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Europäischer Fernwanderweg E7

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Wandersymbol der Europäischen Wandervereinigung für den E7
Verlauf des E 7

Der E7 ist ein Europäischer Fernwanderweg, der die Kanarischen Inseln mit der Ukraine verbinden soll, aber noch nicht auf allen Teilstrecken eingerichtet ist.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die E-Wege[Bearbeiten]

Die Europäischen Fernwanderwege sind ein Projekt des Europäischen Wandervereinigung (ERA-EWF-FERP). Der EWF ist ein Dachverband nationaler und regionaler Wandervereine, die für die Markierung und Pflege der Wege in ihrem Gebiet zuständig sind.

In die Zeit der Gründung des EWF 1969 fällt auch der Beginn der Fernwanderwege als völkerverbindendes Element in Europa. Heute hat das Netz der Europäischen Fernwanderwege eine Ausdehnung von 60.000 km.

Die Fernwanderwege setzen sich aus bekannten, kürzeren Wanderwegen sowie dazu passenden Verbindungselementen zusammen. Sie werden daher überwiegend abschnittsweise genutzt als Teilbegehung und der übergeordnete Fernwanderweg ist die virtuelle Klammer. Für weitere Informationen siehe den Artikel Europäischer Fernwanderweg E1.

Der E 7[Bearbeiten]

Der Leuchtturm von Orchilla markiert das westliche Ende des Wegs
Bunker Rupnikove linije in Slowenien

Der E7 beginnt auf der kanarischen Insel El Hierro und benutzt auf der Inselgruppe den spanischen Weitwanderweg GR-131, führt weiter von Lissabon in Portugal und verläuft auf dem portugesischen Weitwanderweg GR 12 (Rota da Indanha) zur spanischen Grenze, die bei Monfortinho erreicht wird, dann auf dem spanischen Weitwanderweg GR 10-1 durch die Extremadura in Spanien, die über den Pass Tornavacasin die Region Kastilien-León verlassen wird, und weiter auf dem GR 10 über den Escorial und nördlich an Madrid vorbei durch die Regionen Kastilien-La Mancha, Aragón und Valencia, wo sie in Andilla auf den Europäischen Fernwanderweg E4 trifft und dem Weitwanderweg GR 7 folgt, dem der E7, der sich wieder vom E4 trennt, bis zur Grenze zu Andorra folgt. In Andorra erreicht der Weg bei der Überquerung der Pyrenäen eine Höhe von 2.864 m. In Frankreich quert er den Canal du Midi und durchzieht die Montagne Noire, vereinigt sich wieder mit dem E4 und führt in die Cevennen, wo er sich auf dem Gipfel des Mont Aigoual wieder vom E4 trennt. Auf der Trasse des französischen GR 6 führt der Weg weiter an Avignon vorbei und durch die Provence, nunmehr gemeinsam mit dem GR 4, in den Grand Canyon du Verdon. Mit dem GR 51 wird bei Menton die italienische Region Ligurien erreicht. Der Weitwanderweg folgt nach Osten dem Ligurischen Höhenweg, umgeht die Stadt Genua und führt weiter nach Piacenza in der Poebene. In seinem weiteren Verlauf führt er zum Gardasee, führt mit zwei Varianten in den Friaul und erreicht bei Kobarid Slowenien. In diesem Land wird die Hauptstadt Ljubljana westlich umgangen und schließlich erreicht der Weg bei Hodoš die Grenze zu Ungarn, wo er über Nagykaniszsa, Kaposvar und Pécs zur Donau führt, die in Baja überschritten wird bis nach Nădlac in Rumänien. Die Fortsetzung des Weitwanderwegs in Rumänien, Moldau und in der Ukraine ist noch nicht realisiert.

Eine Variante des Wegs führt über Zagreb in Kroatien, eine andere zweigt an der Donau ab und verläuft nach Novi Sad in Serbien.

Die Länge beträgt, soweit der Weg angelegt ist, rund 4.330 km; insgesamt soll die Länge rund 6.700 km betragen.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Eine hilfreiche Vorbereitungsliste findet sich im Artikel Jakobsweg. Vielfach wird nicht die Beschilderung als Fernwanderweg verwendet, sondern jene der lokalen Wanderwege, über die der E7 verläuft.

Anreise[Bearbeiten]

Bitte bei den Regionen oder Städten und Flughäfen nachsehen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Der Weg führt weitgehend durch sichere Reiseländer. Gefahren, mit denen man täglich konfrontiert werden kann, sind Sonnenbrand und Zecken. Dem von den Zecken übertragenen Borrelia-Bakterium kann nur durch eine Behandlung mit Antibiotika Einhalt geboten werden. Gegen die durch einen Virus hervorgerufene Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME kann man sich durch eine rechtzeitige Impfung vor der Reise schützen. Man sollte sich jeden Abend auf Zecken hin kontrollieren oder kontrollieren lassen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.