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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Osios Loukas

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Kloster Hosios Lukas
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Das Kloster Osios Loukas, griech. Όσιος Λουκάς oder Lukaskloster ist ein byzantinisches Bauwerk nahe dem Ort Arachova in der Region Böotien. Zusammen mit dem Kloster Dafni bei Athen und Nea Moni auf der Insel Chios gehört es seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO 99.

Außenansicht Kloster Osios Loukas

Hintergrund[Bearbeiten]

Zugang zum Kloster, links Wirtschaftsgebäude und Shops

Der Name des Klosters Osios Loukas, auch Hosios Loukas geschrieben, bedeutet Ehrwürdiger Lukas und geht zurück auf einen Eremiten namens Loukas, der im 10. Jahrhundert hier lebte. Er gründete dieses Kloster in einem Hochtal in Böotien nahe des Örtchens Steirio. An dieser Stelle befand sich in der Antike ein Demeter-Tempel. Etliche seiner Steine finden sich als Spolien in den Klostermauern wieder.

In dem Kloster befinden sich zwei miteinander verbundene Kirchen. Die größere Kirche, das Katholikon, wurde 1011 geweiht. Die ältere und etwas kleinere Panagia-Kirche wurde wahrscheinlich zu Lebzeiten des Eremiten als Barbara-Kirche erbaut, ihr Name Panagia bedeutet Allheilige und steht für Maria. Ein anderer Name ist Theotokos, Gottesgebärerin. Eine kleine Barbara-Kapelle befindet sich heute in einem Gewölbe unter der dem Katholikon.

1 Kloster Osios Loukas Kloster Osios Loukas in der Enzyklopädie Wikipedia Kloster Osios Loukas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKloster Osios Loukas (Q844841) in der Datenbank Wikidata

Anreise[Bearbeiten]

Links Katholikon, rechts Panagia-Kirche

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Arachova aus führt die N48 über Zemena Arachovis nach Distomo, von dort führt eine Fahrstraße nach Steirio, danach über eine Seitenstraße zum Kloster Osios Loukas, auf griechisch Μουή Οσίου Λουκά.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Osios Loukas
Mosaik: Die Auferstehung

Das Kloster ist von Mai - Okt tagsüber von 8-14 und von 16-19 Uhr zugänglich, sonst von 8-17 Uhr. Eintrittsgebühr 3 €. Wie in den meisten Klöstern sollte auch hier angemessene Kleidung getragen werden, fotografieren ist - mit Blitz - mit Einschränkungen gestattet, bei dem Sarkophag mit den sterblichen Überresten des Eremiten ist es untersagt.

Die Hauptkirche des Klosters, das Katholikon, ist dem Eremiten Loukas geweiht. Sie ist als Kreuzkuppelkirche errichtet, die Kuppel hat einen Durchmesser von 9 m und steht auf 8 Stützen. Die Wände der Kirche sind teilweise mit Marmor verkleidet, besonders sehenswert sind jedoch die prächtigen goldfarbigen Mosaike. Die Kuppel ist dagegen mit Fresken geschmückt, Ursache dafür war ein Erdbeben im Jahr 1659, dem die Mosaiken zum Opfer fielen.

Die daneben stehenden Panagia-Kirche ist wesentlich schlichter ausgestattet, sehenswert sind hier ihre Ikonen. An die Panagia-Kirche schließt sich ein Säulengang an, er führt zum Refektorium des Klosters und einem kleinen Kloster mit weiteren byzantinischen Werken.

Die Gruft unter der Hauptkirche ist eine der hl. Barbara geweihte Kapelle mit einer schönen Deckenbemalung.

Einkaufen[Bearbeiten]

Osios Loukas
Mosaik: Apostel Andreas
  • Vor dem Kloster befindet sich ein Souvenirshop, die Abbildungen von Ikonen sind qualitativ recht gut.
  • Sehr gut ist auch das Angebot an Honig, der in der Gegend produziert wird. Der Thymianhonig ist eine ausgesprochen wohlschmeckende Spezialität.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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