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Minden

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Minden ueber weser von norden.jpg
Minden
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner
81.598 (2015)
Höhe
42 m
Tourist-Info+49 571 8 29 06 59
www.minden-erleben.de/tourismus/index.php/de/
Lage
Lagekarte von Nordrhein-Westfalen
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Minden

Minden ist eine ostwestfälische Stadt an der Weser in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt blickt auf eine über 1200 jährige Geschichte zurück und wird unter anderem vom Wasserstraßenkreuz geprägt, das von Weser und Mittellandkanal gebildet wird. Nicht weit entfernt bei Porta Westfalica ist der Durchbruch der Weser durch das Wiehen-/Wesergebirge zu finden. Über Minden führt die Straße der Weserrenaissance.

Hintergrund[Bearbeiten]

798 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt, somit war im Jahr 1998 die 1200-Jahr-Feier der Stadtgründung. 977 wurde das Markt-, Münz- und Zollrecht verliehen. 1648 fiel das ehemalige selbständige Fürstbistum Minden an das Kurfürstentum Brandenburg. 1815 bestimmte das Königreich Preußen Minden zum Verwaltungsmittelpunkt des neugebildeten preußischen Regierungsbezirks Minden. 1915/16 wurde die Stadt durch den Mittellandkanal bzw. durch das Wasserstraßenkreuz an das europäische Kanalwegesystem angeschlossen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

MIt einem Verkehrsflugzeug ist Minden am ehesten über den Flughafen Hannover zu erreichen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof mit einem Hauch von Weserrenaissance

Der Mindener Bahnhof liegt an den Hauptverbindungen Köln–Ruhrgebiet–Berlin und Amsterdam–Berlin, sowie an der Weser-Aller-Bahn von Minden nach Nienburg. Der Bahnhof ist Haltepunkt für Züge des Nah- und Fernverkehrs (ICE-, IC-Züge). Züge der DB-Regio fahren nach Braunschweig über Hannover, nach Rheine über Osnabrück und nach Bielefeld über Herford. Es besteht weiterhin eine S-Bahnverbindung über die Linie S1 über Bückeburg, Wunstorf und Seelze nach Hannover. Am Bahnhof befindet sich ein Omnibus Bahnhof mit zahlreichen regionalen Buslinien sowie der Stadtbuslinie. Von hier aus kann man auch die Innenstadt und den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) schnell erreichen. Auf dem Bahnhofsvorplatz befinden sich zudem Taxen. Der Bahnhof ist barrierefrei gestaltet. Im Bahnhofsbereich gibt es weiterhin eine Fahrradstation.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Linienbusverbindungen bestehen unter anderem in die Gemeinden Bad Oeynhausen, Lübbecke, Espelkamp und Petershagen. Da die Stadt dem Verkehrsverbund OstWestfalenLippe (Tarif: Der Sechser) angehört, sind sowohl die Fahrkarten des Schienenverkehrs als auch die Tickets des NRW-Tarifes auch im Stadtbus gültig. Der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) liegt im Südwesten der Innenstadt zwischen Klausenwall und Lindenstraße. Von hier aus kann man fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt schnell zu Fuß und auch die Umgebung der Stadt per Bus erreichen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

In der Nähe liegen die Autobahnen A 2 und A 30. Die Stadt wird von den Bundesstraßen 65 und 61 durchkreuzt. Östlich des Stadtgebietes verläuft die Bundesstraße 482 von der A 2 in Richtung Nienburg/Weser. Der Stadtkern ist von einer durch die B 61 gebildeten inneren, (nahezu vollständig) vierspurigen und einem äusseren Ring umgeben.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Weser ist ab Minden stromab eine stärker genutzte Wasserstraße. Die Mindener Fahrgastschifffahrt bietet Ausflugsfahrten auf der Weser und Fahrten durch das Wasserstrassenkreuz an.

Für Wasserwanderer ist die Weser ein hervorragendes Revier.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Zu Fuß[Bearbeiten]

In Minden beginnt der Sigwardsweg, ein alter Pilgerweg im Bistum Minden.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Stadt bietet mit 13 Linien ein gut ausgebautes Omnibusnetz. Die Innenstadt ist Fußgängerzone. In der Altstadt ist man idealerweise zu Fuß unterwegs.

Die Anreise kann mit der Bahn erfolgen, am Bahnhof wartet der Stadtbus der zum zentralen ZOB fährt, von dort geht es im Taktverbund sternförmig zu den weiteren Zielen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Dom zu Minden[Bearbeiten]

Das größte Sakralbauwerk ist der Mindener Dom Sankt Gorgonius.

Namensgeber Sankt Gorgonius

Der auch Gorgonius von Rom genannte Heilige ist ein Märtyrer der katholischen Kirche. Er hat um 305 in der Christenverfolgung unter Diokletian in Rom den Märtyrertod erlitten. Der Legende nach soll Gorgonius in einem frühchristlichen Friedhof an der römischen Via Labicana bestattet worden sein.

Das ursprüngliche Bauwerk ist eine Saalkirche aus dem 8. Jahrhundert die auf dem sogenannten Domhügel errichtet wurde. Im Laufe der Zeit wurde diese Kirche durch ein dreischiffiges Langhaus mit Ostquerhaus und Chor ersetzt. Der Dom in seiner heutigen Form entstand bis zum Ende des 13. Jahrhunderts mit der sich an das spätromanische Chorjoch anschließenden gotischen Halle. Das Gebäude wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach wieder rekonstruiert, sodass die ursprüngliche Form wieder hergestellt ist. Im Inneren besticht der Dom durch die Maßwerkfenster in der Halle und durch das Replik der 1909 an das Bodemuseum in Berlin verkauften Goldenen Tafel die als eines der bedeutendsten Werke der deutschen Gotik war. Sie wurde und wird als Hochaltar eingesetzt.

Die Kirchen in Minden
Der Mindener Dom

Weitere bedeutende Kunstwerke sind in der Domschatzkammer ausgestellt. Darunter das aus dem Jahr 1070 stammende Mindener Kreuz, der Petrischrein von 1071 und die Silbermadonna aus dem Jahr 1230.

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag von 8:30 Uhr bis 17:45 Uhr
Turmbesteigungen finden jeweils am 1. und 3. Samstag im Monat um 11.00 Uhr statt.

Führungen:

Nach Vereinbarung über das Dompfarramt. Anmeldung unter der Telefonnummer: 0571/83764100
Preise:
Gruppen bis 10 Personen pauschal 20 €
Gruppen ab 10 Personen pro Person 2 €
Schulklassen kostenlos

Öffnungszeiten der Domschatzkammer:

Montag: geschlossen Dienstag: 10:00-12:00 Uhr Mittwoch: 15:00-17:00 Uhr Donnerstag: 10:00-12:00 Uhr Freitag: 15:00-17:00 Uhr Samstag: 10:00-12:00 Uhr Sonntag: 10:00-12:00 Uhr

Website: http://www.dom-minden.de/

Weitere Kirchen[Bearbeiten]

  • St. Simeoniskirche aus dem 13. Jahrhundert
  • St. Mauritiusklosters der Benediktiner aus dem Jahr 1042
  • St. Johannis Kirche aus dem 12./13. Jahrhundert
  • St. Martini Kirche aus dem Jahr 1029
  • Petri Kirche aus dem Jahr 1743

Bauwerke[Bearbeiten]

Das alte Rathaus[Bearbeiten]

Das alte Rathaus in Minden wurde 1260 im gotischen Stil erbaut. Es sollte einen repräsentativen Bau zur Darstellung der gestärkten politischen Macht des Rates gegenüber dem Bischhof sein. Das alte Rathaus lieg im Zentrum der Stadt, ganz in der Nähe des Doms an der Martinitreppe. Vor dem Rathaus befindet sich der Marktplatz. Das neue Rathaus wurde an den Altbau angebaut und beheimatet noch heute den Stadtrat der Stadt Minden. Besonders hervorzuheben ist der Laubengang der sich um das alte Rathaus herumzieht.

Alte Münze[Bearbeiten]

Bauwerke in Minden
Das Alte Rathaus

Die Alte Münze ist ein Bauwerk, das 1260 entstanden ist. Man findet es in der Brüderstraße 2 ganz in der Nähe der St. Martini Kirche. Es ist im stil der Gotik gebaut, es enhält aber auch Elemente der Spätrenaissance. Man nimmt an, dass es als Haus des früheren Munzpräger von Minden diente, da man bei Ausgrabungen eine große Anzahl von Münzen fand. Heute beheimatet das Haus das Restaurant Alte Münze, das griechische Küche bietet.

Proviantmagazin[Bearbeiten]

Das Proviant-Magazin entstand 1835 als Lager für Lebensmittel der preussischen Armee in der Festung Minden. Es wurde im Stil der Neuromanik erbaut. Die Fassade wurde Minde Sandstein aus dem Wiehengebirge verkleidet. Man findet es oberhalb der Martinitreppe am Martinikirchhof. Heute behaimatet das Proviant-Magazin das Weserkolleg, eine Abendschule, in dem man verschiedene Schulabschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg ereichen kann.

Martinitreppe[Bearbeiten]

Die Martinitreppe verbindet die Ober- und die Unterstadt Mindens miteinander. Vom Rathaus beginnend steigt sie nach Westen zum Proviant-Magazin empor. Man kommt über die Martinitreppe also von der Fußgängerzone in die Obere Altstadt. Von der Martinitreppe aus hat man eine sehr gute Aussicht auf den Marktplatz von Minden. Diese Aussicht sollte man sich nicht entgehen lassen.

Fischerstadt[Bearbeiten]

Am westlichen Weserufer befindet sich nördlich der Weserbrücke die Fischerstadt. Diese mittelalterliche Siedlung entstand im 16. und 17. Jahrhundert und wurde, wie es der Name schon sagt, von Fischern besiedelt. Die Fischerstadt war befestigt. Auch das Ufer der Weser wurde mit einer Steinmauer geschützt. Die Siedlung besteht fast ausschließlich aus Fachwerkhäusern. Die Wesermauer ist heute noch erhalten. Ein Besuch in der Fischerstadt lohnt sich auf jeden Fall.

Weserrenaissance[Bearbeiten]

Die Weserrenaissance ist ein heute anerkannter eigenständiger Baustil. Auch in Minden findet man einige Bauwerke, die aus dieser Zeit stammen und die wesentlichen Merkmale dieses Stils auch sehr schön zeigen. Sie gehören zwar nicht zu den Hauptbauwerken der Weserrenaissance, aber sind dennoch sehr eindrucksvoll anzusehen, da sie sehr gut erhalten sind.

Wesermühle[Bearbeiten]

Im Raum um Minden herum befinden sich einige schöne, restaurierte Mühlen. Eine ganz besondere Mühle stellt die Schiffsmühle an der Weser dar. Die ist auch vollständig restauriert und in Betrieb. Man findet sie am Weserufer etwas südlich der Fußgängerbrücke.

Wasserstraßenkreuz Minden[Bearbeiten]

Blick über den Mittellandkanal auf die Schleusentürme
  • Kanalbrücken
    • alte Kanalbrücke - 1907 erbaut; steht unter Denkmalschutz
    • neue Kanalbrücke - 1998 fertiggestellt; mit ihrem Bau wurde die Engstelle im Mittellandkanal beseitigt.
    • Aussichtsplattform - Sie befindet sich auf der "Kanalinsel" zwischen beiden Brücken
  • Schachtschleuse - die 95 m lange Schleuse ist 10 m breit und besitzt ein Hubhöhe von 13 m. Sie verbindet den Kanal mit der Weser. Fahrgastschiffe durchfahren die Schleuse auf den Besichtigungsfahrten. Die Besichtigung der Schleuse ist im Eintritt des Informationszentrums enthalten.
  • Rundweg "Wasserstraßenkreuz" - Der 4 km lange Rundweg führt ab der Schachtschleuse durch das Wasserstraßenkreuz. Informationstafeln stellen die einzelnen Bauwerke vor.
  • Informationszentrum des Wasser -und Schifffahrtsamtes Minden an der Schachtschleuse: Das Zentrum informiert über:
    • Ausstellung zum Wasserstraßenkreuz
    • Sammlungen zur Weser, Mittellandkanal und über Binnenschifffahrt
    • Vorstellung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
    • thematische Ausstellung über Wasserstraßen (u. a. Binnenschiffahrt, Energieerzeugung, Sportschifffahrt)
    • Öffnungszeiten: 01.04 - 31.10: täglich 9:00 - 17:00 Uhr, sonn- und feiertags 9:00 - 18:00 Uhr, im Winter nur Schachtschleuse: 9 - 16 Uhr.
    • Eintritt: Erwachsene 1,50 €, Kinder 0,80 € (Stand 09-2011)

Museen[Bearbeiten]

Museen in Minden
Das Geschichtsmuseum

Preußen-Museum[Bearbeiten]

Das wichtigste Museum in Minden ist das Preußen-Museum. Das Preußen-Museum teilt sich in den rheinischen Teil, den man in Wesel findet und den westfälischen Teil, das Museum in Minden. Das Museum ist in dem ehemaligen Gebäude der preußischen Defensionskaserne untergebracht. Es liegt am Simeonisplatz. Das 1829 erbaute Gebäude wurde 1995 komplett saniert und neu gestaltet. Eröffnet wurde das Museum 1999. Das Museum erzählt von der preußischen Geschichte in der Garnisionsstadt Minden, zeigt sehr viele Originalexponate und stellt einen Überblick über diesen Teil der Geschichte der Stadt aus.

Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde[Bearbeiten]

Das Museum befindet sich in der Oberstadt von Minden. Es ist in der sogenannten Museumszeile untergebracht, die sich in der Nähe der St. Martinikirche befindet. Auf mittlerweile über 1000 Quadratmetern werden Exponate aus der Geschichte der Stadt gezeigt.

Kaffeemuseum[Bearbeiten]

An das Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde angeschlossen ist das Kaffeemuseum. Hier werden Exponate aus der über 100-jährigen Geschichte der Firma Melitta gezeigt.

Puppenmuseum[Bearbeiten]

Ganz in der Nähe befindet sich das privat geführte Puppenmuseum. Hier werden Puppen aus verschiedenen Epochen gezeigt. Wichtigste Einnahmequelle ist das sehr schöne im Museum integrierte Café, in dem man sich auch ohne Museumsbesuch gut aufhalten kann.

Parks[Bearbeiten]

Der Schwanenteich

Botanischer Garten[Bearbeiten]

Der botanische Garten von Minden liegt westlich der Innenstadt. Die Anlage wurde 1998 komplett umgestaltet und neu ausgerichtet. Anlaß war die 1000 Jahr Feier der Stadt. Das Gelände ist der ehemalige Stadtfriedhof von Minden, der aber auf den Nordfriedhof verlegt wurde. Der botanische Garten ist auch in das Glacis integriert und ist so Teil der "grünen Lunge" der Stadt. Der Garten bietet Erholung und Entspannung. Besonders auffällig ist der Baumbestand mit teilweise sehr alten Bäumen über die man auch Informationen bekommen kann.

Glacis[Bearbeiten]

Das Glacis hat seinen Namen von der ehemaligen Stadtbefestigung, die die Stadt Minden bis zur modernen Kriegsführung umschloß. Die Festungsanlagen wurden, als sie nutzlos geworden waren, weitgehend abgerissen. Die entstandenen Freiflächen wurden allerdings nicht wieder bebaut, sondern als Parkanlage umgestaltet. So umschließt die alte Stadt Minden ein Ring aus einer Parkanlage, den man auch die "grüne Lunge" der Stadt nennt. Im Bereich, wo das Glacis an die Weser grenzt befindet sich der Schwanenteich. Hier kann man im Winter Schlittschuh laufen und im Sommer kann man hier herrlich entspannen.

Weseraue[Bearbeiten]

Westlich der Weser kann man direkt am Fluß herrlich spazieren gehen. Die Weseraue lädt ein. Die unbebauten Flächen sind schön gestaltet, man kann im Wald oder direkt an der Weser entlang gehen. Hier befindet sich auch der Weserradweg. Auch die Weseraue ist in das Glacis integriert.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Spaziergang durch die Altstadt[Bearbeiten]

Minden Altstadt und Fußgängerzone
In der Altstadt

Wenn man in Minden ist, sollte man es auf keinen Fall verpassen, einen ausgedehten Spaziergang durch die Altstadt zu machen. Sie liegt Nordöstlich der Fußgängerzone, etwas höher als diese. Man sagt auch Oberstadt dazu. Wenn man an einem Wochentag hier ist, dann sind die Gassen der Altstadt leer, man kann fast alleine über das Kopfsteinpflaster gehen, Autos sind auch nur sehr selten. So kann man die Altstadt am besten genießen. Am Wochenende und an Feiertagen ist es voller, weil sich dann viele Touristen hier einfinden, die die Altstadt besichtigen wollen. In der Altstadt findet man neben vielen urigen Kneipen auch kleine Museen, wie das Puppenmuseum, die schön zurecht gemacht sind und sehr viel Interessantes bieten. Viele Fachwerkhäuser sind noch in einem sehr originalen Zustand erhalten, es gibt zahlreiche enge Gassen und kleine Plätze. Dazu findet man hier die Petri Kirche, die Marienkirche (Die Klosterkirche), St. Martini Kirche und die Simeons Kirche mit den dazugehörigen Anlagen.

Kultur[Bearbeiten]

Das Stadttheater

Stadttheater[Bearbeiten]

Das Stadttheater Minden ist schon über 100 Jahre alt. Man findet es zwischen Weser und Klausenwall an der Weserglacis. Das Gebäude entstand 1908 im Stil des Neubarock. Das Theater hat kein eigenes Ensemble. Aber es produziert durchaus eigene Stücke, die dann von inem für das Stück zusammengestellten Ensemble gespielt werden. Dazu werden Theater-Tourneen untergebracht, aber auch als Konzertsall wird der Bau genutzt. Im Saal finden über 500 Zuschauer Platz.

Kabarett[Bearbeiten]

Minden ist sehr bekannt für seinen Kabarett und Kleinkunstveranstaltungen. Diese sind ausschließlich privat finanziert und finden im Kulturzentrum BÜZ und im Theater am Weingarten statt. Sehr bekannt sind die Mindener Stichlinge. Es handelt sich um ein Amateurkabarett mit wechselnden Besetzungen. Bekanntestes Mitglied war sicher Sabiene Leutheusser-Schnarrenberger.

Einkaufen[Bearbeiten]

Minden verfügt über eine schöne Fußgängerzone, die in der Unteren Altstadt zu finden ist. Hier findet man alles, was man in einem Mittelzentrum erwartet. Dabei hat man die Geschäfte sehr schön in die alte Architektur aus den verschiedensten Epochen integriert. Hier kann man nicht nur einkaufen, sondern auch in schön angelegten Cafés und Restaurants sitzen, die auch Plätze unter freien Himmel anbieten. Das Einkaufen ist hier sehr entspannt. Ganz nebenbei kann man auch die herrlichen Gebäude bewundern, die man hier findet. In der Nähe Fußgängerzone befindet sich auch der Marktplatz bei der Martini Kirche auf dem am Dienstag, Donnerstag und Samstag von 07:00 bis 13:00 Uhr der Wochenmarkt stattfindet. Hier erhält man alles Mögliche, was in der Region um Minden so produziert wird. Frisches Gemüse, Fleisch- und Molkereiprodukte, halt alles, was man so auf einem Wochenmarkt finden kann. Am Freitag findet der Wochenmarkt auf dem kleinen Domhof zwischen 14:00 und 18:00 Uhr statt.

  • Werksverkauf der Firma Melitta. Kaffee, Filtertüten und weitere Produkte von Tochterfirmen (u.a. Swirl, Toppits) und anderen Unternehmen (u.a. Bahlsen, Leifheit). 1 Melitta, Ringstraße 99, 32427 Minden (Zufahrt über Drabertstraße). Tel.: (0)571 860, Fax: (0)571 861810, E-Mail: . Geöffnet: Montag geschlossen, Dienstag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr, Samstag von 09:00 bis 13:00 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Wenn man so durch die Innenstadt von Minden spaziert, dann fällt auf, dass es fast an jeder Ecke einen Dönerladen gibt. Und ist es nicht Döner, dann dominieren die italienischen Restaurants. Dazu findet man allerhand Bäckerei- und Konditoreibetriebe, die auch Kaffee in allen seinen modernen Formen anbieten. Viele halten auch Plätze unter freiem Himmel bereit. Auch Eiscafés sind vorhanden, auch hier kann man auf der Straße sitzen, wobei das Ambiente manchmal doch als nicht sehr gelungen bezeichnet werden kann. Man muss sich einfach etwas Schönes heraussuchen.

Mein persönlicher Tipp ist ein winziger chinesischer Imbiss. Er liegt am Eingang der Bäckerstraße, wenn man von der Weserbrücke kommt. Er ist schnell zu übersehen, denn er wird von anderen Betrieben eingerahmt. Man kann auch hier, allerdings grenzwertig, draußen sitzen, die Plastik-Stühle sind aber alles andere als einladend. Geht man in den Imbiss hinein, dann wird man von dem doch besonderen Ambiente überrascht. Der sehr schmale Raum bietet nur Platz für wenige Personen, ist aber sehr gediegen und gemütlich, einschließlich einer Treppe, die in den Wohnbereich der Angestellten führt. Auch wenn man nur wenig Blick nach draußen hat, ist es urgemütlich. Gereicht werden die üblichen chinesischen Speisen. Man kann zusehen, wie der Koch die Zutaten in den Wok schmeißt und die Mahlzeit zubereitet. Dazu ist das Essen sehr preisgünstig. Chop-Suey mit Schweinefleisch kostet 5 Euro, der Geschmack ist wie man es erwartet und die Portionen sind mehr als angemessen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Eine Eckkneipe in der Altstadt

Wer urige, rustikale Kneipen mag, der ist in der Altstadt von Minden sicher gut aufgehoben. Hier findet man so einige Kneipen, die sehr einladend sind, um einen schönen Abend zu verbringen. Man hat schon fast die Qual der Wahl. Die Kneipen liegen dabei nicht alle auf einem Fleck, sondern verteilen sich über die ganze Altstadt. Man kann also auch einen schönen Kneipenbummel machen, bei dem man gleichzeitig die Altstadt bei Nacht besichtigen kann.

Für Freunde der aktuellen Charts ist die Musikbox ein guter Tipp. Man findet sie an der Portastraße 69, im Süden der Stadt, ganz in der Nähe von der B 61. Mag man es noch eine Ecke härte, dann ist Der Bunker vielleicht eine Alternative. Hier werden Hardrock und Heavy Metal Töne gespielt. Man findet ihn zwischen Parstraße und Königswall im Westen der Innenstadt. Leise Töne werden im Jazz Club gespielt. Neben Jazz kommen auch leichte Rock Acts auf die Bühne.

Unterkunft[Bearbeiten]

4 Sterne[Bearbeiten]

  • Lindgart Hotel (ehemals Holiday Inn), Lindenstraße 52 (westlich des Weserstadions, südlich der Innenstadt).

3 Sterne[Bearbeiten]

  • Hotel Bad Minden, Portastraße 36 in der Nähe der Einmündung der B 65 von Westen auf die B 61.
  • Hotel Kronprinz, Friedrich Wilhelmstraße 1-3, ganz in der Nähe des Bahnhofes.

2 Sterne[Bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten]

  • Hotel Zur Stemmer Post, Stemmer Landstraße 152, im Nordwesten, Ortsteil Stemmer.
  • Wohnmobilstellplatz, auf Kanzlers Weide am östlichen Weserufer. Typ ist Gruppenbezeichnung

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Beschilderung

Die Ausschilderung der Mindener Innenstadt ist sehr touristenfreundlich gestaltet, so dass es kaum Probleme darstellt, alle Sehenswürdigkeiten aufzufinden. Wegweiser sind eigentlich überall zu finden und erleichtern so die Orientierung.

In der Innenstadt ist darüber hinaus freies WLAN verfügbar.

Ausflüge[Bearbeiten]

... in die anderen Städte in der Region Ostwestfalen-Lippe, nach Hannover, Dortmund, in andere Regionen Deutschlands oder auch in die Niederlande.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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