Hamburg

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche
WV-zdm.svg

Hamburg ist die größte deutsche Hafenstadt. Nach Berlin ist sie mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte deutsche Stadt und liegt jeweils etwa 80 km entfernt zwischen Ost- und Nordsee und an der Alstermündung in die Elbe. Hamburg ist ein eigenständiges Bundesland zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Mit dem großen Überseehafen, der aufgestauten Alster und den vielen Kanälen lebt die Freie und Hansestadt Hamburg am, vom und mit dem Wasser.

Auf die Freie und Hansestadt Hamburg sind ihre Einwohner besonders stolz. Nicht Bischöfe und Könige hatten in Hamburg das Sagen, sondern die Bürger und Kaufleute. Sie hielten sich aus Kriegen heraus, sie verhandelten lieber. So konnte der Handel blühen, und die Stadt wurde wohlhabend und immer größer. Auch wenn sich die Hanseaten zurückhaltend zeigen, sie sind weltoffen und tolerant.

Neben dem Hafen locken St. Pauli und die Reeperbahn, Musicals und Feste, wie der Hafengeburtstag, jährlich zahlreiche Besucher an. Internationale Künstler wählen sie als Tourneeort und manche starteten hier erst ihren großen Durchbruch, wie die Beatles im Indra Club an der Großen Freiheit.

Feuerschiff im Hafen
Hamburg
Bundesland Hamburg (Stadtstaat)
Einwohner 1,8 Millionen
Höhe 6 m
Tourist-Information hamburg-tourism.de
+49 (0)40 300 51 300
Lage
Lagekarte von Deutschland
Reddot.svg
Hamburg

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

Hamburg, administrative divisions (+districts -boroughs -pop) - de - colored.svg

Hamburg ist in sieben Stadtbezirke gegliedert, die alle wiederum mehrere Stadtteile beinhalten, insgesamt 104 [1] :

  • Hamburg-Mitte
  • Hamburg-Altona
    • Stadtteile: Altona-Altstadt, Altona-Nord, Sternschanze, Bahrenfeld, Groß Flottbeck, Othmarschen, Ottensen, Blankenese, Iserbrook, Lurup, Nienstedten, Osdorf, Sülldorf, Rissen.
  • Hamburg-Eimsbüttel
    • Stadtteile: Eidelstedt, Eimsbüttel, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Rotherbaum, Schnelsen, Stellingen.
  • Hamburg-Nord
    • Stadtteile: Alsterdorf, Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Eppendorf, Fuhlsbüttel, Groß Borstel, Hohenfelde, Hoheluft-Ost, Langenhorn, Ohlsdorf, Uhlenhorst, Winterhude.
  • Hamburg-Wandsbek
    • Stadtteile: Bergstedt, Bramfeld, Duvenstedt, Eilbek, Farmsen-Berne, Hummelsbüttel, Jenfeld, Lemsahl-Mellingstedt, Marienthal, Poppenbüttel, Rahlstedt, Sasel, Steilshoop, Tonndorf, Volksdorf, Wandsbek, Wellingsbüttel, Wohldorf-Ohlstedt.
  • Hamburg-Bergedorf
    • Stadtteile: Allermöhe, Altengamme, Bergedorf, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Lohbrügge, Moorfleet, Neuallermöhe, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland, Tatenberg.
  • Hamburg-Harburg
    • Stadtteile: Altenwerder, Cranz, Eißendorf, Francop, Gut Moor, Harburg, Hausbruch, Heimfeld, Langenbek, Marmstorf, Moorburg, Neuenfelde, Neugraben-Fischbek, Neuland, Rönneburg, Sinstorf, Wilstorf.

Touristisch interessante Stadtviertel[Bearbeiten]

Hintergund[Bearbeiten]

Museumsschiff Rickmer-Rickmers an den Landungsbrücken
Ein Blick auf Hamburg bei Nacht

Geschichte[Bearbeiten]

Siehe auch Hamburg - Geschichte.

Vor vermutlich 1.200 Jahren begann die Entwicklung der Stadt mit der Anlage einer sächsischen Burg. An deren Stelle trat im 9. Jahrhundert die für Hamburg namensgebende Hammaburg. Die heutige Altstadt umfasst ungefähr das Gebiet, das die mittelalterliche Kaufmanns- und Handwerksstadt Hamburg am Ende des 13. Jahrhunderts einnahm. Damals lebten innerhalb der Stadtmauern schätzungsweise 5.000 Menschen, 1691 waren es bereits ungefähr 40.000. Ab dem Jahre 1200 verband die Trostbrücke über dem Nikolaifleet die bischöfliche Altstadt mit der neuen Kaufmannsstadt.

Ein angeblicher Freibrief Barbarossas von 1189 zur Nutzung der Handelswege sowie Zoll- und Abgabefreiheit auf der Elbe diente Hamburg zur Absicherung der Unabhängigkeit. Im 14. Jahrhundert baute Hamburg mit dem Wehrturm auf Neuwerk und dem Amt Ritzebüttel (heute Cuxhaven) die Kontrolle über ihren wichtigsten Handelsweg bis in die Elbmündung hin aus. Ab Ende des 16. Jahrhunderts richtete Hamburg in wichtigen Handelsstädten Kontore ein und entwickelte sich zur Welthandelsstadt. 1558 entstand die erste deutsche Börse. Der Handel mit Waren, wie Kaffee, Tee, Gewürze und Tabak blühte. Noch mehr profitierte Hamburg 1776 von der Befreiung der nordamerikanischen Kolonien und 1810 bis 1825 von den südamerikanischen Ländern. Erst 1888 musste sich Hamburg dem deutschen Zollgebiet anschließen, durfte aber dafür einen Freihafen errichten und baute die Speicherstadt. 1911 überschritt Hamburgs Einwohnerzahl die Millionengrenze. Mit der Eingliederung von Bergedorf, Wandsbek, Altona und Harburg 1937 gab Hamburg Cuxhaven an Preußen ab. 1939 hatte die Stadt 1,7 Millionen Einwohner.

Zwar wurde Hamburg von dem Dreißigjährigen Krieg verschont, aber später suchten die Stadt andere Katastrophen heim: 1842 der Hamburger Brand, 1892 die Choleraepidemie, 1943 die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und 1962 die zerstörerische Sturmflut. Hamburg zögerte nicht, Hamburg riss ab und baute neu. So blieb wenig Historisches übrig, aber in jeder Epoche wurden neue interessante Baustile umgesetzt. Machen Sie einen Spaziergang der Entdeckungen. Es gibt viel zu sehen.

Blick vom Kehrwieder am Rande der Speicherstadt zum Michel

Das Tor zur Welt[Bearbeiten]

Der Slogan stammt noch aus der Zeit, als Menschen sich aufmachten die Welt zu erkunden, zu bereisen, auszuwandern und Frachten zu befördern. Es waren Kaufleute, die mit dem Handel viel Geld verdienten und das Stadtgeschehen bestimmten. Seit mehr als 800 Jahren kommen fremde Güter, neue Ideen und exotische Menschen über die Elbe in die Stadt. Die fremden Einflüsse prägen die Stadt. Reichtum und Armut liegen dicht beieinander. Mit Stiftungen wurden Kultureinrichtungen aufgebaut, aber auch soziale Einrichtungen. Heute bietet die Stadt ein vielfältiges Angebot, für jeden Geschmack etwas. Das Nachtleben ist bunt, manchmal auch schrill. Es wird nie langweilig, genießen Sie es.

Der Hamburger Hafen ist die Lebensader der Stadt. Hier werden die Waren aus Übersee umgeschlagen und ins Hinterland verteilt. Auch wenn heute nur noch 4.000 statt 40.000 Menschen im Hafen arbeiten. Hier wird nach wie vor das große Geld gemacht.

Stadt voller Gegensätze[Bearbeiten]

Hamburg ist eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte und zugleich ärmste Stadtteil St. Pauli mit der, nach eigenen Angaben, sündigsten Meile der Welt, der Reeperbahn. Auf der anderen Seite das biedere und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Am Wochenende vormittags zum Ballspielen in den Stadtpark in Winterhude, nachmittags zum shoppen rund um das Rathaus, wo man die Wahl zwischen der prächtigen Einkaufsmeile Mönckebergstraße und dem Viertel zwischen Rathaus und dem Gänsemarkt mit seinen engen Straßen, alten Häusern und dem Alster- und Nikolaifleet (Fleet = Kanal), die einem das Gefühl geben in einer "Mischstadt" aus Venedig und Amsterdam zu sein, hat. Am frühen Abend dann noch einen Cocktail in einer der Beachbars an der Elbe zu sich nehmend und nachts zum Party machen in einen der unzähligen Clubs auf der Reeperbahn. Abgerundet wird das ganze mit einem Besuch des Fischmarktes am frühen Sonntagmorgen. Ob man sich nun zu einem Café im noblen Eppendorf oder Harvestehude trifft, oder zu einem Bier im alternativen Schanzenviertel, wo es am 1. Mai schon einmal heiß her gehen kann, ist egal.

Stadt im ständigen Umbruch[Bearbeiten]

Hamburg lebt vom Hafen, also wird alles getan damit das Wachstum ungestört ist, auch wenn dafür Häuser und Wohnungen geopfert werden müssen. 22.000 Menschen mussten vor gut 120 Jahren ihre Häuser verlassen, damit die Speicherstadt entstehen konnte. Heute bestaunen wir die wilhelminische Schönheit dieser Lagerhauskomplexe. Nachdem diese Lager unwirtschaftlich wurden, hat sich neues Leben in den alten Gemäuern etabliert und ein ganzes Viertel ist zur Touristenattraktion geworden. Die südlichen neueren Lagerhallen wurden dagegen abgerissen. Um diese Hafenbecken gruppieren sich die ersten neue Häuser und einladende Uferpromenaden. 12.000 Menschen und 40.000 Büroarbeitsplätze sollen in diesem Stadtteil entstehen. Die neue HafenCity ist mitten im Aufbau.

Geografische Übergangsregion[Bearbeiten]

Die Landungsbrücken von der Elbe aus gesehen

Hamburg liegt nur 6 m über dem Meeresspiegel. Ebbe und Flut sind auch noch in Hamburg spürbar, die Elbe ist brackig, das heißt, Süßwasser vermischt sich mit dem Meerwasser. Bis auf die Harburger Berge im Süden ist alles flaches Marschland. Hier in Niedersachsen beginnt auch die Lüneburger Heide. Im Norden geht das flache Land in die leicht hügelige Geestlandschaft Zentral-Holsteins über. Die Elbniederung im Osten reicht bis Sachsen-Anhalt hinein. Im Westen liegt das Elbe-Weser-Dreieck.

Klima[Bearbeiten]

Die 80 km entfernte Nordsee und die flache Landschaft prägen das Klima. Es ist maritim: im Sommer mild, aber auch zuweilen feucht. Die Temperaturunterschiede von Sommer und Winter sind weniger groß, als die des im Süden und Osten Deutschlands vorherrschenden Kontinentalklimas. Die Winter sind ebenfalls mild und der Schneefall hält sich in Grenzen. Der Niederschlag entspricht dem norddeutschen Durchschnitt. Von den Sommermonaten ist der Juli der wärmste mit durchschnittlich 17,4 °C und im Winter ist der kälteste Monat der Januar mit ca. 1,3 °C.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Kommen Sie mit dem Flugzeug an, so treffen Sie in einem der modernsten Flughäfen Europas ein. 1993 und 2005 wurden die beiden neuen Terminals fertiggestellt, denen sich großzügige weite Abfertigungshallen anschließen. Dazwischen liegen die Shoppingmeile und die Zugänge zum unterirdischen S-Bahnhof, der im Dezember 2008 eröffnet wurde. In 24 Minuten sind Sie mit der S1 im Hauptbahnhof, kurz darauf am Jungfernstieg. Wollen Sie zum Flughafen, dann steigen Sie bitte in den vorderen Zugteil ein, der Zug wird in Ohlsdorf geteilt. • • S1 Hamburg Airport, Bus 26, Schnellbus 39

Halle des Hauptbahnhofes

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Hamburg ist der zentrale Knotenpunkt der Bahn für den Fern- und Nahverkehr im Norden Deutschlands. Neben dem Hauptbahnhof halten die Fernzüge auch in HH-Dammtor und HH-Altona, einige halten auch im südlichen Stadtteil HH-Harburg. Diese drei Bahnhöfe gehören zum ICE-Netz. Am Hauptbahnhof kreuzen alle S- und U-Bahnlinien. Mit bis zu 450.000 Reisenden und Besuchern pro Tag ist er der meist frequentierte Personenbahnhof Deutschlands. Unter seinem ehrwürdigen, riesigen, geschwungenen Glasdach befinden sich 12 Gleise. Auf 4 Bahnsteigen für den Regional- und Fernverkehr, 2 S-Bahnsteigen (davon einer unterirdisch) und 4 U-Bahnsteigen wird der gesamte Verkehr abgewickelt. Das Informationszentrum des Hamburger Verkehrsverbundes HVV mit der Tourismuszentrale, das DB-Kundenzentrum und viele Geschäfte sind im nördlichen Teil, der „Wandelhalle“, untergebracht. Altona ist ein Kopfbahnhof mit zwei unterirdischen S-Bahnsteigen, wo sich die meisten S-Bahnen erneut kreuzen. In den verschiedenen Etagen sind zahlreiche Geschäfte untergebracht, unter anderem ein Discounter.

ICE-Verbindungen vom Hauptbahnhof und Dammtor:

EC- und IC-Verbindungen vom Hauptbahnhof, Altona und Dammtor:

Verbindungen nach Schleswig-Holstein

  • Flensburg vom Hauptbahnhof über Dammtor und weiter nach Schleswig, der RE benötigt 2 Stunden.
  • Nach Kiel vom Hauptbahnhof über Dammtor, ca. 80 Minuten.
  • Nach Lübeck bestehen Direktverbindungen (IC, RE) nur ab Hauptbahnhof; die Fahrtzeit unterscheidet sich kaum (ca. 40 Minuten).
  • Im Regionalverkehr und mit IC kommt man in weniger als 30 Minuten nach Büchen; RE startet am Hauptbahnhof, IC in Altona.
  • Die Nord-Ostsee-Bahn nach Husum, einige Fahrten nach Westerland (Sylt), fährt nur ab Altona, und benötigt bis Husum 2 Stunden.

Regionalverbindungen vom Hauptbahnhof über HH-Harburg mit Metronom zu Zielen südlich / links der Elbe:

Günstig ist die Anreise mit dem Schleswig-Holstein-Ticket zu 26,- € bis 38,- € für 1 - bis 5 Personen oder Niedersachsen Ticket zu 21,- € bis 37,- € mit der man beliebig oft auch in Hamburg mit Bussen und Bahnen außer den Fernzügen fahren kann.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Neben dem Hauptbahnhof befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB, Bus-Port Hamburg).

  • ZOB (Bus-Port Hamburg), Adenauerallee 78, 20097 Hamburg (auf der südlichen Ostseite des Hauptbahnhofes), Tel.: +49 040 / 247576. (53° 33' 7" N 10° 0' 42" O)

Zu dem im Mai 2003 nach Neubau wiedereröffneten Gebäude gibt es direkte Busverbindungen aus 27 Ländern, aber auch mehrmals täglich Verbindungen z.Bsp. aus Berlin.

Im Themenartikel Fernbusse in Deutschland gibt es eine Übersicht zu den Fernbuslinienbetreibern im Raum Deutschland und auch weitere Information zu Fernbussen und Fernbuslinien.

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • A1 von Lübeck (Norden) - um in die Stadt zu kommen, muss man am Autobahnkreuz Ost auf die A 24 wechseln.
  • A1 von Bremen, Köln (Süden/ Südwesten) - hier muss man auf die A 255 wechseln.
  • A7 von Flensburg, Kiel (Norden) - bei Fahrt in die Innenstadt: Ausfahrt in Bahrenfeld.
  • A7 von Hannover, Kassel (Süden) - Ausfahrt Othmarschen (gleich am nördlichen Ende des Elbtunnels).
  • A23 von Husum
  • A24 von Berlin

In der Innenstadt fallen (teilweise recht happige) Parkgebühren an. Alternativ kann man das Auto auch außerhalb auf Bahn-Parkplätzen abstellen und den ÖPNV benutzen. Der Alte Elbtunnel hat wegen Sanierung der Tunnelröhren bis 2013 Einrichtungsverkehr. hamburg.de

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Hamburger Hafen

Internationale Passagierschiffslinien nach Hamburg gibt es seit Einstellung der England-Fähre nicht mehr. Auch die Ersatzverbindung über Cuxhaven wurde Ende 2005 wegen der übermächtigen Konkurrenz des Flugverkehrs aus dem Programm genommen.

Saisonal gibt es eine regelmäßige Schiffsverbindung (Katameran) ab Landungsbrücken nach Helgoland über Wedel und Cuxhaven. Fahrradbeförderung wird auf der Teilstrecke Hamburg bis Cuxhaven angeboten. Da das Schiff um 9 Uhr abfährt, müssen Fahrgäste mit Fahrrad, die mit der S-Bahn zum Anleger kommen, auf Kulanz hoffen.

Nichtsdestotrotz nahm in den letzten Jahren der Hamburger Hafen für Kreuzfahrten, meist durch den Ostseeraum, stetig an Bedeutung zu. Ein neues Kreuzfahrtterminal soll bald das derzeitige Provisorium auf dem Grasbrook ersetzen. Der traditionelle Liegeplatz für Passagierschiffe, die Landungsbrücken, dient heute nur noch Hafenbarkassen als Anlegeplatz. Des weiteren liegen hier die Museumsschiffe Rickmer Rickmers (Frachtgroßsegler) und Cap Sandiego (Stückgutfrachter).

Mobilität[Bearbeiten]

Stadtplan, zur Vergrößerung 3 x anklicken
zoombarer Stadtplan: hier klicken
U-Bahnhof U3 Baumwall am Hafen
U-Bahnhof U4 Überseequartier in der HafenCty

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Verglichen mit anderen Großstädten ist das Nahverkehrsnetz, vor allem beim Schienenverkehr, recht mager und die Fahrzeiten sind lang, weil sich die Stadt mit ihren vielen Häuschen im Grünen in die Fläche ausbreitet. Viele Stadtteile haben keinen Bahnanschluss. Die letzte Straßenbahn wurde 1978 eingestellt und sollte im Jahre 2014 wieder eingeführt werden, das Projekt wurde 2011 gestoppt. Schnellbusse kosten einen Aufschlag von 1,80 €.

3 S-Bahn-Strecken treffen sich im Hauptbahnhof und verzweigen sich parallel zur Fernstrecke (S-Bahn-Linien mit zweistelligen Nummern: 11, 21, 31) und zur City-Tunnel-Strecke (einstellige S-Bahn-Linien 1, 2, 3, mit Halten Jungfernstieg, Landungsbrücken, Reeperbahn). Sie treffen sich unter dem Fernbahnhof Altona wieder. Von dort führen 2 Strecken weiter nach Wedel und Pinneberg. Zusammen mit den 4 U-Bahn-Linien, 112 Bus-Linien und ein paar Schiffslinien wird der öffentliche Nahverkehr abgedeckt. Die 3 AKN-Vorortlinien im Norden fahren tagsüber nicht in die Innenstadt. Lange geplante S-Bahn-Erweiterungen nach Ahrensburg und Elmshorn werden nicht in Angriff genommen, denn der Bau des neuen U-Bahn-Abzweigs von Jungfernstieg mit 2 Stationen zur HafenCity verschlang riesige Investitionen und wurde erst im November 2012 fertiggestellt.

Die U-Bahn fährt überwiegend oberirdisch im 5 Minuten-Takt. Sehenswert ist der alte Abschnitt der U3 vom Hauptbahnhof zu den Landungsbrücken mit Sicht auf den Hafen.

Außer in den Randbereichen fahren die S- und U-Bahnen freitags und samstags die ganze Nacht durch. Unter der Woche endet der Schnellbahnbetrieb gegen 0.30 Uhr. Anschließend fahren Nachtbusse alle 30 bis 60 Minuten bis zum Morgen. Im Hamburger Verkehrsverbund HVV sind alle Verkehrsmittel in Hamburg, inklusive aller Regionalbahnen im Hamburger Gebiet, zusammengefasst. Die Verkehrsverbindungen des HVV reichen weit in angrenzende Landkreise nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen, die Ticketpreise sind hier nach "Ringen" gestaffelt.

Die 6 Hafenfähren sind Bestandteil des HVV-Netzes und können mit den normalen Fahrkarten ohne Aufschlag benutzt werden. Besonders interessant sind die Linien 72 (Landungsbrücken - Elbphilharmonie), 62 (Landungsbrücken - Fischmarkt - Övelgönne - Finkenwerder) und 64 (Finkenwerder - Teufelsbrück). Fahrräder werden kostenlos mitgenommen.

Schnellbahn-Netzplan Hamburg (PDF)

Fahrpreise, • gültig für Busse, S- u. U-Bahnen, Regionalbahnen und Elbfähren des HVV im Jahr 2014:

  • Kurzstrecke: 1,50 €
  • Nahbereich: 2,00 €
  • Großbereich (gesamte Stadt): 3,00 € (Kinder: 1,10 €) − Dieses Ticket ist bis 6 Uhr des Folgetages bei ansonsten beliebig langen und vielen Unterbrechungen für eine beliebig lange Strecke innerhalb Hamburgs und teilweise im Umland gültig - solange man keine Rund- oder Rückfahrt damit unternimmt.
  • Gesamtbereich des HVV: 8,20 €, Kinder: 2,20 €
  • Tageskarte Großbereich ganztägig Mo.-Fr.: 7,30 €, Gesamtbereich: 18,30 €.
  • Tageskarte Großbereich ab 9 Uhr; sa, so und feiertags ganztägig: 5,90 € (Kinder: 2,10 €, Gesamtbereich: 15,60 € (Kinder 4,20 €).
  • Gruppen-Tageskarte bis 5 Pers. Großbereich ab 9 Uhr, sa, so u. feiertags ganztägig: 10,80 €, Gesamtbereich: 25,50 €
  • Zuschläge für Schnellbusse für 1 Fahrt, bzw. Tageskarte: 1,80 €

Gültig bis 6:00 Uhr des folgenden Morgens. • Tarifstand: 1.1.2014

Weitere Tickets:

  • Hamburg Card: • freie Fahrt im Großbereich und diverse Vergünstigungen für 22 Museen und andere Sehenswürdigkeiten:
    • 1 Person: • 1 Tag: 9,50 € • 3 Tage: 22,90 • 5 Tage: 38,50 €
    • bis 5 Pers.: 1 Tag: 15,50 € • 3 Tage: 39,90 • 5 Tage: 64,90 € • Stand 1.1.2014
  • metropol-card

Im Tarifgebiet „Großbereich“ Hamburg (3,00 €) werden für kurze Entfernungen auch die Einzelkarten „Kurzstrecke“ und „Nahbereich“ angeboten. Bis wohin welcher Tarif gilt, ist nicht ohne weiteres nachzuvollziehen, denn es zählen "Zahlgrenzen", die unveröffentlicht sind. Fahrkartenautomaten verfügen aber über eine Funktion, die den richtigen Tarif bei Angabe des Ziels anzeigt. • Bei Fahrten nach Schleswig-Holstein oder Niedersachsen richtet sich der Tarif nach der Zahl der durchfahrenen Ringe. Bei mehr als 4 Ringe löst man eine Fahrt „Gesamtbereich“.

Im Gegensatz zu vielen Verkehrsunternehmen anderer Städte ist die Fahrkarte beim Kauf am Automat bzw. einem Schalter bereits entwertet. Deshalb gibt es auch keine Entwerter. An den meisten Fahrkartenautomaten kann mit Bargeld- und EC-Karte gezahlt werden. Dem Tourist Center am Hauptbahnhof schließt sich ein HVV-Infocenter an.

Die Fahrradmitnahme ist kostenlos, aber nur außerhalb des Berufsverkehrs erlaubt: Mo. - Fr. zwischen 9 und 16, sowie zwischen 18 und 6 Uhr, Sa. und So. ganztägig. Auf den Elbfähren gibt es keine Sperrzeiten. In den R-Bahnen benötigt man immer eine Tagesfahrradkarte 3,50 €, dafür gibt es keine Sperrzeiten.

Fahrradfahren[Bearbeiten]

Im Innenstadtbereich existieren teilweise gut ausgebaute Radwege, die es ermöglichen Hamburg auch per Fahrrad zu erkunden. Leider gibt es auch zahlreiche Radwege älteren Baudatums, die holprig und recht schmal sind. Die Radwege in Hamburg sind oft in rotem Stein gehalten, oder sie befinden sich optisch markiert am Rande der Fahrbahn.

Die Beschilderung der Radrouten ist weniger gut; das betrifft auch die Routen an der Elbe. Es ist manchmal nicht einfach, zu erkennen, welche Wege als Sackgasse oder am Badestrand enden, und welche kontinuierlich weitergeführt werden.

Achtung, in manchen öffentlichen Parks wie Planten un Bloomen darf kein Fahrrad gefahren werden. Beschilderungen sollten beachtet werden.

Hamburgs offizielle Fahrrad-Seite. Hier ist auch ein Radroutenplaner verlinkt (von Kommoot). Ein Plan für die innere Stadt ist online verfügbar. Ansonsten ist der ADFC Radatlas zu empfehlen. Radroutenplaner für Hamburg bieten auch Naviki und BBBike.

Leihfahrräder Stadtrad[Bearbeiten]

Seit Juli 2009 besteht das Fahrradleihsystem „StadtRAD Hamburg“ das von der Deutschen Bahn mit dem System „Call a Bike“ betrieben wird. Eine Anmeldung ist im Internet oder am Terminal möglich (Bank- oder Kreditkarte erforderlich, BahnCard und HVV-Abo-Kartennummer haben Vergünstigung), ebenso beim Callcenter in Halle an der Saale (Nummer am Rad oder Terminal). Entleihe und Rückgabe sind am Terminal möglich, entscheidend ist, die Klappe am Hinterrad links zu finden, das hochgeklappt werden muss, um das darunter befindliche Feld zu aktivieren. An inzwischen 123 Stationen (Dez. 2012) im Innenstadtbereich warten etwa 1.650 Leihräder für alle, die gerade kein eigenes Rad zur Hand haben, aber dennoch mobil sein möchten. 2013 sollen wenige weitere Stationen hinzukommen. In Hamburg stehen an allen Entleihstationen rote Säulen mit Bildschirm und EC-Karten- bzw. Kreditkarteneinschub, worüber die persönliche Erkennung erfolgt. Alternativ können über ein registriertes Handy oder eine App ein oder zwei Räder entliehen werden, per Telefon auch bis zu vier. Die Räder sind robust, schwer und ohne Federung mit Breitreifen, 7-Gang-Nabenschaltung, 2 Trommelbremsen ohne Rücktritt und mit Nabendynamo-Lichtanlage ausgerüstet. Die Sitzposition ist gewöhnungsbedürftig, da der fast gerade Lenker niedrig ist und nur die Sitzhöhe verstellbar ist.

Stadtrad-Station

An StadtRAD-Stationen kann es des öfteren vor allem an Wochenenden und Feiertagen im Sommer passieren, dass kein Rad mehr verfügbar ist. Am Terminal und mit einer App für Smartphones wird angezeigt, wo die nächste Station mit Rädern ist. Ansonsten kann die Hotline angerufen werden, so dass der Frust nicht zu groß wird, wenn kein Rad am Terminal steht.

Preise: Einmaliges Startgeld: 5 € mit 5 € Startguthaben. Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei. Ab der 31. Minute werden 8 ct bzw. 6 ct/min bis zum Tageshöchstsatz von 12 € berechnet. • StadtRAD Hamburg: Überblick zu Stationen, Entleihe und Rückgabe

Leihfahrräder next bike[Bearbeiten]

Während bei StadtRad die Ausleihe nach der ersten halben Stunde 4,80 € pro Stunde kostet, zahlt man bei nextbike nur 1,- € pro halbe Stunde oder 9,- € für den ganzen Tag. • Standorte Hamburg

Taxen[Bearbeiten]

In Hamburg sollte es kein Problem sein, schnell ein Taxi zu bekommen. Auch an weniger markanten Orten fährt immer mal wieder ein Taxi an einem vorbei. Wenn nicht, so ruft man eines der vielen Taxiunternehmen an und man muss meist nicht länger als etwa 10 Minuten auf das bestellte Taxi warten. Die Fahrtgebühren der Hamburger Taxiunternehmen unterscheiden sich nicht von denen anderer Städte und Bundesländer. In vielen Taxen kann mit EC-Karte und/ oder Kreditkarte bezahlt werden.

Auto[Bearbeiten]

Wie in allen Großstädten so ist auch in Hamburg der Verkehr je nach Tageszeit extrem dicht und für den ortsunkundigen Fahrer nicht leicht zu durchschauen, auch wegen diverser Einbahnführungen und Abbiegeverbote. Gebührenpflichtige Parkplätze und Parkhäuser sind in ausreichender Menge vorhanden. An den Parkautomaten kann mit Handy gezahlt werden. Für behinderte Fahrer sind eigene Parkplätze vorhanden. Die Preise für Parkhäuser liegen zwischen 1 € pro 20 Minuten im Zentrum und 1 € die Stunde etwas mehr Richtung Altona. Die Stadt Hamburg bietet hierzu auf ihrer Homepage eine eigene Seite für Behindertenparkplätze und alle übrigen Parkplätze an. Hier wird 15 minütig aktualisiert. Wer sich allerdings selbst umschauen will kann dies mit entsprechender Nervenstärke tun und vielleicht einen der raren kostenfreien Parkplätze finden. Eine Alternative sind die park and ride Parkplätze in Hamburg und im Umland. Diese sind vielerorts (z.B. Hagenbecks Tierpark an der U2) gebührenfrei.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Michel[Bearbeiten]

Der Hamburger Michel lädt zum Panoramablick über die Stadt ein

132 Meter ist Hamburgs Wahrzeichen hoch, mehrfach abgebrannt und immer wieder aufgebaut. Von oben hat man den schönsten Panoramablick über die Stadt. Der Turm kann per Treppe oder Aufzug erklommen werden. Unten liegt die Neustadt, daneben die Altstadt, im Norden die Alster, im Westen St. Pauli und im Süden die Landungsbrücken und der große Hafen.

Die Kirche St. Michaelis (von den Hamburgern "Michel" genannt) ist eine der Hauptkirchen Hamburgs und das Wahrzeichen der Stadt. Die evangelische Kirche ist der bedeutendste Barockbau Norddeutschlands. Sein Innenraum fasst 2500 Plätze. • Ebenso sehenswert ist die Ausstellung zur Geschichte der Hamburger Kirchen und zur Restauration des Michel, sowie die Krypta der Kirche mit dem Grab von Carl Philip Emanuel Bach. • Info: St. Michealis
Geöffnet täglich von Mai − Okt.: 9:00 − 20:00 Uhr, sonst 10:00 − 18:00 Uhr • U-Bahn: St. Pauli, Baumwall oder S-Bahn: Stadthausbrücke

Rathaus[Bearbeiten]

Hamburger Rathaus

Der heutige monumentale Rathausbau stammt aus dem Jahr 1887, und wurde erbaut nachdem das alte Rathaus an der Trostbrücke 1842 abgebrannt war. Das Gebäude wurde im Baustil der Neorenaissance erbaut. Eine beliebtes Fotomotiv ist die 111 m breite Fassade mit ihrem 112 m hohen Mittelturm, der höchste Rathausturm in Deutschland. Prächtig ist auch die Innenausstattung, insbesondere der Kaisersaal, der Saal der Bürgerschaft und der Bürgermeistersaal mit seinem riesigen Kamin. • Sehenswert ist auch der Innenhof mit der alten Börse und dem prächtigen Hygieia-Brunnen. • Das Rathaus selbst kann nahezu täglich halbstündig per Führung von 10 - 15 Uhr besichtigt werden (Sa 10-17 h, So 10-16 h), (Erw. 3 €, Kinder 50 Cent). • Rathausführungen

Alster[Bearbeiten]

Wassersport auf der Außenalster trotz nasskaltem Wetter im November

Die Alster ist nur ein kleines Flüsschen von 56 km Länge und durchfließt Hamburgs Nordosten und die Innenstadt. Vor der Altstadt ist sie als Außenalster und Binnenalster aufgestaut. Mitten in der Stadt liegen zwei Seen, auf denen Personenschiffe fahren und bei sommerlichem Wetter zahlreiche Segelschiffe auf dem Wasser gleiten. Mag die Elbchaussee noch vornehmer und Blankenese die erste Wohnadresse sein, die Außenalster ist die gute Stube der Hansestadt. Um 1900 hat das wohlhabende Bürgertum seine Villen wie eine mehrreihige Perlenkette um den See gebaut. Die schönsten Häuser sind das „Weiße Haus“ (Hotel Atlantic), das US-Konsulat, die Sloman-Burg von 1848, das Budge-Palais und die Laeisz-Villa. In eineinhalb Stunden haben Sie die Außenalster zu Fuß umrundet, immer am See entlang.

An der Binnenalster liegt der Jungfernstieg mit der Haltestelle zur neuen U-Bahn-Linie U4 zur Hafencity. Zur Adventszeit erstrahlen die Ufer und der Landungssteg in festlicher Beleuchtung, nur wenige Schritte vom Rathausmarkt entfernt. Im Sommer trifft sich Hamburgs Schickeria auf einen Cocktail im Alex.

Speicherstadt - Wahrzeichen des Handels[Bearbeiten]

Speicherstadt Nordseite mit Zollkanal
Blick in die Speicherstadt

Siehe auch Artikel: Speicherstadt und Hafencity

Hamburg kleckert nicht, Hamburg klotzt. Der Fortschritt brauchte Platz und er schaffte Platz für mehr Schiffe und deren Waren. Hamburg wurde 1871 Bundesstaat des Deutschen Reiches. Hamburg verhandelte um in den Deutschen Zollverein aufgenommen zu werden. Es verlor zwar seine angestammte Privilegien, durfte aber einen Freihafen errichten, innerhalb sieben Jahren. Dafür wurden die ehemaligen Wohnviertel Kehrwieder und Wandrahm geräumt und abgerissen. Rund 22.000 Menschen wurden dabei umgesiedelt. Die ersten Speicher und Fleete standen 1888 in wilhelminischer Backsteingotik der Gründerzeit mit bizarren Giebeln und Türmchen. Bis 1910 entstand dieser größte historische Lagerhauskomplex. In den direkt am Hafenbecken stehenden mehrstöckigen Speichern konnten die Waren entladen und gelagert werden.

100 Jahre später waren die Hafenbecken zu klein und vor allem zu flach. Für den aufkommenden Containerverkehr mussten im Westen neue Hafenbecken und Umschlagplätze gebaut werden. Die Speicherstadt verkam in den frühen 1990er-Jahren zur innerstädtische Industriebrache. Die alten Speicher aus dem 19. Jahrhundert blieben stehen. Sie werden heute von kleinen Firmen als Büros oder Ateliers genutzt und sind zur Touristenattraktion geworden. Der jüngere Bereich bis zur Elbe wurde abgerissen und nun entstehen hier Bürohäuser und Wohnungen direkt am Wasser.

In der Speicherstadt sind mehrere interessante Museen entstanden: Das Hamburg Dungeon (geschichtliches "Gruselkabinett" über Hamburg), das Hot Spice Gewürzmuseum, das afghanische Museum, Deutschlands einziges Zollmuseum und seit 2008 das Internationale Maritime Museum mit dem Motto „Schifffahrtsgeschichte ist Menschheitsgeschichte“. Das besondere Highlight für Technikinteressierte ist die weltweit größte Modell-Eisenbahn „Miniatur-Wunderland“ mit 12 km Gleisen im Maßstab 1:87, auf denen 830 digital gesteuerte Züge in mehreren Etagen verkehren. • Weitere Infos dazu siehe Abschnitt Museen und Artikel Speicherstadt - Museen.

Hafencity Hamburg: Historie einer Hafenstadt

Hafencity - Leben und Arbeiten am Wasser[Bearbeiten]

Von den Landungsbrücken zur Hafencity, im Hintergrund die im Bau befindliche Elbphilharmonie

Hamburg setzt zum Sprung in die Zukunft an und besinnt sich ihrer Wurzeln: Eine neue Stadt entsteht am Wasser, an den alten Hafenbecken zwischen der Speicherstadt und der Elbe. Hier sollen bis 2020 neue Büroflächen für mehr als 40.000 Arbeitsplätze und 5.500 Wohnungen für 12.000 Einwohner entstehen. Ein Teil dieser Stadt ist bereits fertig. Damit vergrößert sich die Innenstadtfläche um ca. 40 %. Die HafenCity wird nicht eingedeicht und ist nicht vom Wasser abgeschnitten, sondern das gesamte Gebiet wird auf 7,50 Meter über Normalnull angehoben. Die neuen Häuser stehen direkt am Wasser hinter einem Promenadenweg. In einem Hafenbecken ankern die alten Segelschiffe. Ein anderes Hafenbecken dient dem Freizeitschiffsverkehr. Ein neues Kreuzfahrtterminal an der Elbe ist auch im Entstehen.

Im Jahre 2005 wurde das erste Quartier Sandtorkai fertiggestellt. Seit September 2008 wird der Sandtorhafen als Traditionsschiffhafen genutzt. Hier lassen sich historische Segler und Dampfer besichtigen, Schwimmpontons bilden eine weitläufige Promenade direkt auf dem Wasser. Das 2. Teilquartier Dalmannkai ist seit 2009 fertiggestellt. An seiner Spitze entsteht die Elbphilharmonie .

Zudem legen vom Hamburg Cruise Center in der neuen Hafencity jedes Jahr Kreuzfahrtschiffe wie die Queen Mary 2, die MS Deutschland oder die MS Europa zu ihren Kreuzfahrten ab.

Das offizielle Infocenter der Hamburger HafenCity zeigt Ihnen im Modell wie der neue Stadtteil einmal aussehen soll. Fotos und Filme zeigen Ihnen wie sich die Hafenanlage bis zum Bau des neuen Stadtteils entwickelt hat. Mit Hilfe interaktiver Spielereien können Sie den Aufbau wunderbar verfolgen. • Öffnungszeiten: Di-So: 10 - 18 Uhr • Eintritt frei

Landungsbrücken[Bearbeiten]

Hier kamen die großen Passagierschiffe an, hier fuhren die Menschen in die ferne Welt. Heute sind es nur noch Fähren im Nahverkehr oder zum anderen Ufer und Ausflugsdampfer. Das Gefühl, hier geht es ab in die Ferne bleibt.

Alter Elbtunnel[Bearbeiten]

Fahrstühle zu den Elbtunnelröhren auf Steinwerder
Elbtunnelröhre in der Sanierung 2009

Siehe auch Stadtteilartikel: St. Pauli - Landungsbrücken und Reeperbahn

Der alte Elbtunnel, der die Innenstadt mit dem Hafen verbindet, wurde 1911 erbaut. Früher mussten 40.000 Hafenarbeiter die Elbe überqueren, seit 1975 wird er entlastet von dem vierröhrigen Neuen Elbtunnel weiter westlich. Heute ist der Alte Elbtunnel mit seinen beiden gekachelten 426,5 m langen Röhren, die einen Durchmesser von 6 m haben, eine Touristenattraktion. Allein der Kuppelbau des Eingangsbereiches an den Landungsbrücken ist eine Sehenswürdigkeit. Oftmals werden zur Hochsaison die Tunnelröhren bunt beleuchtet. Hin und wieder finden auch Kunstausstellungen, Sportveranstaltungen sowie Konzerte statt.

Man kann den Tunnel zu Fuß, mit dem Rad und dem PKW passieren. Letzterer wird mit einem Fahrstuhl(!) 24 m hinab befördert und auf der anderen Seite auch wieder hinauf gezogen. Ein kleines Erlebnis! Fußgänger nutzen in der Regel die alte gusseiserne Wendeltreppe oder einen der separaten Fahrstühle für Fußgänger. Zur Stadtseite hin befindet sich das Eingangsgebäude direkt an den Landungsbrücken, zur Hafenseite hin auf Steinwerder. Von dort genießt man (insbesondere am Abend) einen unvergleichlichen Panoramablick auf die Innenstadt mit den Landungsbrücken. Der Aufzugbereich an der Innenstadtseite ist mit Abstützungen stark verbaut. Der Originalzustand ist auf Steinwerder noch vorhanden.

Für Fußgänger ist der Tunnel immer geöffnet und kostenlos. • Bis Ende 2013: eingeschränkte Verkehrszeiten für Kfz wegen Sanierungsarbeiten! • Der Elbtunnel liegt schräg gegenüber dem U- und S-Bahnhof: Landungsbrücken.

Fischmarkt und Fischauktionshalle[Bearbeiten]

Für manche beginnt der Tag gerade erst, für andere ist der gestrige noch nicht zu Ende, mit einem Fischbrötchen in der Hand warten sie auf die Rückkehr der Lebensgeister. Sonntags morgens von 5 bis 9.30 Uhr wird ganz in der Nähe vom Kiez seit 1703 frischer Fisch, aber auch Blumen, Souvenirs, Obst und Gemüse, Kleintiere, Schmuck, Flohmarktartikel und vieles mehr auf dem Fischmarkt angepriesen. Vor allem aber der harte Kern der feierwütigen Gesellschaft vom Vorabend lässt sich hier amüsant beobachten. Wer bis in die frühen Morgenstunden feiert, tanzt meist in der 1895 erbauten Hamburger Fischauktionshalle gleich weiter. Hier spielen in der Frühe Live-Bands auf 2 Bühnen bei freiem Eintritt.

Köhlbrandbrücke[Bearbeiten]

In den Himmel hinaufsteigen und über den Hamburger Hafen schweben. Dieses Gefühl bekommen Sie, wenn Sie in den Freihafen eintreten und die Süderelbe überqueren. Die Durchfahrtshöhe für die Schiffe beträgt 53 m. Sie können oben drüber fahren und das Geschehen unten betrachten. Beeilen Sie sich, spätestens 2028 „muss“ die Brücke wieder abgerissen werden [2]. • Brückenliteratur: Die Köhlbrandbrücke

Hafen[Bearbeiten]

Vom Museumshafen Oelvegönne: Blick zum Containerterminal

Oft wird mit Hafen im engeren Sinne der Bereich an den Landungsbrücken gemeint. Der 800 Jahre alte Hafen weist heute ein Areal von ungefähr 90 km2 und 60 Hafenbecken mit über 300 Schiffsliegeplätzen vor. Jährlich schlagen hier über 13.000 Schiffe mehr als 71 Millionen Tonnen Waren um. Er ist der zweitgrößte Containerumschlagplatz Europas und steht an siebter Stelle der Weltrangliste. Von jeher war der Hamburger Hafen neben den Handels- und Dienstleistungszentren das Herz der Stadt.

Museumshafen Oevelgönne[Bearbeiten]

Sonnenuntergang vom Museumshafen Oelvelgönne

Direkt über dem neuen Elbtunnel zwischen der sehenswerten Elbstrandsiedlung Övelgönne und dem Fischereihafen mit dem Dockland unterhalb des Altonaer Balkons liegt der Museumshafen Oevelgönne mit rund 20 Schiffs-Oldtimern. Deutsche und holländische Plattbodenschiffe, Dampfschlepper und Barkassen haben hier ihren Liegeplatz. Das ehemalige Feuerschiff Elbe 3, ein Dampfkran, ein Finkenwerder Hochseekutter sowie eine zum Café umgebaute alte Hafenfähre gehören zum Ensemble. Alle Schiffe sind heute noch fahrbereit. • Freier Eintritt zum Hafen, die Besichtigung der Elbe 3 kostet 2,- €, ermäßigt 1,- € • Museumshafen Oevelgönne e.V.

Westlich benachbart liegt der am Wochenende stark genutzte Sandstrand mit Blick auf die Container-Terminals. Parallel dazu kann man auf dem Fußgängerweg entlang der ehemaligen Lotsen- und Schiffskapitänshäuser wandern, Radfahrer müssen den Umweg über die Elbchaussee nehmen. • Bus 112 vom Altonaer Bahnhof oder die Hafenfähre Linie 62 von den Landungsbrücken bis Fähranleger Neumühlen zum HVV-Tarif

Reeperbahn[Bearbeiten]

Die Reeperbahn ist Hamburgs "sündige Meile" auf St. Pauli, kurz "der Kiez". Ursprünglich entstanden, um die Bedürfnisse von Seeleuten fern von zu Hause zu befriedigen, heute einerseits beliebtes Ausgehziel für Hamburger und Touristen mit vielen Bars und Clubs, andererseits einer der größten Rotlichtbezirke sowie Drogenumschlagplätze in Europa. Glamour und Elend liegen dicht beieinander, St. Pauli ist einer der ärmsten Stadtteile Hamburgs - sichtbar u.a. an vielen Bettlern und Müllsammlern. Trotzdem mindestens eine durchtanzte Nacht wert. • S 1-3 Reeperbahn, U3 St. Pauli

Blankenese[Bearbeiten]

Malerische Gassen, verwinkelte Treppen und hübsche Häuschen mit Blick auf den Fluss: Das Blankeneser Treppenviertel an der Elbe versetzt Sie in ein mediterranes Flair. Das ehemalige Fischer- und Lotsendorf im Westen Hamburgs liegt direkt an der Elbe in einer Hügellandschaft. Es ist beliebtes Ausflugsziel und Wohnort für betuchte Hamburger. Unten am Ufer der Elbe können Sie wandern und radfahren. • S1 Blankenese, dann die Bahnhofstraße runter. Die kleinen Busse (Linie 48 und 49, Bergziege genannt) kosten einen Schnellbuszuschlag

Planetarium im Stadtpark[Bearbeiten]

Planetarium im Stadtpark Hamburg

Das Planetarium ist eines der ältesten und nach diversen Umbauten in den vergangenen Jahren auch modernsten Planetarien in Deutschland. Es befindet sich im Westteil des Stadtparks im Stadtteil Winterhude. Der monumentale Backsteinbau wurde 1908 vom Dresdner Architekten Oskar Mentzel als Wasserturm geplant und von 1912 bis 1915 von Fritz Schumacher erbaut. Der 60 Meter hohe Turm dient seit 1930 als Planetarium. Es finden mehrmals im Monat unterschiedliche Sonderveranstaltungen und Ausstellungen statt, die ebenfalls einen Besuch wert sind. • Parkmöglichkeiten für PKW befinden sich am Linnering und an der Hindenburgstraße. • Tel.: 040-428865210 • U-Bahn: Borgweg

Museen[Bearbeiten]

Die komplette Übersicht über Hamburgs Museen, Galerien und Ausstellungen finden Sie im Artikel Museen.

Einen Überblick über die mehr als 300 Museen in der Metropolregion Hamburg gibt es auf der Seite des Museumsverband Hamburg e. V..

Kunsthalle, der ornamentgeschmückte Backsteinbau von 1869
  • Hamburger Kunsthalle − Größtes Kunstmuseum Deutschlands. Meisterwerke vom Mittelalter bis zur Neuzeit.
    Die Kunsthalle besteht aus drei markanten Gebäuden: dem ornamentgeschmückten Backsteinbau im Stile der italienischen Renaissance von 1869, dem neoklassizistischen Erweiterungsbau aus hellem Muschelkalkstein von 1919 und dem 1997 eröffneten weißen Kubus der Galerie der Gegenwart. • Altstadt, nordwestlich des Hauptbahnhofs.
  • hamburgmuseum • Als kulturhistorisches Museum bietet das Museum für Hamburgische Geschichte einen Überblick zu der wechselvollen Geschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um 800 n.Chr. bis zur Gegenwart. • Neustadt, in den Wallanlagen.
  • Museum für Kunst und Gewerbe • Eines der umfassendsten Schausammlung des deutschen, europäischen und asiatischen Kunstgewerbes. Unter anderem sind zu sehen: Fayencen, Möbel und Silberschmiedearbeiten aus Niederdeutschland und den Niederlanden sowie Ostasiatica und Koroschka-Sammlung. Ganz wunderbar ist die Jugendstilabteilung mit dem 'Pariser Salon'. Neu ist der Schürmann-Flügel mit Mode und Design des 21. Jahrhunderts • St. Georg, Steintorplatz • Hauptbahnhof, U 1+3: Hauptbahnhof-Süd
Maritimes Museum an der Speicherstadt
  • Deutsches Zollmuseum • Interessantes zum Zoll im ehemaligen Zollamt Kornhausbrücke, Geschichte und Aufgabenbereiche - besonders spannend: die Ausstellung zum Zollschmuggel • Speicherstadt • U1: Meßberg
  • Miniatur Wunderland in der Speicherstadt. Eine der größten Modelleisenbahnanlagen der Welt im Maßstab 1:87. Sehenswert! Durch den großen Andrang gibt es allerdings teilweise Wartezeiten bis zu mehreren Stunden. Wer möchte, kann die Wartezeit mit der Besichtigung des Hamburg Dungeon überbrücken, das ganz in der Nähe liegt. • Speicherstadt • U3 Baumwall
  • Hamburg Dungeon. "Geschichtliches Gruselmuseum", das mit Mitteln des Freizeitparks Hamburger Geschichte erlebbar macht. Das Hamburg Dungeon ist nicht ganz so gruselig, wie das London Dungeon. In Hamburg wird eher "kindgerecht" präsentiert (für Kinder ab 10 Jahren). Auswahl von Erlebnisstationen: Stadtbrand von 1842, Sturmflut von 1717 mit Wasserbahn, Cholera-Ausbruch von 1892, usw. Die Szenen werden von Schauspielern dargestellt. • Speicherstadt • U3 Baumwall
  • Nivea-Haus der Beiersdorf AG - Präsentation u. a. zur bekannten Pflegemarke Nivea; Ausstellung zur Firmengeschichte • U/S-Bahn: Jungfernstieg
  • Afghanisches Museum • seit Ende 2011 geschlossen!
  • Balinstadt - Auswanderermuseum Hamburg • Amerika! Wer denkt da nicht an Chancen, Ruhm und das schnelle Geld? Zwischen 1850 und 1934 gingen mehrere Millionen Menschen in Hamburg an Bord und wanderten in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten aus. Warum machten die Menschen diesen gewagten Schritt? Wie verbrachten sie die Zeit, bevor sie in See stachen? • S 3+31 Veddel, dann 5 min. Fußweg
  • Schiffsbegrüßungsanlage Willkommhöft mit Buddelschiffmuseum im Restaurant Schulauer Fährhaus Hier werden die ankommenden bzw. auslaufenden Schiffe per Flagge und mit ihrer jeweiligen Nationalhymne begrüßt / verabschiedet. Für die Besucher werden per Lautsprecher Informationen zum jeweiligen Schiff durchgegeben. Hunderte sehenswerter Buddelschiffe können vor Ort im Buddelschiffmuseum bewundert werden. • Wedel, S1 Wedel, kurzer Fußweg, oder Bus 190 bis Haltestelle Wedel, Elbstraße

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • Infocenter im Kesselhaus. Hier gibt es alle Infos zur Hafencity, vom Beginn der Planungen bis zum aktuellen Baugeschehen • Eintritt kostenlos • SpeicherstadtU3 Baumwall
  • Bauausstellung IBA_Hamburg • Die Werkstattschau der Internationalen Bauausstellung Hamburg gibt beispielhafte Antworten auf aktuelle Fragen der Stadtentwicklung • Di. - So.: 10 - 18 Uhr • Eintritt frei • Kostenlose Führungen di. und so. jeweils um 16 Uhr
  • Die Internationale Gartenschau 2013 in Hamburg • Unter dem Motto "In 80 Gärten um die Welt" entsteht im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ein Gartenparadies • 26. April bis 13. Oktober 2013 täglich ab 9.00 Uhr, April - August: bis 20 Uhr, September - Oktober: bis 19 Uhr • Eine normale Eintrittskarte kostet 21 Euro, ermäßigt 17 Euro und ab 18 Uhr kommt man zum Feierabendtarif für 9 Euro rein

Flughafen[Bearbeiten]

  • Flughafenmodell • Der Hamburger Flughafen im Maßstab 1:500, interaktiv. Die Vorträge von Manfred Schönhöbel sind ausgesprochen sehenswert. • Vorführungen: täglich um 10, 12, 14 und 16.00 Uhr ohne Voranmeldung • S-Bahn S1: Flughafen
  • Himmelsschreiber - Café • Im Geschäftsfliegerzentrum (GAT) bietet das Himmelsschreiber einen einmaligen Blick über die Runways auf die Terminals! Mit dem "Holiday Shuttle" zum Außenparkplatz (Abfahrt Ankunftsebene zwischen Terminal 1+2, Ausstieg am Parkplatz, nicht am Parkhaus), die Straße geradeaus zum GAT sind es ca. 200 Meter zu Fuß. Aber natürlich kann man auch direkt vor der Tür parken und das Café ist jederzeit (vor allem bei schönem Wetter) einen Ausflug wert.
    Egal ob Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato (sehr lecker) oder einen der verschiedenen, sehr leckeren Kuchen (die Wiener Rolle ist ein Erlebnis), auch Bier, Wein, Softdrinks, Bockwurst oder Eintopf - alles ist ausgesprochen preiswert (und lecker). Und auch wenn man alles selbst "am Tresen" bestellt und meist auch direkt mitnimmt ist die Freundlichkeit Programm!
    Öffnungszeiten täglich von 10 bis 20 Uhr. • S-Bahn S1: Flughafen

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Hamburg besitzt viele Grünanlagen und Orte an denen man schöne Spaziergänge machen kann und auch sonst seine Freizeit auf unterschiedliche Weise gestalten kann.

  • Hagenbecks Tierpark • Er ist der älteste Tierpark Deutschlands und in privater Hand der Familie Hagenbeck. 2007 eröffnete hier ein neues Aquarium.
Tel.: 040 - 53 00 330, • geöffnet: 7. März - 30. Juni u. 1. September - 25. Oktober: 9 - 18 Uhr, 1. Juli - 31. August: 9 - 19 Uhr, Wintersaison: 26. Oktober - 6. März: 9 - 16.30 Uhr. • Eintritt: 20 €, Kinder (4-16 Jahre): 15 €, Familienkarte: 60 € - 70 €, mit Tropen-Aquarium: 30 €, Kinder: 21 € Familenk.: 85 - 98 € • (Stand 2012)
U-Bahn-Linie U2, Busse 22, 39, 181 u. 281 bis Haltestelle „Hagenbecks Tierpark“
geöffnet täglich von 9 - 18 Uhr. • Tel.: 040 - 53 00 330 • Eintritt: 14 €, Kinder (4-16 Jahre): 10 €, Familenkarte: 43 € - 49 €
  • Botanischer Garten Hamburg • Die zur Universität Hamburg gehörende schöne Gartenanlage in Klein Flottbeck ist nicht nur im Sommerhalbjahr sehenswert. Die größeren Gewächshäuser sind jedoch am alten Stadtort Planten un Blomen geblieben. Dort gedeihen die Pflanzengemeinschaften aus den wärmeren Regionen.
    Planten un Blomen: Tropengewächshaus
    • Der Eintritt in den Park ist kostenfrei (um eine Spende wird gebeten). • S-Bahn S1: Klein Flottbek, Tropengewächshäuser im Planten und Blomen: S21 + S31 Dammtor, U1 Stephansplatz. • Weiteres Infos: Seite des Botanischen Gartens bei der Uni Hamburg, • Seite der Freunde des Botanischen Garten HamburgVirtuellen Spaziergang
  • Planten un Blomen mit Tropengewächshäusern • Dieser Park ist ein Teil des alten Hamburger Wallringes, an der sich die einstige Stadtmauer befand. Planten un Blomen (plattdeutsch für Pflanzen und Blumen) wurde in den 1950er Jahren aus dem ehemaligen Botanischen Garten für die damalige Internationale Gartenausstellung errichtet. 1988 kam der Japanische Landschaftsgarten und 1990 der Japanische Garten mit dem Teehaus hinzu. 1994 wurde der klassische Rosengarten angelegt.
In den Sommermonaten bietet der Park Kindern täglich Theatervorführungen, außerdem sind auch Clowns, Zauberer und Zirkusartisten zu bestaunen. Einen besonderen Stellenwert nehmen die sommerlichen Konzerte im Musikpavillon und die allabendlichen Wasserlichtkonzerte ein.
Der Park ist bis 23 Uhr geöffnet, im April bis 22 Uhr. Die Gewächshäuser schließen zwischen 15:45 und 17.45 Uhr. • Auch in den Gewächshäusern ist der Eintritt frei. • U1 Stephansplatz und S21 + S31 Dammtor.
  • Wallanlagen • Wie schon beschrieben, handelt es sich hier um die "grünen Überreste" der alten Wallanlage. Sie zieht sich westlich der Stadt im Halbkreis um die City, beginnend ab Landungsbrücken (Helgoländer Allee) bis hoch zur Alster. In den Wallanlagen befindet sich auch ein großer Spielplatz und eine Eisbahn. Vorbei kommt man auch an die prachtvollen Gebäude des Hanseatischen Landgerichts. • S+U-Bahnhof Landungsbrücken, U1 Stephansplatz und S21 + S31 Dammtor
  • Alsterufer • Wanderwege um die Binnen- und Außenalster und den Fluss in Richtung Norden sind komplett gut ausgebaut. • S+U-Bahnhof Jungfernstieg, im Norden: U1 Klosterstern
  • Stadtpark • Hamburgs großflächiger Stadtpark befindet sich im Stadtteil Winterhude und grenzt im Osten an Barmbek. Im Stadtpark befindet sich die Jahn-Sportanlage, das Planetarium und eine Open Air Bühne. Zentraler Punkt des Parks ist eine überdimensionale Wiese, wo an einigen Stellen gegrillt werden kann. Am östlichen Ende der Wiese schließt sich ein See an. Zu einem kühlen Bier geht man zum Biergarten "Landhaus Walter". • U3 Borgweg und S1 Alte Wöhr
  • Altonaer Volkspark • Er diente einst als Stadtpark für die früher zu Dänemark gehörende Stadt Altona. Im Gegensatz zum heutigen Hamburger Stadtpark ist diese Parkanlage "natürlich" belassen. Am östlichen Rande des Volksparks befindet sich das Volksparkstadion, ein reines Fußballstadion für den HSV (derzeit Imtech-Arena, vormals HSH-Nordbank-Arena, AOL-Arena), und die Mehrzweckhalle O2 World Hamburg (vormals Color-Line-Arena), oft genutze Konzerthalle und Spielstätte des HSV Handball und der Eishockeymannschaft Hamburg Freezers. • S2 + S21 Stellingen (von dort 10-15 min Fußweg)
  • Jenisch-Park und Elbstrand • Der 42 Hektar große Jenisch-Park in Klein Flottbeck war bis 1927 privates Landgut im Besitz der Familie des Hamburger Senators Jenisch. Wenn man ein paar Stunden Zeit hat, dann lohnt besonders ein Spaziergang durch den Park hinab zum Elbufer und dann entlang der Elbe bis zum Hafen. Es sind etwa 4 km am Elbstrand entlang bis Övelgönne, von dort besteht für müde Wanderer die Möglichkeit mit Bus 112 zum Bahnhof Altona oder, besser, mit der Fähre 62 auf der Elbe bis Landungsbrücken zu fahren (Fähre gehört zum HVV-Tarif, keine Extrakosten). Alternativ zu Fuß die 3 km am ehemaligen Fischereihafen entlang bis Landungsbrücken. Auf der gesamten Strecke von Flottbeck bis Landungsbrücken finden sich Cafés, Bars und Restaurants. • Zum Park: S1 bis Klein Flottbeck (von dort 5 min Fußweg bis zum Park).
  • Elbhang • Der Elbhang zwischen Blankenese und Wittenbergen ist immer einen Spaziergang wert, auch wenn teilweise 15% Steigung zu bewältigen sind. Wenn es zu steil und mühsam erscheint, kann man auch unten am Elbstrand entlang gehen. Die Aussicht auf die Elbe ist nicht weniger beeindruckend. • Anfahrt am besten mit dem Auto, Ansonsten S1 Blankenese. Von dort mit dem Bus "Bergziege" (HVV-Tarif) zum Ufer, oder etwa 20 min. Fußweg durch die Gassen der alten Witwenhäuser.
  • Der Ohlsdorfer Friedhof ist die zweitgrößte Friedhofsanlage der Welt. Hier führt sogar eine Buslinie durch. Doch durch die Weiträumigkeit der Parkanlage dürfte dadurch die "Ruhe" nicht gestört werden. Die Hamburger gehen hier gern spazieren, was weniger mit Zynismus zu tun hat, sondern mehr damit, dass diese Parkanlage sehr schön ist und man immer wieder, versteckt im Dickicht, alte Kunstwerke entdecken kann.
  • Niendorfer Gehege • Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Gehege, wo man Hirsche und Rehkitzchen hautnah erleben kann. Alte, villenähnliche Landhäuser schmücken den Park. Er liegt etwas außerhalb westlich der Stadt im Stadtteil Niendorf. • U2 Niendorf Markt (Von dort etwa 15-20 min. Fußweg)
  • Forst Klövensteen • Klövensteen ist ein von der Geestlandschaft geprägter Forst mit überwiegend Kiefern und Birken im Westen von Hamburg. Hier findet man zum Teil noch alte Hochmoore. Neben einem Abenteuer Spielplatz gibt es hier ein Reiterhof. • S1 Rissen

Aktivitäten[Bearbeiten]

Eine Barkasse bei den Landungsbrücken

Hafen- und Alsterrundfahrten[Bearbeiten]

Verschiedene Anbieter bieten unterschiedliche Hafenrundfahrten an. Größter Unterschied ist in der Regel - bedingt durch die Größe der Schiffe - wohin diese fahren. Kleine Barkassen fahren auch in die Speicherstadt, größere konzentrieren sich auf die großen Hafenbecken, welche allerdings nicht weniger interessant sind. Auch die Alster sowie die zugehörigen Fleete mit ihren Parks und Villen besichtigt man am Besten vom Boot aus. • Die Preise liegen zwischen 14 und 22 € für 1 bis 2 Stunden. • HH Tourismus: Hafenrundfahrten

Der Barkassentörn mit Zwischenstopps zu den Sehenswürdigkeiten im Hafen • Rundfahrt: 14,50 € • Maritime Circle Line.

Mit der HVV-Fahrkarte können sie ohne Zusatzkosten auch mit den Fährlinien fahren. An den Landungsbrücken Brücke 1 halten die Linien 72 Richtung Elbphilharmonie (Hafencity), 73 (Oderhöft) und 75 (Steinwerder), an der Brücke 2 hält die Linie 61 nach Neuhof über Fischmarkt und Dockland und an der Brücke 3 hält die Linie 62 Richtung Finkenwerder über Fischmarkt und Ovelgönne. Mit der HVV Tageskarte zu 7,10 € bzw. 5,80 € lassen sich Hafenrundfahrten beliebig kombinieren, allerdings ohne Erläuterungen. Nur die Linie 62 und 72 fährt auch an Wochenenden und täglich im 20 min.-Takt. In Finkenwerder besteht täglich Anschluss mit der Linie 64 nach Teufelsbrück auf der rechten Elbeseite.

Alsterfahrten und Kanalrundfahrten beginnen am Jungfernstieg.

Stadtwanderungen[Bearbeiten]

  • Spaziergang von der Alster zur Elbe - Alsterpavillion und Jungfernstieg an der Innenalster - renommierte Einkaufsstraße „Große Bleichen“ - „Rathausmarkt“ mit Heinrich-Heine-Denkmal und Rathaus - hinunter zur Kleinen Alster und den „Alsterarkaden“ - über den „Neuen Wall“ zur „Admiralitässtraße“ - Fleetinsel: hier trifft sich die Hamburger Kunstszene - über den „Alten Steinweg“ zum Kneipenviertel „Großneumarkt“, einst das Herzstück der im 17. Jahrhundert entstandenen Neustadt - „Peterstraße“ - Blick zum 132 m hohen Michel, der Kirchturm von St. Michaelis - hinab zum „Schaarmarkt“ über die „Ditmar-Koel-Straße“ in Richtung „St.-Pauli-Landungsbrücken“.
  • Alsterwanderung
  • Wattwandern in Hamburg ist rund um die Insel Neuwerk möglich
  • Stadt Hamburg: Wanderwege

Radwanderungen[Bearbeiten]

Rundflüge[Bearbeiten]

Für die ganz mutigen gibt es auch die Option sich die Stadt aus der Vogelperspektive anzusehen

Sport[Bearbeiten]

Selbstverständlich kann man überall mitmachen. In einem Reiseführer sollten aber die überregional aktiven Sportarten Platz finden. Auch kann hier sicher noch einiges ergänzt werden.

American Football[Bearbeiten]

Auch hier sind es zwei Teams, die überregionale Bekanntheit genießen:

  • Seadevils: Das Team der NFL Europe wird seit Gründung 2005 durch die NFL Vermarktung sehr stark in den Vordergrund gerückt. Als Trainingscamp der amerikanischen NFL ist hier die Organisation zwar professioneller, aber auch wesentlich kommerzieller. Deutsche Spieler sind nur minimal vertreten.
  • Hamburg Blue Devils: Das Hamburger Traditionsteam sind die Blue Devils. Das Team spielt seit Jahren stabil vorn in der German Football League mit. Die Cheerleder "Blue Angels" sind Europa-Vizemeister 2006 - was bei jedem Spiel eindrucksvoll demonstriert wird!

Eishockey[Bearbeiten]

Hamburg Freezers

Fußball[Bearbeiten]

Hier gibt es zwei Hauptakteure:

  • HSV: Der Hamburger Sportverein spielt in der Bundesliga, die Heimspiele finden in der Imtech Arena statt, die von den Fans meist Volksparkstadion genannt wird.
  • FC St. Pauli. Der Underdog aus der Innenstadt spielt im Millerntorstadion Neben dem offiziellen Logo wird von den Fans auch häufig die Piratenflagge gezeigt (Schädel mit gekreuzten Knochen auf schwarzem Grund).

Die Fanlager der beiden Klubs pflegen eine intensive Feindschaft, sodass man sich also hüten sollte mit Fanartikeln eines Vereins im gegnerischen Lager zu bummeln.

Golf[Bearbeiten]

  • GC Hamburg Wendlohe, Oldesloer Straße 251, 22457 Hamburg, Tel.: 040-5528966. 27 Löcher, Par 72
  • Hamburger GC Falkenstein, In de Bargen 59, 22587 Hamburg, Tel.: 040-812177. 18 Löcher Par 71
  • Wentorf-Reinbeker GC, Golfstraße 2, 21465 Wentorf/Hamburg, Tel.: 040-72978068. Der Club wurde 1901 gegründet und ist einer der ältesten in Deutschland. 18 Löcher, Herren Par 72/69, Damen Par 76/72

Handball[Bearbeiten]

HSV Handball

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Hafengeburtstag mit Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff“ und einem Segelschiff

Hafengeburtstag[Bearbeiten]

jährlich Anfang Mai (9. − 11. Mai 2014).
Ein maritimes Wochenende auf der Elbe vom Museumshafen Oevelgönne entlang der Landungsbrücken bis zur Speicherstadt und der neuen HafenCity, mit der Ein- und Auslaufparade von Großseglern und Traditionsschiffen, Schlepperballett und Drachenbootrennen.
Zu Land auf der „Hafenmeile“ von der Kehrwiederspitze der Speicherstadt bis zur Fischauktionshalle mit ca. 500 Schaustellern, künstlerischen und kulinarischen Genüssen, Show und Unterhaltung und St. Pauli-Führung.
Die nächsten Hamburg Cruise Days finden im Jahr 2014 vom 1. − 3. August statt.
Es fand 2014 am 23. und 24. Mai auf 10 Bühnen mit 50 Konzerten in verschiedenen Orten rund um den Hamburger Hafen statt.
Feuerwerk über der Binnenalster anlässlich der Shopping-Tage Anfang November 2009

Alstervergnügen[Bearbeiten]

  • Alstervergnügen • jährlich 4 Tage rund um die Binnenalster mit bis zu 500.000 Besucher. Jährlich Ende August / Anfang September, an 3 Abenden mit Feuerwerk. • 29. − 31. August 2014 von 12 bzw. 10 - 24 Uhr zwischen Rathausmarkt und Lombardsbrücke.
  • Japanisches Kirschblütenfest mit 30 Minuten Feuerwerk über der Außenalster, jedes Jahr im Mai, mit Abschlussfeuerwerk um 22:30 Uhr.
  • Hagenbecks Romatiknächte • 09. August, 16. August 2014, 23. August 2014 • Hagenbecks Tierpark, Hamburg-Stellingen

"Hamburger Dom" (Jahrmarkt)[Bearbeiten]

Dreimal im Jahr (Frühjahr, Sommer und Winter) ist auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli für einen Monat großer Jahrmarkt, der sogenannte Hamburger Dom. Jeweils freitags gibt es ein Feuerwerk um 22.30 Uhr. Mittwoch ist Familientag mit ermäßigten Preisen (Dann ist es aber auch sehr voll und die Fahrten sind häufig etwas kürzer).

Hamburg-Harley-Days[Bearbeiten]

Einmal im Jahr, in der Regel ein langes Juni-Wochenende, finden die Hamburg-Harley-Days statt. Im Jahr 2007 waren ca. 60.000 Motorräder auf dem eigens reservierten "Heiligengeistfeld" in der Nähe der Reeperbahn. Teilnehmer aus ganz Europa treffen sich, reden Benzin, sehen die Stuntshows und Konzerte der Bands. Die zum großen Teil hervorragend veredelten Motorräder und ihre z.T. extrovertierten Fahrer sind auch für den normalen Hamburg-Besucher eine Attraktion. Weitere Infos: siehe www.hamburgharleydays.de

Reeperbahn-Festival[Bearbeiten]

Einmal im Jahr im September (17. − 20. Sept. 2014), findet in den Clubs auf und um die Reeperbahn das Reeperbahn-Festival mit namhaften und vor allem aufstrebenden vielversprechenden nationalen und internationalen Künstlern aus Pop, Rock, Indie etc. statt. Es können Tickets für einzelne Konzerte sowie für einen oder mehrere Festivaltage gekauft werden.

Einkaufen[Bearbeiten]

Levantehaus, Mönckebergstr.

Auch in Hamburg gibt es zwischen Hauptbahnhof und Rathaus die üblichen Kaufhäuser und Ladenketten, etwas größer und schöner als anderswo. Die Mönckebergstraße führt entlang zahlreicher Geschäfte bis zum Rathausmarkt. Das Hamburgerlebnis stellt sich aber ein beim Flanieren und Einkaufen in den Arkaden, Passagen, Atrien, Galerien und Kolonaden. Die schönsten sind in der Neustadt hinter der Alsterfleet. Das Sehenswerte beschränkt sich nicht auf die Angebote der Geschäfte, die Architektur und die Gelegenheiten zum Speisen und Trinken faszinieren. Die Passagen sind teils nach historischen, teils nach ausländischen Vorbildern gestaltet und verbinden das Alte mit dem Neuen. Das gilt ganz besonders für den schönen klassizistischen Bau der Alten Post. Auch auf den Decks des Fleets laden Restaurants zum Speisen ein.

Jenseits des Rathauses finden sich am Neuen Wall und in den Alsterarkaden exklusive Boutiquen bekannter Modehäuser. Zahlreiche Cafés laden zum Verweilen ein. Pause macht man beispielsweise im Alsterhaus oder gegenüber im Alsterpavillon (Alex). Wer Schmuck und Design abseits ausgetretener Pfade sucht, findet in der Wexstraße (Verlängerung der Straße Großen Bleichen in südwestlicher Richtung) sowie zwischen Fernsehturm und Feldstraße (am Heiliggeistfeld) zahlreiche kleine Boutiquen und Designerläden.

Shopping jenseits der City[Bearbeiten]

Ein netter Bereich ist auch die Ottenser Hauptstraße, die vom Altonaer Bahnhof abgeht. Dort ist u.a. das Mercado-Einkaufszentrum, kleine Cafés und Bistros in der Umgebung laden zum Pausieren ein.

Auch in den angesagten Stadtteilen wie Eppendorf, Winterhude oder Pöseldorf kann man vorzüglich bummeln und Neues entdecken. Der Eppendorfer Baum gehört dazu. Das Kaufhaus Kaufrausch mit seinen verwobenen und verwinkelten Räumen will in der Eppendorfer Wohngegend entdeckt werden. Das Café Lindtner belohnt die Suche in der Eppendorfer Landstraße.

Fündig wird man auch am Hafenrand, z.B. im Stilwerk. Am Fischmarkt in einer ehemaligen Malzfabrik ist die Designerwelt zu Hause. Rund 30 Shops zeigen alles was edel und schick ist. Der Star ist das Gebäude, uralt und ultramodern fügen sich zueinander. Im Foyer die Lounge Musik und Gastronomie, den Hafen vor der Tür und die Fischrestaurants um die Ecke. Ähnlich edel und witzig geht es im Straßenbahnwerk Falkenried zu.

Fischmarkt[Bearbeiten]

Hamburgs bekanntester Markt beginnt sonntags morgens um fünf Uhr, im Winter erst um 7 Uhr. Nach der durchzechten Nacht geht es zum Fischmarkt. • Altona, Große Elbstraße gegenüber der Fischauktionshalle. • S + U-Bahn Landungsbrücken mit 10 min. Fußweg, Bus 112 ab Altonaer Bahnhof.

Küche[Bearbeiten]

Bekannt für den Fisch liegen entsprechende Gerichte meist doch in der gehobenen Kategorie, die Qualität rechtfertigt hier häufig nicht wirklich den Preis. Oft bekommt man in nicht-spezialisierten Restaurants hervorragende Qualität preiswerter. Die Entwicklung zu einer internationalen Metropole führte längst zu einer großen Auswahl an Restaurants aller Preis- und Qualitätsklassen, sowie unterschiedlichster Ausrichtung. Beispiele dafür sind weiter unten aufgeführt. Besonders stark frequentierte Bereiche sind sicherlich der Fischmarkt (Fischrestaurants, zumeist gehobene Preisklasse), die Schanze (sehr junges Publikum) und natürlich der Kiez (Reeperbahn). Sehr touristisch geprägt und von unterschiedlicher Qualität sind die vielen Fischrestaurants im Portugiesischen Viertel (Dietmar-Koel-Straße) unweit der Landungsbrücken. Sehr gemütliche Restaurants (gehobene Preisklasse) auch in der "Langen Reihe" hinter dem Hauptbahnhof. Aber egal wo man in Hamburg is(s)t, es finden sich überall mehr als genug Gelegenheiten.

Einige Rezepte zur "Hamburger Küche", wie z.B. die Aalsuppe Altenwerder, sind übrigens im Rezepte-Wiki zu finden.

Cafés[Bearbeiten]

  • Café Paris • Herrliche französische Brasserie mit Wandmalereien von 1882 (unbedingt ansehen!). Sehr gute Küche, hausgemachter Kuchen. • Täglich ab 9 Uhr (Samstag u. Sonntag ab 10 Uhr) bis 23:30 (Küchenschluss) Uhr geöffnet. • Tel.: 040 - 3252 7777 • Rathaustraße 4
  • Schachcafé Rübenkamp, • In einem ehemaligen Bahnhofsgebäude (sehenswert, gemütlich!), vor der Tür im Sommer ein Biergarten. Sehr gutes, preiswertes Essen, Fr-Mo durchgängig geöffnet. • Tel.: 040 - 631 0431 • Rübenkamp 227

Restaurants[Bearbeiten]

  • Schweinske • Gutes und billiges Essen, gemütlich! • 27x in Hamburg, empfehlenswert: St. Pauli (schräg gegenüber vom Ibis Altona)
  • Alex Alsterpavillon • Preislich für die Lage akzeptabel, genialer Blick auf die Binnenalster! • Tel.: 040 - 350 187-0 • Jungfernstieg 54
  • Dips 'n' Sticks • Deutschlands erstes Fingerfood-Restaurant im ersten Stock vom Schmidttheater bietet leckeres Fingerfood kombiniert mit einem tollen Blick auf die Reeperbahn! • Tel.: 040 - 317 788-84 • Spielbudenplatz 24-25
  • Restaurant Schifferstube „Unter Deck“ • Maritim-hanseatisches Restaurant mit typisch Hamburger Küchen und Themenmenüs. Direkt an der Alster. Täglich ab 17.00Uhr geöffnet • Tel.: 040-28444 0 • An der Alster 14, 20099 Hamburg – im relexa hotel Bellevue

Kneipen[Bearbeiten]

  • Schanzenviertel - Gegenüber der „Roten Flora" liegt die „Piazza", eine Gastronomiemeile mit biergartenähnlicher Atmosphäre auch für Touristen, die eher der Alternativszene zugeneigt sind. Entdecken Sie nach und nach den ganzen Reichtum an eigenwilligen gastronomischen Örtlichkeiten. •
    • „Astra-Stube - kultige Party-Kneipe für Freunde von Rock- und Punkmusik an der Max-Brauer-Allee
    • Grünen Jäger - eine mit gemütlichen Sofas eingerichtete kleine Disko am Neuen Pferdemarkt
    • Omas Apotheke - günstiges, aber gutes Essen und Bierbänke vor der Tür laden zu langen Sommerabend-Plaudereien in der Schanzenstraße ein.
    • Bei „Mutter" im Wohnzimmer aus den 70er Jahren in der Stresemannstraße
    • Nouar an der Max-Brauer-Allee
    • Bar Rossi in der Max-Brauer-Allee
    • Dual Bar in der Schanzenstraße
    • Mess - kleines, feines Souterrainlokal, hier gibt es auch Weine • Turnerstraße
    • Nil im 50er Jahre-Dekor am Neuen Pferdemarkt
  • KaroviertelU3 Feldstraße

Nachtleben und Kultur[Bearbeiten]

Kabarett, Kleinkunst und Varieté[Bearbeiten]

  • Alma Hoppes Lustspielhaus - politisch-satirisches Kabarett • Tel.: 555 655 50 • Eppendorf • U1 Hudtwalckerstr.
  • Das Schiff - Kabarettkunst der alten Schule auf dem hochseetüchtigen Kabarettschiff • Tel.: 69 65 05 60 • www.theaterschiffe.de • Nikolaifleet • U3 Rödingsmarkt
  • Polittbüro - Gutes, linkes Kabarett • Tel.: 280 55 467 • St Georg • U1 Lohmühlenstr.
  • Pulverfass - Travestieshow, aber achten Sie auf die Dinnerpreise • Karten 7-24 € • Tel.: 24 97 91 • St. Pauli • S 1-3 Reeperbahn
  • Schmidt Theater / Schmidts Tivoli • Karten: 11 - 49,50 € • St. Pauli • Tel.: 31 77 88 99 • S 1-3 Reeperbahn
  • Hansa-Varieté-Theater • wiedereröffnet • www.hansa-theater.de
Deutsches Schauspielhaus

Theater und Musicals[Bearbeiten]

Die Karten für einige Theater sind für Schüler und Studenten mit 7,50 € sehr günstig.

Programmtipps: Immer wieder lustig und gute Musik "Thalia Vista" und "The Return of Thalia Vista".
  • Hansa Varieté Theater - St. Georg, Steindamm 17, vom Hauptbahnhof 5 min. Fußweg.
  • Schmidt's Tivoli + Schmidttheater
    • Schmidttheater, Spielbudenplatz 24-25, 20359 Hamburg, Tel. +49 (40) 317788-84
    • Schmidt's Tivoli, Spielbudenplatz 27-28, 20359 Hamburg, Tel. +49 (40) 317788-84
Programmtipps: •Caveman - Einmannstück über den schönsten Unterschied! Zum Schlapplachen!
Heisse Ecke - Das Musical über Hamburg. Absolut sehenswert, der Kiez wie er leibt und lebt!
Schmidt's Mitternachtsshow - Die Alternative zum Quatsch Comedy Club gibt es schon ein bisserl länger und die Plätze lassen sich auswählen.
Toll: Bei Onlinebestellung lassen sich die Plätze aus einem interaktiven Plan individuell auswählen!
  • Quatsch Comedy Club • Durch die Fernsehserie bekannt - leider seltenst mit Thomas Hermanns. • Ab 2006 gab es den QUATSCH Comedy Club auch in Hamburg im Café Keese auf der Reeperbahn, jetzt ist er in der Neuen Flora in der Stresemannstr. 163 zu hause. Platzreservierung mit Aufpreis.
  • König der Löwen − Seit 2001 faszinieren die fantastischen Kostüme und die Musik von Elton John Kinder und Erwachsene. Das Theater liegt auf der Hafenseiten an der Elbe. Zur Einstimmung werden Sie mit gelben Fähren von den Landungsbrücken abgeholt. • Aufführung ca. 3 Stunden • Karten 39 - 120 € • Schiff-Shuttle von den Landungsbrücken S 1-3 und U3.
  • 2. Theater im Hafen − Direkt neben dem Theater im Hafen entsteht ein Neubau mit 1800 Zuschauerplätzen. Es soll im Dezember 2014 eröffnet werden.
  • Das Phantom der Oper - von Dez. 2013 − Okt. 2014 • Karten 38 - 111 € • Theater Neue Flora, Stresemannstr. 163 • S-Bahn Holstenstr.
  • ROCKY - Das Musical - Im November 2012 feierte das Musical Weltpremiere in Hamburg. Sylvester Stallone und die Klitschko-Brüder waren an der Produktion beteiligt. Es ist der Story des ersten Rocky-Films nachempfunden. • Operettenhaus, Spielbudenplatz 1 • Karten 40 - 129 € • U3 St. Pauli
  • Staatsoper Hamburg • Leider gibt es hier bei Onlinebestellung keine vernünftige Platzauswahl, viel Glück.

Oper und Ballett[Bearbeiten]

  • Staatsoper / Oper Stabile
  • Kammeroper
  • Hamburg Ballett - John Neumeier • Karten 12 - 146 € • Tel.: 35 68 68 • Staatsoper, Dammtorstr. 28 • Innenstadt • U2 Gänsemarkt

Konzerte[Bearbeiten]

  • Forum der Musikhochschule • Hier tritt der Nachwuchs auf. − Jährlich 8 kleine Operninszenierungen und Eigenproduktionen • Harvestehuder Weg 12 • Pöseldorf • Abschlusskonzerte und Prüfungen Eintritt frei, Opernvorführungen 16 € • Tel.: 4284 8201 • Bus 109, 115 Alsterchaussee
  • Ensemble Resonanz • Junges Kammermusikensemble das mit eigenwilliger Interpretation von alter und zeitgenössischer Musik neue Maßstäbe setzt. • Laeiszhalle • Johannes-Brahms-Platz, • Tel.: 040 3499 3882 • mail@ensembleresonanz.com • Bus 3, 35, 36, 112 Johannes-Brahms-Platz
  • Hamburger Camerata • Kammerorchester mit bis 40 Musiker - Die Camerata präsentiert sich mit klanglicher Transparenz, technischer Präzision und großer Lebendigkeit im großen Saal der Laeiszhalle • Laeiszhalle • Johannes-Brahms-Platz, • Tel.: 420 6464 • Bus 3, 35, 36, 112 Johannes-Brahms-Platz
  • Hamburger Symphoniker Erlebnis Orchester
  • NDR Sinfonieorchester
  • Philharmonisches Staatsorchester Das Orchester der Stadt, zu Hören meist in der Staatsoper sowie in der Laeiszhalle, später vielleicht in der Elbphilharmonie

Neben den hier genannten Konzertorten gibt es auch in den Hamburger Kirchen sehr hörenswerte Konzerte.

  • CCH Congress-Centrum-Hamburg, hier finden nicht nur Messen, sondern auch Tanzbälle, Gesangsabende und Kirchenveranstaltungen statt
  • Imtech Arena Davor HSH Nordbank Arena, davor AOL-Arena - immernoch Fußballstadion des HSV Hamburg und Spielstätte für Konzerte
  • O2-World Hamburg In der Multifunktionshalle spielt nicht nur der HSV Handball oder die Hamburg Freezers, sondern auch mal Justin Bieber oder PUR
  • Volksbank Arena Neueste Arena Hamburg, neben den beiden bisherigen, Eis- und Ballsporthalle, seit November 2008 in Betrieb
  • Fabrik Rock, Pop, Reggae, Jazz etc. in Altona-Ottensen
  • Laeiszhalle Meistens klassische Musik und hin und wieder etwas Gospel oder gar Stomp.Bis zur Fertigstellung der Elbphilharmonie finden die dort geplanten Veranstaltungen in der Laeiszhalle statt
  • Stadtpark Open-Air Konzerte im Sommer
  • Grosse Freiheit 36 Rock, Pop, Hip-Hop etc.
  • Markthalle Rock, Metal, Indie
  • Grünspan Rock, Alternative, Indie etc.

Feiern[Bearbeiten]

Hamburg verfügt über eine gut entwickelte Clubszene. Die größeren Clubs befinden sich im Hamburger Kiez auf der Reeperbahn und den angrenzenden Straßen:

  • Große Freiheit 36 schon die Beatles haben in ihren frühen Jahren unten im Kaiserkeller gespielt - heute finden im Untergeschoß hauptsächlich Rockparties statt, im Hauptsaal im Erdgeschoß Konzerte oder Studentenparties und in der Galerie Salsa-Parties.
  • Thomas Reed auf der Reeperbahn in der Nähe vom Beatles-Platz, große Diskothek mit mehreren Floors und einer Bar-Lounge, unterschiedliche Musikstile.
  • Docks eine der größten Diskotheken in Hamburg auf der Reeperbahn neben der Davidwache, hauptsächlich Techno und Hip-Hop.
  • Pat Club 3-stöckiger Club auf der großen Freiheit mit Balkonterasse, hauptsächlich Charts, Hip-Hop und House.
  • Halo
  • China Lounge
  • Funky Pussy
  • Super-Fly
  • Tunnel
  • Indra
  • Grünspan weiter hinten auf der großen Freiheit, Konzerte und Parties mit wechselnden DJs im Rock/Alternative Bereich.
  • Molotov
  • Moondoo
  • J-Club
  • Blankenese Kiez Internat kleiner Club auf der Großen Freiheit mit Electro/Minimal Musik, hat meist bis in die Morgenstunden geöffnet.
  • E-D-K
  • Location

Auch außerhalb des Kiezes gibt es Clubs:

  • The Academy, Hans-Albers-Platz, 20359 Hamburg bietet Live Musik vom Feinsten. Im Sommer kann man auch draussen sitzen. Andy ist Urgestein und ein Unikat. Steve Kavanagh spielt immer dienstags - hörenswert! Gehört zu Molly Malone's und Drafthouse.
  • Die Astra-Stube befindet sich in der Max-Brauer-Allee 200. Es gibt keine Festlegung auf einen bestimmten Musikstil.
  • Das Cafe Hensel liegt mitten auf St. Pauli - nur etwas abseits des Trubels der Reeperbahn in der gemütlichen Antonistraße. Ein wirkliches Original, nicht szenig, aber entspannt.
  • Finnegan's Wake Hamburg ist sicherlich der gemütlichste Pub Hamburgs. Auch hier regelmässig Live Musik.
  • Das Fundbureau befindet sich in der Stresemannstraße 114. Hier finden Konzerte und Parties statt.
  • Das Hafenklang liegt in der Carsten-Rehder-Straße 51-53 in einem alten Haus. Hier finden Veranstaltungen unter anderem mit Reggae und Drum and Base statt.
  • meine kleinraumdisko* ist eine kleine Souterrain-Bar im Retrostil mit Mini-Tanzfläche und abwechslungsreichen Musikprogramm (Schwerpunkt Indiepop) nahe der U-Bahn Station Feldstraße.
  • Die Rote Flora ist ein autonomes, aus einem besetzten ehemaligen Theater und Kaufhaus hervorgegangenes Kulturzentrum und liegt am Schulterblatt. Einen festgelegten Musikstil gibt es nicht.
  • Der Waagenbau liegt in der Max-Brauer-Allee 204. Es bietet Veranstaltungen unter anderen mit Electro, Reggae, Hip-Hop und Drum and Bass.

Tanzen[Bearbeiten]

Salsa: • Latin Dance Academy • Mittwochs, freitags und samstags ab 22:00 Uhr treffen im Salsa Club in der Hamburger City Latinos, Einsteiger und Profitänzer und tanzen Salsa, Merengue und Bachata. Kurse sowie intensive Workshops gibt es außerdem. • Welcerstraße 10 • www.latin-dance-academy.de

Der Club Mangoo im Mühlenkamp hat im September 2009 zugemacht. Ende 2009 soll dort eine House Discothek eröffnet werden.

Tango: • Museum für Völkerkunde • Jeden Donnerstag im Gewölbesaal ab 21:30 Uhr bis ca. 01:00 Uhr, ein Tangoball für Jedermann - umrahmt von alten Einbaum-Exemplaren und einem Segelschiff aus der fernen Südsee. • Eintritt: 4,- €, • Rothenbaumchaussee 64 1

Kino[Bearbeiten]

In Hamburg gibt es eine große Kinolandschaft. Neben den großen Mainstream-Kinos gibt es natürlich auch kleinere Programmkinos. Im Sommer gibt es mehrere Open-Air-Kinos. Eine Übersicht findet sich auf der Seite der Stadt: Kino Hamburg

Filmfestivals[Bearbeiten]

  • FFF - Fantasy-Film-Fest Internationales Festival für Science Fiction, Horror und Thriller im Cinemaxx Dammtor
  • Filmfest Filmfestspiele in den Kinos 3001, Abaton, Cinemaxx Dammtor und Metropolis
  • Internationales Kurzfilm Festival • 1. – 7.Juni 2010 • Präsentation nationaler und internationaler Wettbewerber • Diverse Filmtheater in: 3001, B-Movie, Lichtmeß, Metropolis und Zeise
  • Japanisches Filmfest Japanisches Kino in den Kinos 3001, B-Movie, Metropolis und Streit's
  • Lesbisch Schwule Filmtage In den Kinos B-Movie, Cinemaxx Dammtor, Metropolis, Streit's und Studio

Kinos[Bearbeiten]

Unter anderem:

  • 3001, Schanzenstr. 75 (im Hof), 20357 Hamburg. S11, S21, S31, U3, Bus 115, 181 bis Sternschanze
  • Abaton, Allendeplatz, Nähe Uni. Deutschlands vermutlich erstes Programmkino, nettes Bistro angeschlossen.
  • B-Movie, Brigittenstr. 5, 20359 Hamburg. S1, S3 bis Reeperbahn, U3 bis Feldstraße.
  • Cinemaxx
    • Dammtor, Dammtordamm 1, 20354 Hamburg. S21, S31 Dammtor oder U1 Stephansplatz. Großes „Filmfestspielhaus“ mit acht Sälen und einer Cocktailbar. Saal 1 bietet knapp unter 1000 Sitzplätze und die größte Leinwand Norddeutschlands.
    • Harburg, Moorstraße 1, 21073 Hamburg.
    • Wandsbek, Quarree 8-10, 22041 Hamburg.
    • Holi, Schlankreye 69, 20144 Hamburg.
  • Passage, Mönckebergstraße 17, 20095 Hamburg. Ältestes Kino Hamburgs, eröffnet 1913, 2010 aufwändig renoviert. Bar im Foyer.
  • Lichtmeß, Gaußstr. 25, 22765 Hamburg. S1, S2, S3, S31 Altona, Bus 2, 37, 150 Friedensallee.
  • Magazin, Fiefstücken 8a, 22299 Hamburg, U1 Lattenkamp. Klassiches Programmkino in der Nähe des Stadtparks.
  • Metropolis, Kleine Theaterstraße, 20354 Hamburg, neben der Staatsoper an der Dammtorstraße. U2 Gänsemarkt, U1 Stephansplatz, S21, S31 Dammtor. Gemütliches Café.
  • Streits, Jungfernstieg 38, 20354 Hamburg. Spielt ausschließlich englische Originalfassungen, exzellente Cocktailbar im Foyer. S1, S2 und S3 bis Jungfernstieg, U2 bis Gänsemarkt.
  • UCI, drei Kinos in Othmarschen, Wandsbek und Mundsburg.
  • Zeise, Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg. S1, S3, S31 Altona, Bus 2, 37, 150 Friedensallee.
  • Rialto, Vogelhüttendeich 30, 21107 Hamburg, Bus 13, 34

Open-Air[Bearbeiten]

  • Altona
  • Rathausmarkt - kostenlos
  • Schanzenpark
  • Stadtpark

Unterkunft[Bearbeiten]

Einfach[Bearbeiten]

Camping[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Hotel Alt-Nürnberg, Steintorweg 15, 20099 Hamburg, Telefon 040 246024.
  • Novotel Hotel Alster, Lübecker Strasse 3, 22087 Hamburg. Tel : (+49)40/391900.
  • Mercure Hotel an der Messe, Schröderstiftstraße 3, 20146 Hamburg. Tel : (+49)40/450690.
  • Suite Hotel, Lübeckertordamm 2, 20099 Hamburg. Tel : (+49)40/271400.
  • Ibis Hotel Alster, Holzdamm 4-12, 20099 Hamburg. Tel : (+49)40/248290.
  • relexa hotel Bellevue, An der Alster 14, 20099 Hamburg, Tel. +49 (40) 28444-0. Fax: +49 (40) 28444-222, E-Mail: hamburg@relexa-hotel.de • Direkt an der schönen Außenalster, nur wenige Minuten zum Bahnhof und in die City.

Gehoben[Bearbeiten]

Hotel Atlantic
  • Hotel Atlantic • 5 Sterne (LUXUS - Unterkunft für höchste Ansprüche, mit Alsterblick) • Preise: Doppelzimmer: 295 - 450 €, Suiten: 800 - 4.900 €, ohne Frühstück • An der Alster 72-79 • Tel.: 040 - 28 880
  • Dorint Sofitel, Am Alten Wall 40, 20457 Hamburg, Tel : (+49)40/369500.
  • SIDE Design Hotel, Drehbahn 49, 20354 Hamburg, Tel. +49 (40) 30 99 90. Hamburgs einziges 5-Sterne-Designhotel
  • Hotel Hafen Hamburg, Seewartenstraße 9, 20459 Hamburg, Tel. +49 (40) 31113-0. Genialer Blick auf den Hamburger Hafen (Elbeblick buchen!).

WGs und Wohnungen[Bearbeiten]

Der Wohnungsmarkt in Hamburg gehört zu den schwierigsten in ganz Deutschland: Da im Krieg stark beschädigt und in weiten Teilen relativ lieblos und funktional wieder aufgebaut, sind vor allem bezahlbare Altbau-Wohnungen und Studenten-WGs Mangelware. Preise von 350-400 € für ein WG-Zimmer sind absolut normal, etwas günstiger ist es, als Untermieter in ein temporär leer stehendes Zimmer einzuwohnen. Besonders begehrt sind Eimsbüttel, das Schanzen- und das Karo-Viertel, Altona - hier besonders Ottensen, außerdem Eppendorf und Winterhude, hier kann man ohne Weiteres länger als sechs Monate suchen. Günstig ist das Wohnen im Moment noch südlich der Elbe, dafür ist man aber auch etwas "ab vom Schuss" und Viertel wie Wilhelmsburg oder die Veddel gelten als etwas rauere Pflaster. Näher an der Innenstadt sind die alten Arbeiterviertel Hamm und Barmbek, hier findet man relativ günstig Wohnungen in 40 bis 70 Jahre alten Backsteinbauten, dafür sind die Viertel an sich eher trist. Bei der Suche neben den üblichen Aushängen an Uni oder Fachhochschulen bieten sich der Anzeigenteil des Hamburger Abendblatts (früh aufstehen, sonst ist alles weg) oder Börsen im Internet an: z.B.

Am Ende des Monats bieten die meisten Wohngenossenschaften ihren nicht vermieteten Bestand auf dem freien Markt an, da kann manchmal ein schönes Schnäppchen dabei sein.

Lernen[Bearbeiten]

Hamburg verfügt über viele Hochschulen, wobei die Hochschullandschaft in Hamburg sich im Umbruch befindet. Neben der Universität Hamburg gibt es an Universitäten noch die Technische Universität Hamburg-Harburg und die HAW HAW. Bis 2005 war die HWP noch eine eigenständige Universität Hamburgs. Mittlerweile wurde sie in die Universität Hamburg eingegliedert.

Zudem gibt es noch eine Universität für Stadtplanung in der Hafencity, die HafenCity Universität

Hamburg gehört zu den Vorreitern bei den Studiengebühren: Ab Herbst 2006 waren 500 € je Semester zu entrichten und seit Oktober 2012 sind die Studiengebühren wieder abgeschafft.

Hamburg ist ebenfalls für Modeschulen bekannt, hier gibt es die Akademie Mode Design sowie die Akademie JAK.

Zentralbibliothek[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Studentenjobs[Bearbeiten]

Als Student ist es relativ einfach in Hamburg einen Job zu finden. Das Studierendenwerk hat hierzu ein eigenes Portal, das Stellenwerk. Hier finden sich Jobs an der Uni, in der Uni und um die Uni herum. Von der Kellnerin über den wissenschaftlichen Mitarbeiter bis hin zu Praktika.

Jobbörse[Bearbeiten]

Aber auch Nicht-Studenten finden einen Job in Hamburg. Immerhin sinkt die Arbeitslosenquote in Hamburg seit 2009 stetig.

Karriere[Bearbeiten]

Zudem bietet Hamburg viele Beratungsangebote rund um das Thema Karriere:

  • Das Carreer-Center der Universität Hamburg
  • Die Karriereschmiede
  • Karriere und Entwicklung

Sicherheit[Bearbeiten]

Wie in ganz Deutschland verhält sich auch in Hamburg die reale Verbrechensrate umgekehrt proportional zur gefühlten. Während die Gesamtzahl der Verbrechen seit Jahren rückläufig ist, steigt das Bedrohungsempfinden der Bevölkerung stark an. Eine im Frühsommer 2006 veröffentlichte Studie ergab sogar, dass Bürger glaubten, dass von Gegenden, die sie noch nie besucht hatten und auch nicht planten, zu besuchen, eine besonders starke Bedrohung ausginge.

Für Hamburg gelten grundsätzlich die gleichen Vorsichtsmaßnahmen, wie für alle anderen deutschen Gegenden. Für Touristen besonders zu erwähnen ist die Gegend um die Reeperbahn, in der es gerade zu vorgerückter Stunde an den Wochenenden gelegentlich zu Streitereien und Handgreiflichkeiten kommt, bei denen auch Messer eingesetzt werden. Auch aus diesem Grund hat der Bereich mit die höchste Polizeidichte in Deutschland.

Hamburg hat eine gut organisierte autonome Szene, deren markantester Kern die Rote Flora im Schanzenviertel ist. Demonstrationen sollte man als Unbeteiligter möglichst meiden, die autonome Szene ist in dieser Hinsicht genauso berüchtigt wie die Hamburger Polizei.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Hamburg besitzt eine gute Gesundsheitsversorgung. Größstes Krankenhaus ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit 6000 Beschäftigen. • Tel.: (040) 7410-0 • E-Mail: info@uke.de • Universitätsklinikum • Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg

Klarkommen[Bearbeiten]

  • Tourist Information im Hauptbahnhof • U/S-Bahn Hauptbahnhof / Hauptausgang Kirchenallee
    Mo-Sa 08:00 - 21:00 Uhr • Sonn- und Feiertags • 10:00 - 18:00 Uhr
  • Tourist Information am Hafen • St. Pauli Landungsbrücken zwischen Brücke 4 und 5
    01.04.-31.10.: täglich 08:00 - 18:00 Uhr • 01.11.-31.03.: täglich 10:00 - 18:00 Uhr
  • Tourist Information Airport Office (Kein Ticketverkauf außer Hamburg CARD) • Flughafen Fuhlsbüttel / im neuen Airport Plaza (zwischen Terminal 1 + 2) • täglich 06:00 - 23:00 Uhr
  • Tourist Information CCH Konzertkasse • Ausgang Dammtorbahnhof / Dag-Hammaskjöld-Platz
    Mo-Fr: 08:00 - 19:45 Uhr, Sa: 10:00 - 16:00 Uhr

Hamburg Tourismus GmbH • Tel.: 040 / 300 51 300 • info@hamburg-tourismus.de • www.hamburg-tourism.de

Stadtinfo: www.hamburg.de

Gottesdienste[Bearbeiten]

Verzeichnis aller katholischen Kirchen des Erzbistums Hamburg

  • St. Marien, Domkirche, Danziger Str. 60 (St. Georg, nahe Hauptbahnhof). So: 8:30 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr (portug.), 15:00 Uhr (kroat.), 18:30 Uhr; Mo-Sa: 18:15 Uhr; Do: 9:15 Uhr
  • St. Elisabeth, Oberstr. 65 (Harvestehude). Sa: 18:00 Uhr; So: 10:00 Uhr, 12:00 Uhr (engl.), 17:30 Uhr (span.), 19:30 Uhr; Di, Do, Fr: 19:00 Uhr; Mi: 15:00 Uhr
  • St. Ansgar, „kleiner Michel“, Michaelisstr. 5 (Neustadt). So: 9:30 Uhr, 11:30 Uhr, 15:30 Uhr (tagalog), 19:30 Uhr; Mo, Fr: 18:30 Uhr; Mi: 9:30 Uhr, 19:00 Uhr (tagalog)

Kommunizieren[Bearbeiten]

Hamburg ist relativ teuer und es ist es nicht immer einfach, mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Trotzdem lassen sich in jeglichen Stadtteilen, sei es im noblen Blankenese oder im autonom geprägten Schanzenviertel, schnell neue Kontakte knüpfen. Leute mit Bodenhaftung lernt man am besten in Sportvereinen oder preiswerten Kneipen kennen, im Sommer ist der Elbstrand in Övelgönne ein Treffpunkt. Empfehlenswert für Neuankömmlinge ist überdies das Magazin Neustädter.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Hamburgs Telefonvorwahl ist einheitlich die 040. Die zum Bundesland gelegene Insel Neuwerk (Exklave) hat eine eigene: 04721. Die Postleitzahlen befinden sich in den Bereichen von 20001–21149 und 22001–22769.

Ausflüge[Bearbeiten]

An den Stadträndern

  • Alsterwanderweg − Der ausgeschilderte Weg am Alstersee und der zufließenden Alster ist ein Teil des Norddeutschen Jakobsweges und ist auch mit dem Fahrrad befahrbar. Die Gesamtlänge von Kayhude bis zur Elbe beträgt etwa 37 km. Das Quellgebiet der Alster steht unter Naturschutz, daher verläuft der Weg bis Lemsahl-Mellingstedt nicht am Fluss. Kayhude ist mit dem Bus ab der Hamburger U-Bahn-Haltestelle Ochsenzoll erreichbar. Im Bereich des Wanderweges befindet sich auch der S-Bahnhalt Hamburg-Poppenbüttel. Fahrradbeförderung nach Kayhude ist nicht nachweisbar.
  • Hamburg-Rissen - westlichster Stadtteil Hamburgs zwischen der Stadt Wedel und HH-Blankenese, 16 km von den Landungsbrücken entfernt. Es fährt die S-Bahnlinie S1.
  • Wandern in den Harburger Bergen - Aussichtspunkte erlauben einen weiten Blick über das Elbtal bis nach Altona. Z.B. vom Opferberg, auf dem manche den Schatz des Störtebecker vermuten.
    • Zu Fuß durch die Harburger Berge erreicht man den Wildpark Schwarze Berge und das Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die Harburger Berge liegen teilweise im Land Niedersachsen. • Der Wildpark ist 19 km von Hamburg-Landungsbrücken, 5 km vom S-Bahnhalt Neuwiedenthal entfernt. S-Bahn S3 Neuwiedenthal, ab dort fährt die Buslinie 340 zum Wildpark und zum Freilichtmuseum
    • Fischbeker Heide - 20 km von Landungsbrücken entfernt, 3 km oder 25 min. Fußweg vom S-Bahnhof Neugraben, S3 Richtung Stade bis Bahnhof „Neugraben“, dann Bus 250 bis Fischbeker Heideweg
    • Ebenfalls im Bezirk Hamburg-Harburg liegt die Ortschaft Hausbruch mit dem Hausbrucher Moor, 13 km von Landungsbrücken entfernt. S-Bahn S3 Neuwiedenthal

Altes Land

  • Zwischen den S-Bahnhöfen Horneburg (Entfernung ab Landungsbrücken 39 km) und Stade der S3 verkehrt von Mai bis Ende Oktober an den Wochenenden ein Freizeitbus mit Fahrradanhänger durch das Alte Land • Elbe-Radwanderbus
  • Stade - S-Bahn S3 Stade + Regionalbahn R50, Entfernung ab Landungsbrücken 47 km
  • Buxtehude - S-Bahn S3 Buxtehude + Regionalbahn R50, Entfernung ab Landungsbrücken 29 km
  • Sehr schön: Mit dem Rad von den Landungsbrücken entlang der Elbe bis nach Wedel, von dort mit der Fähre zum Lüheanleger, dem elbseitigen Tor zum Alten Land. An diesem zentralen Ausflugspunkt mündet die Lühe in die Elbe (Tipp: Guter Standort für Schiffs-Fotografen). Wer dem sich stark windenden Lühedeich oben folgt hat - vor allem während der Zeit der Apfel- und Kirschblüte - wunderschöne Einblicke in die Gärten und Plantagen der alten Fachwerkhöfe im Alten Land. Zurück auf dem gleichen Weg (aber andere Deichseite!) oder via Fähre Finkenwerder bzw. S-Bahnhof Horneburg.

Lüneburger Heide

Schleswig-Holstein

  • Ahrensburg mit dem Schloss Ahrensburg • (30 km entfernt) • Regionalbahn R10
  • Wedel - Schiffsbegrüßungsanlage • Von hier kann man schöne Wanderungen an der Elbe unternehmen • S-Bahn S1 Wedel
  • Nord-Ostsee-Kanal
  • Hansestadt Lübeck

Trampen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gesetz über die räumliche Gliederung der Freien und Hansestadt Hamburg (RäumGiG) vom 6. Juli 2006, zuletzt geändert am 21. Dezember 2010
  2. Die Welt vom 8. Januar 2008

Literatur[Bearbeiten]

  • Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Freie und Hansestadt Hamburg und internationale gartenschau hamburg 2013, "Hamburg: Parks und Plätze einer lebenswerten Stadt", JOVIS Verlag 2008, ISBN 978-3-939633-60-0

Weblinks[Bearbeiten]

Webcams[Bearbeiten]


Vollständiger Artikel Dies ist ein vollständiger Artikel, wie ihn sich die Community vorstellt. Doch es gibt immer etwas zu verbessern und vor allem zu aktualisieren. Wenn du neue Informationen hast, sei mutig und ergänze und aktualisiere ihn.
Vollständiger Artikel