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Manhattan/Greenwich Village

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Greenwich Village – kurz oft: „The Village“ – ist ein Stadtteil von Manhattan in New York City. Viele amerikanische Künstler und Intellektuelle der 1950er und 1960er Jahren haben hier ihre Spuren hinterlassen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Kernbereich von Greenwich Village liegt in Downtown Manhattan zwischen East Village, Soho, West Village und Chelsea.

Die Außengrenzen von Greenwich Village liegen bei W 14th St, Broadway und Houston St. Der Bereich westlich von 7th Ave – manchmal wird auch 6th Ave angegeben – wird als West Village bezeichnet.

Anreise[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • 1 Church of the Ascension (Protestant Episcopal), 36-38 5th Ave, zwischen W 10th St und W 11th St. Church of the Ascension (Protestant Episcopal) in der Enzyklopädie Wikipedia Church of the Ascension (Protestant Episcopal) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChurch of the Ascension (Protestant Episcopal) (Q5117796) in der Datenbank Wikidata. 1841 fertiggestellte neugotische Kirche.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Weite Teile des Viertels (zwischen Washington St, W 13th St und University Pl) werden dem Greenwich Village Historic District (Karte; pdf) zugerechnet, in dem zahlreiche Wohn- und Geschäftsgebäude aus dem 18., 19. und frühen 20. Jahrhundert erhalten sind (Federal-, Italianate- und andere Baustile).
  • MacDougal-Sullivan Gardens Historic District, 74-76 MacDougal St, 170-188 Sullivan St, zwischen Bleecker St und W Houston St. Äußerlich unscheinbarer Wohnblock mit einer in den 1920er Jahren angelegten, nach damaligen Maßstäben vorbildhaften Innenhofbegrünung.
  • 3 New York Studio School of Drawing, Painting and Sculpture/Whitney Studio, 8-14 W 8th St, zwischen 5th Ave und MacDougal St. New York Studio School of Drawing, Painting and Sculpture/Whitney Studio in der Enzyklopädie Wikipedia New York Studio School of Drawing, Painting and Sculpture/Whitney Studio im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNew York Studio School of Drawing, Painting and Sculpture/Whitney Studio (Q9049779) in der Datenbank Wikidata. Eine Zeile 1838 erbauter neoklassizistischer Wohnhäuser, die die Kunstmäzenin Gertrude Vanderbilt Whitney (1875-1942) 1936 in eine bedeutende Galerie umwandelte. Das auf diese Weise entstandene Whitney Museum of Art zog später in den Stadtteil Upper East Side um. Gegenwärtig werden die Räumlichkeiten von einer Kunstschule genutzt.
  • 4 Salmagundi Club, 47 5th Ave, zwischen W 11th St und W 12th St. Salmagundi Club in der Enzyklopädie Wikipedia Salmagundi Club im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSalmagundi Club (Q7405383) in der Datenbank Wikidata. Der 1853 im Renaissance-Stil errichtete Sitz eines Künstlerclubs.
  • 5 General Scott Winfield House, 4 W 12th St, zwischen 5th Ave und 6th Ave. General Scott Winfield House in der Enzyklopädie Wikipedia General Scott Winfield House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGeneral Scott Winfield House (Q5532302) in der Datenbank Wikidata. Das 1853 im Italianate-Stil erbaute Wohnhaus des gleichnamigen Generals und (nicht gewählten) US-Präsidentschaftskandidaten (1786-1866).
  • 6 Third Judicial District Courthouse, 425 Avenue of the Americas = 6th Ave, zwischen W 9th St und W 10th St. Third Judicial District Courthouse in der Enzyklopädie Wikipedia Third Judicial District Courthouse im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThird Judicial District Courthouse (Q502505) in der Datenbank Wikidata. Im späten 19. Jahrhundert im neugotischen Stil erbautes Gerichtsgebäude. Seit 1967 befindet sich hier eine Zweigstelle der New York Public Library.
  • 7 Triangle Shirtwaist Factory/Asch Building/Brown Building, 23-29 Washington Pl, bei Greene St. Triangle Shirtwaist Factory/Asch Building/Brown Building in der Enzyklopädie Wikipedia Triangle Shirtwaist Factory/Asch Building/Brown Building im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTriangle Shirtwaist Factory/Asch Building/Brown Building (Q4976083) in der Datenbank Wikidata. 1911 fertiggestelltes Industriegebäude, das traurige Berühmtheit erlangte, nachdem es in den hier untergebrachten Sweatshops (= Nähereien mit sprichwörtlich unmenschlichen Arbeitsbedingungen) bereits im Jahr der Erbauung zu einem Feuer kam, bei dem 146 Textilarbeiter ums Leben kamen.
  • 8 West 4th Street Subway Station (IND), Ecke 6th Ave & W 4th St. West 4th Street Subway Station (IND) in der Enzyklopädie Wikipedia West 4th Street Subway Station (IND) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWest 4th Street Subway Station (IND) (Q2343574) in der Datenbank Wikidata. Im Bungalow/Craftsman-Stil erbaute, heute denkmalsgeschützte U-Bahn-Station.

Museen[Bearbeiten]

  • 9 Forbes Galleries, 62 5th Ave, bei W 12th St. Eine der berühmtesten Kunstgalerien der Stadt. Geöffnet: Öffnungszeiten: Di – Sa 10.00 – 16.00 Uhr.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

MacDougal Street hatte in der Vergangenheit eine Reihe berühmter Bewohner und Gäste (von Nord nach Süd):

  • Im Haus 32 W 8th St (Ecke Macdougal St) fand die denkwürdige erste Begegnung von Bob Dylan und Allen Ginsberg statt.
  • In MacDougall Alley, Apartment Nr 9, wohnte der Maler Jackson Pollock.
  • In Nr. 29 (Ecke Washington Square N) lebte nach dem Tode von Franklin D. Roosevelt Eleanor Roosevelt.
  • Nr. 38 (Ecke Washington Square S) war die Adresse des Schriftstellers Eugene O'Neill.
  • Im Haus Nr. 92-92 lebte zeitweilig Bob Dylan.
  • In Nr. 93 (Ecke Bleecker St) befand sich früher das San Remo Cafe, zu dessen Gästen James Agee, W. H. Auden, James Baldwin, William S. Burroughs, Gregory Corso, Miles Davis, Allen Ginsberg, Frank O'Hara, Jack Kerouac, Jackson Pollock, William Styron, Dylan Thomas und Gore Vidal zählten.
  • Minetta Tavern (113 Macdougal St) hatte so berühmte Stammgäste wie E. E. Cummings, Joe Gould, Ernest Hemingway, Eugene O'Neill und Ezra Pound.
  • In Haus Nr. 114, das heute das Esperanto Cafe beherbergt, haben Andy Warhol und Bob Dylan sich in den 1960er Jahren einen Faustkampf um die Schauspielerin Edie Sedgwick ausgetragen.
  • Im Cafe Wha? (115 Macdougall St) sind Künstler wie Woody Allen, Bill Cosby, Bob Dylan, Jimi Hendrix, Kool and the Gang, Peter, Paul & Mary, Richard Pryor und Bruce Springsteen aufgetreten.
  • Nr. 116 war früher die Adresse des Gas Light Cafe, in dem Bob Dylan, Lawrence Ferlinghetti, Allen Ginsberg und Jack Kerouac aus ihren Werken vorgelesen haben.
  • Im Comedyclub The Comedy Cellar (117 Macdougall St) sind im Laufe seines Bestehens praktisch alle Stand-up-Comedians aufgetreten, die in den USA von Bedeutung ist.
  • Das Caffe Reggio (119 Macdougal St), ein 1927 eröffnetes Kaffeehaus, ist in vielen Filmen zu sehen, u. a. in The Godfather II.
  • Im 1918 erbauten Provincetown Playhouse (133 Macdougal St) begann Bette Davis ihre Schauspielkarriere.
  • Im Haus Nr. 130-132 schrieb Louisa May Alcott ihr berühmtes Buch Little Women.
  • Nr. 137 (zwischen W 3rd St und Washington Square S) war in den 1910er Jahren die Adresse des Liberal Club, zu dessen Mitgliedern u. a. Theodore Dreiser, Sinclair Lewis, Jack London und Upton Sinclair zählten.
  • Nr. 146 war früher ein karibisches Restaurant, in dem James Baldwin, Marlon Brando, Eartha Kitt, Henry Miller und Paul Robeson oft gegessen haben.

Parks[Bearbeiten]

  • 10 Washington Square Park. Washington Square Park in der Enzyklopädie Wikipedia Washington Square Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWashington Square Park (Q909592) in der Datenbank Wikidata. Die größte Grünanlage in Greenwich Village. Rund um den Park liegen die Gebäude des Hauptcampus der New York University. Aufgrund dieser Lage besitzt der Park eine Tradition als Treffpunkt und Forum der Nonkonformisten. Im Frühjahr 1961 fand hier z. B. ein Beatnik Riot statt. Menschen unterschiedlichster Prägung treffen in diesem Park zusammen, wodurch er für Spotter zu einem der dynamischsten Orte in ganz New York wird. Man fühlt hier gleichzeitig den Puls von Greenwich Village und der New York University spüren. Im Zentrum des Parks steht der Washington Square Arch, ein 1892 errichteter Triumphbogen im römischen Stil. Der Park ist ein glänzendes Beispiel für einen kosmopolitischen Ort.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Salmagundi Art Club, 47 5th Ave, zwischen W 11th St und W 12th St. Salmagundi Art Club in der Enzyklopädie Wikipedia Salmagundi Art Club im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSalmagundi Art Club (Q7405383) in der Datenbank Wikidata. Kulturzentrum, das eine bedeutende Galerie beherbergt und ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm organisiert.

Kinos[Bearbeiten]

Hollywood-Klassiker, „Independent“, Avantgarde, ausländische Filme[Bearbeiten]

  • Angelica Film Center. Multiplex.
  • Cantor Film Center.
  • Cinema Village.
  • IFC Center.
  • Quad Cinema. Multiplex.

Sonstige[Bearbeiten]

  • NYU Cantor Film Center.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Barnes & Noble, 396 Ave of the Americas = 6th Ave, bei 8th St. Große Buchhandlung (Kette). Geöffnet: Öffnungszeiten: Mo – Sa 10.00 – 22.00 Uhr, So 12.00 – 19.00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Chelsea Inn, 46 W 17th St, zwischen 5th Ave und 6th Ave. Tel.: +1 212-645-8989. Unabhängig geführtes kleines Hotel mit Zimmern, von denen die billigsten kein eigenes Bad haben. Preis: Ab $99.
  • 2 Larchmont Hotel, 27 W 11th St, zwischen 5th Ave und 6th Ave. Tel.: +1 212-989-9333. Unabhängig geführtes kleines Hotel. Preis: EZ ab $80, DZ ab $109.

Mittel[Bearbeiten]

  • 3 Washington Square Hotel, 103 Waverly Pl, Ecke MacDougall St. Tel.: +1 212-777-9515. Direkt am Washington Square Park gelegenes unabhängig geführtes kleines Komforthotel. Preis: Zimmer ab $195.

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In Greenwich Village, rund um den Washington Square Park, liegt der Hauptcampus der New York University. (Lageplan).

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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