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Lefkada

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Lefkada
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Auf Lefkáda (griechisch: Λευκάδα; früher Lefkás), einer der ionischen Inseln Griechenlands, gibt es bisher keinen Massentourismus nach dem Muster Kretas oder Korfus. Dass bis heute nicht so viele Menschen auf Lefkada Urlaub machen, ist wegen der touristischen Attraktivität der Destination eher verwunderlich.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Lefkada
Strand von Kalamitsi
  • 1 Lefkada (Λευκάδα). Lefkada im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Lefkada in der Enzyklopädie Wikipedia Lefkada im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLefkada (Q941736) in der Datenbank Wikidata. Die Hauptstadt der Insel, wo das Nachtleben ist. Die Stadt ist für viele der Besucher lediglich eine Durchgangsstation zu den populären Badestränden. Doch auch Lefkada-Stadt ist nicht ohne Reize. Eine gemütliche Fußgängerzone, hübsche Blumengärten, kleine Cafes und nette Museen laden (eigentlich) zum längeren Verweilen ein. Zudem lockt die Stadt mit interessanten Veranstaltungen wie etwa dem Literaturfestival oder dem Internationalen Festival von Folklore und Tanz, die im Sommer von Urlaubsgästen aus aller Welt besucht werden.
  • 2 Karya (Καρυά Λευκάδας). Karya im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Karya in der Enzyklopädie Wikipedia Karya im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKarya (Q2091595) in der Datenbank Wikidata. Bergdorf mit vielen Restaurants auf 500 Höhenmetern
  • 3 Nikiana (Νικιάνα Λευκάδας). Nikiana in der Enzyklopädie WikipediaNikiana (Q21556266) in der Datenbank Wikidata. Typischer Badeort mit einigen Restaurants und einer Marina
  • 4 Kalamitsi (Καλαμίτσι Λευκάδας). Kalamitsi in der Enzyklopädie WikipediaKalamitsi (Q21556268) in der Datenbank Wikidata. kleines Bergdorf
  • 5 Nydri (Νυδρί Λευκάδας). Nydri im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nydri in der Enzyklopädie Wikipedia Nydri im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNydri (Q2006122) in der Datenbank Wikidata. langgestreckter Badeort mit Marina
  • 6 Vasiliki (Βασιλική Λευκάδας). Vasiliki im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Vasiliki in der Enzyklopädie WikipediaVasiliki (Q1132273) in der Datenbank Wikidata. Ein Fischerhafen voller Restaurants und Geschäfte
  • 7 Athani (Αθάνι Λευκάδας). Athani im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Athani in der Enzyklopädie WikipediaAthani (Q4813266) in der Datenbank Wikidata. Bergort mit vielen Restaurants
  • 8 Syvros (Σύβρος Λευκάδας). Syvros im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Syvros in der Enzyklopädie WikipediaSyvros (Q12885111) in der Datenbank Wikidata. Bergdorf mit Restaurants
  • 9 Vournikas (Βουρνικάς Λευκάδας). Vournikas in der Enzyklopädie WikipediaVournikas (Q21556147) in der Datenbank Wikidata. Bergdorf mit Restaurants
  • 10 Agios Ilias (Άγιος Ηλίας Λευκάδας). Agios Ilias in der Enzyklopädie WikipediaAgios Ilias (Q3564792) in der Datenbank Wikidata. Bergdorf mit Restaurants

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Nahegelegene Inseln, die einen Ausflug wert sind:

  • 1 Meganisi (Μεγανήσι). Meganisi im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Meganisi in der Enzyklopädie Wikipedia Meganisi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMeganisi (Q539628) in der Datenbank Wikidata. Die hügelige kleine Insel hat eine sehr buchtenreiche Küste, was sie besonders bei Seglern sehr beliebt macht. Die Strände der Insel sind abgelegen und unorganisiert. Einige von ihnen sind zu Fuß erreichbar, andere nur mit dem Boot. Vathy ist das malerischste Dorf der Insel. Dort liegt auch der Hafen von Meganisi.
  • 2 Kalamos (Κάλαμος Λευκάδας). Kalamos in der Enzyklopädie Wikipedia Kalamos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKalamos (Q991274) in der Datenbank Wikidata. Die kleine bergig-grüne Insel ist sehr dünn besiedelt. Nur noch etwa 500 Menschen leben hier, die meisten davon im gleichnamigen Hafenort. Sie wird überwiegend von Tagesausflüglern und Seglern besucht.
  • 3 Kastos (Καστός Λευκάδας). Kastos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Kastos in der Enzyklopädie Wikipedia Kastos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKastos (Q1026387) in der Datenbank Wikidata. Auf Kastos leben ständig knapp 50 Einwohner, die fast alle im gleichnamigen Hafenort an der Ostküste leben. An der Westküste befindet sich ein deutlich kleinerer Weiler. Auch wenn der Tourismus noch unterentwickelt ist, spielt er eine immer bedeutendere Rolle. Einen Pauschaltourismus gibt es noch nicht; die nur recht schwer zu erreichende Insel wird aber bei Seglern als Hafen immer beliebter. Es stehen Unterkünfte und Tavernen am Hafen zur Verfügung. Auch Badebuchten sind vorhanden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lefkada, das wahre Ithaka?

Eine der großen Mythen der Insel Lefkada ist ihre Rolle in der Odyssee des Dichters Homer. Nach landläufiger Meinung ist die in der Dichtung beschriebene Insel Ithaka, die Heimat des Odysseus, die heutige Nachbarinsel Ithaki. Der deutsche Archäologe Wilhelm Dörpfeld verbrachte zwischen 1891 und 1913 viel Zeit auf Lefkada und kam aufgrund einer Textstelle in der Odyssee (9.1) zum Schluss: „Der Palast des Odysseus muss auf Lefkada gestanden haben“. Homer beschreibt in diesem Vers eine Insel mit einem hohen Berg, der mit Wäldern bedeckt war. Das trifft schon einmal auf den Berg Elati zu, möglicherweise aber auch auf andere ionische Inseln. Was einzigartig ist, ist die Lage der Insel zu den kleineren vorgelagerten Inseln. So schreibt der Dichter, dass die Insel einige kleinere, dicht nebeneinander liegende Inseln umgeben. Diese Inseln liegen in Richtung des Sonnenaufgangs (also östlich der Insel), wobei das Homer'sche Ithaka die äußerste in Richtung Sonnenuntergang liegende Insel sei, also die westlichste dieser Inselgruppe. Diese Beschreibung trifft nur auf Lefkada zu. Dörpfeld versuchte mittels Ausgrabungen rund um die Bucht von Nidri den historischen Beweis für die Existenz des Odysseus zu finden. Leider blieben seine Grabungen trotz großer Bemühungen ohne das erhoffte Ergebnis, was bedeuten kann, dass Odysseus eine Erfindung des Dichters Homer war, oder dass der Palast nicht an diesem Platz war.

Dörpfeld starb am 25. April 1940 auf Lefkada und wurde auf eigenen Wunsch in der Nähe seines Hauses an der Bucht von Nidri bei der Kirche Aghios Kyriaki begraben.

Sprache[Bearbeiten]

Man braucht keine Griechisch-Kenntnisse, um auf Lefkada zurecht zu kommen, da Englisch, Deutsch, Italienisch fast überall verstanden werden.

Anreise[Bearbeiten]

Flüge sind saisonal von Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Innsbruck, Wien, St. Gallen und Prag zum 1 Flughafen Aktio Flughafen Aktio in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Aktio im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Aktio (Q1430743) in der Datenbank Wikidata (IATA: PVK) in Preveza möglich. Die Flugzeit beträgt ungefähr drei Stunden. Auch Flüge von Athen aus kann man buchen. Vom Flughafen sind es noch 20 Kilometer Fahrt bis zur Inselhauptstadt Lefkada.

Mit dem Auto reist man am bequemsten über Italien. Es gibt tägliche Fährverbindungen von den Häfen Triest, Venedig und Ancona nach 2 Igoumenitsa Hafen Igoumenitsa Hafen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIgoumenitsa Hafen (Q25166587) in der Datenbank Wikidata . Die 110 km-Autofahrt vom dortigen neuen Fährterminal nach Lefkada dauert eineinhalb bis zwei Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Insel Lefkada besitzt ein Busnetz. Die Hauptstraßen sind sehr gut ausgebaut, die anderen, etwas abseits gelegenen Straßen befährt man besser mit einem geländegängigen Fahrzeug. Mietwagenfirmen gibt es in jeder Stadt der Insel. In den größeren Siedlungen der Ostküste (Lefkada, Nikiana, Perigiali, Nidri, Vlycho, Syvota, Vasiliki) ist auch das Anlegen mit größeren Booten möglich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kloster der Panagia Faneromeni
  • Der klassische Touristenort Nidri ist u.a. für seine vorgelagerten kleinen und ausgesprochen grünen Inseln bekannt. Eine dieser Inseln kaufte einst der legendäre griechische Milliardär Aristoteles Onassis, um sie für sich allein zu nutzen: 4 Skorpios Skorpios in der Enzyklopädie Wikipedia Skorpios im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSkorpios (Q1325264) in der Datenbank Wikidata , die „Onassis-Insel“. Nach dem Tod des Reeders wurde Skorpios dann für den allgemeinen Tourismus geöffnet. 2013 verkaufte seine Enkelin Athina Onassis die Insel an Ekaterina Rybolovleva, die Tochter des russischen Oligarchen Dmitry Rybolovlev. Der Zugang zur Insel ist damit wieder eingeschränkt. Eine weitere Attraktion bei Nidri ist der örtliche Wasserfall (etwa 4 Kilometer entfernt), der ein beliebtes Wanderziel darstellt. Insbesondere in der Hochsaison sollte man es vermeiden, mit dem Auto so nah wie möglich hinzufahren, da die Straße sehr eng ist. Es kommt regelmäßig zu längeren Staus.
  • Auch Touren durch die karstige Gebirgslandschaft von Lefkada haben ihren speziellen Reiz. Der höchste Berg ist der 5 Elati Elati in der Enzyklopädie Wikipedia Elati im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElati (Q5353601) in der Datenbank Wikidata mit 1158 m.
  • Lefkadas kleine, entlegene Bergdörfer, z.B. Karia, sind eine eigene Entdeckungstour wert. Hier pflegen die Bewohner noch zahlreiche alte Bräuche - und zwar aus echter Traditionsverbundenheit und nicht um Touristen mit Attraktionen zu versorgen! Karia ist besonders bekannt für die Stickereiwaren der einheimischen Frauen.
  • 6 Kap Dukato (Cape Lefkada). Zu den Hauptattraktionen zählt das sagenumwobene Kap Dukato, dessen weißen Kalkklippen Lefkada (die „Weiße“) ihren Namen verdankt. An diese raue Südspitze von Lefkada verlegte einst Homer den Eingang zur Unterwelt. Im Altertum sollen sich von den hohen Klippen unglücklich verliebte Mädchen in den Tod gestürzt haben. Der Legende nach tat dies auch die Dichterin Sappho, nachdem der Jüngling Phaon ihre Liebe zurückgewiesen hatte. Auch als religiöse Opferstelle diente der Felsen. Am Platz des heutigen Leuchtturms stand einst ein Apollontempel. Verbrecher ließ man rituell den Felsen hinunterstürzen. Vorher wurden ihnen Federn und lebende Vögel angebunden, die die Sturzgeschwindigkeit dämpfen sollten. Wer den Aufprall überlebte, hatte Glück und wurde freigesprochen: die Götter hatten sich auf ihre Weise gnädig gezeigt.
  • 7 Kloster Faneromeni (Μονή Φανερωμένης Λευκάδας). Kloster Faneromeni in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Faneromeni im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Faneromeni (Q12881199) in der Datenbank Wikidata. Nur drei Kilometer von der Hauptstadt Lefkas entfernt, war das älteste und größte Kloster jahrhundertelang das religiöse Zentrum der Insel. Panagia Faneromeni ist der Himmelfahrt der Jungfrau gewidmet. Diese ist auch die Schutzpatronin der Insel.
  • 8 Askitirion Agii Pateres. Sehenswerte Felsenkapelle
  • 9 Burg Agia Mavra. Eines der beeindruckendsten mittelalterlichen Gebäude in Griechenland. Es wurde um 1300 vom lombardischen Adligen Ioanni Orsini erbaut, als er zur Hochzeit mit der Tochter des Herrschers des Despotats von Epirus, Nikiphoros I., die Insel Lefkas als Geschenk erhielt.
  • 10 Burg Griva. Eine der von Ali Pascha erbauten Burgen mit einzigartigem Blick auf das Ionische Meer, den Ambrakischen Golf und die Lefkas. Vor dem Bau der Burg gab es dort ein muslimisches Kloster, das 1668 gegründet wurde. Aus diesem Grund hieß der Ort Teke.
  • 11 Papanikolis Cave. Die Höhle wird nur von Meereswellen und Wind geformt und ist wunderschön.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Strand von Porto Katsiki
Strand von Porto Katsiki

Strände[Bearbeiten]

Kaum ein Landstrich in Griechenland bietet bessere Bademöglichkeiten als Lefkada. Sauberes Wasser, zahlreiche ruhige Stellen, gemütliche Hafenorte sind neben einer bizarr verkarsteten Bergwelt die Hauptmerkmale der Insel. Unter den vielen erstklassigen Stränden ist Porto Katsiki am südlichen Inselende nur der bekannteste und schönste. Weitere Strände der Extraklasse findet man z.B. in den Dörfern Kariotes und Ligia an der Ostküste, in Vassiliki im Süden und in Agios Nikitas im Westen. Geeignete FKK-Strände sind besonders im Nordosten zu finden .

  • 1 Porto Katsiki (Πόρτο Κατσίκι). Porto Katsiki in der Enzyklopädie Wikipedia Porto Katsiki im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPorto Katsiki (Q1132269) in der Datenbank Wikidata. Weltweit bekannt, ausgewählt und mehr als einmal in den Top 10 der Strände im Mittelmeerraum und in Europa gewählt. Ein relativ großer Sandstrand, umgeben von weißen Klippen. Man kann zum Strand fahren und die Stufen der Klippe hinuntersteigen oder eine der täglichen Bootsfahrten, die vom Hafen von Nidri und Vasiliki starten, mitmachen. Die Fahrt dauert ungefähr 1,5 bis 2 Stunden und kann manchmal ziemlich unruhig sein.
  • 2 Egremni (Εγκρεμνοί). Egremni in der Enzyklopädie WikipediaEgremni (Q13569522) in der Datenbank Wikidata. Einer der längsten Strände der Insel. Das kristallblaue "karibische" Wasser ist von einer einzigartigen Farbe. Sehr viele anstrengende Treppen führen zum Strand. Im August 2019 ist der Weg zum Strand zusammengebrochen. Der einzige Weg, um nach Egremni zu gelangen, ist eine stündliche Fähre von Vasiliki oder im Rahmen einer Kreuzfahrt, die täglich von Nydri oder Vasiliki abfährt.[veraltet]
  • 3 Kavalikefta. Ein sehr kurzer Kiesstrand mit hohen Felsen im Meer und klarem Wasser. Eine kleine Bar mit Toiletten und einem Umkleideraum ist vorhanden. Die Straße zum Strand ist sehr kurvenreich, schmaler als zwei Autos und an einem steilen Hang. Man muss sehr vorsichtig sein.
  • 4 Kathisma (Κάθισμα 1). Kathisma (Q53629257) in der Datenbank Wikidata. Ein sehr langer Strand, an dem man auch bei Andrang immer einen freien Platz findet. Einer der wenigen Sandstrände der Insel. Verfügt über eine Bar mit Pool, ein Beachvolleyballfeld und ein Gleitschirmflugangebot. Hüten Sie sich vor windigen Tagen: Besonders für Kinder können die Wellen gefährlich stark werden.
  • 5 Ag. Nikitas (Αγ. Νικήτας-Πευκούλια, Pefkoulia). Ag. Nikitas (Q53628962) in der Datenbank Wikidata. Ein Kieselstrand unterhalb eines bewaldeten Hanges, ein beliebter Ort für wilde Camper. Es gibt eine Strandbar im Stil amerikanischer Filmstrandbars. Hüten Sie sich auch an diesem Strand vor windigen Tagen: Besonders für Kinder können die Wellen gefährlich stark werden.
  • 6 Agios Ioannis (Άγιος Ιωάννης). Agios Ioannis (Q25105976) in der Datenbank Wikidata. Der Windstrand, beliebt bei Surfern. Nach 13 Uhr wird der Wind stärker und es wird sogar schwierig, einen Sonnenschirm aufzustellen.

Segeln[Bearbeiten]

Lefkada ist ein beliebter Ausgangspunkt für Segeltörns durch das Ionische Meer. Am neuen Yachthafen in Lefkada City gibt es das größte Angebot an Charterfirmen. In Nidri und Vasikiki findet man jedoch ebenfalls kleinere Yacht-Charterfirmen. An der Ostküste von Lefkada bläst der beste Segelwind meist am Nachmittag.
Die Stadthäfen auf Lefkada und den umliegenden Inseln verlangen für Segelboote gemäß der Regel: „Das Meer gehört allen Menschen“ entweder keine oder nur eine geringe Anlegegebühr. Dafür darf man sich aber auch keine großen Investitionen in komfortable Hafenanlagen erwarten. Es gibt weder Schwimmstege noch Moorings. Es gibt auch keine Marineros, die beim Anlegemanöver helfen, dafür aber viele beherzte Einheimische, die bei Sichtung eines Segelschiffes ihre Hilfe anbieten. Strom- und Wasseranschlüsse sind meistens vorhanden. Öffentliche WCs und Duschmöglichkeiten gibt es dagegen selten.

Radfahren[Bearbeiten]

Die Insel bietet für Radfahrer spektakuläre Touren. Es ist allerdings genügend Kondition für die teils langen und heftigen Steigungen mitzubringen. Dafür wird der Fahrer mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.

Funsport[Bearbeiten]

In Nidri finden sich einige Anbieter für Funsport am Wasser. Das Angebot reicht über Wasserskifahren, Parasailing, Flyfishfahren, Ringfahren und Bananefahren bis zum Motorbootfahren.

Die Mietwagenfirmen bieten meist auch geländetaugliche Motorräder und Quads an.

Windsurfen/Kitesurfen[Bearbeiten]

Vasiliki ist ein Mekka für Windsurfer und Kitesurfer. In der Bucht bläst ein konstanter und vor allem berechenbarer Wind.

Tauchen[Bearbeiten]

An der Ostküste gibt es eine große Menge an Tauchplätzen, welche alle Schwierigkeitsgrade vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen abdecken. Die Unterwasserlandschaft bietet leichten Korallenbewuchs und eine abwechslungsreiche Fischwelt. Tauchbasen gibt es in Nikiana, Perigiali, Nidri und Vasiliki.

Küche[Bearbeiten]

Neben den typischen griechischen Tavernen gibt es auch noch Pita-Restaurants. Hier gibt es die griechische Version von Fastfood; Gyros in Fladenbrot eingewickelt. In Nidri gibt es hervorragende Crepés-Buden und ausgezeichnete italienische Restaurants. Die asiatische Küche ist ebenfalls vertreten.
Die Tavernen bieten oft griechische Traditionskost mit britischem Einschlag an. Das liegt vor allem auch an dem hohen Anteil der Urlauber von den britischen Inseln.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben spielt sich hauptsächlich auf den Straßen und Strandpromenaden ab. Es gibt Bars und Diskotheken.

Unterkünfte[Bearbeiten]

Es gibt eine weite Palette an Unterkunftsmöglichkeiten. Campingplätze gibt es vor allem an der Südküste. Private Anbieter vermieten Ferienwohnungen (Appartments und Studios) sowie ganze Ferienhäuser. Kleinere Hotels in Familienbesitz bieten oft den Vorteil familiärer Atmosphäre. Die großen Resorts mit 4 bis 5 Sterne punkten meist mit Luxus, voller Versorgung, privatem Pool, und hoteleigenem Strand. Service und Qualität liegen hier im Vergleich zum Preis auf hohem Niveau.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalitätsrate auf der Insel ist sehr niedrig. Die Einheimischen sind freundlich, hilfsbereit und ehrlich. Etwas Vorsicht sollte man im Straßenverkehr walten lassen. Verkehrsregeln werden in der Regel sehr großzügig ausgelegt. Auf Einbahnstraßen ist mit Gegenverkehr zu rechnen, und wenn das vorausfahrende Fahrzeug ohne erkennbaren Grund stehen bleibt, hat das meist den Grund, dass der Fahrer mit dem Fahrer des Gegenverkehrs ein Schwätzchen abhalten möchte. Man darf nicht davon ausgehen, dass sich andere Verkehrsteilnehmer an die Vorrangregeln halten oder Tempolimits einhalten.
Bei der Einhaltung der nötigen Respektabstände und achtsamer Fahrweise ist man jedoch sicher unterwegs.

Klima[Bearbeiten]

Die Touristensaison-Monate Mai bis September zeichnen sich durch hohe Temperaturen aus. Im Normalfall werden im Hochsommer Tageshöchsttemperaturen von 31 °C erreicht. In den restlichen Monaten der Saison liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 25 °C und 29 °C. In diesen Monaten fällt kaum (bzw. wenig) Regen.
Die kalten Monate zeichnen sich dagegen mit Temperaturen mit 6 °C bis 15 °C aus, wobei lange und ausdauernde Regenperioden zu erwarten sind. In den Monaten Dezember und Januar regnet es an etwa 50 % der Tage.

Quelle[Bearbeiten]

Der Text ist in Teilen mit einem Artikel auf urlaub-im-web.de identisch. Autor beider Artikel ist Jürgen "Zlatan" Wolff.


Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
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