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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Geirangerfjord

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Der Geirangerfjord im Fylke Møre og Romsdal zählt zu den bekanntesten Fjorden Norwegens. Er ist zusammen mit dem Nærøyfjord Teil des Welterbes der UNESCO.

Geirangerfjord
Lage
Lagekarte von Norwegen
Geirangerfjord
Geirangerfjord

Orte[Bearbeiten]

Geiranger - der kleine Ort am Ende des Geirangerfjords ist die einzige Ortschaft (abgesehen von Almen) am ganzen Fjord. Er liegt 100 km von der eigentlichen Küste entfernt tief im Landesinneren - und dennoch können die Kreuzfahrtschiffe bis kurz vor das Ufer fahren. Von Geiranger selbst geht es in zahlreichen Serpentinen schwindelerregend in die Höhe, wenn man den Ort über die Straße wieder verlassen will.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Geirangerfjord ist einer der am weitesten ins Landesinnere führenden Fjorde Westnorwegens. Er ist ein Seitenarm des Sunnylvsfjords, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords. Mit 15 km ist er nicht sonderlich lang, mit 0,6 bis 1,3 km Breite aber auch nicht der schmalste aller Fjorde. Dass er dennoch Jahr für Jahr Ziel hunderter von Kreuzfahrtsschiffen ist und sogar die Postschiffe, die Hurtigruten, im Sommer ihre Route verändern und einen Abstecher bis nach Geiranger machen, liegt an der Abgelegenheit, der einzigartigen Geologie und der spektakulären Wasserfälle, die von den steilen, bis zu 1000 m hohen Felswänden herunterstürzen.

Anreise[Bearbeiten]

Wer nicht mit eigenem Fahrzeug oder im Rahmen einer Kreuzfahrt den Geirangerfjord besichtigen möchte, muss seine Anreise schon genau planen. Der Geirangerfjord ist nur von zwei Orten aus zugänglich, von Geiranger an seinem Ende und von Hellesylt am Ende des Sunnylvsfjordes. Beide Orte sind jedoch nicht ans Bahnnetz angeschlossen und haben auch keinen Flughafen.

  • Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich im etwa 110 km nördlich gelegenen Molde und im etwa 90 km westlich gelegenen Hovden.
  • Auf der Straße gibt es verschiedene Anreisewege:
    • Spektakulär ist sicher die Anfahrt aus Åndalsnes. Auf den 90 km bis Geiranger fährt man zuerst auf dem Rv 63 die berühmten Trollstigen hinauf, setzt mit einer Fähre über den Storfjord über und hat dann wieder eine Serpentinenstrecke hinab nach Geiranger zu bewältigen - einzigartige Landschaften auf der gesamten Fahrtstrecke inclusive.
    • Aus dem Jotunheimen oder dem Dovrefjell kommend fährt man etwa 95 km auf dem Rv 60 über Lom nach Geiranger. Hier fährt man auf der Hochebene auch im Sommer nicht selten an Schnee am Wegesrand vorbei und kann bei guter Sicht südlich der Straße bei Lom sowohl den Glittertind als auch den Galdhøpiggen erblicken, die beiden höchsten Berge Norwegens.
    • Aus dem Süden kommt man auf der E39 und dem Rv 15 nach Geiranger.
    • Wer von der Küste her zum Geirangerfjord anreisen möchte, wählt als Fahrtziel Hellesylt am Ende des Sunnylvsfjordes, von dem man aus mit der Autofähre nach Geiranger übersetzen kann. Diese Fähre ist auch ein empfehlenswerter Weg zur Weiterfahrt für alle, die über Geiranger an den Geirangerfjord angereist sind.
  • Mit dem Schiff hat man die einzige Möglichkeit, den Geiranger in seiner ganzen Schönheit zu erleben und die vielen Wasserfälle bei der Vorbeifahrt zu betrachten. Wer nicht unter die Kreuzfahrer gehen möchte, kann eine Kurztour mit den Hurtigruten buchen oder nimmt die Autofähre von Geiranger nach Hellesylt bzw. umgekehrt.
  • Fähre Geiranger - Hellesylt. Tel.: +47 57 75 72 00. Geöffnet: Fahrtzeit 90 Min., Juni - Aug. 8 Abfahrten täglich pro Richtung, erste Abfahrt jeweils 8 Uhr, letzte 18.30 Uhr. Außerhalb der Saison 4 Abfahrten täglich pro Richtung, erste Abfahrt Geiranger 8.00 Uhr, Hellesylt 9.30 Uhr, letzte Abfahrt Geiranger 17.00 Uhr, Hellesylt 18.30 Uhr. Preis: Auto + Fahrer 310 NOK, Erw. 155 NOK.
  • Hurtigruten. Tel.: +49 40 874 083 58 (Buchungskontakt in Deutschland). Nur die nordgehenden Schiffe der Hurtigruten laufen Geiranger an, in der Regel nur in den Sommermonaten. Geiranger wird dabei stets am 2. Tag mittags um 13.30 angelaufen, zwischen den Häfen Ålesund und Molde. Die Ausschiffung erfolgt dabei mit kleinen Booten, die Schiffe legen selbst also nicht an. Mehr Informationen: Hurtigruten.

Mobilität[Bearbeiten]

Mobilität am Fjord setzt, abgesehen von den unter Anreise beschriebenen Möglichkeiten, ein eigenes Boot oder Bergausrüstung und Abenteuerlust voraus. Geiranger ist der einzige bewohnte Ort am Fjord; die zahlreichen Almen, die sich in zum Teil spektakulärer Höhe an den Hängen des Fjordes befinden, sind heute unbewohnt. Sie waren und sind nur auf sehr steilen Pfaden, teilweise sogar über Leitern vom Fjordufer aus zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Fjord mit den gegenüberliegenden Fällen: links die sieben Schwestern, rechts der Freier
Die sieben Schwestern

Wasserfälle[Bearbeiten]

Die zahlreichen Wasserfälle von den Hängen sind die besonderen Sehenswürdigkeiten des Geirangerfjords. Einige von ihnen gelten als die schönsten Wasserfälle Norwegens. An ihnen stürzt das Regen- und Tauwasser von den Fjells oben auf den bis zu 1000 m hohen Felswände herunter. Voraussetzung für diese Naturspektakel ist allerdings, dass der vorhergehende Winter ausreichend Schnee mit sich brachte. In den seltenen Fällen, wo dies nicht der Fall war, und zum Ende des Sommers hin kann es schon vorkommen, dass die im Normalfall breiten und hohen Fälle zu kleinen Rinnsalen verkümmert sind.

  • De Syv Søstre - die Sieben Schwestern am nördlichen Fjordufer und der Freier kurz darauf auf der gegenüberliegenden Seite sind die bekanntesten Fälle und bieten auch eine dazu passende Geschichte: So soll der Freier nacheinander um die sieben Schwestern geworben haben, die alle ablehnten, woraufhin er seinen Kummer im Alkohol ertränkte, was in der Flaschenform des Wasserfalls ausgedrückt zu finden sein soll. Die Sieben Schwestern haben eine Fallhöhe von bis zu 250 m. Abhängig von Schneefall und Regenfällen sind nicht immer alle sichtbar, die beste Reisezeit für die Betrachtung der vollständig gefüllten Fälle ist Mai bis Juli.

Almen[Bearbeiten]

Skageflå - auf halber Höhe der Felswand auf einem kleinen Plateau gelegen ist die Alm am rechten Bildrand klein zu erkennen

Noch heute kann man die Gebäude zahlreicher alter Bauernhöfe an den ungewöhnlich steilen Hängen des Geirangerfjords sehen. Heute sind sie verlassen, aber noch immer legen sie Zeugnis davon ab, unter welch unglaublich mühseligen, aber gleichzeitig auch guten Bedingungen die Menschen am Fjord viele Jahrhunderte gelebt haben. Nur schwer zu erreichen und in einem oft lebensgefährlichen Umfeld (Schnee- und Geröllabgänge, Spalten im Boden und steile Abhänge) konnten durch die gegebenen landwirtschaftlichen Bedingungen (kleine Stücke mit guten Böden und bis zu 24 h Sonnenlicht im Sommer) dennoch gute Ernten erzielt werden, ausreichend Vorräte für die Herden im Winter erwirtschaftet und teilweise sogar Pfirsiche angebaut werden.

  • Skageflå - der bereits 1917 aufgegebene Bauernhof wird heute noch zu Schauzwecken bewirtschaftet und ist im Rahmen einer Wanderung zugänglich. Auf Skageflå befindet sich seit 2006 die Plakette, die den Geirangerfjord als Weltnaturerbe auszeichnet,

Wege und Aussichtspunkte[Bearbeiten]

  • Ørnevegen - die Adlerstraße ist Teil des Rv 63 in Richtung Eidsdal. Oberhalb der 11 Serpentinen bietet eine Plattform einen hervorragenden Ausblick auf den Fjord.
  • Flydalsjuvet - Aussichtspunkt für "Postkartenmotive" vom Geirangerfjord
  • Dalsnibba - der Aussichtspunkt wird über den sogenannten Nibbevegen erreicht

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

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