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Lechtaler Alpen

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Lechtaler Alpen
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Die Lechtaler Alpen gehören zu den nördlichen Kalkalpen und liegen überwiegend in Nordtirol und zu einem Teil auch im Vorarlberg in Westösterreich.

Regionen[Bearbeiten]

Der westliche Teil der Lechtaler Alpen gehört zum Arlberggebiet.

Orte[Bearbeiten]

Lechtaler Alpen, vom Gurgltal aus gesehen

im Gebirge[Bearbeiten]

Berwang vom Thaneller aus, ganz links im Hintergrund die Zugspitze

Bei den Orten im Gebirge handelt es sich ausnahmslos um Gebirgsdörfer.

  • Berwang, (1342 m) Skigebiet und Tourismus im Berwanger Tal;
  • Kaisers (1530 m), höchstgelegene Gemeinde des Bezirks Reutte (Außerfern) und der ganzen nördlichen Kalkalpen.
  • Gramais
  • Bschlabs
  • Boden

In den angrenzenden Tälern[Bearbeiten]

Reutte
Ehrwald
Arlberg-Passstraße

Im nordwestseitig anschließenden Tiroler Lechtal:

  • Elbigenalp (1039 m), Hauptort im Tal, Schnitzerdorf und Heimat der Geierwally;
  • Elmen (978 m, mit den Orten Martinau und Klimm)

Im Außerfern (nordseitig):

  • Reutte (853 m) Marktgemeinde und Hauptort im Außerfern.
  • Ehrwald (994 m), Wintersportgemeinde zu Füßen der Zugspitze
  • Lermoos (1004 m) Urlaubsgemeinde und Wintersport

Im südostseitigen Gurgltal an der Fernpaßroute:

  • Tarrenz (836 m), historischer Bergbauort und Schloss Starkenberg.

Im Oberinntal an der Südseite:

  • Imst, (827 m) Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks und Endpunkt der Fernpassstrecke;
  • Landeck (816 m), die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks;

Im Arlberggebiet an der Südwestseite:

  • St. Anton (1304 m), einer der renommiertesten Urlaubsorte in Westösterreich.
  • Zürs (1716 m), Gebirgsdorf und nobler Skiort.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Umgrenzende Regionen sind im Nordwesten das Lechtal von Warth bis Reutte zu den Allgäuer Alpen hin, im Südwesten das Verwall, im Süden das Oberinntal zu den Ötztaler Alpen hin, im Südosten das Gurgltal mit dem Fernpaß und die Mieminger Berge und im Nordosten der Außerfern zu den Ammergauer Alpen hin.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Die umgrenzenden Täler sind über Verkehrswege gut erreichbar, das gilt so ohne weiteres für die Dörfer im Gebirge selbst nicht mehr. Insbesondere im Winter ist auf den Straßen im Gebirgsinneren immer mit wegen Witterung und Lawinengefahr gesperrten Strecken zu rechnen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gipfelziele[Bearbeiten]

Parseierspitze[Bearbeiten]

Mit 3036 Metern der höchste Gipfel im Gebirge und auch in den gesamten nördlichen Kalkalpen.

Dawinkopf[Bearbeiten]

(2970 m) zweithöchster Berg der Lechtaler Alpen.

Thaneller
Südseite im Speichersee bei Berwang

Thaneller[Bearbeiten]

Die markant freistehende Felspyramide des Thaneller (2.341 m) markiert das Nordende der Lechtaler Alpen über dem Zwischentorental und ist im Sommer ein vielbesuchter Gipfel, der Name wird auf "Fontanella" für einen kleinen Brunnen zurückgeführt.

Anstieg aus Berwang (1342m) : wenig schwierige Bergwanderung über rund 1000 Höhenmeter von der Südseite aus, der Gipfel ist in gut drei Stunden (oder auch schneller ) über einen Pfad durch lichten Bergwald, im oberen Teil Schrofen, zu erreichen. Die Tour kann wegen der Südausrichtung bei starker Soneneneinstrahlung in den Latschenfeldern schon mal recht warm werden.

Anstieg aus Heiterwang (994m, Werner-Rietzler-Steig): Die Route durch die schroffe Nordwand des Thanellers weist einen Höhenunterschied von 1300 Metern auf und ist mit einigen über Drahtseil versicherten Kletterstellen (I) auch technisch deutlich schwieriger als die Tour von der Südseite.

Skitour: Auch im Winter als Skitour von Heiterwang aus, allerdings stellenweise schon mal recht ordentlich steil (im Übergang zur Normalroute aus Berwang) und auch stark lawinengefährdet.

Eine bewirtschaftete Alm oder Berghütte entlang der Aufstiegsrouten gibt es nicht.

Täler[Bearbeiten]

Seen und Gewässer[Bearbeiten]

  • Oberer Seewisee (2469 m)
  • Mittlerer Seewisee (2425 m)

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern und Bergsteigen[Bearbeiten]

Wanderrouten zu den Berggipfeln siehe bei den jeweiligen Bergen

Höhenwege[Bearbeiten]

  • Lechtaler Höhenweg: Die Durchquerung der Lechtaler Alpen führt in Höhenlagen zwischen 2000 m und 2500 m mit rund 105 km Länge und in ca. einer Woche über sechs Hütten durch die gesamten Lechtaler Alpen vom Arlberg bis nach Imst.

Klettersteige[Bearbeiten]

Der Arlberger Klettersteig ist ein alpiner Klassiker und führt über den gesamten Kamm der Weißschrofenspitze (2.752 m, 47° 9′ 12″ N 10° 13′ 40″ O). (Ausführlichere Infos siehe beim Arlberggebiet)

Wintersport[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Liste der Berghütten des deutschen Alpenvereins (DAV) und des österreichischen Alpenvereins (OeAV) sowie private Hütten für Wanderer und Bergsteiger. Die meisten Hütten sind nur im Sommer (von Mai/ Juni bis Oktober) geöffnet. Vor dem Aufstieg am besten noch mal mit dem Hüttenpersonal telefonieren, ob wirklich geöffnet ist. Eine Reservierung ist zweckmäßig und ist gerne gesehen. Bitte aber wieder absagen, wenn man dann doch nicht kommt.

Manche Hütten haben auch einen Winterraum, der außerhalb der Bewirtschaftungszeit zugänglich sind. Der Hüttenschlüssel ist dann in der Regel bei der zuständigen betreuenden Sektion abzuholen.

1 Edelweißhaus (Alpenvereinshütte DAV Stuttgart), Details siehe im Reiseführer Kaisers / Unterkunft;

Ulmer Hütte im Winter

2 Ulmer Hütte (2.288 m, DAV Sektion Ulm), Postfach 105, A-6580 St. Anton am Arlberg (über dem Arlbergpass). Tel.: +43 (0)5446 30200. Geöffnet: 2. Sa. im Juli bis 2. Sa. im Sept., Anmeldung unbedingt erwünscht..

UlmerHütteSchild 2013-12.JPG

Die Hütte wurde am 5. September 1903 eingeweiht und seitdem wiederholt modernisiert, letztmals im Jahre 2003.

Ausstattung: 50 Plätze Zimmerlager, kein Matzratzenlager, 10 Notlager, Waschräume und Duschen;

Im Winter wird die Ulmer Hütte zu einer Skihütte mit Skibar im Arlberger Skigebiet, Übernachtung ist nur noch mit gültigem Skipass möglich.

Einfachster Zusteig im Sommer: aus St. Christoph (1768m), Gehzeit: ca. 1,5 Stunden;

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dieter Seibert: Lechtaler Alpen; Berge - Hütten - Touren - Geschichten. rosenheimer, 1990, ISBN 3-475-52637-9; 128 (deutsch). (im Antiquariat)

Karten[Bearbeiten]

Alpenvereinskarten[Bearbeiten]

(1: 25 000, für Wanderer und Bergsteiger)

  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Alpenvereinskarte Allgäuer Alpen (Allgäu) - Lechtaler Alpen, Westblatt, Bd. 2 / 1. , ISBN 9783928777131. 9,80 € für die Regionen Hochvogel, Hinterhornbach, Hermann-von-Barth-Hütte, Elbigenalp, Bretterspitze und Häselgehr
  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Alpenvereinskarte Allgäuer Alpen (Allgäu) - Lechtaler Alpen, östliches Blatt, Bd. 2 / 2. , ISBN 9783928777148. 9,80 € für die Regionen Hochvogel, Hinterhornbach, Hermann-von-Barth-Hütte, Elbigenalp, Bretterspitze und Häselgehr
  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Alpenvereinskarte Lechtaler Alpen / Arlberggebiet, Bd. 3 / 2. 2010, ISBN 9783928777155. 9,80 € für die Regionen um Warth, Lech und Lechtal, Klostertal, Arlberg und St. Anton, in der Version 3/2S mit Skitouren
  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Alpenvereinskarte Lechtaler Alpen / Parseierspitze, Bd. 3 / 3. , ISBN 9783928777179. 9,80 € für die Regionen Namlos, Bschlabs, Muttekopf, Mils, Imst, Heiterwand;
  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Alpenvereinskarte Lechtaler Alpen / Heiterwand und Muttekopfgebiet, Bd. 3 / 4. , ISBN 9783928777186. 9,80 € für die Regionen Namlos, Bschlabs, Muttekopf, Mils, Imst, Heiterwand;

Weblinks[Bearbeiten]

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