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Nakhon Ratchasima

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Nakhon Ratchasima (thailändisch: นครราชสีมา), umgangssprachlich meist Korat genannt, ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Nordostthailand.

Thao Suranaree Statue
Nakhon Ratchasima
Provinz Nakhon Ratchasima
Einwohner 150.768
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Lage
Lagekarte von Thailand
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Nakhon Ratchasima

Hintergrund[Bearbeiten]

Nakhon Ratchasima lag lange Zeit im Grenzgebiet zwischen den siamesischen Reichen und dem von Angkor aus beherrschten Khmer-Reich. Mehrmals wurde es mal von der einen, mal von der anderen Seite erobert. Erst seit 1756 ist es dauerhaft unter siamesischer/thailändischer Herrschaft. Es gilt als das „Tor zum Isan“, ist eine der größten und wirtschaftlich bedeutendsten Städte der Nordostregion. Die Kultur ist aber noch eher zentralthailändisch geprägt. Es wird also weder Isan-Dialekt gesprochen, noch nach der typischen Isan-Küche gekocht.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Bangkok 260 km
Khon Kaen 192 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nakhon Ratchasima hat zwar einen Regionalflughafen, es werden aber (Stand November 2015) keine Linienverbindungen angeboten. Wahrscheinlich liegen die großen Bangkoker Flughäfen zu nahe als dass sich das lohnen würde. Der internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi ist 260 km entfernt (auf der Straße 3–4 Std). Etwas näher sind noch die Regionalflughäfen in Buriram (160 km; 2–2½ Std.) und Khon Kaen (200 km; 2½ Std).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof der Stadt stellt einen wichtigen Knotenpunkt an der Nordostlinie der thailändischen Eisenbahn dar. Von/nach Bangkok gibt es täglich zehn Verbindungen, die schnellste braucht laut Plan 4:15 Stunden. In die andere Richtung geht es entweder über Buriram und Surin nach Ubon Ratchathani oder über Khon Kaen und Udon Thani nach Nong Khai. Aktueller Fahrplan und Preise

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Bangkoks nördlichem Busbahnhof Mo Chit gibt es in dichter Folge Fernbusse nach Nakhon Ratchasima (mehrere pro Stunde). Sie brauchen knapp vier Stunden und kosten – je nach Wagenklasse – 171 oder 220 THB. Direktverbindungen gibt es außerdem in praktisch alle Provinzhauptstädte in der Isan-Region sowie von/nach Nordthailand (Chiang Mai, Chiang Rai, Nakhon Sawan, Phitsanulok; Nakhonchai Tour), Ostthailand (Chon Buri, Pattaya, Rayong, Chanthaburi; Sri Mongkol, Wisavakolsana oder Nakhon Chai) und Südthailand (Hua Hin, Hat Yai, Phuket; Piya Tour bzw. Shinnakeart Korat) sowie zur birmanischen (Mae Sai) und kambodschanischen Grenze (Aranyaprathet).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Gut ausgebaute Fernstraßen (Nationalstraße 2 – „Straße der Freundschaft“) verbinden Korat mit Bangkok (Fahrtzeit 3 bis 4 Stunden) und Khon Kaen (2½ bis 3 Stunden).

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  1. Statue von Thao Suranari (Khun Ying Mo) – Das Denkmal erinnert an die Lokalheldin, die während der Herrschaft König Ramas III. Gattin des Gouverneurs von Korat war. Im Jahr 1826 soll sie eine entscheidende Rolle bei der Abwehr eines Einmarsches laotischer Truppen unter König Anuvong gespielt haben; 1934 errichtet, beherbergt die Statue die Asche der von der örtlichen Bevölkerung hochverehrten Frau. Hintergrund im Wikipedia-Artikel.
  2. Wat Sala Loi – die buddhistische Tempelanlage am Ufer des Maenam Thakhong, im Stil einer chinesischen Dschunke erbaut.
  3. Wat Payap - neu erbaute Tempelanlage im alten Ayutthaya-Stil mit einem buddhistischen Rad (Dharmachakra) aus Sandstein und einer Pagode mit fünf Dächern in chinesischem Stil.
  4. Sao Lak Mueang – Schrein zur Verehrung des „Nabels der Stadt“ und angenommener Sitz der Stadtgeister
  5. Festung und Stadttor – das wiederaufgebaute Tor Pratu Chumphon und die Wassergräben (mit Fontänen und anderen Wasserspielen) vermitteln einen guten Eindruck von der einstigen Anlage, die ein Stadtgebiet von 1,7 km x 1,5 km umfasste.
  6. Ban Kho mit Prasat Hin Wat Phanom Wan - Ruinenfelder der Khmer, bereits vor dem 10. Jahrhundert erbaut; etwas außerhalb der Stadt gelegen (ca. 18 km östlich des Zentrums)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

The Mall
  • The Mall Nakhon Ratchasima. Größtes Einkaufszentrum der Nordostregion.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Vorwahl 044

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Wat Prasat Hin Non Ku, beachtenswerter Khmer-Tempel, der auf einer quadratischen Terrasse angelegt ist, mit Skulpturen aus dem 10. Jahrhundert; ca. 37 km westlich
  • Geschichtspark Phimai, bedeutende und recht gut erhaltene Ruinenstadt aus der Angkor-Epoche (11./12. Jahrhundert), ca. 60 km nordöstlich
  • Khao-Yai-Nationalpark, ca. 110 km südwestlich
  • Tab-Lan-Nationalpark, ca. 110 km südlich

Literatur[Bearbeiten]

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