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Mittelgriechenland

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Die geografische Region Mittelgriechenland, auch als Festlandsgriechenland bezeichnet, war das Kerngebiet des Staates Griechenland unmittelbar nach seiner Unabhängigkeit. Das Gebiet liegt zwischen den Regionen Epirus und Thessalien im Norden und der Region Attika und der Halbinsel Peloponnes im Süden.

PeloponnesAttikaMittelgriechenlandThessalienMakedonienThrakien (Griechenland)EpirusIonische InselnKretaKykladenDodekanesNördliche SporadenNordägäische InselnAlbanienBulgarienNordmazedonienTürkeiMontenegroGriechenland
Lage der Region Mittelgriechenland in Griechenland

Regionen[Bearbeiten]

In Mittelgriechenland gibt es die folgenden sechs Regionalbezirke. Diese entsprechen im Wesentlichen den historischen Regionen, die bereits seit der Antike bekannt sind.

  • 1 Ätolien-Akarnanien Website dieser Einrichtung (Νομός Αιτωλοακαρνανίας). Ätolien-Akarnanien in der Enzyklopädie Wikipedia Ätolien-Akarnanien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÄtolien-Akarnanien (Q202624) in der Datenbank Wikidata. im Westen am Ionischen Meer.
  • 2 Böotien Website dieser Einrichtung (Νομός Βοιωτίας). Böotien in der Enzyklopädie Wikipedia Böotien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBöotien (Q8257871) in der Datenbank Wikidata. Bereits in der klassischen Antike gab es den Böotischen Städtebund, in dem Theben tonangebend war. Zahlreiche griechische Sagen spielen hier.
  • 3 Euböa Website dieser Einrichtung (Εύβοια). Euböa in der Enzyklopädie Wikipedia Euböa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEuböa (Q173096) in der Datenbank Wikidata. die zweitgrößte griechische Insel, dicht vor dem Festland in der Ägäis gelegen.
  • 4 Evrytania (Νομός Ευρυτανίας). Evrytania im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Evrytania in der Enzyklopädie Wikipedia Evrytania im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEvrytania (Q201945) in der Datenbank Wikidata. die am dünnsten besiedelte Teilregion, mit dem Agrafa-Gebirge
  • 5 Fokida Website dieser Einrichtung (Νομός Φωκίδας). Fokida in der Enzyklopädie Wikipedia Fokida im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFokida (Q26915) in der Datenbank Wikidata. Hier befinden sich die höchsten Berge Mittelgriechenlands (u. a. die rund 2500 Meter hohen Massive Giona, Vardousia und Parnassos) sowie das legendäre Orakel von Delphi.
  • 6 Fthiotida (Νομός Φθιώτιδας). Fthiotida im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Fthiotida in der Enzyklopädie Wikipedia Fthiotida im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFthiotida (Q207554) in der Datenbank Wikidata. in der Antike bekannt als Heimat des Achilles; mit der Hauptstadt Lamia.

Die Hauptstadtregion Attika rund um Athen gehört geographisch gesehen auch zu Mittelgriechenland, wird aufgrund ihres eigenen, urbaneren Charakters aber als eigenständige Reiseregion betrachtet und nicht in diesem Reiseführer abgehandelt. Die Insel Lefkada liegt – ähnlich wie Euböa – dicht vor der Küste des Festlands und ist über eine Brücke erreichbar, wird aber nicht zu Mittelgriechenland, sondern zu den Ionischen Inseln gezählt.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Mittelgriechenland
Chalkida
Nafpaktos
  • 1 Amfissa. Amfissa im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Amfissa in der Enzyklopädie Wikipedia Amfissa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmfissa (Q470481) in der Datenbank Wikidata. Sehenswerte Burg, die „Wolfshöhle“, ein mykenisches Grab im Osten vom Amfissa am Fuße des Hügels Kofina und das Bauxit-Besucherbergwerk Vagonetto
  • 2 Arachova Website dieser Einrichtung Arachova in der Enzyklopädie Wikipedia Arachova im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArachova (Q624641) in der Datenbank Wikidata Skizentrum am Fuß des Parnass-Gebirges.
  • 3 Chalkida Chalkida im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Chalkida in der Enzyklopädie Wikipedia Chalkida im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChalkida (Q200133) in der Datenbank Wikidata Hauptort der Insel Euböa.
  • 4 Delphi Website dieser Einrichtung Delphi in der Enzyklopädie Wikipedia Delphi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDelphi (Q75459) in der Datenbank Wikidata Das antike Orakel ist einer der Hauptsehenswürdigkeiten in Griechenland und absolutes "must see"
  • 5 Eretria Eretria im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Eretria in der Enzyklopädie Wikipedia Eretria im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEretria (Q320367) in der Datenbank Wikidata Bedeutendes antikes Zentrum auf Euböa.
  • 6 Itea Itea in der Enzyklopädie Wikipedia Itea im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsItea (Q1240074) in der Datenbank Wikidata Hafenstädtchen am Golf von Korinth, unterhalb von Delphi.
  • 7 Karpenisi Karpenisi in der Enzyklopädie Wikipedia Karpenisi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKarpenisi (Q771781) in der Datenbank Wikidata Ort und Gemeinde im Agrafa-Gebirge.
  • 8 Lamia Lamia im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Lamia in der Enzyklopädie Wikipedia Lamia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLamia (Q192980) in der Datenbank Wikidata Mit ca. 65.000 Einwohnern größte Stadt und Hauptstadt der Region Mittelgriechenland; in der Nähe des antiken Schlachtfelds der Thermopylen gelegen.
  • 9 Livadia Livadia in der Enzyklopädie Wikipedia Livadia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLivadia (Q210698) in der Datenbank Wikidata Geschichtsreiche Stadt in Böotien.
  • 10 Messolongi Messolongi in der Enzyklopädie Wikipedia Messolongi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMessolongi (Q642810) in der Datenbank Wikidata Stadt in Ätolien-Akarnanien.
  • 11 Nafpaktos Website dieser Einrichtung Nafpaktos in der Enzyklopädie Wikipedia Nafpaktos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNafpaktos (Q782278) in der Datenbank Wikidata (historisch Lepanto) kleine Hafenstadt am Golf von Korinth, Ort der Seeschlacht von Lepanto 1571.
  • 12 Orchomenos Orchomenos in der Enzyklopädie Wikipedia Orchomenos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrchomenos (Q543895) in der Datenbank Wikidata In der Antike bedeutende Stadt in Böotien mit mykenischem Kuppelgrab und byzantinischen Kirchen.
  • 13 Thiva Thiva im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Thiva in der Enzyklopädie Wikipedia Thiva im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThiva (Q5760) in der Datenbank Wikidata (historisch Theben) In der Antike bedeutende Stadt und Schauplatz zahlreicher griechischer Sagen und Dramen; Archäologisches Museum.

Hintergrund[Bearbeiten]

Parnassos-Massiv

Die Region hat eine Fläche von rund 21.000 km², sie ist also etwa so groß wie Hessen oder Sachsen-Anhalt bzw. halb so groß wie die Schweiz. Allerdings leben hier nur ca. 750.000 Einwohner – etwa so viele wie in Frankfurt am Main oder im Kanton Waadt. Die Gegend ist also sehr dünn besiedelt, was mit der bergigen Landschaft zusammenhängt. Die Giona (2507 m), die Vardousia (2495 m) und der Parnassos (2455 m) gehören zu den höchsten Bergen Griechenlands. Die geringste Bevölkerungsdichte hat die Teilregion Evrytania mit nur 11 Ew./km². Dagegen ist die Insel Euböa mit 54 Ew./km² noch verhältnismäßig dicht besiedelt. Großstädte gibt es in der ganzen Region nicht, die größte Stadt ist Lamia mit 65.000 Einwohnern.

Statue des Leonidas an den Thermopylen

In der Antike hatten einige Orte in Mittelgriechenland große Bedeutung und einige Sagen und Dramen haben hier ihren Handlungsort. So galt Delphi mit seinem Apollonheiligtum und Orakel den alten Griechen als der „Nabel“ der Welt. Das siebentorige Theben war die wichtigste Stadt des Böotischen Bundes und der Sage nach Heimat von Dionysos, Herakles, Ödipus und Antigone. Die legendäre Sphinx saß auf einem Berg bei Theben und verschlang jeden, der ihr Rätsel nicht lösen konnte. Stratos war die Hauptstadt Akarnaniens und Standort eines Heiligtums des Zeus. Heute sind diese Orte als Ruinen, archäologische Ausgrabungsstätten und Museen zu besichtigen.

An der Engstelle bei den Thermopylen (in der Nähe der heutigen Stadt Lamia) fand in der realen Historie 480 v. Chr. eine wichtige Schlacht im Zweiten Perserkrieg statt, in der der Spartanerkönig Leonidas I. und tausende weitere Griechen fielen, in der modernen Populärkultur durch den Spielfilm 300 thematisiert.

Während der osmanischen Herrschaft gehörte Mittelgriechenland zum Eyâlet (Provinz) von Ioannina. Dieses wurde um 1800 von Ali Pascha beherrscht, der sich faktisch weitgehend unabhängig von der Regierung in Konstantinopel machte. Nach der griechischen Revolution 1822 gehörte Mittelgriechenland neben Attika, dem Peloponnes und den Kykladen zu den ersten Gebieten Griechenlands, die die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich errangen und eine erste Hellenische Republik gründeten. Die weiter nördlich gelegenen Festlandsgebiete (Thessalien, Epirus, Makedonien) sowie Kreta und die meisten anderen Inseln standen hingegen noch einige Jahrzehnte länger unter osmanischer Herrschaft.

Anreise[Bearbeiten]

In der Region selbst gibt es keinen Verkehrsflughafen. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Athen (ATH; zahlreiche internationale Verbindungen; 95 km von Chalkida, 100 km von Thiva), Aktion/Preveza für den Westen der Region (PVK; saisonal Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum; 115 km von Messolongi), Araxos/Patras für den Südwesten (GPA; wenige saisonale Direktverbindungen; 70 km von Nafpaktos, 90 km von Messolongi) sowie der kleine Flughafen Nea Anchialos/Volos für den Nordosten (VOL; wenige saisonale Direktverbindungen; 85 km von Lamia).

Durch die Region führt die Bahnstrecke Athen–Thessaloniki, mit Halten in Inoi (bei Tanagra/Schimatari), Thiva, Livadia, Lianokladi (bei Lamia) und Domokos.

Wer mit dem eigenen Auto aus Mitteleuropa anreist, kann von Italien (Bari, Brindisi oder Ancona) mit der Fähre nach Igoumenitsa übersetzen. So erspart man sich die lange Fahrt über den Balkan mit mehreren Grenzübertritten außerhalb des Schengen-Raums. Von Igoumenitsa gelangt man über die Autobahnen 2 und 5 weiter Richtung Mittelgriechenland.

Mobilität[Bearbeiten]

Eine Bahnlinie gibt es nur im Osten Mittelgriechenlands (Teilregionen Böotien und Fthiotida), auf ihr fahren insgesamt achtmal pro Tag Fern- und Nahverkehrszüge (Linie Athen–Lianokladi, z. T. weiter Richtung Thessaloniki oder Kalambaka).

Im Rest der Region gibt es nur Busse, die in der Regel von den quasi-monopolistischen Verkehrsgenossenschaften (KTEL) der jeweiligen Teilregion angeboten werden. Selbst zwischen den größeren Orten fahren nur wenige Busse pro Tag, sonntags z. T. gar nicht. Zudem liegen einige Sehenswürdigkeiten außerhalb größerer Orte, sie sind überhaupt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Daher ist ein Mietwagen sehr ratsam, um unabhängig mobil zu sein.

Das Radwandernetz befindet sich noch im Aufbau, ausgebaute und ausgeschilderte Radwanderwege gibt es bislang nicht. Zudem ist das bergige Terrain zu beachten, sodass diese Region nichts für ungeübte Gelegenheitsradler ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Apollontempel in Delphi

Antike Stätten[Bearbeiten]

  • 1 Delphi Website dieser Einrichtung (Δελφοί). Delphi in der Enzyklopädie Wikipedia Delphi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDelphi (Q75459) in der Datenbank Wikidata. Das antike Orakel mit seinen Heiligtümern des Apollon und der Athena Pronaia, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 2 Stratos (Στράτος Αιτωλοακαρνανίας). Stratos in der Enzyklopädie Wikipedia Stratos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStratos (Q1795792) in der Datenbank Wikidata. einstige Hauptstadt der Akarnanischen Liga, Zeus-Heiligtum
  • 3 Kalydon (Καλυδώνα). Kalydon in der Enzyklopädie Wikipedia Kalydon im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKalydon (Q750313) in der Datenbank Wikidata. Heiligtum der Artemis, Handlungsort der antiken Sage vom Kalydonischen Eber
  • 4 Eretria (Ερέτρια). Eretria im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Eretria in der Enzyklopädie Wikipedia Eretria im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEretria (Q320367) in der Datenbank Wikidata. auf Euböa mit dem Tempel des Apollon und der ägyptischen Göttin Isis sowie eines der ältesten Theater der Welt.
  • 5 Theben (Θήβα). Theben im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Theben in der Enzyklopädie Wikipedia Theben im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTheben (Q5760) in der Datenbank Wikidata. Bedeutende antike Stadt mit sehenswertem Archäologisches Museum. Zudem befindet sich in Theben mutmaßlich das Grab des Evangelisten Lukas.
  • 6 Thermopylen (Θερμοπύλες). Thermopylen in der Enzyklopädie Wikipedia Thermopylen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThermopylen (Q194450) in der Datenbank Wikidata. Die aus den Perserkriegen bekannt und berühmt gewordene Landenge wo die Krieger aus Sparta mit 300 Mann dem weit überlegenen Heer der Perser entgegentraten. Sehenswert hier das Leonidas Denkmal und die Quellen der Thermopylen, wo man draußen im warmen schwefelhaltigen Wasser baden kann.
  • 7 Orakle von Trophonius. Orakle von Trophonius (Q20109053) in der Datenbank Wikidata. Altes Orakel, landschaftlich sehr schön gelegen, unbedingt einen Besuch wert.

Klöster[Bearbeiten]

  • 1 Osios Loukas. Osios Loukas in der Enzyklopädie Wikipedia Osios Loukas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOsios Loukas (Q844841) in der Datenbank Wikidata. Das byzantinische Eremitenkloster aus dem 10. Jahrhundert ist seit 1990 Weltkulturerbe der UNESCO. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • 2 Kloster Agathon (Μονή Αγάθωνος). Kloster Agathon in der Enzyklopädie WikipediaKloster Agathon (Q12878073) in der Datenbank Wikidata. schönes Kloster mit herrlicher Aussicht im Iti-Nationalpark. Seit 1985 beherbergt das Kloster auch das Oiti Natural History Museum (Μουσείο Φυσικής Ιστορίας Οίτης), das der Geologie, dem Klima, der Flora und Fauna des Mount Oeta und seines Nationalparks gewidmet ist.
  • 3 Kloster Prousouklk (Μονή Προυσού). Kloster Prousouklk in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Prousouklk im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Prousouklk (Q16735656) in der Datenbank Wikidata. landschaftlich schöne gelegene große Klosteranlage
  • 4 Kloster des Heiligen Johannes. kleines Kloster in sehr schöner wilder Landschaft, die hier das eigentliche Ziel ist.
  • 5 Kloster des Heiligen Nikolaus. kleine Klosteranlage auf einem Felsen direkt am Meer mit wunderbarer Aussicht.

Burgen und Festungen[Bearbeiten]

Zugang zur Burg Livadia
Festung Karababa
  • 8 Burg Vonitsa Burg Vonitsa in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Vonitsa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Vonitsa (Q1727945) in der Datenbank Wikidata: Vonitsa liegt an der Südküste des Golfs von Amvrakikos, etwa zehn Meilen östlich von Preveza. Aufgrund seiner beeindruckenden Aussicht über den Golf und über einen kleinen natürlichen Hafen wurde der Hügel von Vonitsa von den Byzantinern und danach von den Venezianern und den Osmanen befestigt.
  • 9 Burg Grivas: Von der Burg hat man eine einzigartigem Blick auf das Ionische Meer, den Ambracian Golf und Lefkas. Erbaut wurde sie 1806 von Ali Pascha mit dem Ziel den Angriff auf die Insel Lefkas zu erleichtern. Die Pläne von Ali wurden im Juli 1807 abgebrochen, als die Franzosen nach einem Vertrag mit den Russen die Ionischen Inseln besetzten. Bald darauf gab Ali Pascha die Burg der Familie von Grivas, auch den Namen der Burg. Vor dem Bau des Schlosses gab es ein muslimisches Kloster, das 1668 gegründet wurde. Aus diesem Grund hieß der Ort Teke.
  • 10 Festung Agia Mavra: Eines der beeindruckendsten mittelalterlichen Gebäude in Griechenland. Es wurde um 1300 vom lombardischen Herrscher Ioanni Orsini erbaut, als er die Insel Lefkas als Hochzeitsgeschenk erhielt, als er die Tochter des Herrschers des Despotats von Epirus Nikiphoros I. heiratete.
  • 11 Festung Antirrio: Antirrio spielte aufgrund seiner strategischen Position in der byzantinischen und postbyzantinischen Zeit eine wichtige Rolle. Antirrio folgte Nafpaktos 'Schicksal, als es 1499 im ersten Jahr des venezianischen Türkenkrieges aufgegeben wurde. Damals erkannte Soultan Vagiatzit II. Die strategische Bedeutung der Meereng und sicherte den Eingang mit dem Bau von zwei Forts an beiden Kaps auf antiken Fundamenten. Die Festung Antirrion erlebte mehrere Zerstörungen und Restaurierungen. Die Burg liegt unweit der Rio-Andirrio-Brücke und lohnt einen Besuch.
  • 12 Festung Rio: Eine beeindruckende Festung, die vom Sultan Vayazit II. Erbaut wurde, um den Seeweg vom Ionischen Meer bis zum Golf von Korinth zu schützen. Die Passage wurde als "kleine Dardanellen" bezeichnet.
  • 13 Festung Nafpaktos Website dieser Einrichtung Festung Nafpaktos in der Enzyklopädie Wikipedia Festung Nafpaktos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFestung Nafpaktos (Q782278) in der Datenbank Wikidata: Die gut erhaltene Burg von Nafpaktos ist eine der schönsten Burgen Griechenlands. Die malerischen Stadtmauern umschließen den kleinen Hafen. Die Festung durchlief viele Phasen, beginnend in der Antike, durchlief die venezianische Eroberung und ging schließlich an in Osmanen über.
  • 14 Burg Amfissa: Die Burg von Amfissa, auch als Burg von Salona oder Burg von Oria bekannt, liegt sehr fotogen auf einem felsigen Hügel in 225m Höhe über der Stadt Amfissa. Sie wurde an der Stelle der antiken Akropolis errichtet. Was wir heute von der Burg aus sehen, sind die Überreste der von den Franken im 13.Jh. errichteten Burg, aber auch viele Elemente aus der byzantinischen und antiken griechischen Zeit.
  • 15 Burgruine Livadia: Die Burg von Livadia liegt malerisch auf einem 240 Meter hohen Hügel am Südrand der Stadt. An derselben Stelle befand sich eine antike Akropolis aus dem 5. Jahrhundert v.Chr. Sie wurde u.a. von den Byzantinern und später die Franken mit der Burg überbaut. Die heutige Form der Burg stammt aus der Zeit, in der die Krieger der sogenannten "katalanischen Kompanie" das Gebiet besetzten. Deshalb gilt die Burg als "katalanische Burg", eine der vier dieser Art in Griechenland.
  • 16 Festung Karababa: Eine osmanische Burg (auch Kanethos Fortress genannt) aus dem 17. Jahrhundert, erbaut an der "kontinentalen" Küste der Stadt Chalkis (nicht auf der Insel Evia), die zusammen mit der zerstörten Burg von Chalkis die Stadt uneinnehmbar machte.
  • 17 Burg Mendenitsa: Eine sehenswerte fränkische Burg im Dorf Mendenitsa am Nordhang des Berges Kallidromon, direkt über dem Durchgang der Thermopylen.
  • 18 Burg Lamia: Eine mittelalterliche Burg mit langer Geschichte. Sie liegt auf einem Hügel, der die Stadt Lamia überragt, und bietet einen Panoramablick auf das Tal des Spercheios, die Gipfel der Berge Oiti, Kallidromo, Orthys und Parnassus sowie den Golf von Maliakos. Der Standort wurde seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. befestigt und bis zum Zweiten Weltkrieg ununterbrochen als Festung genutzt. Seine heutige Form erhielt die Burg hauptsächlich während der Besetzung durch die Franken und die Katalanen (Anfang des 13. bis Mitte des 15. Jahrhunderts). Die Osmanen fügten später einige Gebäude im Schloss hinzu.

Natur[Bearbeiten]

  • 1 Nationalpark Iti (Εθνικός δρυμός Οίτης). Nationalpark Iti (Q26001162) in der Datenbank Wikidata. sehr sehenswerte Berglandschaft mit Wanderwegen, Wasserfällen
  • 2 Black cave & Wasserfall. Interessante Höhle und ein Wasserfall mit kleinem See in atemberaubender Landschaft
  • 3 Panta Dora Schlucht - Doliana. Schlucht mit Wasserfall, den man auf einem nicht ganz leichten Fußweg erreicht, aber in wunderbarer Landschaft

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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