Harz

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Der Harz ist das größte Mittelgebirge im nördlichen Teil Deutschlands. Höchste Erhebungen sind der Brocken (1.141 m) und der Wurmberg (971 m). Große Teile des Hochharzes sind als Nationalpark geschützt.

Harzromantik - Blick von der Leistenklippe oberhalb Schierke (von 900 m) auf Wernigerode
Brocken aus dem Bereich der Grenzklippe oberhalb Schierke

Inhaltsverzeichnis

Regionen [Bearbeiten]

Der Harz lässt sich zum einen in den Ober- und Unterharz und zum anderen in den niedersächsischen, anhaltinischen und thüringischen Harz unterteilen.

Der anhaltinische Teil des Gebirges ist auch als Ostharz bekannt. Wiederum als eine Unterregion des Ostharzes kann der Südharz gesehen werden. Diese Region ist allerdings nicht klar umrissen. Meist werden damit die südlichen Teile des Ostharzes bezeichnet, die zu Thüringen und Sachsen-Anhalt gehören. So gibt es im thürinigschen Teil des Harzes den Naturpark Südharz (Parkseite). Im anhaltinischen Teil des Südharzes besteht noch die Einheitsgemeinde Südharz.

Als weitere "Region" kann der Hochharz mit Brocken im Nationalpark Harz betrachtet werden. Speziell als "Hochharz" bezeichnet man die höchsten Erhebungen im Nationalpark Harz obenhalb von rund 800 m Höhe, die weitgehend unbesiedelt sind. Aus vielen Perspektiven von der Harzhhochfläche wirkt der Hocharz noch einmal wie ein "Gebirge im Gebirge". Dies gilt besonders auf der oft nur welligen Hochfläche des Ostharzes. Schaut man von hier z. B. Richtung Westen zum Brocken und Wurmberg, vergißt man schon mal, dass man sich bereits mitten im Gebirge auf rund 450 bis 550 m Höhe befindet. Daher entstand für das "Gebirge im Gebirge" wohl auch die historische Bezeichnung "Brockengebirge", die heute aber nicht mehr gängig ist.

Hintergrund [Bearbeiten]

Der Name Harz geht auf das mittelhochdeutsche Hart zurück, das Bergwald bedeutet. Geografisch wird das Gebirge in den Unter- und Oberharz eingeteilt. Der Unterharz ist mit Buchenwäldern und landwirtschaftlich genutzten Flächen versehen, während der Oberharz mit seinen tiefen Tälern fast ausschließlich mit Nadelwald bedeckt ist.

Lesenswert für Interessierte: Tourismusgeschichte des Harzes (studentisches Übungsprojekt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg).

Sprache [Bearbeiten]

Die Dialekte des Harzes sind überwiegend ostfälischen und thüringischen Ursprungs. Eine Ausnahme bildet die sogenannte Oberharzer Mundart. Diese stammt ursprünglich aus dem Erzgebirge und wurde von Bergleuten im 16. Jahrhundert mitgebracht. Allerdings ist diese Mundart, die vor allem im Bereich von Altenau, St. Andreasberg, Clausthal-Zellerfeld, Lautenthal und Hahnenklee verbreitet ist, aus dem Alltag nahezu verschwunden.

Anreise [Bearbeiten]

Entlang der Westseite des Harzes läuft die A 7, im Süden die A 38 und im Norden führt die A 395 an den Harz heran. Von der A7 zweigt die B 243 über Herzberg nach Nordhausen ab, diese Straße ist teilweise mehrspurig ausgebaut. Ferner führen die gut ausgebaute Bundesstraßen (B 6, B 4) von Goslar nach Braunlage. Durchquert wird der Harz unter anderem durch die B 27 von Blankenburg nach Bad Lauterberg.

Mobilität [Bearbeiten]

Bus und Bahn [Bearbeiten]

Der Busverkehr im Ostharz wird durch die Harzer Verkehrsbetriebe betrieben. Im Oberharz (Braunlage, Torfhaus, St. Andreasberg, Clausthal-Zellerfeld) ist die KVG aktiv.

Als Touristikbahn bekannt ist natürlich die teilweise dampfbetriebene Harzquerbahn, die Wernigerrode mit Nordhausen verbindet. Im Bereich des Scheitels der Strecke zweigt die berühmte Brockenbahn ab, die die Reisenden auf den höchsten Gipfel des Harzes bringt. Im Ostharz verkehrt ferner die ebenfalls teilweise dampfbetriebene Selketalbahn (Strecke Nordhausen - Quedlinburg). Alle Bahnen werden von den Harzer Schmalspurbahnen betrieben.

Auch auf der Rübelandbahn im Ostharz sind dampfende Museumsfahrten möglich (zwischen Blankenburg (Harz) und dem Höhenort Rübeland; Infos siehe arbeitsgemeinschaft-ruebelandbahn.de)

Orte [Bearbeiten]

Touristisch bedeutsame Ort und Städte:

  • Altenau - Bergstädtchen im Westharz
  • Bad Grund (Harz) - kleiner, aber attraktiver Kurort im Westharz mit Iberger Tropfsteinhöhle
  • Braunlage - zentral gelegener Ferienort im Oberharz
  • Goslar - alte Kaiser- und Reichsstadt.
  • Hahnenklee - heilklimatischer Kurort. Liebesbankweg, Erlebnisberg Bocksberg mit Seilbahn, Aussichtsturm und Bikepark, norwegische Stabkirche, Grab des Komponisten Paul Lincke. Für 2012 / 2013 sind am Bocksberg eine Sommerrodelbahn und ein Rutschenturm (Umbau des vorhandenen Aussichtsturms) geplant.
  • Hasselfelde - zentral gelegen auf der Hochfläches des Ostharzes mit der Westernstadt "Pullmann City".
  • Ilsenburg (Harz) - Luftkurort und Ausgangspunkt für Wanderungen am Nordrand des Harzes
  • Quedlinburg nördlich des Ostharz - Weltkulturerbe mit viel Fachwerk in der historischen Altstadt
  • Schierke - einer der Ausgangspunkte für Wander- und/ oder Bahntouren zum Brocken.
  • Stolberg - bekannt für seine zahlreichen Fachwerkhäuser aus dem Spätmittelalter; Geburtsstadt des Bauernführers Thomas Müntzer.
  • Thale - Ausgangspunkt für Ausflüge per Schwebwebahn zur Rosstrappe und zum Hexentanzplatz sowie für Wanderungen in das schroffe, schluchtartige Bodetal.
  • Torfhaus - höchste Ansiedlung im Harz (liegt auf 811 m); Torfhaus ist Ausgangsort für die Brockenwanderung auf dem Goetheweg und Wanderungen in den Nationalpark Harz; in der kalten Jahreszeit bestehen Wintersportmöglichkeiten.
  • Wernigerode - ähnlich wie Stolberg mit vielen Fachwerkhäusern versehen; nördlicher Ausgangspunkt der Harzquerbahn

weitere Ziele [Bearbeiten]

  • Nationalpark Harz - Schutzgebiet im Herzen des Gebirges; diverse Wandermöglichkeiten

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Berge und Aussichtspunkte [Bearbeiten]

Harzwinter: Blick von der Wolfswarte zum Brocken

Hier werden regional bedeutende Aussichtspunkte im Gebirge gelistet. Lokale Plätze mit Aussicht werden bei den Orten gelistet.

  • Brocken - Der Berg ist mit 1142 m höchster Punkt des Gebirges bzw. von ganz Norddeutschland. Die Erhebung wird nicht zuletzt wegen ihrer einmaligen Fernsicht viel besucht. Mit der Brockenbahn kann der Berg bequem erfahren werden.
  • Brockenblick von Torfhaus (811 m) - ist sehr bekannt, da einfach zugänglich. Der Aussichtspunkt liegt direkt an der Bundesstraße bei der Ansiedlung "Torfhaus".
  • Wurmberg (971 m) bei Braunlage: Das größte Skigebiet des Harzes liegt am Wurmberg bei Braunlage. Wer den Turm der Skisprungschanze erklimmt, den erwartet auf 1000 m Seehöhe ein sehenswertes Panorama und ein toller Blick zum Brocken.
  • Achtermannshöhe (926 m) im Nationalpark Harz - Vom felsigen Gipfel nördlich von Braunlage hat man einen Panoramablick über die weiten Wälder des Hochharzes. Brocken und Wurmberg sind gut zu sehen.
  • Wolfswarte (918 m) am Bruchberg - Die 3 km westlich von Torfhaus gelegene Felsklippe ist für Wanderer quasi der Gipfel des 927 m hohen Bruchbergs. Der Bruchberg ist sonst nicht zugänglich, da er im Nationalpark liegt. Schöner Blick vor allem über den Oberharz Richtung Norden und Osten. Aber auch der Brocken ist zu sehen. Detailinfos siehe Artikel Nationalpark Harz
  • Hanskühnenburg (811 m) auf dem Höhenzug "Auf dem Acker". Hier steht eine Bergbaude mit Aussichtsturm. Der Turm ist während der Öffnungszeiten der Ausflugsgaststätte zugänglich. Aber auch ohne den Turm zu besteigen hat man aus dem Bereich der Bergbaude schöne Ausblicke, da der Berg seit dem Waldsterben ab den 1960er weitgehend baumfrei ist. Lage: 51° 43' 41" N 10° 24' 11" O. Weitere Infos siehe Hanskühnenburg im Artikel "Nationalpark Harz"
  • Schalke (762 m) nordöstlich von Claustal-Zellerfeld. Hier ist bei 51° 50' 56" N 10° 22' 55" O ein 10,5 m hoher Aussichtsturm zu finden. Die offene, stählerne Konstruktion ist allerdings nur etwas für Schwindelfreie. Der 3,5 Tonnen schwere Turm stammt bereits von 1892. Von oben hat man immerhin eine Sicht nach Osten und Süden. Zu sehen sind u. a. der Bruchberg mit der Wolfswarte, der Brocken und der Wurmberg bei Braunlage. Die Schalke ist unkompliziert zu Fuß / oder per Fahrrad vom Sattel "Auerhahn" auf 640 m an der B 242 zugänglich. Von hier führt die "alte Harzstraße", ein asphaltierter, für den KFZ-Verkehr gesperrter Fahrweg zum Gipfel (Strecke einfach etwa 1,5 km). In Bereich der Einmündung des Fahrwegs in die B 242 am Auerhan gibt es bei 51° 51' 14" N 10° 21' 54" Oeinen Parkplatz. Wer mit dem Bus anreist findet eine Haltestelle vor dem nahem Gasthof "Zum Auerhahn".
  • Große Auerberg (579 m) mit den historischen Aussichtsturm Josephskreuz bei Stolberg im Südharz.
Obere Zeterklippe: Dank der Stiegenanlage ist die Klippe auch für Nichtkletterer gut erklimmbar. Von oben eröffnet sich ein schöner Rundblick u. a. zum Brocken.
  • Felsklippen im Bereich Renneckenberg und Hohnekamm - In seinem Ostabfall zeigt sich das „Brockengebirge“ von seiner besonders wilden Seite. In den Höhenzügen des Renneckenberges und Hohnekamms findet man zahlreiche Felsklippen. Zum Teil liegen die Klippen in der sensiblen Kernzone des Nationalparks und können daher nicht bestiegen werden. Die attraktivsten Felsen sind natürlich durch Wege erschlossen. Bekanntere Wanderzeile sind hier zum Beispiel die Obere Zeterklippe, die Leistenklippe und der imposante Ottofelsen. Weiteres siehe hier im Artikel "Nationalpark Harz"
  • Hexentanzplatz und Roßtrappe in Thale

Täler, Seen und sonstige Natursehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

  • Bodetal - Das schroffe Tal mit den berühmten Granitfelsen Hexentanzplatz und Rosstrappe liegt oberhalb von Thale. Weiteres siehe hier im Artikel Thale.
  • Rappbodetalsperre - größte Talsperre des Harzes. Der Stausee wird als Trinkwassertalsperre genutzt. Wassersport, sowie auch das Baden sind daher nicht gestattet. Die 106 m hohe Staumauer ist aber einen Abstecher wert. Die Sperre darf mit Kraftfahrzeugen befahren werden.
  • Okertalsperre - größere Talsperre bei Altenau mit der einzigen Personenschifffahrt im Harz (Info).
Blick vom Hexentanzplaz ins schroffe Bodetal. Die freistehende Felsklippe gegenüber ist die Roßtrappe. Mittig am Horizont ist in klein der Hochharz mit Brocken zu erkennen.

Schauhöhlen [Bearbeiten]

  • Höhlenort Rübeland mit Baumanns- und Herrmannshöhle sowie Schaubergwerk Büchenberg.
  • Iberger Tropfsteinhöhle in Bad Grund mit dem neuem Höhlenerlebnismuseum (Info) nahe Seesen.
  • Karsthöhle "Heimkehle" am Rand des Südharzes südlich Stolberg (Weiteres)
  • Einhornhöhle am Südrand des Oberharzes bei Schwarzfeld nahe Herzberg am Harz (Weiteres).

Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft [Bearbeiten]

Graben der Oberharzer Wasserwirtschaft zwischen Torfhaus und Wolfswarte

Das Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft wurde 2010 als Erweiterung dem seit 1992 bestehenden Weltkulturerbe "Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar", hinzugefügt. Das Oberharzer Welterbe besteht aus mehreren Einzeldenkmalen: Kloster Walkenried, Grube Samson(Sankt Andreasberg), 19-Lachter-Stollen (Wildemann), Schachtanlage Knesebeck (Bad Grund), Schacht Kaiser Wilhelm II.(Clausthal-Zellerfeld), Rosenhöfer Radstuben (Clausthal-Zellerfeld), Ottiliae-Schacht (Clausthal-Zellerfeld), Das Energieversorgungssystem des Bergbaus (div. Teiche und Gräben)

Alle Denkmale sind zu besichtigen bzw. zu erwandern. In den o.g. Museen sowie Touristinfomationen gibt es für 2 € eine Karte mit den 10 schönsten Wanderungen und Informationen zu den Welterbestätten. Führungen mit speziell ausgebildeten Gästeführern vermittelt das "Oberharzer Bergwerksmuseum" in Clausthal-Zellerfeld.

Größtes Einzeldenkmal ist das Wasserwirtschaftssystem zur Versorgung des Bergbaus mit Energie. Teiche, Gräben und besondere technische Einrichtungen enstanden zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert, um Wasser zum Betrieb der Wasserräder in den Harzer Bergwerken zu sammeln und zu speichern. Es ist das weltweit größte vorindustrielle Energieversorgungssystem. Die Anlage liegt verteilt auf 200 Quadratkilometern auf der Hochfläche des Westharzes zwischen Clausthal-Zellerfeld, Torfhaus und St. Andreasberg. Es sind 107 Teiche, 310 km Gräben 31 km unterirdische Wasserläufe und 92 km Wasserlösungsstollen erhalten. Der heute noch aktiv betriebene Teil besteht aus 65 Stauteichen, 20 km Wasserläufen und 70 km Gräben und wird von den Harzwasserwerken instand gehalten. Teile des gesammelten Wassers werden heute in das Trinkwassernetz eingespeist sowie zur Stromerzeugung genutzt.

Der häufig noch verwendete Ausdruck "Wasserregal" für die Wasserwirtschaftsanlagen stammt aus den 1970er Jahren und ist historisch nicht korrekt. Der historische Ausdruck "Regal" bezeichnet ein Königsrecht. Das Bergregal wurde verliehen und erlaubte den Bergbau, das Wasserregal die Nutzung des Wassers. Bergleute früherer Jahrhunderte verwendeten den Ausdruck "Wasserwirtschaft", der nun auch für das Welterbe steht.

Die Kanäle und Stauteiche der Anlage kann man auf Wanderungen besuchen. Es gibt 22 "Wasserwanderwege", die als Themenwanderwege entlang von Gräben und Teichen verlaufen. Auf insgesamt mehr als 100 Infotafeln wird an diesen Wegen die Oberharzer Wasserwirtschaft vorgestellt (Übersichtsplan der Wege).

In einigen Stauteichen kann gebadet werden. Bekanntester Stausee der Oberharzer Wasserwirtschaft ist der Oderteich im Nationalpark Harz auf etwa 700 m Höhe. Hier kann in Teilen gebadet werden (das Wasser ist allerdings recht frisch).

Eine Wasserradanlage kann im Rahmen von einstündigen Führungen in der Grube Samson in St. Andreasberg angeschaut werden (Museumsseite). Im Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld kann ebenfalls ein Wasserrad besichtigt werden. Hier werden auch geführte Wanderungen mit speziell ausgebildeten Gästeführern durch das Weltkulturerbe angeboten.

Weitere Informationen:

Material der Harzwasserwerke:

Museen [Bearbeiten]

Regional bedeutende und spezielle Museen im Harz:

Aktivitäten [Bearbeiten]

Wandern [Bearbeiten]

Ein klassischer Blick im Hochharz: Aussicht vom Goetheweg auf Torfhaus und den Oberharz. Die Borkenwanderung über den Goetheweg ab Torfhaus ist wahrscheinlich mit die am meisten im Harz absolvierte Tageswanderung.
  • Brockenwanderung - ist der Tagesklassiker im Harz. Weitere Informationen sind im Artikel Brocken zu finden.
  • Harzer Hexenstieg - Der Harzer Hexenstieg ist ein Weitwanderweg, der quer durch den Harz führt. Auf ihm wandert man von Osterode aus quer durch das Gebirge bis nach Thale. Selbstverständlich wird auch der Brocken berührt (Wikipediaartikel zum Weg). Falls das Wetter am Brocken nicht mitspielt, kann man die ebenfalls ausgeschilderte Südumgehung über St. Andreasberg und Braunlage absolvieren. Wanderführer siehe auch Abschnitt Literatur.
  • Harzer Grenzweg - Fast 100 km lange Wanderroute, die der ehemaligen innerdeutschen Grenze quer duch den Harz folgt.
  • Harzer BaudenSteig - Die etwa 100km lange Wanderroute verbindet (Bergbauden = Bergasthöfe) und Auisflugsgaststätten zwischen Bad Grund und dem Kloster Walkenrie ([Info)
  • Harzer Försterstieg - 60 km langer Weitwanderweg im Oberharz, der vor Goslar ausgehend verschiedene Talsperren ansteuert (Info).
  • Karstwanderweg Südharz - Rund 230 km lange, thematische Wanderstrecke im Südharz und Harzvorland (Info).

Harzer Wandernadel [Bearbeiten]

Der Harz besitzt ein dichtes Wanderwegenetz. Im ganzen Gebirge verteilt gibt es an sehenswerten Punkten 222 Stempelstationen für die Harzer Wandernadel. Je nach Anzahl der Stempel im Wanderpass erhält man bei den Touristinformationen gegen eine Schutzgebühr ein Wanderabzeichen. Die kleinste Auszeichnung mit 8 Stempeln ist die Harzer Wandernadel in Bronze. Wer alle 222 Stempel im Pass hat, darf sich "Harzer Wanderkaiser" nennen. Weitere Infos:

Klettern [Bearbeiten]

Die Kletterrouten im Harz bestehen vorwiegend in Granit mit seiner typischen Wollsackverwitterung. Es gibt aber auch Gebiete mit Kalk- oder Sandstein.

Mountainbiken [Bearbeiten]

Wegweisung der "MTB Volksbank Arena Harz" in Bad Harzburg
  • MTB Volksbank Arena Harz - Die MTB-Arena liegt zwischen Seesen, Goslar, Bad Harzburg und Braunlage im Nordwestharz. Mit von der Partie ist auch der Hochharz mit Brocken. Das Netz besteht aus 47 Rundkursen mit mehr als 1400 km Länge. Einzeln sind die ausgeschilderten Rundkurse zwischen 15 und 56 km lang. Weitere Infos siehe Seite der MTB Volksbank Arena Harz.
  • "Downhillstrecke Thale": Die 2 km lange Strecke mit 250 Höhenmeter führt von der Roßtrappe ins Tal. Die Bergfahrt erfolgt über einem Sessellift mit Radtransport. Infos: Seilbahnen-Thale.de
  • Einige ausführliche Tourenvorschläge zum Radfahren (mit Bildern und Übersichtskarten) im Nordharz sind auf Brockenbiker.de zu finden (werbefreie, private Seite).

Radfahren [Bearbeiten]

Nicht nur auf dem MTB, auch auf ausgeschilderten Radwegen kann der Harz umrundet oder durchfahren werden.

  • Der ca. 310 km lange Zick-Zack-Kurs des Harz-Rundweges geht auch in der Höhe kräftig auf und ab und ist daher nur für etwas trainierte Fahrer zu empfehlen, insbesondere wenn man mit Gepäck unterwegs sein sollte. Den GPS-Track des mit einer radelnden Hexe beschilderten Radweges findet man im Radreise-Wiki.
  • Immer in der Nähe des früheren deutsch-deutschen Grenzverlaufs führt der Radweg Grünes Band Deutschland - mal direkt auf den Wegen der damaligen DDR-Grenztruppen, mal auf weiter entfernten Straßen. Einen GPS-Track zu dem noch immer eher unbekannten Radweg findet man ebenso im Radreise-Wiki.

Wintersport [Bearbeiten]

Der Harz bietet zahlreiche Möglichkeiten des Wintersportes. Sowohl passionierte Langläufer, alpin orientierte Skifahrer als auch Rodler kommen auf ihre Kosten. Da es hier den Rahmen sprengen würde alles aufzuzählen hat dieses Thema einen eigenen Artikel unter Wintersport im Harz.

Küche [Bearbeiten]

Nachtleben [Bearbeiten]

Sicherheit [Bearbeiten]

Klima [Bearbeiten]

Die klimatischen Verhältnisse des Brockengebirges, auf dessen so häufig vom Nebel eingehülltem Gipfel jährlich nicht weniger als 1,35 m Regen fallen, und auf welchem die mittlere Temperatur nur 2,4 °C. beträgt, im Januar bis -5,4 °C sinkt und sich selbst im Juli nicht über 10,7 °C erhebt, bedingen seinen Wasserreichtum und seine Vegetationsverhältnisse, den Reichtum an Torfmooren auf seinem Granit- und Quarzitboden.

Bis zur Höhe von 1.030 m gedeiht die Fichte, welche der vorherrschende Waldbaum des Oberharzes ist, während die Buche schöne Bestände auf dem Unterharz bildet. Zum Teil ist aber das Plateau vom Wald ziemlich entblößt und dient auf dem Unterharz zum Getreidebau, auf dem Oberharz als Wiese und Weide.

Ausflüge [Bearbeiten]

In Richtung Süden:

In Richtung Westen:

Literatur [Bearbeiten]

  • Kompass Wander- und Bikekarte Westharz 1:50.000 - mit Brocken; ISBN 978-3-85491-134-0, 6,95 €; Anhand der Karte lassen sich gut die "kleinen" Wanderwege finden, da die Routensignatur parallel zu den Fahrwegen eingezeichnet wurde. Ist in der Karte nur eine Rote Linie eingezeichnet, so handelt es sich meist um einen Wanderpfad. Die Kompass-Wanderkarte eignet sich so auch gut zum Radfahren zum Finden der Fahrwege. - Kompass Verlag
  • Karten-Set "Harz 1:50.000" der Verwaltungen für Landesvermessung von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Zwei topografische Freizeitkarten und ein Beiheft stellen das gesamte Gebirge großräumig da. Das Kartenset ist das offizielle Kartenwerk des Harzklubs ISBN 978-3-89761-111-5 (Auflage 2009); 12,90 €
  • ADFC-Regionalkarte "Harz" 1:75.000 - ISBN 3-87073-223-7, 6,80 €; Fahrradkarte für den ganzen Harz mit Tourenvorschlägen. Die Orientierung in Waldbereichen ist mit der Karte allerdings schwierig, da man sich nach der Wanderwegweisung richten muss. Die Wanderwege sind in der Karte aber nicht enthalten - siehe Bielefelder Verlag

Weblinks [Bearbeiten]