Bremen

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Bremen Roland01.jpg
Bremen
Bundesland Bremen
Einwohner ca. 545.000
Höhe 11,5 m
Tourist-Info Web www.bremen.de

Die Stadt Bremen liegt im Norden Deutschlands, umgeben vom Bundesland Niedersachsen. Die Stadt Bremen bildet zusammen mit der Stadt Bremerhaven, die etwa sechzig Kilometer nördlich liegt, das Bundesland Freie Hansestadt Bremen. Dabei handelt es sich um das kleinste der 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Die mit 32,5 m höchste natürliche Erhebung in Bremen befindet sich im Friedehorstpark des Stadtteils Burglesum in Bremen/Nord.

Stadtteile[Bearbeiten]

Bremen besteht aus 22 Stadtteilen. Der Hafen und die sich entwickelnde Überseestadt werden oft als 23. Stadtteil genannt, bilden aber verwaltungsmäßig keine eigene Einheit.

Der Stadtbezirk Bremen-Nord hat aufgrund seiner geographischen Lage und der historischen Entwicklung einen eigenen Charakter. Hier finden sich Parkanlagen neben - zum Teil ehemaligen - Fabrikgebäuden und Werften. Wegen der hügeligen Landschaft wird dieses Gebiet auch als Bremer Schweiz bezeichnet.

Neben der Überseestadt ist vor allem der Stadtteil Mitte mit der Altstadt touristisch interessiert. Hier finden sich die Wahrzeichen und meisten Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt erstreckt sich zwischen Weser und den Wallanlagen - einem Grüngürtel mit Stadtgraben, der zusammen mit der ehemaligen Stadtmauer ursprünglich die Befestigung der Stadt bildete. Von der Stadtmauer sind nur noch sehr wenige Reste erhalten, zm Beispiel in dem mittelalterlich anmutenden Schnoor-Viertel.

Außerhalb der Altstadt hat Bremen ebenfalls einiges zu bieten, zum Beispiel das Hafenmuseum am Speicher XI (Stadtteil Walle) oder das Focke-Museum (Schwachhausen).

Die fünf Stadtbezirke mit den zugehörigen 22 Stadtteilen:
  Mitte: Mitte

Mitte ist der Bezirk mit der wichtigsten Attraktion der Stadt, der Altstadt. Weserabwärts schließen sich die ausgedehnten Hafenanlagen an.
  Süd: Neustadt ·  Obervieland ·  Huchting ·  Woltmershausen ·  Seehausen ·  Strom

Mit der Hochschule Bremen in der Neustadt und dem Flughafen Bremen.
  Ost: Östliche Vorstadt ·  Schwachhausen ·  Vahr ·  Horn-Lehe ·  Borgfeld ·  Oberneuland ·  Osterholz ·  Hemelingen

Vom Bürgerpark über das Weserstadion bis zur „Oase“.
  West: Blockland ·  Findorff ·  Walle ·  Gröpelingen

Von der Überseestadt zum „ländlichen Bremen“.
  Nord: Burglesum ·  Vegesack ·  Blumenthal

Zwischen Werderland und Blumenthal.
Übersichtskarte
Lage
Lagekarte von Deutschland
Bremen
Bremen
Entfernungen
Bremerhaven 62 km
Hamburg 120 km
Hannover 121 km
Düsseldorf 287 km

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt Bremen liegt am Übergang der Großregionen Küstenniederung der Nordsee zum Norddeutschen Tiefland

Die Stadt wurde im Jahre 1260 Mitglied der Hanse. Viele Bewohner sind noch heute stolz auf die Selbständigkeit ihrer Stadt, die historisch auf verschiedene Weise begründet wird. Eines der am häufigsten genannten Dokumente ist das Linzer Diplom aus dem Jahre 1646.

Die bis heute bestehenden Hauptverkehrsstraßen, die oft den Namen Heerstraße tragen, wurden ursprünglich während der französischen Besetzung unter Napoleon im 19. Jahrhundert angelegt.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat Bremen ehemals preußische bzw. hannoversche Gebiete eingemeindet. Die Rathäuser dieser einstmals selbständigen Gemeinden sind teilweise noch erhalten, so etwa in Hemelingen oder in Bremen-Nord.

Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt häufig Ziel von alliierten Bombenangriffen, da hier viele Rüstungsbetriebe angesiedelt waren. Ein sehenswertes Zeugnis aus dieser Zeit ist der U-Boot-Bunker Valentin.

Seine Bedeutung verdankt die Stadt dem Hafen, wobei sich inzwischen der Hauptumschlag in das nördlich gelegene Bremerhaven verlagert hat.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Der Flughafen Bremen (BRE) liegt im Süden der Stadt. Über diverse Fluglinien sind Ziele in Deutschland und Europa angebunden. Vom Flughafen fährt die Straßenbahn-Linie 6 in nur zehn Minuten in die Stadtmitte.
  • Weitere Flughäfen: Flughafen Hamburg ist 90 Bahn-Minuten entfernt (über Hamburg Hbf), etwas weiter ist es zum Flughafen Hannover (über Hannover Hbf)

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Tarifgebiet: Rund um Bremen gilt der Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN), so dass Zugfahrkarten in diesem Bereich bei Verbindungen im Nahverkehr auch anschließend als Bus-Fahrkarten gültig sind. Man sollte trotzdem nachfragen. Bei DB-Fernverbindungen ist nur beim Eintrag in der Fahrkarte "+ City" der Übergang auf Bus und Straßenbahn zulässig.
  • Der Bremer Hauptbahnhof ist das Eisenbahnkreuz im Nordwesten und gehört zum ICE-Netz: stündliche Verbindungen Richtung (Nord-)Osten: Hamburg, Süden: Osnabrück/Münster und Hannover, Westen: Oldenburg und Emden mit Anschlüssen zu den Ostfriesische Inseln, Norden: Bremen-Vegesack und Bremerhaven mit Anschluss nach Cuxhaven.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Seit dem 1. Juli 2011 darf nur noch mit der grünen Plakette in die „Umweltzone“ eingefahren werden.

Über die Autobahnen A1 (aus Hamburg/ Osnabrück), A27 (aus Bremerhaven/ Hannover), A28 (aus Delmenhorst/ Oldenburg).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt einige Langstrecken-Buslinien, die innerhalb Europas verkehren, z.B. Deutsche Touring, Eurobus. Diese bieten die Möglichkeit flexibel innerhalb des Kontinents zu reisen. Abfahrt am ZOB zwischen Bahnhof und Übersee-Museum.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt eine Schiffsverbindung nach Bremerhaven. Eine Schiffsverbindung zur Nordsee-Insel Helgoland ist zur Zeit nicht nachweisbar; es wird die Reise über Cuxhaven empfohlen. Einzelne Schiffsverbindungen gibt es auch nach Oldenburg und Verden. Bremen ist über den Binnenverkehr und für die Seeschifffahrt erreichbar; Schiffe mit hohen Masten müssen unterhalb der Bahnbrücke anlegen. Im Bereich der Schlachte gibt es Anlegemöglichkeiten für Sportboote.

Mobilität[Bearbeiten]

Rathaus

Zu Fuß[Bearbeiten]

Das Zentrum und die nahen Stadtteile können bequem zu Fuß erkundet werden.

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Die BSAG bedient Bus- und Straßenbahnnetz. Die Einzelfahrkarte kostet 2,40 €, für Kinder 1,20 €, Preisstufe II: 3,00 (Kind.: 1,50 €) und die Tagesfahrkarte 6,80 € (7,90 €), diese Fahrkarten sind in den Bussen und Straßenbahnen erhältlich. Günstig ist das TagesTicketPLUS für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder zu 8,50 € (9,90 €). Ein 7-TageTicket kostet: 18,90 € (25,40 €). Die 4er-Sammelkarten zu 8,40 € (10,60 €) sind nur im Vorverkauf erhältlich.

Wer nach Bremen-Nord oder Vegesack möchte und den Regionalbus oder die Regionalbahn nutzen möchte, muss die Preisstufe II zu 3,00 € wählen. Mit den Stadtbussen reicht die Preisstufe I. · (Stand 1.1.2013).

Bei 2 Tagen lohnt sich die ErlebnisCARD Bremen zu 11,50 €, für 2 Pers. und 2 Kinder: 17,50 € (Preis 2013) .

Ab 2015 gilt ein neues Preissystem.

Liniennetzplan Bremen (PDF)

Regio-S-Bahn[Bearbeiten]

Seit Dezember 2010 ist ein regionales S-Bahn-Netz in Betrieb. Betreiber ist die NordWestBahn Bei Fahrten mit der Bahn (und ab Dez. 2011 mit der S-Bahn) nach Bremen-Nord ist die Preisstufe 2 zu lösen.

Taxi[Bearbeiten]

Taxen sind fast überall zu finden, falls mal gerade keins da ist: Tel.: 14014 (Taxiruf Bremen). Der Fahrpreis liegt bei 1,40 € - 1,80 € / km plus 2,80 € Grundpreis.

Fahrrad[Bearbeiten]

Bremer Stadtmusikanten

Bremen ist eine sehr fahrradfreundliche Stadt, nicht zuletzt, weil sie sehr flach ist. Gut ist auch die Beschilderung der Radrouten. In der Radstation am Bahnhof und bei mehreren Radgeschäften in Bremen können Fahrräder ausgeliehen werden (ADFC Bremen). Weiterhin eignen sich die Weserdeiche und das Hollerland zum Inlinerfahren. Hier finden spezielle Events statt. · Radroutenplaner Bremen · Bremen per Fahrrad – Stadtplan mit Radwegebewertung und Routenempfehlungen

Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln sind zulässig in den Zügen der DB und der Metronom (ab 6 Personen mit Anmeldung), in der NordWestBahn (mit Anmeldung), in der Straßenbahn (sofern Platz vorhanden ist) und im Bus (2 Fahrräder pro Bus, sofern Platz vorhanden ist). Es ist ein Fahrradticket zu lösen, ausgenommen zusammengeklappte Falträder. An vielen Haltestellen gibt es überdachte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Sprache[Bearbeiten]

  • Man spricht meistens Hochdeutsch. Als Besonderheit wird wie überall in Norddeutschland Sonnabend anstatt von Samstag gesagt.
  • Es gibt gewisse Einflüsse des Niederdeutschen (Platt). Das Bremer Platt unterscheidet sich jedoch zum Beispiel vom ostfriesischen Platt. Im Schnoorviertel befindet sich das „Institut für die Niederdeutsche Sprache“, welches der Sprachpflege und Dokumentation dient.
  • In Pensionen usw. können mäßige bis gute Englischkenntnisse erwartet werden; in Bremen versteht ein Großteil der jüngeren Menschen Englisch. In Bussen und Straßenbahnen sind die Informationen größtenteils auch auf Türkisch und Französisch verfügbar. Stadtführungen finden in vielen Sprachen statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altstadt[Bearbeiten]

Gewerbehaus am Ansgarikirchhof zur Adventszeit

Der Bereich der Altstadt ist durch den Stadtgraben und die Wallanlagen im Norden, Westen und Osten abgegrenzt. Im Süden grenzt die Weser die Altstadt ab.

Rund um den Marktplatz[Bearbeiten]

Auf dem dortigen Markt befindet sich der 1 Roland von 1704. An der Nordostseite des Marktes liegt das gotische 2 Rathaus (1405 bis 1410), dem sich an der Ostseite wiederum das Neue Rathaus von 1912 anschließt. An der Westseite des Rathauses findet man den Ratskeller, der insofern eine Besonderheit ist, dass er erstens der einzige Ratskeller Deutschlands ist, der nur deutsche Weine ausschenkt und zweitens der einzige ist, in dem es kein Bier gibt. Unter dem Nordwestturm steht die berühmte Bronzefigur der Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks. Gegenüber steht der Schütting, Sitz der Handelskammer. Beiderseits des Rathaus-Komplexes liegen der Dom St. Petri (rechts) und die Liebfrauenkirche (links). Rathaus und Roland gehören seit 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Böttcherstraße[Bearbeiten]

Auf der anderen Seite des Marktes beginnt die schmale Böttcherstraße, die in Richtung Weser führt. Diese von ansehnlichen Ziegelhäusern gesäumte Straße ist das Werk von Ludwig Roselius (1874 bis 1943), der auch den koffeinfreien Kaffee erfand. Hier sind gleich drei besondere Sehenswürdigkeiten vorhanden: das Paula Modersohn-Becker Museum, das Roselius-Haus und das Glockenspiel.

Schnoor[Bearbeiten]

Schnoorviertel
Schnoorviertel zur Adventszeit

Ein wirklich wahres Kleinod der Bremer Geschichte ist das Altstadtviertel Schnoor. Es besteht aus engen Gassen mit Fachwerk- und Ziegelhäusern aus der Zeit zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Hier sind nette Cafés, Restaurants und viele kleine außergewöhnliche Geschäfte zu finden.

Schlachte − Weserpromenade[Bearbeiten]

Weitere historische Gebäude in der Altstadt[Bearbeiten]

  • Gewerbehaus (Handwerkskammer)
  • Mühle am Wall (Herdentorswallmühle)

1833 von Mühlenbaumeister Berend Erling als Windmühle erbaut. Bis 1947 als Getreidemühle in Betrieb. 1998 grundlegend saniert und mit einem Gastronomiebetrieb ausgestattet. Die Mühle ist ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen und im Frühjahr und Sommer eine besonders schöne Ansicht durch die zahlreichen bunten Blumen die jedes Jahr in einem großen Beet vor der Mühle gepflanzt werden.

Ostertor- und Steintorviertel: „Das Viertel“[Bearbeiten]

Südöstlich der Altstadt befindet sich Das Viertel (Ostertor- und Steintor-Szeneviertel).

Überseestadt[Bearbeiten]

Auf dem knapp 300 ha großen Areal im alten bremischen Hafenrevier nordwestlich des Zentrums wird eines der größten städtebaulichen Projekte Europas realisiert, die Überseestadt Bremen. Nur sehr langsam entsteht ein neuer Stadtteil mit Wohnungen und Büros am Wasser. Das ehemalige Überseehafenbecken wurde 1998 zugeschüttet und auf dessen Fläche entstand der Großmarkt und Speditionsunternehmen, die schon früh morgens viel Verkehrslärm erzeugen und das Wohnen unattraktiv machen. Der 400 m lange Speicher XI aus dem Jahre 1908-12 gehört zu den wenigen historischen Gebäuden in den alten Hafenrevieren, die den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach überstanden haben. Seit 2003 ist hier unter anderem die Hochschule für Künste, das Hafenmuseum und ein Designzentrum untergebracht.

  • Hafenmuseum im Speicher XI
  • Hochschule für Künste Bremen im Speicher XI
  • Infocenter Überseestadt − Geöffnet Di. − So.: 11 − 18 Uhr, Eintritt frei, Im Speicher XI, Abteilung 3, Straßenbahnlinie 3 (Haltestelle Waller Ring).

Universum Bremen[Bearbeiten]

Das Universum Bremen (www.universum-bremen.de) ist ein interaktives Museum mit eigenwilliger Architektur. Die Ausstellung/ Anlage gliedert sich in die drei Teile Science Center, Entdecker Park und Schaubox. Das Museum bietet genügend Aktivitäten für mehrere Besuche. So gibt es unter anderem Duftkammern, eine begehbare Gebärmutter, eine Zeitreisekapsel (nicht für kleine Kinder und Epileptiker geeignet, da hier laute Geräusche und abrupte Lichtwechsel auftreten) und im Freigelände eine Kletterwand. Das Hauptgebäude erinnert an einen auftauchenden Wal.

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Hauptbahnhof
  • Stadtwaage
  • Das Märchen der Bremer Stadtmusikanten

Museen[Bearbeiten]

Das Überseemuseum

Es gibt eine gemeinsame Internetpräsentation der Bremer Museen mit Informationen zu den aktuellen Ausstellungen.

  • Überseemuseum − bedeutendes völkerkundliches Museum Europas, am Bahnhof
  • Kunsthalle
  • Kunstsammlungen Böttcherstraße - mit dem Paula-Modersohn-Becker-Haus und dem Museum im Roselius-Haus
  • Gerhard-Marcks-Haus - das Bildhauermuseum im Norden
  • Focke-Museum − das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
  • Dom-Museum


  • Universum Bremen − Science Center mit den Bereichen:

Expedition Mensch, Expedition Erde, Expedition Kosmos, Milchstraße, Schauburg, Entdecker Park ·

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9 - 18 Uhr. Sa, So u. feiertags: 10 - 19 Uhr ·

Eintritt: 16,- €, ermäßigt: 11,- €, Familienkarte: 40,- € ·

Anfahrt: Straßenbahn Linie 6 Richtung: "Universität" - Haltestelle: „Universität/NW1“

  • Hafenmuseum in der Überseestadt
  • Antikenmuseum im Schnoor

Parks[Bearbeiten]

  • Rhododendronpark - Der Rhododendronpark bietet eine der größten Rhododendronsammlungen der Welt, den Botanischen Garten und die „botanika“, das erste Grüne Science Center Deutschlands.
  • Bürgerpark - Der Bremer Bürgerpark ist nach dem Park links der Weser die größte Parkanlage in der Stadt. Auf der Seite des Bürgerparkvereins findet man nähere Informationen über diese großräumige Parklandschaft.
  • Knoops-Park - Der Knoops-Park ist ein schöner, großer Park an der Lesum. Er liegt zwischen Burglesum und Vegesack im Ortsteil St. Magnus. Der Park ist wie auch der Bremer Bürgerpark gemeinnützig organisiert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Theter am Goetheplatz
  • Für Bierfreunde lohnt sich ein Besuch der Brauerei Becks & Co., direkt an der Weser gelegen, gegenüber der Schlachte.
  • Schiffsfahrten, bsp. Hafenrundfahrten, auch mit Traditionsschiffen.
  • Baden am Weserstrand: Keine Badeaufsicht, keine Abgrenzung zum Fahrbereich der gewerblichen Binnenschifffahrt. Der Strand ist durch eine Fähre sowie durch Brücken mit den übigen Bereichen der Stadt verbunden. Fähre und Café werden vom Schifffahrtsunternehmen "Hal Över" betrieben; die Betriebszeiten sind aufeinander abgestimmt.
Weihnachtsmarkt auf der Schlachte
  • Eine Torfkahnfahrt durch die ehemaligen Torfkanäle im Blockland und dem Teufelsmoor.
  • Bremer Weihnachtsmarkt & Schlachte-Zauber − Das historische Weserufer - die Schlachte - wird in einen mittelalterlichen Straßenmarkt verwandelt, der abends in einem blauen Licht eingehüllt wird. Um das Rathaus findet man den gewöhnlichen Trubel eines Weihnachtsmarktes.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Nur Supermärkte nutzen die Öffnungszeiten bis 22 Uhr, einige haben auch bis 23 oder 24 Uhr geöffnet. Die meisten Läden der Altstadt schließen bis 20 Uhr, teilweise schon um 18 Uhr.
  • Einkaufen kann man in der Obernstraße und Sögestraße, der Haupteinkaufsstraße in Bremen, hier finden sich regionale und international vertretende Geschäfte wie Karstadt, C&A. Daneben bieten sich der Weser-Park im Bremer Osten, und viele erweitere Zentren (Walle-Center, Hansa-Carrée, Werder-Carrée, Roland-Center, Waterfront) und in Vegesack eine Shoppingmall mit Hafenflair an. Gerade für Touristen ist in Vegesack einiges zu entdecken.
  • Im Viertel ist die Auswahl bei Gütern des täglichen Bedarfs (Supermärkte, längere Öffnungszeiten) besser als in der Altstadt. Auch Geschenkartikel sind im Viertel erhältlich. Zum Viertel gehört außerdem die Gegend um die Straße „Vor dem Steintor“.
  • Auf dem Domshof ist montags bis samstags Markt. Auch in anderen Bezirken, beispielsweise im Viertel gibt es Märkte, jedoch mit geringerer Auswahl.

Küche[Bearbeiten]

Die Schlachte. Lecker essen und zur Happy-hour Cocktails trinken, ist Bremers Lieblingsbeschäftigung geworden. Dies ist Bremens Flaniermeile Nummer eins, an denen sich nicht nur die Schönen und Reichen treffen. An der Schlachte befinden sich verschiedenste Restaurants, welche die besten Gaumen zufriedenstellen. Für den kleineren Geldbeutel empfiehlt es sich, die Straße „Auf den Höfen“ im „Viertel“ aufzusuchen. Vgl. auch Artikel zu den Stadtbezirken!

Bremer Spezialitäten sind Knipp, Labskaus (anders als der in Hamburg) und Braunkohl (eine Variation des Grünkohl).

Zur Raucherregelung: Viele Kneipen mit nur einem Gastraum sind für Raucher geöffnet, so dass Personen unter 18 Jahren keinen Zutritt haben.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Wenn man zur Weihnachtszeit in Bremen ist, empfiehlt sich ein Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes. Im Oktober gibt es den Freimarkt, selbst in Skandinavien ein Begriff für das Volksfest im Norden, zu Ostern bietet sich analog die Osterwiese an.

Das kostenlose monatliche Stadtmagazin MIX hat auch einen Online-Eventkalender. Weiterhin erscheint die Zeitschrift BREMER

Die Discomeile Rembertiring in der Nähe vom Hauptbahnhof Bremen bietet über 20 Diskos und Bars an. Ob das Stubu für Eingesessene, das La Viva, das Woody´s und viele andere bieten nachts Spaß und Musik zum Vergnügen.

Wer nicht auf Diskos steht, dem gefällt vielleicht das 1/4 (Viertel) besser. Dort findet man viele Kneipen und kleinere Locations. Eine Zusammenstellung gibt es bei Bremen4u und dem StugA Informatik der Universität Bremen

Unterkunft[Bearbeiten]

Siehe auch Artikel der Stadtbezirke

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Parkhotel Bremen

Swissotel

Maritim

Lernen[Bearbeiten]

In Bremen gibt es eine Universität, die Hochschule für Künste in einem wunderschönen alten Speicher der Überseestadt, die Hochschule Bremen und im Bremer Norden noch die Privatuniversität "Jacobs University Bremen".

Arbeiten[Bearbeiten]

In Bremen ist die Arbeitslosigkeit hoch, doch gibt es auch viele spezialisierte Arbeitsplätze, zum Beispiel in der Raumfahrt.

Auch die zahlreichen Studenten haben Einfluss auf den Arbeitsmarkt. Einige Jobportale haben sich daher genau auf sie spezialisiert. StudentJob bietet zum Beispiel Studentenjobs und Nebenjobs für Studenten in Bremen an. Dort gibt es auch viele Praktika und Trainee-Programme.

Sicherheit[Bearbeiten]

Im Allgemeinen gilt Bremen als sicher, allerdings prägen Gang-ähnliche Gruppierungen wie die Hells-Angels oder andere familienartige Clans Teile der Stadt.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Für jede Krankheit den passenden Arzt in Bremen finden: mit dem Ärzte-Navigator. Bremen ist kein Kurort, bietet aber am Uni-See an der Universität Bremen oder an der Weser viele Schwimmmöglichkeiten.

  • allgemeine Notdienste in Bremen eine Liste medizinischer Notdienste in Bremen
  • Zahnarztnotdienst aktuelle Anzeige diensthabender Zahnärzte und verfügbarer zahnärztlicher Notdienste
  • Zahnärztlicher Notdienst Bremen Vermittlung (A&V e.V.): 0421-5170000

Klarkommen[Bearbeiten]

Die Bremer Touristik-Zentrale unterhält zwei Tourist-Informationsstellen:

  1. Tourist-Information Obernstraße, Obernstraße 1, Tel.: 01805 / 101030, Mo-Fr 10.00-18.30 Uhr, Sa-So 10.00-16.00 Uhr.
  2. Tourist-Information Hauptbahnhof, im Hauptbahnhof, Tel.: 01805 / 101030, Mo-Fr 9.00-19.00 Uhr, Sa-So 9.30-18.00 Uhr.

Der größte Automaten-Waschsalon der Stadt liegt im Steintorviertel und hat die Adresse Vor dem Steintor 103 (bei Berliner Str.). 14 Waschmaschinen und 8 Trockner. Geöffnet Mo-So von 6 bis 23 Uhr. Die Wartezeiten verbringt man entweder lesend auf der Bank im Waschsalon, schräg gegenüber im Eiscafé Ferrari oder mit einem Schaufenster- oder Einkaufsbummel. Parken ist in dem belebten Stadtteil ein Problem; entweder man kreist geduldig durch die Nebenstraßen des Viertels, bis man zufällig eine Parklücke ergattert, oder fährt gleich ins nächstgelegene Parkhaus (Osterdeich 2), das vom Waschsalon allerdings 15 Minuten Fußmarsch entfernt liegt. Es gibt in Bremen noch weitere Automatenwaschsalons.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Vorwahl 0421     
Postleitzahl 28779, 28359, 28213, 28211 und 28001     

Ausflüge[Bearbeiten]

Aus der geografischen Lage ergeben sich Reisemotive außer der klassischen Städtereise:

  • Mittelweser: Bremen eignet sich als Ausgangs- und Endpunkt einer Reise in der Region Mittelweser und beispielsweise für Radwanderer auf dem Weser-Radweg. Dies gilt besonders für die oberen Bereiche Bremens, z.B. "Das Viertel" und Peterswerder. Sie sind attraktiv aufgrund guter Einkaufsmöglichkeiten, Kulturangebote, günstiger Unterkünfte und großer Kneipendichte. Hinzu kommen gute Verbindungen zur Altstadt, die sich noch in fußläufiger Entfernung befindet (2 km bis zur Schlachte).
  • Nordseeküste: Besonders die nördlichen Stadtteile sind als Ausgangspunkt zu anderen Zielen an der Nordseeküste geeignet, auch für Sportbootfahrer / Schiffscharter. Hier ist das Fahren mit hohem Mast möglich. Die nördliche Stadtteile sind jedoch noch 20 km von der Altstadt und 60 km von Bremerhaven entfernt. Die Rad- und Fußwege zur Altstadt sind aufgrund der Hafen- und Industriegebiete weniger attraktiv, es gibt jedoch akzeptable Bus- und Bahnverbindungen, an Wochenenden auch Nachtbusse.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Verden, 23 Minuten mit der schnellsten Bahnverbindung(RE), auch weitere Städte in der Region Mittelweser sind gut erreichbar
  • Bremerhaven, die schnellste Bahnverbindung benötigt 35 Minuten (RE). Es besteht auch eine Schiffsverbindung (nicht täglich).
  • Der IC oder ICE nach Hamburg benötigt 55 Minuten, im Regionalverkehr 1 1/4 Stunden.
  • In einer Stunde ist man auch in Hannover (Regionalexpress benötigt 80 Minuten)
  • Cloppenburg, mit Umsteigen in Oldenburg benötigt man etwa 1 1/4 Stunden. Dort gibt es beispielsweise das Museumsdorf.
  • Nach Cuxhaven fährt man mit Umsteigen in Bremerhaven-Lehe 1 1/2 Stunden. Auch weitere Nordsee-Anrainer sind in weniger als 2 Stunden Fahrtzeit erreichbar: Nordenham, Wilhelmshaven.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • "Hal Över" bietet regelmäßig Schiffsfahrten nach Bremerhaven. Da die Fahrt jeweils 4 Stunden dauert, wäre beim Tagesausflug der Aufenthalt in Bremerhaven auf 2 Stunden begrenzt, wenn beide Fahrten mit dem Schiff durchgeführt werden. Daher wäre es erwägenswert, mindestens eine Fahrt mit der Bahn zu planen.
  • Ausflugsfahrten führen nach Oldenburg und nach Verden.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Radwege sind gut beschildert (innerstädtische und Fernziele). Empfohlen werden auch Radtouren innerhalb der Stadt Bremen, z.B. zu den nördlichen Stadtteilen.

Literatur[Bearbeiten]

Mit einem Stadtplan ist Bremen leichter zu erkunden. Entweder in einem Buchladen oder einer Tankstelle zu kaufen oder einen kleineren, aber dafür kostenlosen Innenstadtplan in einer Tourist-Information (Bahnhof, Innenstadt) mitnehmen.

Den offiziellen Online-Stadtplan gibts auch:

Radwanderliteratur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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