Berlin
Berlin ist die Hauptstadt und seit 1999 auch Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland und mit rund 3,5 Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands und Mitteleuropas. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.
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Berlin
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| Kurzdaten | |
| Einwohner: | 3.520.061 • (Juli 2012) |
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| Höhe: | 34–115 m |
| Tourist-Information: | www.berlin.de |
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Lage
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Stadtteile[Bearbeiten]
Berlin ist in zwölf Stadtbezirke gegliedert, die meist mehrere Ortsteile beinhalten:
- Mitte - Mitte, Moabit, Hansaviertel, Tiergarten, Wedding und Gesundbrunnen
- Friedrichshain-Kreuzberg - Friedrichshain und Kreuzberg
- Pankow - Prenzlauer Berg, Pankow (Ortsteil), Weißensee, Heinersdorf, Niederschönhausen, Wilhelmsruh, Rosenthal, Blankenfelde, Französisch Buchholz, Blankenburg, Karow und Buch
- Charlottenburg-Wilmersdorf - Charlottenburg, Westend, Wilmersdorf und Grunewald
- Spandau - Berlin/Spandau, Haselhorst, Siemensstadt, Staaken, Gatow, Kladow, Hakenfelde, Falkenhagener Feld und Wilhelmstadt
- Steglitz-Zehlendorf - Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee und Wannsee
- Tempelhof-Schöneberg − Schöneberg, Friedenau, Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade
- Neukölln - Neukölln, Britz, Buckow, Rudow und Gropiusstadt
- Treptow-Köpenick - Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide, Altglienicke, Adlershof, Bohnsdorf, Oberschöneweide, Köpenick, Friedrichshagen, Rahnsdorf, Grünau, Müggelheim und Schmöckwitz
- Marzahn-Hellersdorf - Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf
- Lichtenberg - Friedrichsfelde, Karlshorst, Lichtenberg (Ortsteil), Falkenberg, Malchow, Wartenberg, Neu-Hohenschönhausen, Fennpfuhl und Rummelsburg
- Reinickendorf - Reinickendorf, Tegel, Konradshöhe, Heiligensee, Frohnau, Hermsdorf, Waidmannslust, Lübars, Wittenau, Märkisches Viertel und Borsigwalde
Die meisten dieser Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion, die am 1.1.2001 in Kraft trat. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, die größtenteils heute noch gebräuchlich sind, da das Zusammenlegen der Verwaltungen die natürlich gewachsenen Unterschiede, lokale Eigenarten und die Stadtstruktur im Allgemeinen ungenügend berücksichtigte. Für Reiseinformationen verwendet man deshalb häufig die verwaltungstechnisch nicht mehr existenten alten Bezirke.
Für Touristen sind vor allem die Innenstadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen befinden. Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg sind wegen der vielen Kneipen, Restaurants und Ausgehmöglichkeiten bekannt.
Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind noch älter als die Hauptstadt selbst und verfügen über sehenswerte Altstädte. Auch in den anderen Außenbezirken finden sich Sehenswürdigkeiten, die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind.
Hintergrund[Bearbeiten]
Die seit 1990 wiedervereinigte Stadt hat besonders im Ostteil mit seiner Stadtmitte eine radikale Umwandlung erfahren. Berlin hat seine historische Mitte wieder aufgebaut und teils rekonstruiert. Das ursprüngliche Zentrum hat sich mit neuem Leben gefüllt. Heute zeigt sich ganz Berlin jung, pulsierend, multikulti und immer in Bewegung.
Geschichte[Bearbeiten]
Die historisch gesehen erste Vereinigung von Berlin fand schon 1307 aus den Städten Cölln und Berlin statt. Cölln lag auf der Spreeinsel, wo heute auch die Museumsinsel und der Dom liegen; Berlin lag auf der anderen Seite. 1197 wurde Spandau erstmals urkundlich erwähnt, das erst 1920 zu Berlin eingemeindet wurde. Köpenick wurde 1209 erwähnt, Cölln 1237 und schließlich Berlin im Jahre 1244.
Die beiden wichtigen Handelsstraßen von der Elbe zur Oder und von Sachsen und Böhmen kreuzten sich hier. Der Flussübergang war so schmal wie nirgends sonst in der weiteren Umgebung. Von diesem Kreuzungspunkt dem Molkenmarkt konnte sich Berlin als Handelsstadt entwickeln.
In der folgenden Zeit strebten die durch die Spree getrennten Städte nach Unabhängigkeit, kauften Ländereien und kleine Siedlungen in der Umgebung, beschlossen den Zusammenschluss und traten als Berlin-Cölln der Hanse bei. Kurfürst Friedrich II. (Eisenzahn) nahm der jungen Stadt jedoch die Selbständigkeit und machte sie gegen den Willen der Bevölkerung zur Residenzstadt der Hohenzollern. Die Vorstädte Spandau, Georgen und Stralauer Vorstadt sowie die Köpenicker und die Teltower Vorstadt spielten für die Versorgung eine große Rolle. Hier gab es Weinberge, Meiereien, Schäfereien, Holzmärkte und vieles mehr.
Der zwanzigjährige Kurfürst Friedrich Wilhelm verfolgte mit Regierungsantritt 1640 das Ziel, die durch den Dreißigjährigen Krieg zerrüttete Stadt neu zu ordnen und in Europa neu zu positionieren. Eine starke Armee und entsprechende Befestigungen sollten den Grundstein dazu bilden, was sowohl den Räten aber vor allem den Untertanen schwere Lasten auferlegte. Ganze Ländereien wurden umgewidmet, viele Häuser abgerissen, die Stadtmauer dem Kurfürsten übereignet, neue Stadttore und Wehranlagen errichtet und ein Festungsgraben angelegt.
Unter Friedrich dem Großen wurden diese Anlagen mit Kolonnaden geschmückt oder wieder abgerissen. Prachtstraßen entstanden. Es wurde versucht, die vielen benötigten Handwerker in Berlin anzusiedeln. Das Brandenburger Tor bekam seine heutige Form, die besser zum neuen Selbstbewusstsein der Stadt passte als das alte Tor, welches mehr das Tor eines Soldatenkönigs gewesen war.
Trotz der finanziellen Nöte der Nachkriegszeit nach 1815 erforderten die ständig steigenden Bevölkerungszahlen dringend die Schaffung von Wohnraum. Ganze Wohngebieten wurden neu gebaut, neue Straßen nach Bebauungsplänen angelegt. Die ersten Bahnhöfe für die inzwischen an Bedeutung gewinnende Eisenbahn wurden errichtet. Mit der Reichsgründung 1871 hatte Preußen seinen Höhepunkt erreicht, und 1888 bestieg der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen Wilhelm II. den Thron. Die Entwicklung Berlins wurde nun von technischen Erfindungen geprägt. Industrialisierung und Reformen ersetzen preußisches Bewusstsein mit deutschem Nationalgefühl.
Bis zum Ersten Weltkrieg 1914 wurde das Verkehrsnetz, vor allem auch die U-Bahn, ausgebaut, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Die folgenden Jahren waren durch Entbehrungen geprägt. Durch die Russische Revolution 1917 wurden innenpolitische Veränderungen in Gang gesetzt, die letztendlich 1918 zum Ausruf der Republik führten.
Die Folgen des verlorenen Krieges und Bedingungen des Versailler Friedensvertrages, Inflation und Wirtschaftskrise trugen zur Radikalisierung bei. 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. 1936 demonstrierte das "Dritte Reich" Weltoffenheit bei den Olympischen Spielen in Berlin. Mit dem Überfall auf Polen 1939 begann der Zweite Weltkrieg, was ab 1943 die umfangreiche Zerstörung Berlins nach sich zog.
Berlin wurde nach der deutschen Kapitulation 1945 durch die Alliierten besetzt und in der Folge in vier Sektoren aufgeteilt. Durch die unterschiedlichen Ansichten der Besatzer konnte keine Einigung bei Währungsreform und politischer Entwicklung gefunden werden, was zur Bildung zweier Lager führte: Ost und West. Die Sowjetunion auf der einen und die Alliierten Frankreich, USA, Großbritannien auf der anderen Seite. Die wirtschaftliche Spaltung und politische Teilung wurden mit Gründung der DDR und dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 endgültig.
Die beiden Teile Ost und West erfuhren geprägt von Kaltem Krieg unterschiedliche Entwicklungen. West-Berlin war marktwirtschaftlich-kapitalistisch orientiert. Ost-Berlin mit sozialistischer Planwirtschaft, die am 17. Juni 1953 zum Aufstand führte und etwa eine Million Menschen zur Flucht in den Westen trieb. Die Regierung antwortete am 13. August 1961 mit dem Bau der Mauer und hinderte damit ihre Bevölkerung in den Westteil der Stadt zu gelangen. 1989 war die DDR wirtschaftlich und politisch am Ende, am 9. November 1989 wurde die Mauer geöffnet. 1990 wurde die Grenze aufgehoben und am 3. Oktober 1990 wurde die Stadt und beide Staaten wiedervereinigt. Einige Jahr später wurde Berlin wieder die Hauptstadt Deutschlands.
Berühmteste Sätze der Nachkriegsgeschichte:
- Ernst Reuter "Ihr Völker der Welt - schaut auf diese Stadt"
- John F. Kennedy "All free men, wherever they may live are citizens of Berlin. And therefore, as a free man, I take pride in the words: Ich bin ein Berliner!"
- Ronald Reagan "Mister Gorbachev, tear down this wall!"
Anreise[Bearbeiten]
Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]
Berlin ist voraussichtlich bis 2015 mit internationalen Flügen auf dem Flughafen Tegel (TXL) und südlich der Stadt auf dem Flughafen Schönefeld (SXF) zu erreichen (Flugverbindungen). Von Schönefeld starten in erster Linie Billigfluggesellschaften (Ryanair, easyJet) und Charterflüge. Beide Flughäfen sind mit Bussen und Bahnen für 2,40 € bzw. 3,10 € an das Zentrum angebunden. Mit viel Gepäck bietet sich ein Taxi an. Einige Hotels haben auch Shuttlebusse.
In unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafens Schönefeld wird nach mehreren Verschiebungen der neue internationale "Flughafen Berlin Brandenburg" frühestens 2014 eröffnet. Wenn der Vollbetrieb läuft, soll der Flughafen Tegel geschlossen werden, ebenfalls das Terminal Schönefeld. Baubeginn war verspätet im September 2006. Bereits im Oktober 2008 wurde Tempelhof als Flughafen geschlossen, der heute als großes Freizeitgelände genutzt wird.
Flughafen Tegel[Bearbeiten]
Der Flughafen Tegel ist nicht an U- und S-Bahn angeschlossen, sondern nur per Bus und Taxi erreichbar.
Buslinie TXL führt über den Hauptbahnhof zum Alexanderplatz.
In ca. 30 Minuten ist man in der östlichen City. Entweder man nimmt den ExpressBus TXL oder den Bus 128 und steigt am Kurt-Schumacher-Platz in die U6 Richtung Alt-Mariendorf.
Die westliche Innenstadt ist per ExpressBus X9 in ca. 15 min oder Bus 109 in 30 min zu erreichen.
Ein Taxi in die Innenstadt kostet etwa 20,- €.
Kleiner Tipp: Wenn man auf der linken Seite im Flugzeug sitzt, hat man in den meisten Fällen einen hervorragenden Blick auf das Stadtzentrum und den Fernsehturm, da der Anflug direkt über den nördlichen Teil der Stadt führt.
Berlin-Tegel ist ein Drehkreuz der Fluggesellschaft Air Berlin, die von dort viele innerdeutsche und innereuropäische sowie einige Destinationen in den USA und andere Interkontinentalstrecken bedient. Lufthansa fliegt viele innereuropäische Destinationen an. Außerdem gibt es Verbindungen in die meisten europäischen Metropolen.
Flughafen Schönefeld[Bearbeiten]
Mit der S-Bahn S9 oder mit dem Regionalexpress kommt man am schnellsten in die Innenstadt. Ein Shuttlebus erspart einem den zehnminütigen Fußweg zum Bahnhof. Der Regionalexpress ist etwa zehn Minuten schneller, fährt aber nur alle 30 Minuten. Er hält unterwegs in Karlshorst, Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten.
Viele Hotels südlich der Westberliner City erreicht man besser mit der S45.
Mit dem Express-Bus X7 hat man Anschluss nach Rudow und zum U-Bahnnetz Richtung Kreuzberg (U7).
ehemaliger Zentralflughafen Tempelhof[Bearbeiten]
Dieser Flughafen ist seit Herbst 2008 geschlossen. Das Flugfeld wurde in ein Naherholungsgelände umgewandelt.
Mit der Bahn[Bearbeiten]
Der 2006 eröffnete Hauptbahnhof ist Europas größten Turmbahnhof. Züge von West und Ost halten oben und Züge von Nord, West und Süd halten unterirdisch. Am Hauptbahnhof halten alle ICEs, ICs und Regional-Expresszüge, außerdem die Ost-West-S-Bahn (S5, S7, S75) und die U-Bahnlinie 55. Weitere Fernbahnhöfe sind: Spandau, Gesundbrunnen, Ostbahnhof, Südkreuz und Lichtenberg.
Im Regionalverkehr sind außerdem Zoologischer Garten, Charlottenburg, Alexanderplatz , Potsdamer Platz, Lichterfelde-Ost, Wannsee, Südkreuz und Jungfernheide von Bedeutung.
Der südlich der Stadtgrenze liegende Bahnhof „Flughafen Berlin-Schönefeld“ wird bei Eröfnnung desneuen Flughafens in „Schönefeld“ umbenannt und die Strecke nach „Flughafen Berlin-Brandenburg“ verlängert.
Günstige InterConnex-Verbindungen gibt es nach Leipzig und an die Ostsee. Züge aus Polen enden häufig in Berlin-Lichtenberg.
Mit dem Bus[Bearbeiten]
Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am 'Zentralen Omnibusbahnhof' am Funkturm enden. Von und zum ZOB kommt man mit der U-Bahn U2 ab Kaiserdamm. Zu empfehlen sind Busse aufgrund der oft sehr günstigen Angebote.
- ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof Berlin, Betreiber ist die IOM (Internationalen Omnibusbahnhof Betreibergesellschaft mbH )), Masurenallee 4-6, 14057 Berlin (in Nähe Funkturm im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf), Tel.: +49 030 / 30100175. (Koordinate: 52° 30' 27" N 13° 16' 47" O)
Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver's Busreisen.
Im Themenartikel Fernbusse in Deutschland gibt es eine Übersicht zu den Fernbuslinienbetreibern im Raum Deutschland und auch weitere Information zu Fernbussen und Fernbuslinien.
Auf der Straße[Bearbeiten]
| Achtung: In Berlin wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone einen Punkt in Flensburg sowie ein Bußgeld. Dies gilt auch für ausländische Verkehrsteilnehmer.
Einfahrverbot für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 + 2 +3 (Info Umweltbundesamt) |
Um Berlin herum gibt es den Autobahnring A 10, den Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin, aber auch einige Autobahnzubringer (A 111, A 113, A114 u. 115) bis zum Autobahnstadtring A 100. Routenplaner und Verkehrslage mit Stauanzeige
Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung mit Preisen ab 2 € pro Stunde wird ständig ausgedehnt und immer stärker überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen und mit Bussen und Bahnen die Stadt zu bereisen.
Die teilweise schlecht ausgeschilderte Park & Ride - Angebote sind für Tagesausflüge nach Berlin geeignet.
Am 1.1.2008 wurden Umweltzonen eingerichtet, in denen nur Fahrzeuge mit einer Umweltplakette erlaubt sind. Seit dem 1.1.2010 dürfen nur noch Fahrzeuge mit der grünen Plakette einfahren. Die Umweltzone umfasst den gesamte Bereich innerhalb des S-Bahn-Ringes (Linien S41/S42). Ein Verstoß wird 40 € Geldbuße und einem Punkt geahndet. Weitere Infos, auch zu den Ausgabestellen der Feinstaubticker, siehe Berlin's Umweltzonen
Mit dem Schiff[Bearbeiten]
Berlin hat viele Seen und Gewässer. Darunter so bekannte wie Müggelsee, Wannsee, Tegeler See und natürlich die Spree, die Havel und verschiedene Kanäle. Man kann Berlin auf dem Wasser über die Nordsee und die Elbe und Havel oder die Ostsee und die Oder erreichen.
Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]
Innerhalb Berlins und an den Zubringerstraßen befinden sich Radwege, die die Anreise aus dem Land Brandenburg ermöglichen. Allerdings ist die Beschilderung im Übergang zum Land Brandenburg und zum Teil auch innerhalb Berlins lückenhaft. Radwege sind oft auch unkomfortabel gepflastert.
Radfernwege[Bearbeiten]
- Europa-Radweg R1 − Von Wittenberg über Potsdam, Berlin, die Märkische Schweiz in den Oderbruch nach Küstrin-Kietz.
- Radfernweg Berlin - Kopenhagen
- Radfernweg Berlin - Usedom − 337 km von Berlin über die Uckermark an die Ostsee auf die Insel Usedom.
- Radweg Berlin - Leipzig
Mobilität[Bearbeiten]
Unterbrechung U-Bahnlinie U6[Bearbeiten]
Die U-Bahnlinie U6 ist voraussichtlich bis Oktober 2013 wegen des Baus des Kreuzungsbahnhofs „Unter den Linden“ zwischen den U-Bahnhöfen „Friedrichstraße“ und „Französische Straße“ unterbrochen. Gleichzeitig ist die Friedrichstraße in diesem Bereich gesperrt.
Bus und Bahn[Bearbeiten]
Berlin verfügt über ein großes Bus- und Bahnnetz. Dabei fahren die U-Bahnen auch in den äußeren Stadtbezirken überwiegend unterirdisch, während die S-Bahnen bis auf die Nord-Süd-Bahn oberirdisch fahren. 2004 wurden von der BVG so genannte "Metro-Linien" bei Bus ("MetroBus") und Straßenbahn ("MetroTram") eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt. Metro-Linien sind wichtige Bus- und Straßenbahn-Linien, die in den bei der BVG erhältlichen Netzplänen verzeichnet sind.
Touristisch interessant sind die Buslinien 100 und 200. Sie fahren vom Alexanderplatz durch Berlin-Mitte bis zum westlichen Zentrum zum Zoologischen Garten und führen an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei.
Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche zwischen 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Alle Metrolinien verkehren durchgehend. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig. Tageskarten verlieren ihre Gültigkeit jedoch am Folgetag um 3 Uhr.
Fahrräder können zu jeder Zeit in S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahen mit einem Zusatzfahrschein mitgenommen werden. In Bussen dürfen Fahrräder nur in Nächten ohne U-Bahn-Verkehr auf den Linien N1 bis N9 mitenommen werden.
Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (Berliner Innenstadt, einschließlich S-Bahn Ring), B (außerhalb des S-Bahn Rings bis zur Stadtgrenze) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Fahrkarten existieren für die Kombinationen AB, BC und ABC. Der Kauf von Fahrscheinen nur für die Innenstadt ist nicht möglich. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Der Anschlussfahrschein gilt immer für zwei Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der Sieben-Tage-Karte oder der Monatskarte kombinierbar.
Fahrpreise Stand August 2012, Preiserhöhungen im August 2013
- Kurzstrecke (3 S-Bahn, 3 U-Bahn oder 6 Bus-Stationen - kein Umsteigen möglich): 1,40 €, ermäßigt 1,10 €
- Gesamte Stadt AB • Einzelfahrschein : 2,40 €, ermäßigt 1,50 €, • 4 Fahrten: 8,40, erm.: 5,40 € • Tageskarte: 6,50 €, ermäßigt 4,60 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 15,50 €
- Außerhalb S-Bahnring und Umland BC: • Einzelfahrschein : 2,80 €, ermäßigt 1,90 €, • Tageskarte: 6,80 €, ermäßigt 5,- €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 15,80 €
- Gesamt-Berlin und Umland ABC: • Einzelfahrschein : 3,10 €, ermäßigt 2,20 €, • Tageskarte: 7,- €, ermäßigt 5,20 €, • KleinGruppenkarte bis 5 Personen: 16,- €
- 7-Tage-Karte VBB-Umweltkarte AB: 28,- €, ABC: 34,60 €. Sie gilt an 7 aufeinander folgenden Tagen. Ab 20 Uhr, sowie ganztägig an Samstagen, Sonn- u. Feiertagen können 1 Erwachsener und bis zu 3 Kinder kostenlos mitgenommen werden.
Der Berliner Verkehr ist im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind. Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket können bis zu 5 Personen zum Preis von 29,- € in beiden Bundesländern montags bis freitags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztags bis 3 Uhr am Folgetag in allen Nahverkehrsmitteln reisen. Nachtschwärmer zahlen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Folgetag nur 22,- €.
Touristen-Karten 2, 3 oder 5 Tage
- Die WelcomeCard 2012 bietet freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Ermäßigungen bei rund 160 kulturellen und touristischen Attraktionen. Meist sind es 25 % Ermäßigungen, mitunter auch bis zu 50 %. Die Museumsinsel ist nicht dabei.
- Für 48 Stunden kostet die Karte (AB): 18,50 €, einschließlich Potsdam und Umgebung Berlin (ABC): 20,50 €, für 72 Stunden: 24,50 € / 26,50 € und für 5 Tage: 31,50 € / 36,50 €
- Die WelcomeCard Museumsinsel bietet freie Fahrt in Berlin (AB) / Berlin u. Umland (ABC), Ermäßigungen bei rund 160 Attraktionen und an 3 aneinanderfolgenden Tagen freien Eintritt in 60 Museen, einschließlich der Museumsinsel:
Preis für 72 Stunden: 34 € / 36 €. (Preise für 2013) - Die weniger interessante City Tour Card bietet freie Fahrt in Berlin, Potsdam und dem Berliner Umland. Man spart 10% bis 50% bei rund 50 touristischen Attraktionen der Stadt und dem Umland. Meistens betragen die Ermäßigungen nur 1 - 2 €. Hauptattraktionen wie Museumsinsel oder Zoo sind nicht dabei.
48 Stunden AB: 16,90 €, 72 Std.: 22,90 €, 5-Tage: 29,90 €.
Wer also diesen Zeitraum ohne Museumsbesuche in der Stadt verbringen will, fährt mit drei Tageskarten preiswerter. Wer fünf bis sieben Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die Sieben-Tage-Karte, Spätaufsteher, die mindestens zehn Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist. Gruppen sind meist mit der Kleingruppenkarte für je fünf zusammen reisende Personen gut beraten. Fahrräder, großes Gepäck und Hunde sind teilweise im Preis inbegriffen.
Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der 'Tarifübersicht unerlässlich. An den Kartenverkaufsstellen der S-Bahn-Stationen kann auch mit der Kreditkarte bezahlt werden. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in Straßenbahnen und U-Bahnen ganztägig erlaubt. Es ist zusätzlich eine Fahrradkarte zu lösen (Einzelfahrt: 1,60 - 2,30 €, Tageskarte: 4,60 - 5,20 €, Monatskarte: 9,80 - 12,10 € ).
Offizielle Seiten über Berlins Nahverkehr:
Taxi[Bearbeiten]
Für die Fahrt vom und zum Flughafen oder Bahnhof aber auch innerhalb der Stadt kann es sich lohnen eines der elfenbeinfarbenen Taxis zu nehmen. Durch Busspuren, die auch von Taxis benutzt werden dürfen ist es manchmal sogar trotz Berufsverkehr und Baustellen möglich schneller als mit dem eigenen Auto zu sein. Gerade mit viel Gepäck oder nachts gibt es Vorteile gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Winkt man ein Taxi auf der Straße heran, kann man für 4 € eine Kurzstrecke fahren, die kürzer als 2 km sein muss. Ist die Fahrt weiter, steigt das Taxameter sehr schnell auf den Normaltarif von 6,50 €. Per Handy und vom Hotel bestellt oder auch an den vielen Halteplätzen steigt man bei 3,20 € ein und zahlt ca 1,50 € pro km. Großraumtaxis mit mehr als vier Personen, sperriges Gepäck und die inzwischen weit verbreitete bargeldlose Zahlung kosten extra.
Die Berliner Taxifahrer sind im allgemeinen nett und freundlich. Leider mangelt es teilweise an Fahrkunst und Ortskenntnis. Man sollte sich in jedem Fall vorher erkundigen wie viel die Fahrt ungefähr kostet.
Empfehlenswert sind Taxis um nachts schnell von einem Club zum nächsten zu kommen, da die Kurzstrecke und ein kurzer Fußmarsch oft reichen. Wenn man ca. 25 € ausgeben möchte, muss man sein Gepäck nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen tragen.
Fahrrad[Bearbeiten]
- 10 % aller Wege werden in Berlin mit dem Fahrrad unternommen. Auf je 1000 Einwohner kommen in der Stadt 721 Fahrräder.
- Es bestehen Radwege, auch entlang der Flüsse Havel und Spree und der wichtigsten Kanäle. Leider sind die Radwege oft unkomfortabel gepflastert, teilweise auch an ungünstigen Stellen unterbrochen. Auch ist die Beschilderung lückenhaft, besonders im Übergang zum Land Brandenburg. Interessant ist der "Berliner Mauerweg" (Radkarte mit Beschreibung), er führt entlang der ehemaligen Grenzen des Westteils von Berlin. Teilweise ist die Beschilderung besonders im Stadtbezirk Mitte verwirrend. • Radrouten
- Es gibt in Berlin keine Fahrradparkhäuser oder andere gesicherten Unterstellmöglichkeiten. Evtl. sollte man die Besichtigungstouren, die es erfordern, das Fahrrad unbeaufsichtigt zu lassen, ohne Fahrrad durchführen.
- U-Bahnen, S-Bahnen und Fähren bieten Fahrradmitnahme an. Es ist eine zusätzliche Fahrradkarte zum Preis von 1,50 € bis 2,80 € erforderlich! In U-Bahnen können allerdings laut den Beförderungsbedingung nur wenige Fahrräder mitgenommen werden; Gruppen sollten also die S-Bahnen oder auch die Regionalbahnen bevorzugen.
Fähren[Bearbeiten]
Einige Fährverbindungen werden von den Berliner Verkehrsbetrieben angeboten; dort gelten die üblichen Tarife des VBB, also auch die Fahrkarten für die übrigen Verkehrsmittel.
Barrierefrei[Bearbeiten]
Mit dem Schlagwort Barrierefreies Berlin versucht die Stadt behinderten Menschen, Senioren und anderen teilweise, dauerhaft oder zeitweise in Ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Zugang zu Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Kinos, Clubs, Kaufhäusern, Shoppingcenter, Läden und natürlich dem öffentlichen Nahverkehrsnetz zu ermöglichen. Entsprechende Stadtpläne und Infos gibt es hier.
- Rollstuhlfahrer können in fast allen Bahnhöfen Aufzüge oder Rampen benutzen. Busse und Straßenbahnen (Metrobusse) nutzen Niederflurtechnik. Nicht unter den Bestandsschutz fallende Gaststätten, Restaurants und Hotels wurden verpflichtet behindertengerechte Toiletten einzubauen. Museen, Spielstätten und Sehenswürdigkeiten sind entsprechend auch auf eine Gruppe Rollstuhlfahrer technisch eingerichtet. Trotzdem hat man es aber nach wie vor schwer gerade in nicht so touristisch erschlossene Gebiete vorzustoßen, da viele Bürgersteige noch immer nicht abgesenkt sind und die Berliner zwar sehr tolerant, aber durch Großstadthektik auch gleichgültig sein können.
- Verschiedene private Anbieter, die auch für den Sonderfahrdienst Berlin arbeiten, bieten für Berlin-Besucher Abholung von Flughäfen, Transfer, Stadttouren und vieles mehr in entsprechend ausgerüsteten Bussen an.
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- Der Rollstuhl-Pannendienst hilft bei Problemen wie Weitertransport, Reparatur/ Ersatz-Rollstuhl unter 84 31 09 10 oder auch 0180 111 47 47 (24 h) weiter.
- Sehbehinderte und Blinde können sich durch viele entsprechend ausgerüstet Ampeln und akustische Hinweise in Aufzügen und Bahnen orientieren. Auf vielen Bahnhöfen gibt es Leitstreifen mit rauher Oberfläche, die die Bahnsteigkante markieren. Im Hauptbahnhof gibt es an den Handläufen sogenannte Blindenleitstreifen mit Hinweisen in Braille.
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- Informationen und spezielle Ausflugsziele für Blinde und Sehbehinderte gibt es hier.
- Gehörlose können sich hier über spezielle Angebote informieren.
Gerade Menschen, die zum ersten Mal eine Großstadt bereisen sollten sich jedoch der Gefahren des Straßenverkehrs bewusst sein und die Erkundung in der Gruppe oder in Begleitung starten, bevor es dann auf eigene Faust weitergehen kann.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren Mitte und Zoo/Ku'damm sowie im Gebiet um das Kulturforum und den Potsdamer Platz befinden. Die Bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.
Überblick[Bearbeiten]
- Zentrum Mitte im ehemaligen Ostteil:
- Museumsinsel - mit dem Pergamonmuseum, Alte Nationalgalerie, Bodemuseum, Altes Museum, Neues Museum und dem Berliner Dom
- Straße Unter den Linden, u.a. mit der Humboldt-Universität und Staatsbibliothek, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Staatsoper, der Neuen Wache, dem Zeughaus
- Das Brandenburger Tor − Berlins Wahrzeichen liegt am westlichen Ende der Straße Unter den Linden am Pariser Platz und am Übergang zur Straße des 17. Juni im Tiergarten
- Bebelplatz mit der Staatsoper Unter den Linden.
- Gendarmenmarkt mit dem Deutschen Dom, dem Französischer Dom und das Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus".
- Nikolaiviertel − ältestes Wohngebiet Berlins am östlichen Ufer der Spree mit rekonstruierten und wiederaufgebauten Gebäuden.
- Rotes Rathaus − hier wird die Stadt regiert.
- Fernsehturm − Aussichtskanzel in 203 m und 207 m Höhe
- Alexanderplatz − Einkaufszentrum und Verkehrsknotenpunkt
- Friedrichstraße − noble Einkaufs- und Amüsiermeile.
- Oranienburger Straße − Ausgeh- und Flaniermeile.
- Scheunenviertel mit dem Hackeschen Markt und den Hackeschen Höfen.
- Potsdamer Platz, der eigentliche Platz mit U- u. S-Bahnhof
- Tiergarten und Moabit
- "Neues Berlin" und das Quartier Potsdamer Platz:
- Filmhaus mit dem Filmmuseum
- Sonycenter
- Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude und dem Bundeskanzleramt.
- Hamburger Bahnhof, heute Museum für Gegenwart und der umstrittenen Flick-Collection
- Hauptbahnhof • auf dem Geländes des ehemaligen Lehrter Bahnhofs
- Kongresshalle, von den Amerikanern nach dem Krieg erbaut, von den Berlinern als „Schwangere Auster bezeichnet“. Das eingestürzte Dach begrub einige Menschen, heute: „Haus der Kulturen der Welt“
- Schloss Bellevue - Sitz des Bundespräsidenten
- Siegessäule - auf dem großen Stern, sie wurde 1939 bei der Versetzung zum Großen Stern von 50,66 Meter auf 66,89 Meter erhöht.
- Kulturforum, westlich vom Potsdamer Platz:
- Philharmonie und Kammermusiksaal
- Musikinstrumenten Museum
- Neue Nationalgalerie
- Kupferstichkabinett, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek
- Kunstgewerbemuseum,
- Staatsbibliothek
- einige Schritte entfernt - das Deutsche Technikmuseum
- Museum für Kommunikation (Postmuseum)
- Zoologischen Garten mit dem Aquarium
- "Neues Berlin" und das Quartier Potsdamer Platz:
- City West:
- Gebiet des Ku'damm (Kurfürstendamm) und Bahnhof Zoo, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Eingang zum Zoologischen Garten, Europacenter, KaDeWe (Kaufhaus des Westens), neues Kranzler Eck, Kudamm-Karree, Theater des Westens, Schaubühne am Lehniner Platz.
- Charlottenburg-Wilmersdorf: Schloss Charlottenburg und Schlossgarten, Bröhan-Museum, Sammlung Berggruen, Funkturm, ICC, Olypiastadium, Waldbühne, Grunewaldturm.
- Außenbezirke
- Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
- Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
- Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
- Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
- Steglitz-Zehlendorf:
- Dahlem: Jagdschloss Grunewald, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Museumsdorf Düppel.
- Wannsee: Pfaueninsel, Schloss Klein Glienicke, die südliche Havel und der Wannsee mit seinem Strandbad.
- Treptow-Köpenick: Schloss Köpenick, Treptower Park, Müggelsee, Müggelturm
- Havelseen - Seen-Landschaft im Südwesten der Stadt und rund um Potsdam. Hier lässt es sich gut ausspannen.
Kirchen[Bearbeiten]
- Berliner Dom am Lustgarten
- Französischer Dom am Gendarmenmarkt
- Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg in Zoo-Nähe. − Der alte Turm ist wegen Sanierung komplett eingerüstet.
Schlösser und Festungen[Bearbeiten]
- Schloss Charlottenburg
- Stadtschloss - auf der Spreeinsel, wurde 1950 gesprengt und soll wieder aufgebaut werden
- Schloss Bellevue - Sitz des Bundespräsidenten im Tiergarten an der Spree
- Jagdschloss Grunewald
- Weißes Schloss auf der Pfaueninsel
- Schloss Glienicke
- Schloss Schönhausen
- Schloss Köpenick
- Zitadelle Spandau
Bauwerke[Bearbeiten]
Denkmäler[Bearbeiten]
- Schillerdenkmal auf dem Gendarmenmarkt in Mitte
- Lessingdenkmal im Tiergarten
- Siegessäule auf dem großen Stern im Tiergarten
- Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten
- Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park
- Holocaust Mahnmal - begehbares Labyrinth aus Betonstelen, in Mitte, am Rande zum Tiergarten
- Gedenkstätte Hohenschönhausen
Museen[Bearbeiten]
Allgemein[Bearbeiten]
Bei allen staatlichen Museen haben Kinder bis 18 Jahren freien Eintritt.
Museumspass - Die 3-Tage-Karte für 24,- € (ermäßigt: 12 €) ermöglicht den freien Zugang zu rund 70 Museen.
Die Bereichskarte Museumsinsel kostet: 18,- €, ermäßigt 9 €.
Ermäßigungen mit der „Berlin WelcomeCard“ in Verbindung mit Bus- und Bahn-Tageskarten siehe: Touristen-Karten
Lange Nacht der Museen[Bearbeiten]
Am letzten Sonnabend des Winters (16. März 2013) von 18 − 2 Uhr findet die nächste „Lange Nacht der Museen” statt, an der sich fast 70 Museen beteiligten. Sie steht unter dem Motto „Zerstörte Vielfalt“. 2013 nehmen etliche Museen die Zeit vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Januar 1933 mit ihren Persönlichkeiten, Musik, Literatur, Kunst und Wissenschaft besonders in den Blick, um an die damalige Vielfalt zu erinnern. Die 2. Lange Nacht der Museen im Jahr findet am letzten Samstag des August (31.08.2013) statt. • Kombiticket einschließlich der Shuttle-Busse und öffentlichen Verkehrsmittel ab 15 Uhr: 18,- €, ermäßigt 12,- €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt, benötigen aber einen Fahrschein für die Verkehrsmittel.
Museumsliste[Bearbeiten]
Berlin besitzt rund 200 Museen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Die Museen auf der Museumsinsel gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.
- Pergamonmuseum auf der Museumsinsel beherbergt heute drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Die eindrucksvollen Rekonstruktionen archäologischer Bauten wie Pergamonaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade haben das Museum weltweit bekannt gemacht.
- Bode Museum auf der Museumsinsel stellt vorwiegend Skulpturen aus. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg ist das Museum seit 2006 mit seiner Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
- Altes Museum Ursprünglich wurde das Gebäude für die Berliner Kunstsammlungen geschaffen. Zwischen 1943 und 1945 brannte das Gebäude aus und wurde schwer beschädigt. Der Wiederaufbau dauerte bis 1966. Seit 1998 zeigt die Antikensammlung im Alten Museum ihre griechische Sammlung mit der Schatzkammer im Erdgeschoss des Gebäudes.
- Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel, Bodestr. 1-3.
- Neues Museum auf der Museumsinsel. Das Neue Museum wurde bei Bombenangriffen 1943 und 1945 stark beschädigt. Seit der Wiedereröffnung im Oktober 2009 präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und ein Teil des Museums für Vor- und Frühgeschichte im Neuen Museum. Star der Ausstellung ist die Büste der ägyptischen Königin Nofretete. • [Neues Museum in Berlin nach 70 Jahren wiedereröffnet|Bericht zur Wiedereröffnung]
- Museen im Kulturforum im Tiergarten
- Neue Nationalgalerie
- Gemäldegalerie
- Kupferstichkabinett und Kunstbibliothek
- Kunstgewerbemuseum
- Musikinstrumenten Museum
- Museen Dahlem
- Ethnologisches Museum
- Museum Europäischer Kulturen
- Museum für Asiatische Kunst
- Museen in Charlottenburg
- Berggruen Museum beim Charlottenburger Schloss • Es stellt Bilder von Picasso und seiner Zeit aus. Neben Werken von Picasso ist Kunst der klassischen Moderne von zahlreichen anderen namhaften Künstlern zu sehen – darunter Cézanne, Klee, Braque und Matisse.
- Sammlung Scharf-Gerstenberg in Charlottenburg, Schloßstr. 70 zeigt seit Sommer 2008 hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer aus den Beständen der "Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg". Das Spektrum der Künstler reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet.
- Bröhan-Museum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889–1939) in der Schloßstraße 1a
- Käthe-Kollwitz-Museum in der Fasanenstraße
- Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwartskunst, Invalidenstr. 50-51. Seit September 2004 ist die Friedrich Christian Flick Collection als Dauerleihgabe in den angrenzenden Rieck-Hallen zu sehen. Der Sammler übergab den Staatlichen Museen zu Berlin seine hochkarätigen Meisterwerke als Dauerleihgabe für den Zeitraum von sieben Jahren.
Geschichte
- Museum für Vor- und Frühgeschichte − von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter • Seit 2009 im Neuen Museum auf der Museumsinsel
- Deutsches historisches Museum - umfangreiche Sammlungen zur deutschen Geschichte, Unter den Linden 2, nahe dem Berliner Dom und der Museumsinsel.
- Berliner Mauer-Gedenkstätte und Dokumentationszentrum -Das staatliche Museum an der Bernauer Straße stellt die Geschichte der Teilung Berlins umfassend da. Ein Stück der ehem. Grenze ist erhalten. • Eintritt frei
- Mauermuseum Checkpoint Charly - Das private Museum auf dem ehem. Grenzübergang zeigt eine lebendige Ausstellung zur Berliner Mauer und wird von vielen Besuchern aus aller Welt besucht. • Eintritt: 12,50 €, Schüler: 9,50 €
- DDR Museum - erinnert an die sozialistische Vergangenheit.
Technik und Naturwissenschaft
- Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
- Deutsches Technikmuseum − Ausstellungen: Luft- u. Raumfahrt, Schifffahrt, Schienen-, Straßen- u. Kommunalverkehr und Foto- u. Filmtechnik, sowie Energietechnik, Produktionstechniken, Rechen- u. Automationstechnik, Nachrichtentechnik, Schreib- u. Drucktechnik, Papiertechnik, Textiltechnik, Historische Brauerei und Sonderausstellungen. • • Geöffnet: Di.-Fr. 9 - 17.30 Uhr, Sa., So.: 10 - 18 Uhr • Eintritt incl. Science Center Spectrum: 6,- €, ermäßigt 3,50 € • Tel.: 030 - 90 254-0 • Kreuzberg: Trebbiner Straße 9 • U1, U2 „Gleisdreieck“ u. U7 „Möckernbrücke“, Bus M29, M41
- Science Center Spectrum − 250 interaktive Experimentierstationen machen Naturwissenschaft und Technik zu einem besonderen Erlebnis. • Flyer - Das Science Center Spectrum als großes Experimentierzentrum wird umfassend modernisiert und ist seit dem 05.12.11 geschlossen. Dauer: etwa ein Jahr. • Möckernstraße 26 • U1, U7 „Möckernbrücke“
- Zeiss-Großplanetarium − Das Haus bietet Platz für 300 Zuschauer Der Bau mit seiner 30 m hohen Kugel ist auch architektonisch sehenswert. • Tel.: 030 - 4218 450 •Prenzlauer Allee 80 • S-Bahn: S41, S42, S8 „Prenzlauer Allee“, Tram M2, Bus 156
- Archenhold-Sternwarte • Tel.: 030 - 536 063 719 • Alt-Treptow 1 • S-Bahn: S8, S9 „Plänterwald“, Bus: 166, 265, 365 „Alt-Treptow“
- Zucker-Museum • freier Eintritt • Tel.: 030 - 3142 7574 • U9 „Amrumer Straße“, Tram M13, 60 „Seestraße/Amrumer Straße“
- S-Bahn Museum Berlin - Das Museum hat seinen Sitz in Griebnitzsee in Potsdam. Dargestellt wird die Geschichte der Berlin S-Bahn. Ferner gibt es eine Ausstellung zum S-Bahn-Betrieb.
- Museum für Kommunikation - u. a. Ausstellung über die Post − Geöffnet: Di 9 – 20 Uhr, Mi − Fr 9–17 Uhr, Sa, So u. feiertags 10 – 18 Uhr, Eintritt 3,- €, Mitte: Leipziger Straße 16
- Wissenschaftsmuseum "Urania Berlin" - Bereits seit 1888 stellen hier Wissenschaftler und Erfinder ihre Arbeiten den "Ottonormalverbraucher" vor. Es gibt eine Ausstellung über große Forscher und Erfinder.
- Museum für Naturkunde - Eines der beliebtesten Museen der Stadt, bekannt durch seine Saurierskelette.
- Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow - Das Museum, das von einem Förderverein betreut wird, liegt auf dem ehem. Militärflughafen Berlin-Gartow nordöstlich von Potsdam. Der Eintritt ist frei (Stand 11-2006). Zu sehen gibt es: große Uniformsammlung; Ausstellung zur Geschichte der Luftwaffe in Deutschland); Objektsammlnug (Flugzeuge usw.)
- Sea Life Berlin- Das Großaquarium wurde in Zusammenarbeit mit Greenpeace konzeptioniert. Es sind viele Aquarien mit mitteleuropäischen Fischarten und Meerestieren zu sehen.
- Siemens-Forum Standort Berlin - Werksmuseum der Firma Siemens
- Bauhaus-Archiv Berlin - Ausstellung zur Geschichte des berühmten Architekturstils; weltweit größte Sammlung zum Thema Bauhaus
- Botanischer Garten mit botanischem Museum
- Medizinhistorisches Museum an der Charite - anatomische Ausstellung; Sammlung zur Medizin (Bücher, Instrumente usw.)
- Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin - Das brandneue Museum (Eröffnung im Januar 2011) beschäftigt sich mit der Kuturgeschichte der Computerspiele in den drei Bereichen Der Spielende Mensch, Die Erfindung des digitalen Spiels und Die Welt des Homo Ludens Digitalis. Geöffnet tgl. außer Dienstags 10-20 Uhr. Eintritt 8 €.
Straßen und Plätze[Bearbeiten]
Mitte
- Gendarmenmarkt - mit dem Schauspielhaus (Konzerthaus) zwischen Französicher Dom und Deutscher Dom
- Unter den Linden - Die Prachtstraße Berlins
- Pariser Platz - mit dem Brandenburger Tor und dem Hotel Adlon
- Lustgarten - am Alten Museum und Dom
- Bebelplatz
- Friedrichstraße
- Potsdamer Platz
- Alexanderplatz
- Platz der Republik - mit dem Reichstag
- Großer Stern - mit der Siegessäule
City West
- Kurfürstendamm
- Breitscheidplatz - mit der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche
- Wittenbergplatz - mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens)
- Wilmersdorfer Straße - Einkaufsfußgängerzone in Charlottenburg
Parks, Gärten, Seen und Wälder[Bearbeiten]
Tierpark Berlin[Bearbeiten]
Der Tierpark Berlin ist der Ost-Berlin Zoo in Friedrichsfelde gehört mit über 160ha zu den größten Zoos Europas und ist für Besucher sehr zu empfehlen. Erreichbar mit der U5. Ein Besuch im Dickhäuterhaus empfiehlt sich am Wochenende gegen 12 Uhr, wenn die Elefanten baden. Öffnungszeiten: 27. März - 11. September: 9.00 - 19.00 Uhr, 12. September - 23. Oktober: 9.00 - 18.00 Uhr, 24. Oktober - 31. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr Preise: Erwachsene 12,- €, Studenten, Berufsschüler, Erwerbslose, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Schüler - ab 16 Jahre (Schülerausweis) 9,- €, Kinder - 5 bis einschließlich 15 Jahre, ALG II - Empfänger, Schwerbehinderte ab 80% + für eine Begleitperson bei eingetragener Begleitung je 6,- €, Tages-Familientickets: Kleines Familienticket (1 Erwachsener und 3 Kinder bis 15 Jahre) 20,- €, Großes Familienticket (2 Erwachsene und 3 Kinder bis 15 Jahre) 32,- €, Informationen für Hundebesitzer: An der kurzen Leine dürfen Sie Ihren Hund mit in den Tierpark bringen. Dabei entstehen für den Hund keine zusätzlichen Eintrittskosten
- Zoologischer Garten • im Tiergarten am Bahnhof Zoo
- Botanischer Garten - mit den Gewächshäusern und dem wiedereröffnetem großen Tropenhaus und dem botanischen Museum in Dahlem. • Geöffnet: Mai - Juli: 9 – 21 Uhr, April u. August: 9 − 20 Uhr, sonst kürzer.
- Tiergarten
- Schlosspark Charlottenburg
- Viktoriapark - mit dem 68 m hohem Kreuzberg
- Volkspark Friedrichshain
- Treptower Park
- Tempelhofer Park auf dem ehemaligem Flughafen Tempelhof. Am 8. Mai 2010 wurde das Tempelhofer Feld für die Allgemeinheit geöffnet und steht tagsüber für Freizeit, Sport und Erholung zur Verfügung.
- Internationale Gartenbauausstellung Vom Flugfeld zur Parklandschaft IGA 2017 auf dem ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof.
- Grunewald und Havelseen
- Volkspark und Park Glienicker in Berlin-Wannsee
- Tegeler See und Forst Tegel
- Müggelsee
Brunnen[Bearbeiten]
- Neptunbrunnen von 1891 - vom Platz vor dem Berliner Schloss demontiert und 1969 restauriert auf die Grünanlage vor dem Roten Rathaus wiederaufgestellt.
- Weltkugelbrunnen (Wasserklops) auf dem Breitscheidplatz am Zoo.
Berlin mit Kindern - Sehenswürdigkeiten für Kinder[Bearbeiten]
Berlin bieten eine große Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Museen und Ausstellungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet sind. Anbei stellen ein paar besonders lohnenswerte Ziele für Kinder ab 3 Jahren.
Museen und Ausstellungen:
Mach Mit Museum – Das MACHmit! Museum für Kinder ist ein ganz besonderes Museum: Zahlreiche MACHmit!-Angebote zum Entdecken, Ausprobieren und Erforschen animieren Kinder dazu, spielerisch zu lernen und nicht ganz alltägliche Erfahrungen zu sammeln.
Labyrinth – Ob durch Anfassen, Ausprobieren, Hüpfen, Klettern, Falten, Kneten, Riechen, Rennen, Hören, Sehen, Fragen, Schreien, Nachdenken oder Entspannen: Lernen durch Selbermachen ist der Weg, auf dem nicht nur Kinder am besten vorankommen.
FEZ Wuhlheide – Das FEZ-Berlin ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum. Es bietet kreatives Spiel, Spaß, Erholung und Kultur für die ganze Familie.
Legoland Berlin - Im Innern des LEGOLAND® Discovery Centre Berlin kannst du unglaubliche Abenteuer mit Piraten und Dschungelforschern erleben, auf Drachen eine Reise ins Unbekannte unternehmen, komplexe Gebäude und Fahrzeuge bauen, im LEGO MINILAND® die örtliche Umgebung in Miniatur mit erstaunlichen Details sehen, eine weitere Unterhaltungsdimension in unserem LEGO Studio 4D-Kino erleben und – was am wichtigsten ist – die Kraft deiner eigenen Vorstellung entdecken!
Jugend im Museum - Jugend im Museum e.V. bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 18 Jahren ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm an, das dazu anregt, die Berliner Museen zu entdecken. Inspiriert von den Schätzen der Ausstellungen können sich Kinder in Werkstätten praktisch ausprobieren und lernen, das Gesehene zu verarbeiten und in den Alltag zu integrieren.
Rittersportmuseum am Gendarmenmarkt - Berlins neue Sehenswürdigkeit – die BUNTE SCHOKOWELT Berlin. Am Gendarmenmarkt gelegen, erwartet Sie hier ein einzigartiges und vielfältiges Angebot rund um das Thema RITTER SPORT Schokolade. Auf drei Etagen und fast 1000m² können große und kleine Schokoladenliebhaber nach Lust und Laune genießen, entdecken und kreieren.
Jugendmuseum Schöneberg - ein experimentierfreudiges Geschichtsmuseum für junge Leute. Sitz ist die “Millionenvilla” im Berliner Stadtteil Schöneberg. Ungewöhnliche Ausstellungs- und Werkstatträume und ein lebendiges Programm.
Aktivitäten[Bearbeiten]
Stadtrundfahrten[Bearbeiten]
Sightseeingtour mit dem gelben Doppeldecker-Bus 100 und 200[Bearbeiten]
Am S- u. U-Bahnhof Zoo oder Aelxanderplatz einsteigen, an den wichstigsten Sehenswürdigkeiten vorbeifahren und an beliebigen Haltestellen die Fahrt unterbrechen.
• Haltestelle Hertzallee: • Wer einen Platz ganz vorn oben im Bus ergattern möchte, sollte bereits hier (nördlich des Bahnhofs Zoo, unter der Bahnbrücke hindurch laufen) einsteigen.
• Regional-, S- u. U-Bahnhof Zoologischer Garten
• Breitscheidplatz: • Zoo-Aquarium; Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche; Europa-Center
• Lützowplatz: Bauhaus-Archiv
• Nord. Botschaften/Adenauer-Stiftung: • Zugang zum Tiergarten
• Großer Stern Siegessäule: • Bundespräsidialamt
• Schloss Bellevue: • Schloss Bellevue – Sitz des Bundespräsidenten
• Haus der Kulturen der Welt: • Kongresshalle - Haus der Kulturen der Welt
• Platz der Republik: • Fußweg zum Bundeskanzleramt
• Reichstag/Bundestag: • Reichstagsgebäude; Paul-Löbe-Haus; Fußweg zum Brandenburger Tor
• S + U-Bahnhof Brandenburger Tor: • Fußweg zum Brandenburger Tor; Fußweg Holocaust-Mahnmal; Boulevard Unter den Linden
• Unter den Linden/Friedrichstr.: • Staatsbibliothek; Fußweg zum Gendarmenmarkt
• Staatsoper: • Staatsoper; Neue Wache; Fußweg zur Museumsinsel
• Lustgarten: • Altes Museum (Museumsinsel); Lustgarten; Schlossplatz (Standort des ehemaligen Palastes der Republik und des geplanten Stadtschlosses); Fußweg zum Berliner Dom und zum DDR-Museum
• Spandauer Str./Marienkirche: • Marienkirche; Fußweg zum Hackeschen Markt/Hackesche Höfe; Fußweg zum Roten Rathaus
• Regional-, S- u. U-Bahhnof Alexanderplatz: • Fußweg zum Fernsehturm und zum berühmten Einkaufszentrum “Alexa“. Der Bus 200 hat einen abweichenden Linienverlauf. Er fährt an der Philharmonie vorbei und über den Potsdamer Platz.
Der Bus 100 fährt alle 7 min. und abends alle 10 min., der Bus 200 fährt alle 10 min. • 2,40 € kostet die Besichtigungsfahrt. Man kann jederzeit unterbrechen, die Karte gilt 2 Stunden lang. In der BVG-Tageskarte zu 6,50 € oder der Welcome-Card sind die Fahrten enthalten.
Stadtführungen[Bearbeiten]
Finding-Berlin-Tours bietet alternative Berlin-Führungen mit restaurierten klassischen Fahrrädern an. Die Touren sind auf Englisch oder Deutsch und stellen vor allem die Alternativkultur Berlins dar.
berlin trails Touren - hier gibt es eine Auswahl an individuellen und spannenden Stadtrundfahrten in deutsch, englisch und spanisch im komfortablen Kleinbus ab 4 Personen oder auch für große Gruppen. Das Angebot reicht von der klassischen Stadtrundfahrt bis zu einer "Made in DDR" Ostberlintour oder Tagestouren inkl. Bunkerführung, Bierverkostung, Essen, nach Potsdam, Sachsenhausen uvm.
audioinsider.de bietet Stadtführungen in Berlin mit Audioguides. Mit einer Audio-Stadtführung kann die Hauptstadt auf eigene Faust ohne Gruppenabhängigkeit entdeckt werden. Die Touren sind auf Deutsch.
Jewish Berlin Touren - Touren mit dem Schwerpunkten - jüdisches Leben und jüdische Geschichte.
Berlin Stadtführungen Sightseeing Tours - bietet individuelle Berlin Stadtführungen zum Wunschtermin; z.B. Stadtrundgang "Das neue Berlin" oder Stadtrundgang "Auf den Spuren der Berliner Mauer".
panorama-b, bietet Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge live moderiert oder auf Smartphone, auf Deutsch und Englisch.
Berlin Explorer - Portal für Stadtführungen bietet auf einer einzigen Webseite alles, was Berlin an guten und spannenden Stadtführungen zu bieten hat. Egal ob zu Fuß, Bus, Schiff, Fahrrad oder Segway - allein oder als Gruppe. Hier findet man die größte Vielfalt an guten Führungen und kompetenten Guides - kompakt und ohne großes Suchen.
Tempelhofer Freiheit bietet täglich Touren durch das historische Flughafengebäude in Tempelhof an - täglich in deutscher Sprachem, Sa und So auf Englisch.
Berlin kompakt bietet Touren zu speziellen Themen an, z.B. zum politischen Berlin (mit Besuch des Reichstages), zu Medien in Berlin (mit Studiobesuchen), zu Berliner Kiezen, zu Berlin im Dritten Reich, zum Russischen Berlin u.s.w. Sondertouren können auch in Englisch, Russisch und Chinesisch durchgeführt werden.
Schiffstouren[Bearbeiten]
Die Stern- und Kreisschifffahrt bietet viele Touren ab 5 € über die Seen an. Besonders sehenswert sind die Touren vom Wannsee zum Tegeler See oder über den Müggelsee. Ein weiterer Anbieter ist die Reederei Riedel, eine Übersicht erhält man vom Reederverband Berlin.
Für Stadtbesichtigungen vom Wasser aus eigenen sich die Rundfahrten ab 12 €. Touren auf der Spree mit individueller Planung ermöglichen diverse Bootsverleihe in Berlin und Umgebung. Zu diesen zählen u. a. Yachtcharter Werder und Bootscharter Keser.
Stadtwanderungen[Bearbeiten]
- Rundgang Regierungsviertel
- Rundgang Museen
- Rings um das historische Schloss
- Vom Alexanderplatz zum Pariser Platz
- Rundgang Mauerstreifen - Bauliche Entwicklung der Orte
- Kurfürstendamm: Vom Adenauerplatz zum Wittenbergplatz
Sport[Bearbeiten]
Berlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen. Im Fußball der Herren spielt Hertha BSC im Berliner Olympiastadion in der zweiten Bundesliga und zieht viele Zuschauer an. Außerdem findet im Olympiastadion jährlich das Fußball-Pokalendspiel der Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten. Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin, im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin und im Handball die Spiele der Füchse Berlin.
Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:
- ISTAF
- Der Berlin-Marathon.
- Die Skate Night.
Bäder + Badestellen[Bearbeiten]
Folgende Bäder und Badestellen sind besonders empfehlenswert:
- Strandbad Tegeler See in Tegel - Schwarzer Weg, 13505 Berlin – Reinickendorf, Tel.: 030-4341078, Öffnungszeiten: Mo - So: 9 - 19 Uhr (bei gutem Wetter bis 21 Uhr)
- Strandbad Plötzensee in Berlin-Wedding - Nordufer 24,13351 Berlin - Wedding. Tel.: 030-45020123, Öffnungszeiten: Mo - So: 10 - 19 Uhr (bei gutem Wetter bis 21 Uhr) Eintrittspreise: Erwachsene: 4,00 €, ermäßigt: 2,50 €
- Oststrand mit Strandbar
- Strandbad Wannsee
- Freibad/ Sommerbad Humboldhain
Außerdem sind noch folgende vorhanden:
Charlottenburg-Wilmersdorf: Freibad Jungfernheide, Sommerbad Olympiastadion, Sommerbad Wilmersdorf, Teufelssee
Friedrichshain-Kreuzberg : Prinzenbad
Lichtenberg: Strandbad Orankesee
Marzahn-Hellersdorf: Kinderbad Platsch
Mitte-Tiergarten: Sommerbad Humboldthain, Kinderbad Monbijou, Strandbad Plötzensee, Kombibad Seestraße,
Neukölln: Columbiabad Neukölln, Kombibad Gropiusstadt
Pankow: Sommerbad Pankow, Strandbad Weißensee
Reinickendorf-Tegel: Flughafensee, Freibad Lübars, Reiswerder Tegeler See, Arbeiterstrand Scharfenberg, Halbinsel Reihenwerder, Seebad Heiligensee, Strandbad Tegel
Spandau: Breitehorn, Pferdekoppel am Groß Glienicker See, Moorloch am Groß Glienicker See, Große Badewiese Kladow, Kombibad Spandau Süd, Sommerbad West-Staaken
Steglitz-Zehlendorf: Sommerbad Am Insulaner, Sommerbad Lichterfelde, Alter Hof Pfaueninsel, Schlachtensee, Krumme Lanke, Schlachtensee, Strandbad Wannsee
Tempelhof-Schöneberg: Kombibad Mariendorf, Sommerbad Mariendorf,
Treptow-Köpenick: Sommerbad Wuhlheide, Strandbad Grünau, Bammelecke, Flussbad Gartenstraße, Freibad Müggelsee, Freibad Wendenschloss, Große Krampe, Kleiner Müggelsee, Schmöckwitz, Seebad Friedrichshagen, Badeschiff Spreebrücke
Feste/ Festivals[Bearbeiten]
- Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende. Straßenfest vom 17. – 20. Mai 2013 und Umzug am 19. Mai 2013.
- Fete de la Musique, immer am Sommeranfang am 21. Juni.
- Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt.
- Fusion, Techno Festival in Lärz in der Nähe Berlins
- Open Air Gallery auf der Oberbaumbrücke über der Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain − Sonntag 2. Juni und So. 7. Juli 2013 von 10 bis 22 Uhr.
- Berlin Festival am 6.+7. September auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof und in der Arena Berlin
- Festival of Lights − Vom 9. bis 20. Oktober 2013 verwandelt das Festival of Lights die Metropole erneut in eine glitzernde, farbenprächtige Stadt.
Kultur[Bearbeiten]
Museen in Berlin Galerien in Berlin
Eintrittskarten für Veranstaltungen am gleichen Abend gibt es zum halben Preis bei HEKTICKET in der Hardenbergstr. 29d (mo – sa: 10 – 20 Uhr so + feiertags: 14 – 18 Uhr) Es lohnt sich auch sich dort von den Mitarbeitern beraten zu lassen.
Tanzen[Bearbeiten]
- Clärchens Ballhaus − Es ist eines der letzten erhaltenen Ballhäuser der 1920er Jahre in Berlin mit historischen Räumlichkeiten. Angeboten werden täglich Tanzkurse: Gesellschaftstanz, Swing, Salsa und Tango Argentino angeboten. Im Anschluss finden täglich Veranstaltungen im großen Saal und im Spiegelsaal statt. • Mitte (Spandauer Vorstadt) - Auguststr. 24, • S1, S2, S25: „Oranienburger Str.“, U8: „Rosenthaler Platz.“
Tango[Bearbeiten]
Berlin ist eine ausgesprochene Hochburg des Tango Argentino. Jeden Tag gibt es mehrere Tanzabende (Milonga) in der Stadt. Im Sommer sind die Milongas unter freiem Himmel beliebt, z.B. am Strand oder im Park. Eine gute Gelegenheit einfach mal dem Treiben zuzuschauen. Vielleicht befällt einem ja die Lust diesen Genuss selbst zu erleben.
Verschiedenes[Bearbeiten]
- Loxx am Alex im ALEXA, Grunerstr. - Eine der weltgrößten digitalgesteuerten Modelleisenbahnen im Maßstab H0. täglich 10-19 Uhr. Eintritt: Erwachsene 12 €, Kinder ab 1 Meter Körpergröße bis 14 Jahre: 7 €, Kinder unter 1 m sind frei,
Weihnachtsmärkte[Bearbeiten]
In der Adventszeit gibt es in der festlich geschmückten Hauptstadt etliche Weihnachtsmärkte. Eine kleine Auswahl:
- Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt, wohl einer der schönsten und stimmungsvollsten Märkte tägl. von 11 - 22 Uhr, bis 31. Dez., 1 € Eintritt
- großer Markt auf dem Alexanderplatz, Schlittschuhbahn
- vor dem Roten Rathaus: Markt mit 50 m hohem Riesenrad
- nostalgischer Markt am Opernpalais, Holzschnitzer, Kunstgewerbe
- am Potsdamer Platz: Weihnachtsmarkt mit Winterwelt: Rodelbahn, Eisbahn
Einkaufen[Bearbeiten]
Berlin hat als erstes Bundesland die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten freigegeben. Somit können Geschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. An zwei Adventssonntagen darf von 13 bis 20 Uhr geöffnet werden, außerdem an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen im Jahr. Eine aktuelle Auflistung der geplanten Öffnungszeiten für viele Geschäfte findet sich auf den Seiten der Stadt Berlin.
Vielerorts existieren Spätverkaufsstellen, die zu etwas höheren Preisen auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch Waren des täglichen Bedarfs verkaufen. Wie diese mit der neuen Konkurrenz umgehen werden, bleibt jedoch abzuwarten.
Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das Lafayette in der Friedrichstraße und die 2006 komplett umgebaute und erweiterte Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmecker Sortiment.
Im "Kaufhaus des Westens (KaDeWE)" am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe wird die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man bei Kaffee und Kuchen oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf der Tauentzienstraße und dem Wittenbergplatz. Die Preise im KaDeWe werden weitgehend als nicht angemessen angesehen.
Die großen Kaufhäuser verlieren für den täglichen Bedarf jedoch zunehmend an Bedeutung, da überall Discounter und Lebensmittelketten in großen Einkaufszentren zur Verfügung stehen. Die Bedeutendsten hiervon sind im Ostteil das Ring-Center am S-Bahnhof Frankfurter Allee, die Schönhauser Allee-Arkaden am U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee, im Norden das Gesundbrunnen-Center am S-Bahnhof Gesundbrunnen und in Berlin-Mitte die Arkaden am Potsdamer Platz.
In Kreuzberg und Neukölln gibt es viele Geschäfte mit türkischen und arabischen Spezialitäten, in den östlicheren Bezirken Lichtenberg und Friedrichshain existieren vereinzelt russische Geschäfte.
Küche[Bearbeiten]
In allen Berliner Stadtteilen gibt es ein großes gastronomisches Angebot an Restaurants und Imbiss-Betrieben mit heimischer und internationaler Küche. Bei heimischen Imbissen werden oftmals eher Bratkartoffeln als Pommes Frittes angeboten.
Berliner Kreationen sind zum Beispiel "Berliner Luft" beim Dessert oder auch der "Hoppelpoppel", ein einfaches Berliner Gericht aus Kartoffeln, Bratenresten, Eiern und Sahne.
Natürlich darf auch die berühmte Currywurst nicht unerwähnt bleiben, die in Berlin erfunden wurde. Die Erfindung der Currywurst geht laut Wikipedia auf Herta Heuwer (1913 -1999) zurück. Nach eigenen Angaben hat sie Ihre neue Kreation erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbiss an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg angeboten. Ihre neue Kreation bestand damals aus gebratener Brühwurst in Kombination mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und Worcestershiresauce. Heute findet man im Bereich Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg eine Denktafel, die an sie erinnert. Die Original-Currywurst ist ohne Darm.
Einzelne Empfehlungen Gastronomie sollten in den Artikeln zu den Stadtbezirken bzw. Stadtteilen aufgeführt werden.
Nachtleben[Bearbeiten]
- Week-end, Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte (Electro)
- Magnet, Falckensteinstraße 48, 10997 Berlin (Alternative, Hardcore)
- GeburtstagsKlub, Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg
- Bastard, Kastanienallee 7-9 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, electro
- NBI, Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg, netter kleiner Club, Elektronische Musik oft mit live sets.
- Sage-Club, Köpenicker Str. 76/ Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte (Alternative, Metal)
- Dunckerclub, Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative, Hardrock, Independent)
- 2BE Club, Ziegelstr.23, 10179 Berlin (Hip Hop)
- Watergate, Falckensteinstr. 49a, 10997 Berlin(Electro)
- Katerholzig, Michaelkirchstr. 23, 10179 Berlin (Electro)
- Insel Berlin, Alt-Treptow 6, 12435 Berlin
- Havanna, Hauptstr. 30,10827 Berlin
- RAW, Revalerstraße 99, Berlin-Friedrichshain, Altes Bahngelände, vielfältige alternative Veranstaltungen.
- Yaam, Am Ostbahnhof, vielfältige alternative Veranstaltungen mit Strand, Konzertsaal, Skateramp, Graffiti, Schmelztiegel der Subkulturen
- Zyankali Bar - Institut für Unterhaltungschemie. Cocktailbar, Mentallabor, Kino. Internationales Publikum, englischsprachiges Personal
- New Berlin Kneipentour - die Alternative für die, die sich nicht auf eine Bar festlegen wollen. Mit einem erfahrenden Stadtführer durch fünf Bars und dann noch in einen Club!
- Ma Baker Club, Johannisstrasse 2, 10117 Berlin, , Party Club seit 1992
Unterkunft[Bearbeiten]
Berlin verfügt über Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Da Berlin flächenmäßig sehr groß ist spielt bei der Auswahl nicht nur die Preisklasse und der Anspruch an die Unterkunft eine Rolle, sondern auch der Stadtteil und die Anreise.
Neben kleineren Hotels und Pensionen, die es fast überall gibt sind besonders hervorzuheben City West, City Ost oder auch Berlin Mitte, dazwischen der Potsdamer Platz - außerdem Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain.
Besonders interessant sind Luxushotels, die aufgrund des harten Wettbewerbs im internationalen Vergleich sehr preiswert sind. Im Low-Budget-Bereich galten Hostels lange als Trendsetter und preiswerte Alternative zu Hotels ohne die Beschränkungen früherer Jugendherbergen. Sie schließen inzwischen aber immer öfter auch die Lücke zum Hotel und konkurrieren hier zunehmend mit überregionalen sehr preiswerten Hotelketten.
Der 3-Sterne-Bereich - die sogenannte Mittelklasse sucht seinen Platz zwischen diesen Extremen und gerade kleine Familienbetriebe geraten hier zunehmend unter Druck.
Zur besseren Übersicht sind ausgewählte Anbieter nach Stadtteilen sortiert. Vgl. auch die Artikel zu den Stadtbezirken!
City West[Bearbeiten]
Das einstige Zentrum Westberlins hat nach kurzer Panik auch wegen der Ablösung des Bahnhofs Zoologischer Garten durch den Hauptbahnhof zu alter Stärke zurückgefunden und erstrahlt dank Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, KaDeWe, Europa Center und vieler anderer Einkaufsmöglichkeiten wieder in altem Glanz.
Potsdamer Platz[Bearbeiten]
Die neue Mitte Berlins tut sich noch schwer wirklich lebendig zu wirken, hat aber mit den Museen im Kulturforum, der Nationalgalerie, der Philharmonie, dem Sony-Center, vielen Kinos und Events wie der Berlinale beste Voraussetzungen.
Auch wenn es eher ein eigenes Gebiet ist gehört es zu Mitte.
Mitte[Bearbeiten]
Auch gern als City Ost bezeichnet befinden sich hier viele Museen und Sehenswürdigkeiten des historischen Berlin.
Prenzlauer Berg[Bearbeiten]
Der inzwischen durch alternative Familienplanung dominierte Bezirk ist trotz der sichtbaren Sanierung der letzten Jahre immer noch Magnet für Studenten aus aller Welt, erregt aber immer öfter mit überhöhten Preisen denn mit alternativer Gesinnung die Gemüter.
Friedrichshain[Bearbeiten]
Der neue Szene-Bezirk mit der sehr beliebten Simon-Dach-Straße, Boxhagener Platz und Umgebung ist in den letzten Jahren zum Studentenbezirk geworden und erlebt derzeit ähnlich dem Prenzlauer Berg zuvor den bürgerlich-urbanen Aufschwung.
Kreuzberg[Bearbeiten]
Die der Legende nach drittgrößte türkische Stadt der Welt ist mit 200.000 türkisch-stämmigen Einwohnern zumindest die größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei. Vielleicht auch deshalb hat sich der vermutlich einzig wahre alternative Bezirk Berlins über all die Jahre des Wandels seine eigene Szene bewahrt.
Besondere Unterkünfte[Bearbeiten]
- Das Eastern Comfort Hostelboat von Edgar Schmidt von Groeling ist Berlins einziges schwimmendes Hotel. In einem ehemaligen, umgebauten Hotel- und Restaurantschiff in Kreuzberg befinden sich ca. 60 Betten. Doppelzimmer 54 €, Mehrbettzimmer ab 16 €, auch mit Zelt - open air auf dem Deck für 12 €.
- Wer DDR-Charme sucht, findet im Ostel in einem Friedrichshainer Plattenbau ab 9 € komplett im 70er Jaher DDR-Stil eingerichtete Zimmer, entsprechende Souvenir-Auswahl und andere witzige Details., Wriezener Karree 5, Tel. 257 68 660, Fax 257 68 807, Mail, Doppel ab 59 €, Pionierlager ab 9 €, nähe Ostbahnhof.
Lernen[Bearbeiten]
Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Technische Fachhochschule Berlin. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.
Informationen aus Bibliotheken
Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein "Zentrum für Berlin-Studien".
Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über den Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.
Arbeiten[Bearbeiten]
Die Arbeitslosenquote ging Anfang 2007 leicht auf 16,5 Prozent zurück. Durch die hohe Arbeitslosigkeit ist es nur für Spezialisten, Freiberufler und im Billig-Lohn-Sektor einfach, einen Job zu finden. Durch den boomenden Tourismus und die immer noch wachsenden studentischen Viertel sind in der Gastronomie Gelegenheitsjobs leicht zu finden. Auch die in der Kritik stehenden Call-Center suchen ständig neue Mitarbeiter. Baufirmen erleben ein leichtes Hoch, da auch durch die vielen Insolvenzen die Anzahl der Unternehmer gesunken ist. Dauerhafte Anstellungen und hohe Löhne gehören in den meisten Bereichen aber der Vergangenheit an.
Arbeitssuchende aus dem Ausland verdingen sich oft auch in Sprachschulen, als Reiseführer, geben Privatunterricht oder betreuen Kinder.
Mit europäischem Pass oder für Studenten auch von außerhalb der EU, die jederzeit bis zu 90 Tage im Jahr arbeiten dürfen ist die nötige Arbeitserlaubnis eine Formsache. Um eine Arbeitserlaubnis für Personen ohne europäischen Pass zu erhalten muß der jeweilige Arbeitgeber einen umständlichen Weg durch verschiedene Behörden durchlaufen, während dessen nachgewiesen werden muß, dass es keine Möglichkeit gibt den Arbeitsplatz mit ähnlich qualifiziertem deutschen Personal zu besetzen.
Innerhalb der immer größer werdenden englischen, spanischen und neuerdings französischen Kommunen vor allem in den studentischen Bezirken und in Hostels bekommt man schnell Hilfe und Auskunft.
Feiertage[Bearbeiten]
Im Bundesland Berlin gelten wie in Hamburg und Bremen ausschließlich die bundeseinheitlichen Feiertage.
| Termin | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| 01. 01. | Neujahr | Neujahrstag |
| 29. März 2013 | Karfreitag | höchster christlicher Feiertag, Gedenken an die Kreuzigung Christi |
| 1. April 2013 | Ostermontag | Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi |
| 1. Mai | Maifeiertag | Internationaler Tag der Arbeit |
| 9. Mai 2013 | Christi Himmelfahrt | 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi |
| 20. Mai 2013 | Pfingstmontag | 50 Tage nach Ostern, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes |
| 3. Oktober | Tag der Deutschen Einheit | Nationalfeiertag |
| 25. Dezember | 1. Weihnachtstag | Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt |
| 26. Dezember | 2. Weihnachtstag | Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt |
Sicherheit[Bearbeiten]
Im Jahr 2006 sank die in den letzten Jahren abnehmende Zahl der Straftaten erneut und war damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Wie in allen Großstädte gibt es vor allem Kleinkriminalität wie Fahrrad- und Taschendiebstahl, Trickbetrug (Hütchenspiel) aber auch Rauschgiftdelikte. Besonders im Gedränge des öffentlichen Nahverkehrs und an touristischen Zentren sollte man auf Wertsachen achten, in Restaurants Taschen nicht über den Stuhl hängen, Geldbörsen und Handys nicht offen auf dem Tisch liegen lassen.
Berlin ist im Allgemeinen eine sichere und tolerante Stadt, Rechtsradikalismus gibt es nur noch sehr selten und wenn dann nachts in den Bezirken Köpenick, Hellersdorf, Marzahn und Lichtenberg. Übergriffe auf Touristen kommen aber eigentlich nicht vor.
In Teilen von Kreuzberg (Oranienplatz), Friedrichshain (Boxhagener Platz) und Prenzlauer Berg (Mauerpark) gibt es in der Nacht zum und am 1. Mai regelmäßig Krawalle, die in den letzten Jahren aber deutlich an Dramatik verloren haben.
Innerhalb des S-Bahnrings gebildet durch die S-Bahn-Linien S41, S42 und in den westlichen äußeren Bezirken können sich Touristen jederzeit, auch nachts sicher fühlen.
Die Notrufnummern sind:
- Polizei: 110
- Feuerwehr: 112 (auch für Unfälle und Krankentransporte)
- Die Notrufnummer bei Verlust von Schecks, EC- oder Kreditkarten ist 116 116.
Gesundheit[Bearbeiten]
Berlin verfügt über zahlreiche Kliniken unterschiedlicher Größe, die das gesamte Stadtgebiet abdecken. Zusätzlich gibt es die Universitätskliniken von denen die Charité die bekannteste ist. In deren zentral gelegenen und zum Beispiel per Taxi schnell zu erreichenden Notaufnahme, zwischen Brandenburger Tor, Reichstag und Hauptbahnhof bekommt man im Notfall rund um die Uhr Hilfe. Lange Wartezeiten sind leider normal.
Daneben ist ein dichtes Apothekennetz mit 24-stündigen Notdienst vorhanden. Fachärzte aller Fachrichtungen sind im niedergelassenen Bereich ausreichend vorhanden.
Die Rufnummern für einige Notdienste
- Ärztlicher Notdienst: 31 00 31
- eine Auswahl ärztlicher und zahnärztlicher Notdienste
- Zahnärztlicher Notdienst: 89 00 43 33
- Call a doc: 01804-22 55 23 62
- Giftnotruf: 19 24 0
- Ein Tierärztlicher Notdienst ist online oder über die Auskunft 11 88 0 in Erfahrung zu bringen.
Klarkommen[Bearbeiten]
Berlin ist eine sehr weitläufige Stadt, die auch den besten Fußgänger auf Bewährungsproben stellen kann. Dafür ist das öffentliche Nahverkehrssystem sehr gut und empfehlenswert.
In den letzten Jahren sind viele Hinweisschilder und Wegweiser angebracht worden, die wichtige Sehenswürdigkeiten, Museen, Kirchen, Bahnhöfe, Parks und andere touristische Besonderheiten meist zweisprachig ausschildern. Vielen Vorurteilen zum Trotz findet man aber auch schnell freundliche Berliner und Zugezogene, die gerne helfen wenn man danach fragt. Viele sprechen auch Englisch.
Die Berliner sprechen aber teilweise mit einem Berliner Dialekt, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Der Berlinische Dialekt besitzt einige Besonderheiten:
- Lebensmittel:
- Schrippe: Brötchen
- Pfannkuchen: Hefegebäck mit Füllung, außerhalb ostdeutscher Regionen teilweise als "Berliner Ballen", "Berliner" oder "Krapfen" bekannt. Die in der Pfanne gebackene Eierspeise, die dem französischen Crêpe ähnelt, heißt in Berlin "Eierkuchen"
- Molle: heute nur noch selten, meist in Eckkneipen auftretende Bezeichnung für "ein kleines Bier"
- Boulette: Gebratener Hackfleischklops, der sonst auch als Frikadelle bekannt ist.
- Die Uhrzeiten im Viertelstundentakt werden mitunter wie folgt angegeben:
- viertelvier = 15:15 Uhr (erstes Viertel der vierten Stunde nach Mittag)
- halbvier = 15:30 Uhr
- dreiviertelvier = 15:45 Uhr
- vier = 16:00 Uhr
Norddeutsche Begriffe wie "Sonnabend" statt "Samstag" sind in Berlin üblich. Diese Eigenheit des Ausdrucks von Uhrzeiten und Tagen betrifft nicht nur Berlin, sondern im wesentlichen auch das ganze Ostdeutschland.
Darüber hinaus gab es auch innerhalb der Stadt die für Ost- und Westdeutschland üblichen Unterschiede in Bezug auf einzelne Begriffe. Ein Gartenhaus z.B. hieß im Ostteil "Datsche", während der Westberliner dieses als "Laube" bezeichnete.
Zeitungen/ Zeitschriften[Bearbeiten]
Stadtmagazine
Tageszeitungen
Online-Magazine
- eintritt-frei.org Informationen und Berichte zu Events in Berlin, deren Besuch kostenlos ist
Gottesdienste[Bearbeiten]
Heilige Messen in katholischen Kirchen in Berlin:
- St. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der Katholischen Kirche 3 (Mitte, nahe Unter den Linden, hinter der Deutschen Staatsoper). So: 08:00 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr; Mo-Fr: 08:00 Uhr, 18:00 Uhr; Sa: 08:00 Uhr, 19:00 Uhr
- Herz Jesu, Fehrbellinerstraße 98 (Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz). So: 10:30 Uhr; Mo, Mi-Fr: 19:00 Uhr; Di: 09:00 Uhr
- St. Adalbert, Torstr. 168 (Mitte, U8 Rosenthaler Platz). So: 09:00 Uhr; Di: 18:00 Uhr; Mi: 09:00 Uhr
- St. Ludwig, Ludwigkirchplatz (Wilmersdorf, Nähe Kurfürstendamm, U15 Uhlandstraße). So: 08:30 Uhr, 10:30 Uhr, 12:00 Uhr, 18:30 Uhr; Mo-Fr: 18:30 Uhr
- St. Matthias, Winterfeldtplatz (Schöneberg, U1,2,12,15 Nollendorfplatz). Sa: 18:00 Uhr; So: 08:00 Uhr, 09:30 Uhr, 11:00 Uhr, 19:00 Uhr; Mo-Sa: 08:00 Uhr (außer Mi); Mi: 10:00 Uhr, 19:00 Uhr
- Rosenkranz-Basilika, Kieler Straße 11 (Steglitz, U9 Schloßstraße). So: 08:00 Uhr, 09:30 Uhr, 11:00 Uhr, 18:00 Uhr; Mo-Fr: 07:00 Uhr; Sa: 08:15 Uhr, 18:00 Uhr
- Kapelle im Franziskus-Krankenhaus, Budapester Straße 15-19 (U1,2,15 Wittenbergplatz). So: 09:00 Uhr; Mo-Sa: 06:15 Uhr (außer Di); Di: 18:00 Uhr
- Verzeichnis katholischer Kirchen im Erzbistum Berlin
Sprache[Bearbeiten]
Wie in ganz Deutschland ist in Berlin Deutsch Amtssprache. Allerdings wird auch Englisch als Fremdsprache gesprochen. In Berlin wird durch türkischstämmige Einwanderer auch Türkisch gesprochen. Besonders in Kreuzberg kommt man als Türke oder türkischstämmige Person auch ohne Deutschkenntnisse zurecht.
Post und Telekommunikation[Bearbeiten]
In ganz Berlin sollte man bis auf wenige Ausnahmen in einigen U-Bahnlinien eine stabile Verbindung in alle Handynetze bekommen. Viele Einkaufszentren und auch Hotels sind in Stahl- und Glaskonstruktionen untergebracht, was bei O2 und Eplus schon ab und zu Probleme bereitet.
Telefonzellen der Telekom gibt es viel weniger als noch vor zehn Jahren. Dafür können diese heute meist sowohl mit Telefonkarte als auch Münzen genutzt werden. Empfehlenswert sind Telekom Telefonkarten ab 5 €. Es gibt gerade in Gebieten mit vielen Hotels auch öffentliche Telefone für Kreditkarten. Im touristisch sortierten Einzelhandel kann man auch Guthabenkarten anderer Anbieter kaufen, deren Code freigerubbelt werden muss. Hier kann es bei Telefonaten aus öffentlichen Telekom-Zellen zu erhöhten Kosten kommen, die aber auf der Karte vermerkt sein sollten.
In Gebieten mit vielen Immigranten und dementsprechend hohem Bedarf an Gesprächen ins Ausland wie in Kreuzberg, Neukölln, nördliche Mitte und Wedding gibt es Telefonshops im Stile von Internetcafés, die günstige Telefonate, aber auch andere Dienste wie Faxen und Kopieren ermöglichen. Auch wenn die Post viele Filialen geschlossen hat, sollte man in der Innenstadt auch dort noch öffentliche Fernsprecher finden.
Briefkästen gibt es überall. Es sind gelbe Kästen, meist an der Straße aufgestellt oder an die Hauswand gehängt. Sie werden in der Innenstadt zweimal täglich geleert und haben meist zwei Einwurfschlitze - für Berlin/ Umgebung und Nicht-Berlin. Briefmarken gibt es bei der Post - oft auch aus Automaten (ohne Restgeldrückgabe) außerhalb der Öffnungszeiten und in Hotels.
Öffentliches WLAN[Bearbeiten]
Berlin ist deutscher Vorreiter in Sachen öffentliches WLAN-Stadtnetz (WiFi). Seit Frühjahr 2013 läuft ein Pilotprojekt mit derzeit (Frühjahr 2013) 44 Zugangspunkten in den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg, das Netz soll weiter laufend vergrößert werden.
Die Zugangszeit ist derzeit pro Nutzer auf 30 kostenlose Minuten pro Tag beschränkt, weitere Infos bei www.mabb.de ( Medienanstalt Berlin-Brandenburg)
Ausflüge[Bearbeiten]
Einige bekannte brandenburgische Landschaften grenzen an die Hauptstadt:
- Havelland im Westen, mit der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Recht bekannt und beliebt als Naherholungsgebiet sind die Havelseen in Berlin und Brandenburg.
- Ruppiner Land im Norden
- Brandenburgische Oderniederung im Nordosten
- Oder-Spree-Seengebiet im Südosten.
Stadt-Ausflüge[Bearbeiten]
- Grunewaldturm - Wannsee - Pfaueninsel • „Mit dem Bus 218 durch den Grunewald“ (Siehe auch Artikel: Havelseen)
- Köpenick - Grünau - Alt Schmöckwitz • „Mit der Tram 68 durchs grüne Köpenick“ - Mit der Tram in den tiefen Südosten von Berlin
Fahrradtouren[Bearbeiten]
- Nordöstlich von Berlin - Radeltour vom Lottschesee durch die Prendener Bauernheide
- Mit dem Rad durch die Stolper Heide - Entlang des Oder-Havel-Kanals
- Radtour durch die Wansdorfer Unterheide - Von Falkensee nach Hennigsdorf
- Radtour durch die Diedersdorfer Heide - über Schloss Diedersdorf und Mahlower Badesee
Nähere Umgebung[Bearbeiten]
Ausflug nach Potsdam, der Brandenburgischen Landeshauptstadt mit dem Schloss und Schlosspark Sanssouci.
Weitere Ausflüge von Berlin aus bieten sich Gedenkstätte Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager, möglicherweise mit einem Ausflug in die Stadt Oranienburg, Königs Wusterhausen, Bernau und Rheinsberg an.
Weitere Umgebung[Bearbeiten]
- Tages- und Wochenendausflüge mit dem Harz-Berlin-Express in den Harz. Die durchgehenden Züge verbinden freitags, samstags und sonntags Berlin mit Halberstadt, Quedlinburg und Thale, sowie Wernigerode und Vienenburg. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden. Der Fahrplan lässt Tagesausflüge zu. Für eine Wochendtour kann man aber auch schon am Samstag hinfahren und erst Sonntagabend zurückkehren. (Fahrpreis Erwachsene: Einzelfahrt: 15 €, mit Rückfahrtticket nur 25 €; Familienkarte (Hin- u. Rückfahrtticket 2 Erw. u. deren Kinder bis 14 Jahre): 35 € (Datenstand 01-2010)
Trampen[Bearbeiten]
Siehe auch Trampen.
- aktuelle Berliner Trampstellen in der Ortsdatenbank für Tramper
- Berliner Trampstellen auf Hitchbase.com
- auch das Hitchwiki hat detaillierte Beschreibung.
- Richtung Westen/ Südwesten (Magdeburg, Leipzig):
- Jet-Tankstelle und Ampel an der Avus-Auffahrt am S-Bahnhof Nikolassee, erreichbar durch die Linien S1 und S7.
- Richtung Süden/Südosten (Dresden, Cottbus):
- Straße Adlergestell zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof mit Tankstellen
- Richtung Norden (Hamburg, Rostock)
- Autobahnzubringer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, mittlerer Ausgang auf die Brücke, kurz stadteinwärts herunterlaufen Richtung McDonalds
Literatur[Bearbeiten]
- Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz: Die Geschichte vom Franz Biberkopf. ISBN-13: 978-3423002950
- Wladimir Kaminer: Ich bin kein Berliner. Ein Reiseführer für faule Touristen. ISBN-13: 978-3442542406
- Erich Kästner: Emil und die Detektive. ISBN-13: 978-3791530123
- Erich Kästner: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten. ISBN-13: 978-3423195218
- Yadé Kara: Selam Berlin. Zürich 2003. ISBN: 3-257-23391-4
- Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen. ISBN-13: 978-3548600857
- Heinrich Zille: Das alte Berlin: Photographien 1890 - 1910. ISBN-13: 978-3829601382