Potsdam
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Potsdam
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| Kurzdaten | |
| Bndesland: | Brandenburg |
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| Einwohner: | 158.902 |
| Tourist-Information: | http://www.potsdamtourismus.de/ |
| Tourist-Information: | 0331 27558899 |
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Lage
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Potsdam, die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg, grenzt mit seinen 148.691 Einwohnern unmittelbar an Berlin. Die weitläufigen Kulturlandschaften mit aufwändig und über mehrere Jahrhunderte angelegten Parks und Seen, Hügeln und Schlössern wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.
Hintergrund[Bearbeiten]
Die Stadt Potsdam entstand um 1300 aus einem von Wenden bewohnten Fischerdorf. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688) ließ 1660-82 das Schloss bauen, den Lustgarten anlegen, zog durch das Potsdamer Edikt vom 8. November 1685 französische Flüchtlinge heran und erhob Potsdam zur Residenz. Ihren Glanz verdankt sie Friedrich dem Großen. Unter ihm entstanden Sanssouci und das Neue Palais sowie ein großer Teil der Parkanlagen und eine Anzahl auf königliche Kosten ausgeführter, bedeutender Privatbauten. Nach ihm trug das meiste zur Verschönerung der Umgegend Friedrich Wilhelm IV. bei, der dieselbe unter Leitung Lennés und des Hofgärtners G. Meyer zu den herrlichsten Schöpfungen der Parkgärtnerei umgestalten ließ. Am 3. November 1805 wurde in Potsdam zwischen Preußen und Russland ein Vertrag gegen Frankreich abgeschlossen.
Bedeutung erfuhr die Stadt besonders als Tagungsort der Potsdamer Konferenz im Jahre 1945, auf welcher über die Zukunft Deutschlands entschieden wurde.
Anreise[Bearbeiten]
| Entfernungen | |
| Halle: | 143 km |
|---|---|
| Leipzig: | 139 km |
| Magdeburg: | 120 km |
| Dessau: | 99 km |
| Brandenburg (Havel): | 38 km |
| Berlin: | 36 km |
Auf der Straße[Bearbeiten]
Die Anreise mit dem Auto ist so gut wie kein Problem. Potsdam liegt umzingelt von den Autobahnen A 10 und A 115 mit den Anbindungen an A 9 oder A 2. Des Weiteren kann man sich an den Richtungsweisern Berlins orientieren.
Folgende Bundesstraßen führen durch oder nach Potsdam:
- B 1 Berlin-Wannsee–Potsdam–Brandenburg (Havel)
- B 2 Berlin-Spandau–Potsdam–Lutherstadt Wittenberg
- B 273 Oranienburg–Nauen–Potsdam
Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]
Potsdams nächstgelegener Flugplatz ist der nur 30 Kilometer entfernte Flughafen Berlin-Tegel (TXL), den man am besten über die Autobahnen A115 (AVUS), A100 (Stadtring) und A111, erreicht. Tegel ist der größte Flughafen Berlins und verfügt über ein entsprechendes Angebot an Flugverbindungen, allerdings wird er voraussichtlich im Jahr 2014 geschlossen.
Dann nämlich wird, auf dem Gelände des derzeitigen Flughafens Berlin-Schönefeld (SXF), der neue Großflughafen Berlin Brandenburg (BER) nach mehrmaliger Verschiebung in Betrieb gehen. Derzeit wird Schönefeld hauptsächlich von Charter- und Billigfluglinien bedient. EasyJet hat ihn vor wenigen Jahren bereits zu einem Luftdrehkreuz für seine Flugzeuge gemacht. Von Potsdam gelangt man zu dem 40 Kilometer entfernten Flughafen über die Autobahn A10 (Berliner Ring) oder bequem mit der Regionalbahn 22 der Deutschen Bahn.
Mit der Bahn[Bearbeiten]
Im Potsdamer Stadtgebiet gibt es acht Bahnhöfe, die wichtigsten davon sind Potsdam Hauptbahnhof und Potsdam-Rehbrücke. Die bedeutendste Rolle im Nahverkehr spielt der RegionalExpress 1 der Deutschen Bahn, der den Hauptbahnhof im Halbstundentakt mit Berlin, Brandenburg (Havel), Frankfurt (Oder), Fürstenwalde (Spree) und Werder (Havel) verbindet. Jede Stunde verkehren auch Züge von/ nach Magdeburg und Eisenhüttenstadt. Der RE 7 fährt über Rehbrücke nach Dessau, Belzig und (mit einem Umweg durch die Berliner Innenstadt) zum Flughafen Schönefeld. All diese Ziele (mit Ausnahme von Dessau und Magdeburg) kann man beim Kauf des Brandenburg-Berlin-Tickets zum Preis von 29,- € mit bis zu 5 Personen bequem und kostengünstig ansteuern. Das Ticket gilt in beiden Bundesländern montags bis freitags ab 9 Uhr und am Wochenende ganztags bis 3 Uhr am Folgetag in allen Nahverkehrsmitteln. Nachtschwärmer zahlen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Folgetag nur 22,- €.
Mit den angegebenen Regionalzügen und auch mit der Berliner S-Bahn-Linie 7 gelangt man in wenigen Minuten zum Hauptbahnhof Berlin, von wo aus eine breite Auswahl an Fern- und Regionalzügen nach ganz Deutschland und ins mitteleuropäische Ausland bereitsteht. Nur wenige IC fahren Potsdam direkt an (z.B. aus Braunschweig).
Mit dem Bus[Bearbeiten]
Der Flughafenschnellbus zwischen dem Flughafen Schönefeld (SXF) und Potsdam wurde 2008 mangels Nachfrage eingestellt.
Deutschlandweit kann man mit BerlinLinienBus anreisen.
Mit dem Schiff[Bearbeiten]
Die Weiße Flotte Potsdam GmbH führt verschiedene Ausflugsfahrten auf der Havel durch.
Mit dem Potsdamer Wassertaxi gelangt man von Sacrow an der Berliner Stadtgrenze havelabwärts und umgekehrt zu verschiedenen Anlegestellen in Potsdam.
Die Huckleberrys Flossstation Potsdam in der Schiffbauergasse ist ein ideales Ziel als Start für einen Tagesausflug auf die Havel.
Mobilität[Bearbeiten]
Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]
Potsdam ist mit Bussen und Bahnen gut versorgt, jedoch kann man sich im Tarifdschungel leicht verirren. Generell sind Berlin, Potsdam und Teile Brandenburgs Teil des VBB, des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Mit den meisten Fahrkarten kann man somit bedenkenlos in andere Transportmittel umsteigen. Dazu wurden verschiedene Zonen mit verschiedenen Preisen eingerichtet. Die Potsdamer Innenstadt liegt in Zone A (Tarif AB: 1,90 €, Tageskarte 4,- €), die äußeren Bezirke in Zone B (auch Tarif AB: Tarif 1,80 €), das Umland ohne Berlin in Zone C (Tarif ABC: 2,60 € / 5,60 €).
Für Fahrten von und nach Berlin gilt die Berlin-Zoneneinteilung der BVG-Zone. Berlins Außenbezirke liegen in deren Zone B (Tarif BC: 2,80 €, Tageskarte 6,80 €) und die Berliner Innenstadt in Zone A (Tarif ABC: 3,10 €, Tageskarte: 7,- €, Klein-Gruppentageskarte: 16,- €). · Gruppentageskarten lohnen bei 3 - 5 Personen. · (Stand 1.8.2012)
Fahrkarten können direkt in Bussen und Bahnen an modernen Automaten gezogen werden, welche jedoch leider keine wirkliche Hilfestellung bei der Wahl der richten Karte geben. Am besten informiert man sich am Potsdamer Hauptbahnhof über Details und genaue Fahrpreise, auf der Homepage des VBB oder des Potsdamer ÖPNV Betreibers Verkehrsbetrieb Potsdam.
Straßenverkehr[Bearbeiten]
Auf www.mobil-potsdam.de findet man aktuelle Infos zum Straßenverkehr wie Verkehrswebcams und Baustellen.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Die Schlösser von Potsdam, insbesondere Schloss Sanssouci mit Park und Nebengebäuden, Schloss und Park Babelsberg, der Neue Garten mit dem Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, sind Teil des UNESCO-Welterbe
Schloss und Park Sanssouci[Bearbeiten]
Der Park Sanssouci zählt zu den schönsten Gärten Deutschlands und ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Er ist mit 290 ha Fläche und 70 km Wegelänge die größte Parkanlage von Potsdam und der Mark Brandenburg. Die Anlagen von Sanssouci, ursprünglich in französischem Geschmack, später von Lenné zu einem englischen Park umgestaltet, haben reizende Prospekte und enthalten viele Marmorstatuen. Vor der Schlossterrasse befindet sich ein großes Bassin, aus welchem eine Fontäne bis zu 37 m Höhe emporsteigt.
Geöffnet: Der Park öffnet sobald es hell wird und schließt mit Einbruch der Dunkelheit. · Der Eintritt ist frei.
Wichtigstes Anwesen im Park ist das Schloss Sanssouci. Es wurde 1745 angelegt und 1747 nach dem Plan Knobelsdorffs vollendet. Es steht auf dem Plateau der sogen. Terrasse von Sanssouci, einem 20 m hohen Hügel mit reizender Aussicht. Das Hauptgebäude, 97 m lang und 15 m tief, ist nur ein Stockwerk hoch und hat an den Flügeln eine kleine Rundung mit einer Nische, in der Mitte der nach dem Garten zugekehrten Front eine flachrunde Ausbiegung mit einer Kuppel, die von kolossalen Karyatiden getragen wird, und an der anderen, dem Ruinenberg zugekehrten Front, eine einen Halbkreis bildende Kolonnade von 88 korinthischen Säulen. Es werden Führungen und Besichtigungen mit Audioguide angeboten.
Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag, 10–18 Uhr, Montag geschlossen, November bis März: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr, Montag geschlossen. Eintritt mit Audioguide: April bis Oktober: 12,- €, ermäßigt (Kinder ab 8 Jahre, Schüler ...): 8,- €. November bis März: 8,- €, ermäßigt: 5,- €. · Tageskarte für alle Schlösser: 19,- €, ermäßigt: 14,- €, Familien 49,- €. · Fotoerlaubnis Tageskarte: 3,- € extra.
Das prachtvolle Neue Palais liegt am westlichen Ende des Gartens, 1763-70 erbaut, von Kaiser Friedrich nach seiner Thronbesteigung Schloß Friedrichskron genannt. · Geöffnet: nur April bis Oktober · Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 8 Euro | mit Audioguide, November bis März 8 Euro / ermäßigt 5 Euro
Das Schloss Charlottenhof liegt südwestlich von Sanssouci. Es war Sommerresidenz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (1795-1861), der ab ab 1840 des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen war.
Weitere kleinere, aber interessante Baulichkeiten im Park sind das Chinesische Haus, der Freundschaftstempel mit der Statue der Markgräfin von Bayreuth, der Schwester Friedrichs d. Gr., das Kaiser-Friedrich-Mausoleum mit Gräbern preußischer Herrscher, die Neptungrotte mit Muschel und andere mehr.
Westlich vom Schloss steht die durch Anekdoten bekannte Windmühle, die während der Kampfhandlungen 1945 abbrannte, aber ab 1983 wieder aufgebaut wurde. Darauf folgen neue Anlagen, der Sizilianische und der Nordische Garten und das 298 m lange Orangeriehaus, ein neuer, 1856 vollendeter Bau, dessen Mittelkörper ein reichgegliedertes Atrium mit Vestibulum bildet, auf dessen Dach sich zwei turmartig konstruierte Oberbauten erheben. In dem sehr reich dekorierten Saal dieses Hauptteils ist eine Raffaelgalerie aufgestellt, d.h. eine Sammlung sorgfältiger Kopien von 45 der berühmtesten Bilder des Meisters. Die langen Seitenbauten, mit 16 Marmorstatuen in Nischen geziert, sind bestimmt, die große Kollektion von Orangenbäumen zu überwintern, welche während des Sommers die Terrassen vor dem Schlosse schmücken. Vor dem Säulenhof der Orangerie steht die Marmorstatue Friedrich Wilhelms IV. (von Bläser, 1873).
Neuer Garten mit Schloss Cecilienhof[Bearbeiten]
Das zweitbekannteste Schloss nach Sanssouci ist das Schloss Cecilienhof, auf dem 1945 die Potsdamer Konferenz tagte. Dem Ereignis wurde eine Gedenkstätte gewidmet. Man kann auch die Gemächer des letzten deutschen bzw. preußischen Kronprinzenpaares, für welches das Schloss 1914 bis 1917 gebaut wurde, besichtigen. Das im englischen Landhausstil gehaltene Schloss liegt im Neue Garten, zwischen Nauener Vorstadt und Jungfernsee. Öffnungszeiten: Es ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, von April bis Oktober bis 18 Uhr (Kassenschließzeit jeweils eine halbe Stunde vorher). Eintritt 6 Euro / ermäßigt 5 Euro | mit Audioguide oder Führung, Privaträume des Kronprinzenpaares: 4 Euro / ermäßigt 3 Euro | nur mit Führung, Kombiticket Cecilienhof / Marmorpalais, 8 Euro / ermäßigt 6 Euro, gültig von Mai bis Oktober. Fotoerlaubnis: 3 Euro Gültig für einen Tag in allen Schlössern Nur für private Nutzung. Nicht zur Veröffentlichung. Ohne Blitz, ohne Stativ.
Nauener Vorstadt[Bearbeiten]
Direkt angrenzend am Neuen Garten befindet sich auf halber Strecke zum Pfingstberg die Nauener Vorstadt. In der Leistikowstr. 1 befindet sich die Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam. Das Gebäude wurde im August 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht besetzt und als Gefängnis der Spionageabwehr umgebaut. Heute soll es auf die bedrückende Realität gegenwärtiger Gewaltregimes hinweisen. Öffnungszeiten: Mai - Oktober jeweils Sa und So 11-17 h. Eintritt: frei.
Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg[Bearbeiten]
Westlich des Neuen Gartens liegt der 76 m hohe Pfingstberg. Man kann ihn zu Fuß vom Neuen Garten gut erreichen. Auf dem Pfingstberg steht das Belvedere, ein Aussichtsschloss das 1862/63 vollendet wurde. Initiator war Friedrich Wilhelm IV, der 1828 die architektonischen Anregungen von seiner Reise nach Rom mitbrachte. Der Bau konnte jedoch erst nach Friedrich Wilhelms Tod von seinem Bruder Wilhelm I. in verkleinerter Ausführung fertiggestellt werden. Bis vor dem zweiten Weltkrieg war Belvedere ein beliebtes Ausflugsziel. Aufgrund der nahen Grenzlage wurde das Schloss in den 1950er Jahren allerdings gesperrt und verfiel. Erst nach der Wende von 1990 setzten Bemühungen ein, das Bauwerk zu erhalten. 2005 konnte die Sanierung des Bauwerks abgeschlossen werden. Von den Türmen des Belvedere hat man aus 103 m Höhe eine schöne Rundsicht. Über dem Grunewald ist bei guter Sicht die Silhouette der Stadt zu sehen. Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr. Von Juni bis August ist bis 20 Uhr geöffnet. Im Winterhalbjahr (Oktober bis Ostern) ist nur an Sa, So und Feiertagen von 15 - 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene: 3,50 €; Ermäßigt: 2,50 €; Kinder (6-16 Jahre): 1,50 €; Kinder bis 6 Jahre: frei; Familienkarte: 7,50 €; Stand: 01-2010
Holländisches Viertel[Bearbeiten]
Im Herzen Potsdams gelegenes Stadtviertel, welches im 18. Jahrhundert unter Leitung des holländischen Baumeister Johann Boumann erbaut wurde um holländische Handwerker nach Potsdam zu locken. Es gilt als größtes zusammenstehendes Bauensemble und Kulturdenkmal holländischen Stils außerhalb der Niederlande in Europa.
Brandenburger Tor[Bearbeiten]
Am Luisenplatz in Potsdam steht das kleine Brandenburger Tor, erbaut 1770 nach dem Siebenjährigen Krieg. Von hier zieht sich die Brandenburger Straße nach Osten bis zur Kirche Peter und Paul, in der näheren Umgebung des Tores findet man zahlreiche typische Altstadthäuser, es gibt Cafés und Restaurants, hier findet man auch eine Tourist-Information. Unter dem Luisenplatz befindet sich eine Tiefgarage, und auf der Nordseite des Platzes beginnen die Stadtrundfahrten der Busse.
Babelsberg und sein Villenviertel[Bearbeiten]
Babelsberg ist der größte Stadtteil von Potsdam und war bis 1938 eigenständige Stadt. Historisch interessant ist die Villenkolonie, die sich vom S-Bahnhof Griebnitzsee bis zum Schloss Babelsberg zieht, denn als 1945 die Präsidenten der Siegermächte, Truman, Stalin und Churchill in Potsdam tagten, residierten sie in drei der vielen Villen von Babelsberg. Die Truman Villa (beherbergt heute die FDP nahe Neumann Stiftung) steht in der Karl-Marx-Str. 2, die Churchill Villa (heutiger Besitzer ist Hasso Plattner, Vorstand und Gründer der SAP AG) steht in der Virchowstraße 23, Stalin-Villa in der Karl-Marx-Str. 27.
Auf dem Gelände der Filmstudios kann man im Filmpark Babelsberg über 20 Attraktionen und 4 Shows anschauen (z. B. gibt es eine Stunt-Show) August-Bebel-Straße 26 - 53 14482 Potsdam, Tel.: 0331/ 72 12735
Öffnungszeiten 2012: 1. April bis 4. Nov. täglich 10.00 − 18.00 Uhr, im September montags geschlossen u. teilweise nur bis 17 Uhr geöffnet. · Eintritt: 21,- €, ermäßigt: 17,- €, Kinder: 14,- €, Familienkarte Gültig für 2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern (4 -14 Jahre): 60,- €
Viele physikalische Experimente für Kinder zum Selbermachen kann man im Exploratorium entdecken. Wetzlarer Straße 46, 14482 Potsdam, Tel. 0331 8773628 Öffnungszeiten: Di-Fr 8.30-18 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr (während der Schulferien Di-Fr erst ab 10 Uhr) Eintritt: 6,40 € / Kinder 4,80 € / Familienkarte für 2 Erwachsene und max. 3 Kinder 20 €
Ebenfalls in der Wetzlarer Straße befindet sich die Gläserne Fabrik des Süßwarenherstellers Katjes. Hier kann man von einer Empore die Produktionsprozesse bis hin zur Verpackung der Lakritze- und Fruchtgummierzeugnisse beobachten. Öffnungszeiten: Jan-Dez jeweils Mo-Fr 10:00-14:30 (Bonbonfabrik), Mo-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-16:00 (Werksverkauf), Eintritt: frei.
Schloss und Park Babelsberg[Bearbeiten]
Der Park Babelsberg bietet mit seinem Schloss eine bauliche Besonderheit, das im Stil der englischen Gotik gehalten ist und 1835 bis 1849 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack erbaut wurde. Es liegt am Ufer des Tiefen Sees im gleichnamigen Park. Öffnungszeiten: · Das Schloss ist in der Regel vom 1. April bis 31. Oktober Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr geöffnet (Kassenschließzeit 17.30 Uhr). · Preise mit Führung: 4,- € / ermäßigt 3,50 €; ohne Führung: 3,- € / ermäßigt 2,50 €.
Der Park Babelsberg ist ein 124 ha großer Landschaftspark auf dem Babelsberg am Ufer der Havel gegenüber der Stadt Potsdam.
Im Park Babelsberg steht zudem der Flatowturm von 1853-56, ein Nachbau des Eschenheimer Torturms in Frankfurt am Main aus dem 15. Jahrhundert. Oben auf der Aussichtsplattform hat man eine sehr schöne Aussicht auf den Park Babelsberg und Potsdam. Im Turm befindet sich ein Museum der Stadt und des Turmes. · Öffnungszeiten: Mai bis Oktober Samstag, Sonntag und Feiertag, 10 – 18 Uhr Besichtigung ohne Führung Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit. Preise ohne Führung: 2,- €, Kombiticket Babelsberg / Flatowturm: 4,- € / ermäßigt 3,- €
Fotoerlaubnis: 3,- €, Gültig für einen Tag in allen Schlössern, nur für private Nutzung. Nicht zur Veröffentlichung. Ohne Blitz, ohne Stativ.
Glienicker Brücke und Schloss Glienicke (Berlin)[Bearbeiten]
Die Glienicker Brücke verbindet das Brandenburgische Potsdam mit dem Stadtstaat Berlin. Zu DDR-Zeiten war die Glienicker Brücke kein gewöhnlicher Grenzübergang. Hier wurden Spione und Agenten des Kalten Krieges ausgetauscht. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurde die Grenzübergangsstelle auf der Brücke an drei Tagen der Jahre 1962, 1985 und 1986 für spektakuläre Austauschaktionen internationaler Agenten aus Ost und West genutzt.
Wer mehr über Geschichte und Geschichten der Glienicker Brücke wissen will, kann dies im Museum Villa Schöningen nachholen. Die Villa wurde von privater Hand (Matthias Döpfner, Vorstand der Axel Springer AG und einem Partner) zu einem Museum umgestaltet und zum 20. Jubiläum des Mauerfalls im Jahr 2009 eingeweiht. Öffnungszeiten:Donnerstag und Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr Eintritt:EUR 8, ermäßigt EUR 6, EUR 5 pro Person, ab Gruppen von 5 Personen
Bereits auf der Berliner Seite befindet sich in unmittelbarer Näher zur Glienicker Brücke das Schloss Glienicke. Das Schloss war das Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Öffnungszeiten Apr. bis Okt.: Di-So 10 bis 18 h (letzter Einlass 17:30 h) Eintritt: 4,00 EUR für Erwachsene Eintritt Schloss, 3,00 EUR erm., 1,00 EUR Führung
Einsteinturm und Telegrafenberg[Bearbeiten]
Der Telegrafenberg ist eine 94 Meter hohe Erhebung im Südwesten Potsdams, die zum Saarmunder Endmoränenbogen gehört. Auf dem Berg wurden im 19.Jahrhundert mehrere Observatorien errichtet, heute befindet sich dort der Wissenschaftspark Albert Einstein. Eine Außenbesichtigung des Turmes ist jederzeit möglich und sehr empfehlenswert. Öffnungszeiten: Mo-So 08:00-19:00 Uhr. Eintritt:frei. Gäste müssen sich am Eingang kurz anmelden.
Der Einsteinturm ist zwischen 1919 und 1922 erbautes Observatorium im „Wissenschaftspark Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam, ein für seine Entstehungszeit revolutionäres Bauwerk des Architekten Erich Mendelsohn. Es wurde nach dem Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1921 benannt. Hier sollte die Gültigkeit von Einsteins Relativitätstheorie experimentell bestätigt werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Turm steht auf dem Gelände des Astrophysikalische Instituts Potsdam. Führungen mit Vortrag werden nur nach Anmeldung beim Verein Urania Potsdam durchgeführt und ist auf wenige Besucher pro Führung begrenzt.
Der Große Refraktor (bekannt durch das TV-Intro der ZDF Wissenschaftssendung mit Harald Lesch) steht ebenfalls auf dem Telegrafenberg. Der 1899 eingeweihte Potsdamer Refraktor ist das viertgrößte Linsenteleskop der Welt und ein bedeutender Zeuge der feinmechanisch-optischen Fertigung der frühen astrophysikalischen Forschung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Russische Kolonie Alexandrowka[Bearbeiten]
Die Russische Kolonie ist von der UNESCO im Jahr 1999 als Teil des Weltkulturerbes erklärt worden. Sie besteht aus mehreren Holzhäusern, die in den Jahren 1826 und 1827 auf Wunsch des preußischen Königs, Friedrich Wilhelm III, im russischen Stil erbaut wurden. Die Anlage diente als Heim für die russischen Sänger des ersten preußischen Garderegiments. Nördlich der Kolonie schließt sich der Kapellenberg an, auf dem eigens für die Kolonisten von Friedrich von Schinkel entorfene Alexander-Newski-Gedächtniskirche, errichtet wurde. Als Grundlage für den Kirchenbau diente eine Vorlage der nicht mehr existierenden Desjatin-Kirche in Kiew. Das Museum zeigt die Geschichte der Siedlung. Eine 45 min Führung wird angeboten. Öffnungszeiten: Winter Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Montags geschlossen Sommer Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Eintritt: Regulär 4,50 €, ermäßigt: 3,50 € Führung 6,50 € ermäßigt 4,50€
Alter Markt und Nikolaikirche[Bearbeiten]
Der Alter Markt ist einst das Zentrum der Stadt. Neben der baulichen Dominante, der Nikolaikirche, liegen hier auch das Alte Rathaus, das Knobelsdorffhaus und das 2002 wiedererrichtete Fortunaportal des im Krieg zerstörten Stadtschlosses.
Wichtigster Sakralbau ist die St. Nikolaikirche am alten Markt. 1837 beginnen unter der Leitung des Baumeisters Friedrich Ludwig Persius beginnen die Arbeiten an der Kirche. Erst 1843 wird nach den ursprünglichen Plänen Schinkels die Tambourkuppel aufgesetzt. Die Einweihung der Kirche in ihrer endgültigen, das Stadtbild prägenden Architektur findet am 24. März 1850 statt. Schon die Ausmaße des Bauwerks zeigen, dass die Nikolaikirche aus bautechnischer Sicht ein bemerkenswertes Baudenkmal darstellt. Die Gesamthöhe bis zum Kreuz beträgt 77 m. Das Hauptgesims des quadratischen Unterbaues liegt in 27 m Höhe. Darauf erhebt sich der von achtundzwanzig Säulen umstellte Tambour mit einer Höhe von 22,5 m. Die Kuppel selbst hat bei einem Durchmesser von 24 m eine Höhe von 13 m und trägt wiederum eine Laterne mit Kreuz, die 14,5 m hoch ist.
Das Potsdamer Filmmuseum ist das älteste Filmmuseum Deutschlands und befindet sich im historischen Marstall des ehemaligen Stadtschlosses. Es bietet mit seiner ständigen Ausstellung "Babelsberg - Gesichter einer Filmstadt" einen Einblick in die Geschichte der legendären Babelsberger Filmstudios. Über 700 originale Filmrequisiten der Ufa-, DEFA- und heutigen Studios können wiederentdeckt werden. Zusätzlich gibt es attraktive Sonder- und Familienausstellungen zur weiten Welt des Films, Kino mit den Glanzstücken der internationalen Filmkunst und Stummfilme begleitet an der Welte-Kinoorgel. Die Sammlungen zu den Babelsberger Filmstudios beherbergen über eine Million Fotos, Filmtechnik, Kostüme und Nachlässe bekannter Stars. Diese Schätze können nach Anmeldung besichtigt werden. Öffnungszeiten: Museum: täglich 10 - 18 Uhr, Kino: Mo- Do, So 18, 20 Uhr, Fr, Sa 18, 20, 22 Uhr, Kinderkino: Mi, Sa, So 16 Uhr, ab Januar 2010 (Museum) / Februar 2010 (Kino), montags geschlossen, Eintritt: Museum: 3,50 bis 6,00 EUR / erm.: 2,50 bis 4,00 EUR, zzgl. 1 EUR mit Führung, Familienkarte: 10 bis 12 EUR, Kino: 5 EUR/ 4 EUR erm., Mo - Kinotag: 3 EUR, Kinderkino: 2,50 EUR
Biosphäre Potsdam und Buga-Park[Bearbeiten]
Das Tropenhaus Biosphäre Potsdam zeigt mehr als 20000 Pflanzen aus 350 verschiedenen Arten. In der Halle gibt es ferner frei fliegende Vögel und Schmetterlinge. Georg-Hermann-Allee 89, 14469 Potsdam Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9-18 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr); Sa, So und Feiertage:10-19 Uhr (letzter Einlass 1/:30 Uhr) Eintritt: Normaltarif: 9,50 € ermäßigt: 8,00 € Kinder (5-13 Jahre): 6,50 €, Familienkarte (2 Erwachsene mit 3 Kindern): 28 €;
Der Volkspark Potsdam (auch Buga-Park genannt) ebenfalls im Norden Potsdams wurde im Rahmen der Bundesgartenschau im Jahr 2001 auf 65 ha erweitert und mit vielen Gartenbauattraktionen ausgebaut. So gibt es einen Kletterspielplatz und einen Disc-Golf-Parcours. Haupteingang Georg-Hermann-Allee 101, 14469 Potsdam. Öffnungszeiten: täglich 5-23 Uhr ggf. veränderte Öffnungszeiten bei Sonderveranstaltungen. Eintritt: Der Buga-Park ist kostenpflichtig / Sommertarif vom 1. März bis 30. November normal: 1,50 Euro / ermäßigt: 50 Cent. Wintertarif vom 1. Dezember bis 28. Februar generell: 50 Cent
Einkaufen[Bearbeiten]
Der Stern-Center Potsdam ist die größte und modernste Einkaufsmall der Stadt. www.stern-center-potsdam.de, Nuthestraße, 14480 Potsdam, 0331 649520.
Die Fussgängerzone Potsdam bietet in der historischen Innenstadt nette Cafes und Modeboutiquen. Das Karstadt Warenhaus verfügt über eine sehenswerte Buntglaskuppel. Brandenburger Straße 49-52, 14467 Potsdam.
Küche[Bearbeiten]
Günstig[Bearbeiten]
Mittel[Bearbeiten]
Café und Restaurant Kleines Schlösschen: Schweizerische Küche, idyllisch gelegen direkt im Babelsberger Park.
Mövenpick Gaststätte zur historischen Mühle: fantastische Torten und Kuchen, schöner Biergarten, idealer Endpunkt eines Besuchs des Parks Sanssouci
Gehoben[Bearbeiten]
Nachtleben[Bearbeiten]
Potsdams Nachtleben wird vom nahen Berlin etwas erdrückt. Es geht beschaulich zu. Dennoch gibt es einige gute Clubs und Kneipen. Für das mittlere Alter ist abends sicher das Holländerviertel um die Mittelstraße interessant. Gut Tanzen kann man im Lindenpark, im Waschhaus oder etwas mehr in der City im Stilbruch Die Landeshauptstadt Potsdam betreibt eine Spielbank mit klassischem 37-Felder Roulette, Black Jack, Texas Hold'em Poker und Automatenspiel. Für Herren Sakko-Pflicht. Spielbank Potsdam, Schloßstraße 14, 14467 Potsdam Öffnungszeiten: Automatenspiel: täglich von 11.00 Uhr bis 03.00 Uhr, Klassisches Spiel: täglich von 17:30 Uhr bis 03:00 Uhr, Eintritt: 5 EUR.
Unterkunft[Bearbeiten]
Günstig[Bearbeiten]
- Monteurzimmer/Wohnen auf Zeit, Heidereiterweg 59 (Waldstadt), Tel.: +49 (0)331 878680, Fax: 0331 8712662, E-Mail: smihan@tnp-online.de
- Potsdam-Pension, Karl-Liebknecht-Straße 92 (Babelsberg). Preise: EZ ab 30 €.
- Jugendherberge Potsdam - Haus der Jugend (Babelsberg, direkt am S-Bahnhof Potsdam-Babelsberg). Preise:EZ ab 21 €.
- Pension Scheffler, Grenzstraße 11 (Babelsberg), Tel.: +49 (0)331 705284. Preise: ab 15 €.
- Gästehaus Urban (Holländerviertel). Preise: EZ ab 30 €.
- Pension Stropp (Potsdam-Nord), Tel.: +49 (0)331 7308090. Preise: DZ ab 17 € / Person (zwei Wochen)
- Jugendgästehaus „Siebenschläfer“ Potsdam, Lotte-Pulewka-Straße 43 (Zentrum-Ost (Nähe Bahnhof)), Tel.: +49 (0)331 741125. Preise: ab 17 €
- Haus Katharina, Katharinastraße 23 (Stern (Wohngebiet am Rand)), Tel.: +49 (0)331 712993. Preise: EZ ab 20 €
Mittel[Bearbeiten]
Untere Mittelklasse Filmhotel Lili Marleen Potsdam in Babelsberg Süd, Großbeerenstraße 75, 0331 74320-0. Saubere Zimmer zu fairen Preisen ab 40€ NS und 55€ HS mit gutem Frühstück. Zimmer nach hinten sind ruhiger.
- relexa Schlosshotel Cecilienhof, Neuer Garten, 14469 Potsdam, Tel.: +49 331 3705 0. Traditionsreiches Schlosshotel in Potsdam. 4 Sterne. Am Schlossgarten. Tagungsräume, Wellness: Ayurveda, Yoga, Naturheilangebote, Schlossrestaurant,Hofgarten (Grill,musikalische Begleitung,Feiern)
Gehoben[Bearbeiten]
Das avendi Hotel am Griebnitzsee ist einer der besten Hotels in der Stadt, wenn man ein Zimmer zum See erwischt. Fantastische Aussicht zum Griebnitzsee. Preise ab 80€. Beste Anbindung mit der S-Bahn Griebnitzsee nach Berlin.
Lernen[Bearbeiten]
Potsdam besitzt drei Hochschulen, die Universität Potsdam, die Fachhochschule Potsdam und die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (kurz HFF).
Nahe dem Griebnitzsee ist das Hasso Plattner Institut für Softwaretechnik in Potsdam-Babelsberg angesiedelt.
Seit 2010 hat Potsdam eine Business School, die auf dem Pfingstberg zu Hause ist.
Gesund bleiben[Bearbeiten]
Der ambulante ärztliche Notdienst (Haus- und Fachärzte) ist am Mittwoch ab 13 Uhr bis Donnerstag 7 Uhr, am Wochenende von Samstag 8 Uhr bis Montag 7 Uhr, und an Feiertagen ab 20 Uhr des Vortages bis 7 Uhr des folgenden Morgens, unter der Telefon-Nr. 01805 58 22 23 100 (12 Cent/ Minute) für Potsdam-Nordbereich (Eiche, Golm, Grube, Töplitz, Leest, Nattwerder, Fahrland, Nedlitz, Neu Fahrland, Krampnitz, Kartzow, Groß Glienicke, Sacrow, Marquardt, Satzkorn, Uetz, Paaren sowie die Stadtbezirke der PLZ 14467, 14469, 14471) und 01805 58 22 23 110 (12 Cent/ Minute) für Babelsberg-Nuthetal (Bergholz-Rehbrücke, Nudow, Philippsthal, Saarmund, Fahlhorst, Tremsdorf sowie die Stadtbezirke der PLZ 14473,14478, 14480, 14482) zu erreichen.
Klarkommen[Bearbeiten]
Tourist-Information[Bearbeiten]
- Potsdam Tourismus Service, Brandenburger Straße 3 (keine Postadresse; Postanschrift: Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam), Tel.: +49 (0)331 275580, Fax: 0049 0331-2755829, E-Mail: tourismus-service@potsdam.de. Öffnungszeiten:
- April bis Oktober: Mo-Fr 9.30 bis 18.00 Uhr, Sa, So, feiertags 9.30 bis 16.00 Uhr;
- November bis März: Mo-Fr 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa, So, feiertags 9.30 bis 14.00 Uhr
- Tourist-Information im Hauptbahnhof: geöffnet Mo-Fr 9.30-20.00 Uhr, Sa 9.00-20.oo Uhr, So, feiertags 9.00-16.00 Uhr
Stadtrundfahrten und Stadtführungen[Bearbeiten]
- Panorama-b bietet Stadtrundfahrten und Stadtrundgänge in den Sprachen Deutsch und Englisch in Potsdam an.
Potsdamer Parkordnungen[Bearbeiten]
Seit Mitte 2007 wird die umfangreiche Stiftungsanlagenverordnung und damit die Parkordnungen der Potsdamer Gärten rigoros durchgesetzt. Verboten sind das Betreten der Grünflächen und damit das Picknicken, Ballspielen, Sonnen, Grillen usw.). Hunde müssen an die Leine genommen werden. Bis auf wenige Ausnahmen ist das Fahrradfahren in den Gärten verboten. Achtung: In den Parks ist sogar das Mitführen (schieben) eines Fahrrads nicht gestattet. Bei Nichtbeachtung drohen Verwarnungsgelder zwischen 5 und 35 € sowie Bußgelder bis zu 10.000 €. Die Parkordnungen und die Parkpläne mit den erlaubten Radstrecken können hier eingesehen werden.
Auch unwissenden Besuchern gegenüber verhielten sich die Parkwächter in der Vergangenheit teilweise wohl nicht gerade freundlich und kulant. Statt den unwissenden Besucher erst einmal freundlich über sein Fehlverhalten aufzuklären und ihm die Chance zum korrekten Verhalten zu geben, wurde gleich abkassiert (wie zum Beispiel in diesem Fall, in dem es sogar ein Sonderangebot von "nur" 10 € Strafe gab.).
Insbesondere im Park Babelsberg ist der Streit um die neue Parkordnung Mitte 2007 heftig entbrannt. Es gründete sich eine Bürgeriniative (hier ein Presseartikel zu den Streitpunkten). Es gab als Protest u. a. eine Fahrraddemonstration. Diese und andere Proteste zeigten Wirkung: Ende 2007 wurden einige wichtige Verbindungen wieder für das Radfahren frei gegeben. Die Parkordnungen allgemein bleiben in Potsdam aber ein umstrittenes Thema.
Dazu auch ein Artikel vom 17.12.2010 zur "Knips-Gebühr" für Preußen-Schlösser.
Post und Telekommunikation[Bearbeiten]
Die Vorwahl für Potsdam lautet 0331.
Die Postleitzahlen sind 14401 bis 14482.
Ausflüge[Bearbeiten]
- Berlin mit allen seinen Attraktionen ist von Potsdam aus schnell mit der S-Bahn zu erreichen. Aber auch das Umland von Potsdam ist reizvoll.
- Caputh mit dem Einsteinhaus und dem Schloss Caputh grenzt unmittelbar an Potsdam an und ist mit dem Fahrrad zu erreichen.
- Tagesausflüge kann man ins Havelland (z. B. in die Insel- und Obststadt Werder (Havel) oder in das Zisterzienserkloster Lehnin) oder in den Fläming mit seinen Burgen machen. Beide Regionen sind mit dem Auto in weniger als einer Stunde zu erreichen.
Nachbargemeinden sind Stahnsdorf, Bergholz-Rehbrücke, Michendorf, Caputh, Werder, Ketzin, Wustermark, Dallgow-Döberitz und Berlin.
Literatur[Bearbeiten]
- Peter-Michael Hahn: Geschichte Potsdams. Beck Verlag, 2003, ISBN 3406503519
- Elke Fein (u.a.): Von Potsdam nach Workuta – Das NKGB/ MGB/ KGB-Gefängnis Potsdam-Neuer-Garten im Spiegel der Erinnerung deutscher und russischer Häftlinge. Potsdam 2002, ISBN 3-932-50219-1
- Bernhard R. Kroener (Hrsg.): Potsdam – Staat, Armee, Residenz in der preußisch-deutschen Militärgeschichte, (im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Bernhard R. Kroener unter Mitarbeit von Heiger Ostertag), Propyläen, Frankfurt am Main/ Berlin 1993, ISBN 3-549-05328-2
- Rogg, Matthias; Lang, Arnim (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 1. – Orte des 20. Jahrhunderts. be.bra-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-861-24589-2
- Thomsen, Nele; Winkel, Carmen (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 2. – Eine Stadt und ihr Militär. be.bra-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-861-24590-6
- Morgenstern, Daniela; Theilig, Stephan; Thomsen, Nele (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 3. – Gärten und Parklandschaften. be.bra-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86124-598-1
- Morgenstern, Daniela; Theilig, Stephan; Kunow, Tobias: Potsdamer Ge(h)schichte 5. - Das friderizianische Potsdam. bebra-verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86124-607-7
- Bauch, Martin; Baumert, Agnes; Büloff, Tobias (Hrsg.): Potsdamer Ge(h)schichte 6. - Gottes Häuser. be.bra-Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-8612460-8-2
- Joachim Nölte: Potsdam. Der illustrierte Stadtführer. Edition Terra, Berlin/ Potsdam 2008, 3. Auflage, ISBN 978-3-9810747-6-1
- Claas Fischer: Potsdam. Begegnungen mit Bäumen. Edition Terra, Berlin/ Potsdam 2007, ISBN 978-3-9810147-9-2
- Horst Drescher/Renate Kroll: Potsdam – Ansichten aus drei Jahrhunderten. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1981
- Otto Zieler: Potsdam – ein Stadtbild des 18. Jahrhunderts. Verlag Weise & Co., Berlin 1913
Weblinks[Bearbeiten]
- Potsdam Tourismus Service - Offizielles Portal des Potsdam Tourismus Service der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH als Dienstleister der Landeshauptstadt Potsdam
- Seite der Stadt Potsdam mit dem offiziellen Touristischen Informationenen