet: jeden ersten So im Monat 15.00 – 18.00 Uhr.

Bauwerke[Bearbeiten]

Stade de France
  • 1 Stade de France, 93216 Saint-Denis-La-Plaine (erreichbar über die S-Bahn-Linie RER B (RER-Station La-Plaine-Stade de France, 10 Gehminuten) oder RER D (RER Station Stade de France - Saint-Denis, 15 Gehminuten) Plan). Stade de France in der Enzyklopädie Wikipedia Stade de France im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStade de France (Q13205) in der Datenbank Wikidata. Der immer (in französischer, zu bestimmten Uhrzeiten auch in englischer Sprache) von offiziellen Führern des Stade de France kommentierte Besichtigungsrundgang durch das im Jahr 1998 von den Architekten Michel Macary, Aymeric Zublena, Michel Regembal und Claude Constantini vollendete Stadion führt unter anderem durch Bereiche, die der Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich sind - von den Umkleidekabinen der Spieler durch den Tunnel, den sie zum Rasenfeld durchschreiten, von dort bis hinauf zur Präsidentenloge und zu den Kabinen der TV-Moderatoren. Daneben erfährt der Französisch- oder Englischkundige allerhand mit kurzweiligen Anekdoten gespicktes über den Bau des Stadions, seine Geschichte, über Organisationsabläufe und denkwürdige Ereignisse. Für die Glücklichen, die eine Karte für ein Spiel besitzen eine einmalige Einstimmung auf das Bevorstehende. Für alle anderen: ein interessanter Blick hinter die Kulissen des grössten Stadions Frankreichs (rund 81.300 Plätze) und des Fussballgeschäfts. Teilweise barrierefrei (maximal 10 Rollstühle pro Gruppe). Geöffnet: Führungen Mi-So (vom 01.04. bis 30.09. auch Montags) 10.30 Uhr (englisch), 11.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.30 Uhr (englisch), 15.00 Uhr, 17.00 Uhr, vom 01.04. bis 30.09. auch um 10.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr.
Espaces d’Abraxas
  • 7 Espaces d’Abraxas, Clos des Aulnes, 93160 Noisy-le-Grand (Bus 120 "Lycée International"). Espaces d’Abraxas in der Enzyklopädie Wikipedia Espaces d’Abraxas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEspaces d’Abraxas (Q3058350) in der Datenbank Wikidata. Der monumentale Wohnkomplex wurde 1978–1983 nach Plänen des spanischen Architekten Ricardo Bofill errichtet. Er ist dem Stil der Postmoderne zuzuordnen. Ziel des Architekten war, statt gesichtsloser Wohnblocks ein „Versailles für das Volk“ zu schaffen. Die Anlage diente als Drehort für dystopische Filme wie Brazil (1985) und Die Tribute von Panem – Mockingjay (2015), zudem ist sie in Musikvideos von Stéphanie von Monaco (Ouragan, 1986) und Adel Tawil ft. Peachy (Tu m’appelles, 2019) zu sehen.

Parks[Bearbeiten]

Parc Georges-Valbon
  • 8 Parc Georges-Valbon (Parc de La Courneuve), zwischen Saint-Denis, La Courneuve und Stains (Tram T11 Station Dugny-La-Courneuve). Parc Georges-Valbon in der Enzyklopädie Wikipedia Parc Georges-Valbon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsParc Georges-Valbon (Q3363820) in der Datenbank Wikidata. 417 Hektar großer Landschaftspark.
  • 9 Forêt de Bondy, zwischen Clichy-sous-Bois, Montfermeil und Coubron (Tram T4 Clichy-Montfermeil). Forêt de Bondy in der Enzyklopädie WikipediaForêt de Bondy (Q3078813) in der Datenbank Wikidata. 170 Hektar großes Waldgebiet mit Eichen, Kastanien und Hainbuchen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 2 La Dynamo, 9 rue G. Josserand, 93500 Pantin. La Dynamo in der Enzyklopädie WikipediaLa Dynamo (Q806850) in der Datenbank Wikidata. Mittelpunkt des Musikfestivals Banlieues Bleues, das junge Talente vor allem im Bereich innovativer Musikrichtungen rund um Jazz, Weltmusik und Elektro unterstützt.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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