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Manhattan/Upper West Side

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Typische Häuserzeile in der Upper West Side, wie man sie auch in vielen Filmen sieht.

Upper West Side ist ein Stadtteil in Manhattan, New York City im Westen des Central Park. Im Gegensatz zur traditionell konservativen Upper East Side steht die Upper West Side im Ruf, eine kunstnahe und eher liberale Bewohnerschaft anzuziehen. Obwohl sich hier auch einige der bedeutendsten Kulturadressen der Stadt befinden – darunter das Metropolitan Opera House und das American Museum of Natural History –, ist die Upper West Side in erster Linie ein luxuriöses Wohn- und Shopping-Viertel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Lage der Upper West Side.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Stadtteil liegt im Norden desjenigen Teils von Manhattan, der im 17. Jahrhundert als „Bloomingdale“ bezeichnet wurde und in dieser Zeit noch stark ländlichen Charakter besaß, aber auch die Landsitze wohlhabender New Yorker Kaufleute beherbergte. An der Hauptverkehrsstraße, der heute nicht mehr existierenden Bloomingdale Road, lagen im 18. und frühen 19. Jahrhundert einige der bemerkenswertesten Wohnbauten von New York. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Region jedoch zunehmend besiedelt und erlangte den Charakter einer – vor allem von der Unterschicht geprägten – Vorstadt.

Der wirtschaftliche Aufschwung der Upper West Side begann, nachdem im späten 19. Jahrhundert das Schnellbahnsystem von New York ausgebaut wurde und die Columbia University in den angrenzenden Stadtteil Morningside Heights umzog. In der Boomzeit, die von 1885 bis 1910 dauerte, wurde ein großer Teil des heutigen Viertels erbaut. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zog in mehreren Stufen diejenige bunte künstlerische und intellektuelle Bevölkerungsschicht zu, der das Viertel seinen heutigen Ruf verdankt.

Lage[Bearbeiten]

Das Viertel wird im Westen vom Hudson River, im Süden von 59th St und im Osten vom Central Park begrenzt. Da das Viertel seinen Charakter in die nördlich angrenzenden Bereiche „exportiert“, ist die nördliche Grenze gegenwärtig weniger leicht zu bestimmen. Traditionell lag sie bei 110th St, heute wird oft jedoch auch 125th St genannt, wodurch sich eine deutliche Überschneidung mit dem Stadtteil Morningside Heights ergibt.

Anreise[Bearbeiten]

Der Stadtteil besitzt zahlreiche U-Bahn-Stationen. Von Süden nach Norden:

  • 59th St – Columbus Circle (Linien 1, A, B, C und D); eine im Beaux Arts-Stil erbaute und besonders sehenswerte U-Bahn-Station
  • 66th St – Lincoln Center (1)
  • 72nd St (1, 2, 3; B, C); der unterm Broadway gelegene Teil ist im Beaux Arts-Stil erbaut und sehenswert
  • 79th St (1); im Beaux Arts-Stil erbaut und sehenswert
  • 81st St – Museum of Natural History (B, C)
  • 86th St (1; B, C)
  • 96th St (1, 2, 3; B, C)
  • 103rd St (1; B, C)
  • 110th St – Cathedral Parkway (1; B, C)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das berühmteste der vielen historischen Apartmentgebäude des Viertels ist „The Dakota“.
In den Ansonia Apartments haben berühmte Persönlichkeiten wie Enrico Caruso, Arturo Toscanini und Igor Strawinski gewohnt.

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • 2 Congregation B'nai Jeshurun Synagogue and Community House/Henry Lindenbaum Center, 257 W 88th St und 270 W 89th St. Im frühen 20. Jahrhundert erbaute Synagoge.
  • 3 Mount Neboh Synagogue, 130 W 79th St, zwischen Amsterdam Ave und Columbus Ave. 1927 erbaute ehemalige Synagoge. Das heute mit Apartments belegte sechsstöckige Gebäude ist akut vom Abriss bedroht.
  • 4 St. Ignatius of Antioch Episcopal Church, 552 W End Ave, zwischen W 86th St und W 87th St. Spätneugotische Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert.
  • 5 St. Michael's Church, 225 W 99th St, zwischen Amsterdam Ave und Broadway. Kirche aus dem späten 19. Jahrhundert (Renaissance- und Romanesque-Stil).
  • 6 West End Collegiate Church and Collegiate School, Ecke West End Ave & W 77th St. Das denkmalgeschützte Gebäude einer im späten 19. Jahrhundert erbauten Kirche.

Villen und Apartmentbauten[Bearbeiten]

  • The Dakota (Ecke 72nd St & Central Park West): Am Rande des Central Park gelegenes traditionsreiches und nobles Apartmenthaus, das seine traurige Berühmtheit u.a. der Tatsache verdankt, dass hier 1980 John Lennon erschossen wurde. Aber auch Lauren Bacall, Leonard Bernstein, Judi Garland, Boris Karloff, Rudolf Nureyev und Paul Simon haben hier gewohnt. Roman Polanski hat das Dakota für die Außenaufnahmen für seinen Film „Rosemary's Baby“ benutzt. Das Innere des 1884 fertiggestellten neugotischen Gebäudes ist für Besucher nicht zugänglich.
  • Ansonia Hotel (2101-2119 Broadway, Ecke W 74th St): Sehenswertes großes Apartmenthaus aus dem 19. Jahrhundert. Hier hat u.a. Enrico Caruso gelebt.
  • Apthorp Apartments (2201-2219 Broadway, Ecke W 79th St): Im frühen 20. Jahrhundert im Renaissancestil errichtetes Apartmentgebäude.
  • Belnord Apartments (225 W 86th St): Interessantes Apartmentgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert.
  • Chatsworth Apartments and Annex (340-346 W 72nd St, Nähe Riverside Dr): Apartmentkomplex aus dem frühen 20. Jahrhundert (Beaux Arts-Stil).
  • Dorilton (171 W 71st St, zwischen Columbus Ave und Broadway): Im frühen 20. Jahrhundert im Beaux Arts-Stil erbauter Apartmentkomplex.
  • Red House (350 W 85th St, zwischen West End Ave und Riverside Dr): Apartmentgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, spätgotischer Stil.
  • Isaac L. Rice Mansion/ Villa Julia/ Yeshiva Chofetz Chaim (346 W 89th St, zwischen West End Ave und Riverside Drive): Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbautes Wohn- und Schulhaus. Italianate-, Beaux Arts- und Colonial Revival-Stil.
  • Schinasi House (351 Riverside Dr, zwischen W 107th St und W 108th St): 1909 im französischen Renaissance-Stil erbautes Wohnhaus.
  • Studio Apartments (44 W 77th St, gegenüber dem Museum of Natural History): Wohnkomplex aus dem frühen 20. Jahrhundert, spätgotischer Stil.

Geschäfts- und Industriebauten[Bearbeiten]

  • Central Savings Bank/ Apple Bank for Savings (2100-2108 Broadway, zwischen W 73rd St und W 74th St): Im Renaissance-Stil errichtetes sehensewertes Bankgebäude.
  • Sofia Warehouse/ Kent Columbus Circle Garage (43 W 61st St, zwischen Broadway und Columbus Ave): Beachtliches Lagerhaus im Art Deco-Stil.
  • West 67th Street Artists' Colony Historic District (1-39 und 40-50 W 67th St): Geschäftskomplex aus dem frühen 20. Jahrhundert. Neugotischer und Renaissance-Stil.

Andere Bauwerke[Bearbeiten]

  • 110th St-Cathedral Parkway Subway Station (Ecke Broadway & Cathedral Parkway): Im frühen 20. Jahrhundert erbaute, besonders sehenswerte U-Bahn-Station.
  • 69th Street Transfer Bridge (Hudson-Ufer zwischen W 66th St und W 70th St): Denkmalsgeschütztes historisches Eisenbahndock.
  • Association Residence Nursing Home (891 Amsterdam Ave, zwischen W 103rd St und W 104th St): Im späten 19. Jahrhundert erbautes Pflegeheim.
  • Claremont Stables/ Claremont Riding Academy (173-177 W 89th St, zwischen Columbus Ave und Amsterdam Ave): Das im neuromanischen Stil im späten 19. Jahrhundert errichtete Gebäude einer historischen Reitschule.
  • Control House on 72nd Street (Ecke W 72nd St & Broadway): Bemerkenswertes Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert.
  • Level Club (253 W 73rd St, zwischen Broadway und West End Ave): Architekturgeschichtlich interessantes Bauwerk im Romanesque-Stil.
  • New York Cancer Hospital/ The Towers Nursing Home (2 W 106th St, Ecke Central Park West): Das im späten 19. Jahrhundert errichtete Gebäude eines ehemaligen Pflegeheims. Spätgotischer Stil.
  • Public School 9/ Livingston School (466 W End Ave, zwischen W 82nd St und W 83rd St): Im späten 19. Jahrhundert erbautes, heute denkmalgeschütztes Schulhaus.
  • Stables at 167, 169 and 171 West 89th Street (167-171 W 89th St, zwischen Columbus Ave und Amsterdam Ave): Historisches Stallgebäude aus dem späten 19. Jahrhundert. Romanesque-Stil.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Für eines Besuch des American Museum of Natural History sollte man sich mindestens einen halben Tag Zeit nehmen.
  • 8 American Museum of Natural History, 200 Central Park West, zwischen W 77th St und W 81st St; der Haupteingang liegt am Central Park. Eines der größten und besten naturgeschichtlichen Museen des Landes. Die Ausstellungen decken naturwissenschaftliche und ethnologische Themen ab, erstrecken sich über vier Etagen und sind außerordentlich umfangreich (Lageplan als PDF). Für einen Besuch sollte man mindestens einen halben Tag veranschlagen; zweckmäßiger ist ein wiederholter Besuch. Um alle Räume zu sehen, braucht man mindestens 10 Stunden. Wer an der aktuellen Sonderausstellung kein spezielles persönliches Interesse hat, verzichtet am besten darauf und kauft nur ein reguläres Ticket, denn schon die Dauerausstellungen allein bieten viel mehr, als man während eines einzigen Besuches sehen kann. Das Museum ist (zu Recht) äußerst populär und am Nachmittag meist stark überlaufen. Wer die Ausstellungen in Ruhe genießen will, kommt möglichst früh morgens. Es gibt im Haus mehrere Cafeterien, in denen man sich mittags verpflegen kann. Der Besuch des Hayden Planetarium (Space Show), des IMAX und der Sonderausstellungen kosten extra. Direkt unter dem Museum liegt eine Tiefgarage (nicht billiger als benachbarte Parkhäuser, aber bequem); die Zufahrt liegt an der Nordostseite. Wenn man plant, innerhalb von 9 Tagen mindestens drei weitere Hauptsehenswürdigkeiten zu besuchen (z.B. das Guggenheim-Museum oder das Aussichtsdeck des Empire State Building), lohnt sich vielleicht die Anschaffung eines City Passes. Geöffnet: täglich 10.00 – 17.45 Uhr. Preis: Eintritt 15 $ (Senioren 11 $, Kinder 2-12 8,50 $).
  • 9 Children's Museum of Manhattan, 212 W 83rd St, zwischen Amsterdam Ave und Broadway. Museum für Kinder mit vielseitigen Ausstellungen. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr. Preis: Eintritt 9 $ (Senioren 6 $; Kinder ab 1 Jahr zahlen ebenfalls 9 $).
  • 10 New York Historical Society, 2 W 77th St, Ecke Central Park West. Die Geschichtsgesellschaft von New York City, eine Forschungs- und Bildungseinrichtung, die u.a. Ausstellungen organisiert und eine sehr umfangreiche Forschungsbibliothek zur Geschichte der Stadt beherbergt. Geöffnet: Museums: Di – Sa 10.00 – 18.00 Uhr, Fr 10.00 – 20.00 Uhr, So 11.00 – 17.45 Uhr. Bibliothek: Di – Sa 10.00 – 17.00 Uhr (im Sommer nur Di – Fr). Preis: Eintritt frei.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Die Kreuzung Broadway & Amsterdam Avenue im Zentrum der Upper West Side.
  • Central Park West Historic District (Central Park West zwischen W 61th St und W 97th St): Straßenabschnitt am Rande des Central Park mit besonders vielen sehenswerten spätviktorianischen und frühmodernen Wohnhäusern.
  • Pomander Walk District (261-267 W 94th St., 260-274 W 95th St und Pomander Walk): Wohnkomplex im Tudor Revival-Stil.
  • Riverside Drive-West 80th-81st Streets Historic District (Riverside Dr, W 80th St und W 81st St): Wohnviertel aus dem späten 19. Jahrhundert. Tudor Revival-, Beaux Arts- und Romanesque-Stil.
  • Riverside-West 105th Street Historic District (zwischen West End Ave, Riverside Dr, W 104th St, W 106th St): Im Beaux Arts-Stil gestaltetes Wohnviertel aus dem späten 19. Jahrhundert.
  • West 73rd-74th Street Historic District (W 73rd St und W 74th St rund um Columbus Ave): Wohnviertel mit vielen sehenswerten Gebäuden aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
  • West 76th Street Historic District (W 76th St): Straße mit vielen fotogenen Wohnhäusern im Beaux Arts-, Renaissance- und Romanesque-Stil.

Parks[Bearbeiten]

  • Riverside Park (am Ufer des Hudson River, zwischen 68th St und 155th St): Langgestrecker Park am Ufer des Hudson River. Sehenswert aufgrund der Lage und Gestaltung. Man kann vorzüglich durch diesen Park schlendern oder ein Picknick mit Aussicht über den Hudson River und New Jersey am anderen Ufer machen. Es gibt viele Spielplätze und Radwege.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Beacon Theater (2124 Broadway, zwischen W 74th und W 75th St): Historisches Theaterhaus am oberen Broadway mit 2.800 Sitzplätzen. Das im altgriechischen Stil pompös dekorierte Innere des 1928 eröffneten Theaters ist äußerst sehenswert. Rockmusik, Comedy, Schauspiel.
  • The Culture Center (410 Columbus Ave, Ecke W 80th St): Kulturzentrum mit vielseitigem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.
  • Lincoln Center for the Performing Arts (zwischen Broadway, Columbus Ave, W 62nd St, Amsterdam Ave und W 66th St): Das größte und bekannteste Kulturzentrum der Vereinigten Staaten. Geführte Besichtigungen möglich. Der 61.000 m² große Komplex umfasst u.a. folgende Einrichtungen:
    • Lincoln Center Theater: Die Schauspiel- und Musical-Organisation des Lincoln Center. Aufführungen im Vivian Beaumant Theatre und im kleineren Mitzi E. Newhouse Theater (beide im Lincoln Center).
    • Metropolitan Opera House („Met“) (101 W 65th St): Das 1966 eröffnete, 3.800 Sitzplätze umfassende Haus der Metropolitan Opera Association. Eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt. Das Repertoire ist Mainstream, aber die Künstler sind vom feinsten. Hausdirigenten sind gegenwärtig James Levine und Valery Gergiev. Karten für gute Plätze kosten mindestens 100 $. Im obersten Rang jedoch (Family Circle, fünf Etagen über den Parkettplätzen) kann man an vielen Abenden Plätze schon für 15 $ ergattern. Bei den ganz billigen Tickets muss man darauf achten, dass auch Stehplätze angeboten werden und dass in den Seitenlogen manche Sitzplätze keine Sicht auf die Bühne erlauben.
      Wer die Met von innen sehen, aber kein Geld für eine normale Eintrittskarte ausgeben will, kann eine Besichtigung buchen. Metropolitan Opera Guild Backstage Tours werden während der Spielzeit fast täglich angeboten. Tickets kosten 15 $. Voranmeldung erforderlich (Tel. 212-769-7020). Eine weitere Alternative, große Oper zu erleben, ohne dafür ein Vermögen auszugeben, bietet die kleine, aber feine Amato Opera im Stadtteil Bowery.
    • New York City Opera: Das zweite bedeutende Opernensemble im Lincoln Center. Die 1944 gegründete Truppe fördert vor allem amerikanische Komponisten und Sänger und pflegt ein weniger konventionelles Repertoire als die Met. Hausbühne der New York City Opera ist das New York State Theater (Lincoln Center).
    • American Ballet Theatre (ABT): Eine der bedeutendsten Tanzensembles des Landes. Die Truppe, die ein überwiegend klassisches Repertoire pflegt, wurde 1937 unter dem Namen Mordkin Ballet gegründet und erhielt ihren heutigen Namen im Jahre 1956. Hausbühne des American Ballet Theatre ist die Met.
    • New York City Ballet: Das zweite berühmte Ballettensemble im Lincoln Center. 1933 von George Balanchine, Lincoln Kirstein und Leon Barzin gegründet. Die Hausbühnen der Truppe sind das New York State Theater (Lincoln Center) und das Saratoga Performing Arts Center in Saratoga Springs, NY.
    • New York Philharmonic: Das älteste ununterbrochen bestehende Symphonieorchester des Landes. 1842 von Ureli Corelli Hill als „Philharmonic Society“ gegründet. Dirigent des Orchesters ist seit 2002 Lorin Maazel, der in der Spielzeit 2009/10 von Alan Gilbert abgelöst werden soll. Konzerte finden in der Avery Fisher Hall (Lincoln Center) statt. Tickets ab 29 $.
    • The Chamber Music Society of Lincoln Center (CMS): Hochkarätige Kammermusik-Gesellschaft. Die 1969 gegründete Gesellschaft präsentiert neben vielen Gastmusikern 35 ständige Musiker und pflegt ein umfangreiches musikalisches Repertoire, das von Renaissance-Musik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Die Aufführungen finden in verschiedenen Sälen statt.
    • Jazz at Lincoln Center: Die Jazz-Company des Lincoln Center. Aufführungen finden u.a.im Rose Theater (Time Warner Center, Ecke Broadway & 60th St, 5th Floor) statt.
    • Film Society of Lincoln Center: 1969 gegründete Filmorganisation, die in den USA u. a. Pedro Almodóvar, Jean-Luc Godard, Rainer Werner Fassbinder, Martin Scorsese und François Truffaut bekannt gemacht hat. Die Film Society of Lincoln Center organisiert alljährlich das New York Film Festival.
    • New York Public Library for the Performing Arts (40 Lincoln Center Plaza): Niederlassung der New York City Library, die auf Literatur zu den Themen Musik und Darstellende Kunst spezialisiert ist. Geöffnet Mo+Do 12-20 Uhr, Di 11-18 Uhr, Mi+Fr 11-18 Uhr, Sa 10-18 Uhr.
  • Symphony Space (2537 Broadway, Ecke W 95th St): Kulturzentrum mit vielseitigem Veranstaltungsprogramm, das u.a. auf zwei hauseigenen Bühnen (Peter Jay Sharp Theatre und Leonard Nimoy Thalia) präsentiert wird.

Kinos[Bearbeiten]

Hollywood-Klassiker, „Independent“, Avantgarde, ausländische Filme[Bearbeiten]

  • Clearview's 62nd & Broadway.
  • Leonard Nimoy Thalia.
  • Lincoln Plaza Cinemas. Multiplex.
  • Walter Reade Theater.

Architektonisch interessantes Kino[Bearbeiten]

  • LeFrak Theater. Kino mit einem im neuromanischen Stil gestalteten Saal, 926 Plätze.

IMAX[Bearbeiten]

  • AMC Lincoln Square. Megaplex mit 13 Sälen und IMAX.
  • American Museum of Natural History IMAX.

Sonstige[Bearbeiten]

  • AMC 84th St. Multiplex.
  • Jewish Community Center in Manhattan.

Einkaufen[Bearbeiten]

Inneneinrichtung[Bearbeiten]

  • 1 Pottery Barn, 1965 Broadway, Ecke W 66th St, Nähe Lincoln Center. Fachgeschäft für edel-lässigen Inneneinrichtungsbedarf.
  • 2 Pottery Barn Kids, 2109 Broadway, zwischen W 73rd St und W 74th St. Für Familien mit Kindern interessant.

Bücher und Musik-CDs[Bearbeiten]

  • 3 Barnes & Noble, 2289 Broadway, Ecke W 82nd St. Niederlassung einer großen Buchhandelskette. Geöffnet: So – Do 9.00 – 23.00 Uhr, Fr + Sa 9.00 – 0.00 Uhr.
  • 4 Barnes & Noble, 1972 Broadway, Ecke W 66th St, beim Lincoln Center. Niederlassung einer großen Buchhandelskette. Geöffnet: täglich 9.00 – 0.00 Uhr.
  • 5 Tower Records, 1961 Broadway, Ecke W 66th St, beim Lincoln Center. Großer CD-, Video- und Buchladen. Riesige Auswahl an Opern-Einspielungen.

Kurioses[Bearbeiten]

  • 6 Maxilla & Mandible, 451 Columbus Ave (zwischen W 81st St und W 82nd St). Tel.: 212-724-6173. Geöffnet: Mo-Sa 11-19 Uhr, So 13-17 Uhr. Hier bekommt man präparierte Insekten, Fossilen bis zu Tierschädeln.

Lebensmittel[Bearbeiten]

Gourmet-Supermärkte:

  • 7 Fairway Market, 2127 Broadway, zwischen W 74th St und W 75th St. Gourmet-Supermarkt.
  • 8 Zabar's, 2245 Broadway, bei W 80th St. Wahrscheinlich einer der berühmtesten Lebensmittelläden der Welt. Zabar's hat ein unglaublich großes Angebot an köstlichen (und teuren) Lebensmitteln. Auf der zweiten Etage wird Küchenzubehör verkauft, im Bereich von billigen Schnäppchen bis zu teurem Luxus. Das Geschäft am Wochenende zu besuchen, kann angesichts des Massenandranges zum Verhängnis werden, die Werktage eignen sich besser dafür. Auf keinen Fall sollte man vor dem Erntedankfest oder vor Weihnachten das Geschäft besuchen, außer man ist Masochist oder wie ein American-Footballspieler ausgerüstet!

Supermärkte (rund um die Uhr geöffnet):

  • 9 Food Emporium, Broadway, zwischen W 68th St und W 69th St.
  • 10 Gristede's, 251 W 86th St, zwischen Central Park West und Columbus Ave.
  • 11 Associated Supermarket, Amsterdam Ave, zwischen W 96th St und W 97th St.
  • 12 Morton Williams, Broadway, zwischen W 115th St und W 116th St.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Broadway Delights, 2144 Broadway, zwischen W 75th und W 76th St. Sehr guter Deli.
  • 2 Hummus Place, 305 Amsterdam Ave, zwischen W 74th St und W 75th St. Gutes Schnellrestaurant mit Middle Eastern Cuisine.
  • 3 Soup Stop, 515 Columbus Ave, zwischen W 84th St und W 85th St. Populäres Suppenrestaurant.

Mittel[Bearbeiten]

  • 4 Arte Around the Corner, 274 Columbus Ave, bei W 73rd St. Gilt als eine der besten Bäckereien des Viertels. Großartige Sandwiches.
  • 5 Bodrum Mediterranean, 585 Amsterdam Ave, zwischen W 88th St und W 89th St. Sehr gutes Restaurant mit mediterraner Küche.
  • 6 Haku Sushi, 2425 Broadway, zwischen W 89th St und W 90th St. Sehr gute Sushi-Bar.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 7 Gari, 370 Columbus Ave, zwischen W 77th St und W 78th St. Eine der besten Sushi-Bars der Upper West Side.
  • 8 Jean Georges, 1 Central Park West, bei W 60th St. Eines der besten und teuersten französischen Restaurants der Stadt.
  • 9 Mike's Bistro, 228 W 72nd St. Populäres koscheres Restaurant mit amerikanischer Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 420, Amsterdam Ave zwischen W 80th St und W 81st St.
  • 2 Loft, Columbus Ave zwischen W 84th St und W 85th St.
  • 3 Mystic, West 85th St.
  • 4 Rose Hall Jazz, Broadway zwischen W 59th St und W 60th St.
  • 5 Smoke, Broadway zwischen W 105th St und W 106th St.
  • 6 Soha, Amsterdam Ave zwischen W 108th St und W 109th St.
  • 7 Stand Up New York, W 78th St.
  • 8 Star, Columbus Ave zwischen W 71st St und 72nd St.
  • 9 Sugar Bar, West 72nd St.
  • 10 The Crane Club, Amsterdam Ave zwischen W 79th St und W 80th St.
  • 11 The Evelyn Lounge, Columbus Ave zwischen W 78th St und W 79th St.
  • 12 Triad Theater, W 72nd St.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Amsterdam Inn, 340 Amsterdam Ave, bei West 76th St. Tel.: 212-579-7500. Kettenhotel mit einigen Billigzimmern, die kein eigenes Bad haben. Preis: Ab 99 $.
  • 2 Belleclair Hotel, 250 W 77th St, Ecke Broadway. Tel.: 212-362-7700. Hotel mit flott eingerichteten Zimmern, von denen die preiswertesten kein eigenes Bad haben. Preis: Ab 109 $.
  • 3 Columbus Studios Hostel, 106 W 83rd St, Ecke Columbus Ave. Billigunterkunft mit Zimmern für 2-4 Personen. Preis: Ab 45 $.
  • 4 Dexter House Hostel, 345 W 86th Ave, zwischen West End Ave und Riverside Dr. Tel.: 212-873-9600. Hostel mit Etagenbetten und Gemeinschaftsduschen. Nichts zum Wohlfühlen, aber billiger kann man in Manhattan kaum übernachten.
  • 5 Hotel 64, 244 W 64th St, zwischen Amsterdam Ave und West End Ave. Tel.: 212-873-2165. Billigsthotel ein Block vom Lincoln Center entfernt. Übernachtung unter 100 $, dafür sind die Zimmer sehr klein und oftmals nicht sehr gut in Schuss.
  • 6 Hotel Alexander, 306 W 94th St, Ecke West End Ave. Relativ gepflegtes Billighotel mit Zimmern ab 99 $.
  • 9 Morningside Inn, 235 W 107 St, zwischen Amsterdam Ave und Broadway. Tel.: 212-316-0055. Unabhängig geführtes Billighotel, dessen preiswerteste Zimmer kein eigenes Bad haben. Preis: EZ ab 85 $, DZ ab 95 $.
  • 10 Park 79 Hotel, 117 W 79th St, bei Columbus Ave. Billighotel mit 95 Zimmern, von denen die billigsten kein eigenes Bad haben. Preis: EZ ab 95 $, DZ ab 109 $.
  • 11 Riverside Tower Hotel, 80 Riverside Dr, bei W 80th St. Tel.: 212-877-5200. Vielgeschossiges Hotel mit 120 einfach eingerichteten Zimmern. Preis: Ab 119 $.
  • 12 West End Studios & Hostel, 850 West End Ave, zwischen W 101st St und W 102nd St. Billigsthotel mit 106 zum Teil unsäglichen Zimmern. Preis: Ab 50 $.
  • 13 West Side Inn & Hostel, 237 W 107th St, zwischen Amsterdam Ave und Broadway. Hostel mit 75 Zimmer. Nichts für Menschen, die sich leicht gruseln. Preis: Ab 50 $.
  • 14 West Side YMCA, 5 W 63rd St. Tel.: 212-875-4100. Hostel des Christlichen Vereins Junger Männer (für Frauen und Männer). Einzel- und Doppelzimmer mit Etagenbetten und ohne eigenes Bad. Preis: Ab 102 $.

Mittel[Bearbeiten]

  • 15 Beacon Hotel, 2130 Broadway, Ecke W 75th St. Tel.: 212-787-1100. Mittelklassehotel mit altmodisch eingerichteten Zimmern. Preis: Ab 235 $.
  • 20 Newton Hotel, 2528 Broadway, bei W 95th St. Tel.: 212-678-6500. Kleines Hotel im Norden des Stadtteils. Die preiswertesten Zimmer besitzen kein eigenes Bad. Preis: Ab 150 $.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 21 Excelsior Hotel, 45 W 81st St, zwischen Central Park West und Columbus Ave. Tel.: 212-362-9200. Luxushotel direkt am Museum of Natural History. Preis: Zimmer ab 359 $.
  • 22 Inn New York City, 266 W 71st St, zwischen Amsterdam Ave und West End Ave. Tel.: 212-580-1900. Kleines Luxushotel mit vier individuell gestalteten Suiten. Preis: Ab 475 $.
  • 24 Milburn Hotel, 242 W 76th St, Ecke Broadway. Tel.: 212-362-1006. Familienfreundliches Komforthotel mit kleinen Suiten. Preis: Ab 349 $.
  • 25 On the Ave Hotel, 222 W 77th St, zwischen Broadway und Amsterdam Ave. Tel.: 212-362-1100. Komforthotel mit modern eingerichteten Zimmern. Preis: Ab 359 $.

Temporary Housing[Bearbeiten]

  • 26 Brandon Residence for Women, 340 W 85th St, zwischen West End Ave und Riverside Dr. Tel.: 212-496-6901. Preiswertes Übergangswohnheim für alleinstehende Frauen. Privatzimmer, aber Gemeinschaftsduschen.
  • 27 Imperial Court Hotel, 307 W 79th St, Ecke West End Ave. Tel.: 212-769-6000. Extended Stay-Hotel mit gediegen-altmodisch eingerichteten Zimmern. Minimum 1 Woche.

Lernen[Bearbeiten]

  • The Juilliard School, Lincoln Center. 1905 gegründetes hochkarätiges Konservatorium für Darstellende Kunst. Ca. 800 Studenten.
  • School of American Ballet, Lincoln Center. Eine der angesehensten Ballettschulen des Landes. Offizielle Ausbildungstätte des New York City Ballet. Die Einrichtung wurde 1934 von George Balanchine und Lincoln Kirstein gegründet.

Gesundheit[Bearbeiten]

In medizinischen Notfällen findet man in den Emergency Rooms des St. Luke's-Roosevelt Hospital Center (Ecke W 59th St & 9th Ave und Ecke Amsterdam Ave & W 114th St) rund um die Uhr ärztliche Hilfe.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 Columbus Circle Post Office, 27 W 60th St, Nähe Broadway. Geöffnet: Mo – Fr 9.00 – 17.30 Uhr.
  • 2 Ansonia Station Post Office, 178 Columbus Ave, bei W 68th St. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 20.30 Uhr, Sa 9.00 – 16.00 Uhr.
  • 3 Planetarium Post Office, 127 W 83rd St, zwischen Columbus Ave und Amsterdam Ave. Geöffnet: Mo – Fr 7.30 – 19.00 Uhr, Sa 8.30 – 16.00 Uhr.
  • 4 Park West Finance Post Office, 700 Columbus Ave, bei W 94th St. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 16.00 Uhr.
  • 5 Cathedral Station Post Office, 215 W 104th St, zwischen Amsterdam Ave und Broadway. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 19.00 Uhr, Sa 8.00 – 16.00 Uhr.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Salwen: Upper West Side Story: A History and Guide, Abbeville Press, 1993. ISBN 1558594299
  • Upper West Side: New York, Harry N. Abrams, 1988. ISBN 0810917475

Weblinks[Bearbeiten]

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