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Wasserwandern auf der Weser

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Die Wasserwanderroute auf der Weser führt von Hann. Münden über Minden nach Bremerhaven zur Mündung der Weser in die Nordsee.

Hintergrund

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Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser

Die Weser gilt als einer der beliebtesten Paddelflüsse in Deutschland. Aufgrund der idealen Bedingungen - im Bereich der Oberweser mit einer Fließgeschwindigkeit von 4-5km/h und frei von Wehren und Umtragestellen - ist sie auch für Anfänger ein geeignetes Revier. Die Weser ist jedoch nicht nur mit Kanadiern oder Kajaks gut zu befahren, sie ist auch für Ruderer geeignet. Daneben ist die Weser auch für Motorboote freigegeben.

Weser in Hameln

Die Oberweser von Hann. Münden bis Minden ist ohne Behinderungen durch Wehre zu befahren, daher bieten sich sämtliche Orte als Einsatzstellen an, abhängig davon, wie lange man seine Tour ausdehnen möchte. Von Halbtagestouren mit Rücktransport des Bootes durch den Bootsverleiher bis hin zu einer selbstorganisierten mehrwöchigen gemütlichen Befahrung der Oberweser und ggf. weiter Richtung Mittelweser hat man hier alle Möglichkeiten.

Die abwechslungsreiche Landschaft des Wesertals, das die letzten Höhenzüge vor der norddeutschen Tiefebene durchschneidet, macht die Fahrt auf der Oberweser ebenso reizvoll wie die vielen sehenswerten kleinen Dörfer, Fachwerkstädte, ehemalige Klosteranlagen und Denkmäler am Ufer. Thematisch begleitet die Deutsche Märchenstraße die Oberweser auf längeren Abschnitten, das Wesertal war aber auch Entstehungsort zahlreicher Sagen und Mythen, an die in den anliegenden Orten bis heute erinnert wird.

Weser in Bremen

Als Mittelweser wird die Weser in ihrem Abschnitt von Minden bis zum Bremer Weserwehr bezeichnet. Hier sind einige Staustufen und Schleusenkanäle zu überwinden.

Blick auf die Außenweser bei Bremerhaven

Ab Bremen wird die Weser bis zur Mündung in die Nordsee als Unterweser bezeichnet, der Mündungsbereich in der Nordsee dann als Außenweser. Hier trifft man als Bootsreisender auf Tidenhub und starke Befahrung durch Berufsschifffahrt, so dass sich hier zusätzliche Herausforderungen stellen und mehr Erfahrungen und Kenntnisse erforderlich sind.

Vorbereitung

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Bootsmaterial: Wer kein eigenes Boot besitzt, wird sich an einen der Bootsverleiher wenden, die insbesondere an der Oberweser zahlreich vertreten sind. Hier sollte man darauf achten, dass man eine gründliche Einweisung in Material, Befahrensregeln und ggf. auch die Einhaltung von Befahrensverboten in Schutzgebieten erhält. Bekommt man diese als unerfahrener Paddler nicht, sollte man sich einen anderen Bootsverleiher suchen!

Ausrüstung: Die erforderliche Ausrüstung hinsichtlich Kleidung, Sicherheitsausrüstung, Proviant etc. ist natürlich in hohem Maße von den eigenen Ansprüchen wie der Dauer der Tour abhängig. Wer sich auf eine mehrtägige Paddeltour mit Selbstversorgung begibt, wird natürlich eine größere Menge an Ausrüstung benötigen als Paddler auf einer Halbtagestour mit Einkehr im Biergarten. Für Ausrüstungshinweise sind die einschlägigen Fachforen wie die des Deutschen Kanu-Verbands oder das Faltbootwiki hilfreich. Im Interesse der eigenen Sicherheit wie der möglicher Retter ist das Tragen einer Schwimmweste bzw. Schwimmhilfe auch auf einem Gewässer wie der Weser anzuraten.

Übernachtung und Verpflegung: Die meisten Wasserwanderer, die auf eine längere Tour auf die Weser paddeln gehen, nehmen eine Campingausrüstung mit. Wer mit eigenem Zelt reist, hat insbesondere an der Oberweser reichlich Möglichkeiten für die Übernachtung. Zahlreiche Campingplätze haben sich auf die Kanuten ebenso eingestellt wie die meisten Bootsvereine, die gegen eine geringere Gebühr als die Campingplätze und teilweise nur auf Voranmeldung Bootsreisenden die Übernachtung auf dem Vereinsgelände, ggf. auch im Bootshaus ermöglichen. Die Übernachtungsmöglichkeiten für Bootsreisende mit Zelt werden in diesem Artikel ebenso aufgelistet wie Gastronomie und Berherbergungsbetriebe außerhalb von Ortschaften direkt am Fluss. Wer eine feste Unterkunft bevorzugt, findet entsprechende Informationen in den verlinkten Ortsartikeln.

Die Dichte der Übernachtungsmöglichkeiten nimmt ab Hameln rapide ab, ab Minden werden für Reisende mit Zelt die erforderlichen Etappen zur nächsten offiziellen Übernachtungsmöglichkeit dann z.T. recht lang, so dass über Alternativen nachgedacht werden muss.

Gelbe Welle

Die Gelbe Welle Kanu: Seit 2006 sind Lager- und Rastplätze für Kanuten an der Weser mit dem Symbol der Gelben Welle gekennzeichnet, das als Leitsystem für Wasserwanderer deutschlandweit zunehmend eingeführt wird. Gekennzeichnet werden damit Anlegestellen, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Kanuten eingestellt haben, meist extra Anleger, z.T. als Ponton-Stege, haben, und oftmals mit Rastanlagen und Toiletten ausgestattet sind.

Kanuverleih

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Kanuverleiher findet man u.a. flussabwärts gesehen in Hann. Münden, Bad Karlshafen, Corvey, Grohnde, Hameln, Großenwieden.

Anreise

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Anreise Oberweser

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Da es insbesondere an der Oberweser praktisch an jedem kleineren Ort eine Einsetzstelle gibt, ist die Anreise von den individuellen Vorlieben und den Transportmöglichkeiten für das Boot abhängig. Faltbootfahrer sind hier flexibler, da sie ggf. mit der gesamten Ausrüstung per Bahn und Bus anreisen können. Wer sein Auto am Startort stehen lässt und dieses nach der Tour wieder selbstorganisiert abholen muss, ist auf eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Transport- und Verkehrsmitteln angewiesen (alternativ bringt man das Auto zum anvisierten Zielort und kehrt dann per ÖPNV an den Start zurück). Dies ist bei der Oberweser in der Regel gut möglich, Orte mit Bahnanschluss sind (von Süd nach Nord): Hann. Münden, Bodenfelde, Bad Karlshafen, Beverungen bzw. der Bahnhof im benachbarten Lauenförde, Höxter, Holzminden, Hameln, Hessisch Oldendorf, Rinteln, Minden.

Anreise Mittelweser

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Ab Minden, also ab dem Beginn der Mittelweser am Wasserstraßenkreuz, werden die mit ÖPNV erreichbaren Einsetzstellen seltener, ebenso die Anzahl der Bootsverleiher. Bester Startpunkt für das Bepaddeln der Mittelweser ist natürlich Minden, dann folgen Petershagen, Windheim und die Staustufe Schlüsselburg als geeignete Einsetzstellen.

Verhaltensregeln auf dem Wasser

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Personenschifffahrt hat Vorfahrt

Bis Minden hat man als Paddler, Ruderer und Motorbootfahrer freie Fahrt, was Umsetzen angeht. Lediglich in Hameln ist eine Staustufe per Schleuse, Umtragung oder Bootsgasse zu umgehen. Darüberhinaus sind jedoch zahlreiche Verhaltensregeln zu beachten, um im teilweise regen sommerlichen Treiben an Booten und Personen- wie Fährschifffahrt den Überblick zu behalten:

  • Berufsschifffahrt hat Vorfahrt, d.h. sowohl den Personenschiffen als auch den Fähren auf der Oberweser, später auch den Frachtschiffen ist auszuweichen bzw. man hat als Paddler zu warten. Bei den Fährschiffen ist zu warten, bis die Fähre wieder am Ufer festgemacht hat, bevor man die Stelle passiert. Während auf der Oberweser die Personenschifffahrt dominiert, die vor allem an den Wochenenden, in geringerem Maße an Wochentagen fährt, muss ab dem Wasserstraßenkreuz in Minden mit zunehmendem Frachtschiffverkehr insbesondere an Wochentagen gerechnet werden.
  • Dort, wo sie unter Segel fahren, stehen Segler an zweiter Stelle der Vorfahrtsberechtigten. Mit Segelbooten rechnen muss man jedoch erst auf der Mittelweser etwa ab Petershagen, wenn nach dem Wehr ein ruhiger Abschnitt der Weser beginnt, derweil die Berufsschifffahrt durch den Schleusenkanal geführt wird.
  • Muskelgetriebene Boote haben Vorfahrt vor motorbetriebenen Booten, was letztere aber nicht immer wissen und beherzigen. Motorsportboote sind diejenigen, die auf der Weser allen anderen auszuweichen haben.
  • Auf der Oberweser gilt kein generelles Rechtsfahrgebot, es wird empfohlen, bei Begegnung mit der Berufsschifffahrt nach Möglichkeit die Innenkurve zu fahren.
  • Auf der Mittelweser richtet man sich nach der Fahrwassermarkierung, als Paddler bewegt man sich außerhalb des Fahrwassers und kreuzt dieses nur bei freier Fahrt.
  • An Wochenenden herrscht oftmals reger Betrieb auf den ausgeschilderten Wasserski- und Jetski-Strecken (meist ca. 3km lang). Hier hält man sich als Paddler möglichst nah am Ufer und durchpaddelt den Abschnitt möglichst zügig.
  • Die ausgeschilderten Aalreusen sind mit ausreichend Abstand zu passieren, ebenso die alten Aalangelschiffe nach den Wehren auf der Mittelweser.

Flussbeschreibung Oberweser

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Hann. Münden - Oedelsheim (25km)

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Karte
Karte von Wasserwandern auf der Weser
Alter Weserstein
  • 1 Hann. Münden ist der klassische Startpunkt für eine Weserbefahrung und bietet mit dem Campingplatz und den Einsetzstellen auf dem Tanzwerder ideale Bedingungen für einen guten Start und ebenso gute An- und Abreisemöglichkeiten per Bahn (Regionalverkehr bis Göttingen, von da via Hameln oder Hannover Anschluss an die nördlichen Orte an der Weser) für den Bring- oder Rückholtransport von Ausrüstung bzw. Pkw (Parkplatz kostenpflichtig, kostenlos beim Bahnhof). Für kürzere Touren finden sich Bootsverleiher, die auch den Rücktransport der Boote übernehmen. Und nicht zuletzt lässt sich der Vorabend einer Tour in der Fachwerkstadt am Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser gut mit einem Stadtbummel und einer Einkehr in der breit aufgestellten Gastronomie verbringen.
Wer die Weser als Fortsetzung der Fulda paddeln will, muss an der Schleuse des Nebenarms der Fulda schleusen (Anmeldung mittels Telephon an der Säule am Schwimmsteg im Oberwasser der Schleuse re, beladene Boote werden als "Gepäckfahrt" geschleust) oder hier umtragen (Bootswagen vorhanden). Falls eine Besichtigung und/oder Übernachtung in Hann. Münden geplant ist, sollte man die Umtragestelle vor der Schleusenkammer zum Aussteigen nutzen.
Einsetzen: Auf dem Tanzwerder an der 1 Umtragungsstrecke der Fulda-Schleuse auf der westlichen Seite unterhalb der Schleusenkammer (auf der Seite des Campingplatzes). Bootswagen vorhanden. Alternativ kann man auch an der 2 Einsetzstelle beim Parkplatz Tanzwerder beginnen (Betonstufen, keine Rampe).
  • Die ersten Meter paddelt man noch auf der Fulda, bevor man unterhalb des Wesersteins in die nordwärts führende Weser einbiegt. Hier trägt einen die Strömung sogleich zügig mit sich, vorbei am Pegelhäuschen verlässt man Hann. Münden.
  • Km 2,2 rechts Gelbe Welle-Anleger in Gimte, sehr kleiner Naturstrand. Sehenswert im Ort die Marienkirche, eine Radwegekirche am Weserradweg. Unterkünfte.
  • Km 3,5 Nach der Peterskirche und dem ehemaligen Klostergut Hilwartshausen am linken Ufer windet die Weser sich erstmals deutlich nach links. Folgend wird in weiteren Flusswindungen zwischen Km 8 und 9 die erste Engtalstelle der Weser durchfahren. Man paddelt zwischen den Hängen des hessischen Reinhardswaldes auf der westlichen Uferseite und den Hängen des niedersächsischen Bramwaldes auf der östlichen Uferseite entlang, die einen bis Oedelsheim begleiten werden.
  • Km 10 links: Im zu Veckerhagen gehörenden Ortsteil 2 Vaake mit der spätromanischen Wehrkirche und einer schönen Fachwerkshäuserreihe am Weserufer gibt es einen Campingplatz, der allerdings nicht vom Wasser aus zugänglich ist. In Reinhardshagen-Veckerhagen am westlichen Weserufer gibt es zwei Supermärkte und eine Busanbindung.
  • 4 Terrassen-Camping-Ahletal, Ahletal 6, 34359 Reinhardshagen. Tel.: +49 55 44 408, E-Mail: .
  • Km 11,3 rechts: Der kleine Ort Hemeln am östlichen Weserufer ein kurzes Stück weiter bietet einen Campingplatz und das in der Region gut bekannte Gasthaus Zur Fähre (ACHTUNG: HIER KEINE ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN! Bitte nicht verwechseln mit dem anderen Gasthaus „Zur Fähre“ - dies ist ca 35km weiter flussabwärts) an der Fähre zum gegenüberliegenden Veckerhagen, Ortsteil von Reinhardshagen. Anlegen für das Gasthaus an Steinstufen rechtsufrig etwa 50m vor der Gierseilfähre, die Rampe an der Fähre darf nicht zum Anlegen genutzt werden, was man im Interesse der eigenen Sicherheit auch beachten sollte. Nach der Fähre passiert man die 1681 erbaute Marienkirche.
  • Gute Übernachtungsmöglichkeit auf dem “Liederhof” in Hemeln - bitte vorher reservieren. Ca. 7 Minuten Fußweg von der Gaststätte “Zur Fähre”
Gierseilfähre Veckerhagen
Vorfahrt der Seilfähre beachten! An warmen Sommertagen und insbesondere an Wochenenden pendelt die Fähre tagsüber fast ohne Unterbrechung.
Kloster Bursfelde vom Wasser aus
Km - 12,8 rechts, Weser-Camping, Unterdorf 34, 34346 Hann. Münden OT Hemeln. Tel.: +49 (0)5544 14 14, Fax: +49 (0)5544 14 39, E-Mail: Bootsverleih, Bistro (Di Ruhetag). Anlegen auf Slipanlage des Campingplatzes.
  • Bei Km 15 windet sich die Weser in eine weitere deutliche Kurve. Bei Km 16 liegt rechts über der Weser die Bramburg oben im Bramwald, kurz darauf folgt auf der gleichen Uferseite bei Km 16,5 der Jugendzeltplatz Glashütte mit einer am bewaldeten Ufer rasch zu übersehenden Anlegemöglichkeit beim Schild “Gelbe Welle”. Das Dorf Glashütte selbst liegt bei Km 17.
  • Km 18,7 rechts, Kloster Bursfelde, 3 Schwimmsteg als Anlegemöglichkeit . Die romanische Stiftskirche der 1083 als Benediktinerabtei gegründeten ehemaligen Klosters mit ihren beiden Kirchenschiffen Lohnt unbedingt eine Besichtigung. Gastronomie und Unterkunft im Gasthaus Klostermühle. Eine 1 öffentliche Toilette findet man in der zur Straße hin gelegenen Scheune (WC-Container im Gebäude).
  • 1 Picknickplatz "Bei den Eichen" , Grillplatz und Schutzhütte.

Oedelsheim - Bad Karlshafen (20km)

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  • Km 25,0 rechts. Oedelsheim am östlichen Ufer mit Fährbetrieb. Unterkünfte, Gastronomie, Hallenbad und Weserpromenade. Gestiefelter Kater am Dorfmuseum.
Vorfahrt der Seilfähre beachten! Die Fähre ist eher eine "Museumsfähre", die aufgrund der nahen Brücke in Gieselwerder nur noch eine sehr geringe Bedeutung für den motorisierten Verkehr hat, allerdings gerne von Radfahrern genutzt wird.
  • Km 25,5 rechts
6 Campingplatz Wesertal, Am Hallenbad, 34399 Oedelsheim. Tel.: +49 5574 94 599 60, E-Mail: . Slipanlage Oedelsheim am Campingplatz (hinter den Stegen für Motorboote ganz am Ende des Ortes), Zeltplatz für Kanuten direkt neben der Slipanlage. Gastronomie, Brötchenservice. Die Nutzung des benachbarten Hallenbades sowie des Freibads Gieselwerder ist für Gäste frei. 10% Rabatt für DKV-Mitglieder/ Behindertenausweis. Preis: 14,50€ pro Person ohne Strom.
Weserbrücke Gieselwerder
  • Km 28,0 links Gieselwerder mit Schwimmsteg-Anleger nach dem Campingplatz, gleich vor der Weserbrücke. Schattige Rastmöglichkeit unter Bäumen, auch mit Unterstand, viele Weser-Radler. Kleiner Supermarkt 150m vom Anleger entfernt. Unterkünfte, Gastronomie, Apotheke, Bäcker. Schneewittchenplatz. Sehenswert: Das Fachwerk-Rathaus direkt an der Weser und der Mühlenplatz mit Mühlen- und Burgenminiaturen (ca. 1,2km Fußweg vom Kanuanleger).
Gleich hinter der Weserbrücke finden sich die Steinstufen eines weiteren Anlegers.
7 Camping Gieselwerder, In der Klappe 21, 34399 Wesertal/ Gieselwerder. Tel.: (0)5572-7611, Fax: (0)5572-999499, E-Mail: . Der Campingplatz direkt an der Weser liegt nur ein paar Meter vom Kanuanleger entfernt. Vermietung von Blockhütten, Gastronomie. Die Nutzung des benachbarten Freibades ist für Gäste frei.
  • Km 32,2 rechts Lippoldsberg mit Fährbetrieb. Sehenswert ist die Klosterkirche. Gastronomie und Unterkünfte. Die Schwülme mündet hier von Osten kommend in die Weser. Im Museum an der Klosterkirche findet man eine 2 öffentliche Toilette (frei zugänglich? oder nur benutzbar wenn Museum geöffnet?). Am Ende des Ortes überragt der hohe Schornstein eines Grillkohleproduzenten das Weserufer und markiert den Übergang zum Nachbarort Bodenfelde.
Km 32,5: Bodenfelde Steuerbord voraus; rechts ist in klein der Steg des komfortablen Kanuanlegers zu sehen.
Vorfahrt der Hochseilfähre Lippoldsberg beachten!
  • Km 32,9 3 Bodenfelde mit Unterkünften, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten. Der trutzige Turm der Christuskirche ist von weitem her sichtbar. Bahnanschluss. Der Kanu - Schwimmsteg mit Rastplatz liegt knapp 100m südlich des Parkplatzes am Hafen (kein direkter Kfz-Zugang, Boote müssen vom Parkplatz getragen werden). Cafe & Restaurant "Kretaliano" mit griechisch - italienischer Küche und Panoramaterrasse direkt an der alten Hafenmauer, alternativ kann kurz nach der Kaimauer am steinigen flachen Ufer angelandet werden.
  • Bei Bodenfelde macht die Weser wieder eine starke Windung nach Westen, dabei fährt man auf dem Abschnitt bis Wahmbeck unterhalb des am rechten Ufer aufragenden Kahlbergs (235 m) entlang.
Fähre Wahmbeck - Gewissenruh, Blick auf Wahmbeck von der Weser aus.
  • Km 35,8 rechts Wahmbeck, hübscher kleiner Ort mit Fährbetrieb. Unterkunft und Gastronomie, Rastplatz oberhalb des Fähranlegers. Kurz nach der Fähre Gelbe-Welle-Anleger mit Schwimmsteg, auf der Wiese kann wohl nach Rücksprache mit dem Fährmann für eine Nacht gezeltet werden.
  • Km 35,8 links Gewissenruh. Rastplatz neben dem Fähranleger, das Hugenotten - Dorf Gewissenruh liegt etwas im Hinterland.
Vorfahrt der Fähre beachten!
  • Nach Wahmbeck folgt die dritte Engtalstelle der Weser. Von Km 37,1 bis Km 39,8 ist in der Zeit vom 01.06. - 30.09. Jetski- und Wasserskibetrieb erlaubt. Auf dem hier relativ schmalen Fluss sollte man sich als Wasserwanderer dicht am Ufer halten. Vorsicht in der Kurve ab Km 40, nicht alle Motorboote/Wasserskifahrer halten sich an das Ende der Strecke bei Km 40 und kommen unvermittelt von Norden aus der Kurve geschossen, daher ggf. besser in der Innenkurve bleiben. An Wochentagen präsentiert sich dieser Abschnitt der Weser jedoch meist als einsam und ruhig, der Wasserskibetrieb beschränkt sich meist aufs Wochenende. Rechts und links dominieren Rinder- und Eselherden die Ufer, Ansiedlungen am Ufer sieht man bis Bad Karlshafen nicht mehr.
  • Ab Km 41 erheben sich rechts der Weser (nördliche Himmelsrichtung) nun die Hügel des Sollings als Begrenzung des Wesertals.

Bad Karlshafen - Höxter (25km)

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Bad Karlshafen an der Weser
Herstelle mit Weserfähre
Beverungen: Anleger
  • Km 44 - 45 links 4 Bad Karlshafen , die Barockstadt mit ihrem mit einer Schleuse mit der Weser verbundenen Hafen ist an sich sehenswert und bietet zudem eine gute touristische Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Unterkünften und Gastronomie. Bahnhaltepunkt auf der rechten Uferseite. Wer nur schnell zum Einkaufen anlegen will, hat allerdings das Problem, dass beide offiziellen Anleger (Beim MSC Weser-Diemel und am Campingplatz) am rechten Weserufer liegen und einen längeren Fußmarsch zur Innenstadt erfordern. Alternativ und inoffiziell kann am linken Ufer unterhalb der Altstadt kurz vor der Alten Schleuse ins Hafenbecken, direkt hinter den (wenn anliegenden) Personenschiffen an Steinstufen angelegt werden - allerdings ist dies nicht ratsam, wenn die Personenschiffe sich gerade im An- oder Ablegemanöver befinden.
Km 44 links: Schwimmsteg und Slipanlage des MSC Weser-Diemel.
Kurz darauf eine Kuriosität: Am Ufer vertäut liegt ein Saunaschiff der benachbarten Weser-Therme, aus dem heraus die Wasserwanderer von den Saunagästen beobachtet werden können.
Km 44,5 Weserbrücke
Bei Km 44,6 links sieht man nach den möglicherweise vor Anker liegenden Personenschiffen die Schleusentore, die in den Alten Hafen führen. Hier finden sich links neben der Schleuseneinfahrt (hinter den Personenschiffen) auch die o.g. Steinstufen als alternative Anlegemöglichkeit (nicht für Dauerhalt geeignet, eine Person sollte ggf. wegen möglichem Wellengang bei An- und Ablegen der Personenschiffe beim Boot verbleiben).
Km 44,7: Die Diemel mündet von links in die Weser; in der Diemel-Flusschleife liegt südlich Helmarshausen mit der Burgruine Krukenburg aus dem 13. Jhdt.
  • Zwischen hohen Hängen schlängelt sich nun die Weser zuerst wieder nach Nordwesten. Am rechten Ufer kann man bei Km 46 oben am Hang den Weser-Skywalk an den Hannoverschen Klippen erspähen. Nach dem Pegelhäuschen und den Felsenklippen weitet sich das Tal wieder etwas.
  • Km 47 Vorfahrt der Personen- Hochseilfähre beachten!
  • Km 47 - 48 Herstelle am linken Ufer und Würgassen am rechten Ufer liegen sich hier gegenüber, verbunden durch die kleine Personenfähre. In Herstelle auf der Anhöhe liegt die Burg, die Benediktinerinnenabtei mit kleinem Klosterladen, im Ort befinden sich zudem ein Bäcker, Gastronomie und Unterkünfte.
Km 47,1: rechtsseitig Anleger des Dorfs Würgassen.
  • Km 48,2 Weserbrücke
  • Km 49 - 50: In der langgezogenen Weserkurve stehen am rechten Ufer unübersehbar die Überreste des stillgelegten KKW Würgassen. Es war von 1975 bis 1994 in Betrieb und wurde heruntergefahren, nachdem man Haarrisse im Reaktormantel entdeckt hatte. Der Rückbau des KKW ist 2014 abgeschlossen worden. Auf dem Gelände wurde 2020 ein Zwischenlager installiert. Die alten Kaianlagen am KKW sind noch immer vollständig erhalten und können in ihrer Größe inmitten der ansonsten beschaulichen Landschaft etwas irritierend wirken. Abgesehen von der riesigen KKW-Ruine paddelt man hier auf einem ruhigen Weserabschnitt.
  • Km 50 - 51: Am rechten Ufer liegen die Seen der Freizeitanlage Axelsee mit einem Campingplatz, der aber für Weserpaddler nicht direkt zu erreichen ist.
  • 9 Campingplatz am Axelsee, 37688 Beverungen-Würgassen. Tel.: +49 52 73 88 818, E-Mail: .
  • 10 Km 51,7 links, Bootshaus Wassersportverein Beverungen, Hersteller Straße 51, 37688 Beverungen. Tel.: +49 (0) 5273 5335, E-Mail: . Gastronomie. Gelbe-Welle-Anleger (Schwimmsteg). Große Zeltwiese, auch Wohnmobile. Betten in Mehrbettzimmer, auf Anfrage auch für Großgruppen im Saal. Alle Preise für Mitglieder im DKV 1€ günstiger. Das Bootshaus liegt etwa 1km vor Beverungen. Geöffnet: 15 März - 31 Oktober. Preis: Kl. Zelt 5 €, Erw. 3,80€, Ki 4 - 15 J. 3,30€. Doppelzimmer mit Hochbett 35€.
  • 11 Km 51,8 rechts, Campingplatz Yachthafen Dreiländereck. Tel.: +49 52 73 21 836, Mobil: (0)172 84 86 890, E-Mail: . Der Campingplatz wurde nach ökologischen Gesichtspunkten saniert. Brötchen-Service, Schwimmsteg und Slipanlage am Hafenbecken. Preis: 4,50€ pro Zelt + Nacht zuzüglich 2.50€ pro Nacht für Strom 5,20€ pro Nacht und Person im Alter ab 16 Jahre.
  • Km 53,1 links: 5 Beverungen und Lauenförde rechts werden durch die Weserbrücke miteinander verbunden. Gute touristische Infrastruktur in Beverungen, Bahnanschluss Richtung Northeim/Göttingen bzw. Paderborn in Lauenförde. Von der sehenswerten Altstadt Beverungens sieht man von der Weser aus nicht viel mehr als die Kirchturmspitze.
Direkt hinter der Weserbrücke an beiden Ufern Schwimmstege, rechts von Lauenförde und links von Beverungen, wo auch Kanuvermieter gern einsetzen. Nach dem Dampferanleger das Einkaufszentrum Weser Center in Ufernähe. Nach dem Getreidesilo wird es wieder ruhig auf der Weser.
Blick auf den Durchgang nach Blankenau
  • Km 57,5 links: Blankenau mit Rastplatz. Von weitem sieht man schon das imposante Gebäude der Burg Blankenau oben über der Weser thronen. Kurz darauf sieht man den Durchgang zum Ort unter der alten Eisenbahntrasse. Ein Anleger mit Schwimmsteg befindet sich ewa 100m nach diesem Durchgang in einer Buhne. Schattiger Rastplatz etwas oberhalb unter alten Bäumen, den man sich mit Weser-Radlern teilt.
  • Km 58,5 Eisenbahnbrücke - ein imposantes, reichlich rostig aussehendes Bauwerk, das aber genutzt wird: Hier überquert die Bahnstrecke Bodenfelde - Ottbergen die Weser. Kurz darauf kommt die vierte Engtalstelle der Weser.
  • Km 60 links Wehrden: Rastplatz mit Gastronomie und Biwakplatz, hier kann nach Rücksprache mit dem Fährmann das Zelt aufgeschlagen werden.
  • Km 60,2 Vorfahrt der Hochseil - Personenfähre beachten!
  • Km 63,2 rechts Fürstenberg (Weser). Schon von weitem sieht man oben auf dem Berg oberhalb der Weser das Schloss Fürstenberg mit der bekannten Porzellanmanufaktur liegen. Gastronomie im Schloss. Am Fluss Schwimmsteg und Rastplatz, von hier aus kann man zum Schloss Fürstenberg hinauf wandern.
  • Km 65,5 Boffzen: Anlegemöglichkeit an einem Schwimmsteg, ein kurzer Weg führt hinauf in den Ort mit der Erlöserkirche aus dem Jahr 1737.

Höxter - Heinsen (20km)

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Blick von der Weser auf Höxter
Lüchtringen bei Höxter
Holzminden, Blick von der Weser
  • Km 68 - 69 6 Höxter  : Das mittelalterliche Städtchen Höxter erhielt 1250 die Stadtrechte und ist mit der um 1100 erbauten St.Kiliani-Kirche, der 1283 im gotischen Stil erbauten Marienkirche und dem von rosettengeschmückten Fachwerkhäusern umgebenen Marktplatz unbedingt einen Besuch wert. Im Städtchen diverse Restaurants, Unterkunftsmöglichkeiten und Ladengeschäfte, der Bahnhof Höxter liegt unmittelbar neben der Weser und ist durch eine Unterführung zu erreichen.
  • 12 Wesercamping Höxter, Km 67,3 rechts . Grosser Campingplatz, Kanuanleger etwas versteckt in einer Buhne auf der rechten Seite.
  • 13 Wassersport Höxter e.V., Sportzentrum 5, 37671 Höxter. Tel.: +49 52712164 . Schwimmsteg kurz nach dem Anleger des Campingplatzes, Übernachtung für Wanderpaddler auf der Zeltwiese, Toiletten und Gästeküche, Booshauscode nach telephonischer Kontaktaufnahme mit dem Bootshauswart. Zum Besuch der Altstadt muss das sich weserabwärts anschliessende Schwimmbad umrundet und die Strassenbrücke benutzt werden, es sei denn, man mag noch bis zu den Steinstufen des Anlegers paddeln.
  • 14 Ruderverein Höxter 1898 e.V., Sportzentrum 18, 37671 Höxter. Tel.: +49 1 627576541, E-Mail: . Der Anleger des Rudervereins Höxter liet weitere 200m weiter noch vor der Weserbrücke, Wanderpaddler können auf der Zeltwiese oder in einem Gruppenraum übernachten.
Betreten verboten: Nach der Weserbrücke in Höxter ist am rechtsseitigen Ufer auf etwa 1km das Anlegen verboten (militärisches Gelände).
  • Km 71 Corvey - das ehemalige im 9. Jhdt. gegründete Kloster, heute Schloss Corvey, liegt noch im Stadtgebiet von Höxter und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Herberge von Krone Kanu bietet sich als Übernachtungsplatz sowie als Ein- oder Aussetzstelle für kürzere Touren an.
Km 71 (links) Gelbe-Welle-Anleger von Krone Kanu am linken Ufer gleich nach der wiederum rostig erscheinenden Bahnbrücke (einfache Slipanlage). Wer bei Krone-Kanu übernachten will, muss das Boot gut 150m in den Domänenhof transportieren oder es hochziehen und über Nacht am Anleger liegenlassen.
  • 15 Krome Kanu, Schloss Corvey Domänenhof, 37671 Höxter. Tel.: +49 52 71 69 46 866, Fax: +49 52 71 69 46 867, E-Mail: . Kanuverleih, einfaches Hotel auf Jugendherbergsniveau, kleine Zeltwiese in den ehrwürdigen Klostermauern. Frühstück kann gebucht werden, Getränkeverkauf im Hotel, sonst keine Einkaufsmöglichkeit. Sanitäranlagen im Hotel, diese sind aber bei voller Belegung knapp bemessen.
  • Km 73 Lüchtringen: Die 854 erstmals in Annalen des Klosters Corvey erwähnte Ortschaft, Stammsitz der Ritter von Lüchtringen, ist heute Ortsteil von Höxter. Die neugotische St. Johannes Baptist Kirche entstand 1901 und ersetzte eine Barockkirche, die einem Blitzschlag zum Opfer fiel. Der Fährbetrieb, von dem noch die Sliprampen zeugen, wurde nach dem Neubau der Weserbrücke bei Km 73.5 im Jahr 1977 eingestellt. Ein Schwimmsteg befindet sich kurz nach der Rampe des ehem. Fähranlegers.
Tonenburg, Albaxen
  • Km 77,1 Albaxen: mit der Tonenburg, heute Burghotel und Restaurant
  • Km 80 7 Holzminden : In der Stadt der Düfte und Aromen, in der auch das Vanillin erfunden wurde, lohnt ein Rundgang durch die Altstadt, die östlich direkt an die Weser angrenzt. Sehr gute touristische Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.
Die Infrastruktur für Wasserwanderer findet sich eher am linken, westlichen Weserufer: Geeignete Einsetzstellen und Raststellen befinden sich links auf Höhe des Campingplatzes, der Schwimmsteg von Kanu Club und DLRG gleich links nach der Weserbrücke. Das Anlegen an der Kaimauer am östlichen Ufer ist zwar erlaubt, sofern man die Berufsschifffahrt nicht behindert - bei Niedrigwasser sind die Steinstufen aber praktisch unerreichbar, so dass Paddler sich eher ans linke Ufer halten. Die frühere Jugendherberge mit dem markanten Turm an rechten Ufer wurde 2014 umgebaut und wurde zum Weserhotel Schwager. Den Gästen werden Kanutouren beim örtlichen Bootsvermieter vermittelt.
Km 79,9 (links):
Km 80,1 (links):
  • 17 Kanu-Klub Holzminden, Försterstieg 8, 37603 Holzminden . Ausstieg am Schwimmsteg links nach der Weserbrücke. Unterkunft auf der Zeltwiese beim Clubhaus nur für Wasserwanderer, Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung.
Km 87,3 (rechts): das Dorf Forst mit dem an der Weser gelegenen "Weserhof", in dem Ferienwohnungen angeboten werden. In Hinterland liegt in drei Kilometern Entfernung der Ort Bevern mit dem Schloss, das zu den eindrücklichsten Schlossbauten der Weserrenaissance gezählt wird.

Heinsen - Bodenwerder (20km)

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Heinsen
Polle-Burgruine mit Weserfähre
Brevörde
Rühle
  • Km 89,9 Heinsen: Das Schifferdorf Heinsen mit seinen 700 Einwohnern hat eine lange Tradition von Weserschiffern und Flössern. Die um 1300 erbaute Kirche St. Liborius mit dem spitzen Kirchturm aus dem 16. Jhdt. ist von weithin sichtbar. Nach dem Fähranleger befindet sich oberhalb einer Kaimauer eine Gaststätte, geeigneter Aussetzpunkt ist eine Sliprampe wenige Meter flussabwärts.
Vor dem Dorf sind rechterhand die Sandsteinklippen des Kapenbergs (236 m) zu sehen, linkerhand erhebt sich im Hinterland der 496m hohe Köterberg. Von hier aus ergibt sich eine schöne Rundsicht ins Weserbergland, allerdings sind für die 10km zweieinhalb Stunden Fussweg allein zum Aufstieg einzurechnen.
Km 89,8 Vorfahrt der Fähre von Heinsen beachten!
  • Km 89,4
18 Weserbergland-Camping Heinsen, Weserstraße 66, D-37649 Heinsen. Tel.: +49 55 35 87 33, E-Mail: . Geöffnet: Geöffnet Ende März - Ende Okt.
Km 92,1 Vorfahrt der Fähre bei Polle beachten! Die Fähre muss wegen starker Strömungen unbedingt rechts passiert werden. Legt sie gerade am rechten Ufer an, sollte man u. U. besser warten, bis sie wieder auf die linke Seite wechselt, um sie zu passieren. Zum Anlanden am Schwimmsteg muss man dann allerdings zügig ans linke Ufer wechseln.
  • Km 92,3 Polle: Kleiner Ort am linken Ufer mit guter Infrastruktur, Supermarkt nur wenige Meter vom Fähranleger entfernt. Oben auf dem Berg die Burgruine Polle, die als Wohnsitz von Aschenputtel vermarktet wird. Ein Aufstieg zur Ruine lohnt nicht nur wegen des goldenen Schuhs von Aschenputtel, den man in der Parkanlage am Fuße der Burg entdecken kann, sondern vor allem wegen des hervorragenden Blicks über das Wesertal von oben.
  • Km 92,5
19 Campingplatz Weserterrasse, Mühlenweg 1, 37648 Polle. Tel.: +49 55 35 94 18 0, E-Mail: . Langgezogene Wiesenanlage am linken Weserufer, auf der sich viele Stellplätze direkt am Wasser auch für Durchgangscamper befinden. Im hinteren Bereich neue Sanitäranlagen. Gastronomie, Frühstück (nur nach Vorbestellung), Zimmer. Schwimmsteg und etwas weiter flussabwärts Slipanlage.
  • Km 95 Brevörde (links): Das Dorf mit seinen 540 Einwohnern liegt malerisch am linken Weserufer, imposant ist die Kirche St.Urban mit dem Kirchturm mit beidseitigem Treppengiebel, die um 1200 erbaut wurde. Leider bietet sich keine günstige Aussetzgelegenheit an, touristische Infrastruktur fehlt weitgehend.
  • Km 97,7 Reileifzen (rechts): Aussetzen an Steinstufen, bei Niedrigwasser problematisch. Schöner Rastplatz mit Imbiss und Bänken. Ein Toilettengebäude ist ebenfalls vorhanden.
  • Km 99 Grave: Das kleine Dorf mit einer schönen Kirche gehört zum Ort Brevörde.
Km 99,1 Solarfähre Grave, freilaufendes Fährboot setzt Fussgänger und Radfahrer über, betrieben von einem Freiwilligenverein. Ersetzt für frühere 1977 eingestellte Fährverbindung.
  • 20 Campingplatz Grave, Fam. Stapel, Hauptstr. 1, 37647 Brevörde-Grave. Tel.: +49 55 35 363 . Zeltwiese für Wanderpaddler und Radfahrer, Ausstieg direkt hinter der Fähre. Die Zeltwiese liegt oberhalb des Fähranlegers und nicht bei den Wohnwagen / Wohnmobilen, die etwas flussaufwärts zu sehen waren. Telephonische Kontaktaufnahme nach Ankunft (Tel.nummern sind angeschlagen) mit der Campingplatzwartin, die den Schlüssel für Toiletten & Duschen vorbeibringt, Brötchen auf Rücksprache erhältlich, da im Ort keine Einkaufsmöglichkeiten (ausser Eiswagen mit italienischem Eis jeden DI 18.30 h. Die Umgebung direkt an der Weser ist nachts traumhaft ruhig.
  • 1 Aus-Zeit, Imbiss mit Bio-Burgern vom Biohof Stapel jeweils SA und SO geöffnet, die Umgebung ist nicht die Zeltwiese.
  • Km 100: bei einem Engstelle bei einem weiteren Weserdurchbruch sind 100 Kilometer ab Hann.Münden geschafft.
  • Km 101,5 Steinbühle(links): inzwischen geschlossene ehemalige Gaststätte und Mühle mit sehenswertem Wasserrad, hier keine vernünftige Möglichkeit zum Aussetzen. Oberhalb auf der Klippe Denkmal für den Hamelner Senator Meyer, den Begründer der Weser-Personendampfschiffahrt.
  • Km 102,1 Dölme (rechts): die Ortschaft mit der St. Markus - Kirche liegt etwas landeinwärts, Anlanden an Steinstufen resp. bei Niedrigwasser Kiesufer möglich. Keine touristische Infrastruktur.
  • Km 104,4 Pegestorf (links): die Ortschaft mit der 1749 erbauten Dorfkirche bietet keine touristische Infrastruktur, Aussetzen an Steinstufen möglich. Altarm etwas flussabwärts nicht befahren!
  • Km 105,2 Rühle (rechts): Das Dorf mit seinen etwas 800 Einwohnern wurde 1155 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1973 nach Bodenwerder eingemeindet. Die Michaeliskirche stammt aus den Jahren 1728/40, der romanische quadratische Turm ist wesentlich älter. Vom Herzog Wilhelm-Denkmal oberhalb des Orts beim Weinberg ergibt sich ein schöner Blick auf die Weser. Von Rühle nach Osten erstreckt sich die "Rühler Schweiz", die Gegend mit Obst- und Kirschbäumen und einem Passübergang zum Nachbarort Golmbach soll an die Schweiz erinnern und hatte bis in die Achziger Jahre touristische Bedeutung (die kurvenreiche L580 ist heute vor allem bei Motorradfahrern beliebt), hohe Felsengebirge sucht man allerdings selten, Highlight ist das Kirschblütefest. Der Fährbetrieb nach Pegestorf wurde in den Achzigerjahren eingestellt.
Anlegen bei Steinstufen beim 2 Strandcafé .
  • Km 106,7
21 Campingplatz Rühler Schweiz, Im Großen Tal, 37619 Bodenwerder, OT Rühle. Tel.: +49 (0) 5533 2486, E-Mail: . Ca 5km südlich von Bodenwerder auf der östlichen Weserseite gelegen, zum Besuch der Stadt aufgrund des langen Fussmarsches wenig geeignet, eher für Wanderungen in der Rühler Schweiz.
  • Km 108,8
22 Campingplatz an der Himmelspforte, Ziegeleiweg 1, 37619 Bodenwerder. Tel.: +49 (0)5533 4938, Fax: +49 (0)5533 4432, E-Mail: . Auch wenn dies der zu Bodenwerder nächstgelegene Campingplatz ist, ist er für Wasserwanderer nur eingeschränkt zu empfehlen. Kein Laden auf dem Platz, aber Gastronomie. Zum nächsten Supermarkt läuft man gut 1,5km, in die Innenstadt von Bodenwerder 2km. Kein Fahrradverleih. Slipbahn am Mooterboothafen.

Bodenwerder - Hameln (25km)

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Bodenwerder
Bodenwerder: Münchhausenmuseum
Wasserschloss Hehlen
Grohnder Fähre mit Gasthaus
  • Km 110,8: Strassenbrücke Bodenwerder, mittig fahren; rechts davor Pegelhaus Bodenwerder.
  • Km 110 8 Bodenwerder : Die Stadt des Lügenbarons von Münchhausen lohnt für eine Besichtigungstour, sehenswert sind das Rathaus (in dem der Baron lebte), das Münchhausen - Museum (in dem Carl Friedrich Hieronymus von Münchhausen 1720 geboren wurde); auch die Grotte in einem "Gartenhaus", in der der Baron Münchhausen seine Geschichten zum Besten gegeben hat, wird gezeigt. Sehenswerte Altstadt mit Fachwerkhäusern und gute touristische Infrastruktur, Unterkünfte, Gastronomie & Supermarkt. Aussetzstelle am Kiesufer links nach der Brücke, beim Motorbootsteg (wenig geeignet) und am Schwimmsteg unterhalb des Dampferanlegers am Ende der Altstadt.
  • Km 111 (rechts)
2 Ruderverein Bodenwerder Übernachtungen im Bootshaus und wohl auch Zelten auf der Wiese für Wanderpaddler nach Voranmeldung (Kontaktformular auf Website) möglich, der Steg liegt etwa 150m vor dem Clubhaus, danach am steinigen Ufer keine vernünftige Anlandemöglichkeit (zumindest bei Niedrigwasser).
  • Km 112 (rechts): ehemalige Eisenbahnbrücke, Einfahrt zum Hafen des Motorbootclubs Bodenwerder.
Strassenbrücke, von der Umfahrungsstrasse aus Fussweg zum Bismarckturm, von hier aus schöner Ausblick auf die Weser.
  • Km 116,2 Hehlen (links): Wasserschloss Hehlen, erbaut 1579/84 von der Familie von Schulenburg; angrenzend die Schlosswirtschaft.
  • Km 116,8 Hehlen (links) / Daspe (rechts), verbunden durch die Weser-Strassenbrücke mit beidseitigen Anlegemöglichkeiten.
  • Km 120 Hajen (rechts): Beidseitig die Fähranleger, an denen angelegt werden kann. Die Gierseilfähre stellte 2010 den Betrieb einund wurde 2011 demontiert.
Am linken Ufer am ehem. Fähranleger das Gasthaus "zum Ruhberg".
Am rechten Ufer das seit 1973 in Emmerthal eingemeindete Dorf Hajen mit seiner aus dem 15. Jhdt stammenden und in der Mitte des 17. Jhdt. erweiterten Dorfkirche und dem Café Have beim ehem. Fähranleger.
Linksufrig liegt etwas unterhalb von Hajen der Hungerstein, der grosse Sandsteinfindling ist mit Jahrzahlen beschriftet, in denen es zu Dürre und Niedrigwasser kam.
  • Km 122,2 Vorfahrt der Autofähre am Grohnder Fährhaus beachten!
  • Km 122,2 Grohnde (links): An der der Weser zugewandten Seite des Dorfs Grohnde steht das aus dem 15. Jhdt. stammende Schloss Grohnde; die ehemalig vierflügelige Anlage war ein Wasserschloss an einem Weseraltarm oberhalb der Weserbrücke von Grohnde, die im Dreissigjährigen Krieg 1633 zerstört wurde. Seither verbindet eine Gierseilfähre mit der Gemeinde Börry.
Im Ortszentrum steht die Philipp-Spitta-Kirche.
  • Km 122,2 Grohnder Fährhaus (rechts):
23 Campingplatz, Hotel und Restaurant am Grohnder Fährhaus, Grohnder Fähre 1, 31860 Emmerthal / Grohnde. Tel.: +49 51 55 380, E-Mail: . Gasthaus mit Biergarten, Hotel und grosser Wohnmobilpark und Campingplatz. Fahrradverleih am Hotel. Anleger des Grohnder Fährhaus mit Schwimmsteg und Slipanlage rechts vor dem Dampferanleger und der Fähre.
Bootsverleih. Bootsverleih direkt hinter der Fähre, Infos beim Fährmann.
  • Km 123,5 Latferdes Klippen: Kurz vor dem Dorf Latferde gibt es eine Engstelle bei den Latferder Klippen. Diese bestehen aus flachen stufenartigen Sandsteinklippen, die nur bei Niedrigwasser ein wenig aus dem Wasser ragen, es ist also nicht nach hoch aufragenden Felswänden Ausschau zu halten.
  • Km 124,1 Latferde (rechts): Steinstufen erlauben das Anlegen beim Dorf, das heute in Emmerthal eingemeindet ist.
  • Km 125 AKW Grohnde (links): Am linken Ufer passiert man nun endlich die bereits von weitem her sichtbaren Kühltürme des AKW Grohnde, das 2012 aufgrund des Antransports plutoniumhaltiger Brennelemente aus Sellafield eine Protestbewegung ausgelöst hatte und leider den Anblick der lieblichen Weserlandschaft empfindlich schmälert. Kaimauer mit Kühlwasserkanal zum AKW und Ausflussbereich rechtsufrig passieren.
  • Km 126,6 Hagenohsen (rechts): Das Dorf gehört zur Gemeinde Emmerthal. Namensgebend ist die Burg Ohsen.
Zunächst kommt man zum in einer Buhne liegenden Schwimmsteg mit dem "Gelbe Welle"-Anleger, auf der anderen Strassenseite das Restaurant Korfu.
Nach Passieren der Strassenbrücke der L431 steht, teils von einigen Bäumen versteckt, die Burg und landeinwärts die Domäne Ohsen.
  • Km 126,6 Kirchohsen (links): Vom Dorf mit der aus der Zeit um 1300 stammenden Petri-Kirche ist von der Weser her nicht viel zu sehen. Es ist heute Teil der Gemeinde Emmerthal.
  • Km 126,8 Eisenbahnbrücke: Mit dem Passieren der Eisenbahnbrücke hat man die beiden Dörfer hinter sich gelassen. Etwas später mündet von links die Emmer in die Weser.
  • Km 129 Tündern (rechts): Von der Ortschaft Tündern, die etwas im Hinterland gelegen ist, ist bis auf die Windmühle nicht viel zu sehen: der Ortskern ist nicht auf die Weser hin ausgerichtet.
  • Km 129,9 Rittergut Ohr(links): Das Rittergut Ohr mit dem nahe der Weser befindlichen Türmchengebäude ist in Privatbesitz, kein Anlanden.
Slipstelle Tündern (rechts) am gegenüberliegenden Ufer
  • Km 130,3 Ohrbergpark (links): zum Besuch des Ohrbergparks mit seinen grossen exotischen Bäumen und einer schönen Aussicht auf die Weser, Tündern und Hameln kann links an Steinstufen eines "Gelbe Welle" Anlegers angelandet werden. Nun macht sich der Rückstau des Hamelner Wehrs deutlich bemerkbar und die Weser zieht kaum mehr.
  • Km 132,3 Motorbootclub Hameln (rechts): mit dem grossen Clubhaus, dem Sportbootanleger und der Einfahrt zum Sportboothafen.
  • Km 132,5 Gasthaus Tündernsche Warte(rechts), Übernachtung im Zimmer möglich.
  • Km 132,6 Ruderverein Hameln mit dem Clubhaus und dem Ruderbootanleger.
24 Ruderverein "Weser" Hameln 1885 e.V.. Tel.: +49 151 743 843 77 . Auf Anmeldung Übernachtungsmöglichkeit für Flusswanderer.

Hameln - Rinteln (25km)

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Bootsgasse am Hamelner Wehr
Weserwehr, am gegenüberliegenden Ufer die Mündung der Bootsgasse
  • Km 132,6 - Km 136 9 Hameln . In der Rattenfängerstadt treffen Wasserwanderer nun auf das erste Hindernis der Weser: Das Hamelner Wehr, die älteste Staustufe der Weser, die aus einem mittelalterlichen Mühlenwehr hervorging. Die Stadt Hameln mit ihren Bauten der Weserrenaissance und Fachwerkhäusern, dem vielfältigen Einkaufs- und Verpflegungsangebot, lohnt unbedingt einen Besuch und vielleicht auch einen paddel-freien Tag. Dann kann man auch die Flussituation mit der Schleuse, den Wehren und die zwischen den Wehren liegende Insel Werder besichtigen. Einen lohnenswerten Blick auf die Stadt ergibt sich bei einer Wanderung auf den Klüt und Besteigung des Klütturms, zum Ausgangspunkt der Wanderung gelangt man über die moderne Autobrücke.
Km 134,3
  • 25 Kanu-Club Hameln. Tel.: +49 51 51 24 447, E-Mail: . Der Platz des Kanu-Clubs liegt am rechten Ufer kurz vor der Eisenbahnbrücke und bietet einen Schwimmsteg zum Ein- und Aussetzen für Kanus. Bei Niedrigwasser kann man die Landspitze umpaddeln, in den Altarm der Fluthamel einfahren und am dortigen Schwimmsteg anlegen, bei Niedrigwasser muss man das Boot weniger hoch aus dem Wasser heben. Preis: Erw. 7€, Ki. 4€, Zelt 4€, WoMo 10€. Rabatt für DKV-Mitglieder.
Übernachtung auf der Zeltwiese nach vorgängiger Buchung und Zahlung per Paypal pder Überweisung (Webformular). Neben Paddlern trifft man auch viele Weser-Radler an. Da der Kanu-Club auch von Kanu-Vermietern aus dem Weserbergland als Zieladresse für die Abgabe von Miet-Booten angegeben wird, kann es in den Sommermonaten recht voll auf dem Wiesengelände werden. Die Anzahl Wohnmobile von Gästen ist stark beschränkt und wird nur nach Reservation freigegeben. Die Gastronomie wird derzeit nicht bewirtschaftet, die Sanitäranlagen (nur jeweils zwei Duschen und Toiletten) kann bei voller Belegung des Platzes kanpp. Daher ist der Platz in der Saison eher für Durchgangscamper für eine Nacht, weniger für einen längeren Aufenthalt zu empfehlen. 10 Minuten Fußweg in die Altstadt.
  • Km 134,7 (rechts) hinter dem Museumsschiff Neptun Schwimmsteg und Sliprampe zum Anlanden zur Altstadtbesichtigung. Von hier aus keinesfalls flussabwärts weiterpaddeln, lebensgefährliche Wehranlage.
  • Km 134,8 (rechts): zwei Wehre: Die Überfallwehre, die in den ersten 200km das erste ernsthafte Hindernis auf der Weserbefahrung darstellen, sind unfahrbar und lebengefährlich.
Km 134,8 Schleuse für die Grossschiffahrt (links): Seitdem die Bootsgasse 2024 wegen Defekt und fehlender Ersatzteile geschlossen wurde, werden Wanderpaddler auf telephonische Voranmeldung geschleust.
4 Schleuse Hameln. Tel.: +49 51 51 63 600 . Schleusenbenutzung auf telephonische Anmeldung. Geöffnet: 07:00-18:00 ausser SO 08:00-16:00 h. Preis: frei. .
Etwas rechts neben der Einfahrt zum oberen Schleusentor hinter angelegten Booten finden Wasserwanderer die erste deutsche Bootsgasse, die 1959 eröffnet wurde, derzeit (2025) allerdings defekt ist. Hier ebenfalls eine gute Aus- und Einsetzmöglichkeit zum Umtragen.
  • Km 136 Hameln - Thiewallbrücke: linksufrig nach dem Wohnmobilstellplatz folgt der Campingplatz (mit Slipanlage) und rechtsufrig die Jugendherberge. Die Distanzen zur Altstadt sind allerdings deutlich länger, vor allem vom Campingplatz aus, von wo aus noch die Weser auf der Brücke überquert werden muss.

Nach Hameln beginnt ein relativ dünn besiedelter und auch touristisch weniger erschlossener Abschnitt der Weser, viele Ortschaften liegen in einiger Distanz zur Weser und zwischen den einzelnen Versorgungsmöglichkeiten liegen nun etwas längere Distanzen.

  • Km 139,5 Gut Helpensen (links), Besichtigung nicht möglich
  • Km 139,8 Weserpegel Wehrbergen (rechts)
  • Km 142 Fischbeck (rechts): Das Stift Fischbeck im Ort ist nach rechtsseitigem Anlanden auf einem zehnminütigen Fussweg zu erreichen. Das Stift Fischbeck wurde im Jahr 955 gegründet, 1147 ging es in einer Schenkung an die Benediktinerabtei Corvey. Die Ursprünge der Stiftskirchestammen aus dem 12. Jhdt., nach einem Brand 1234 erhielt die Kirche die heutige Form einer kreuzförmigen Basilika. Der Westflügel des Stifts geht auf das 13. Jhdt., der Ostflügel in dem heute evanglischen Stiftsdamen leben, stammt aus dem 19. Jhdt.
  • Km 146,5 Fuhlen (links), Strassenbrücke: nach rechtsseitig im Hinterland liegenden Bagger- und Fischteichen und der Einfahrt linksseitig zu einem weiteren Kiesabbbaugebiet gelangt man zur Strassenbrücke von Fuhlen. Aussetzmöglichkeiten beidseitig im Bereich der Brücke und linksseitig etwas weiter an einer Slipanlage.
Rechts im Hinterland in ca. 1km Entfernung Hessisch Oldendorf mit Bahnhof.
  • Km 148,8 (rechts): Baggersee, heute Angelteich, Einfahrt nicht gestattet.
  • Km 149,7 Yachthafen (links): Hafen des Motorbootclubs Sonnensee Rumbeck.
  • Km 150 Rumbeck (links): Kaum gegeignete Anlegemöglichkeiten, kurz nach dem Ort rechts Kiesabbau mit Baggersee.
Fähre Großenwieden
Paschenburg und Schaumburg
  • Km 151,9 Großenwieden (rechts): Gierseilfähre
Übernachtungsmöglichkeit auf der Wiese beim Fähranleger für Wanderpaddler mit Zelt, nach Rücksprache mit dem Fährmann
Im Ort Grossenwieden ist die St. Matthaei-Kirche, die aus dem 13. Jhdt. stammt, sehenswert. Der um 1300 errichtete Tabernakel wurde mit der Reformation in ein Fenster umgewandelt.
Das Schloss Schaumburg als Stammsitz des Adelshauses von Schaumburg - Lippe und die etwas höher gelegene Paschenburg imt 6 resp. 7km Distanz können erwandert werden.
  • Km 157 Auengebiet Hohenrode (links): Einfahrt ins Auengebiet der ehem.Kiesgrube Hohenrode untersagt, landseitig Vogelbeobachtungsturm und Rundweg durchs Naturschutzgebiet.
Rechtsufrig der Weiler Ahe
  • Km 158,5 - 160 Wasserskistrecke vom 1.6. - 30.9. jedes Jahres
  • Km 161 Kiesverladestation, Vorsicht bei der Ausfahrt von Kiesfrachtschiffen.
  • Km 162,2 Strassenbrücke B238
  • Km 163 Kanu-Club Rinteln
26 Rintelner Kanu-Club e.V., Am Weseranger 21, 31737 Rinteln. Tel.: +49 57 51 64 27 (Bootshaus) . Übernachtung im Zelt, Wohnwagen oder auf dem Dachboden des Bootshauses möglich, letzteres ist jedoch nur bis zu einer Außentemperatur von 27°C. Camperküche. Neben dem Freibad, welches zum Weg in die Altstadt umrundet werden muss.

Rinteln - Vlotho (20km)

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Marktplatz Rinteln
  • Km 163 10 Rinteln (links): Über die Strassenbrücke der L435 "Hindenburgbrücke" gelangt man direkt auf die zentrale Weserstrasse, in die Altstadt und zum Marktplatz mit der Nikolaikirche. Auch der Kollegienplatz mit der Jakobi-Kirche lohnt einen Besuch.
  • Km 166,4 Doktorsee (links): In den ehemaligen Baggerseen des Kieswerks wurde mit dem Freizeitpark Doktorsee ein Naherholungsgebiet eingerichtet. Der westliche Doktorsee II ist für Paddler zugänglich, hier findet sich die Hafenanlage des Motor- und Segelclubs Bielefeld (MSC Bielefeld) und die Slip- und Hafenanlage des Motoryachtclubs Rinteln (MYC Rinteln) mit gleich daneben dem Clubhaus des Wassersportvereins Rinteln, hier kann bei den Ruderern im Zelt oder im Bootshaus auf Voranmeldung übernachtet werden.
27 Wasser-Sport-Verein Rinteln e.V., Doktorsee II. Tel.: (0)174 7104213 . Auf der Wiese oder im Bootshaus des WSV Rinteln können Wanderpaddler auf Voranmeldung (Online-Formular) übernachten.
Der östliche Doktorsee I mit Campingplatz und Badestrand ist gut von der Strasse aus aber nicht direkt von der Weser aus erreichbar. Somit eignet sich der Campingplatz Doktorsee für Wanderpaddler nur bedingt.
  • Km 168,7 Strassenbrücke Eisbergen mit dem Ort Eisbergen (rechts)
Linksufrig eine Steganlage mit Rastplatz und Schutzhütte
  • Km 170 Gutshof Ellerburg(links): Vogelschutzzone
  • Km 170 - 171: der Flusskilometer 170 ist mit 1600m aussergewöhnlich lang, bedingt durch einen alten Vermessungsfehler paddelt man hier etwas länger. Naturschutzgebiet Eisberger Werder in einem Baggerseegebiet rechts.
  • Km 171 Windmühle Veltheim (rechts), etwas im Hinterland
  • Km 171,8 Kiesabbau (links), Baggersee, Einfahrt nicht gestattet.
  • Km 173,2 "Schweinebucht" (links): Hafenanlage des Wassersportclubs Rietberg
  • Km 174,1 Weserfähre Varenholz - Veltheim: Gierseilfähre, regulärer Fährbetrieb an Wochenenden, Vorfahrt der Fähre beachten
Gleich hinter dem Fähranleger links ein weiteres Kiesabbaugebiet, Einfahrt in den Baggersee untersagt.
  • Km 175,5 Yachthafen (links):
28 Westfälischer Motoryachtclub Dortmund. Tel.: (0)152 34297962, E-Mail: . Zeltübernachtung auf dem Clubgelände des WMYC nach telephonischer Rücksprache.
  • Km 177,1 Erder (links): Hier bestanden unter Fürstin Pauline zur Lippe 1733 Pläne zum Bau eines grossen Weserhafens, von Preussen wurde der Bau dann aber nicht genehmigt.
  • Km 177,2 Kühlwasserentnahme (rechts) des Gemeinschaftskraftwerks Veltheim.
Km 177,4 Campingplatz Julianna mit Kanuverleih Weserbergland
  • Km 177,7 Motorboothafen (rechts) des Weser-Yacht-Clubs Erder; Kühlwasserauslauf
  • Km 178 - Km 181 Wasserskistrecke, in Ufernähe bleiben
  • Km 179,7 Borlefzen (rechts): Im Ortsteil von Vlotho finden sich gleich zwei aneinandergrenzende grosse Campingplätze, gegenüber ein kleinerer:
29 Campingparadies Sonnenwiese. Tel.: +49 5733 8217 . Grosser Campingplatz, Kanuverleih "Rio Negro"
  • Km 179,9 (rechts):
30 Überland Vlotho / Camp Feuerland. Tel.: +49 5733 80008 . Grosser Campingplatz beim Bootshafen Borlefzen mit Slipanlage und Zeltwiese in der Nähe, der nördliche Badesee ist mit dem Boot nicht zugänglich.
  • Km 180,0 (links)
31 Naturcamp an der Weser. Tel.: +49 5733 18708 . Kleinerer Campingplatz, Zeltwiese bei der Slipbahn.

Vlotho - Minden (20km)

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  • Km 181,5 Eisenbahnbrücke Vlotho
  • Km 183 11 Vlotho : Aussetzen am Schwimmsteg vor der Kaimauer und der Strassenbrücke. Über die Hafenstrasse entlang der Kaimauer und vorbei am Wohnmobilstellplatz ist über die Bahnunterführung und den Zollweg die Altstadt zu erreichen; die Unterführung gleich oberhalb der Aussetzstelle führt ebenfalls zur Altstadt, allerdings mit einem kurzen Umweg über die befahrene B514 Weserstrasse. Zur Alstadt quert man die Auffahrten zur Weserbrücke und gelangt über eine Fussgängerbrücke über den Forellenbach ins Ortszentrum.
Die sehenswerte Altstadt von Vlotho erstreckt sich nicht entlang der Hauptstrasse L778, sondern die Flaniermeile mit Einkaufsläden und Gaststätten ist die teils verkehrsberuhigte Lange Strasse etwas nördlich, zwischen Rathaus, Kirche St. Johannis und Grundschule. Vlotho mit seinem Weserhafen war ein bedeutender Stützpunkt der Schiffer, mit mit Männern und Pferden Lastschiffe weseraufwärts treidelten.
Das Burgsträsschen und Fusswege führen hinauf auf den Amtshausberg mit der Burg Vlotho, die um 1250 erbaut wurde.
  • Km 183,2 Strassenbrücke L778, danach Bahnhof Vlotho (links), allerdings hier kein direkter Zugang von der Weser (Steg vor der Kaimauer & Strassenbrücke benutzen)
  • Km 185 - 188,5 Wasserskistrecke, vor allem an Wochenenden viel Sportbootverkehr, ufernah paddeln
  • Km 185,4 Gut Deesberg (links), Herrenhaus und Verkauf von Bio-Fleischprodukten
  • Km 187,4 Vössen (rechts): Ortsteil von Holstrup, das wiederum zu Porta Westfalica gehört.
32 Campingplatz "In Vössen"
  • Km 187,5 Fähranleger Vössen: Schwimmsteg rechts, gleich danach die Slipanlage der ehemaligen Fähre Vössen, die ebenfalls zum Auswassern genutzt werden kann.
  • Km 187,7 Autobahnbrücken A2, dazwischen Steg links
  • Km 188,3 Eisenbahnbrücke Weserbahn
  • Km 189,4 Restaurant Altes Fährhaus (links): Ausstieg an der grasbewachsenen Böschung nicht einfach, davor und dahinter historische Ladekräne
  • Km 189,8 Anleger der freifahrenden Weserfähre: Das Fährschiff "Amanda" verkehrt zwischen Mai - Oktober und setzt Fussgänger und Radfahrer über.
Kurz vor dem rechtsufrigen Anleger der Zugang / Überlauf zum Südlichen See der Camping- und Freizeitanlage "Grosser Weserbogen". Um in den Südlichen See zugelangen muss man das Boot überheben.
33 Campingpark Grosser Weserbogen. Tel.: +49 573 16188 . Campingplatz, auf telephon. Voranmeldung Übernachtung für Paddler möglich.
  • Km 190,2 Mündung der Werre (links), überbrückt von einer Brücke des Weserradwegs
Rechtsseitig das Flösserdenkmal, welches an die 1962 aufgegebene Flösserei auf der Weser erinnert.
Linksseitig im Hinterland liegt die Kurstadt Bad Oeynhausen, der sehenswerte Kurpark liegt 4km entfernt, ca. eine Stunde Gehdistanz.
  • Km 191 Dehme (links), Ortsteil von 12 Bad Oeynhausen ; Anlandemöglichkeit am Schwimmsteg
  • Km 192,1 Lohbusch (links), Anlandemöglichkeit bei einer Buhne mit Kiesstrand, Rastplatz
Café Das Mauerwerk in ca. 500m Distanz, bekannt für Kaffee und den hausgemachten Kuchen (MO, DI geschlossen)
  • Km 192,7 - 194 Jetski - Strecke, vor allem an Wochenenden Gefahr durch Sportbootverkehr, ufernah paddeln
Blick auf das Wiehengebirge links und das Wesergebirge rechts, dazwischen der Weserdurchbruch der Porta Westfalica.
Linksseitig sind die Burg auf dem Wittekindsberg und das Kaiser Wilhelm - Denkmal zu sehen.
  • Km 197,5 13 Porta Westfalica (rechts): der Ort liegt rechtsufrig etwas im Hinterland.
  • Km 197,6 Strassenbrücke B1 - B482 welche die Bundesstrassen zu beiden Seiten der Weser verbindet
  • Km 197,8 Bahnhof Porta Westfalica (rechts), direkt beim Bahnhof keine Anlandemöglichkeit und Schienenübergang, am besten beim WSV aussetzen.
  • Km 198 Wassersportverein Porta (rechts): Slipanlage
34 WSC Porta, An der Pforte 1a, Porta Westfalica. Tel.: (0)5731 776 10 . Wassersportverein, DKV Kanustation, Übernachtung im Zelt oder im Bootshaus, telephonische Anmeldung; Fussweg zum Bahnhof ca. 5 Min.
  • Km 198 Zur alten Fähre (links): Anleger mit Rastplatz, Gasthaus "Zur alten Fähre"
Über die Fährstrasse gelangt man hinein in den Ortsteil Barkhausen, von dort aus gelangt man hinauf auf den Wittekindsberg mit dem von Weitem her sichtbaren Kaiser Wilhelm Denkmal. Von hier aus ergibt sich eine tolle Rundsicht auf den letzten Weserdurchbruch und auf die sich gegen Norden hin öffnende norddeutsche Tiefebene.
  • Km 198,4 Pegelhaus Porta Westfalica(rechts)
  • Km 199,8 Eisenbahnbrücke (nicht mehr befahren), rechts Ortsteil Neesen. Die Bundesstrasse B61 wird durch den Weserauentunnel unterirdisch der Weser entlang bis Barkhausen geführt.
  • Km 200: ab Hann.Münden sind nun 200km gepaddelt
  • Km 201,1 Strassenbrücke B65 mit links Ausfahrt Minden-Süd
  • Km 201,3 - 202,1 Truppenübungsplatz der Bundeswehr, mit zeitweisen Sperrungen und Behinderungen muss gerechnet werden.
  • Km 202 - 205 14 Minden (links): man gelangt nun ins Stadtgebiet von Minden. Hier kreuzt der Schifffahrtskanal des Mittellandkanals die Weser, die Bundeswasserstrassen sind mit Schleusen verbunden, um der Berufsschiffahrt Wasserwege in alle Richtungen offen zu halten. In Minden endet die Etappe der Oberweserbefahrung, es beginnt die Mittelweser.
Die historische Altstadt von Minden liegt links, sehenswert sind der um 799 von Karl dem Grossen begründete Dom, der im 13. Jhdt. im romanischen Stil weitgehend neu errichtet wurde, das historische Rathaus, der Marktplatz und auf einer Anhöhe die Martinikirche aus dem Jahr 1029, die Marienkirche aus dem Jahr 1022 und die "Alte Münze", ein historisches Steinhaus aus 1260. Rechtsufrig sind der Bahnhof von Minden (zur Rückkehr an an Ausgangspunkt der Weserbefahrung), Hafen- und Industrieanlagen und Wohnquartiere gelegen.
  • Km 202,2 Faltboot- & Skiclub Minden (links):
35 Faltboot- & Skiclub Minden, Weserpromenade 8, 32423 Minden. Tel.: +49 571 21144 . Anladen am Schwimmsteg, Zeltwiese, DKV-Kanustation.
  • Km 202,3 Mindener Ruderverein 1905 (links):
36 Mindener Ruderverein 1905, Weserpromenade 10, 32423 Minden . Zeltwiese beim Ruderclub zur Übernachtung für Wanderruderer, Anmeldung per email.
  • Km 202,5 Kanusportgemeinschaft Minden (links):
37 Kanusportgemeinschaft Minden, Weserpromenade 17, 32423 Minden. Tel.: +49 571 8290130 . Anladen am Schwimmsteg, Zeltwiese zur Übernachtung für Wanderpaddler auf Anfrage.
Rechtsufrig Slip - Anlage
  • Km 202,6 Mündung Bastau, Glacisbrücke (links)
Vor der Mündung der Bastau liegt links der Schwimmsteg des Sportvereins Minden
3 Sportverein 1860 Minden . Der SV Minden hat eine Kanusportgruppe, Einsetzen am Schwimmsteg.
Gleich nebenan das Clubhaus der DLRG, deren Mitglieder gelegentlich mit ihren Schlauchbooten unterwegs sind.
Über den Steg der Glacisbrücke gelangt man auf die Kanzlersweide mit einem Weserstrand, Wohnmobilstellplatz, im Sommer Freizeitaktivitäten und Anlässe.
  • Km 203,1 Anleger für die Personenschifffahrt, Weserhochwasserstein
  • Km 203,2 Strassenbrücke L534, links liegt die Altstadt, rechts gelangt man ins Quartier "Zwischen den Brücken". Über eine zweite Brücke über einen Talabschnitt gelangt man zum 5 Bahnhof Minden , von hier Bahnverbindungen über Hannover - Göttingen nach Hann.Münden.
  • Km 203,5 Kanu Klub Minden (rechts) und TV Jahn Minden, Aussetzen am Schwimmsteg; auf der Wiese Zeltverbot, da Überschwemmungsgebiet.
38 Kanu Klub Minden, Brückenkopf 12, 32423 Minden. Tel.: +49 571 52239 . Telephonische Anmeldung, Übernachtung auf der ruhigen Zeltwiese hinter dem oder im Klubhaus (nicht an der Wiese bei der Aussetzstelle zelten, wegen Hochwassergefahrenzone droht Platzverweis), um das Boot zum Klubhaus zu bringen, ist ein Bootswagen hilfreich. Eine ruhige Übernachtungsalternative zu den Wassersportvereinen am linken Weserufer, die bei Anlässen auf der Kanzlersweide die Musikbeschallung durch die halbe Nacht abbekommen. Bahnhof in zehn Minuten Fussweg erreichbar.
  • Km 203,7 Eisenbahnbrücke der Mindener Kreisbahn
  • Km 204,2 Strassenbrücke L764
  • Km 204,5 Einmündung des Verbindungskanals Süd zum Mittellandkanal
  • Km 204,9 Zwei Brücken des Mittellandkanals: Schiffe der Berufsschiffahrt fahren über die und nicht in der Weser...

Flussbeschreibung Mittelweser

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Ab dem Wasserstraßenkreuz Minden befindet man sich auf der Mittelweser. Ab hier kommt es regelmäßig zur Begegnung mit Frachtschiffen, die allerdings innerhalb der markierten Fahrrinne fahren. Als Paddler muss man außerhalb fahren und darf die Fahrrinne auch nur auf direktem Wege kreuzen.

Minden - Staustufe Schlüsselburg

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  • Gernheim
  • Heimsen
  • Staustufe Schlüsselburg

Flussbeschreibung Unterweser

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Flussbeschreibung Außenweser

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Sicherheit

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Ausflüge

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Literatur

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