Zum Inhalt springen

Essen und Trinken in Rheinland-Pfalz

Stub
Aus Wikivoyage

Die Römer brachten den Wein an die Nebenflüsse des Mittelrheins. Die Pfälzer Küche ist deftig, Eintopfgerichte, Kartoffeln, Dampfnudeln und andere Mehlspeisen sind typisch, natürlich auch der berühmte Saumagen. Es gibt regionale Unterschiede in den Landesteilen, der Wein im Süden von der Oberrheinischen Tiefebene über der Rheinhessen zur Mosel im Westen, die Kräuterküche im Süden bis zum Wildbrett im Hunsrück im Norden.

Fleischgerichte[Bearbeiten]

  • Saumaache, Pfälzer Saumagen, besteht aus Schweinefleisch, Brät und Kartoffeln und wird ähnlich einer Brühwurst hergestellt. Der Name kommt daher, das die Masse in Schweinemägen gefüllt wird und oder in heißem, aber nicht kochendem Wasser gegart wird. Der Saumagen wird dann in dicke Scheiben geschnitten und erwärmt oder angebraten serviert. Als Beilagen werden Kartoffeln und Sauerkraut oder Weinkraut gereicht.
  • Fläschknepp, Fleischklöße, werden aus durch den Wolf gedrehten Kalb-, Schweine- und/oder Rindfleisch zubereitet. Dazu kommen noch altbackene Brötchen, Milch, Eier, Zwiebeln und Gewürze. Die Masse wird zu Klößen geformt und in Fleischbrühe gegart. Sie erinnern an Königsberger Klopse, sind jedoch ohne Sardellen. Gerne werden sie mit Meerrettichsoße gegessen.
  • Lewwerknepp oder Lewwerkneedl (Leberknödel) werden gerne mit Sauerkraut und Kartoffelpüree oder auch zur Meerrettichsauce gegessen. Die Lewwerknepp werden auch nach dem Sieden in Scheiben geschnitten und in Butter angebraten, dazu gibt es abgeschmolzene Zwiebeln und Salat. Auch als Suppeneinlage sind sie beliebt.
  • Beim Idar-Obersteiner Spießbraten handelt es sich um ein großes mariniertes Fleischstück (Roastbeef, Hohe Rippe, aber auch Schweinekamm oder ausgebeintes Kotelett), Richtwert ist ein Mindestgewicht von 400 Gramm/Portion, das über Buchenholz-Feuer gebraten wird.
  • Herzdriggerte sind mit Hackfleisch gefüllten Klöße. Sie werden aus rohen und gekochten Kartoffeln hergestellt und mit Hackfleisch gefüllt, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zwiebel bekommen sie die besondere Würze.

Weitere Gerichte[Bearbeiten]

  • Zwiwwelkuche wird während der Weinlese-Saison gegessen. Am besten passt Federweißer dazu. Es gibt viele Varianten, jeder hat sein spezielles Rezept.
  • Hooriche sind kleine Kartoffelklöße aus rohen geriebenen Kartoffeln. Sie werden meist mit einer Sahne-Speck-Soße serviert.
  • Terdisch gibt es In der Region Trier. Die Hautbestandteile sind Stampfkartoffeln und Sauerkraut, Wurst- oder Fleisch können ergänzt werden.
  • Weck, Worscht un Woi (Brötchen, Wurst und Wein) sind überall beliebt

Suppen[Bearbeiten]

  • Grumbeersupp un Quetschekuche, Kartoffelsuppe und Zwetschgenkuchen ist traditionell üblich.

Beilagen[Bearbeiten]

  • Dambnudle , Hawwedampfnudle, Hawwedambnudel , Dampfknepp sind Bezeichnungen für Dampfnudeln. Dampfnudeln werden mit eingemachtem Obst, Obstsuppe, Kartoffelsuppe, oder zu Gulasch und anderen Fleischgerichten gegessen. Beliebt ist die Dampfnudel mit Woisoß (Weinsoße) oder Vanillesauce.
  • Keschde (Maronen, Esskastanien) werden zu Wildgerichten, Enten- oder Hasenbraten serviert
  • Kröbbelsche, Kartoffelpuffer oder Reibekuchen, sind frisch gebraten im Norden beliebt.

Fisch[Bearbeiten]

Gebäck[Bearbeiten]

  • Weinknorzen, Wingertsknorze, Weiknorze, Woiknorze sind Brötchen mit Roggenmehl gebacken und mit Kümmel und/oder Salz bestreut. Sie sehen aus wie „Knorzen“, dem knorrigen Stamm einer Weinrebe ähnlich, deshalb der Name. Oft werden sie auch mit Zwiebeln und Speck angeboten.

Süßes[Bearbeiten]

Zutaten[Bearbeiten]

Getränke[Bearbeiten]

Wein[Bearbeiten]

Die Pfalz ist das zweitgrößte Weinanbaugebiet in Deutschland. Beliebte Weißweine sind der Riesling, daneben Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder. Auf etwa 40 % der Rebfläche wird Rotwein angebaut, die Hauptrebsorten sind Dornfelder, Blauer Portugieser und Regent.

  • Der neue Wein, Noie Woi, wird entweder ganz frisch als Süßer oder schon ein wenig vergoren als Bitzler bezeichnet.

Bier[Bearbeiten]

Schnäpse und Liköre[Bearbeiten]

Alkoholfreie Getränke[Bearbeiten]

Kulinarischer Kalender[Bearbeiten]

Kulinarische Genüsse sind häufig saisonal. Obst und Gemüse sind schmackhafter wenn sie reif geerntet werden, auch Fleisch und Fisch unterliegen saisonalen Einflüssen. Zu jeder Jahreszeit werden Feste gefeiert, die den Genuss allgemein zum Thema haben oder bestimmte Nahrungsmittel in den Vordergrund stellen. Es gibt auch Trink- und Essgewohnheiten im Jahreslauf, die aus religiösen Traditionen, wie Fastenzeiten, entstanden sind.

Januar[Bearbeiten]

Februar[Bearbeiten]

März[Bearbeiten]

April[Bearbeiten]

  • Die Spargelsaison beginnt je nach Bodentemperatur Anfang bis Mitte April
  • Traditionell wird am 23. April der Tag des Bieres gefeiert, denn an diesem Tag im Jahr 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert. Es gibt in vielen Orten Veranstaltungen zum Thema Bier (Deutscher Brauer Bund).

Mai[Bearbeiten]

  • Spargelsaison

Juni[Bearbeiten]

  • Die Spargelsaison endet am Johannistag, dem 24. Juni.
  • 1 Spießbratenfest Idar-Oberstein (Das größte Volksfest an der oberen Nahe, dem bevorzugten Nahrungsmittel der Idar-Obersteiner gewidmet.), Festplatz Vollmersbachstraße, 55743 Idar-Oberstein. Das Spießbratenfest ist das Idar-Obersteiner Gegenstück zu den einschlägigen Festen andernorts. Im Mittelpunkt steht die lokale Leibspeise Spießbraten, die ausgiebig gehuldigt und verspeist wird. Geöffnet: Freitag bis Dienstag am letzten Wochenende im Juni. Preis: Freier Zugang zum Festgelände; einzelne Veranstaltungen u.U. mit Eintrittsgebühr.

Juli[Bearbeiten]

August[Bearbeiten]

September[Bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten]

November[Bearbeiten]

Dezember[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Rezepte[Bearbeiten]

Wer Lust hat, auch einmal zuhause Pfälzer Küche zu genießen, der findet die entsprechenden Rezepte im Koch-Wiki unter Kategorie:Pfälzer Küche. Viel Spaß beim Nachkochen.

Stub
Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch äußerst unvollständig („Stub“) und benötigt deine Aufmerksamkeit. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und überarbeite ihn, damit ein guter Artikel daraus wird.