Uckermark

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Die hügelige und seenreiche Uckermark liegt im Nordosten Deutschlands. Der Hauptteil der Region liegt im Bundesland Brandenburg. Ein kleiner Teil mit Strasburg (Uckermark) befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern.

Karte von Uckermark
Die Uckermark ist ländlich geprägt

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Angermünde internet wikipedia commons wikidata. Die Altstadt mit ihrem historischen, restaurierten Stadtkern. Angermünde als staatlich anerkannter Erholungsort.
  • 2 Brüssow wikipedia commons wikidata facebook. - nördlichste Stadt der Uckermark.
  • 3 Fürstenberg (Havel) wikipedia commons wikidata. Wasserstadt Fürstenberg / Havel
  • 4 Prenzlau internet wikipedia commons wikidata. - ehemalige und jetzige Hauptstadt der Uckermark.
  • 5 Schwedt internet wikipedia commons wikidata. - größte Stadt der Uckermark; Industriestandort.
  • 6 Templin internet wikipedia commons wikidata

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Uckermark wurde im 6. Jh. von einem wendischen Volksstamm, den Ukranern (Uchri, Wucri), dann nach kurzer Abhängigkeit vom Deutschen Reich gegen Ende des 10. Jhs. von den Obotriten, um 1177 aber von den pommerschen Herzögen in Besitz genommen. 1250 wurde sie von den brandenburgischen Markgrafen Johann I. und Otto III. erworben, nach dem Aussterben der Askanier aber von Pommern und Mecklenburg besetzt. Letzteres blieb nur kurze Zeit im Besitz seines Anteils; den Pommern hatte jedoch erst Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg 1415 Prenzlau, Boitzenburg und Zehdenick entrissen, und nach langwierigen Fehden hatte Albrecht Achilles den Rest der Uckermark 1472 wieder mit der Mark vereinigt.

Sprache[Bearbeiten]

Als Mundart wird in der Uckermark das uckermärkische Platt gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Intercity-Halte sind die Bahnhöfe Angermünde und Prenzlau. Sie werden allerdings nur von einzelnen Zügen der Verbindungen Berlin – Stralsund/Rügen bzw. Usedom bedient (ein Zugpaar pro Tag, im Sommerhalbjahr häufiger). Häufige Verbindungen gibt es nur im Regionalverkehr: der RE 3 Berlin – Stralsund bzw. Schwedt bedient Angermünde, Prenzlau und Schwedt; die RB 12 verkehrt zwischen Berlin-Lichtenberg und Templin; die RB 66 führt von Berlin-Gesundbrunnen kommend über Angermünde in den Nordosten der Uckermark und über die polnische Grenze nach Stettin.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Uckermark wird von den Autobahnen A11 (BerlinStettin) und A20 (RostockPrenzlau) durchquert.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch die Uckermark führt der Radfernweg Berlin - Usedom.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Boitzenburg
Schaufassade der Marienkirche Prenzlau
  • 1 NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle, Blumberger Mühle 2, 16278 Angermünde. Tel.: +49 (0)3331 260 40, Fax: +49 (0)3331 50 00, E-Mail: wikipedia commons wikidata facebook. Besucherzentrum für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Ausstellung. Naturerlebnislandschaft. Schaugehege mit europäische Sumpfschildkröten. Restaurant. Architektur einem hohlen Baumstumpf nachempfunden. Geöffnet: Apr - Okt 10:00 - 17:00, Nov. - Mär 10:00 - 16:00. Preis: Erwachsene 4 €, Ermäßigt 3 €, Kinder 1 €, NABU Mitglieder frei, Familien 7 €.
  • Westernstadt Eldorado bei Templin
  • Historische Altstadt von Angermünde
  • 1 Marienkirche, Prenzlau wikipedia commons wikidata. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte, monumentale Hallenkirche wurde inzwischen weitgehend wiederhergestellt. Mit dem Ostgiebel übernimmt sie als eine der wenigen Kirchen der Backsteingotik den vollen Reichtum der Hochgotik in ihr Repertoire.
  • 1 Schloss Boitzenburg wikipedia commons wikidata. Herrensitz im Stile eines romantischen Märchenschlosses, nach der Wende aufwändig saniert. Es ist umgeben von einem prachtvollen englischen Landschaftsgarten, der von Peter Joseph Lenné gestaltet wurde. Heute wird das Schloss als Hotel genutzt.
  • 2 Eisenbahnmuseum Gramzow, Am Bahnhof 3, 17291 Gramzow. Tel.: +49 (0)39861 701 59, E-Mail: wikipedia commons wikidata facebook. Zu besichtigen sind nicht nur unterschiedliche Eisenbahnfahrzeuge, sondern auch Ausstellungen zum Gleisbau, Werkstattwesen, Betriebs- und Verkehrsdienst sowie technische Anlagen im Freigelände und Gebäuden. Merkmal: rollstuhlzugänglich. Geöffnet: Mitte Apr.-Ende Okt: Di-So 10:00-17:00. Preis: Erw. 4 €, Kinder 3 €, Familie (2 Erw.+2 Ki) 11 €, Mitfahrten auf Eisenbahnfahrzeugen zus. 1,50  .
  • 3 Klostermühle Boitzenburg, Mühlenweg 5 A, 17268 Boitzenburger Land OT Boitzenburg. Tel.: +49 (0)39889 236, E-Mail: commons wikidata facebook. In dem gut erhaltenen Fachwerkhaus der Wassermühle aus dem 13. Jahrhundert im Boitzenburg in der Uckermark, die seit dem Jahre 1978 Produktionsmuseum ist, kann der Besucher auch eine komplett eingerichtete Müllerwohnung kennenlernen. Geöffnet: Di–So 10:00–16:00 (1. Apr.–31. Okt.), 10:00–17:00 (1. Nov.–1. Apr.). Preis: 5 € (Erwachsene), 2,50 € (Kinder).
  • 4 Heimatmuseum Brüssow, Karl-Marx-Straße 16a, 17326 Brüssow. Tel.: +49 (0)39742 800 34, E-Mail: wikidata.

Aussichtspunkte und -türme[Bearbeiten]

  • 5-Seen-Blick - Abseits der großen Touristenpfade kann man hier die schöne Landschaft der Uckermark genießen. Der Aussichtspunkt liegt bei 53° 11′ 45″ N 13° 49′ 49″ O am Sträßchen zwischen den Dörfern Fergitz und Potzlow. Vom Wiesenhang auf etwa 40 m Höhe reicht der Landschaftsblick weit nach Norden und Osten in die Uckerniederung. Zu sehen sind 5 Seen, die in der etwa 25 m tiefer gelegenen Niederung liegen, daher der Name "5-Seen-Blick.". Der Rastplatz ist übrigens mit zwei offenen, überdachten "Bank-Tisch-Kombinationen" ausgestattet, die Schutz vor Regen bieten (bei nicht zu starkem Wind). Ein Panorama der weiten Aussicht ist hier auf Wikimedia Commons zu finden.
  • Aussichtsplattform des Bioramaprojekts am Wasserturm in Joachimsthal. Joachimsthal liegt am Südrand der Uckermark im Bereich des UNESCO Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Der Wasserturm wurde beim Umbau mit einem futuristischen, freistehenden Fahrstuhlturm versehen. Vom Dach des Turms kann man so den Rundblick über die weite grüne Wald- und Seenlandschaft genießen. Der Turm ist im Sommerhalbjahr gegen Eintritt zugänglich. Weitere Infos zur Natur der Region siehe auch Seite des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Gut Kerkow, Greiffenberger Str. 8, 16278 Kerkow. Tel.: +49 (0)333126290, E-Mail: facebook. Gutshof am Rande des Biosphärenreservats Schorfheide Chorin mit Erlebnispark, Kinderspielplatz und Hofladen.
  • Einige Seen wie Unteruckersee, Oberuckersee, Grimnitzsee und Kolpinsee eröffnen Bademöglichkeiten.

Kultur[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Rund um Angermünde werden im gesamten Oktober die Uckermärkische Nudlwochen gefeiert. Es gibt alles rund um die Kartoffel. Ursprünglich soll die Kartoffel Nodulus genannt worden sein, woraus man in der Uckermark Nudl machte.

Küche[Bearbeiten]

  • Kloppschinken ist eine Spezialität der Uckermark. Sieht aus wie ein Schnitzel besteht aber aus panierten Koch- oder Räucherschinken, der ein paar Stunden in Milch eingelegt wird, um ihn zu entsalzen.
  • Das Uckermärker Apfelbrot wird mit der Apfel, Rosinen und Nüssen in einer Kastenform gebacken. Man isst es mit Butter bestrichen.

Siehe auch: Essen und Trinken in Brandenburg

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Marc Dannenbaum, Joachim Nölte: Uckermark. Ein Wegbegleiter. Unterwegs auf dem Märkischen Landweg. Berlin: Edition Terra, 2018 (4. Auflage), ISBN 9-783981-24778-7.
  • Winfried Dittberner: Die Vogelwelt der Uckermark mit dem unterem Odertal und der Schorfheide. Galenbeck/Mecklenburg: Hoyer, 1996, ISBN 3-929192-14-4.
  • Erwin Nippert: Die Uckermark. Zur Geschichte einer deutschen Landschaft. Berlin: Brandenburgisches Verlags-Haus, 1996, ISBN 3-89488-103-8.
  • Volker Oesterreich, Hans Rudolf Uthoff: Uckermark und Schorfheide. Würzburg: Stürtz, 1998, ISBN 3-8003-1431-2.

Weblinks[Bearbeiten]

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