Świebodzin

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Gewählt zum Reiseziel des Monats Januar 2022 „abseits der Touristenpfade“
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Christus-König-Statue
Świebodzin
WoiwodschaftLebus
Einwohnerzahl21.399 (2021)
Höhe176 m
Lagekarte von Polen
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Świebodzin

Die Kreisstadt Świebodzin (deutsch: Schwiebus) gehört zur 1999 gebildeten Woiwodschaft Lebus und befindet sich ca. 40 Kilometer nördlich von Zielona Góra und ca. 70 Kilometer östlich der deutsch-polnischen Grenze bei Frankfurt (Oder) auf der Lebuser Seenplatte. Historisch gehört die Stadt zur Neumark. Am 21. November 2010 wurde hier die mit einer Höhe von 36 Metern weltgrößte Christus-Statue eingeweiht. Unweit der Stadt befindet sich der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (Ostwall) an dem einige unterirdische Anlagen noch besichtigt werden können.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Świebodzin

Der polnische Name der Stadt Świebodzin leitet sich vom polnischen Familienname Świeboda ab, der einen Bezug zum polnischen Wort Freiheit, swoboda, besitzt,[1] und ist seit 1302 in unterschiedlichen Varianten belegt.

Das (damalige) Dorf wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt, in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde hier eine Festung errichtet. Wie heute lag die Stadt schon immer an den Handelswegen nach Brandenburg, Pommern und Schlesien, was ihr bereits am Ende des Mittelalters einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Wichtige Wirtschaftszweige waren Textilherstellung, Bierbrauereien, das Handwerk und der Handel.

Nach dem Sieg von Friedrich II. von Preußen im ersten Schlesischen Krieg (1740–1742) wurde die Stadt Teil Preußens. Der damalige Regierungsbezirk war Frankfurt (Oder) in der Preußischen Provinz. Der Status blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 erhalten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt an die Bahnlinie Frankfurt (Oder)-Posen angeschlossen (1849), und neue Betriebe wurden für die Textilherstellung, Maschinenbau und Nahrungsmittelproduktion errichtet.

In der Konferenz von Jalta im Februar 1945 wurde der neue deutsch-polnische Grenzverlauf an Oder und Neiße festgelegt. Dadurch kam die Stadt unter polnische Verwaltung. Durch die entstandene Westverschiebung Polens wurden die Deutschen aus der Stadt vertrieben. Die polnische Bevölkerung siedelte sich ein. Nach dem Kriege erholte sich die Industrie nur langsam. Brauereien verschwanden, neue Fabriken für elektromechanische Erzeugnisse, Schnittholz und Möbel entstanden. Nach dem gesellschaftlichen Umbruch um 1990 siedelten sich hier einige ausländische Unternehmen an, die u.a. Discounter-Supermärkte betrieben.

Mit der Weihe der weltgrößten Christus-Statue im November 2010 hofft man auch auf den Besuch Tausender Pilger und Touristen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen sind 1 Zielona Góra-Babimost wikipedia commons wikidata (IATA: IEG) 29 km südöstlich mit einer Verbindung nach Warschau und 2 Posen internet wikipedia commons wikidata (IATA: POZ) 110 km östlich. Für den Flughafen Babimost organisiert die Fluggesellschaft LOT einen Shuttleservice Richtung Gorzów Wielkopolski. Schwiebus liegt an der Strecke. Voraussetzung sind mindestens 10 Passagiere. Unter diesem Link ist der Service buchbar. 48 Stunden bekommt man eine Information über die Durchführung und die Abfahrtszeit. Ein Ticket bis Gorzów Wielkopolski kostet 50 zł.

Aufgrund einer durchgehenden Zugverbindung mit Berlin ist auch der 3 Flughafen Berlin-Brandenburg internet wikipedia commons wikidata (IATA: BER) eine Option mit vielen Verbindungen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Stadt befindet sich an der Haupteisenbahnstrecke von Berlin nach Warschau. Der EuroCity Berlin-Warschau hält mehrfach täglich am 4 Bahnhof Świebodzin wikipedia commons wikidata, die Fahrzeit ab Berlin Hbf beträgt knapp zwei Stunden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Stadt Świebodzin befindet sich in der Nähe des Knotenpunkts Jordanowo der Autobahn Autostrada A2 Berlin-Warschau) und der Schnellstraße Swinemünde-Lubawka (S3). Am nördlichen und südlichen Stadtrand gibt es Auffahrten auf die Schnellstraße 3. Eine direkte Auffahrt auf die Autobahn existiert nicht, man muss zunächst auf die Schnellstraße 3 fahren. Diese verbindet Świebodzin auch mit den beiden größten Städten der Woiwodschaft, Zielona Góra im Süden und Gorzów Wielkopolski im Norden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Świebodzin
Rathaus

Im Stadtzentrum befindet sich der Marktplatz, Plac Jana Pawła II, mit dem Rathaus der Stadt.

  • 1 Christus-König-Statue (Pomnik Chrystusa Króla w Świebodzinie) wikipedia commons wikidata. Am 21. November 2010 wurde die Christus-König-Statue (Pomnik Chrystusa Króla) geweiht. Mit einer Höhe von 36 Metern und einer Armspannweite von 25 Metern übertrifft sie den Cristo Redentor in Rio de Janeiro und den Cristo de la Concordia im bolivianischen Cochabamba an Größe. Die Statue ist 440 Tonnen schwer, auf dem 15 Tonnen schweren Kopf befindet sich eine drei Meter hohe vergoldete Krone. Der Pfarrer des Ortes, Sylwester Zawadzki, hatte den Bau der Statue angeregt. Der Entwurf stammte vom polnischen Bildhauer Mirosław Kazimierz Patecki. Die Arbeiten an der Statue auf dem 16 Meter hohen Hügel wurden seit 2005 ausgeführt und nach mehrfacher Verschiebung im November 2010 abgeschlossen.
  • Das 2 Rathaus (Ratusz w Świebodzinie) wikipedia commons wikidata. (Ratusz) stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ursprünglich stand hier bereits seit dem Ende des 14. Jahrhunderts ein Gebäude, welches aber dem großen Startbrand von 1541 zum Opfer fiel. Im 19. Jahrhundert erfolgte ein Umbau. So kam auch der von Zinnen gekränte Uhrenturm hinzu. Der Stil besitzt neostilistische Formen mit Inspirationen aus Gotik und Renaissance. Heute ist es Sitz des Regionalmuseums, des Standesamtes und des Stadtrates. Jeden Tag nach 12 Uhr erschallt vom Turm des Gebäudes der Hornruf Świebodzins von Edmund Wilgocki. [2].
  • Das 3 Schloss (Zamek joannitów, ob. szpital) commons wikidata. (Zamek w Świebodzinie), das aus dem 14. Jahrhundert stammte, wurde im 19. Jahrhundert neu errichtet.
  • Die einstige evangelische 1 Kirche der Heiligen Jungfrau Maria, Königin von Polen (Kościół Najświętszej Maryi Panny Królowej Polski w Świebodzinie), Park Chopina 4 wikipedia commons wikidata. wurde in preußischer Zeit im neugotischen Stil errichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie als katholische Kirche geweiht.
  • Die 2 Erzengel Michael-Kirche (Kościół św. Michała Archanioła w Świebodzinie) wikipedia commons wikidata. stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert. Nach dem Stadtbrand von 1541 erfolgte ein Aus- und Anbau. Im 19. Jahrhundert erhielt sie eine neugotische Fassade. Die Kirche besitzt ein Triptychon von St. Anna und der Kreuzigungsskulpturgruppe sowie einee Rokokoskulptur der Jungfrau Maria.
  • Das 3 Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes (Sanktuarium Miłosierdzia Bożego w Świebodzinie) wikipedia wikidata. wurde erst im 2008 geweiht. Sie wurde vom Pfarrer des Ortes, Sylwester Zawadzki, begründet.
  • Die Kapelle des hl. Johannes Nepomuk. (Kapliczka św. Jana Nepomucena) Schutzpatrons der Reisenden, in der ul. Żymierskiego stammt aus dem 18. Jahrhundert.
  • Die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer (polnisch Mury miejskie) stammen aus dem 14.–16. Jahrhundert. Zwei der Wachtürme sind noch erhalten.
  • Im Bereich des Rathauses befindet sich das 4 Bank-Denkmal (Ławeczka Czesława Niemena w Świebodzinie) wikipedia wikidata. des polnischen Rocksängers Czesław Niemen (1939–2004, Ławeczka Czesława Niemena).
  • Regionalmuseum Świebodzin (Muzeum Regionalne), Plac Jana Pawła II 1, Świebodzin 66-200 (Rathaus). Tel.: +48 (0)68 475 08 38, 475 08 37, Fax: +48 (0)68 475 08 39, E-Mail: . Das 1971 eröffnete Museum im Rathaus zeigt alte Fotos und Drucke der Stadt, Waffen, Schaukästen mit Szenen aus dem leben der Tuchhändler, Münzen, Skulpturen, deutsche Gemälde aus dem 20. Jahrhundert und Handwerkserzeugnisse der letzten beiden Jahrhunderte. Das Museum ist gegenwärtig wegen Renovierung des Rathauses geschlossen. Geöffnet: dienstags bis freitags 9–16 Uhr, samstags 10–16 Uhr. Preis: 4,50 PLN, Turm 3,50 PLN.
  • Die Altstadt verfügt über einige historische Häuser aus dem 18. Jahrhundert, hauptsächlich in den Straßen pl.  Wolności, pl. Jana Pawła II, ul. Piłsudskiego, ul. 1 Maja, ul. Żymierskiego. Davor gabe es nur eine Bebauung aus Holzhäusern. Die früheren Gebäude am Markplatz hatten Bogengänge. Heute steht nur noch eines davon.

Kloster Paradies[Bearbeiten]

Kloster Paradies
Kirche
  • 4 Kloster Paradies (Opactwo cystersów w Gościkowie-Paradyżu; 12 Kilometer nördlich von Schwiebus über die Landstraße Parallel zur S3 im Ort Gościkowo) wikipedia commons wikidata. :Das Kloster wurde am 29. Januar 1230 von Graf Dionysius Bronisius (Neffe von Nicolaus Bronisius gestiftet und in einem Sumpfgebiet am Zusammenfluss von Obra und Paklica (Packlitz) bei dem Dorf Gościkowo (Gostichowo) in der Nähe von Międzyrzecz (Meseritz) errichtet. Die Besiedlung erfolgte wahrscheinlich erst 1236 durch Mönche des Klosters Lehnin, das rund 25 Kilometer südwestlich von Potsdam liegt.
Laut Stephan Warnatsch (siehe Literatur) bestand die Intention des Stifters darin, deutsche Wirtschaftsformen ins Land zu ziehen, denn schon 1236 befreite Herzog Wladislaus die Zisterze von allen Abgaben und Zöllen sowie vom polnischen Recht. Das Mutterkloster Lehnin war in der Mark Brandenburg zu einem "Musterbetrieb" geworden, da die Zisterzienser immer auf dem neusten agrar- und wirtschaftstechnischen Stand waren, sei es bei der Urbarmachung der Sümpfe, der Anlage von Mühlen, beim Anbau von Wein oder bei Ackerbau und Viehzucht. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der polnische Graf von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Ordens profitieren wollte. Das Kloster Paradies war die erste Tochtergründung (Filiation) von Lehnin, das selbst 56 Jahre zuvor 1180 vom zweiten brandenburgischen Markgrafen Otto I. gestiftet worden war.
Die Klostergrüng Lehnin gehörte zur der Politik der askanischen Markgrafen, die junge und noch unsichere Mark Brandenburg mit ihrer slawischen Bevölkerung zu stabilisieren und schrittweise nach Osten auszudehnen. Da die Zisterzienser ein ausgezeichnetes Verhältnis zum askanischen Herrscherhaus unterhielten, erfolgte die Gründung des Klosters Paradies mit Sicherheit einvernehmlich und abgesprochen beziehungsweise wäre gegen den Willen der Markgrafen nicht durchführbar gewesen. Damit ergibt sich Frage nach der politischen Funktion dieser Gründung derart weit im Osten, denn die zweite und dritte Filiation der Lehniner Zisterzienser (Kloster Chorin, 1258 und Kloster Himmelpfort, 1299) lagen in der Mark.
Dass gleich die erste Lehniner Filiation östlich der Oder und auf "fremdem" Boden stattfand, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Askanier anfänglich gezwungen waren, die Ausdehnung der Mark fast ausschließlich nach Osten vorzunehmen, da sie nördlich auf starke, von den Dänen unterstützte pommersche Landesfürsten stießen. Und auch in der Uckermark und noch lange Zeit im Teltow trafen die askanischen Bestrebungen auf "innerdeutschen" Widerstand konkurrierender Fürsten. Zur Zeit der Gründung von Paradies hatten die gemeinsam regierenden Söhne Otto I., die Markgrafen Johann I. und Otto III. gerade die letzten Teile des Barnim bis zur Oder und die südliche Uckermark (1230/1234) der Mark Brandenburg angegliedert, 1235 folgten das Land Stargard und 1250 die nördliche Uckermark. Auf dem weiteren Weg zur Ostsee mussten Mecklenburg und Pommern umgangen werden.
Laut Warnatsch war die Stiftungsausstattung seitens des polnischen Grafen großzügig, das Kloster erhielt das Dorf Gostichowo und neun weitere Orte im Gebiet südlich von Meseritz ... mit aller Nutzung an Äckern, Gewässern, Wiesen und Wäldern, Bienenständen, Weiden, Biber- und Fischfängen ... . Nach wirtschaftlichen Anfangserfolgen scheint sich das Kloster schon rund fünfzig Jahre nach der Gründung auf die Verwaltung der erworbenen Güter beschränkt zu haben. Heute zeigt sich die Klosteranlage im Stil des schlesischen Barock in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Heute hat dort das Priesterseminars der polnischen römisch-katholischen Diözese Zielona Góra–Gorzów als Teil der Theologischen Fakultät der Universität Stettin seinen Sitz.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Jezioro Błędno (Bentschener See) wikipedia wikidata. Der See liegt östlich von Schwiebus neben Zbąszyń und ist ein Teil des Flusses Obra. Es gibt ein Badestrand und Möglichkeiten zum Segeln, Bootsfahren, Paddeln und Angeln. Nördlich und südlich des Sees befinden sich weitere Seen und der Fluss Obra, die zum Wandern und Radfahren einladen. Selbst markierte Radwege sind meist keine asphaltierten Radwege, teilweise eher Wanderwege, landschaftlich aber durchaus reizvoll.
  • 2 Jezioro Niesłysz (Niesłysz, Großer Nischlitzsee) wikipedia commons wikidata. Der schöne See liegt westlich der Stadt und bietet Möglichkeiten zum Wandern, Baden und Segeln. Im Örtchen Przełazy steht am See ein Neo-Renaissance-Schloss am See. Essen und Übernachtungen bieten die beiden Ortschaften Przełazy und Niesulice.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 1 u Toma, Wiejska 1, 66-200 Świebodzin. Tel.: +48 68 475 42 44, E-Mail: wikidata facebook. Merkmale: Terrasse, polnische Küche. Geöffnet: Mo–Do 10:00–19:00; Fr 10:00–20:00; Sa 11:00–21:00; So 11:00–19:00.
  • 2 L'angolo Italiano M. Gleszczyńska, plac Jana Pawła II 15A, 66-200 Świebodzin. Tel.: +48 792 253 060 wikidata facebook. Italienische Küche direkt am Rathausplatz. Merkmale: Terrasse, italienische Küche. Geöffnet: Mo–Do 10:00–22:00; Fr–Sa 10:00–23:00; So 12:00–22:00.
  • 3 Na Starówce, plac Jana Pawła II 4a, 66-200 Świebodzin. Tel.: +48 570 370 818, E-Mail: wikidata. Polnische Hausmannskost direkt am Marktplatz. Merkmale: Terrasse, polnische Küche. Geöffnet: täglich 12:00–18:00.
  • Das Hotel Graffit im Süden der Stadt hat ein Restaurant und eine Bar.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Sofa Pub, plac Jana Pawła II 14, 66-200 Świebodzin. Tel.: +48 668 902 555 wikidata. Bierkeller mit einer Außenterrasse direkkt am Rathausplatz. Merkmale: Terrasse, Pizza. Geöffnet: Mo–Do 18:00–23:00; Fr–Sa 17:00–1:00; So 18:00–23:00.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 SEN Hotel, Zachodnia 1, 66-200 Świebodzin. Tel.: +48 724 101 212, Fax: +48 68 475 66 43, E-Mail: wikidata. Das Hotel verfügt über 33 Zimmer mit Bad. Zum Hotel gehören Sauna, Billard, ein Konferenzraum für 65 Personen und ein Restaurant für 100 Personen. Übernachtung mit Frühstück und Parkplatz. Merkmale: ★★★, freies WLAN, Besprechungszimmer, Restaurant, Sauna. Check-in: 14:00. Check-out: 12:00. Preis: ab 57 zł.
  • 2 Hotel Graffit, Osiedle Południowe 34, 66-200 Świebodzin (Im Süden der Stadt gegenüber der Christus-Statue). Tel.: +48 609 417 273 wikidata. Merkmale: freies WLAN, rollstuhlzugänglich, Bar, Besprechungszimmer, Restaurant. Check-in: 14:00. Check-out: 11:00. Preis: 35/51/77 € (EZ/DZ/4P). Akzeptierte Zahlungsarten: Maestro, Mastercard, VISA, American Express.
  • 3 Ostoja Chobienice, Chobienice 166, 64-212 Chobienice. Tel.: +48 723 570 580 , E-Mail: wikidata. Wellnesshotel ca. 32 Kilometer südöstlich der Stadt im Dorf Chobienice. Merkmale: freies WLAN, Bar, Besprechungszimmer, Fitnessstudio, Restaurant, Sauna, Schwimmbecken, Wellness-Center. Check-in: 15:00. Check-out: 11:00. Preis: 260-455 zł.
  • Gästezimmer und Pensionen gibt es auch am See Jezioro Niesłysz 12 Kilometer südwestlich der Stadt in den beiden Ortschaften Przełazy und Niesulice..

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (Ostwall) verläuft 5 km westlich der Stadt. Im Ort Pniewo (20 km nördlich) gibt es einen Parkplatz, eine Ausstellung, einen 5 Aussichtsturm und die Möglichkeit einer Führung durch die Bunker der Werkgruppe Scharnhorst. Ein kleines Bistro ist ebenfalls vorhanden. In der Burschener Schleife sind ebenfalls Führungen möglich, die man aber im Vorfeld organisieren muss.
  • Westlich der Stadt befindet sich die Reppener Heide (polnisch Puszcza Rzepińska) und einige kleine Seen. Die namensgebende Stadt 1 Rzepin internet wikipedia commons wikidata (Reppen) liegt ca. 52 km westlich von Świebodzin. Im Heidegebiet auf dem Weg dorthin durchquert man das Städtchen 2 Torzym internet wikipedia commons wikidata (Sternberg) am Fluss Ilanka. Kurz davor und etwas nördlicher liegt 3 Łagów internet wikipedia commons wikidata (Lagow), ein Erholungsort, malerisch an zwei Seen gelegen.
  • 4 Gorzów Wielkopolski internet wikipedia commons wikidata (Landsberg (Warthe)) mit seiner Altstadt und schönen Uferpromenade ist eine der Hauptstädte der Woiwodschaft Lebus und liegt 70 km nördlich. Auf dem Weg dorthin durchquert man 5 Międzyrzecz internet wikipedia commons wikidata (Meseritz) mit seiner Piastenburg und einer Reihe von Kirchen.
  • Entlang der Obra 10 km östlich der Stadt kann man sich von See zu See hangeln, über 6 Zbąszynek internet wikipedia commons wikidata (Neu Bentschen) und bis zu den Seen nördlich von 7 Trzciel internet wikipedia commons wikidata (Tirschtiegel) (ca. 30 km)
  • 8 Wolsztyn internet wikipedia commons wikidata (Wollstein), liegt ca. 48 Kilometer südöstlich und ist eingerahmt von zwei Seen. Die Stadt liegt idyllisch zwischen bewaldeten Moränenhügeln und Seen am Nordrand der Metropolregion Posen. Besonders bekannt ist der Ort vor allem bei Eisenbahnfreunden, gibt es hier doch noch 30 Dampfloks zu bewundern, einige davon noch im regelmäßigen Zugeinsatz. Einmal im Jahr findet auch ein größeres Dampflokfest in Verbindung mit einem Stadtfest statt. 6 km südlich der Stadt befindet sich das Zisterzienserkloster Obra.
  • 9 Zielona Góra internet wikipedia commons wikidata (Grünberg), Regierungssitz der Woiwodschaft Lebus, ist weithin bekannt für das größte Weinfest Polens (Winobranie). Es findet jedes Jahr im September statt. Die Stadt liegt ca. 44 Kilometer südlich. Auf halber Strecke durchquert man die Stadt 10 Sulechów internet wikipedia commons wikidata (Züllichau)
  • 11 Krosno Odrzańskie internet wikipedia commons wikidata (Crossen an der Oder), schließlich findet man im Süwesten (43 km). Hier gibt es die Ruine einer Piastenburg sowie die neugotische Andreaskirche von Karl Friedrich Schinkel.

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Winter: Die Cistercienser des nordöstlichen Deutschlands. Ein Beitrag zur Kirchen- und Culturgeschichte des deutschen Mittelalters; Bd. 2 / Vom Auftreten der Bettelorden bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Gotha, 1871.
  • Stephan Warnatsch: Geschichte des Klosters Lehnin 1180–154; Bd. 12.1 / Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser. Berlin: Lukas, 2000, ISBN 3-931836-45-2, S. 152.
  • Wolfgang F. Reddig ; Ulrich Knefelkamp, Wolfgang F. Reddig (Hrsg.): Kloster Paradies / Klöster und Landschaften. Zisterzienser westlich und östlich der Oder. Frankfurt (Oder): Skripvaz, 1999 (2. Auflage), ISBN 3-931278-19-0. Begleitband zur Ausstellung der Europa-Universität Viadrina
  • Ryszard Tomczak, Dariusz Śmierzchalski-Wachorz: Gościkowo-Paradyż. Pocysterski zespół klasztorny. Wrocław: Wydawnictwo ZET, 2001, ISBN 83-7364-027-4.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. Linde, Samuel Bogumił: Slownik jẹzyka polskiego; Bd. 5. 1812.
  2. Słyszeliście hejnał Świebodzina?: Świebodzin - Okolicenajbliższe.pl. In: Admin, Donnerstag, 16. März 2017.
Lebus
Woiwodschaft Lebus – Orte, Landschaften und Reiserouten
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