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Route der Industriekultur – Dortmund: Dreiklang, Kohle, Stahl, Bier

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Die Route der Industriekultur – Dortmund: Dreiklang, Kohle, Stahl, Bier listet Stationen der Route der Industriekultur in Dortmund auf, die sich besonders mit den Themen Kohle (dazu zählt der Bergbau mit seinen Zechen, Siedlungen und auch Infrastrukturen), Stahl (die Eisen- und Stahlindustrie) und Bier (die Großbrauereien in der Stadt) beschäftigen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Themenroute 5
Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier
Einer der Ankerpunkte: Zeche Zollern
weiterführende Links
RIKThemenroute 6
WikipediaRIK#Route 6

Die Route der Industriekultur stellt als Ferienstraße im Ruhrgebiet besondere Industriedenkmäler und Bereiche der Industrielandschaft in Form von Straßenrouten für Kraftfahrtzeuge und auch für das Fahrrad vor. Neben den Ankerpunkten, die das Rückgrat der Route bilden, vermitteln die Themenrouten immer ein spezielles Themengebiet, einen lokalen Bereich oder eine Besonderheit in der Geschichte des Ruhrgebietes.

Die Themenroute mit der Nummer 6 "Dortmund: Dreiklang, Kohle, Stahl, Bier" konzentriert sich ganz auf Dortmund, genauer auf die drei genannten Themengebiete in der Stadt. Der "Dreiklang" war früher einmal der Werbespruch der Stadt, er gilt heute nicht mehr (und wird auch nicht mehr verwendet) weil die Kohleförderung inzwischen eingestellt, die großen Hüttenwerke stillgelegt und die Bierproduktion deutlich gedrosselt wurde. Trotzdem prägen diese Bereich noch das heutige Dortmund, sodass es interessant ist diese Wurzeln der Stadt zu erkunden.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Dortmund bietet die Serviceeinrichtungen und Unterkunftsmöglichkeiten einer deutschen Großstadt. Wem das nicht reicht oder weil es aufgrund lokaler Veranstaltungen ausgebucht/teuer ist kann auf die umliegenden Städte ausweichen: Unna, Kamen, Bergkamen, Lünen, Waltrop, Castrop-Rauxel, Herne, Bochum, Witten, Hagen und Schwerte. Aufgrund der guten Autobahn- und Eisenbahnanbindung bieten sich auch andere Städte im Ruhrgebiet als Ausweichquartiere an.

Informationen zu den einzelnen Stationen der Themenroute 6 bietet der offizielle Reiseführer der RIK (siehe Literatur), der jeweilige Ankerpunkt oder die entsprechende Webseite.

Die Ankerpunkte sind auch als erste Anlaufstelle für Informationssuchende zu verstehen:

  • Zeche Zollern, 44388 Dortmund-Bövinghausen, Grubenweg 5. Tel.: (0)2361 6961111, E-Mail: . Die Zeche wird aufgrund ihrer schmucken Ecktürmchen und Zinnen auch "Schloss der Arbeit" genannt, berühmt ist die Maschinenhalle mit Jugendstilportal und der Kampf der Bürger für den Erhalt dieses Industriedenkmals Ende der 1960er Jahre. Heute betreibt der LWL auf dem Gelände ein umfangreiches Museum der Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus (Markenkontrolle, Kaue, Geleucht, Rettungswesen, Arbeitsunfälle, Ausbildung, .) aber auch das Wandern auf dem Gelände und in den Gebäuden lohnt sich. Achtung: Wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten ist die Maschinenhalle derzeit nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Geöffnet: Mo geschl., Di-So und feiertags 10:00-18:00 Uhr. Preis: Erw. 4 €, ermäßigt 2.50 €, Kinder&Jugendliche 2 €, Familien 9 €.
  • Kokerei Hansa, 44369 Dortmund, Emscherallee 11 (U47 ab Do-Hbf in Richtung Westerfilde bis "Parsevalstraße", danach 10 min Fußweg.). Tel.: (0)231 93112233. Ehemalige Großkokerei, erhaltene Gebäude teilweise schon renoviert und während einer Führung zugänglich, für das Gelände gibt es einen kostenlosen Audioguide. Sitz der Stiftung Denkmalpflege, Ausstellungen in der Kompressorenhalle, immer wieder Aktionstage wie Extraschicht, große Kletterhalle. Echter Geheimtipp sind die Montantrödelmärkte an Christi Himmelfahrt. Geöffnet: Mo geschl., April bis Okt. Di-So 10:00- 18:00 Uhr, ansonsten nur bis 16:00 Uhr. Preis: Gelände frei zugänglich (Teile wegen Unfallgefahr abgesperrt), Führungen 5-20 €.
  • DASA (DASA Arbeitswelt Ausstellung), 44149 Dortmund, Friedrich-Henkel-Weg 1-25. Tel.: (0)231 9071-2479, Fax: (0)231 9071-2267. Ausstellung über Arbeitssicherheit und -schutz zum Anfassen, Entdecken und Mitmachen, u.a. zu den Themen: Bildschirmarbeit, Takt der Maschine, Baugewerbe, Gesundheitswesen, Elektrizität, Gefahrstoffe. Lohnenswert sind die vielen unterschiedlichen Führungen und Vorführungen sowie der LKW-Simulator, das Dasa-Drom (eine Art Geisterbahn, bei Kindern beliebt), der Bergbau-Tunnel und die Bagger im Innenhof. Geöffnet: Mo geschl., Di-Fr 9:00-17:00, Sa-So 10:00-18:00 Uhr. Preis: Erw. 5 €, ermäßigt 3 €, Familie 10 €.

Anreise[Bearbeiten]

Dortmund ist gut zu erreichen, hat einen eigenen Flughafen und einen Hauptbahnhof mit ICE- und IC-Anbindung sowie Ausprägung als regionalen Knotenpunkt und regionalem Fernreise-Busbahnhof auf der Nordseite. Für das Kraftfahrzeug gibt es mehrere Autobahnen (A 1, A 2, A 40, A 42, A 44 und A 45) mit entsprechenden Abfahrten, dabei wichtig: Dortmund ist Teil der Umweltzone Ruhrgebiet, die nur die Einfahrt von Fahrzeugen mit bestimmten Plaketten erlaubt (akt. Stand unter Dortmund#Anreise).

Los geht's[Bearbeiten]

Eingang zur Maschinenhalle der Zeche Zollern
Phoenix-See
  • Zeche Zollern (Ankerpunkt, siehe oben)
  • Kolonie Landwehr
  • Zeche Westhausen
  • Zeche Adolf von Hansemann
  • Kokerei Hansa (Ankerpunkt, siehe oben)
  • Nahverkehrsmuseum Dortmund
  • Zeche Hansa
  • Bahnhof Huckarde Nord
  • Zeche Minister Stein
  • Alte Kolonie Eving, Dortmund-Eving, Nollendorfplatz (Siedlung umfasst auch Friesenstraße / Körnerstraße / Nollendorfstraße). - Kurz vor dem 19.Jhr. erbaute Siedlung mit mehreren unterschiedlich gestalteten Hausgruppen, alle mit Gartenland und Stall, im Zentrum das Wohlfahrtsgebäude, größtenteils unter Denkmalschutz, kurzer Film in der WDR-Mediathek
  • Zeche Gneisenau
  • Müsersiedlung der Zeche Gneisenau
  • Luftschacht Rote Fuhr
  • Wasserturm Lanstroper Ei
  • Bergbau-Beamtensiedlung Neu-Asseln
  • Museum für Kunst und Kulturgeschichte
  • Dortberghaus
  • Dortmunder U
  • Kaserne der Paulinenhütte
  • Verwaltungsgebäude Union
  • Denkmal zum KZ-Außenlager Buchenwald
  • Siedlung Oberdorstfeld
  • DASA (Ankerpunkt, siehe oben)
  • Westfalenhallen
  • Ehemaliger Volkspark
  • Fernsehturm Florian, Dortmund,Florianstraße 2 (liegt im Westfalenpark). Tel.: +49 (0)231 58680120-0, E-Mail: . Geöffnet: Montag bis Freitag 12:00 - 22:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 - 22:00 Uhr. Preis: 3,50€ für Park&Turmfahrt/1 Person, 10,50€/Familie mit 2 Erw. und max. 4 Kindern. - Der Turm ist über 200 Meter hoch, Aussichtsplattform und Restaurant liegen knapp über 140 Meter Höhe, Öffnungszeiten und Eintrittspreise unter der Seite von Dortmund, für Technik und Geschichtsinteressierte sei die private Homepage Fernmeldeturm Dortmund empfohlen. Achtung: Nach Sanierung der Aufzugsanlage ist der Turm wieder zugänglich, allerdings dürfen wegen der Brandschutzbestimmungen keine Menschen mit Mobilitätseinschränkungen hochfahren (Notleiter zwischen den Etagen).
  • Wasserturm Dortmund Südbahnhof
  • Unternehmervillen im Ostparkviertel
  • Landesoberbergamt
  • Ostfriedhof
  • Hauptfriedhof Dortmund
  • Dortmund Betriebsbahnhof
  • Borsigplatz
  • Westfalenhütte
  • Hoesch-Museum
  • Hoeschpark
  • Weichenbauhalle der ehemaligen Maschinenfabrik Deutschland
  • Dortmunder Actien-Brauerei
  • Brauerei-Museum
  • Museum für Naturkunde
  • Fredenbaumpark
  • Depot Immermannstraße
  • Altes Hafenamt
  • Brückenensemble Unionstraße
  • Mahn- und Gedenkstätte "Steinwache"
  • Hörder Burg
  • Phoenix-See
  • Hochofenwerk Phoenix West
  • Hohensyburg, Dortmund-Syburg, Hohensyburgstraße. - Die Burgruine liegt auf dem Syberg oberhalb des Hengsteysees, beliebtes Ausflugsziel mit westlich davon liegenden Vincketurm und Kaiser-Wilhelm-Denkmal, sowie östlich Spielbank Hohensyburg und Kirche St. Peter zu Syburg.
  • Syburger Bergbauweg

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald Glaser, Andreas Peters ; Regionalverbund Ruhr (Hg.): Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier, Bd. 6. Essen, 2004 (2. Auflage), (Route Industriekultur).

Weblinks[Bearbeiten]

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