München

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Frauenkirche und Rathausturm
München
Bundesland Freistaat Bayern
Einwohner 1.475.569 (30. Juni 2014)[1]
Tourist-Information www.muenchen.de
+49 (0)89 23396500
Lage
Lagekarte von Deutschland
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München

München ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Bayern und des Regierungsbezirks Oberbayern. Mit knapp 1,5 Mio. Einwohnern (Großraum 2,7 Mio.) ist München die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Nähe zu den Bayerischen Alpen, den oberbayerischen Seen und den Königsschlössern machen München zu einem attraktiven, vielbesuchten Reiseziel.

Inhaltsverzeichnis

Stadtbezirke[Bearbeiten]

München ist in 25 Stadtbezirke (nicht Stadtteile) aufgeteilt, die gleichzeitig den Verwaltungsbezirken entsprechen.

Für den Touristen sind dabei die meisten dieser Stadtbezirke (und ihre relativ willkürliche verwaltungstechnische Einteilung) zunächst einmal relativ uninteressant. In ihrer Gänze dürften ihn in erster Line die Bezirke Altstadt-Lehel (historische Altstadt, Museen, Einkaufsmöglichkeiten), Maxvorstadt (Museen und Universitätsviertel), Schwabing (beliebtes Ausgeh-und Wohnviertel, Englischer Garten) interessieren. Darüberhinaus stellen Au-Haidhausen und die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (gemeinhin Glockenbachviertel/Gärtnerplatzviertel), in Teilen auch Neuhausen, beliebte Wohn- und Ausgehviertel dar. Alle übrigen Stadtbezirke lohnen sich für eine ausgedehnte Besichtigung weniger; dennoch finden sich dort einzelne touristische Ziele. So befindet sich der sehenswerte Tierpark Hellabrunn in Harlaching in unmittelbarer Nachbarschaft des (renaturierten) Naherholungsgebietes der Isarauen (Flaucher). Das Schloß Nymphenburg und der botanische Garten sind in Neuhausen-Nymphenburg. Der Olympiapark (Sommerspiele 1972) ist Teil des Bezirks Milbertshofen-Am Hart.

Die Stadtbezirke von München
  1. Altstadt-Lehel
  2. Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
  3. Maxvorstadt
  4. Schwabing-West
  5. Au-Haidhausen
  6. Sendling
  7. Sendling-Westpark
  8. Schwanthalerhöhe
  9. Neuhausen-Nymphenburg
  10. Moosach
  11. Milbertshofen-Am Hart
  12. Schwabing-Freimann
  13. Bogenhausen
  1. Berg am Laim
  2. Trudering-Riem
  3. Ramersdorf-Perlach
  4. Obergiesing
  5. Untergiesing-Harlaching
  6. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln
  7. Hadern
  8. Pasing-Obermenzing
  9. Aubing-Lochhausen-Langwied
  10. Allach-Untermenzing
  11. Feldmoching-Hasenbergl
  12. Laim

Hintergrund[Bearbeiten]

Stadtgründung[Bearbeiten]

(LH München, Direktorium, Statistisches Amt "München in Zahlen 2012")

Statistiken zu München
Theater 54
Kinos 81
Museen (ohne Galerien) 46
Öffentliche Orchester 7
Öffentliche Bibliotheken 114
Krankenhäuser 46
Berherbergungsbetriebe 393
Betten 58.369
Übernachtungen 12.366.261
Gäste (Gesamt) 6.132.786
Gäste (Ausland) 2.757.772

Heinrich der Löwe aus dem fränkischen Geschlecht der Welfen, Herzog von Sachsen und Bayern, Vetter des amtierenden Kaisers Friedrich Barbarossa und damals zeitweise die mächtigste Person im Kaiserreich legte sich so um 1155 mit Bischof Otto I. von Freising an, um seinen Einfluss in Bayern auszubauen.

Heinrich der Löwe begründete einen neuen Markt mit einer eigenen Isarbrücke weiter südlich zum bischöflichen Übergang in Föhring (heute in der Nähe von Sankt Emmeramsmühle / Bogenhausen), wo bisher die Salztransporte abgefertigt wurden. Da aber die Händler weiterhin die Brücke der Freisinger benutzten und auch dort ihre Gebühren zahlten, zerstörte er nach der Legende kurzerhand die konkurrierende Brücke.

Der Konflikt wurde dann durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa am 14. Juni 1158 im den sog. "Augsburger Schied" beendet: Heinrich der Löwe durfte Zoll, Markt und Münze "bei den Mönchen" (seinem Isarübergang) nutzen, dem Bischof standen ein Drittel der Einnahmen zu. München war geboren, das Datum des Schiedes gilt heute als offizieller Gründungstag der Stadt. Im Wappen von München finden sich die Mönche wieder. Aus welchem der altbayerischen Klöster die Mönche Münchens stammten, darüber diskutiert die Forschung noch. Favorisiert wird derzeit das Kloster Schäftlarn vor dem Kloster in Tegernsee.

Zu sehen ist die Stadtgründung vor dem Hintergrund der Oberbayerischen Salzstraße, ab 1158 wurde der gesamte Salzhandel von Reichenhall und Hallein nach Südwestdeutschland und in die Schweiz über München abgewickelt, der ersten Tagesrast nach dem Innübergang von Wasserburg und vor der nächsten Haltestelle, dem damals ebenfalls durch Heinrich den Löwen gegründeten Landsberg mit seinem Lechübergang. Die Zolleinnahmen auf dem wertvollen Salz waren die Grundlage für den Aufschwung der Stadt München.

Eine kleine Stadtchronik zur Geschichte Münchens ist im Artikel zur Altstadt geführt.

Jugendstil[Bearbeiten]

München ist eines der großen Zentren des Jugendstils. Die weltweite Kunstrichtung, im französischen "Art Nouveau" und im englischen ebenfalls "Art Nouveau" oder "Modern Style" genannt, entstand zur Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert vor dem gesellschaftliche Hintergrund der rasanten Industrialisierung mit ihren billigen Massenproduktionen. Der Jugendstil ging zunächst von den Künstlern aus und stand in Opposition zum dominierenden Historismus (Neugotik, Neubarock) wie er damals vom Zeitgeist und damit auch von vielen Kunstmäzenen gefordert wurde.

Die Kunstrichtung des Jugendstils hat ihren deutschen Namen von einer Zeitschrift, die seit 1896 in München erschien: "Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben". Herausgeber war Georg Hirth (1841 – 1916) Verleger der damals führenden Tageszeitung "Münchner Neueste Nachrichten" im Verlagshaus in der Sendlingerstr. 8, das Verlagshaus geht nach dem zweiten Weltkrieg in der "Süddeutschen Zeitung" auf.

Schwabing, Detail Jugendstilfassade Ainmillerstr. 22

Typisches Stilmittel des Jugendstils sind die dekorativen floralen und geometrische Ornamente gebildet aus geschwungenen Linien, eine flächenhafte Malerei sowie eine Stilisierung der menschlichen Gestalt. Die Kunstrichtung gilt als die letzte Stilrichtung, die Einfluss auf alle Künste, von der Architektur über Möbel, Plakate, Glas, Töpferwaren, Textilien und Buchabbildungen nahm, sie endete spätestens mit Beginn des ersten Weltkriegs.

Trotz vieler Verluste im zweiten Weltkrieg und einer anschließenden "Modernisierungswut" in der viele Jugendstilobjekte als "Kitsch" abgerissen und zerstört wurden, gibt es in München aber immer noch zahlreiche zum Teil in neuester Zeit sorgfältig restaurierte Beispiele für den Jugendstil zu bewundern:

  • Schwabing als Wohnort der Künstler und der Boheme war einer der Höhepunkte des Münchner Jugendstils, hier gibt es viele Bürgerhäuser als Beispiele für in jüngster Zeit hervorragend restaurierte Jugendstilfassaden zu besichtigen. Gleiches gilt für die Stadtteile Nymphenburg, Bogenhausen und Sendling.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen München "Franz Josef Strauß" (IATA CodeMUC) ist der zweitgrößte Deutschlands und wird daher von aller Welt aus angeflogen. Er hat nur einen Nachteil: Er liegt ca. 40 km vom Stadtzentrum entfernt. Um nach München zu kommen, empfiehlt sich erstens die S-Bahn (MVV) mit zwei Linien, die beide ins Zentrum führen: Die S8 fährt über die östlichen Stadtteile in das Zentrum (ca. 40 Min). Sie sollte man nehmen, wenn man z.B. zur Neuen Messe will; die S1 fährt über die westlichen Stadtteile ins Zentrum (ca. 50 Min). Alternativ gibt es einen Flughafenbus, der mit nur einem Halt im Norden von München direkt bis zum Hauptbahnhof fährt (ca. 45 Min). Dieser ist für den Norden von München die schnellste Verbindung, wenn nicht gerade Stau auf der Autobahn ist.

Der Flughafen Memmingen, der von Billigairlines wie Ryanair als "München-Memmingen" oder "München West" suggeriert wird, ist 110 km von München entfernt und über einen Linienbus und die A96 zu erreichen. Es ist also mit einer erheblich weiteren Anreisezeit zu rechnen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hauptbahnhof, Bahnsteighalle.

Der Münchner Hauptbahnhof ist mit einer Zahl von 350.000 Reisenden täglich hinter dem Spitzenreiter Hamburg und gemeinsam mit dem Frankfurter Hauptbahnhof der zweitmeist frequentierte in Deutschland und aus allen Himmelsrichtungen gut zu erreichen. Der Hauptbahnhof ist ein Kopfbahnhof in zentraler Lage am Westende der Fußgängerzone, mit 32 oberirdischen und den zwei unterirdischen Gleisen der S-Bahn (plus sechs weiteren für die U-Bahn, die nicht zur DB gehören) hat er die meisten Hauptgleise aller Bahnhöfe in Deutschland.

Zahlreiche ICE, IC, EC und Regionalverbindungen verbinden München mit dem Rest Deutschlands bzw. Europas. Ab München bestehen Direktverbindungen unter anderem nach Mailand, Venedig und Rimini über Innsbruck, nach Budapest über Wien, nach Belgrad über Villach und Zagreb, nach Mannheim, nach Essen über Frankfurt am Main und Köln, nach Berlin über Nürnberg und Leipzig, nach Hamburg über Würzburg, nach Lindau und Passau.

Der Starnberger Bahnhof ist ein nördlicher Nebenflügel der Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs (Gleise 27–36, an der Arnulfstraße), die gelegentlich noch verwendete Bezeichnung Holzkirchner Bahnhof bezeichnet die Gleise 5–10 auf der Südseite außerhalb der Bahnhofshalle (an der Bayerstraße).

Der Hauptbahnhof wird vom MVV mit allen S-Bahnlinien, von der U-Bahn, Linien U1, U2, U4 und U5 und von zahlreichen Tram- und Buslinien direkt angefahren.

Außerdem bietet der Bahnhof auch Sonntags Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel, Zeitschriften etc.

Die weitgeschrittenen Planungen für den kompletten Umbau des wenig attraktiven Hauptbahnhofs wurden im Mai 2007 aus Kostengründen zunächst auf Eis gelegt. Seit November 2013 laufen wieder Vorplanungen zu einem Neubau mit Baubeginn um das Jahr 2015.

Hauptbahnhof München, Bahnhofplatz, 80335 München. (48° 8' 25" N 11° 33' 38" O)

Ausführlichere Informationen zu den Bahnverbindungen und zur Infrastruktur siehe auch im Reiseführer zum Münchner Hauptbahnhof.

Weitere Bahnhöfe in München:

  • Vom Fernverkehr angefahren wird auch der Münchner Ostbahnhof im Stadtteil Haidhausen, unter anderem von den Nachtzügen. Hier besteht beispielsweise auch eine Direktverbindung nach Straßburg, die nicht über den Hauptbahnhof führt.
  • Der Bahnhof München-Pasing liegt im Westen Münchens und ist der viertgrößte Bahnhof Bayerns, er wird ebenfalls von vielen Fernzügen angefahren.

Die drei Münchner Bahnhöfe der Bahn sind mit der S-Bahn (fast alle Linien) direkt miteinander verbunden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

ZOB

Der ZOB (Zentraler Onmibusbahnhof) für München wurde im September 2009 an der Hackerbrücke neu eröffnet. In dem modernen Gebäude befinden sich neben verschiedenen Gastronomiebetrieben auch Infrastruktur wie Banken, Apotheke, Drogerie und weitere Einkaufsmöglichkeiten.

Vom ZOB aus gibt es verschiedene internationale Busverbindungen von verschiedenen Reiseunternehmen in die europäischen Nachbarstädte, vorwiegend in den osteuropäischen Raum und teilweise auch mit Zwischenstop in weiteren deutschen Städten. Die Anzahl der Verbindungen wird derzeit zunehmend ausgebaut. Beispiele für den Linienverkehr der Busverbindungen (Fahrplan) sind:

ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof München), Arnulfstraße 21, 80335 München (Nähe Hauptbahnhof an der Hackerbrücke), Tel.: +49 (0)89 / 4520 9890, E-Mail: zob@muenchen-zob.de. (48° 8' 32" N 11° 32' 59" O)

Anfahrt ZOB mit dem MVV: alle S-Bahnen und Tram Linien 16/17, Haltestelle Hackerbrücke.

Weitere Fernbusterminals in München sind das Busterminal Fröttmaning am nördlichen Münchner Stadtrand in Fröttmaning mit nationalen und internationalen Verbindungen und das Busterminal Messestadt-Ost mit regionalen Verbindungen am östlichen Münchner Stadtrand in Riem an der Neuen Messe.

Im Themenartikel Fernbusse in Deutschland gibt es eine Übersicht zu den Fernbuslinienbetreibern im Raum Deutschland und auch weitere Information zu Fernbussen und Fernbuslinien.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Zufahrt in die Umweltzone, das ist der gesamte Bereich innerhalb des Mittleren Rings, ist seit Oktober 2012 nur noch mit grüner Plakette erlaubt. Wer hier ohne oder mit einer roten oder gelben Plakette unterwegs ist, riskiert 40 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Das betrifft alle Pkw sowie Busse, Wohnmobile und Lkw. Der Mittlere Ring selbst gehört nicht zur Umweltzone.

Lage
Lagekarte von Bayern
München
München
Entfernungen (Straßen-km)
Tegernsee 53 km
Rosenheim 70 km
Ingolstadt 80 km
Garmisch 90 km
Regensburg 124 km
Salzburg 143 km
Berchtesgaden 150 km
Nürnberg 166 km
Frankfurt am Main 392 km
Verona 430 km
Wien 435 km
Mailand 495 km
Köln 577 km
Berlin 590 km
Hamburg 776 km
Paris 829 km

Die Anreise nach München mit dem Auto ist aus allen Himmelsrichtungen möglich. Immerhin enden bzw. beginnen in München die Autobahnen A8 (aus/ nach Stuttgart bzw. aus/ nach Salzburg), A9 (aus/ nach Nürnberg), A92 (aus/ nach Deggendorf), A94 (aus/ nach Altötting), A95 (aus/ nach Garmisch-Partenkirchen) sowie die A96 (aus/ nach Lindau).

Die A99 bildet den Autobahnring München, der jedoch nicht komplett geschlossen ist, da im Südwesten Münchens die Verbindung zwischen der A95 und der A8 in Richtung Salzburg fehlt. Der Mittlere Ring umschließt den Innenstadtbereich, der Altstadtring das Zentrum. Radial verlaufende Straßen führen in die Stadt hinein.

Parken in der Innenstadt ist, wie in den meisten anderen Städten auf dieser Welt, kein Spaß. Kostenlose Parkplätze gibt es innerhalb des Mittleren Rings so gut wie keine. Seit der Einführung der Parklizenzbereiche sind aber, zumindest in den Wohnvierteln, kostenpflichtige Parkplätze verfügbar. Parkhäuser in der Innenstadt verlangen mindestens 3 Euro pro Stunde. Es empfiehlt sich bei einer Anreise mit dem Auto schon im Voraus mit dem Hotel die Parkmöglichkeiten und die Preise hierfür zu klären.

Seit dem 01.10.2012 dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in den Bereich innerhalb des Mittleren Rings einfahren. München-Urlauber ohne die entsprechende Plakette müssen in der Innenstadt mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Weitere Infos, auch zu den Ausgabestellen der Feinstaubticker und zum Plakettenbezug über das Internet, siehe Umweltzone in München, der Preis für die Plakette beträgt in der Regel 5 Euro.

Seit Sommer 2009 wird der Luise-Kiesselbach-Tunnel, das ist am Mittleren Ring im Münchner Südwesten die Einmündung der Autobahn A95 aus Garmisch-Partenkirchen, gebaut. An dem bisher schon überlasteten wichtigen Verkehrsknoten mit bis zu über 100.000 Autos jeden Tag ist bis zum Ende der voraussichtlichen Bauzeit im Jahre 2015 am ganzen Tag mit erheblichen Stauungen zu rechnen. Es empfiehlt sich daher, insbesondere zur Rush Hour an den Werktagen und zur nachmittäglichen Rückreisezeit an den Wochenenden, dem zu erwartenden Stau am Luise-Kiesselbach-Platz je nach Fahrtziel großräumig auszuweichen.

Mobilität[Bearbeiten]

Zu Fuß[Bearbeiten]

München fühlt sich nicht als Weltstadt, sondern als großes Dorf, die Entfernungen sind überschaubar. Die Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Isartorplatz läßt sich sehr gut zu Fuß erkunden. An ein paar Stellen muss man sich jedoch in Erinnerung rufen, dass es auch befahrene Straßen in der Innenstadt gibt auf denen der Fußgänger keinen Vortritt hat.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Münchner U-Bahn

Für den Gast die einfachste Möglichkeit die Stadt zu erkunden, sind im Normalfall die öffentlichen Verkehrsmittel:

MVV

Der MVV (Münchner Verkehrsverbund) unterhält ein dichtes und vielverzweigtes Netz des öffentlichen Personennahverkehrssystems mit einem gemeinsamen Tarifsystem, das heißt dass die gelösten Karten für alle Nahverkehrsmittel gültig sind. Die Verkehrsmittel verkehren einigermaßen pünktlich.

Die U-Bahnlinien U1 bis U6 haben, je nach Bedarf, einen Zeittakt von 5 oder 10 Minuten (da sich in der Innenstadt immer zwei Linien auf einer Strecke treffen, besteht teils ein 2-3 Minuten-Takt), der Abstand der Haltestellen im innerstädtischen Bereich ist kleiner als 1 km. In der Hauptverkehrszeit verkehrt zudem die Verstärkerlinie U7, am Wochenende die U8.

Die 7 S-Bahnlinien verbinden bei 800.000 Fahrgästen täglich die Stadt mit dem Umland. Der Zeittakt der Linien ist 20 Minuten im stadtnahen Innenbereich, und 40 Minuten für einige Außenbereiche. In der Münchner Innenstadt zwischen den Haltestellen Donnersbergerbrücke und dem Ostbahnhof verkehren alle Linien auf einer Strecke, der sogenannten Stammstrecke, und damit ca. alle 2 ½ Minuten, in der Hauptverkehrszeit alle 2 Min. Eine 2. Stammstrecke zur Entlastung der bereits bestehenden Stammstrecke in der Innenstadt wird derzeit konkret geplant und hat für einen ersten Abschnitt seit Januar 2014 Baurecht.

Die Stammstrecke ist dabei auch der Engpass im Münchner ÖPNV: Die möglichen Kapazitäten und der technische Zustand der um 1970 zur Olympiade entstandenen Linie sind zwischen den Befürwortern und Gegenern einer zweiten Stammstrecke umstritten. Tatsache ist, dass es in den letzten Jahren immer öfter wegen Betriebsstörungen zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen im Betrieb der Münchner S-Bahn kommt. Zu den unplanmäßigen Störungen kommen noch die planmäßigen Stammstreckensperrungen aufgrund von Bauarbeiten an der Stammstrecke: Seit 2013 wird an einzelnen Wochenenden und öfters auch in den Abendstunden der Verkehr der S-Bahn zwischen Laim und Ostbahnhof als Schienenersatzverkehr (Busse) abgewickelt, die Bauarbeiten an einem neuen Zugangsgeschoss an der Donnersbergerbrücke sollen nach derzeitigem Stand noch bis 2015 dauern.

Die Tram verkehrt auf verschiedenen Linien kreuz und quer durch das Stadtgebiet. Grundsätzlich fährt sie oberirdisch. Einige Strecken sind neben ihrer Beförderungsfunktion auch touristisch interessant, da sie an sehenswerten Orten vorbeiführen, so z. B. die Linie 19 zwischen Stachus und Max-Weber-Platz, welche komplett durch die berühmte Maximilianstraße und hinauf zum Bayerischen Landtag (Maximilianeum) führt.

Über 40 verschiedene Buslinien verkehren in München. Dabei wird in Metro-Busse (zweistellige Nummern, verkehren auf langen Strecken) und Stadt-Busse (dreistellige Nummern, verkehren auf kurzen Strecken) unterschieden.

Die einzelnen Linien der U1 mit U8 und die der S-Bahn Linien S1 mit S7 und der Sonderlinie S20 sind jeweils einer Farbe zugeordnet. Die Zuordnung der Fahrtrichtung zu den Gleisen am Bahnsteig ist aus der Anzeigetafel über dem Bahnsteig ersichtlich: stadtauswärts die Endstation und stadteinwärts Marienplatz bzw. Hauptbahnhof.

Handyempfang ist seit 2012 im MVG-Netz auch in den Tunnelstrecken durchgehend möglich.

In den Fahrzeugen gilt ein Alkoholverbot.

In einer europaweiten Studie zu 23 Großstädten vergab der ADAC im Jahr 2010 an den MVV den ersten Platz der Gesamtwertung mit Bestnoten (sehr gut) für die Einzelkriterien Reisezeit, Umsteigen und Information. Einzig die Fahrpreise wurden als zu teuer und nur mit ausreichend bewertet.

Tarife: (Stand ab 15.12.2013)

  • Die Tageskarten: Für beliebig viele Fahrten an einem Tag in verschiedenen Varianten:
Nach Nutzer (Single-Tageskarte, Partner-Tageskarte, Kinder-Tageskarte, 3-Tage Karte) und nach Bereichen: Innenraum (das ist in etwa der gesamte Bereich aller U-Bahn-Linien, außer U6, Ende Garching), Außenraum im Umland, und Gesamtnetz. Gültig vom Zeitpunkt der Entwertung bis zum Folgetag 6 Uhr früh; Die Tageskarte ist in der Regel die günstigste Möglichkeit mehrere verschiedene Ziele anzusteuern.
Preis: Single-Tageskarte Erwachsene Innenraum = 6,00 €; 3-Tageskarte = 15,00 €; Partner-Tageskarte für 5 Erwachsene Innenraum = 11,20 €; 3-Tageskarte = 25,90 €. Kindertageskarte = 2,90 € Vor Fahrtantritt ist eine Entwertung erforderlich.
  • CityTourCard: Spezielle Tageskarte, mit Rabatt auf derzeit über 30 Eintrittspreise wie z.B.: BMW-Museum, Allianz Arena, Bavaria Filmstadt, Sea Life, Hard Rock Cafe, etc. Info;
Beispiele: Tageskarte Innenraum: 9,90 €, Partnerkarte 17,90 €; 3-Tage Innenraum: 19,90 €, 3-Tage Gesamtnetz: 31,50 €;
  • Einzelfahrkarte: Für eine Person und eine Fahrt in eine Richtung (2,60 €), Umsteigen und Fahrunterbrechung sind erlaubt, Rück- und Rundfahrten sind nicht erlaubt; als Kurzstrecke: vier Haltestellen, davon maximal 2 U-Bahnstationen, ansonsten: nach den durchfahrenen Zonen. Der Innenraum ist eine Zone. Höchstfahrzeiten: 3 Stunden (Kurzstrecke: 1 h) bzw. 4 Stunden. Vor Fahrtantritt ist eine Entwertung erforderlich. Für Kinder kostet die Einzelfahrkarte 1,30 € (mit Geldkarte 1,25 €).
  • Streifenfahrkarte: System wie Einzelfahrkarten, je nach Tarif werden von der Streifenkarte die entsprechende Anzahl Streifen entwertet. Z.B.: Der Innenraum ist eine Zone, das sind zwei Streifen für eine U-Bahn Fahrt. Die Kurzstrecke ist ein Streifen, hier dürfen maximal 4 Stationen zurückgelegt werden, davon maximal 2 mit S-/U-Bahn. (Preis für die 10er Streifenkarte = 12,50 €). Vor Fahrtantritt ist eine Entwertung erforderlich. Für jede weitere Zone werden wieder je 2 Streifen fällig. Kinder (6–14 Jahre) zahlen pauschal 1 Streifen, egal wie weit sie fahren. Jugendliche (15-20 Jahre) zahlen nur 1 Streifen pro Zone.
  • Isarcard: die Wochen- und Monatskarte;
Für beliebig viele Fahrten in den gewählten Ringen (1–16) während einer Woche oder eines Monats. Die IsarCard Wochenkarte gilt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen. Zudem gilt sie über den letzten Geltungstag hinaus bis 12 Uhr des nächsten Tages. Die Monatskarte gilt einen Monat lang und über den letzten Geltungstag hinaus bis 12 Uhr des nächsten Tages. Beispiel: Wird die Monatskarte am 11. eines Monats erworben, gilt sie bis zum 11. des folgenden Monats 12 Uhr.

(. Der Innenbereich der Tageskarte besteht hier aus mehreren Ringen (1–4)! Keine Entwertung erforderlich, gültig ab Kaufzeit. Interressant, wenn man sich viel innerhalb der gewählten Zonen/Ringen bewegt.

  • weitere Sondertarife:
  • Senioren fahren mit der IsarCard 60, die ab 9 Uhr und am Wochenende unbegrenzt gültig ist, günstiger.

die IsarCard 9 Uhr gilt werktags außer zwischen 6 und 9 Uhr

  • Jugendliche können Spezialangebote in Verbindung mit der Fahrkarte ihrer Schule / ihres Ausbildungsplatzes nutzen.
  • Fahrradmitnahme: wer sein Fahrrad nutzen möchte, muss sich eine Fahrradtageskarte fürs Gesamtnetz kaufen (2,50 € fürs Gesamtnetz).
  • Tickets: Fahrkarten gibt es am Automaten und am Kiosk. Die Automaten nehmen Kleingeld und Scheine bis 50 €. Mit einer Geldkarte (meist auf inländischen EC-Karten, ansonsten kostenlos in MVG Servicecentern am Marienplatz oder an der Poccistraße (beide U3/U6) erhältlich), kann man bei einigen Karten Geld sparen.
  • Handy-Ticket: Seit Dezember 2013 kann auch direkt mit dem Smartphone bezahlt werden: Um das Handy-Ticket nutzen zu können, muß zuvor eine der Fahrplan-Apps von MVV (MVV Companion), MVG (MVG Fahrinfo München) oder der Münchner S-Bahn (München Navigator) geladen werden und eine Registrierung mit der Angabe der Bankverbindung erfolgt sein. Angeboten werden derzeit Einzelfahrscheine, Tageskarten, Fahrrad-Tageskarten sowie die „City-Tour-Cards“ und das „Airport-City-Day-Ticket“ für Besucher. Streifenkarten sowie die Wochen- und Monatskarten können derzeit noch nicht per Handy gebucht werden. Nach dem elektronischem Kauf wird ein kontrollierbarer QR-Code auf das Handy übertragen, außerdem muss der Personalausweis oder Reisepass bereit gehalten werden.
Gesamtnetz Münchner U-Bahn und S-Bahn

Weitere Informationen beim MVV. Hier kann man auch die planmäßigen Fahrzeiten nachsehen oder sich z. B. die kürzeste Verbindung von Punkt A nach B anzeigen lassen.

Die Seite zu den Strecken-Netzplänen des MVV (Download als PDF-Datei).

Seite zum MVV-Companion, einer Fahrplanauskunft als Smartphone-App für das iPhone, iPad und Android-Smartphones.

Telefonische Fahrplan-Auskunft (Telefoncomputer): 089 41424344;

Nach einer Studie des Internetportals ab-in-den-urlaub.de gilt das Preisgefüge des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) im Vergleich zu anderen Städten als nicht übermäßig teurer. Bei Einzelfahrten und der Verbindung zum Flughafen liegt München dagegen deutlich über dem deutschen Durchschnitt.

Fahrradmitnahme[Bearbeiten]

Die Mitnahme eines gefalteten Klappfahrrades bis 12,5 Zoll Reifengröße ist kostenlos und jederzeit möglich, auch in Bussen und Trams. Fahrräder bis 20 Zoll können nur in S- und U-Bahnen und in freigegebenen Regionalzügen kostenfrei außerhalb der Sperrzeiten transportiert werden. Für Fahrräder, die größere Reifen als 20" haben, muss zusätzlich eine „Fahrrad-Tageskarte MVV“ zu 2,50 € oder eine „Fahrrad-Tageskarte Bayern“ zu 5,- € gelöst werden. Die Fahrräder können nur außerhalb der Sperrzeiten (Mo.-Fr. von 6 bis 9 Uhr und 16 bis 18 Uhr) und nur in S- und U-Bahnen sowie in Regionalzügen mitgenommen werden. Fahrradmitnahme MVV

Wheelchair-grau3.png ÖPNV Barrierefrei[Bearbeiten]

Bahnsteigkante U2: Bodenleitsystem (Rillen)
  • U-Bahn: Wheelchair-green3.png Alle 94 Münchner U-Bahnhöfe sind barrierefrei mit Aufzügen erreichbar. Der Zustieg in die seit dem Jahr 2000 eingesetzten Wagen der Reihe C ist bei breiten Einstiegstüren ohne Stufe möglich, im Inneren gibt es deutlich mehr Stellfläche durch hochklappbare Sitze. Alle Bahnsteigkanten sind mit einem Tastrillen-Streifen vor dem Sicherheitsstreifen ausgerüstet.
Beim Einstieg in die älteren U-Bahnwagen muß noch eine Stufe von 5 cm überwunden werden. Bei diesen derzeit teilweise noch eingesetzten Zügen kam es wiederholt auch zu tödlichen Unfällen, weil blinde Menschen in den Spalt zwischen zwei U-Bahnwagen gerieten und auf das Gleis stürzten. Bei den neuen Wagen ist das nicht mehr möglich.
  • S-Bahn: Wheelchair-yellow3.png Von den 138 S-Bahn-Stationen sind derzeit rund 100 barrierefrei erreichbar, die Hälfte gilt als optimal ausgerüstet. Der Einstieg in die in München ausschließlich eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe ET 423 (gebaut seit 1998) ist mit einer vom Fahrer bedienten Klapprampe stufenfrei möglich. Am Zugspitze und Zugende gibt es bei den Fahrerkabinen für Rollstuhlfahrer gut zugängliche Mehrzweckbereiche.
  • Tram: Wheelchair-green3.png Von den 148 Trambahn-Haltestellen sind fast alle behindertengerecht ausgerüstet (abgesenkte Bordsteine). Zum Einsatz kommen fast ausschließlich moderne Niederflurtrambahnen, die mit mit einem elektrischen Hublift für Rollstühle an der ersten Tür beim Fahrer augerüstet sind.
  • Busse: Wheelchair-green3.png Zum Einsatz kommen überwiegend Niederflurbusse mit einem Hublift oder mit einer Klapprampe als Einstiegshilfe, erkennbar am Behindertenzeichen.


Rollstuhlfahrer sollten sich an der Spitze der Züge (U-, S-Bahn, Tram) aufstellen, damit sie vom Fahrer gesehen werden können.
 Beim Einstieg in die Busse sollte die mittlere Tür benutzt werden (Signalknöpfe zum Fahrer außen und innen, Aufstellplatz).

Die derzeit in München neu installierten Notrufsäulen sind auch im Rollstuhl bedienbar und haben für sehbehinderte Menschen sowohl Brailleschrift auf den einzelnen Tasten als auch tastbare Buchstaben.

Fahrrad[Bearbeiten]

München lässt sich dank der vielen Fahrradwege ausgezeichnet auf dem Zweirad erkunden. Es gibt sogar Stadtführungen mit dem Fahrrad. Das einzige Problem sind die oft rücksichtslosen Autofahrer. Aber aufpassen: Seit neuestem gibt es auch Polizei auf Fahrrädern, die einen relativ schnell einholen und anhalten, wenn man als Fahrradfahrer mal was falsch gemacht hat. Für Besucher stehen im ganzen Stadtgebiet Fahrräder von der Deutschen Bahn - Call a Bike an den Straßen, die recht einfach (per Handy) ausgeliehen und an der jeder Kreuzung wieder abgestellt werden können.

Wichtig zu Wissen: Das Radfahren in der Fußgängerzone Münchens ist verboten und wird von den Ordnungshütern verfolgt.

Hier gibt es Informationen zum Radwegenetz der bayerischen Hauptstadt: Radlnetz

Taxi[Bearbeiten]

Für diejenigen, die in der Gruppe unterwegs sind, kann auch das Taxi eine wirtschaftliche Möglichkeit sein, das Ziel anzusteuern. Für eine Fahrt von der Innenstadt bis zum Bereich am Mittleren Ring sind, je nach Verkehrssituation, gute 10 bis 15 Euro zu veranschlagen.

Wer allerdings nicht auf die Entfernung achtet, braucht sich nicht zu wundern, wenn es teurer wird. Vom Ost zum Westende zur Rush Hour können dann locker 35-45 Euro zusammenkommen.

Insbesondere an den Massenveranstaltungen wie Oktoberfest, Silvester, Fasching und bei Fussballspielen sind auch bei der Anforderung eines Taxis längere Wartezeiten einzukalkulieren.

Auto[Bearbeiten]

München, insbesondere als Ortsfremder, mit dem Auto zu erkunden, ist nicht jedem zu empfehlen. Der Autofahrer wird in München von zwei Problemen geplagt: Staus bzw. langsamer Verkehr auf den Ring-, Ein- und Ausfallstraßen zu fast jeder Zeit und vom Mangel an kostenlosen Parkplätzen. Am besten parkt man auf den Park & Ride-Plätzen des öffentlichen Nahverkehrs (MVV), die rund um die Stadt an S- und U-Bahn-Haltestellen existieren und steigt dann um. Das ist billiger, schneller, entspannter und schont die Umwelt.

Parkplätze in der Innenstadt (innerhalb des Mittleren Rings) von München sind, zumindest in den Wohngebieten und seit der Einführung von Parkschein und Parkausweis, kostenpflichtig verfügbar. Parkplätze im Zentrum sind tagsüber und auch in der Nacht generell nur sehr schwer zu ergattern, es empfehlen sich die Parkhäuser (Parkleitsystem). An den beliebten Einkaufstagen z. B. an den Adventswochenenden sind die Zufahrtsstraßen in das Zentrum und auch die Parkhäuser aber oft schon früh am Tag überfüllt und zugestaut.

  • Parkscheine: gibt es an aufgestellten Automaten an der Strasse. Sie sind nur für den an den Verkehrsschildern ausgewiesenen Parklizenzbereich gültig. Der Tarif ist werktags von 9 bis 23 Uhr pro angefangenen 12 Minuten: 0,20 €, Maximalgebühr 6.- € pro Tag;
  • Parkzonen gibt es in besonders neuralgischen Bereichen in den Stadtteilen Schwabing, Lehel und Haidhausen/ Au. In den Parkzonen gilt werktags von 8 bis 19 Uhr: Entlang der blauen Linien kostet das Parken pro angefangenen 12 Minuten 0,50 Euro. Ansonsten gilt an allen nicht markierten Stellen ein eingeschränktes, an unübersichtlichen Stellen absolutes Halteverbot.
  • Parkausweise gibt es kostenpflichtig nur für Anwohner mit nachgewiesenem Bedarf;
  • Ein Parkleitsystem im Bereich des Zentrums weist die freien Plätze in den Parkkäusern aus.

Die Stadt hat an den Gebühren für die Parkplätze eine sprudelnde Einnahmequelle entdeckt und kontrolliert daher gerne und häufig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Folgend nur eine Kurzbeschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weitere Sehenswürdigkeiten und detaillierte Informationen (z. B. Öffnungszeiten etc.) sind bei den Stadtteilartikeln und in Sehenswürdigkeiten in München aufgeführt.

München und die bayerischen Alpen bei Föhn
München und die bayerischen Alpen bei Föhn

Zentrum[Bearbeiten]

Marienplatz[Bearbeiten]

Rathausturm am Marienplatz

Der Marienplatz mit dem neuen und dem alten Rathaus ist seit der Stadtgründung 1158 das Herz der Stadt. Die Mariensäule ist der offizielle Stadtmittelpunkt. Das Glockenspiel im Rathausturm aus dem Jahre 1908 und fünftgrößtes in Europa ist das meistabgelichtete Motiv in ganz München, ein Durchkommen durch die zuschauenden Touristen manchmal fast unmöglich. Die Statistik, die besagt, dass jeder fünfte Mensch auf der Welt ein Chinese oder Japaner ist, wird von keinem Münchner ernsthaft in Zweifel gezogen.

  • Neues Rathaus am Marienplatz, im neugotischen Stil von G. J. v. Hauberrisser (1867–1909) erbaut ; mit dem weltberühmten Glockenspiel und den Figuren beim Schäfflertanz und Ritterturnier. Stadtinformation, Eingang vom Marienplatz aus,
  • Altes Rathaus am Marienplatz, im gotischen Stil erbaut von Ganghofer 1470–1480;
  • Alter Peter: Älteste Pfarrkirche Münchens, deren Turm ein Wahrzeichen Münchens ist. Unmittelbar am Marienplatz.

Fußgängerzone und Stachus[Bearbeiten]

Alter Peter
  • Der Karlsplatz, volkstümlich als Stachus bezeichnet nach dem Wirt Eustachius Föderl, der 1755 im Bereich des heutigen Kaufhofs das Wirtshaus "Stachusgarten" eröffnet hatte. Das Karlstor hieß ursprünglich Neuhauser Tor und war Teil der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert.
  • Frauenkirche: eigentlich ist die Frauenkirche der Dom zu Unserer Lieben Frau und die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising. Eines ist sie sicher, das Wahrzeichen von München.
  • Bürgersaalkirche: Bau aus dem 18. Jahrhundert. Grabeskirche des Seligen Pater Rupert Mayer. Neuhauser Straße 14 (Fußgängerzone),
  • Michaelskirche: Renaissancekirche aus dem 16. Jahrhundert, Jesuitenkirche. Sie besitzt nach dem Petersdom in Rom das zweitgrößte freitragende Tonnengewölbe der Welt. Grablege der Wittelsbacher, z. B. König Ludwig II., Neuhauser Straße 52, (Fußgängerzone)

Isartorplatz[Bearbeiten]

Mit dem Isartor und dem legendären Valentin Musaeum in seinem Inneren.

Lenbachplatz[Bearbeiten]

mit Justizgebäude, Künstlerhaus und Wittelsbacherbrunnen

Odeonsplatz und Ludwigstraße[Bearbeiten]

Am Odeonsplatz befindet sich die Feldherrnhalle, die Theatinerkirche, die Residenz und der Hofgarten der Residenz mit der östlich angrenzenden Staatskanzlei.

Die Staatskanzlei wurde 1992 als Sitz der bayerischen Regierung fertiggestellt. Der Mittelteil mit Kuppel stammt noch vom 1906 errichteten, aber im Zweiten Weltkrieg ansonsten zerstörten bayerischen Armeemuseum.

In der Prachtstraße Ludwigstraße befindet sich die Kirche St. Ludwig mit dem zweitgrößten Altarfresko der Welt.

Maximilianeum (bayr. Landtag)

Maximilianstraße[Bearbeiten]

Von der Residenzstraße verläuft in Höhe des Bayerischen Nationaltheaters in östliche Richtung die Maximilianstraße, eine Prachtstraße, die König Maximilian II. 1851 bis 1853 von Friedrich Bürklein errichten ließ. Die Gebäude wurden im sogenannten Maximiliansstil, einem Mix unter anderem aus Elementen der niederländischen Gotik und italienischer Renaissance, erbaut. In der Straße befindet sich neben Nobelgeschäften und Szenelokalen die Münchner Kammerspiele und das Völkerkundemuseum. Endpunkt der Prachtmeile ist das sich schon auf der anderen Seite der Isar befindliche Maximilianeum, in dem der bayerische Landtag tagt.

Friedensengel

Prinzregentenstraße[Bearbeiten]

Die Prinzregentenstraße wurde 1891 bis 1912 erbaut und ist nach Prinzregent Luitpold benannt. Nördlich grenzt der Englische Garten an, südlich der Stadtteil Lehel. An der Straße befinden sich das Haus der Kunst, die Schackgalerie und das Bayerische Nationalmuseum. Die Straße führt nach Westen über die Isar zum Friedensengel, einer 23 m hohen korinthischen Säule mit goldenem Engel, der an den Friedenschluss in Versailles 1871 erinnern soll. Die Straße führt weiter an der Villa Stuck vorbei zum Prinzregententheater.

Königsplatz[Bearbeiten]

Entworfen wurde der Königsplatz vom Architekten Leo von Klenze 1817 im Auftrag von König Ludwig I. als "königlicher Platz" im Stil eines antiken Gesamtkunstwerks mit der ionischen Glyptothek, der korinthischen Antikensammlung und den dorischen Propyläen als Torbau. Fertiggestellt im Jahre 1862. Stilentfremdung im Dritten Reich durch vollflächig ausgelegte Granitplatten für Aufmärsche und Versammlungen der NSDAP. Nach dem Zweiten Weltkrieg lange als Parkplatz zweckentfremdet, seit 1987/ 1988 in der jetzigen Form mit Rasenflächen.

Englischer Garten[Bearbeiten]

Der Englische Garten als größter innerstädtischer Park der Welt mit dem Chinesischen Turm, Monopteros, Kleinhesseloher See, seinen Wiesen und mit seinen Biergärten wird im eigenen Artikel behandelt.

weitere Kirchen, Bauwerke und Denkmäler[Bearbeiten]

Asamhaus und Asamkirche
  • Asamkirche: Von den Brüdern Asam gestiftete und im 18. Jahrhundert erbaute, üppig ausgestattete Barockkirche. Rollstuhl-Zugänglichkeit: Nebeneingang Sakristei. Vorher bitte die zuständigen Schwestern, die gerne behilflich sind, unter Tel. 2609171 kontaktieren. Sendlinger Straße 62

weitere Sehenswürdigkeiten im Innenbereich[Bearbeiten]

Hofbräuhaus
  • Hofbräuhaus bekanntestes Wirtshaus der Welt, "bayerische Stimmung" als Touristenattraktion. Mit empfehlenswertem Biergarten: eine Maß unter schattigen Kastanien, der Engel "Aloisius" sitzt gleich nebenan.
am Platzl 9, ca. 5 Minuten vom Marienplatz; www.hofbraeuhaus.de;
Zugang: vom Marienplatz ins Tal, direkt am Schneider-Weissbräu links durch die "Böhmler Passage";
Insbesondere bei schönem Wetter im Frühjahr und Herbst sehr gut besucht.
Besuchszeit: April bis September von 8 - 18 Uhr, Oktober bis März von 9 - 17 Uhr;
Tierparkstr. 30, 81543 München; Tel.: (089)/62508-0, Fax: (089)/62508-32; www.zoo-munich.de;
Anfahrt: U3 bis U-Bahn-Station Thalkirchen, ca. 3 Minuten Fußweg; Buslinie 52 ab Marienplatz bis Endstation „Tierpark";
Ruhmeshalle und Bavaria
  • Ruhmeshalle auf der Theresienhöhe, mit den Büsten verdienter bayerischer Köpfe und der im inneren zugänglichen Bavaria

Weitere Parks im Innenbereich[Bearbeiten]

  • Alter Botanischer Garten eine Insel der Ruhe direkt am Hauptbahnhof, leider manchmal etwas verwahrlost: Bierflaschen in Plastiktüten an Parkbänken;
  • Flaucher Freizeitgelände an der Isar im Süden der Stadt, beliebt fürs Grillen und Baden;
  • Westpark im Stadtbezirk Sendling-Westpark, das zur internationalen Gartenausstellung angelegte und 72 Hektar große Gelände mit seinen asiatischen Elementen zum Entspannen, Sporteln, Grillen und Modellbootfahren (im unteren Teil treffen sich regelmässig Modellbootfreunde).

Olympiapark[Bearbeiten]

Olympiaturm mit Olympia-Schwimmhalle

Der Olympiapark München mit seiner herausragenden Architektur entstand anlässlich der Sommerspiele 1972. Der Entwurf und die Idee des Zeltdachs für die Veranstaltungsorte stammte vom Architektenteam Günter Behnisch und Partner aus Stuttgart und wurde von Frey Otto umgesetzt. Die Erschließung des Sportstätten erfolgte durch eine bereits vorhandenen Hügel aus dem Bombenschutt des zweiten Weltkriegs. Heute hat sich der Park als weltweit beachtetes Freizeit- und Veranstaltungszentrum mit mehreren Millionen Besuchern im Jahr etabliert, nicht eingerechnet sind die vielen Spaziergänger und Jogger.

  • Olympiastadion: Neben der Olympiade 1972 auch der Ort des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 1974 und damit Stätte des Endspieltriumphs der deutschen Fußballer um Beckenbauer und Gerd Müller. Außerdem im Jahre 1988 der Ort des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland, in dem die Oranje-Stars endlich ihren ersten internationalen Titel als Fußball-Europameister erringen konnten. Im Sommer ist das Stadion regelmäßiger Veranstaltungsort für die Konzerte der Rolling Stones, Bon Jovi & Co.
  • Olympiahalle
  • Theatron, Seebühne im Olympiapark, alljährlich Stätte für das Pfingst-OpenAir und den MusikSommer im THEATRON; Infos: www.theatron.de;
  • Olympiaturm, 291 Meter hoher Fernsehturm mit Aussichtsplattform in 190 Metern und Turmrestaurant in 182 Metern Höhe. Oben gibt es das Rockmuseum Munich;
  • Sea Life Center, eröffnet 2006, Tiere der Unterwasserwelt von der Isar bis zum Mittelmeer; über 10.000 Exemplare aus 120 verschiedenen Meerestierarten vom kleinen Seepferdchen bis hin zu Rochen und Haien.

Schloss Nymphenburg[Bearbeiten]

Schloss Nymphenburg und seine Anlagen entstand als Sommerschloss im Auftrag von Kurfürst Ferdinand Maria und seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen im Jahre 1664 anlässlich der Geburt des Thronfolgers. Dem zunächst schlichten kubischen Bau wurden dann unter Max Emanuel und Karl Albrecht Erweiterungsbauten nach Plänen von Enrico Zuccalli und Joseph Effner angefügt.

  • Amalienburg Für die Kurfürstin Amalia nach Entwürfen von François Cuvilliés d. Ä. von 1734 bis 1739 erbautes Jagdschlösschen, ein Hauptwerk des europäischen Rokokko mit kostbaren Schnitzereien und Stuckarbeiten von Joachim Dietrich und Johann Baptist Zimmermann;
  • Ausgedehnter historischer Schlosspark;
  • Botanischer Garten: mit einer Fläche von 22 ha, rund 14.000 Pflanzenarten, ca. 4.500 qm Gewächshäusern und über 400.000 Besuchern im Jahr einer der bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. Eine botanische Reise in feuchttropische Gebiete, kühltropische Bergwälder und heiße Wüsten. Besonders interessant von Dezember bis April: Lebende tropische Schmetterlinge im Wasserpflanzenhaus
Rollstuhlfahrer haben zu allen wesentlichen Teilen des Gartens Zugang.
  • Museum Mensch und Natur, Marstallmuseum und Museum Nymphenburger Porzellan in Nymphenburg und Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg: siehe hierzu auch im Artikel zu den Münchner Museen;

Sehenswürdigkeiten im Außenbereich[Bearbeiten]

  • Bavaria Filmstadt im Grünwalder Ortsteil Geiselgasteig. Besichtigungstour beim bekannten Filmstudio. Zu sehen sind zahlreiche Kulissen aus Filmproduktionen wie Das Boot oder Asterix, ebenso eine Stuntshow und ein 3D-Effektkino mit Rüttelsitzen. Außerdem kann man eine Besichtigungstour durch die Studios machen und sich selbst als Laiendarsteller ausprobieren. Man sollte etwa 3 Stunden einplanen.
  • Münchner Norden. Im Stadtnorden befinden sich im Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl auch einige Stadtviertel der 1970er Jahre mit starkem Anteil an Sozialhilfeempfängern. Vor allem das Hasenbergl gilt als sozialer Brennpunkt. Dagegen wirkt Feldmoching fast noch ländlich.
  • Ebenfalls im Norden auf dem Riesenfeld (oder: bis 1972 Oberwiesenfeld, ehemaliger Flugplatz, jetzt teilweise Olympiagelände) liegt das BMW-Gelände (vormaliger Lieferant von Flugmotoren) mit Büroturm, BMW-Welt und dem BMW-Museum (BMW-Emblem = stilisierter Propeller).
Allianz Arena in der Farbe des FC Bayern
Etwas Statistik: 69.901 komplett überdachte Plätze, davon 66.000 Sitzplätze. Die Außenhülle aus 2760 rautenförmigen, aufgepumten Kissen aus einer 0,2 mm dünnen Spezialfolie, jeweils dreifarbig mit insgesamt 25.344 Leuchtstofflampen beleuchtet, ist die größte Membranhülle der Welt.
Im Jahre 2006 Eröffnungsspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland.
  • Münchner Süden. Im Süden der Stadt finden sich die wohlhabenden Viertel wie Harlaching und Solln oder die schon nicht mehr zu München gehörenden Vororte Grünwald und Pullach. In Grünwald befindet sich auch die Bavaria Filmstadt mit den Kulissen von "Das Boot" und der "Unendlichen Geschichte". In Fürstenried steht das von Joseph Effner erbaute Schloss Fürstenried, in dem von 1883 bis 1916 der als geisteskrank geltende Otto lebte. Südlich von München breiten sich die großen Stadtwälder Perlacher Forst und Forstenrieder Forst aus, die von Spaziergängern und Radfahrern stark frequentiert sind.
  • Münchner Westen. Im Westen befindet sich Pasing, das 1905 zur Stadt erhoben wurde, dann aber 1938 nach München eingemeindet wurde. Zentrum ist der Pasinger Marienplatz mit Mariensäule. Die Pasinger Fabrik beim Bahnhof heute ist ein Kulturzentrum. Der Stadtteil wird von der Würm durchflossen. Nördlich von Pasing an der Würm liegt das Schloss Blutenburg. Im Westpark, der 1983 die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, ist unter anderem eine Nepalesische Pagode zu sehen.
  • Münchner Osten. In Altperlach und Ramersdorf mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die Struktur des alten Dorfes noch gut erkennbar. Der Ruf von Neuperlach ist wegen seiner Hochhaus-Bebauung aus den 1970er Jahren eher schlecht. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen München-Riem entstand ein neues Stadtviertel, mit Landschaftsgarten für die Bundesgartenschau 2005 und dem neuen Messegelände. In Berg am Laim (Clemens-Auguststr. 9) steht mit St. Michael eine bedeutende Kirche des bayerischen Rokokkos. Erbaut wurde sie 1738 bis 1758 von Johann Michael Fischer. Im Inneren Werke von Johann Baptist Zimmermann, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther.

Museen[Bearbeiten]

München hat eine vielfältige Museumslandschaft zu bieten. Voran mit dem Deutschen Museum auf der Museumsinsel, dem größten Technischen Museum der Welt, den Bildersammlungen in den Pinakotheken zu allen Epochen, den klassizistischen Sammlungen am Königsplatz und einer Vielzahl an weiteren Museen zu interessanten Spezialgebieten ist ein weltweit einmalig breites Spektrum in der gesamten Kulturentwicklung der Menschheit dokumentiert. Folgend eine Übersicht zu den besonders bedeutenden und vielbesuchten Museen in München.

Deutsches Museum und Isar

1 Das Deutsche Museum ist eine der wichtigsten technischen Sammlungen der Welt und nach der Besucherzahl das beliebteste Museum in Deutschland.

8 Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum befindet sich in der Fußgängerzone.

9 Am Jakobsplatz befindet sich das Stadtmuseum zur Geschichte Münchens mit dem Foto- und Filmmuseum der Stadt.

11 An der Maximilianstraße befindet sich das Staatliche Museum für Völkerkunde mir ca. 150.000 Objekte aus allen außereuropäischen Ländern, es ist das zweitgrößte Völkerkundemuseum Deutschlands.

In der Münchner Residenz am Odeonsplatz befinden sich:

  • 12 Das Residenzmuseum, eine Sammlung zum Inventar des Gebäudes mit der Schatzkammer der Residenz, einem Hort aus Juwelen, Goldschmiedewerken und weiteren Pretiosen der Wittelsbacher.
  • 13 Die Staatliche Münzsammlung in der Residenz zeigt Münzen und münzenähnliche Gegenstände seit dem 7. Jahrhundert vor Christus.

Das Kunstareal München mit den drei Münchner Pinakotheken und mit zahlreichen weiteren bedeutenden Sammlungen zur Bildenden Kunst liegt in der Maxvorstadt etwas nördlich vom Stadtzentrum:

Neue Pinakothek
  • 30 Die Alte Pinakothek, an der Barer Straße gelegen und zu ihrer Eröffnung im Jahre 1836 die größte öffentliche Gemäldesammlung der Welt, zeigt Meisterwerke europäischer Malerei vom 14. bis zum 19. Jahrhundert.
  • 31 Die Neue Pinakothek, nördlich der alten Pinakothek und ebenfalls an der Barer Straße gelegen, zeigt herausragende Werke europäischer Kunst im 19. Jahrhundert.
  • 32 Die Pinakothek der Moderne, östlich der alten Pinakothek und an der Barer Straße gelegen, wurde im Jahre 2002 eröffnet und zeigt vier ständige Sammlungen zur freien und angewandten Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
  • 33 Das Museum Brandhorst, wurde 2009 eröffnet und zeigt Werke von Cy Twombly, Pablo Picasso, Andy Warhol, und weiteren Künstlern der klassischen Moderne im 20. Jahrhundert. Neben dem Museum Brandhorst befindet sich auch das kleine Türkentor als eine gemeinsame Ausstellungsfläche für die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst genutzt.
  • 38 Das Lenbachhaus, eine Städtische Galerie in der Villa des "Malerfürsten" und Künstlersponsors Franz von Lenbach, ist weltweit bekannt für den "Blauen Reiter".
Haus der Kunst

Museen entlang der Prinzregentenstraße sind:

  • 52 Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Europas und zeigt Sammlungen zu Kunst, Kunsthandwerk und Volkskunde auch über die Grenzen Bayerns hinaus.

70 Das BMW-Museum am Olympiapark ist eines der meistbesuchten Firmenmuseen in Deutschland und in München das mit der zweithöchsten Besucherzahl.

Im Gesamtartikel zu den Münchner Museen gibt es detailliertere Informationen.

Messe München[Bearbeiten]

München ist Messestadt mit rund 40 Fachmessen, mehr als 30.000 Ausstellern aus über 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besuchern aus über 200 Ländern jährlich;

Regelmäßige und wichtige Fachmessen sind:

Messe München
M.O.C. in Freimann;
  • "Bau", Europäische Leitmesse für Baustoffe, Bausysteme und Bauerneuerung, findet alle zwei Jahre Ende Januar statt.
  • "IMOT", im "M.O.C.", jährlich Ende Februar, größte und besucherstärkste Motorradausstellung in Süddeutschland.
  • "IFAT", Internationale Fachmesse für Wasser-Abwasser-Abfall-Recycling, die weltweit größte und bedeutendste Messe für Umwelttechnologien findet alle zwei Jahre (2014) im Frühjahr statt.
  • "bauma", Weltmesse Nummer eins der Bau- und Bergbauindustrie, findet alle drei Jahre (2016 / 2019) im Frühjahr statt, nach Besuchern (fast eine halbe Millionen) oder Ausstellungsfläche (2013: 570.000 m²) die größte Messe der Welt.
  • "ihm", internationale Handwerksmesse, jährlich Anfang März.
  • "Heim+Handwerk", Verbrauchermesse jährlich in der Vorweihnachtszeit Anfang Dezember.
  • "ispo", Internationale Sportartikelmesse, saisonal mehrmals im Jahr.
  • "Intersolar", Internationale Solarenergie Messe, jährlich Mitte Juni

Veranstaltungsorte sind:

Zur Orientierung: Das neue Messegelände ist im wesentlichen eine südliche und eine nördliche Hallenreihe (die nördliche mit einzelnen nochmaligen nördlichen Erweiterungshallen) beidseits entlang eines Innenhofs in West-Ost-Richtung: Der Zugang erfolgt (je nach Hallenbelegung) von zwei Eingangshallen am Westende oder Ostende des Innenhofes. Jede dieser beiden Eingangshallen (West bzw. Ost) hat ihren eigenen ausgeschilderten "Treffpunkt";
  • Adresse: Messegelände, 81823 München; Tel. (+49) 089 / 949207-20, Fax: (+49) 089 / 949207-29;
  • Übersichtsplan der Messe München als PDF;
  • Stadtteilplan der Messestadt Riem als PDF;
  • Anfahrt MVV mit der U-Bahn Linie 2, Haltestellen Messestadt-West oder Messestadt-Ost (Endstation);
  • Anfahrt PKW: Über die Autobahn A94, München - Kreuz München Ost, RWBA Autobahnausfahrt.svg München, Messe Riem;
Lilienthalallee 40, 80939 München; Tel. (+49) 089 / 32353-0, Fax: (+49) 089 / 32353-176;
Anfahrt MVV: U-Bahn Linie 6, Bahnhof Freimann, weiter noch ca. 10 min zu Fuß;
Anfahrt PKW: Von der Autobahn A9 (Nürnberg–München), RWBA Autobahnausfahrt.svg Freimann, das M.O.C. befindet sich unmittelbar an der Abfahrt;

Aktivitäten[Bearbeiten]

Aussichtspunkte in München: Höhe über Grund
in der ALTSTADT
Alter Peter/ Marienplatz (Stiege) 56 m
Rathausturm/ Marienplatz (Lift) 85 m
Frauenkirche Südturm (Lift) ca. 90 m

an der THERESIENWIESE
Bavaria/ Theresienwiese (Stiege) ca. 30m
Paulskirche (Stiege, nur zum Okt.-Fest)

im NORDEN
Olympiaturm/ Olympiapark (Lift) 192 m
Olympiaberg/ Olympiapark 60 m
Luitpoldhügel/ Luitpoldpark 37 m
Fröttmaninger Berg an der Allianz-Arena 75 m

im OSTEN
Technisches Rathaus / Turm (Berg am Laim) 63m

Besichtigungen[Bearbeiten]

Abfahrt am Bahnhofsplatz gegenüber dem Hauptbahnhof, stündlich 10 – 16.30 Uhr; Tel. 089/ 55 028 995
  • Biertour durch München im Doppeldeckerbus: wichtige Orte zum Thema Bier in München: Bierbrunnen, Hofbräuhaus, Nockherberg, Theresienwiese und die Augustiner- und Spaten-Brauerei mit abschließender Brauereibesichtigung. Als vierstündige Vormittagstour 34 Euro, (inklusive Brotzeit mit Brezn, Leberkäs oder Weisswürst) und als dreistündige Nachmittagstour ohne Essen 29 Euro.
Mittwochs bis Samstags, Abfahrt 9.30 und 14 Uhr an der Parkharfe am Hauptbahnhof Nordseite, Anmeldung: 089/55 07 90 00; www.biertour-muenchen.de;
Frauenlobstraße 24 Rgb, 80337 München; Tel. 089/ 54 40 42-30, Fax -99
  • ThemenGeschichtsPfad - Der Nationalsozialismus in München: Ein Fußweg vom Marienplatz zum Königsplatz;
Plan, Text als pdf und mp3-Downloads auf münchen.de;
  • KulturGeschichtsPfade: siehe bei den verschiedenen Stadtteilen;
  • Kanalführungen der Münchner Stadtentwässerung: Besichtigung des Münchner Untergrunds und nichts für sensible Nasen. Die Entstehungsgeschichte und die tägliche Arbeit in den Kanälen unter der Stadt. Festes Schuhwerk erforderlich, entfällt bei starkem Regen.
Teilnahme kostenlos, je nach Bedarf drei bis vier Führungen pro Woche; Gruppen ab 10 Personen, darunter Sammeltermine. Anmeldung unter 089 23362008;
  • Stadtspaziergang mit den Munich Greeter. Greeter zeigen Gästen kostenlos die Lieblingsecken in ihrer Stadt. Die Idee: Mit einem waschechten Münchner durch spannende Stadtviertel oder die besten Biergärten pilgern und dabei Innenansichten über München hören. Ziel ist der kulturelle Austausch. Ganz nach den Wünschen der Gäste stehen dabei Kultur oder Architektur, Shopping oder ein Biergartenbesuch im Vordergrund.

Oktoberfest[Bearbeiten]

Wiesn vom Turm der Paulskirche

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt mit über 6 Millionen Besuchern (das sind fast eine halbe Millionen jeden Tag), insgesamt 100.000 Sitzplätzen in den Zelten, 7 Millionen verkauften Maß Bier und einem geschätztem Gesamtumsatz von fast einer Milliarde Euro.

Ausführliche Infotmationen gibts im eigenen Artikel: Oktoberfest

weitere Feste[Bearbeiten]

  • Der Münchner Fasching beginnt unmittelbar nach Dreikönig mit einer Vielzahl von Faschingsbällen. Eine Auswahl sind hier:
Die "Rundfunkbälle des Bayrischen Rundfunks".
Die Faschingsbälle der "damischen Ritter".
Die "Weissen Feste" in der Max-Emanuel Brauerei.
Der "Olyfasching", das sind die Faschingsbälle in der Mensa des Olympischen Dorfes;
Faschingshöhepunkt und gleichzeitiger Faschingsausklang ist der Münchner Strassenfasching am Faschingsdienstag mit dem Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt.
  • Die Starkbierzeit, auch fünfte Jahreszeit, findet an zwei Wochen um den Josephitag (19. März) während der Fastenzeit statt. Das in den Bierkellern ausgeschenkte Starkbier beruft sich auf die Tradition der Paulanermönche, die nach dem Motto "Flüssiges bricht Fasten nicht" seit etwa 1634 versuchten, in der Fastenzeit mit dem Brauen eines Starkbieres ihren Kalorienhaushalt auszugleichen. Im Jahre 1861 wurde im "Zacherl-Keller" am Nockherberg erstmals im Frühjahr Starkbier ausgeschenkt. Die Bezeichnung des Starkbiers ist "...ator", und wird mit einer Extrasteuer belegt. Heutzutage ist der Starkbieranstich im Paulaner am Nockerberg mit dem Politikerderblecken im TV die bekannteste Veranstaltung in der Starkbierzeit.
Starkbierausschank der Münchner Brauereien findet in den folgenden Bierkellern statt:
Augustinerkeller (Maximator), Arnulfstraße 52;
Forschungsbrauerei (St. Jakobus), Unterhachinger Str. 76 (in Altperlach);
Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz (Triumphator), Nymphenburger Straße 2;
Paulaner am Nockherberg (Salvator), Hochstraße 75;
Unions Bräu Haidhausen (Unimator), Einsteinstraße 42;
Dass die Polizei den Autoverkehr um die Bierkeller während der Veranstaltungen überdurchschnittlich kontrolliert, sollte jedem Besucher klar sein.
  • St. Patricks Day: Eine Parade aus irischen und schottischen Vereinen mit bayerischen Trachtengruppen von der Münchner Freiheit zum Odeonsplatz; mit 30000 Besuchern im Jahre 2008 die "größte irische Veranstaltung östlich von Dublin", alljährlich zum 17.März;
Frühlingsfest Theresienwiese
  • Das Münchner Frühlingsfest ist ein Volksfest im April/Mai auf der Theresienwiese. Wie das Oktoberfest, nur viel kleiner.
  • Die Auer Dult ist ein traditionelles Volksfest und findet dreimal im Jahr, am ersten Maiwochenende (Maidult), im Juli (Jakobidult) und am Wochenende nach Kirchweih (Kirchweihdult) statt.
  • Die Die Lange Nacht der Musik findet alljählich im Frühsommer statt. Im Jahre 2008 bestand die Veranstaltung aus über 100 Konzerten und Veranstaltungen mit einem Kombiticket für 15€ einschließlich Shuttle-Verbindungsdienst der Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft für beliebig viele Fahrten.
  • Stadtgründungsfest im Juni rund um den Marienplatz und das Rathaus. Gastronomie und verschiedene Veranstaltungen
Sommertollwood (2007);
  • Das Tollwood ist ein Kulturfestival mit Theater, Musik, Kunst und Gastronomie und findet zweimal im Jahr statt:
- Das Sommertollwood auf dem südlichen Olympiagelände im Juni / Juli;
- Das Wintertollwood auf der Theresienwiese in der Adventszeit bis zum Jahreswechsel mit Weihnachtsmarkt;
  • Der Kocherlball ist ein traditioneller Ball in historischen Kostümen ganz am frühen Morgen im Englischen Garten und an einem Sonntag Ende Juli.
  • Der CSD (Christopher-Street-Day) ist die bunte, kunterbunte bis überbunte Parade der schwul-lesbischen Szene durch die Innenstadt mit mehreren Zehntausend Teilnehmern, Abschlußveranstaltung und anschließendem "Rathaus-Clubbing" am Marienplatz und im Rathaus mit bis zu 100.000 Teilnehemern: Party-Event bis in den frühen Morgen; alljährlich an einem Wochenende im Hochsommer.
Streetlife-Festival (2007)
Das Streetlife-Festival ist ein ökologisch ausgerichtetetes Straßenfestival und hat seinen Ursprung im autofreien Sonntag im Jahre 1999. Das Festival findet zweimal im Jahr statt. Einmal im Sommer und einmal im Herbst wird übers Wochenende die Ludwigs- und Leopoldstraße vom Odeonsplatz bis zur Münchner Freiheit für Autos gesperrt und ist dann Aktionsfläche für Straßenkünstler, Musik und Gastronomie. Weitere Infos siehe im Artikel zu .
  • Das Isarinselfest findet alljährlich an einem Wochenende zu Ende August an der Isar und zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke (östlich am Zentrum) statt. Das Programm umfasst Straßenkünstler, “Tanzen für Alle”, Theater und Musik.
  • Musikfestivals im Theatron sind zu Pfingsten das PfingstOpenAir und der Musiksommer im August;
  • Der Münchner Sommernachtstraum ist ein Feuwerwerk zu Musik im Juli;
  • Impark ist ein Sommerfestival im August;

Siehe außerdem auch noch die jeweiligen regelmäßigen Feste in den Stadtteilen.

Christkindlmärkte[Bearbeiten]

In München selbst gibt es über dreißig Christkindlmärkte, nicht gezählt sind dabei die vielen kleinen Verkaufsstände wie sie von den Kaufhäusern und vielen Gastwirtschaften betrieben werden. Hinzu kommt dann noch eine weitere Vielzahl an Christkindlmärkten im unmittelbaren Umland Münchens.

Im folgenden sind daher nur die für den angereisten Besucher interessanten und wichtigen Christkindlmärkte aufgeführt, der Eintritt und auch das Rahmenprogramm ist generell frei.

MUC Sparifankerl ChrMarktB.jpg
Sparifankerl Pass am Kripperlmarkt / Rindermarkt

Für den Müchner Krampuslauf zuständig ist seit 2001 die erste Münchner Krampusgruppe Sparifankerl Pass, wobei Sparifankerl für Teufel steht, Pass ist österreichisch für Gruppe. Die archaischen Perchtenmasken der Gruppe sind den Gasteiner Perchten-Masken nachempfunden und stammen vom Kultschnitzer Astei, das ist der Bildhauer Rupert Kreuzer und der Restaurator Gerhard Seer aus Astlhof. Die Perchten haben es bei ihrem Umtrieb nicht leicht: die sechs bis acht Ziegenfelle wiegen um die 20 Kilogramm, der Ledergurt mit den Kuhglocken kommt auf rund 10 Kilo und die Holzmaske, in Fachkreisen „Larve“ genannt, bringt zwischen 10 und 20 Kilo Gewicht und wird jedes Jahr neu angefertigt.

Die Münchner Krampusläufe sind nicht so ruppig und etwas gesitteter als vergleichbare Auftritte im Alpenraum, bei denen meist auch einiges mehr an Alkohol im Spiel ist: Die Sparifankerl lassen sich gerne bei ihren Auftritten auf den Münchner Weihnachtsmärkten mit den Touristen fotografieren.

Christkindlmarkt am Marienplatz
  • Marienplatz: Münchens größter und ältester Christkindlmarkt mit fast drei Millionen Besuchern aus der ganzen Welt mit Ursprüngen in der bis in das Jahr 1642 nachweisbaren Nikolaidult.
Geöffnet vom ersten Adventswochenende bis Heiligabend, am Abend bis 20.30 Uhr, aber bereits ab dem späten Nachmittag meist gut gefüllt. Täglich um 17.30 Uhr Adventsmusik live vom Balkon des Rathauses. Eigener Kripperlmarkt um den Rindermarktbrunnen. Eigenes Christkindlpostamt in der Pförtnerloge im Rathausdurchgang: alle Postsendungen, die in den Sonderbriefkasten am Rathaus eingeworfen werden, erhalten den Sonderstempel "Münchner Christkindlmarkt".
Neuerdings auch wieder mit Krampuslauf an den Adventssonntagen.
Anfahrt mit U- und S-Bahn, Marienplatz. Weitere Infos siehe im entsprechenden Abschnitt im Artikel zur Altstadt.
  • Tollwood - Das Winterfestival: Multi-Kulti mit großem Veranstaltungsprogramm auf der Theresienwiese. Weihnachtsmarkt vom ersten Adventswochenende bis zum Tag vor Weihnachten, zwischen den Feiertagen dann nur noch Festivalprogramm. Abends bis 24 Uhr bzw. 1 Uhr am Wochenende; Anfahrt U4 und U5, Theresienwiese.
  • Mittelaltermarkt: Weihnachtlicher Mittelaltermarkt mit Adventsspektakel am Wittelsbacherplatz (Nähe Odeonsplatz); „mittelalterlicher Dorfcharakter“, am Wochenende Rahmenprogramm;
In der Adventszeit täglich 11 – 20 Uhr; Anfahrt U3, U6: Odeonsplatz; Weitere Infos im Artikel zur Maxvorstadt.
Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit
  • Weihnachtsmarkt Schwabing, im Forum der Münchner Freiheit. Schwabinger Flair. Werktags großes Kinderprogramm, Kindertheater;
  • Weihnachtsmarkt Chinesischer Turm im Englischen Garten, „Münchens romantischter Weihnachtsmarkt“ Kunsthandwerk und traditionelle Weihnachts- und Geschenkartikel; Christbaumverkauf;
Geöffnet vom ersten Adventswochenende bis Heiligabend, Abends bis 20.30 Uhr; Anfahrt U3, U6, Münchner Freiheit;
Weitere Infos zu diesen beiden Weihnachtsmärkten siehe auch im Artikel zur Schwabing.

Weitere Weihnachtsmärkte sind auch in den Stadtteilartikeln aufgeführt, auch auf den kleineren der Münchner Christkindlmärkte gibt es für Interessierte oft viel Interessantes zu entdecken und zu erleben.

Im näheren Münchner Umfeld gibt es empfehlenswerte Weihnachtsmärkte im Kloster Fürstenfeldbruck, der Christkindlmarkt vor dem Rathaus in Dachau, und in Freising in der oberen Altstadt, am Schafhof und am Marienplatz.

Im weiteren Umfeld Münchens zu nennen wären die Weihnachtsmärkte in Andechs und in Dießen am Ammersee, der einzige deutsche Inselchristkindlmarkt auf der Fraueninsel im Chiemsee, und, noch etwas weiter, die Innsbrucker Bergweihnacht, oder der Nürnberger Christkindlmarkt, der bekannteste der Welt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Schäfflertanz: Reifenschwinger
  • Der Münchner Schäfflertanz ist der Ursprung dieses altbairischen Brauchtums und hat mittlerweile eine über 500-jährige Tradition. Getanzt wird zwischen Dreikönig und Faschingsdienstag in einem siebenjährigen Turnus. Der nächste Schäfflertanz wird 2019 sein.
  • Lange Nacht der Architektur: seit 2011 öffnen alljährlich einmal im Januar ansonsten nicht zugängliche besondere Gebäude am Abend ihre Türen, zum Beispiel. die Münchner Hochhäuser. Shuttle Service zwischen den teinehemenden Objekten.
  • Die Münchner Sicherheitskonferenz (msc) ist eine inoffizielle Tagung mit international hochrangigen Teilnehmern, sie findet alljährlich an einem Wochenende Anfang Februar statt. Tagungsort ist das renommierte Hotel Bayerischer Hof im Kreuzviertel der Altstadt. Für den Besucher der Stadt München bedeutet die Konferenz eine erhebliche zusätzliche Präsenz von Sicherheitspersonal im gesamten Bereich der Altstadt, komplett gesperrte Bereiche um das Tagungshotel (Pacellistraße, Promenadeplatz) und Personalkontrollen im angrenzenden unmittelbaren Umfeld. Außerdem finden in der Altstadt auch immer unüberhörbare Protestveranstaltungen und Demonstrationen der Tagungsgegner statt, begleitet ebenfalls von einem großen Aufgebot an Sicherheitskräften. Im Allgemeinen bleiben diese Demonstrationen friedlich, die Polizei sieht hier in den letzten Jahren einen Rückgang der Signale für die Gewaltbereitschaft einzelner Tagungsgegner.
  • Dokumentarfilmfestival München: Das bundesweit größte Festival für den langen Dokumentarfilm findet seit 1985 alljährlich im Frühjahr statt, seit 2002 unter dem Markennamen DOK.fest. Gezeigt werden an verschiedenen Spielorten fast 100 Dokumentarfilme aus aller Welt im Original mit deutschen oder englischen Untertiteln. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm für die alljährlich rund 12.000 Besucher.
  • Filmfest München, seit 1983 regelmäßig im Juni, nach den Berliner Filmfestspielen das größte Filmfestival in Deutschland. Der Festival stellt im Gasteig und verschiedenen Kinos Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sowie TV-Movies in internationaler, europäischer oder deutscher Erstaufführung vor.
Kontakt: Internationale Münchner Filmwochen GmbH, Sonnenstraße 21, 80331 München; Tel. +49 (0)89 381904-0.
  • Die Lange Nacht der Museen findet im Oktober statt, siehe den Museumsartikel.

Freizeit[Bearbeiten]

  • Blade Night: Inline-Skaten an den Sommerabenden mit mehreren tausend Teilnehmern auf extra dafür gesperrten Hauptstraßen und auf wechselnden attraktiven Rundkursen. Nur bei schönem Wetter. Treffpunkt ist immer um 19 Uhr auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums (48° 7' 57" N 11° 32' 35" O). Von Mai bis September jeden Montag, Start ist um 21 Uhr, kostenloser Ausrüstungsverleih.

Schwimmen[Bearbeiten]

Müller’sches Volksbad an der Isar

Badeordnung: Die aktuelle Badeverordnung in Bayern lief im Herbst 2013 aus und wurde nicht verlängert, demnach ist Nacktbaden in Bayern nicht mehr grundsätzlich verboten. In München gilt nach einer Regel des KVR (Frühjahr 2014), dass das Nacktbaden in öffentlichen Bereichen (das sind für für jedermann zugängliche oder einsehbare Stellen) mit geregelten Ausnahmen verboten ist, bei Zuwiderhandlungen können Bußgelder verhängt werden.

Die festgelegten Ausnahmen vom Münchner Nacktbadeverbot (Wasser- und Sonnenbaden) sind das Freibad Maria Einsiedel, an der Isar die Areale am Flaucher, an der Brudermühlbrücke und auf der Isarinsel Oberföhring, im Englischen Garten die Schönfeldwiese und die Schwabinger Bucht (im Nordteil des Englischen Gartens), und am Feldmochinger Sees das Südwestufer. Kinder unter sechs Jahren und sichtgeschützte Saunabäder sind von der Verhüllungspflicht ausgenommen.

Die Stadtwerke betreiben in München insgesamt 17 öffentliche Bäder. Die Anlagen wurden in den letzten Jahren alle auf den neuesten Spaß-Stand gebracht und brauchen den Vergleich mit den privaten Thermen nicht zu scheuen. Sauna ist die Regel, die detailierten Infos gibt es in den jeweiligen Stadtteilartikeln. Bäder-Hotline: 01801 796-223; Info: Stadtwerke;

In zentraler Lage und in Nähe des Deutschen Museums befindet sich das Müller'sche Volksbad (Haidhausen), ein Hallenbad im Jugendstil das auch als Sehenswürdigkeit einen Besuch wert ist.

Nördlich des Zentrums:

In Schwabing befinden sich das Nordbad (Hallenbad) und die beiden Freibäder Ungererbad und Bad Georgenschweige.

Auch als Sehenswürdigkeit einen Besuch wert ist die Olympia – Schwimmhalle im Olympiapark

Im Osten:

In Bogenhausen befindet sich das Prinzregentenbad (Freibad, im Winter Eislauf) und das Cosimawellenbad (Hallenbad). Ganz im Osten im Stadtteil Ramersdorf befindet sich das Michaelibad (Hallenbad);

Im Süden:

Das Schyrenbad (Freibad an der Isar) und das Bad Giesing-Harlaching (Hallenbad) befinden sich im Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching;

Am Südwestlichen Stadtrand in Forstenried befinden sich das Bad Forstenrieder Park (Hallenbad) und das Freibad Maria Einsiedel;

Im Westen:

Im Nordwesten in Nähe Mittlerer Ring befindet sich das Dantebad (Freibad, im Stadtteil Gern) als ein Winter-Warm-Freibad: bei Schneetreiben und eisigen Temperaturen ohne zu frieren unter freiem Himmel schwimmen;

Ganz im Münchner Westen im Stadtteil Pasing gibt es das Westbad (Hallen- und Freibad).

Seen und Gewässer[Bearbeiten]

Isar Seitenkanal am Müller’schen Volksbad
  • Die Isar Münchens größtes Freibad mit dem längsten Strand und der größten Besucherzahl.
zentral gelegen, 24 h geöffnet, Eintritt frei, allerdings sind die besten Plätze wegen des enormen Andrangs oft schnell besetzt.
Zu beachten ist das generelle Badeverbot in der Isar: wegen zahlreicher Einbauten, wegen der reißenden Strömung und wegen des im ganzen Jahr insgesamt doch recht kalten Wassers kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen.
Anfahrt mit U Bahn, S-Bahn, Tram oder zu Fuß.
  • Im Nordwesten vor den Toren Münchens und auf der Fläche der Gemeinde Unterföhring befindet sich der Feringasee als beliebeter Badesee und Naherholungsraum mit bis 30.000 Badegästen täglich.
  • Im Osten liegt das frühere BUGA-Gelände, das in den Riemer Park umbenannt wurde. Hier gibt es einen Badesee, erreichbar jeweils mit Fußweg von den Haltestellen Gronsdorf (S4, S6) und Messestadt Ost (U2).

Sportstätten[Bearbeiten]

  • Die Allianz Arena, 2005 eröffnet, ist das Bundesligastadion der Stadt und befindet sich ganz im Norden von München.
  • Im Olympiapark befindet sich auch das Olympia-Eissportzentrum, Heimstätte des EHC München. Eine neue moderne Eissporthalle für München ist in Planung.
  • Das Grünwalder Stadion (in Giesing) ist das am meisten bespielte Stadion in München und wird von Amateur- und Jugendmannschaften genutzt.
  • Die Olympia-Reitanlage in Riem mit Reitstadion, Galopprennbahn und Freiflächen dient neben dem Pferdesport auch als Areal für Großveranstaltungen.

Einkaufen[Bearbeiten]

In München gibt es keine verkaufsoffenen Sonntage, die einzige Ausnahme bisher gab es im Sommer 2006. Am Hauptbahnhof (Untergeschoss) und am Ostbahnhof gibt es einige Lebensmittel- und Zeitschriftenläden, die auch Sonntags- und Feiertags geöffnet haben. In den Geschäften am Flughafen München ist auch Sonntags und Feiertags Einkaufen möglich.

Wochenmärkte und Bauernmärkte gibt es tagsüber und Werktags in allen wichtigen Stadtteilen an den enstprechenden Marktplätzen der Stadtviertel. Angeboten werden vor allem Lebensmittel, Blumen und Pflanzen von Produzenten aus München und dem Umland. Siehe hierzu die Abschnitte Einkaufen in den Artikeln zu den jeweiligen Stadtbezirken und auch die Gesamtübersicht auf dem offiziellen Stadtportal münchen.de.

MUC Dallmayr Hoflieferantenschild 2013-08.jpg

Königlich Bayerischer Hoflieferant ist ein Titel, der beantragt werden mußte, von der Hoftitelkommission bewertet und dann von den bayerischen Königen und Prinzregenten gegen eine jährliche Gebühr vergeben wurde. Das Privileg gestattete es seinen Trägern, das königliche Wappen im Firmenzeichen zu führen, einhergehend mit dem Anspruch, eine hohe Qualität der Erzeugnisse zu garantieren. Einen Anspruch an Lieferungen an den Hof gab es aber nicht. In der Prinzregentenzeit durften zeitweise 700 Gewerbetreibende den begehrten Titel führen. Mit dem Ende des bayerischen Königreichs verlor der Titel an Bedeutung und kam aus der Mode. In der Neuzeit wird der Titel wieder gerne verwendet, der Zusammenschluss der „vormaligen Hoflieferanten“ versucht, sich ein regionaltypisches Münchner Profil in der auch in der bayerischen Hauptstadt immer uniformeren Konsumwelt der international agierenden Boutiquen, Mode- und Lifestylelabels zu geben. Typischerweise sind die Betriebe rund um die Residenz angeordnet, das Preisniveau des Angebots ist dem Anspruch angepasst.

Beispiele sind die Bekleidungsgeschäfte Ed-Meier (seit 1596), Ludwig Beck, der Handschuhhersteller Roeckl, im Bereich Essen und Trinken die Feinkosthändler Dallmayr und Eilles, die Konditorei Erbshäuser, das Weinhaus Neuner und auch verschiedene Innenausstatter und auch Galerien.

Folgend eine Übersicht über die wichtigsten Einkaufsstraßen und Einkaufsmeilen der Stadt:

Fußgängerzone Neuhauserstr.

Die Münchner Fußgänerzone in der Altstadt ist die größte Einkaufsmeile Deutschlands mit zahlreichen Einkaufsstraßen und einer riesigen Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten, sie besteht im wesentlichen aus dem Marienplatz mit Viktualienmarkt und Umgebung, Kaufinger und Neuhauser Straße, Sendlinger Straße, Theatinerstraße und der Nobelmeile Maximilianstraße. Die Palette reicht von den großen Kaufhäusern bis zu den Luxusläden in der Maximilianstraße. Die Statistik nennt hier alleine rund 150 Kaufhäuser und Läden mit 200.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, an guten Einkaufstagen werden bis zu 17.000 Passanten in der Stunde und bis zu 70.000 Kunden gezählt. Das Preisniveau des Angebots reicht hier von mittel über gehoben bis exclusiv.

Große Einkaufszentren außerhalb des Stadtzentrums sind:

pep
  • Ganz im Norden fast an der Stadtgrenze und im Stadtteil Feldmoching befindet sich das im März 2008 eröffnete mira Einkaufszentrum mit 70 Läden auf 15.000 Quadratmetern. Im Stadtbezirk befindet sich auch der Euro-Industriepark, ein Areal mit zahlreichen Großmärkten (Lebensmittel, Möbel, Elektro etc.).
  • Im Süden Münchens und im Stadtteil Perlach befindet sich das pep mit insgesamt 80 Fachgeschäften, Warenhäusern, Cafés und Restaurants.
  • Ganz im Osten und im Stadtteil Riem befinden sich die Riem Arkaden, ein im März 2004 eröffnetes modernes Einkaufszentrum mit unter anderem rund 120 Geschäften.
  • In Pasing gibt es nahe des Bahnhofes (Nah/Fernverkehr, S3, 4, 6, 8) die Pasing Arcarden, das Pendant zu den Riem Arcarden.

Das Preisniveau des Angebots reicht hier von manchmal günstig bis mittel und gehoben, manchmal auch exklusiv.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Flohmarkt Theresienwiese
  • Der Flohmarkt Theresienwiese des BRK ist mit bis zu 2000 Ausstellern und 20.000 Besuchern der größte in Bayern. Er findet alljährlich am ersten Samstag des Frühlingsfestes gegen Ende April statt.
  • Computerteile und Zubehör gibt es in und an der Schillerstraße unmittelbar südlich des Hauptbahnhofs. Die technisch aktuellsten Teile werden durch Direktimport aus Fernost zu absoluten Niedrigstpreisen in verschiedenen Läden angeboten, leicht erkennbar an den frischgedruckten Preiszetteln und an den nachmittäglichen Warteschlangen vor dem Eingang.

Küche[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Die Küche der Gastronomie in München ist großstädtisch gemischt mit den Schwerpunkten Bayrisch (zum Teil auch pseudobayrisch), Italienisch, in letzter Zeit auch zunehmend Asiatisch. Große Biergärten sind im Regelfall nicht billiger als Gastwirtschaften bei begrenzter Auswahl, in vielen der traditionellen Biergärten darf man aber sein mitgebrachtes Essen verzehren.

Die Münchner Gastronomiebetriebe sind allgemein auf die einheimischen Gäste und auf die vielen Besucher von außerhalb eingestellt. Wer aber zur abendlichen Hauptessenszeit um ca. 19 Uhr in einer größeren Gruppe unterwegs ist, wird möglicherweise nicht sofort eine Sitzplatz oder gar einen eigenen Tisch bekommen und sollte das mit in der Zeitplanung berücksichtigen: Eine Reservierung ist für Gruppen immer sinnvoll, das gilt besonders für die einschlägig bekannten Gastronomiebetriebe mit einem überproportionalem Besucherandrang zur Abendzeit.

Eine Tischanweisung unreservierter Plätze durch Personal ist nur in den gehobeneren Restaurants üblich, die Bedienung weiß aber immer noch am besten, an welchen Tischen noch zwei oder drei Plätze frei sind oder in Kürze frei werden. Von Personen, die an bayerischen Wirtschaften im Eingangsbereich herumstehen und auf eine Platzanweisung warten sollte man sich nicht von einer Eigeninitiative zur Tischsuche abbringen lassen: es handelt sich bei den Wartenden meist um Gäste aus Übersee, die eine Platzanweisung von zu Hause so gewohnt sind. In einem Münchner Biergarten oder Wirtshaus mit echten Münchner Gästen ist man im übrigen gesellig: Wenn tatsächlich noch Platz am Tisch ist, rückt man gerne etwas zusammen, um auch fremden Neuankömmlingen eine Sitzmöglichkeit zu schaffen.

Brauereigaststätten
Altes Hackerhaus in der Sendlingerstraße

In ihrer Essensauswahl typisch für die traditionelle Münchner Küche sind die Brauereigaststätten: In der Altstadt sind das namentlich der Augustiner (Stammhaus der Brauerei) in der Fußgängerzone und die Augustiner-Bräustuben (Schwanthalerhöhe) in der Landsbergerstraße und in der Brauerei selber: gut, reichlich und günstig, aber schon etwas vom Zentrum entfernt, dann das Alte Hackerhaus (Hackerbräu), das Weisse Bräuhaus (Stammhaus der Brauerei Schneider / Schneider Weisse), das Paulaner Bräuhaus (ehemaliges Stammhaus des Thomas Bräu) und natürlich das Hofbräuhaus. In Haidhausen gibt es den Unions-Bräu (hoffentlich noch lange, bis vorauss. 2015 wegen Umbau geschlossen).

In die Sparte von Gastwirtschaften mit traditioneller Münchner Küche kann man auch den Donisl und auch den Ayinger, eigentlich keine orstansässige Münchner Brauerei, einsortieren.

In einigen Gaststätten wird Werktags zur Mittagszeit ein preisgünstiger Mittagsteller angeboten.

Die Metzgerkette Vinzenzmurr betreibt in ihren stadtweit vertretenen Läden eine Art besseren Schnellimbiss mit einem wechselnden Speisenangebot von Suppen über Nudeln bis zum Schweinebraten. Wer auf den allerletzten kulinarischen Schnickschnack verzichten kann, isst hier für Münchner Verhältnisse einigermaßen preiswert.

Die internationalen Ketten mit Fast Food und Pizza und Fisch sind an allen wichtigen Plätzen Münchens vertreten.

Münchner Spezialitäten[Bearbeiten]

Münchner Weißwürste
  • Münchner Weißwurst, hier sind einige Spielregeln zu beachten: Verzehr als klassiches Weißwurstfrühstück nur mit süßem Senf, Brezel und Weißbier. Die Wurst selbst wird vom Kenner "ausgezuzelt" (mit den Fingern halten und das Brät mit den Zähnen aus dem Darm ziehen) kann aber auch nach einem halbierenden Längsschnitt an der Oberseite aus der Haut gepellt werden.
Absolut verpönt ist der Mitverzehr des Naturdarms und damit auch das Abschneiden im "Bockwurststil". Eine kleine Philosophie über die von den Essensteilnehmer angewendeten Techniken gehört zum Tischgespräch. Nach alter Tradition darf die Weißwurst das Zwölfuhr-Leuten der Kirchenglocken nicht mehr hören. Das hatte seine Ursache in der Herstellung, die Weißwurst wird nämlich nicht gekocht sondern nur gebrüht. Mit moderner Nahrungsmittelhygiene wird diese Regel nicht mehr überall so eng gesehen. Bei der Zubereitung ist ebenfalls zu beachten, daß die Wurst keinesfalls gekocht wird. Um ein Aufplatzen zu verhindern empfiehlt sich langsames Erhitzen (großer Topf) bis auf ca. 80 °C oder die Würste in kochendes Wasser zu legen und dann bei abgeschaltetem Herd 15 min ziehen zu lassen.
Erstklassige Bezugsquellen sind z. B. die Metzgereien Magnus Bauch und Gaßner, beide im Schlachthofviertel in der Isarvorstadt.
traditionelle Münchner Küche
Haxenbraterei auf dem Oktoberfest
  • Der Münchner Leberkäse, ist ein beliebter Münchner Imbiss und wohl die bayerische Antwort auf Fast Food. Bei Metzgereien wird er üblicherweise warm, in dicken Scheiben, in einer Semmel (Brötchen) mit süßen Senf verkauft. Inzwischen gibt es auch moderne Varianten, wie den Pizza-Leberkäse, der im Fleisch mit eingebacken Käse, Tomaten und Paprika enthält. Traditionell enthält die Spezialität aber trotz des Namens in der Münchner Varaiante weder Käse noch Leber sondern Magerfleisch, Fett, Eis und Gewürze. Der Name wird auf einen Laib für die Backform zurückgeführt.
  • Wammerl ist geräuchertes fettes Bauchfleisch vom Schwein und krustig angebraten.
  • Das altbayrische Kronfleisch (Zwerchfell) ist in der Münchner Variante eine Brotzeit oder ein zweites Frühstück, das mit Grünzeug im Sud noch rosa gegart und mit Kren (Meerrettich), Senf, Essiggurken, Schnittlauch und Brot serviert wird. Allgemein ist Kronfleischküche auch die Siedfleischküche für Innereien.
  • Ein Steckerlfisch ist eine auf einem Stock aufgespießte und über Holzkohle gebratene Makrele, die Spezialität gibt es im Biergarten und auf dem Oktoberfest.
Prinzregententorte für Traditionalisten
  • Die Prinzregententorte wurde im Jahre 1886 vom Hofkonditor Heinrich Georg Erbshäuser in dessen heute noch existierenden Konditorei in der Maxvorstadt und anlässlich des 65. Geburtstages des Prinzregenten Luitpold, Nachfolger von König Ludwig II., kreirt. Die Torte besteht aus dünnen Biskuit-Teiglagen mit Zwischenschichten aus Schokoladenbuttercréme übereinander und einem Schokoladenüberguss, das Rezept ist seit damals weitestgehend unverändert.
Unter dem Prinzregenten waren es noch acht Schichten für die seinerzeit acht bayerischen Regierungsbezirke, heute gehört die Pfalz nicht mehr zu Bayern, also sind es nur noch sieben Schichten. Es gab damals aber bereits eine ähnliche neunschichtige Torte des Hofkonditors Johann Rottenhöfer für die neun Kinder Ludwigs I., die Konditorei Rottenhöfer in der Residenzstraße existierte noch bis zum 30. Juni 2013 und ist seitdem endgültig geschlossen. Heute wird die Prinzregententorte zum Kaffee serviert, zeitweise war aber auch Bier nicht unüblich, das gilt für Traditionalisten bis heute.
"Remische", Pfennigmuckerl" (5er Zeile), "Maurerlaiberl"
  • Münchener Brotzeitsemmeln: "Riemische" (auch: Remische), gelegentlich "Maurerlaiberl", "Schuastabuam", "Pfennigmuckerl" sind typische Münchner Semmeln oder Weckerl (norddeutsch: Brötchen), traditionell aus einem Sauerteig mit einem unterschiedlichem Anteil an Roggenmehl (von 20 bis zu 70 %) hergestellt und mit unterschiedlich viel Kümmel gebacken und bestreut.
Der Name der Remischen stammt vom hochwertigen weil kleiefreien "remischen Mehl" für den ersten und zweiten Mahlgang beim Roggen, Maurerlaiberl und Schuastabuam gehörten historisch zum deftigen zweiten Frühstück von Handwerkern wie Maurern und Schustern. Wegen der erforderlichen aufwändigen händischen Herstellung des Teigs aus Roggen werden sie in München nur noch von wenigen Bäckereien hergestellt. Je nach dem Anteil an Roggenmehl sind sie auch gut bis zum Folgetag haltbar.
Bezugsquellen sind (in Auswahl) die noch handwerklich arbeitenden Bäckereien Knapp & R. Wenig (Altstadt), Brotraum (Schwabing), Brücklmaier (Perlach), die Läden der Brotmanufaktur Schmidt und die Filialen des Münchner Großbäckers Hofpfisterei.
  • Weiterhin sind an jeder Bäckerei und an fast jedem Bahnhofskiosk bei Münchnern zu jeder Tages- und Nachzeit sehr beliebte Brez’n zu erstehen. Es gibt sie in breiter Auswahl: pur, als Käsebrez’n, mit Mohn oder Sesam bestreut, als Butterbrez'n, normal und groß (Wiesnbrez’n) und jede Brez’n passt zu allem. Selbst Supermärkte (Penny, Aldi & Tengelmann etc.) haben sie in München im Sortiment.

Alt-Münchner Küche[Bearbeiten]

Alt-Münchner Küche
ausgelöster Kalbskopf mit Salat

Unter dem gelegentlich verwendeten Begrif der „traditionellen Alt-Münchner Küche“ versteht man die großstädtische Variante der an sich schweinefleischreichen bayerischen und ländlichen Küche mit ihren deftigen Beilagen, die dann um einige Hauptspeisen aus Kalbs- und Rindfleisch erweitert ist:

  • Kalbskopf gibt es gebacken oder ausgelöst und zum Beispiel mit Kartoffelsalat, Salat oder auch gekocht und dann als Teil der Kronfleischküche (siehe vor).
  • Kalbshaxen gibt es gegrillt und besteht aus der Vorder- oder Hinterkeule des Kalbes.
  • Kalbsfüße gibt es ebenfalls gebacken, sie sind das unterste Teilstück der Vorder- oder Hinterkeule eines Kalbs und waren lange Zeit eine Arme-Leute Essen.
  • Münchner Sauerbraten ist saures Rindfleisch mit einer pikanten Würze.
  • Münchner Tellerfleisch, auch Ochsenfleisch mit Meerrettich, ist der gekochte Tafelspitz aus dem Rinderbrustkern und wird in Scheiben geschnitten und etwas schärfer mit Meerrettich oder scharfem Senf serviert.
  • Kalbsbriesmilzwurst ist die bis zu 10 cm dicke Wurst aus dem Kalbsbries mit kleinen Milzstücken, sie wird meist in Scheiben gegrillt oder gebacken und mit Beilagen wie Kartoffel-Gurkensalat serviert.
  • Saures Lüngerl ist ein Ragout aus Lunge vom Kalb in saurer Rahmsauce, es wird mit einem Semmelknödel serviert.

"Die Soß', die bindet. Die babt die Tag und die Wochen zusammen und kaum schaust dich um, ist ein Jahr vorbei. Ohne eine sämige Kantinensoße wär ein Beamtenleben gar nicht denkbar." (Die Filmfigur des Monaco Franze über Lebenskontinuität und die Bratensauce in der Polizeikantine)

Münchner Feinkost[Bearbeiten]

  • Develey wurde 1845 von Johann Conrad Develey als Senfmanufaktur in der Kaufinger Straße (Fußgängerzone) gegründet. 1854 mischte Develey karamellisierten Zucker und eine spezielle Gewürzmischung (Firmengeheimnis) in den Senf und erfand damit den süßen Senf (Weißwurstsenf). Develey wurde 1874 „Königlich Bayerischer Hoflieferant“, die Firma hat heute ihren Sitz in Unterhaching südöstlich vor München.
  • Münchner Kindl Senf ist ein international aktiver Hersteller gehobener Saucen (Dirty Harry's BBQ Sauce) und feiner Senfe (Orangensenf, Mangosenf), er hat seinen Ursprung um das Jahr 1910 in einem Metzgerstand am Münchner Viktualienmarkt, wo er auch heute wieder vertreten ist. Die Firma hat ihren Sitz heute in Fürstenfeldbruck.
  • Burkhof Kaffee wurde 1828 durch Wilhelm Burkhardt und Wilhelm Imhof in der Sandstraße (Nymphenburg) als Kaffeerösterei gegründet. Nach mehrfachem Ortswechsel innerhalb Münchens (Haidhausen, Berg am Laim) hat die Fima seit 1992 ihren Sitz und ihre Rösterei in Sauerlach südöstlich vor München. Burkhof gehört seit 1974 zur Hamburger Firma Darboven, wird aber als eigenständiger Hersteller weitergeführt und ist vor allem als Lieferant in der internationalen gehobenen Gastronomie und Hotellerie tätig.
  • Die Sektkellerei Nymphenburg wurde 1955 von Martin Kollar und Stefan Spernath in München gegründet, sie hat heute ihren Sitz in der Martin-Kollar-Straße 4 (Trudering) und gehört seit 2005 zum internationalen Konzern der Sektkellerei Schloss Wachenheim, wo auch der Sekt produziert wird. In München gibt es unter dem Namen Nymphenburg noch das beliebte Café Nymphenburg auf dem Viktualienmarkt und das Weinzelt auf dem Oktoberfest.

Münchner Bier[Bearbeiten]

im Hofbräuhaus

Die Wurzeln der Münchner Bierkultur sind zum einen die Brauereien der Klöster, welche ihr Bier auch an die Bevölkerung ausschenkten und zum anderen der überregional wichtige Münchner (Salz-) Markt: Ein erfolgreicher Handelstag wurde in einem der Gasthäuser um den Marienplatz und an der Sendlinger Straße abgeschlossen.

München wurde 1158 gegründet, eine erste Erwähnung der Münchner Brauer allgemein stammt aus dem Jahre 1280, das Weißbierbraurecht für das Heilig-Geist-Spital ist für 1286 belegt, die älteste in München nachweisbare Brauerei ist der Anger-Kloster-Bräu, die Jahreszahl ist hier 1306. Die Anger-Kloster-Bräu ging nach verschiedenen Übernahmen im Löwenbräu auf.

Maibaum am Viktualienmarkt: Die Münchner Brauereien

Im Jahre 1400 sind elf bürgerliche Brauereien in München belegt, der Höchststand beträgt 74 Braustätten um das Jahr 1600.

Das Getränk Bier im heutigen Verständnis entsteht ab dem 15. Jahrhundert: bis dahin war der teilweise gefährliche Zusatz von Rauschmitteln wie Tollkirsche und Mohn oder Kräutern wie Bilsenkraut und Seidelbast durchaus üblich, 1447 wird in der Münchner Brauordnung festgelegt, dass ausschließlich Gerste, Hopfen und Wasser gesiedet werden darf. Diese Verordnung ist das Münchner Reinheitsgebot. 1516 wird eine sinngemäße Verordnung von Herzog Wilhelm IV von Bayern für sein ganzes Herrschaftsgebiet erlassen, es ist das Bayerische Reinheitsgebot und gilt als älteste, noch heute gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt.

Der Aufstieg der Münchner Brauereien beginnt nach der Säkularisation um 1803: die Klöster wurden aufgelöst, deren Brauereien privatisiert, und mit dem technischen Fortschritt der Industrialisierung (Carl von Linde: Kältemaschine ab 1871) in den Braubetrieben der Gründerzeit entstanden stark exportorientierte Großunternehmensstrukturen aus Brauerei und zugehörigem Nebengewerbe wie Faßmacher und Transportwesen als ein Spiegel für die gesamte gesellschaftliche Entwicklung im 19. Jahrhundert, einschließlch der sozialen Probleme und einschließlich der folgenden wirtschaftlichen Einbrüche in den beiden Weltkriegen. Die Löwenbräu AG ist ab 1872 die weltweit erste Brauerei als Aktiengesellschaft und zählte zeitweise mit fast 1000 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern Münchens.

Stolz der Brauerei: polierte Sudkessel

Die im internationalen Vergleich immer noch vielfältige Münchner Brauereilandschaft mit daher "kleinen" Unternehmen wurden Ende des zwanzigsten Jahrhunderts ein Teil der Globalisierung: in Privatbesitz ist nur noch Augustiner, das Hofbräuhaus ist staatlich. Alle anderen Großbraureien haben mittlerweile die internationalen "Global-Player" zum Partner.

Die typischen Münchner Biere sind, mit Ausnahme des Weißbiers, untergärig: Dank der Nähe zu den Alpen war Eis für die Kühlung der Gärbottiche und Lagerkeller leicht verfügbar, mit der niedrigeren Gärtemperatur sinkt die Hefe ab, das Bier ist untergärig, braucht aber auch länger zum durchgären.

  • Das Weißbier ist obergärig und wird mit mindestens 50 Prozent Weizenmalz gebraut, die Stammwürze liegt zwischen 11,5 und 13,5 %, der Alkoholgehalt liegt bei 4,5 bis 5,5 %.
Weißbier
Weißbier hatte im Mittelalter im Münchner Raum traditionell immer einen sehr hohen Anteil am gesamten Bierumsatz, bis dann das allgemein übliche Brauen von Weizenbier unter Herzog Maximilian I. von Bayern gegen Wiederstände aus allen Kreisen verboten wurde. Grund war das entstehende Weizenbiermonopol, das als herzögliches Privileg teuer verkauft wurde. Das 1589 neu gebaute Hofbräuhaus war dann die Brauerei des Herzogs, die als einzige Weißbier brauen durfte, Kunde waren Adel und feiner Hofstaat, das Bier hatte seitdem etwas exklusives. 1789 fiel das Monopol, es durfte wieder jeder Weißbier brauen, als Volksgetränk lies aber die Beliebtheit später nach. Weißbier wurde erst in der Neuzeit wieder zum Modegetränk, dafür aber in ganz Deutschland.
Das typische Weißbier schmeckt leicht säuerlich, hat etwas mehr Kohlensäure, entscheidend ist der "sämige" Geschmack, es wird von allen Brauereien angeboten. Das Weißbier ist im Normalfall hefetrüb, es gibt helle und dunkle Varianten, außerdem leichte und alkoholfreie. Das Weißbierradler (Weißbier mit Zitronenlimo) ist der Russ oder Russn. Eine Zitronenscheibe am Glasrand eines Weißbiers ist in München genauso unüblich, wie woanders eine Orangenscheibe am Pilsglas.
  • Das Münchner Helle (Lager) ist ein untergäriges Bier: Es wurde vom Thomasbräu erstmals gebraut und von der Spatenbrauerei ab 1894 populär gemacht, die anderen Brauereien folgten dann aber schnell, es ist heute der Standart im Brauereiprogramm der Großbrauerein.
Bierbrunnen vor dem Brauerhaus (Münchner Brauereien e.V.) am Oskar-von-Miller-Ring/Ecke Brienner Straße
Gebraut wird das Helle feinhopfig, also nicht zu bitter, der Alkoholgehalt liegt um die fünf Prozent, es ist damit auch recht gut verträglich, es hat auch nicht zu viel Kohlensäure und ist damit süffig. Wer in München untypisiert ein „Bier“ bestellt, bekommt in der Regel ein Helles und nicht „Pils“, ordentlicherweise ist „die Halbe“ 0,5 Liter, aber die Sparversion mit 0,4 Litern Glasinhalt ist nicht immer zu verhindern. Im Biergarten gibts das ganze im Maßkrug.

Saisonbiere sind:

  • Das untergärige Märzenbier ist eine helles Bier, das im Frühjahr mit weniger Kohlensäure und etwas mehr Stammwürze (13,0 %) eingebraut wird, Folge ist auch ein etwas höherer Alkoholgehalt von 6,0 % und auch eine bessere Haltbarkeit: Nach der Münchner Brauordnung aus dem Jahre 1539 war festgelegt, dass wegen der Brandgefahr nur vom Tag des Heiligen St. Michael (29. September) bis zum Tag des Heiligen St. Georg (23. April) Bier gebraut werden durfte.
  • Das Starkbier (Doppelbock) ist untergärig und hat seine Tradition als Fastenbier im Paulanerkloster am Neudeck. Es ist nur im Frühjahr zur Fastenzeit im Ausschank, die Stammwürze liegt mindestens bei 18 %, der Alkoholgehalt beträgt rund 7,5 %, der Geschmack ist aromatisch und stark malzig süß. Die Bezeichnung „Salvator-Bier“ ist seit Ende des 19. Jahrhunderts von der Paulaner-Brauerei geschützt. Insgesamt sind als „-ator Bier“ etwa 120 unterschiedliche Namen für Doppelbockbier verschiedener Brauereien eingetragen, viele allerdings ungenutzt, die weiteren Sorten der Münchner Braureien sind Triumphator (Löwenbräu) und Maximator (Augustiner).
  • Das Oktoberfestbier ist eigentlich ein Märzenbier, es enstand als Verlegenheitslösung weil auf der Wiesn das bis 1872 übliche Sommerbier ausgegeangen war.
Brauerei Typ Braustätte Produktion (hl/a) Biersorten
Löwenbräu Großbrauerei Nymphenburger Str. 7, Maxvorstadt 2 000 000 9
Paulaner Brauerei Großbrauerei Hochstr. 75 (Nockherberg), Au 2 000 000 14
Augustiner-Bräu Großbrauerei Landsbergerstr. 31–35, Westend 1 000 000 8
Spatenbrauerei Großbrauerei Marsstraße 46+48, Maxvorstadt 500 000 5
Hacker-Pschorr Großbrauerei Hochstr. 75 (Nockherberg), Au 500 000 13
Hofbräuhaus Großbrauerei Platzl 9, Altstadt, Braustätte in Riem 243 000 13
Unions Bräu Hausbräu Einsteinstraße 42, Haidhausen ca. 5 000 2, Saisonbiere
Forschungsbrauerei Hausbräu Unterhachinger Straße 76, Perlach ca. 5 000 2, Saisonbiere
Hacker-Pschorr Bräuhaus Hausbräu Theresienhöhe 7, Westend ca. 2 000 2, Saisonbiere
Paulaner Bräuhaus Hausbräu Kapuzinerplatz 5, Ludwigsvorstadt  ?? 3
Bierlaboratorium Hausbräu Birkenau 5, Giesing ca. 1 000 Fruchtbiere

Seite des Vereins der Münchener Brauereien e. V. (Großbrauereien), Seite zum Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum;

Literatur:

Wolfgang Behringer ; Löwenbräu AG München (Hg.): Löwenbräu, von den Anfängen bis zur Gegenwart. München : Süddeutscher Verlag, 1991, ISBN 3-7991-6471-5; 376. umfangreiche Darstellung der Geschichte der Brauerei und des gesamten Münchner Brauwesens

Astrid Assél, Christian Huber: München und das Bier. Auf großer Biertour durch 850 Jahre Braugeschichte [. München : Volk, 2009, ISBN 978-3937200590; 216.

Biergärten[Bearbeiten]

MUC SchildBiergarten.jpg

Die Biergärten sind schon öfter als das eigentliche Wohnzimmer des Münchners bezeichnet worden, als der Ort, wo er sich am wohlsten fühlt, und das ist vielleicht gar nicht so falsch.

Augustinerkeller

Sobald die ersten Strahlen der Januarsonne den Kleinhesseloher See beleuchten, ist es für einen Münchner das wichtigste, hier am Seehaus die allererste Maß Bier des Jahres im Freien zu geniessen, oder auch oben auf dem Olympiaberg in der Olympia-Alm und dick in wärmende Kleidung eingepackt, mit einem Weissbier dem Schnee zu trotzen. Und wenn dann im März der Föhn die Temperaturmarke das erste Mal an die zwanzig-Grad Marke drückt, sind am Nachmittag alle Bierbänke gefüllt. Der Höhepunkt der Biergartensaison sind die lauen Sommernächte, da verlegt der Münchner große Teile seiner abendlichen Freizeit an den Biertisch und so mancher braucht seine Wohnung eigentlich nur noch zum Schlafen. Grandioser Saisonausklang sind dann die letzten Schönwetter-Nachmittage in der Sonne des Oktoberfestes, wenn der Münchner auf einer Bierbank nochmal so richtig gegen die tiefstehende Sonne über den Bierzelten anblinzeln kann.

MUC PaulanerGarten Eingang 2012.jpg
Paulaner Garten

Ihren Ursprung haben die Münchner Biergärten auf den von Kastanien und mit Eis aus den nahen Bergen gegen die Sommerhitze gekühlten Bierkellern der Brauereien. Hier lagerte das im Winter vorgebraute Bier, das Bierbrauen war im Sommer wegen der Brandgefahr untersagt. Es war für die Durstigen naheliegend, sich sein Bier direkt an der Quelle zu besorgen, was aber gegen die Interessen der konkurrierenden Wirtshäuser lief. Die Gastwirtschaften konnten durchsetzten, dass auf den Bierkellern nichts zum Essen verkauft werden durfte. Dieses Problem wurde aber sehr einfach gelöst, der Münchner brachte nämlich die Brotzeit mit Wurst, Käse, Gurken und Tomaten, Rettiche usw. mitsamt allem Zubehör wie Besteck, Tischdecke, Pfeffer und Salz, einfach in einem Korb selber mit, und so ist es auch heute noch üblich (mit ein paar unrühmlichen Ausnahmen).

Gesetzlich geregelt wurde das dann erstmalig in einem Erlass von Bayerns König Max I. am 04.01.1812. Dieses Datum gilt damit als die Geburtsstunde der Biergärten, die im Jahre 2012 ihren 200-jährigen Geburtstag feierten. Die aktuelle Regelung ist die Bayerische Biergartenverordnung in der Fassung vom 20. April 1999, hier sind die für Biergärten zulässige Ausnahmen der Öffnungszeiten vom Bundes-Immissionsschutzgesetz auch mit den Einschränkungen gesetzlich festgelegt, so gilt für die meisten der großen Münchner Biergärten welche nicht in Wohngebieten liegen, das sind immerhin 29 Stück, keine Sperrzeit und die landesweite, gesetzliche Sperrzeitregelung mit der sogenannten Putzstunde zwischen 5 und 6 Uhr: der Wirt legt fest, wie lange er aussschenkt.

Ursache dieser liberalen Regel war die Münchner Biergartenrevolution, ein von der Waldwirtschaft Großhesselohe ausgehender „Aufstand“ der Biergartler im Jahre 1995.

Unter einem Wirtsgarten wird in München allgemein ein kleinerer Biergarten verstanden, der keinen SB-Bereich hat, und wo keine mitgebrachten Speisen verzehrt werden dürfen. Eine Freischankfläche ist ein Wirtsgarten mit einer gastronomisch genutzten Fläche auf öffentlichem Grund. Auch hier gilt nach zwei Stadtratsbeschlüssen zum Immissionsschutzrecht aus den Jahren 2001 und 2002 eine Betriebszeit bis 23.00 Uhr (statt 22 Uhr).

Biergarten im Hofbräuhaus

Jeder der Münchner Biergärten hat sein eigenes Publikum und damit auch seinen eigenen Charakter, ausführlichere Listen gibts bei den Stadtteilen, hier sind nur exemplarisch die größeren und interessantesten Biergärten der Stadt angeführt:

Im Zentrum:

  • Biergarten Viktualienmarkt der "zentralste" Biergarten, im 6-Wochen-Rhythmus wechseln die Münchner Brauereien als Bierlieferant durch; 1100 Plätze unter Kastanien und Akazien.
  • Parkcafe Biergarten, zentral im Alten Botanischen Garten und fast am Hauptbahnhof gelegen, 2000 Plätze;
  • Augustinerkeller, bahnhofsnah direkt am Hochhaus des bayerischen Rundfunks, SB-Bereich, 5000 Plätze unter Kastanien, Kinderspielplatz;

Im Osten:

Im Norden:

chinesischer Turm

Im Englischen Garten / Schwabing:

  • Chinesischer Turm, "zweitgrößter" Münchner Biergarten, mit einem Publikum aus Münchnern, Münchner Lebenskünstlern und Touristen aus aller Welt, 7000 Plätze.
  • Aumeister, ehemaliges Königliches Jägerhaus (erbaut 1810) im Nordteil des Englischen Gartens und entsprechend leicht "vornehm", 3000 Plätze.

Im Westen:

Im Süden:

  • Zum Flaucher auf einer Kiesinsel in Thalkirchen in den Isarauen, 2000 Plätze, im Sommer und Winter bei schönem Wetter geöffnet;
  • Waldwirtschaft Großhesselohe nahe Grünwald und Pullach an der Isar, auch kurz als WaWi bezeichnet; mit Live-Jazzmusik, eher jugendliches Publikum, 2500 Plätze; großer Kinderspielplatz;
Die Waldwirtschaft war im Jahre 1995 auch der Ausgangspunkt der Münchner Biergartenrevolution, eine Protestdemonstration gegen verkürzte Sperrzeiten. In Folge wurde damals die Sperrstunde in der Bayerischen Biergartenverordnung auf 23 Uhr festgeschrieben.

Nachtleben[Bearbeiten]

Kinos[Bearbeiten]

„Bg“ = Behindertengerecht

Name Straße, Nr. Tel. Anfahrt MVV Bg Infos
ABC-Kino Herzogstraße 1 089 / 332 300 U3,U6: Münchner Freiheit ja
Arri Kino Türkenstr. 91 089 / 38 89 96 64 -- Info
Atelier Sonnenstraße 12 089 / 591 918 U, S, Tram: Karlsplatz ja
Cadillac Rosenkavalierpl. 12 0180 / 505 08 11 ja Info
Cincinnati Cincinnatistraße 31 089 / 690 22 41 ja
Cinema OV Nymphenburger Straße 31 089 / 555 255 ja Info
City Filmtheater Sonnenstraße 12 089 / 591 983 U, S, Tram: Karlsplatz ja Info
Eldorado Sonnenstraße 7 089 / 557 174 U, S, Tram: Karlsplatz --
Filmtheater SendlingerTor Sendlinger-Tor-Platz 11 089 / 554 636 U, Bus, Tram: Sendlinger Tor ja Info
Forum-Kinos Museumsinsel 1 089 / 21 12 52 00 Tram 18: Deutsches Museum, S-Isartor -- Info
Gloria Palast Karlsplatz 5 089 / 515 651 U, S, Tram: Karlsplatz ja Info nobel, klein,
Kino Solln Sollner Straße 43a 089 / 749 92 10 --
Leopold Leopoldstraße 78 089 / 331 050 U3, U6: Münchner Freiheit ja Info
Mathaeser Filmpalast Bayerstr. 5 089 / 51 56 51 U, S, Tram: Karlsplatz ja Info modern, groß, €€
Maxx Am Isartorplatz 018 05 / 24 63 62 99 S, Tram: Isartor ja Info modern
Monopol Feilitzschstraße 7 089 / 38 88 84 93 U3, U6: Münchner Freiheit ja Info
Muenchner Freiheit Leopold-/Ecke Feilitzschstr. 089 / 383 89 00 U3, U6: Münchner Freiheit --
Museum-Lichtspiele Lilienstraße 2 089 / 482 403 S-Isartor, Tram 17,18 ja
Neues Arena Hans-Sachs-Straße 7 089 / 260 32 65 Tram: Müllerstr., U: Sendlinger Tor, Fraunhoferstr. -- info
Theatinerfilm Theatinerstr. 32 089 / 22 31 83 U, S: Odeonsplatz - Marienplatz Info
Werkstattkino Fraunhoferstr. 9 089 / 260 725 0 U: Fraunhoferstrasse Info

Open Air Kino

Name Straße, Nr. Tel. Anfahrt MVV Bg Infos
Kino, Mond & Sterne Seebühne im Westpark westl. Teil 089 Tram 18 Stegener Weg (ca. 5 min. Fußweg) oder U6 Westpark (ca. 8 min. Fußweg) Navi: Westendstrasse 300 Juni / August, Einlass ab 20:00, Kinostart ca. 21:20, auch bei Regen!
Kino am Olympiasee Im Olympiapark / Theaatron 089/550 566 0 U3 Olympiapark ja im Sommer, Einlass ab 20:00 entfällt bei schlecht angesagtem Wetter !

Die tagesaktuelle Kino-Programmübersicht bei münchen.de

Zum Dokumentarfilmfestival München, dem bundesweit größten Festival für den langen Dokumentarfilm alljährlich im Frühjahr und zum Filmfest München, dem zweitgrößten Filmfestival in Deutschland alljährlich im Juni, siehe im Abschnitt Regelmäßige Veranstaltungen .

Wem München nicht reicht, für den gibt es auch im Umland einige interessante Kinos.

"Wissen sie schon, dass München heute 76 Kinos mehr hat – gegen Null Stück im Jahre 1848 !" (Karl Valentin);

Cafés und Kneipen, Clubs und Szene[Bearbeiten]

Eine Sperrstunde gibt es in München nicht, es gilt die „Putzstunde“ mit Betriebsruhe zwischen fünf und sechs Uhr am Morgen.

In München gibt es viele Möglichkeiten den Abend und auch die Nacht zu genießen, im folgenden ein zusammengefasster Überblick über die wichtigsten Hotspots, detailiertere Infos gibt es dann in den jeweiligen Stadtteilartikeln.

Ein Partybus mit Bar fährt die halbe Nacht zwischen Veranstaltungsorten diverser Partyareale, dem Hauptbahnhof, dem Lenbachplatz, dem Viktualienmarkt und Grafing (diverse Vergünstigungen mit Busticket beachten!).

Die größte Auswahl an abendlicher Unterhaltung aus Clubs, Bars und Kneipen hat man in der Altstadt: Münchens Feierbanane in der Innenstadt, auch einfach nur Feiermeile oder Partymeile, ist der Bogen des Altstadtrings vom Sendlinger Tor mit der Sonnenstraße über Stachus bis zum Maximiliansplatz. Hier haben sich in den letzten Jahren eine Anzahl von Diskotheken, Bars und Clubs konzentriert.

Klassisches Ausgehviertel ist fast ganz Schwabing und vor allem der Bereich an der Leopoldstraße und Münchner Freiheit mit zahlreichen Bars und Kneipen.

Die Studenten sind auch in den Kneipen im Univiertel in der Maxvorstadt unterwegs.

Ein eigenständige Szene hat auch die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: Cafes und Kneipen gibt es vor allem in der Isarvorstadt, in den Kneipen am Gärtnerplatz- und Glockenbachviertel trifft sich auch die rosa Szene.

Auch in Haidhausen gibt es mit einer Kneipenszene eine gute Auswahl an Möglichkeiten zur Unterhaltung.

In Berg a am Laim und in der Nähe des Ostbahnhofes befinden sich das Gelände der Kultfabrik mit zahlreichen Clubs und daran angrenzend die Optimolwerke (z. B. Spielwiese, Drei Türme). Diese stellen eine große Fläche voller Diskotheken, Bars und Clubs dar. Dort ist für jeden Geschmack etwas geboten, auch wenn das ganze Umfeld für Manchen einen leichten Beigeschmack von Massenabfertigung hat.

In Neuhausen im Westen der Stadt ist in der Nacht ebenfalls einiges los: neben den beiden Veranstaltungszentren "Backstage" und "freiheiz", siehe dazu Veranstaltungsorte, folgend) gibt es auch eine rege Kneipenszene.

In Stadtmagazinen wie In München, die in vielen Bars und Restaurants und in den meissten Kinos kostenlos ausliegen, können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen. "Prinz" ist für 1 Euro nicht unbedingt besser, aber an Kiosks dafür seltenst vergriffen.

Kultur[Bearbeiten]

Poetry Slam, also eine junges, unformelles Vortragen von poetischen Texten, Reimen, und lustigen Geschichten mit viel Wortwitz, gibt es einmal im Monat Sonntags ab 21:00 im Substanz (Poccistrasse, siehe Nachtleben, 5 – 6 €; Stand: 2009). Wenn man nicht überpünktlich vor Einlass (20:00 Uhr) Schlange stehen will um überhaupt noch einen Stehplatz zu bekommen und auf die besondere Atmosphäre verzichten kann, kann man auch gemütlich im Cafe Gap auf einem Sitzplatz und ohne viel Anstehen Lesungen und Poetry Slam genießen ( Speak&Spinjeden 1. & 3. Montag des Monats ab 20:00 Uhr, Cafe Gap, Goethestraße 34, 5 Gehmin. vom Hbf).

Bühne[Bearbeiten]

Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

Die großen Veranstaltungszentren für Konzerte / Event Locations sind meistens mehr oder weniger weit vom Stadtzentrum entfernt. Weitere Infos zu Veranstaltungszentren gibt es auch bei den Stadtteilen.

Veranstaltungsorte
Gasteig
  • In Nähe zur Innenstadt und an der Isar befindet sich die Muffathalle (Kulturzentrum mit spartenübergreifendem Programm, bis zu 1.200 Personen) und das städtische Kulturzentrum Gasteig mit der Philharmonie (2.400 fest bestuhlte Sitzplätze).
  • Noch in der westlichen Innenstadt und innerhalb des Mittleren Rings befindet sich der Bau des Cirkus Krone (3000 Sitzplätze, Maxvorstadt): im Sommer ist der Cirkus unterwegs, im Kronebau finden dann Konzertveranstaltungen, Vorträge und Sportveranstaltungen statt.
  • Die Oympiahalle ist Münchens größte Veranstaltungshalle (bestuhlt bis zu 12.000 Personen, bis zu 15.000 unbestuhlt) und liegt im Norden der Innenstadt im Olympiapark. Hier sind, von der Musik bis zum Sport und zur Show, vor allem die ganz großen und international bekannten Namen zu Gast. Benachbart zur Olympiahalle befindet sich die unterirdisch angelegte Kleine Olympiahalle (unbestuhlt bis zu 3600 Besucher).
  • Das Zenith Gelände mit der Zenith Halle (bis zu 6000 Personen) befindet sich in Freimann, hier gibt es vor allem moderne Musik.
  • Das Kultur- und Veranstaltungszentrum Backstage befindet sich westlich der Innenstadt in Neuhausen, hier gibt es Musik-Events der härteren Art. Das Fassungsvermögen beträgt ca. 1200 Personen für das "Werk" und rund 600 Personen für die „Halle“. Ebenfalls in Neuhasuen befindet sich das freiheiz (Theater, Kabarett und Musik, Fassungsvermögen bis zu 800 Personen).
  • Die Kultfabrik im Münchner Osten in Berg am Laim ist ein Areal aus vielen Clubs und mit mehreren kleineren Veranstaltungshallen.
  • In der BMW-Welt in Milbertshofen, nördlich der Innenstadt und benachbart zum Olympiapark, gibt es ebenfalls ein regelmäßiges Programm aus Konzerten mit einem Schwerpunkt im klassischen Sektor.

Spartenbühnen[Bearbeiten]

Die großen Spartenbühnen Münchens, weitere Infos zu den Theatern gibt es bei den Stadtteilen.

Max-Joseph-Platz: Bayerische Staatsoper - Nationaltheater
  • Die großen Bühnen in der Altstadt sind das Nationaltheater, die Kammerspiele und das Cuvilliés-Theater.
  • Das Staatstheater am Gärtnerplatz wurde im Jahre 1865 in der Münchner Isarvorstadt auf private Initiative hin als "Actien-Volkstheater" gegründet, aber dann aufgrund finanzieller Schwierigkeiten von König Ludwig II. zur dritten Hofbühne verstaatlicht. Der Spielplan umfasst im wesentlichen Operetten und Opern. Das Staatstheater befindet sich am Gärtnerplatz 3 in der Isarvorstadt;
Prinzregententheater
  • Das Prinzregententheater ist nach Prinzregent Luitpold benannt und ist auch der Sitz der Bayerischen Theaterakademie, gezeigt werden großen Opern- und Musicalproduktionen. Das Theater befindet sich im Stadtteil München/Bogenhausen am Prinzregentenplatz;
  • Der Gasteig ist ein Kulturzentrum mit Philharmonie und mehreren Veranstaltungssälen. Er beherbergt darüber hinaus die Hochschule für Musik und Theater, die Münchner Stadtbibliothek und die Münchner Volkshochschule. Er befindet sich im Stadtbezirk Haidhausen in der Rosenheimerstraße mit direktem S-Bahn-Anschluss (Haltestelle: Rosenheimer Platz).

"Kunst kommt von könnnen, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen." (Karl Valentin);

Unterkunft[Bearbeiten]

München hat in Deutschland die höchsten Hotelpreise, die durchschnittlichen Zimmerpreise je Nacht liegen bei ca. 109 Euro (2013). Generell ist zu beachten, dass zur Hochsaison, das sind die Messezeiten und das Oktoberfest, die Übernachtungsmöglichkeiten oftmals sehr früh ausgebucht sind. Zum Oktoberfest gelten auch in vielen Betrieben nochmals erhöhte Preise.

Die höchste Hoteldichte im Zentrum der Stadt hat der Bereich um den Hauptbahnhof in der Ludwigsvorstadt.

Die Münchner Jugendherbergen befinden sich in Neuhausen und in Thalkirchen, zu erwähnen wäre hier auch das Jugendgästehaus des Paritätischen Wohlfahrtsverband zentral in der Ludwigsvorstadt und das Jugendgästehaus Haus International in Schwabing/West.

Campingplätze befinden sich in Thalkirchen und Obermenzing.

Mit dem Hotel Vier Jahreszeiten, dem Hotel Bayerischer Hof und dem Charles Hotel hat München auch mehrere Luxusherbergen mit im nationalen Vergleich absoluten Spitzenpreisen aufzuweisen.

Weitere Unterkunftsmöglichkeiten siehe in den Stadtbezirken im Abschnitt Unterkunft.

Die umfangreiche Darstellung der Unterkünfte in München auf dem offiziellen Internet-Portal für München.

Statistik zur Verteilung der Beherbergungsbetriebe (pdf) in den Münchner Stadtbezirken (nach dem Bayerischen Landesamt für Statistik für das Jahr 2011).

Lernen[Bearbeiten]

Der Schalenbrunnen vor der Universität on der Ludwigsstraße

München ist Universitätsstadt. Hier sind die altehrwürdige Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Technische Universität München beheimatet. Die Fachbereiche beider Universitäten befinden sich nicht auf einem Campus, sondern im Stadtzentrum in der Maxvorstadt und auch über das Stadtgebiet (größtenteils entlang der U6) verstreut.

Weiterhin gibt es in München eine Filmhochschule, eine Journalistenhochschule, eine Bundeswehruniversität und viele weitere Aus- und Weiterbildungseinrichtungen für Medien, Kunst, Wirtschaft etc.

Die Staatsbibliothek ist zum Lernen dermaßen beliebt, dass man zu Klausurzeiten kaum mehr einen Schreibtischplatz bekommt.

Ausführlichere Infos zu den Münchner Universitäten und Hochschulen siehe im Münchner Universitätsviertel, das ist die Maxvorstadt.

Arbeiten[Bearbeiten]

Durch die hohe Lebensqualität in München zieht es viele „Auswärtige“ (manche sagen auch „Preissn“ dazu) in die Stadt. Die Arbeitslosenquote ist für deutsche und auch für bayerische Verhältnisse niedrig.

Nähere Informationen zu Jobangeboten gibt es bei der Arbeitsagentur.

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Polizeipräsidium München befindet sich in der Altstadt neben der Michaelskirche in der Fußgängerzone;

Allgemeine Sicherheit

München gilt nach Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2012 als die sicherste deutsche Großstadt, die Polizei registrierte nur 7153 Verbrechen pro 100.000 Einwohner, die Häufigkeit der Straftaten sinkt in München seit vier Jahren deutlich.

Selbst in sozialen Brennpunkten wie dem Hasenbergl, Westend und vor allem Neuperlach kann man sich auch nachts relativ sicher auf der Straße bewegen. Natürlich sollte das in München sehr schnell aufkommende, subjektive Gefühl der Sicherheit niemanden dazu verleiten, leichtsinnig zu werden. Doch wer seinen Rucksack fest am Körper trägt, die Handtasche im Auge hat und wessen Geldbeutel nicht schon fast aus der Hosentasche rausfällt, der kann eine völlig unbeschwerte Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt verbringen.

Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Für eine Großstadt wie München ist die Sicherheitslage in den öffentlichen Verkehrsmitteln geradezu hervorragend, gewalttätige Vorkommnisse, wie sie in anderen Städten an der Tagesordnung sind, kommen hier äußerst selten vor, die Berichte von U-Bahn-Schlägern und Überfällen, z. B. im Jahre 2007 sind die bedauerliche Ausnahme, schon seit den Terroranschlägen am 7. Juli 2005 in London wurden die Überwachungsmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen weiter ausgebaut.

Im gesamten Netz des MVV gilt ein Alkoholkosumverbot. Sämtliche Stationen der U- und S-Bahn im Raum München sind videoüberwacht. An vielen Bahnhöfen sind mittlerweile Notfallsäulen mit einem Notruf aufgestellt, der einen direkten Sprechkontakt zur U-Bahnbetriebszentrale (UBZ) im MVG-Betriebszentrum ermöglicht. Es gibt für jede Station einen Notfallplan mit Evakuierungsmaßnahmen, für die Tunnel- und Bahnhofsbeleuchtung sind automatische Notstromaggregate installiert. Im Innern der Züge und an den Bahnhöfen ist zusätzlich auch Batteriebetrieb der Beleuchtungen möglich.

Sicherheit auf dem Oktoberfest

Taschendiebstahl ist während des Oktoberfestes das größte Sicherheitsrisiko für unbedarfte Touristen. Das gilt nicht nur auf der Wiesn selbst, sondern überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, also auch in der Fußgängerzone am Marienplatz.

Weiteres siehe im Artikel Oktoberfest den Abschnitt Sicherheit auf der Wiesn.

Klima[Bearbeiten]

Bedingt durch seine Lage auf der Münchner Schotterebene ist das Stadtgebiet von München im Vergleich zu anderen Städten mit Kessellage grundsätzlich gut durchlüftet und damit weniger smoganfällig.

Starken Einfluss auf das Münchner Klima üben die benachbarten Alpen aus: Bei Nordstaulagen drohen heftige und oft langanhaltende Regengüsse.

Berüchtigt sind in den Sommermonaten auch die nachmittäglichen Gewitter, die, manchmal auch mit starkem Hagelschlag, von den südwestlich benachbarten oberbayerischen Seen bis nach München hereinziehen.

Ein besonderes Wetterphänomen in München und der Voralpenregion ist der Föhn: ein Mittelmeertief erzeugt auf der Alpennordseite besonders im Frühjahr und Herbst eine trockene, mildwarme Witterung mit weiter Fernsicht, während das übrige Bayern von Wolken bedeckt ist. Der Föhn führt bei manchen Personen zu Beschwerden wie Kopfschmerzen mit schlechter Laune oder Müdigkeit. Diese Befindlichkeiten entstehen bei den Betroffenen oft erst nach mehrjährigem Aufenthalt in der Region, Besucher sind eher selten betroffen.

Einige Eckdaten zum Münchner Klima:

Relative Luftfeuchtigkeit im Jahresdurchschnitt: 79 %
Niederschläge : 959 mm im Jahr
Temperatur im Jahresdurchschnitt: 8 °C
Durchschnittstemperatur im Sommer: 11,9 °C
Durchschnittstemperatur im Winter: −1,5 °C
gemessene Maximaltemperatur (10 Jahre): +34 °C
gemessene Minimaltemperatur (10 Jahre): −34 °C

"Alle reden vom Wetter, aber keiner unternimmt etwas dagegen." (Karl Valentin);

Gesund bleiben[Bearbeiten]

München verfügt über zahlreiche öffentliche und private Kliniken. Diese aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen, daher seien nur die beiden Haupthäuser der Universitäten genannt.

  • Klinikum Großhadern (Klinikum der Universität München): Anfahrt mit der U-Bahn Linie 6 bis Endstation Klinikum Großhadern oder den Bussen 56 (Haltestelle Klinikum Ost), 266 oder 269 (Haltestelle Klinikum Großhadern)
  • Klinikum Rechts der Isar (TUM): Ismaninger Str. 22; 81675 München; Telefonzentrale: 089 4140-1; U-Bahn Max-Weber-Platz Linie U4/ U5; Tram Max-Weber-Platz Linie 18, 19; Bus Max-Weber-Platz Linie 190, 191

Wichtige Telefonnummern:

  • Ärztlicher Notdienst (24 Std., für nicht aufschiebbare dringliche Fälle): 01805/ 19 12 12 ;
  • allgemeine Notdienste eine Liste ärztlicher und zahnärztlicher Notdienste in München
  • Apothekennotdienst: 089/ 59 44 75
  • Gift-Notruf (24 Std.) Toxikologische Abt. der II. Medizinischen Klinik: 089/ 1 92 40
  • Zahnärztlicher Notdienst München Vermittlung (A&V e.V.) 089-30005515
  • Zahnärztlicher Notdienst: 089/ 72 330-93 oder -94; 10-23 Uhr, tel. Ansagedienst rund um die Uhr;
  • Zentraler Privat-Zahnärztlicher Notdienst: 089/ 51 71 76 98; 7 Tage dienstbereit, 24 h Vermittlung;
  • Bereitschafts-Hotline Zahnärztlicher Service (Notdienst): 01805/ 19 13 13
  • Heilpraktiker Notdienst: 089/ 55 55 40 und 089/ 50 30 50;
  • Telefonseelsorge: katholisch: 0800/ 11 10 222, evangelisch: 0800/ 11 10 111;
  • Mobiler psychiatrischer Krisendienst: 089/ 72 95 96-0 ;
  • Frauen-Notruf: 089/ 76 37 37;
  • Jugendtelefon: 0800/ 111 03 33 ;
  • Kinderärztlicher Notdienst: 089/ 30 680 ;
  • Tierklinik: 089/ 21 800;
  • Tierärztliche Notdienst: 089/ 29 45 28 (Nur am Wochenende);

"Gar nicht krank ist auch nicht gesund" (Karl Valentin)

Klarkommen[Bearbeiten]

Service und Adressen[Bearbeiten]

Öffnungszeiten der Tourist Informationen, es gibt umfangreiche Informationsschriften und Broschüren, nicht nur zu München:
  • Hauptbahnhof, Bahnhofplatz 2, Mo-Sa 9-20 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr
  • Neues Rathaus, Marienplatz 8, Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr
  • Münchner Familienpass: Ein Angebot der Stadt München an die Familien aus München und aus den benachbarten Landkreisen (Dachau, Ebersberg, Freising, München und Starnberg): Der Pass gilt gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder bis einschließlich 17 Jahren und kostet 6.- €, es gibt es zahlreiche Vergünstigungen und Gutscheine, ausgestellt wird er unter anderem von der Stadtinformation. Für Familien mit mehr als vier Kindern gibt es einen kostenlosen Familienpass.
  • Münchner Stadtbibliothek (Zentralbibliothek Am Gasteig), Rosenheimer Str. 5, 81667 München (verschiedene Veranstaltungen, u.a. Autorenlesungen, Diavorträge und Filmreihen), Tel.: +49 (0)89 / 480 98 -3313. Mo-Fr 10 - 19 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr
Die Stadtbibliothek unterhält auch zahlreiche Filialen in den Stadtteilen, außerdem auch noch das Literaturarchiv Monacensia (Bogenhausen).
Paul-Heyse-Straße 22, 80336 München (westlich des Hauptbahnhofs);
Tel: 089/ 51 41 06 60, Fax: 089/ 51 41 06 96;
  • Fundstelle der Stadtverwaltung München (auch für U-Bahn, städt. Bus, Tram)
Ötztaler Str. 17, Rückgebäude; Tel.:089/ 23 300
Öffnungszeiten Mo-Do 8-12 Uhr, Die 8-12, 14-18.30 Uhr, Fr. 7-12 Uhr;
Anfahrt: U 6, Harras oder Partnachplatz; Bus 134, Ortlerstraße; S7, S20 und S27, Harras;
  • Fundstelle der Deutschen Bahn AG (auch für S-Bahn)
im Münchner Hauptbahnhof,
Tel. 089/ 1308-6664; Fundservice-Hotline: 01805/ 99 05 99;
  • Fundbüro während des Oktoberfestes: Filiale des städtischen Fundbüros im Behördenhof auf der Theresienwiese für alle Fundgegenstände, die auf dem Oktoberfestgelände verloren wurden.
Öffnungszeiten (nur während des Oktoberfestes): Mo- So: 12.30 Uhr bis 23.00 Uhr;
  • Anwalts-Notdienst (Strafsachen) 0171-532 810 4
  • Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsunfallaufnahme, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: +49 (0)89 / 6216-0. (48° 6' 5" N 11° 35' 2" O)

Wheelchair-grau3.png München Barrierefrei[Bearbeiten]

Zur Barrierefreiheit im ÖPNV (U-Bahn, S-Bahn, Tram, Busse) siehe im Abschnitt zum Öffentlicher Personennahverkehr vor.

  • www.muenchen.de Seite des offiziellen Tourismusamtes für barrierefreies Reisen.

Sprache[Bearbeiten]

Auch wenn es andersweitige Gerüchte gibt, so wird in München in der Regel relativ klares Hochdeutsch gesprochen. Durch den jahrzehntelangen Zuzug der sogenannten „Zuagroastn“ („die dazu gezogenen“) aus allen Ecken Deutschlands hat sich das "Münchnerisch" immer mehr verwässert. Daher sollte es grundsätzlich keine dialektbezogene Kommunikationsschwierigkeiten geben. Natürlich gibt es gemäß der bayerischen Sprache ein paar Besonderheiten:

  • Semmel = Brötchen
  • Grüß Gott = Guten Tag
  • Weißbier = Weizenbier
  • Zefix = Fluch, wenn etwas schiefgelaufen ist (abgeleitet von Kruzifix)
  • Tram = Straßenbahn
  • Servus = Hallo; Tschüss
  • Pfiad Di = Mach´s gut
  • Schleich' Di = Hau ab!
  • Bast scho = Es ist schon in Ordnung; ist OK

Als Fremder sollte man den Versuch bayerisch zu reden, tunlichst unterlassen. Erstens hört es sich furchtbar an und zweitens wird man von den Einheimischen sofort enttarnt. Allerdings kann man sich auch blamieren, wenn man in einer Bäckerei ein Brötchen oder in der Gaststätte ein Weizenbier bestellt. Bayerische Puristen stören sich selbst am norddeutschen Tschüss und ziehen hier selbst das süddeutsche/italienische Ciao (Tschau) vor. Als Regel kann man sich vornehmen: Solange man sich nicht die Zunge verbiegt, kann man bayerische Bezeichnungen verwenden. Versucht man den Ton des Dialekts nachzumachen oder ganze Sätze zu sprechen, tritt man schnell ins Fettnäpfchen. Die Bevölkerung aus dem Umland bezeichnet übrigens die Münchner selbst als „Stooderer“ (aus der Stadt) und zuweilen sogar als „Stadtpreißn“, wegen der zum Teil schon stark verfälschten untypisch bayerischen Umgangsformen.

Tageszeitungen[Bearbeiten]

Zeitungen mit Lokalteil für München und Infos zum Tagesgeschehen sind: die „Süddeutsche Zeitung“, „Münchner Merkur“, „Tageszeitung tz“ und Abendzeitung „AZ“. Von der Bild-Zeitung gibt es eine Stadtausgabe.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Hunde: Große Hunde (über 50 Zentimeter Schulterhöhe) dürfen nach einer Verordnung des Kreisverwaltungsreferat der Stadt (Frühjahr 2013) in U-, S- und Trambahnen, in Bussen, in Fußgängerzonen und innerhalb des Altstadtrings und auch in der Nähe von Spielplätzen nur an der Leine geführt werden. Eine Maulkorbpflicht gibt es in München nicht.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Vorwahl 089     
Postleitzahl 81929, 80802, 80805, 81377 und 80331     

München bietet eine vollständige Abdeckung durch diverse Mobilfunknetze. In der Stadt existieren zahlreiche Internetcafés und Call Shops (insbesondere in der Nähe des Hauptbahnhofes). In der Nähe des Hauptbahnhofes ist auch die zentrale Post; Adresse: Arnulfstr. 32; 80335 München.

Öffentliches WLAN[Bearbeiten]

Eine Übersicht zu den verschiedensten privaten Anbietern von kostenlosem WLAN in München gibt es auf www.hotspot-muenchen.de.

Ein öffentliches kostenloses WLAN-Stadtnetz wird in München derzeit (Frühjahr 2013) erst aufgebaut.

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflüge im S-Bahnbereich[Bearbeiten]

Odeonsplatz mit Kaltenberger Rittern
  • Erding (S2) mit Stadtzentrum und der größten Therme Europas
  • Freising (S1), mit Weihenstephan, der ältesten Brauerei der Welt;
  • Fürstenfeldbruck (S4) mit der ehemaligen Klosterkirche St. Maria im Kloster Fürstenfeld;
  • Zum Kloster Schäftlarn, Ursprung der Münchner Mönche: S7 (Wolfratshausen), Bahnhof Ebenhausen-Schäftlarn, und 15 Minuten Fußweg (teilweise durch Wald) zum Kloster;
  • Zum Ammersee und bis Herrsching (S8) und von da zum Kloster Andechs mit seiner weltberühmten Brauerei (Regionalbus 951, Starnberg Nord);
  • Zum Kaltenberger Ritterturnier in Kaltenberg: mit der S8 nach Geltendorf, weiter mit dem Shuttlebus;
  • Zum Wildpark Poing, ein familienfreundlicher Tierpark mit europäischer Tierwelt: mit der S2 Richtung Erding, von der Haltestelle Poing noch 20 Minuten zu Fuß.

Größere Städte in der Umgebung[Bearbeiten]

  • Augsburg (80 km), zweitälteste, urkundlich erwähnte Stadt Deutschlands;
  • Ingolstadt (81 km), historische Altstadt und Festungsbauten;
  • Garmisch-Partenkirchen (90 km), Wintersportmetropole im Werdenfelser Land;
  • Memmingen (115 km), weitestgehend unversehrte mittelalterliche Innenstadt;
  • Regensburg (125 km), die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe.
  • Kempten (127 km), Hauptstadt des Allgäus;
  • Salzburg (145 km), Geburtsstadt Mozarts, barocke Altstadt und Feststpiele;
  • Innsbruck (163 km), Alpenmetropole am Inn;
  • Nürnberg (170 km), zweitgrößte Stadt im Bundesland Bayern;

Literatur[Bearbeiten]

  • Stille Winkel in München 20 Spaziergänge zu atmosphärischen Winkeln in München;
Ellert & Richter Verlag 2007; 128 Seiten; 12,95 €; ISBN 3831902798;
  • Das magische München Stadtbummel zu mystischen Kraftorten mit ungewöhnlichen Blickwinkeln;
Nymphenburger Verlag 2007; 141 Seiten; 14,90 €; ISBN 348501107X;
  • Verschiedene ; Martin Bernstein, Wolfgang Görl (Hg.): München: Die Stadtviertel in Geschichte und Gegenwart. Süddeutsche Zeitung, Oktober 2011, ISBN 978-3866158894. 29,90 €. Das Buch ist die Zusammenfassung einer Artikelserie zu den Münchner Stadtteilen in der SZ im Herbst 2011.

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

  • München, Die Geschichte der Stadt, umfangreiche Darstellung, als Serie anläßlich des 850. Stadtgründungstages 2008 in der Süddeutschen Zeitung erschienen.
Verlag: Süddeutsche Zeitung 2008; 430 Seiten; 29,90 €; ISBN 9783866156227;
  • 850 Jahre München, Rudolf Ites, Georg Reichlmayr; die Stadtgeschichte im Taschenbuchformat.
Sutton Verlag 2008; 126 Seiten; 29,90€; ISBN 3866802897;
  • Münchens Weg in die Gegenwart, Peter Claus Hartmann; mit Schwerpunkt von der Weimarer Republik bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg;
Verlag Schnell & Steiner 2008; 296 Seiten; 19,90 €; ISBN 3795420091;
  • Astrid Assél und Christian Huber: München und das Bier. Auf großer Biertour durch 850 Jahre Braugeschichte. Volk Verlag, September 2009, ISBN 3937200592; 2019. 24,90 €

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Josef H. Biller / Hans-Peter Rasp: München Kunst & Kultur. Südwestverlag, 2006 (2. Auflage), ISBN 9783517069777; 448. Stadtführer und Handbuch, umfangreiches lexikonartiges Werk zu den Münchner Kunst- und Baudenkmälern; 29,90 €
  • Streifzüge durch Münchens Kunstgeschichte. Lothar Altmann (Kunsthistoriker); in 32 thematisch geschlossenen Kapiteln;
Verlag Schnell und Steiner 2008; 296 Seiten; 19,90 €; ISBN 3795420105;
  • Karl Stankiewitz: Prachtstraßen in München: Ludwig- und Maximillianstraße: Ludwig- und Maximillianstraße. Dachau : Bayerland, Juni 2008 (1. Auflage), ISBN 978-3892513902; 168. 24,90€
  • Karl Stankiewitz: Prachtstraßen in München: Brienner und Prinzregentenstraße. Dachau : Bayerland, Nov. 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3892513971; 168. 24,90€
  • Brunnenkunst und Wasserspiele, Juliane Reister; über einhundert Brunnen in zehn Münchner Stadtteilen;
MünchenVerlag GmbH, Mai 2008; 160 Seiten; 16,80 €; ISBN 3937090266;
  • Geschichte der Münchner Brücken, Christine Rädlinger, Hrsg. v. Baureferat der Landeshauptstadt München; Brücken bauen von der Stadtgründung bis Heute;
Verlag Franz Schiermeier, 2008; 288 Seiten, 34,50 €; ISBN 9783981142525;
  • Petzet Michael , Heinrich Habel, Johannes Hallinger, Timm Weski: Landeshauptstadt München Mitte: Denkmäler in Bayern, drei Bände;. München : Lipp, April 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3874905862; 1500. Denkmalliste, ca. 129 €
  • Michael Petzet, Heinrich Habel, Helga Himen ; Bayern, Landesamt für Denkmalpflege, München (Hg.): Landeshauptstadt München: Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler:, Bd. I/Teil 2. München : Oldenbourg, 1991 (3. Auflage), (Denkmäler in Bayern), ISBN 978-3486523997; 376. Denkmalliste, ca. 54,80€
  • Daniela Crescenzio: Italienische Spaziergänge in München, Bd. Band I: Florenz Venedig Rom. IT-INERARIO, 2009/07, ISBN 978-3-9813046-0-2; 112. 14,90 €
  • Daniela Crescenzio: Italienische Spaziergänge in München, Bd. Band II: Dynastien aus Italien. IT-INERARIO, 2009/12, ISBN 978-3-9813046-1-9; 144. 16,50 €

Weblinks[Bearbeiten]

  • MVV Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (ÖPNV)

Unterkunftssuche

Webcams[Bearbeiten]

"Wer am Ende vorn ist, kann von vorn' anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite." (Karl Valentin)


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  1. Bevölkerungszahlen auf der Daten-Webseite der Stadt. Landeshauptstadt München. Abgerufen am 10. August 2014.