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Essen und Trinken in Sachsen

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Sachsen ist bekannt für süße Speisen, kein anderes deutsches Bundesland steht derart für Kuchen und Torten. Das wohl berühmteste Gebäck aus Sachsen ist der Dresdner Stollen. Doch das Land bietet noch mehr kulinarische Spezialitäten, vom Lausitzer Leinöl, über die vogtländischen Karpfen zu den Wickelklößen oder dem bekannten Leipziger Allerlei. Nicht zu vergessen sind der sächsische Wein und die Leipziger Gose, einer alten Biersorte nach obergärige Brauart.

Gerichte[Bearbeiten]

  • Das bekannteste Gericht aus Leipzig ist Leipziger Allerlei. Leipziger Allerlei in der Enzyklopädie WikipediaLeipziger Allerlei (Q451039) in der Datenbank Wikidata. Das ist eine Mischung aus jungen Erbsen, Karotten, Spargel und Morcheln. Klassischerweise gehören auch Flusskrebse dazu, darauf wird heute aber oft verzichtet.
  • Der sächsische Sauerbraten ist im Gegensatz zum rheinischen Sauerbraten ohne Rosinen und auch nicht vom Pferd. Ein Sauerbraten ist geschmorter Braten, dessen Fleisch ,durch mehrtägiges Marinieren in Essigwasser mit Gewürzen, vorbehandelt wird. Die Soße wird mit einem Gewürzkuchen (Soßenlebkuchen) gebunden, der dem Sauerbraten seine eigene Note gibt. Als Beilage gibt es Klöße und Rotkohl.
  • Der Wiegebraten wird mit Gewiegtem zubereitet, einer Mischung aus Schweine- und Rinderhackfleisch, außerdem kommen Weißbrot, Eier und Gewürze dazu. Der Braten wird meist mit Salz- oder Bratkartoffeln und Soße serviert, oft gibt es auch Gemüse dazu. In Dresden gibt es ein Restaurant "zum Wiegebraten", dort kann man ihn probieren.
  • Leberwurst wird in Sachsen nicht nur als Brotaufstrich gegessen, sondern auch als Hauptgericht, etwa mit Pellkartoffeln oder Kartoffelbrei und Sauerkraut.
  • „Tote Oma“ bedeutet in Sachsen Grützwurst oder Tiegelwurst, die vom Darm befreit zu einer breiigen Masse erwärmt wird und typischerweise mit Sauerkraut und Pell- oder Salzkartoffeln serviert wird.
  • Ein Jägerschnitzel ist meist eine Zentimeter dicke Scheibe Jagdwurst oder Bierschinken, paniert und mit einer Sauce aus Tomaten mit Zwiebeln serviert. Als Beilage werden Kartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffelpüree, Pommes frites, Kroketten oder auch Nudeln gereicht.
  • Wellfleisch ist gekochtes, ungepökeltes Bauchfleisch vom Schwein. Es wird gerne mit Sauerkraut und Kloß gegessen.
  • Teichlmauke. Teichlmauke in der Enzyklopädie WikipediaTeichlmauke (Q2400452) in der Datenbank Wikidata. Timplmauke oder Titschlmauke, ist ein Gericht besteht aus Kartoffelbrei, gekochtem Rindfleisch mit Brühe und Sauerkraut aus dem Oberlausitzer Bergland. Auf einem tiefen Teller wird kleingeschnittenes Fleisch gegeben, außen herum wird Kartoffelbrei so angeordnet, dass in der Mitte ein Loch bleibt. Dieses Loch stellt mit Brühe aufgefüllt den Teich dar. Zuletzt wird um das Fleisch Sauerkraut gelegt.

Suppen[Bearbeiten]

  • Die sächsische Kartoffelsuppe ist eine deftige Suppe aus gequetschten Kartoffeln, Möhren, Sellerie, gewürzt mit Majoran. Häufig wird noch Wurst in die Suppe gegeben.
  • Sächsische Flecke werden auch als Kutteln oder Piepen bezeichnet. Es handelt sich um eine mit Essig gesäuerte, leicht gebundene Suppe aus den in Streifen geschnittenen Mägen von Wiederkäuern.
  • Die Holunderbeersuppe ist eine Spezialität der Leineweber. Sie wird auf dem Oberlausitzer Leinewebertag in Seifhennersdorf angeboten. Aber auch Vogtland wird sie als Holundersupp gegessen.

Kartoffeln[Bearbeiten]

  • Wickelklöße sind eine Variante des Kartoffelkloßes. Der ausgerollte Kloßteig mit Mehl und Ei wird mit angebratenen Semmelbröseln bestreut und gewickelt. Danach wird die Rolle in Kloßgröße geschnitten und die Wickelklöße anschließend in siedendem Wasser gegart.
In Westsachsen bestehen Wickelklöße aus dem gleichen Teig wie Mehlklöße, nur wird die Teigmasse breiter ausgerollt. Der flache Kloßteig wird mit Butter bestrichen und mit angebräunten Semmelbrösel bestreut. Danach wird der Teig zusammen gerollt und in 10-15 cm große Stücke geschnitten. Diese Wickelklöße werden dann 15-20 Minuten gegart und danach gerne zu Sauerbraten oder Rouladen serviert.
Im Erzgebirge werden zunächst Kartoffeln in der Schale gekocht und erst erkaltet geschält. Die geriebenen oder durchgepresste Kartoffeln werden mit Ei und Mehl zu einem Teig geknetet und mit Salz und Muskat gewürzt. Der Teig wird bleistiftdünn ausgerollt, wie schon beschrieben mit Butter und Semmelbrösel bestrichen und dann gerollt. Schließlich in Stücke geschnitten, die Enden werden zusammengedrückt und danach gegart. Gegessen werden die Wickelklöße zu Schmorgerichten wie Gulasch oder auch Kaninchenbraten.
  • Stubberle, oder Stupperle ist eine Variante der Kartoffelklöße in der Oberlausitz
    • Der 1 Berggasthof Beckenbergbaude ist ein Bio-Restaurant in Kottmar mit regionaler Küche, wie Stupperle oder Teichelmauke auf der Karte.
  • Als Bambes werden im Vogtland die Kartoffelpuffer bezeichnet.
  • Fratzen. Fratzen in der Enzyklopädie WikipediaFratzen (Q1451438) in der Datenbank Wikidata. sind eine Art von Kartoffelpuffern aus dem Erzgebirge. Es werden rohe oder gekochte Kartoffeln gerieben, und ohne weitere Zutaten als handtellergroße Fladen von beiden Seiten angebraten. Bestehen sie nur aus rohen Kartoffeln werden sie Griene Fratzn genannt.
  • Klitscher. Klitscher in der Enzyklopädie WikipediaKlitscher (Q1687766) in der Datenbank Wikidata. sind eine weitere Art von Kartoffelpuffern aus dem Erzgebirge. Der Teig enthält Ei und außerdem können Zwiebeln, Quark, Buttermilch, Sauerkraut oder Kümmel zugegeben werden. Sie werden oft mit süßen Beilagen, aber auch mit Feldsalat (erzgeb: Rawinzeln) gegessen. Mit gekochten Kartoffeln heißen sie Goldene Klitscher, mit rohen Kartoffeln Grüne Klitscher. Enthalten sie Sauerkraut, nennt man sie Saure Klitscher.
  • Rauchemaad. Rauchemaad in der Enzyklopädie WikipediaRauchemaad (Q1725983) in der Datenbank Wikidata. sind eine weitere Art von Kartoffelpuffern aus dem Erzgebirge wo nur gekochte Kartoffeln verwendet werden. Der Teig wird daumendick in eine Pfanne gedrückt und nur auf einer Seite angebraten. Sie werden mit Zucker bestreut, warm gegessen. Als Beilage gibt es Apfelmus oder Beerenkompott.
  • Latschen sind eine weitere Art von Kartoffelpuffern aus dem Erzgebirge
  • Getzen. Getzen in der Enzyklopädie Wikipedia Getzen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGetzen (Q1520147) in der Datenbank Wikidata. sind ein traditionelles Gericht aus dem Erzgebirge. Sie bestehen aus geriebenen Kartoffeln und Buttermilch, werden herzhaft mit Zwiebel, Pfeffer oder Kümmel gewürzt und manchmal mit Speck oder gebratenen Bratwurststücken belegt. Dazu wird meist Beerenkompott gereicht.

Fisch[Bearbeiten]

Forellen[Bearbeiten]

Sie werden häufig mehliert als Forelle Müllerin oder Blau mit Salzkartofeln oder auch geräuchert angeboten.

Karpfen[Bearbeiten]

Sie werden meist Blau im Essigsud mit Wurzelgemüse und Sahnemeerrettich angeboten. An Weihnachten ist der Weihnachtskarpfen sehr beliebt.

  • Den Vogtländischer Karpfen isst man mit Rotkraut und Salzkartoffeln oder auch mit grünen Klößen. Die Soße besteht aus Möhren, Petersilienwurzel, Kohlrabi, Poree, roten Rübe, Sellerie und Brotrinde, gewürzt mit Pfefferkörnern und Lorbeerblättern. Sie wird in einem separaten Topf kocht und dann püriert. Die gesalzenen Karpfenstück schlichtet man mit Butter in eine Kasserolle und gibt die Soße darüber. Nach einer Garzeit von 45 Minuten ist er servierfertig.

Gebäck[Bearbeiten]

Sachsen ist ein Paradies für Liebhaber süßer Speisen. Kein deutsches Bundesland steht derart für Kuchen und Torten – Gaffee un Guchn ist für viele Kaffeesachsen eine notwendige Mahlzeit.

  • Quarkkäulchen sind gebratene Klößchen aus einem Kartoffel-Quark-Teig mit Rosinen, Zucker und Zimt
  • Eine (Dresdner) Eierschecke ist ein dreischichtiger Blechkuchen (es gibt sie aber auch als Torte – der Geschmack ist der gleiche). Erst ein dünner Boden aus Hefeteig, dann eine Quark-Pudding-Schicht in der Mitte und zuoberst eine breite Schicht lockerer Eigelbcreme. Rosinen und/oder Streuselzucker können dabei sein, gehören aber nicht unbedingt dazu. Der in Dresden geborene Schriftsteller Erich Kästner schrieb darüber: „Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.“ Das Wort Schecke hat übrigens weder etwas mit Schnecken noch mit gescheckten Tieren zu tun, sondern leitet sich wahrscheinlich von einem mittelalterlichen Kleidungsstück ab (vgl. englisch jacket), das mit einem breiten Gürtel getragen wurde und deshalb ebenfalls drei Streifen hatte.
  • Die Freiberger Eierschecke kommt im Gegensatz zur Dresdner Variante ohne Quarkschicht aus (der Legende nach wurde sie entwickelt, als der gesamte in der Stadt verfügbare Quark zum Bau oder zur Ausbesserung der Freiberger Stadtmauer eingesetzt werden musste). Die süße Eicreme mit Rosinen kommt also direkt auf den Boden.
  • Prasselkuchen ist eine weitere regionale Kuchenspezialität aus Sachsen und Schlesien. Er besteht aus Blätterteig, der glasiert und mit Konfitüre bestrichen sowie mit einer dicken Schicht Streusel bedeckt wird. Es gibt verschiedene Varianten, unter anderem mit Obst, Zuckerguss, Schokoladenglasur oder Zimtzucker.
  • Eine Leipziger Lerche ist ein kleiner Mürbeteigkuchen, der mit Marzipan gefüllt ist. Sie erinnert von der Form an herzhafte Pasteten mit echtem Lerchenfleisch, die früher zu Festtagen serviert wurden. Die Jagd auf die Singvögel wurde aber 1876 verboten und so erfanden die Leipziger Konditoren einen süßen Ersatz.
  • Bei einem Leipziger Räbchen wird eine entkernten Dörrpflaume mit Marzipan gefüllt, in Bierteig gewendet und in heißem Öl ausgebacken. Die Räbchen werden in wenigen Leipziger Traditionsgaststätten, wie z. B. im Kaffeehaus Zum Arabischen Coffe Baum oder Café Kandler angeboten und dort heiß gegessen.
  • Meißner Fummel. Meißner Fummel in der Enzyklopädie Wikipedia Meißner Fummel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMeißner Fummel (Q881763) in der Datenbank Wikidata. ist ein ballonförmiger Hohlkörper aus sehr dünnem, einfachem Nudelteig und ist spröde und zerbrechlich. Das Feingebäck besteht aus Mehl, Wasser, Fett, Zucker und Salz, und ist geschmacklich eher dezent. Der Fummel wird zu Kaffee oder Wein gegessen. Der Sage nach, soll August der Starke den sächsischen Kurieren, die das Meißner Porzellan transportierten Fummel mitgegeben haben, um zu kontrollieren, wie vorsichtig sie geritten sind. Sind die Fummel ganz geblieben, war auch das Porzellan unversehrt.
    • Im 2 Konditorei Zieger in Meißen . Hier kann man den Meißner Fummel probieren. Ob man ihn im Stück nach Hause bringt, könnte man ausprobieren, der Fummel ist nicht versandfähig.
  • Die wohl berühmtesten Weihnachtsspezialität aus Sachsen ist der Dresdner Stollen. Als Produkt mit geschützter geographische Angabe darf er nur im Großraum Dresden hergestellt werden. Dresdner Stollen dürfen nicht in Formen gebacken werden. Auch die Zusammensetzung ist festgelegt, auf 100 Teile Mehl müssen mindestens 50 Teile Butter, 65 Teile Rosinen , 20 Teile Zitronat und/oder Orangeat sowie 15 Teile Mandeln zugegeben werden. Künstliche Konservierungsstoffe und Aromen oder auch Margarine sind nicht erlaubt. In anderen Teilen Sachsens werden aber auch Stollen (je nach Region heißt es der Stollen oder die Stolle) gebacken, die sich nur wenig vom Dresdner Original unterscheiden.
  • Pulsnitzer Pfefferkuchen. Pulsnitzer Pfefferkuchen in der Enzyklopädie Wikipedia Pulsnitzer Pfefferkuchen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPulsnitzer Pfefferkuchen (Q895732) in der Datenbank Wikidata. sind handwerklich hergestellte Lebkuchen, deren Grundteig länger vor dem Backen gereift ist. Sie werden in der Region ganzjährig angeboten, nicht nur vor Weihnachten.
Das 1 Pfefferkuchenmuseum Pulsnitz, Am Markt 3, 01896 Pulsnitz. Tel.: +49 35955 44246. zeigt die Geschichte des Pfefferkuchens, Herstellung, historische Maschinen, Ausstechformen, Model, Dosen und vieles mehr. Geöffnet: Di, Do, Fr 12:00 - 17:00, Mi 10:00 - 17:00, Sa, So 10:00 16:00 Uhr Mo geschlossen. Preis: Erwachsene 3 €, Kinder 1,50 €.

Süßes[Bearbeiten]

Zutaten[Bearbeiten]

  • Lausitzer Leinöl ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Eine Lausitzer Spezialität ist es, Brötchen in Leinöl und Zucker tunken, oder Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl zu essen.
  • Bautz´ner Senf ist weit über die Bautzener Region hinaus bekannt. Er gibt die Varianten mittelscharf und scharf
    • Im 1 Bautz´ner Senfladen, Manufaktur & Museum wird die Geschichte des Bautz´ner Senf in mehreren Vitrinen gezeigt und es gibt eine Senfmühle aus dem letzten Jahrhundert. Senf probieren und kaufen kann man auch.
  • Schieb­böcker Käse ist ein spezieller Kochkäse aus dem Erzgebirge, der aus Harzer Käse, Sahne oder Butter, Bier, Salz, Pfeffer und Kümmel herge­stellt wird.

Getränke[Bearbeiten]

Wein[Bearbeiten]

Das Weinbaugebiet Sachsen ist mit weniger als 500 Hektar eines der kleinsten Weinbaugebiete Deutschlands. Wobei auch Weinlagen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg dazu gezählt werden. Es zieht sich an der Elbe entlang von Pirna flussabwärts bis etwa zu den Weindörfern um Diesbar-Seußlitz. Es werden hauptsächlich weiße Rebsorten angebaut, etwas Sekt produziert, sowie wenige Flächen sind mit roten Weinsorten bepflanzt.

Der Goldriesling ist eine Weißweinsorte, die nur in Sachsen in nennenswertem Umfang angebaut wird.

Die Sachsenkeule ist eine Weinflasche mit spezieller Form, die nur im sächsischen Weinbaugebiet verwendet wird.

Das Weingut Schloss Wackerbarth in Radebeul stellt Sekt im Wege der klassischen Flaschengärung her, also der gleichen Methode, die auch bei Champagner zur Anwendung kommt.

Bier[Bearbeiten]

  • Leipziger Gose ist eine alte Biersorte nach obergärige Brauart, wo neben der alkoholischen Gährung noch eine weitere, eine bakterielle Milchsäuregärung stattfindet. Deshalb git es den typischen säuerlichen Geschmack, ähnlich dem der Berliner Weiße. Eine weitere Besonderheit besteht im Zusatz von Salz und Koriander. In Leipzig wird Gose wieder nach alter Rezeptur gebraut. Trinken kann man sie in der Gosenschenke Ohne Bedenken, oder mit hauseigener Gosebrauerei im Bayerischen Bahnhof. Aber auch in anderen Gasthäusern in und um Leipzig ist sie auf der Karte zu finden.
Das moussierende Bier kann man pur trinken, oder
  • mit Sirup rot oder grün
  • mit Kirschlikör
  • mit einem Kümmellikör
  • mit Curacao
  • mit Bananen- oder Erdbeersaft.

Insgesamt kann Sachsen als ein Bierland bezeichnet werden. Neben Standard-Pilsnern wie Radeberger (Raum Dresden), Wernesgrüner (Vogtland), Freiberger, Sternquell (Plauen), Ur-Krostitzer (Raum Leipzig), Einsiedler (Chemnitz) oder Landskron (Görlitz) und der Billigmarke Sternburg Export aus Leipzig, gibt es auch eine Vielzahl kleinerer Brauereien mit eigenen Bierkreationen, z. B. Meissner Schwerter, Braustolz aus Chemnitz, die Privatbrauerei Blechschmidt aus Treuen im Vogtland mit ihrem Treuener Bock oder die Brauerei Zwönitz im Erzgebirge mit dem rotblonden Feieromd-Bier.

Schnäpse und Liköre[Bearbeiten]

  • Allasch Kümmellikör
  • Reudnitzer Schwarzbierlikör mit 20% Alkohol
  • Der Dresdner Stollenlikör, ist nur in der Weihnachtszeit erhältlich.

Alkoholfreie Getränke[Bearbeiten]

Kulinarischer Kalender[Bearbeiten]

Kulinarische Genüsse sind häufig saisonal. Obst und Gemüse sind schmackhafter wenn sie reif geerntet werden, auch Fleisch und Fisch unterliegen saisonalen Einflüssen. Zu jeder Jahreszeit werden Feste gefeiert, die den Genuss allgemein zum Thema haben oder bestimmte Nahrungsmittel in den Vordergrund stellen. Es gibt auch Trink- und Essgewohnheiten im Jahreslauf, die aus religiösen Traditionen, wie Fastenzeiten, entstanden sind.

Januar[Bearbeiten]

Februar[Bearbeiten]

März[Bearbeiten]

  • Am dritten Sonntag im März wird in Seifhennersdorf in der Oberlausitz der Oberlausitzer Leinewebertag gefeiert, mit der Spezialität Holunderbeersuppe

April[Bearbeiten]

  • Die Spargelsaison beginnt je nach Bodentemperatur Anfang bis Mitte April
  • Traditionell wird am 23. April der Tag des Bieres gefeiert, denn an diesem Tag im Jahr 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert. Es gibt in vielen Orten Veranstaltungen zum Thema Bier (Deutscher Brauer Bund).

Mai[Bearbeiten]

  • Spargelsaison

Juni[Bearbeiten]

  • Die Spargelsaison endet am Johannistag, dem 24. Juni.
  • Von Mitte Juni bis Mitte Juli findet das Oberlausitzer Genussfestival statt. Eine Vielzahl Restaurants in der Region bieten Stupperle (Klöße) mit Speck und Sauerkraut an.

Juli[Bearbeiten]

  • Von Mitte Juni bis Mitte Juli findet das Oberlausitzer Genussfestival statt. Eine Vielzahl Restaurants in der Region bieten Stupperle (Klöße) mit Speck und Sauerkraut an.

August[Bearbeiten]

September[Bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten]

  • Horstseefischen in Wermsdorf. Feierliches Abfischen der Karpfen mit Wahl der Fischkönigin. Üblicherweise am zweiten Wochenende im Oktober.

November[Bearbeiten]

Dezember[Bearbeiten]

Dresdner Striezelmarkt
  • Im Advent wird wird seit 1434 regelmäßig auf dem Altmarkt in Dresden der Dresdner Striezelmarkt veranstaltet. Er ist bekannt für Dresdner Stollen, Pfefferkuchen und Pflaumentoffel.
  • Am Sonnabend vor dem 2. Advent findet das Dresdner Stollenfest statt. Ein etwa 4 Tonnen schwerer Riesenstollen wird gebacken und es gibt die "Stollenprozession", einem Festumzug der Dresdner Konditoren und Bäcker.

Literatur[Bearbeiten]

  • Tourismus Marketing Gesellschaft mbH: Kulinarische Touren durch Sachsens Dörfer. Saxo'Phon GmbH, 2018, ISBN 9783943444735, S. 184. Durch alle Regionen Sachsens

Rezepte[Bearbeiten]

Wer Lust hat, auch einmal zuhause Sächsische Küche zu genießen, der findet die entsprechenden Rezepte im Koch-Wiki unter Kategorie:Sächsische Küche. Viel Spaß beim Nachkochen.

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