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Südstaaten

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Es gibt verschiedene Abgrenzungen der Südstaaten der USA. In diesem Reiseführer werden die tiefrot eingefärbten Staaten sowie Virginia, West Virginia und Kentucky einbezogen.

Die Südstaaten sind eine Großregion im Südosten der USA.

Map-USA-South01.png

Regionen[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Definitionen der Südstaaten. Für die Zwecke dieses Reiseführers werden folgende Bundesstaaten dazugezählt:

Florida und Texas, die oft auch zu den Südstaaten gezählt werden, gelten für diesen Reiseführer als eigenständige Reiseregionen.

Orte[Bearbeiten]

Luftbild von Memphis, TN, einer der größten Städte der Südstaaten. Im Hintergrund der Mississippi
In der Innenstadt von Charlottesville, VA

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Richards Dar House in Mobile, Alabama

Hintergrund[Bearbeiten]

Eine historisch eigentlich falsche, rechteckige Variante der konföderierten Kriegsflagge wird heute oft als Südstaaten- oder Dixie-Flagge verwendet. Sie ist jedoch umstritten: während viele sie nur als Zeichen ihres Stolzes als Südstaatler sehen, gilt sie anderen als ein rassistisches Symbol.

In den landwirtschaftlich geprägten Südstaaten, in denen der Baumwollanbau eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielte, wurde noch bis in die 1860er-Jahre Sklaverei praktiziert, während sie in den damaligen Nordstaaten bereits 1804 abgeschafft war. Als Abraham Lincoln, der für ein Verbot neuer Sklavenhalterstaaten eintrat, 1860 die Präsidentschaftswahl gewann, sagten sich die Südstaaten von der Union los (Sezession) und bildeten die Konföderierten Staaten. Dadurch entbrannte der Amerikanische Bürgerkrieg. Er endete mit dem Sieg der Nordstaaten.

Anschließend ordnete der US-Kongress eine Reconstruction von Politik und Gesellschaft in den Südstaaten an, die 14 Jahre lang dauerte. Ehemalige Unterstützer der Konföderation (was fast alle Südstaatler betraf) verloren vorübergehend ihr Wahlrecht und durften keine politischen Ämter ausüben. Es wurden Militärgouverneure eingesetzt. Mit ihnen kamen oftmals Unternehmer und Glücksritter aus dem Norden, sogenannte Carpetbagger, die angesichts der Entfernung tausender bisheriger Amtsträger aus ihren Positionen vielerorts schnell aufstiegen und so aus der Niederlage des Südens Profit schlugen. Dies wurde von vielen Südstaatlern als Fremdbestimmung durch den Norden empfunden. Hieraus resultierte bei vielen Südstaatlern ein lange – zum Teil bis heute – anhaltendes Gefühl einer eigenständigen Identität und Misstrauen gegenüber allem, was aus dem Norden kam.

Ein anderer Name für die Südstaaten ist Dixieland oder Dixie. Woher dieser stammt, ist nicht ganz klar. Möglicherweise von der französischen Aufschrift dix auf den im Süden kursierenden Zehndollarnoten der Citizens’ Bank of Louisiana oder von der Mason-Dixon-Linie, die die Nord- von den Südstaaten trennte.

Die Südstaaten decken sich weitgehend mit dem amerikanischen Bible Belt, einer Region, deren Bevölkerung als besonders religiös gilt und insbesondere von evangelikalen Protestanten geprägt ist, die gesellschaftspolitisch konservative Positionen vertreten.

Sprache[Bearbeiten]

Ganz überwiegend wird Amerikanisches Englisch gesprochen. Es gibt einen spezifischen Südstaatenakzent, der – vor allem wenn er stark ausgeprägt ist – als vergleichsweise schwer verständlich gilt. Lediglich in Louisiana wurde traditionell Französisch gesprochen, was heute noch auf ca. 7 % der Bevölkerung zutrifft.

Anreise[Bearbeiten]

Flughäfen in den Südstaaten, die von Mitteleuropa aus direkt angeflogen werden, sind Hartsfield–Jackson in Atlanta, Georgia (ATL; ab Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart), Charlotte Douglas (CLT) in North Carolina (ab Frankfurt und München), New Orleans (MSY) in Louisiana ab Frankfurt jeweils Donnerstag und Sonntag Nonstop und Washington Dulles (IAD) in Virginia (ab Genf, Frankfurt, München, Wien, Zürich). Es gibt im Zielgebiet eine ganze Reihe weiterer internationaler Flughäfen, die jedoch aus dem deutschsprachigen Raum nur mit Zwischenlandung zu erreichen sind.

Mobilität[Bearbeiten]

Routenvorschlag Südosten der USA: Atlanta => Birmingham => Tuscaloosa => Jackson => Vicksburg => Natchez => Baton Rouge => Lafayette => New Orleans => Biloxi => Mobile => Tallahassee => Edward Ball Springs State Park => St Augustine => Orlando => Tampa => Naples => Everglades National Park => Miami => Key West

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die höchste Konzentration von Top-Sehenswürdigkeiten bieten die Staaten Virginia und Louisiana:

Virginia

West Virginia

  • Harpers Ferry National Historical Park: Der Ort, an dem der Potomac River und der Shenandoah River zusammenfließen, war Schauplatz einer Vielzahl historischer Ereignisse. Unter anderem findet man hier mehrere historische Museen.

North Carolina

  • Biltmore Castle: Das 1888-1895 im italienischen Renaissancestil erbaute Schloss des Millionärs George Washington Vanderbilt II. (1862-1914), das größte Eigenheim auf dem Kontinent.
  • Mt. Mitchell, der höchste Berggipfel der Appalachen und der Südstaaten (2.037 m).

South Carolina

Kentucky

Georgia

Alabama

Mississippi

Louisiana

Arkansas

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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