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Tiroler Lechtal

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Das Tiroler Lechtal liegt im Außerfern und im Nordwesten Nordtirols in Österreich, es trennt die Allgäuer Alpen im Nordwesten von den Lechtaler Alpen im Südosten.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Die Ortschaften flussabwärts von Südwesten nach Nordosten sortiert.

  • Elbigenalp (1039 m), Hauptort im Tal, Schnitzerdorf und Heimat der Geiwerwally;
  • Elmen (978 m, mit den Orten Martinau und Klimm)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Talabschnitt des Tiroler Lechtals gilt als der wildeste und unberührteste Teil des insgesamt 264 Kilometer langen Flußlauf des Lechs: aus dem Arlberggebiet kommend betritt der Lech bei Lechleiten (zur Gemeinde Steeg gehörend) das Tiroler Gebiet, ehe sich das Flußtal nach knapp 40 Kilometern Tallänge beim Ort Weißenbach zum breiten Talkessel von Reutte aufweitet.

Die Region am Oberlauf des Lechs ist touristisch und auch verkehrstechnisch weniger stark erschlossen als die Nachbarregionen und gilt daher im Vergleich zum übrigen Tirol noch als urtümlich, das Tiroler Lechtal und die benachbarten Berge sind daher besonders beliebt bei Wanderern im Sommer und Skilangläufern, Schneeschuhgängern und Skitourengehern im Winter, es gibt auch einige kleinere Skigebiete.

Verwaltungstechnisch gehört das Tiroler Lechtal zum Bezirk Reutte.

Naturschutzgebiet Tiroler Lech[Bearbeiten]

Der Flußlauf des Tiroler Lechs wird zu den ganz wenigen Flüssen der Alpen gezählt, die noch weitgehend natürlich und ohne größere künstliche Verbauungen fließen dürfen.

Seit Juni 2000 gehört das Gebiet bereits zum Europaschutzgebiet des "Natura 2000-Netzwerks", seit dem 5. Oktober 2004 ist das Tiroler Lechtal per Verordnung durch die Tiroler Landesregierung auch ein Tiroler Naturschutzgebiet.

Die Fläche des ausgewiesenen Naturschutzgebietes Tiroler Lechtal ist dabei identisch mit der als "Natura 2000-Gebiet" gemeldeten Fläche, sie berührt 24 Gemeinden und weist ein Ausmaß von 41,38 km² bei einer maximalen Ausdehnung von ca. 62 Kilometern Länge auf.

Kennzeichen für das Naturschutzgebiet ist der Wildfluss Lech mit seinen angrenzenden ausgedehnten Auenlandschaften und Lebensräumen als Refugium für viele Pflanzen- und Tierarten.

Das Naturparkhaus befindet sich in Weißenbach am Lech (in Bau).

Aktuell findet eine rege Diskussion um die Belanges des Naturschutzes statt: Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) möchte die Stromerzeugung am Spullersee im Vorarlberg (in 1810 Meter Höhe) effizienter gestalten und dazu aus drei Quellbächen des Lechs das Wasser umleiten. Gegen diese Pläne macht ein grenzüberschreitendes Bündnis aus Naturschutzorganisationen, Verbänden und Parteien mobil: bei der EU-Kommission in Brüssel wurde eine Beschwerde gegen das Projekt eingelegt.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Hauptverkehrsweg im Tiroler Lechtal ist die Lechtalstraße (österreichische Landesstraße L 198 / B 198) aus dem Arlberggebiet über Zürs, Lech und Warth (Anschluss an die L 200) durch das Tiroler Lechtal bis nach Reutte (Anschluss an die B 179). Zu beachten ist die permanente Wintersperre im Abschnitt zwischen Lech und Warth.

Von Norden (aus Deutschland) kommend ist das Gebiet am einfachsten über den Außerfern zu erreichen. Aus dem Süden und Südwesten (Schweiz, Vorarlberg) ist die Zufahrt, im Winter je nach den Straßenverhältnissen, auch über das Arlberggebiet möglich.

Über die mautfreie Hahntennjochstraße (Wintersperre !) ist das Tiroler Lechtal durch die Lechtaler Alpen auch aus dem Oberinntal und Imst zu erreichen.

Im gesamten Tal gibt es keine Bahn, die nächsten Bahnhöfe befinden sich im Nordosten in Reutte und Füssen und im Südosten im anschließenden Arlberggebiet.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Karten[Bearbeiten]

für Wanderer und Bergsteiger:

  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Allgäuer - Lechtaler Alpen - West 1 : 25 000; Blatt 1/2. 2010, ISBN 978-3928777131.
  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Allgäuer - Lechtaler Alpen Ost 1 : 25 000; Blatt 2/2. 2006, ISBN 978-3928777148.
  • Deutscher Alpenverein (Hg.): Lechtaler Alpen - Parseierspitze, 1 : 25 000; Blatt 3/3. 2008, ISBN 978-3928777179.

Weblinks[Bearbeiten]

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