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Elbigenalp

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Elbigenalp
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Elbigenalp ist eine Gemeinde im Tiroler Lechtal in Nordtirol / Österreich und der Hauptort im Tal.

Hintergrund[Bearbeiten]

Elbigenalp liegt im hier bereits etwas breiteren Talboden des Tiroler Lechtals und auf der nördlichen Talseite.

Eine Pfarrei im Lechtal wird im Jahre 1312 erstmals urkundlich erwähnt, die Siedlung taucht dann als „in den Albigen Alpen" im Jahre 1488 erstmals gesichert auf, sie ist die erste Siedlung im Lechtal und gehört zum Kloster Füssen. Die unter den Einheimischen gängige Bezeichnung für Elbigenalp ist „Das Duarf" einfach für Dorf.

Die Region ist damals und auch noch bis heute eher landwirtschaftlich geprägt. Appenzeller Krieg (1402 – 1408), Dreißigjähriger Krieg (1618 bis 1648) und auch die Pest (1633 - 1635) treffen seinerzeit die Region schwer, durch die ungünstigen Umstände des rauhen Klimas sind die Erträge auch in der Landwirtschaft eher kärglich, so dass die Einwohner sich ihr Einkommen mit handwerklicher Arbeit aufbessern müssen: Im Lechtal entsteht das Schnitzerhandwerk, viele Lechtaler verdingen sich dann in der Barockzeit als Stuckatur- und Maler in ganz Europa bis nach Russland, sie bringen Geld und ihr Können dann auch wieder mit nach Hause und schmücken auch ihre eigenen Häuser. Elbigenalp ist heute eine Hochburg für das Schnitzer- und Kunsthandwerk.

Wichtiger Name in der Ortgeschichte ist der Chronist, Lithograph und Maler Johann A. Falger (*1791 †1876), er gründete eine Zeichenschule und spätere Stukkateurschule als den Vorläufer der heutigen Schnitzschule (seit 1951).

Elbigealpe ist im 19. Jahrhundert auch die Heimat der berühmten Geierwally: Anna Knittel (* 28. Juli 1841 in Elbigenalp, † 28. Februar 1915 in Wattens) räumte als selbstbewußte Siebzehnjährige und an einem Seil hängend einen Adlerhorst in einer Felswand nahe dem Dorf aus, eine seinerzeit zum Schutz der Schafsherden an sich übliche Praxis, allerdings nicht durch junge Mädchen.

Anna Knittel besuchte später eine private akademische Vorschule und wurde berühmt für ihre Öl-Landschaften und Blumenbilder. Ihre einmalige Adler-Geschichte wurde durch den Reiseschriftsteller Ludwig von Steub zur Heldentat und fand dann in überzeichneter Form Eingang in den Heimatfilm: aus der Anna wurde eine überdrehte wilde "Wally" aus dem sagenumwobenen Ötztal aus Tirol.

Als gute Jahre für Elbigenalp gilt der Zeitraum 1867 bis 1889: Königin Mutter-Marie von Bayern, die Mutter des legendären Bayernkönigs Ludwig II., verbringt regelmäßig mitsamt ihrem bis zu 30 Köpfe großen Hofstaat einige Monate im Sommer ihren Urlaub in dem stillen Bergdorf. Das sind dann auch die Anfänge für den Tourismus im Elbigenalp, der Tourismusverband wurde nach dem zweiten Weltkrieg gegründet.

Weitere Ortsteile von Elbigenalp sind Unter- und Obergiblen sowie Köglen und der Weiler Grünau.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen (Straßen-km)
Zürs24 km
Reutte34 km
Füssen50 km
Garmisch77 km
Innsbruck130 km
München159 km
Wien550 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten internationalen Flughäfen sind der in Innsbruck (Entfernung ca. 122 km) und nördlich von München der Flughafen München (auch "Franz Josef Strauß", Entfernung ca. 205 km). Ebenfalls in Reichweite ist der Allgäu Airport in Memmingen (120 km).

Nahe bei Reutte befindet sich der Flugplatz Reutte-Höfen für Segelflugzeuge, Motorflugzeuge, Helis und ULs; Info: www.flugsportverein-reutte.at.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nächste Bahnhof befindet sich in Reutte, er ist Station an der Außerfernbahn die aus Garmisch-Partenkirchen (in D) über die bayrisch-österreichische Staatsgrenze, Lermoos, Bichlbach, Heiterwang-Plansee, Reutte und Pfronten bis nach Kempten führt. Privatseite zu KBS 976

Auf der Straße[Bearbeiten]

Hauptverkehrsweg im Tiroler Lechtal ist die Lechtalstraße (österreichische Landesstraße L 198 / B 198). Sie führt aus dem Arlberggebiet (Zürs, Lech, in Warth Anschluss an die L 200) kommend durch das Tiroler Lechtal und Elbigenalp bis nach Reutte (Anschluss an die B 179). Zu beachten ist die permanente Wintersperre im Abschnitt zwischen Lech und Warth.

  • Von Süden, Raum Innsbruck: von der A12 Richtung Bregenz über Mötz und den Fernpaß weiter über Reutte auf der Lechtalstraße bis Elbigenalp.
  • Aus dem Raum München: auf der Autobahn A95 über Garmisch, Lermoos und Reutte und in das Tiroler Lechtal nach Elbigenalp.
  • Aus dem Raum Stuttgart über die A8 Richtung München, ab Kreuz Ulm auf der A7 über Memmingen, Kempten und Füssen nach Reutte und Elbigenalp.
  • Aus dem Süden und Südwesten (Schweiz, Vorarlberg) ist die Zufahrt, im Winter je nach den Straßenverhältnissen, auch über das Arlberggebiet nach Elbigealp möglich.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Pfarrkirche St. Nikolaus in Elbigenalp: neu erbaut von 1664-74 nach Plänen von Georg Falger, der Chor und der nördliche Turm der Vorgängerkirche und vermutlich noch aus der Zeit der Pfarrgründung stammend wurden übernommen. Im Inneren barocke Ausstattung, Fresken von Johann Jakob Zeiller aus Reutte (1708-1783);
  • 2 Ölbergkapelle in Elbigenalp auf einem Felsvorsprung nördlich vom Dorf.

Weitere Infos zu den Kirchen bei der Pfarrei Oberlechtal: www.pfarren-oberlechtal.at

Im Ort gibt es einige alte Bauernhäuser, die mit Lüftelmalerei und Stuckaturen geschmückt sind, hinzu kommen zahlreiche Schnitzereien.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Bäckerei, Spar Markt (Dorf Nr. 46) sind im Ort vertreten.

  • Martin Geisler-Moroder (Schnitzereien: Heiligen-Figuren, Krippen, Engel u.s.w), Elbigenalp-Dorf 63, A-6652 Elbigenalp. Tel.: +43 (0)5634 6215.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Das nächste Krankenhaus zur medizinischen Grundversorgung ist das Bezirkskrankenhaus in Reutte.

Kurzinfos
Telefonvorwahl+43 (0) 5634
Postleitzahl6652
KennzeichenRE
ZeitzoneUTC+1
Euronotruf112
Polizei133
Rettung144
Bergrettung140

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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