Ruhrgebiet

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Ruhrgebiet liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es ist mit 5,2 Millionen Einwohnern das größte geschlossene Siedlungsgebiet in Deutschland und nach Moskau und London der drittgrößte Ballungsraum Europas.

Ruhrgebietspanorama wie im Klischee und wie es auch heute noch an manchen Stellen besonders in der nördlichen Hälfte aktuell ist, mit rauchenden Schloten und Abraumhalden.
Auch das ist Ruhrgebiet: Große Waldgebiete und Grünflächen in einem Umfang, wie es sie in nur wenigen anderen Großstädten gibt. Der Baldeneysee im Süden Essens.

Das Ruhrgebiet, oft auch als Ruhrpott oder Revier bezeichnet, ist zwischen etwa 1840 und 1900 zu einer riesigen Industrieregion zusammengewachsen. Die einzelnen Städte liegen teilweise so direkt nebeneinander, dass nur das Ortsschild verrät, dass man in eine andere Stadt gelangt ist. Begrenzt wird die Region im wesentlichen nördlich durch die Lippe und südlich durch die Ruhr, diese beiden Flüsse fließen Richtung Westen in den Rhein. Von West nach Ost bilden vier Städte mit je rund einer halben Million Einwohner das Rückgrat: Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund. Dazwischen und vor allem nördlich dieser vier Städte befinden sich mittelgroße und kleinere Städte wie Oberhausen oder Gelsenkirchen.

Allerdings ist das Ruhrgebiet nicht ein großes Häusermeer zum Wohnen und Arbeiten, es gibt ebenso Freiflächen, Parks, Wald und sogar Landwirtschaft. Typisch ist die enge Verzahnung von Industrie, Wohngebieten und Naturflächen. Weidende Kühe vor Industriekulisse, auch das ist Ruhrgebiet.

Die Schwerindustrie, aus der das Ruhrgebiet gewachsen ist, spielt heute nicht mehr die Hauptrolle, ist aber in der Westhälfte noch vertreten. Überhaupt prägt nicht zuletzt das industrielle Erbe mit seinen zu Kulturpalästen umgewandelten Arbeitsstätten die Stadtbilder des Ruhrgebiets. Auch wegen des großen Kulturangebots wurde das Ruhrgebiet mit Essen neben der ungarische Stadt Pécs und der türkischen Metropole Istanbul zur Kulturhauptstadt Europas 2010 ausgerufen.

Den Besucher erwartet daher eine Mischung aus Kreativität, Strukturwandel mit Arbeitslosigkeit und Überalterung, Bildung und technischen Innovationen sowie überraschend viele Freizeitangebote.

Inhaltsverzeichnis

Regionen [Bearbeiten]

Orte [Bearbeiten]

Zum Ruhrgebiet zählen:

  • die zentralen Großstädte

Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen,

  • die Rand- und kleineren Großstädte

Bottrop, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen

  • der Ennepe-Ruhr Kreis mit den Städten

Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel, Wetter (Ruhr), Witten

  • der Kreis Unna mit dem Städten

Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm, Unna, Werne

  • der Kreis Recklinghausen mit den Städten

Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop

  • der Kreis Wesel mit den Städten

Alpen, Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Voerde, Wesel, Xanten

In den Kreisen werden viele Städte eher zum ländlichen Umland gerechnet (u.a. Münsterland, Niederrhein, Sauerland), auch wenn sie über die Kreise dem Regionalverband Ruhrgebiet angehören.

Weitere Ziele [Bearbeiten]

Weitere grüne Seite des Ruhrgebietes: Ruhrauen bei Duisburg
Bochumer Innenstadt: Massenberg Boulevard

Ein wichtiges Erholungsgebiet sind die sechs Ruhrstauseen (von Ost nach West):

Hintergrund [Bearbeiten]

Die wirtschaftliche Stärke der einzelnen Städte hatte während des Kohlebooms die Bildung einer kommunalen Verwaltungseinheit verhindert. Die Eingemeindungswellen in den 1920er- und in den 1970er-Jahren waren folgerichtig in der Regel mit dem Niedergang der Kohleförderung in den kleineren Gemeinden verbunden. Allerdings war eine Zersplitterung und das Entsagen des Stadt-Status ursprünglich politisch gewollt gewesen: Die Arbeiterstädte wählten eher links, und eine vereinigte Ruhr-Stadt wäre von einem großen politischen Gewicht gewesen.

Die Kleinteiligkeit der Region beflügelt bis heute einen lebhaften Wettbewerb - aber auch ungesundes Konkurrenzdenken - zwischen den Städten. Die Zersplitterung der Geldmittel der Region auf viele gleichberechtigte Entscheidungsträger sorgte für das dichteste Kultur-, Sport- und Naherholungsangebot in Deutschland, behinderte allerdings auch die Schaffung überregional bekannter Attraktionen und wirkte sich nachteilig auf den ÖPNV aus. Gerade dies bedingt aber auch die Einzigartigkeit des Ruhrgebiets: Trotz seiner immensen Größe wirkt das Ruhrgebiet oft nicht wie eine Großstadt; die regionale, fast schon kleinstädtische Prägung ist überall deutlich zu sehen. Für viele Menschen von außerhalb ist es auch verwirrend eine Stadt zu verlassen, dieses jedoch nur am Ortsausgangsschild zu erkennen, welches gleichzeitig das Ortseingangsschild einer anderen Stadt ist. Diese ungewöhnliche Struktur - zahlreiche Groß-, Mittel- und Kleinstädte ohne eine überstrahlende Millionenstadt in der Mitte bilden gemeinsam ein große Millionen-Metropole - gibt es auf dem Planeten so kein zweites Mal. Die fehlende Augenhöhe zu anderen Metropolen wirkt sich nachteilig auf die Wahrnehmung von Außen aus.

Die Industriebrachen, die durch Stilllegung von Stahlwerken und Zechen entstanden, wurden von den verschiedenen Kommunen unterschiedlich genutzt. Viele haben aber große Grünflächen geschaffen, Parks und Naherholungsgebiete, die Außenstehende überraschen, die noch die alten Klischees vom Ruhrgebiet im Kopf haben. Bis in die 1960er-Jahre musste man bei Regen schnell die Wäsche von der Leine holen, sonst musste man sie wegen des Drecks in der Luft erneut waschen. Doch bereits in den 1970ern wurde der politisch gewollte "Blaue Himmel über der Ruhr" Realität, und die Luftqualität unterscheidet sich bereits seit Jahrzehnten nicht mehr von der anderer Ballungsgebiete.

Obwohl sich nach dem Ende der Kohle- und Stahlepoche zahlreiche Firmen aller Branchen im Ruhrgebiet niedergelassen haben, ist die Arbeitslosigkeit hier höher als in anderen westdeutschen Regionen. Dieses hat mehrere Gründe. Zum einen halten viele Einwandererfamilien an den Lebens- und Bildungsidealen ihrer Herkunftsländer fest. Zum anderen sind die Bewohner aller Nationen sehr bodenständig, da sie in der Regel in starke informelle soziale Netzwerke eingebunden sind, die die schlimmsten Folgen der Arbeitslosigkeit abmildern. Zudem ist qualitativ guter Wohnraum im Ruhrgebiet sehr preiswert. Die Abwanderungsbereitschaft ist dementsprechend niedrig. Und viele der neugeschaffenen Jobs liegen im high-tech Bereich und können nicht einfach mit freigestellten Arbeitskräften aus der Produktion besetzt werden.

Stahl, aber auch erstaunlicherweise Handel brachten im Ruhrgebiet immer wieder einige der reichsten Menschen der Welt der hervor, beispielsweise Hugo Stinnes, August Thyssen, Erivan Haub (Tengelmann-Gruppe), Otto Beisheim (Metro-Gruppe) oder die Albrecht-Brüder (Aldi).

Sprache [Bearbeiten]

Offen zutage tretendes Kohleflöz im Muttental
Theater im industriellen Ambiente: Colosseum Theater in Essen.

Im Ruhrgebiet spricht man in der Regel Hochdeutsch mit einer bestimmten nordwestdeutschen Färbung. Der Dialekt des Ruhrgebiets, auch Ruhrdeutsch genannt, entstand um 1900 im Übergang vom Nieder- zum Hochdeutschen, vergleichbar mit anderen Städten. Einflüsse aus dem Polnischen beschränken sich auf sehr wenige Ausdrücke und sollten daher nicht übertrieben dargestellt werden; am bekanntesten ist wohl der Mottek, der Hammer oder Bergmannshammer. Erkennbar sind zusammengewachsene Wörter wie weiße oder has(t)e (für "weißt du" oder "hast du"), das an Sätze angehänge Fragewort ist meistens "ne" und im Osten "woll".

Das Ruhrdeutsch wird vor allem mit der Unterschicht in Verbindung gebracht, anders als in Süddeutschland oder auch in Köln scheut sich ein Bürgermeister wohl eher, seinen lokalen Dialekt allzu oft in der Öffentlichkeit zu verwenden. Außerhalb der Region dürfte das Ruhrdeutsch wohl am ehesten durch Kabarettisten und anderen Humor-Arbeitern bekannt sein. Lange Jahre war dies Jürgen Manger in seiner Rolle des Adolf Tegtmeier, in jüngerer Zeit Herbert Knebel, Dr. Stratmann und Atze Schröder.

Anreise [Bearbeiten]

Flugverkehr [Bearbeiten]

Relevante Flughäfen sind der Flughafen Dortmund (DTM) sowie die außerhalb des Ruhrgebiets gelegenen Düsseldorf International (DUS) und Köln Bonn (CGN).

Der Flughafen Dortmund ist per Non-Stop Shuttlebus mit dem Dortmunder Hauptbahnhof und dem Bahnhof Holzwickede/Flughafen Dortmund verbunden. Düsseldorf und Köln verfügen über eigene ICE und S-Bahnhöfe. Die Strecke Frankfurt - Düsseldorf und zurück dauert 1½ bis 2 Stunden mit dem ICE. Die Flughäfen Düsseldorf und Köln werden auch wegen kürzerer Abfertigungs- und Laufzeiten gegenüber Frankfurt empfohlen.

An der Peripherie des Ruhrgebiets finden sich 12 Landeplätze, die regelmäßig von Teilnehmern der Mitflugzentrale angeflogen werden.

Bahnverkehr [Bearbeiten]

Viele Städte des Ruhrgebiets werden von ICE angefahren. Daher sind sie aus allen Metropolen Kontinentaleuropas in weniger als 48 Stunden erreichbar. (Kiew 30 Stunden, Madrid 24 Stunden, Neapel 15 Stunden, Belgrad 24 Stunden)

Schifffahrt [Bearbeiten]

  • Der Rhein und einige Kanäle sind für Schiffe des Binnenverkehrs und Sportboote befahrbar. Anlegemöglichkeiten sind vorhanden.

Mobilität [Bearbeiten]

Öffentlicher Nahverkehr [Bearbeiten]

Basis des ÖPNV ist das seit der Autowelle und dem Niedergang der Montanindustrie stark vernachlässigte Schienennetz der Deutschen Bahn. Deren Verbindungen konzentrieren sich im Wesentlichen auf die beiden Ost-West-Achsen Duisburg - Essen - Dortmund und Duisburg - Oberhausen - Gelsenkirchen - Dortmund sowie der Nord-Süd-Achse Essen - Gelsenkirchen - Münster. Querverbindungen werden historisch bedingt meist langsamer und seltener befahren. Außerdem gibt es sechs S-Bahn-Linien, deren Taktfrequenzen zwischen 20 und 60 Minuten variieren. Viele Bahnhöfe und Züge sind im schlechtem Zustand, Verspätungen auf den Hauptstrecken sind die Regel. Ergänzt wird dieses Netz durch ein erst in Fragmenten fertiggestelltes Stadtbahn-System (endgültige Fertigstellung auf unbestimmte Zeit verschoben) sowie den Überresten eines einst weit verzweigten Straßenbahnsystems. Auch heute ist es allerdings noch möglich, mit Straßen- und Stadtbahnen von Krefeld mit mehrmaligem Umsteigen bis nach Witten zu fahren. Darüber hinaus gibt es Schnellbuslinien sowie zahlreiche herkömmliche Buslinien. An den Wochenenden wird auf den Hauptachsen ein Nachtnetz angeboten.

In den Innenstadtbereichen sowie tagsüber an Werktagen werden die Linien meist relativ häufig bedient, während sie in den Randgebieten des Ruhrgebiets für Verhältnisse einer Metropolregion überraschend selten verkehren. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Linien an den Stadtgrenzen enden und ein direkter Anschluss an Linien der Nachbarstädte mittlerweile längst nicht mehr in allen Fällen gewährleistet ist. Die Unzulänglichkeit des Systems, welche auf die knapper werdenden öffentlichen Mittel zurückzuführen ist, führte schon an einigen Orten zur Einführung von Bürgerbuslinien.

Die Reisezeit mit dem ÖPNV hängt sehr davon ab, ob es eine schnelle Direktverbindung gibt. Gerade zur Stoßzeit kann sie im Vergleich zum Auto konkurrenzfähig sein, oft ist man aber auch deutlich länger unterwegs. Einzelfahrten sind im Vergleich zu anderen Regionen vor allem für kurze Strecken sehr teuer, durch Tages- oder Gruppentickets kann man diesen Nachteil abmildern. In den öffentlichen Verkehrsmitteln des Ruhrgebiets gilt mit Ausnahme von einigen Randgebieten der Tarif des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).

Eine reizvolle Alternative zum klassischen ÖPNV sind die Schiffslinien auf der Ruhr und die Museumsbahnen entlang derselben. Ein Kuriosum stellt die auf dem Gelände der Dortmunder Universität verkehrende H-Bahn dar, ein baugleiches System namens Skytrain verbindet den Düsseldorfer Flughafen mit dem etwa einem Kilometer entfernt liegenden Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen. Für die Benutzung des Skytrain benötigt man einen Fahrschein des VRR oder ein Flugticket, es gibt aber keine Kontrolle am Eingang.

Auto [Bearbeiten]

Die mitunter recht großen Entfernungen lassen den Wunsch aufkommen, die Ziele mit dem Auto anzusteuern. Das kann man durchaus auch tun, der Ausbau des Straßennetzes ist durchweg gut. Allerdings sollten sie möglichst die Rush hour vermeiden, dann ist Stau vor allem auf den Fernstrecken absehbar. Bis 2010 wurde die A40 zwischen Bochum und Gelsenkirchen ausgebaut.

Das Ruhrgebiet hat seit 2012 eine einheitliche Umweltzone. Deren Bestimmungen verschärfen sich immer mehr. Seit dem 1.1.2012 dürfen nur noch Autos mit Plaketten in die Zone fahren, seit Anfang 2013 nur noch solche mit gelber oder grüner Plakette und ab Anfang 2014 werden nur noch die mit grünen Plaketten zugelassen sein. Ausgenommen sind die Autobahnen, die als Transitstraßen weiter von allen Fahrzeugen genutzt werden können.

Zeichen 270.1.svg Achtung: In Ruhrgebiet wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone einen Punkt in Flensburg sowie ein Bußgeld. Dies gilt auch für ausländische Verkehrsteilnehmer.

Einfahrverbot für Fahrzeuge der   Schadstoffgruppe 1 +2    (Info Umweltbundesamt)

Zusatzzeichen 1031-50.svg


Taxi [Bearbeiten]

Abgesehen von Spitzenzeiten ist die Versorgung mit Taxen kein Problem. Die Preise für ein Taxi unterscheiden sich deutlich von Kommune zu Kommune.

Fahrrad [Bearbeiten]

Bei schönen Wetter und etwas Zeit sollte man im Ruhrgebiet seine Ziele durchaus per Fahrrad oder Roller über Stadt- und Nebenstraßen anfahren. Die Vielfalt in dieser Metropole ist überwältigend. Aber immer daran denken, selbst das Kernruhrgebiet ist 50 Kilometer lang und die Sehenswürdigkeiten verteilen sich, anders als in klassischen Metropolen, über das gesamte Gebiet.

Das Ruhrgebiet ist kein besonders gutes Revier für Radfahrer, im Norden ist die Situation vielleicht wegen der Nähe des Münsterlandes etwas besser als in der Südhälfte, die recht bergig ist. Aber es gibt auch Ausnahmen. Der Regionalverband-Ruhr kauft stillgelegte Industriebahntrassen auf und wandelt sie zu Radwegen um. Hier sind die Erzbahntrasse von Bochum nach Gelsenkirchen, die Kray-Wanner Trasse von Bochum-Wattenscheid nach Essen/Zollverein, der Emscher Radweg und der Ruhrtal-Radweg zu nennen. Wenn Ihre Ziele in der Nähe dieser Linien liegen oder über Nebenstraßen zu erreichen sind ist bei schönem Wetter das Rad durchaus eine Alternative. Aber denken Sie daran, selbst das Kernruhrgebiet ist 50 km lang und die Sehenswürdigkeiten verteilen sich, anders als in klassischen Metropolen, über das gesamte Gebiet.

Radstation von Metropolrad Ruhr.

Es gibt mehrere Verleih-Systeme für Fahrräder. Die Radstationen wenden sich eher an Tagesausflügler, Metropolrad Ruhr an Leute, die nur eine Besorgung machen wollen. Allerdings kann auch hier das Rad den ganzen Tag ausgeliehen werden.

  • Statt eines eigenen Fahrrads kann man auch metropolradruhr nutzen. Zehn Ruhrgebietsstädte richten ein Netz von Selbstbedienungs-Radstationen ein, betrieben von der Firma Nextbike. Im Ruhrgebiet sind die Städte Bottrop, Dortmund, Hamm, Herne, Gelsenkirchen, Bochum, Essen, Mülheim, Oberhausen und Duisburg mit dabei, weitere Städte überlegen, beizutreten. Der Ausbau ist in den verschiedenen Städten unterschiedlich weit. Nach einer Registrierung per Telefon, Internet oder in Tourist-Infos können die Räder per Handy oder mit einer speziellen Radkarte des Unternehmens an einer beliebigen Station im Ruhrgebiet stunden- oder tageweise ausgeliehen und wahlweise an der selben oder einer anderen Station zurückgegeben werden. Viele der Stationen sind mit einem Terminal versehen, Registrierung und Ausleihe kann dort direkt erfolgen. Nur an diesen Stationen funktioniert die Ausleihe oder Rückgabe per Radkarte. Für die anderen Stationen benötigt man ein Handy, dass man dafür immer dabei haben sollte. Den Code für das Fahrradschloss erhält man angesagt und zusätzlich per SMS, und er wird bei Buchung am Terminal der Radstation angezeigt.
Da die Räder frei herumstehen und auch bei mehreren Ausleihen nur maximal einmal täglich von einem fahrenden Techniker überprüft werden, sollten vor jeder Ausleihe die Klingel, die Reifen, der Sattel und die Gangschaltung kurz auf korrekte Funktion geprüft werden. Für Kunden des ÖPNV der beteiligten Städte gibt es für die Radausleihe deutliche Rabatte - auch bei einer Ausleihe in den anderen Städten des Netzes. Im Internet kann man überprüfen, wo sich die Stationen befinden, wie viele Räder und ggf. freie Abstellplätze dort sind und es können auch Räder z.B. für Gruppen oder Familien reserviert werden. Die Räder sind einfache, mittelschwere 3-Gang-Räder mit Einkaufskorb, teilweise mit niedrigem Einstieg.
Wichtig: Das Computersystem der Betreiberfirma Nextbike ist nicht fehlerfrei. Eine nachträgliche Prüfung des Kontos im Internet ist ratsam. Reklamationen werden meist anstandslos bearbeitet.
  • Wie in weiten Teilen NRWs gibt es im Ruhrgebiet in nahezu allen Städten sogenannte Radstationen. Sie bieten sichere Aufbewahrung und kleinere Reparaturen von eigenen Rädern oder auch Leihräder an. Neben Ausleihe und Rückgabe an den Radstationen selbst kann man auch Revierrad nutzen und an einer von 21 Stationen ausleihen und an einer anderen zurückgeben.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Um sich über die industriekulturelle Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebietes einen Überblick zu verschaffen, begibt man sich am besten auf die Route der Industriekultur (RIK). Der Entdecker Pass der RIK vermittelt einen guten Überblick über die Route und kann als pdf-Datei hier heruntergeladen werden.

Charakteristisch für das Ruhrgebiet sind die Arbeitersiedlungen und Bergehalden.

Die Einwohnerzahl des Ruhrgebietes hatte sich zwischen 1850 und 1935 etwa verfünfzigfacht. Für private Investoren und die öffentliche Hand wäre es unmöglich gewesen Wohnraum in ausreichender Menge und Infrastruktur bereitzustellen. Hier sprang die Industrie ein, die Werkssiedlungen, Konsumanstalten (heute würde man Supermarkt sagen) und Gemeinschaftseinrichtungen für ihre Arbeiter und Angestellten gleich neben der Fabrik errichtete. Auch wenn die jeweiligen Firmen damit ihre eigenen Interessen zu verbinden wussten, war es eine soziale Besonderheit. Das durchschnittliche Einkommen eines Bergarbeiters lag im 19. Jahrhundert an der Existenzgrenze, und ohne die Einrichtungen hätten Armut und Leben in Elendsvierteln für viele Menschen gedroht. Diese Siedlungen wurden meist als Gartenstadt mit ländlichem Charakter angelegt und gehören jetzt, renoviert und heutigen Bedürfnissen angepasst, zu begehrten Wohnobjekten. Die interessantesten Siedlungen dieser Art sind:

Arbeitersiedlungen [Bearbeiten]

Bergarbeiter Siedlung Dahlhauser Heide
  • Eisenheim in Oberhausen entstand ab 1846 für die Beschäftigten der späteren Gutehoffnungshütte. Die heute noch stehenden 38 Häuser bilden die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebietes.
  • Margarethenhöhe in Essen ist die bekannteste und gilt als die schönste Siedlung des Ruhrgebietes. Die Siedlung entstand als Stiftung Margarethe Kupps als Gartenstadt nach den Plänen Georgs Metzendorfs.
  • Dahlhauser Heide in Bochum-Hordel, für die Musterzeche des Krupp-Konzern, die Zeche Hannover, wurde zwischen 1907 und 1915 eine Mustersiedlung errichtet, ebenfalls in Stil einer Gartenstadt.
  • Siedlung Teutoburgia in Herne-Börnig, eine der schönsten Gartenstadt-Siedlungen an der Ruhr. Bestehend aus nur 4 unterschiedlichen Haustypen ergibt sich ein sehr abwechslungsreiches Gesamtbild. Erbaut wurde die Siedlung zwischen 1909 und 1923 für die Beschäftigten der Zeche Teutoburgia.

Bergehalden [Bearbeiten]

Die Bergehalden, bestehend aus tauben Gestein, das mit der Kohle ans Tageslicht gefördert wurde, sind zum größten Teil aufgeforstet und der Öffentlichkeit zugänglich. Sie werden genutzt von Mountain-Bikern (Hoppenbruch), Drachenfliegern oder Spaziergängern. Fast alle bieten einen großartigen Ausblick auf die Landschaft des Ruhrgebietes ringsum:

  • Halde Haniel in Bottrop trägt eine Installation des spanischen Bildhauers Agustin Ibarrola, außerdem gibt es einen Kreuzweg und ein Amphitheater.
  • Halde Beckstraße der Zeche Prosper in Bottrop, ca. 60 Meter, mit dem Tetraeder, einem begehbaren Stahlgerüst von 50 Meter Höhe. Hier erfahren Sie ob sie wirklich schwindelfrei sind. Nachts ist der Tetraeder beleuchtet und bildet ein weithin sichtbares Lichtzeichen.
  • Hoppenbruch in Herten, Höhe ca. 70 Meter, schon seit einigen Jahren aufgeforstet ermöglicht Hoppenbruch Spaziergänge sowohl auf breiten Wegen als auch auf schmalen Pfaden zwischen dichter Vegetation. Auf dem Nordgipfel steht ein Windrad sowie etliche Hinweistafeln. Anfahrtsplan
  • Hoheward in Herten/Recklinghausen, Höhe ca. 70 Meter, in direkter Nachbarschaft zu Hoppenbruch. Zusammen bilden beide Halden eine der größten Haldenlandschaften Europas. Auf dem Haldenplateau steht eine riesige Sonnenuhr mit einem 9 Meter hohen Obelisk als Zeiger sowie das Horizontobservatorium.
  • Großes Holz in Kamen mit vielfältiger Gestaltung der Bepflanzung sowie verschiedenen Leuchtkörpern.

Museen [Bearbeiten]

  • Was sie schon immer über Bergbau wissen wollten, hier können Sie es erfahren. Attraktionen: Schaubergwerk unter Tage, Fahrt auf den Förderturm. Es handelt sich übrigens nicht um eine stillgelegte Zeche, sondern war von Anfang an als Museum geplant: Deutsches Bergbau-Museum, 44791 Bochum, Am Bergbaumuseum 28 (Besuchereingang: Europaplatz) (U 35 von Bochum Hbf in Richtung Herne bis "Deutsches Bergbau-Museum"), Tel.: 0234/58770, Fax: 0234/5877-111, E-Mail: info@bergbaumuseum.de. Mo geschl, Di - Fr 8.30 - 17.00 Uhr, Sa+So, feiertags 10.00 - 17.00 Uhr, Anbau bis 16.45 Uhr. Erw. 6,50 €, ermäßigt/Jugendliche 3,00 €, Familien 14,00 €. Anschauungsbergwerk (~12°C - Jacke mitnehmen), Aussichtsplattform auf dem Fördergerüst (71,40m), Dauerausstellung zu allen Themen des Bergbaus, Sonderausstellungen im "Schwarzen Diamant" (Anbau), Montanhistorisches Dokumentationszentrum für eigene Recherchen frei zugänglich, Museums-Shop, Cafeteria "Grubengold".
  • Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, 44879 Bochum, Dr.-C.-Otto- Straße 191, Tel.: +49 0234/492516, Fax: +49 0234/94428730, E-Mail: info@eisenbahnmuseum-bochum.de. Mo/Sa geschl., Di-Fr/So/Fe 10:00-17:00 Uhr. Erws. 7€, Kind 4€, Familie 18€, Sonderpreise an Museumstagen. Größtes, privat betriebenes Eisenbahnmuseum Deutschlands auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes. Lebendiges Museum mit sehr vielen, historischen Fahrzeugen und echtem Dampfbetrieb (Mitfahrten auf dem Führerstand möglich), Lokomotivschuppen mit 20-Meter-Drehscheibe, Wasserturm/-kran, Werkstätten, Bekohlungsanlage und Sandturm, Haltestelle der Ruhrtalbahn
  • Ruhr Museum, 45309 Essen, Gelsenkirchener Straße 181, Tel.: 0201/24681-444, Fax: 0201/24681-460, E-Mail: info@ruhrmuseum.de. Mo-So 10:00-18:00 Uhr. Dauer- oder Sonderausstellung: Erw. 6€, ermäßigt 4€, Kind 2€, Familienticket klein/groß 6€/12€; Galerieausstellung: Erw. 2€, ermäßigt 1€, Kind 0,5€, Familienticket klein/groß 2€/4€; Kombi- und Jahrestickets erhältlich. Das Regionalmuseum hat zahlreiche Sammlungen zur Geologie und Archäologie, Geschichte und Fotografie, die es in seiner Dauerausstellung (gesamte Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets) und in Sonderausstellungen (auch Themen außerhalb des Ruhrgebiets) zeigt.
  • Freilichtmuseum in Hagen, Handwerk und Technik des 18. Jahrhunderts mit Vorführungen
  • red dot design museum, 45309 Essen, Gelsenkirchener Straße 181, Tel.: 0201/30104-25, Fax: 0201/30104–40, E-Mail: museum@red-dot.de. Di-So 11:00 bis 18:00 Uhr. Erw. 6 €, ermäßigt 4 €, Kinder unter 12 Jahren frei, Familien 16 €. 2.000 ganz alltägliche Gegenstände, die der Besucher vielleicht auch selbst Zuhause hat (spannend was man da so alles wiedererkennt), vom Löffel bis zum Auto, von Küche über Kleidung bis zu Kameras. Sie sind besonders formschön, innovative und vor allem ausgezeichnet designed - mit dem red dot design award.
  • Archäologischer Park in Xanten, Ausgrabung einer 2000 Jahre alten römischen Stadt
  • Deutsche ArbeitsSchutz Ausstellung in Dortmund, lassen Sie sich durch den uninteressant klingenden Namen nicht täuschen, die Ausstellung Mensch - Arbeit - Technik beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Zukunft angesichts des Wandels in der Arbeitswelt aussehen sollte - mit vielen Möglichkeiten zum Ausprobieren und zum Mitmachen: DASA (DASA Arbeitswelt Ausstellung), 44149 Dortmund, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, Tel.: 0231/9071-2479, Fax: 0231/9071-2267. Mo geschl., Di-Fr 9:00-17:00, Sa-So 10:00-18:00 Uhr. Erw. 5 €, ermäßigt 3 €, Familie 10 €. Ausstellung über Arbeitssicherheit und -schutz zum Anfassen, Entdecken und Mitmachen, u.a. zu den Themen: Bildschirmarbeit, Takt der Maschine, Baugewerbe, Gesundheitswesen, Elektrizität, Gefahrstoffe. Lohnenswert sind die vielen unterschiedlichen Führungen und Vorführungen sowie der LKW-Simulator, das Dasa-Drom (eine Art Geisterbahn, bei Kindern beliebt), der Bergbau-Tunnel und die Bagger im Innenhof.
  • Muttental bei Witten, die Wiege des Ruhrbergbaus - entlang eines Wanderweges durch die landschaftlich schöne Umgebung finden sich zahlreiche Relikte des frühen Bergbaus wie Stollenmundlöcher, Pingen, Schächte und alte Zechen, freier Eintritt

Kirchen/Tempel [Bearbeiten]

Aktivitäten [Bearbeiten]

Freizeitparks/Zoos [Bearbeiten]

  • In Bottrop gibt es den Movie Park Germany, einen Freizeitpark mit zahlreichen Fahrgeschäften und Shows besonders für Kinder, Jugendliche und Actionfans. Da der Park einst von Warner betrieben wurde, gibt es bis heute einige Bezüge zum Thema Film. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Filmmuseum.
  • Sea Life Oberhausen - Deutschlands größtes Süß- und Meerwasseraquarium
  • ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen − umgestalteter ehemaliger Ruhr-Zoo. Besucher- und kinderfreundlich gestalteter Erlebnis-Zoo. Die vier Themenbereiche sind: Alaska (zwischen Eisbergen und Küstenregenwald, Afrika (Zauber von Weite und Wildnis), Asien (die "Grüne Hölle" Asiens) und dem Streichelzoo Grimberger Hof.
  • Zoo Dortmund - gepflegter Zoo am Rombergpark, Regenwaldhaus "Rumah hutan", Amazonashaus, Zuchterfolge südamerikanischer Tierarten
  • Zoo Duisburg - bekannt für seine Beluga-Wale und interessant für Freunde von Delfinvorführungen
  • Westfalenpark - Park am Florian (Fernsehturm) in Dortmund
  • Grugapark in Essen - bedeutendster Botanischer Garten im Ruhrgebiet, besonders schön zur Rhododendronblüte; zugleich Tierpark und Naherholungsgebiet; lässt sich gut mit einer Radtour von Essen-Steele nach Mülheim verbinden
  • Nordsternpark (Bundesgartenschau 1997) in Gelsenkirchen, freier Eintritt, Freizeitpark mit Kinderspielplatz, großer Modelleisenbahnanlage (kostenpflichtig)
  • Landschaftspark Duisburg-Nord in Duisburg, freier Eintritt, die ehemalige Meidericher Eisenhütte als Park mit Industrie zum Anfassen
  • Botanischer Garten der RUB in Bochum, freier Eintritt
  • Chinesischer Garten Qian Yuan, freier Eintritt, einziger Garten im südchinesischem Stil in Deutschland, Teil des Botanischen Gartens
  • Tierpark Herne - kleiner Minizoo im Revierpark Gysenberg mit heimischen Tieren. Kostenlos, für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Eishalle und Therme in der Nähe.

Revierparks [Bearbeiten]

  • Freizeitzentrum Xanten, Adresse: Karthaus 2, 46509 Xanten
    • Nibelungenbad mit Sauna, Familien-Badelandschaft, Spaßbecken, Hot-Whirl-Pool, Saunalandschaft, Solarien
    • Strandbadelandschaft - 1000 m Sandstrand, FKK- und Familienstrand, Wasserski-Seilbahn
    • Xantener Südsee mit 2 Bootshäfen, Segeln, Surfen, Tauchen, Angeln, Kanu-Touren, Party-Floßfahrten
  • Revierpark Mattlerbusch, Anschrift: Wehofer Straße 42, 47169 Duisburg
    • Sole- und Saunalandschaft, separate Damen- und Herrensauna, große gemischte Saunaanlage
    • Dampfbad, Biosaunarien, Trockensaunen, Hot-Whirlpools
    • ganzjährig geöffnete Außenanlage
    • Solarien, Römerbar, mediterraner Palmengarten
    • Bäder- und Massagepraxis, Fango, Unterwassermassage
  • Revierpark Vonderort, Adresse: Bottroper Straße 322, 46117 Oberhausen
    • Aktivarium: Solbad mit Frei- und Wellenbad, Spielanlagen für Mutter und Kind, Saunabereich mit Dampfbad und Solarien, drei Biobäder, finnische Blockbohlensauna
    • Freizeithaus: Italienisches Restaurant mit internationaler Küche, Geselligkeitsräume
    • Eislaufhalle: 1800 qm Eislauffläche von Oktober - März, im Sommer Mehrzweckhalle
    • Park: Jedermannsportbereich für Fußball, Handball, Tischtennis, Spielplätzen, Bocciabahnen, Wasserspielplatz, Teiche mit Ruder- und Tretbooten
  • Revierpark Nienhausen. Der Revierpark befindet sich an der Stadtgrenze zwischen Essen und Gelsenkirchen und bietet:
    • ein Solebad activarium mit Soleaußenbecken, Sauna, Solarien, Restaurant, etc.
    • Freibad mit integriertem Sport-, Wellen- und Nichtschwimmerbecken sowie Kleinkindbereich und großen Rasenflächen
    • Parkbereich, 30 ha großer Sport- und Spielbereich. Großzügige Wiesen, alter Baumbestand, verschiedene Kinderspielplätze, Tennisplätze, Schachfelder (der Schlüssel ist am Kiosk zu holen), Tischtennisplatten, Anlagen für Ball-, Kugel- und Wurfspiele stehen zur freien Verfügung. Im Zuge der Sparmaßnahmen wird auf viele Aktivitäten Eintritt erhoben.
    • Kinderspielpark mit Elektrobooten und -autos, Kindereisenbahn, Karussel und Minigolfanlage.
    • Forum Nienhausen, ein Kultur- und Begegnungszentrum für Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Ausstellungen, Kleinkunst/Kabarett, Parkfest, Tage des deutschen Puppenspiels, ökumenischer Arbeitskreis.
    • Veranstaltungen, wie z.B. Live-Musik, Kindertheater
  • Revierpark Gysenberg, Adresse: Am Revierpark 40, 44627 Herne
    • LAGO-Therme:überdachtes Wellenbecken, Warmbecken, Schwimmer- und Spaßbecken, Solebecken, Riesenrutsche, Fitnessbereich
    • Sport und Fitness: Sporthalle mit 8 Bundeskegelbahnen, Grünflächen mit Hart- und Rasensportfeldern, Tennis, Beach-Volleyball, Minigolf, Streetbasketball, Fußball
    • Freizeithaus: Mehrzwecksaal, Tagesräume
    • Kinderspielhaus: Geselligkeitszone mit Promenade, Kinderspielplätzen, Tischtennis, Bereich für Go-Kart, Parkgolf, Kinderautos
  • Freizeitzentrum Kemnade, Adresse: Querenburger Straße 29 "Luhns Mühle", 58455 Witten
    • Schwerpunkt Heveney: Bootsverleih, Segelschule, Ausflugsdampfer
    • Freizeitbad Heveney: Innen- und Außen-SoleschwimmbeckenHor-Whirlpool, Massagedüsen, Holz- und Dampfsauna, Sonnen- und Saunagarten, Fitnessräume
    • Schwerpunkt Oveney: Boot- und Surfbrettverleih, Radverleih, Inline-Scater Verleih, Spielplätze
    • Schwerpunkt Herbede: ruhige Sport- und Spielangebote für die Familie, Ökologie-Parcours
    • Haus Herbede: Mittelalterliche Burg mit Atelier, Standesamt der Stadt Witten, Ausstellungen bildender Künstler und Gastronomie im spätgotischen Rittergewölbe, Konzerte im Rittersaal
    • Wasserburg Haus Kemnade: Heimatmuseum mit historischer Musikinstrumentensammlung
  • Revierpark Wischlingen, Adresse: Höfkerstraße 12, 44149 Dortmund
    • Solebad: Termalbad, Solebecken, Sprudelbecken, Massagedüsen, Schwall- und Nackenduschen, UV-durchlässiges Sonnendach
    • Saunalandschaft: Schwitzbad, Dampfbad, Whirlpool, gemütlicher Innenbereich
    • Freibad: Wellen- Springer- und Kinderplanschbecken, Liege- und Spielwiese
    • Eislaufhalle: geöffnet von Ende September bis zum letzten Freitag vor der Karwoche, zwei durch Rampen verbundene Eislaufflächen, Pistenbar, Lightshow und Disco
    • Park: Bootsverleih, Minigolf, Tennis, Spiel- und Sportflächen, kindgerechte Spielanlagen, Wasserspielplatz, Hochseilklettergarten

Industriekultur [Bearbeiten]

Marina Duisburg, Freizeit, Arbeiten und Wohnen am Wasser

Die Route der Industriekultur stellt als Ferienstraße besondere Industriedenkmäler, Parks, Museen, Siedlungen, Flussläufe, usw. in Form von Straßenrouten für Kraftfahrtzeuge und auch für das Fahrrad vor. Neben den 25 größeren Ankerpunkten, die das Rückgrat der Route bilden, vermitteln die Themenrouten immer ein spezielles Themengebiet, einen lokalen Bereich oder eine Besonderheit in der Geschichte des Ruhrgebiets.

  • Innenhafen Duisburg, Duisburg, Philosophenweg 19 (Im Hafenforum), Tel.: 0203/3055-0, Fax: 0203/3055-104, E-Mail: info@id-eg.de. Das Hafenforum war der erste Umbau im Innenhafen nach dem Masterplan von Foster + Partners, seitdem ist dort auch die Entwicklungsgesellschaft für den Innenhafen Duisburg (IDE) untergebracht, es gibt Infos zur Stadt Duisburg, zum Masterplan und zur Route der Industriekultur. Aus dem ehemaligen Innenhafen ist ein moderner Stadtteil entstanden mit Büros, Wohnungen, Cafés, Restaurants, Kunstausstellungen und Wassersport-Einrichtungen.
  • Zeche Hannover - Malakowturm Bochum
  • Zeche Zollverein, 45309 Essen, Gelsenkirchener Straße 181 (Straßenbahn 107 bis "Kapitelwiese", "Zollverein" oder "Abzweig Katernberg", Parkplätze A1 und A2, Navi: Ernst-Schupp-Allee), Tel.: 0201/246810, Fax: 0201/2468242, E-Mail: info@zollverein.de. Gelände ist ganzjährig frei zugänglich. Buchung von Führungen (4 € - 15 €, je nach Umfang) und Infomaterial im Besucherzentrum Ruhr. 2001 zum Weltkulturerbe erklärte, bekannte Ikone des früheren Bergbaus; Anlagen größtenteils erhalten und mit modernen Neubauten ergänzt, verschiedene Veranstaltungs- und Ausstellungshallen, Standort von Ruhrmuseum und red dot design museum, Denkmalpfad, Erich-Brost-Pavillon, RevierRad Station, Cafe Kohlenwäsche, Casino Zollverein.
  • Schiffshebewerk Henrichenburg (LWL-Industriemuseum), 45731 Waltrop-Oberwiese, Am Hebewerk 2, Tel.: 02363/9707-0, Fax: 02363/9707-12, E-Mail: schiffshebewerk@lwl.org. Mo Ruhetag, Di-So 10:00-18:00 Uhr. Erw. 4€, erm. 2,50 €, Kinder bis 17J 2€, Familien 9€, es gibt auch eintrittsfreie Tage!. Ein historischer Aufzug für Schiffe (1899 erbaut, 1969 stillgelegt), heute zum Museum ausgebaut, viele Besichtungsmöglichkeiten mit alten Schiffen im Ober- und Unterwasser, Ausstellungen und dem begehbaren Hebewerk selbst. Gastrobus auf dem Gelände. Zugang mit Rollstühlen nur teilweise mit Aufzug/Rampe möglich (Wendeltreppen). Tipp: der gesamte Schleusenpark Waltrop bzw. das Dattelner Meer sind einen Ausflug wert!
  • Zeche Zollern, 44388 Dortmund-Bövinghausen, Grubenweg 5, Tel.: 02361/6961111, E-Mail: zeche-zollern@lwl.org. Mo geschl., Di-So und feiertags 10:00-18:00 Uhr. Erw. 4 €, ermäßigt 2.50 €, Kinder&Jugendliche 2 €, Familien 9 €. Die Zeche wird aufgrund ihrer schmucken Ecktürmchen und Zinnen auch "Schloss der Arbeit" genannt, berühmt ist die Maschinenhalle mit Jugendstilportal und der Kampf der Bürger für den Erhalt dieses Industriedenkmals Ende der 1960er Jahre. Heute betreibt der LWL auf dem Gelände ein umfangreiches Museum der Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus (Markenkontrolle, Kaue, Geleucht, Rettungswesen, Arbeitsunfälle, Ausbildung, ...) aber auch das Wandern auf dem Gelände und in den Gebäuden lohnt sich. Achtung: Wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten ist die Maschinenhalle derzeit nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen.
  • Jahrhunderthalle, 44793 Bochum, An der Jahrhunderthalle 1 (im Westpark) (Straßenbahn 302/310 bis "Bochumer Verein/Jahrhunderthalle", zu Fuß am Jahrhunderthaus vorbei 300m bis zur Halle), Tel.: Besucherzentrum: 0234/3693111 Halle: 0234/3693100, Fax: 0234/3693200, E-Mail: info@jahrhunderthalle-bochum.de. Okt.-März: Di-Fr 12:00-17:00 Uhr, Sa+So 11:00-18:00; April-Sep. Di-So 11:00-18:00 Uhr. Führungen in Halle, Westpark, Kraftanlagen, unterirdisch und Abends möglich, Kosten 5€-15€. Ursprünglich als Ausstellungshalle erbaut (1902), anschließend als Gebläsehalle für die Hochöfen im Bochumer Verein genutzt, 1993 saniert, inzwischen Spielstätte der RuhrTriennale u.v.a.m.; umliegender Westpark ist ebenfalls spannend.
  • Henrichshütte (Westf. Landesmuseum für Industriekultur), 45527 Hattingen, Werksstraße 31-33, Tel.: +49 (0)2324/9247140, E-Mail: henrichshuette@lwl.org. 1987 wurde der letzte Hochofen ausgeblasen, heute ist er das Kernstück des Industriemuseums mit tollem Ausblick. Von April bis Oktober sind die Schaubetriebe aktiv, u.a. eine Schaugießerei. Viele Themenwege: Eisen, Stahl, Ratte (für Kinder), grüner Weg (Industrienatur). Außerdem Infos über die Menschen, die hier arbeiteten und auch sich gegen die Schließung zur Wehr setzten. Gebläsehalle wird für Veranstaltungen genutzt.

Burgen/Villen/Schlösser [Bearbeiten]

Sport [Bearbeiten]

passiv [Bearbeiten]

Fußball [Bearbeiten]
  • Borussia Dortmund (Der Signal Iduna Park ist mit 80.645 Plätzen das größte Stadion Deutschlands. Allein die Südtribüne, die größte Stehplatztribüne Europas, bietet 24.454 Fans Platz.)
  • FC Schalke 04 (Die Veltins Arena kann auch besichtigt werden und beherbergt ein Museum.)
  • MSV Duisburg
  • Rot-Weiss Essen
  • VfL Bochum

Highlights [Bearbeiten]

  • Ruhrmarathon Nach ein paar Jahren ohne den Marathon findet er 2013 mit neuem Sponsor wieder statt, Start in Gelsenkirchen, Strecke über Essen, Bottrop und Gladbeck
  • Rhein-Ruhr-Marathon findet in Duisburg statt
  • SparkassenGiro Bochum, Straßenrennen der Radprofis am 1. Wochenende nach der Tour de France und Jedermann-Giro am Vortag
  • 2013 findet auf der Regattabahn Wedau im Sportpark Duisburg die Kanu WM wieder statt (war schon 1979 dort). Die Strecke wird auch für zahlreiche andere Veranstaltungen genutzt.
  • in den Westfalenhallen in Dortmund gibt es immer wieder große Sport-Events, 2013 u.a. Ecco indoor trail, Springreiten und Freestyle Extremsport.
  • die RWE Rhein-Ruhr-Sporthalle in Mülheim an der Ruhr ist auch so eine Halle mit wichtigen Sportereignissen, 2013 u.a. mit der offenen Deutschen Meisterschaft im Badminton

Aktiv [Bearbeiten]

  • In Bottrop gibt es das Alpincenter, es ist eine Skihalle die an 365 Tagen in Jahr geöffnet hat. Sie besitzt eine 640m Länge und 30m Breite Abfahrt und ist somit die längste Skihalle der Welt.
  • Das Ruhrgebiet lockt mit zahlreichen Kletterhallen, Klettergärten und Hochseilgärten.
  • Auch Eislaufhallen sind in ausreichender Zahl vorhanden.
  • Indoor Beachsport Center in Witten
  • Motorsport in Form von Go-Kart-Bahnen findet man viele in Ruhrgebiet (z.B. die Monza Indoor Kart Bahn in Herne), Hier steht mehr der Spaß als die sportliche Herausforderung im Vordergrund.
Radfahren/Joggen [Bearbeiten]
  • Die Erzbahntrasse ist ein 9 Km langer Rad- und Gehweg vom Westpark bis zum Hafen Grimberg in Gelsenkirchen und ab Oktober 2008 mit Anschluss an den Emscher-Radweg. Keine nennenswerten Steigungen, tolle Aussicht auf Industrieanlagen und Siedlungen, bis auf eine wenig befahrene Straße kreuzungsfrei, auch für Kinder geeignet. Ideale Verbindung von Bochum zum ZOOM Gelsenkirchen.
  • Die Kray-Wanner Trasse führt von der Erzbahntrasse ca. 5 Km hinter dem Westpark ab zum Zeche Zollverein in Essen. Leider 4 ebenerdige, vielbefahrene Straßenkreuzungen, Länge ca. 10 Km. Führt direkt an der Halde Rhein-Elbe vorbei, einfacher aber lohnender Aufstieg mit Blick auf das mittlere Ruhrgebiet.
  • Die Trasse zwischen Hattingen und Wuppertal-Nord über Sprockhövel, ca. 10 Km, die vielleicht Landschaftlich schönste Strecke, Anfangspunkt bei Hattingen ist schwer zu finden, keine Parkplätze vorhanden. An Besten Sie beginnen mittig in Sprockhövel.
  • Der Rheinische Esel ist eine alte Bahntrasse, die heute Bochum, Dortmund und Witten als Radweg verbindet. Die 13 Kilometer lange Strecke beginnt in Bochum Langendreer hinter einer Wohnsiedlung, in der Nähe des S-Bahnhofs.
Radfahren / Joggen / Inline Scating [Bearbeiten]
  • Rundweg Kemnader See, ca 9 Km (kleine Runde) oder 11 Km
  • Rundweg Baldeney See, ca 15 Km
  • Ruhrtal-Radweg, ca. 230 Km Radreisen in natürlicher Landschaft
  • Emscher-Radweg, ca. 225 Km Radreisen vor Industriekulisse
Radsport [Bearbeiten]

Für ambitionierte Radsportler bietet sich die Elfringhauser Schweiz an, ein Bergland südlich von Witten/Hattingen mit Nebenstraßen und wenig Autoverkehr.

Das Münsterland nördlich des Ruhrgebietes ist flach und ideal für weite Touren.

Wassersport [Bearbeiten]
  • Segeln auf dem Kemnader See. Bootsverleih in Heveney, Segelschein ist erforderlich, keine privaten Boote.
  • Surfen auf dem Kenmader See
  • Tretboot und Ruderboot Verleih in Heveney und Oveney am Kemnader See.
Hochseil-Klettergärten [Bearbeiten]

Theater/Musical [Bearbeiten]

  • Starlight Express ist das erfolgreichste Musical der Welt. In 18 Jahren kamen über 13 Millionen Besucher nach Bochum.
  • Schauspielhaus Bochum Eine der bekanntesten Bühnen Deutschlands, geprägt durch Intendanten wie Peter Zadek, Claus Peymann oder Leander Haußmann. Talentschmiede zahlreicher späterer Film- und Fernsehstars.
  • Comödie Bochum ist ein Unterhaltungstheater welches Aufführungen mit einer spritzigen Mischung aus Komödie und ernstem Hintergrund anbietet.
  • Theater an der Ruhr Seit Jahrzehnten bundesweit renommiertes Theater in Mülheim an der Ruhr unter der Leitung von Roberto Ciulli.
  • Metronom Theater am Einkaufszentrum CentrO in Oberhausen
  • Deutsche Oper am Rhein, auch kurz Rheinoper genannt. Gemeinsam betrieben von den Städten Düsseldorf und Duisburg und aktiv an beiden Standorten.
  • Stücke Die Mülheimer Theatertage zeigen in jedem Frühjahr die besten Aufführungen des deutschsprachigen Raums und verleiht den Dramatikerpreis. Es ist zusammen mit dem Berliner Theatertreffen das bedeutendste Theaterfestival in Deutschland.
  • Philharmonie in Essen

Events [Bearbeiten]

  • Bochum Total - Das Ruhrgebietsfestival ist eine jährliches, mehrtägiges Musikfestival in Bochum. Bochum Total startet immer am Donnerstag nach dem Sommerferienbeginn in NRW und ist mittlerweile das größte "für umsonst" Musikfestival Europas.
  • Juicy Beats - Festival im Dortmunder Westfalenpark
  • Fiege Kino Open Air, 44787 Bochum, Scharnhorststraße 21-25 (Innenhof der Privatbrauerei, unweit des Hauptbahnhofs), Tel.: 0234/5883838. Einlass ab 20:00 Uhr, Film beginnt ab Dunkelheit. circa 7€/P.. Die Kinoabende im Sommer sind schon Kult, entsprechend voll ist es (auch auf den Parkplätzen).
  • Bochum7up in Bochum (Langendreer)
  • Zeltfestival Ruhr am Kemnader Stausee
  • Seegeflüster am Hengsteysee in Hagen


Kirmes [Bearbeiten]

  • Cranger Kirmes ist mit 4 Millionen Besuchern mit einer der größten in Deutschland und in Ruhrgebiet die größte Kirmes. Sie entstand aus einem Pferdemarkt. Sie findet jedes Jahr im August in Herne im Stadtteil Wanne-Eickel statt. Start ist immer am ersten Freitag im August. Sie endet Sonntags eine Woche nach Beginn.
  • Gevelsberger Kirmes am letzten Juni-Wochenende von Freitags bis Dienstags. Höhepunkt ist der große Kirmeszug Sonntags.
  • Palmkirmes Recklinghausen vor Ostern. Größte Frühjahrskirmes in NRW.
  • Schwelmer Heimatfest im September.

Küche [Bearbeiten]

Entsprechend der früher vorherrschenden harten Arbeitsbedingungen bietet das Ruhrgebiet eine einfache, günstige, herzhafte Küche. Typische Zutaten dieser Küche sind Flönz (Blutwurst), Endivien und Kartoffeln. Ebenso (besonders an Imbißbuden) anzutreffen sind Klassiker der Fast-Food-Küche wie Currywurst, Frikadelle und Pommes, welche zwar keine Spezialitäten im wörtlichen Sinne sind, aber (zumindest nach Meinung der Einheimischen) besonders gut zubereitet werden.

Insbesondere in den Stadtteilen sowie an der Peripherie des Ruhrgebiets lassen sich Gastronomiebetriebe finden, deren Preis-Leistung-Verhältnis besonders positiv gewürdigt wurde. Anzumerken bleibt nur, dass die klassische Ruhrgebietsküche nur in den wenigsten Fällen zu finden ist; die meisten Gastronomen kochen deutlich internationaler. Vorsicht: hinter "bürgerlichem Mittagstisch" können sich in der Mikrowelle aufgewärmte Fertiggerichte verbergen, in keinem Fall jedoch authentischer Genuss.

Bedingt durch die vielen Gastarbeiter sind im Ruhrgebiet auch viele nationale Küchen anzutreffen, in erster Linie zu erwähnen italienische (überall), thailändische (insbesondere in Dortmund und Duisburg), türkische (insbesondere in Essen), ägyptische (insbesondere in Mülheim), japanische (insbesondere in Dortmund) und spanische (insbesondere in Duisburg). Eine Besonderheit sind die Brauhäuser, welche - sofern sie nicht in erster Linie auf Touristen ausgerichtet sind - durchweg gutes Bier, ansonsten aber eine offensichtlich von Fertiggerichten dominierte Karte bieten. Zu erwähnen bleibt noch, dass sich an vielen Standorten der Route der Industriekultur eine verlässliche und keineswegs überteuerte Küche etabliert hat, am nennenswertesten das Casino der Zeche Zollverein in Essen, womit das Ruhrgebiet eine der besten Museumsgastronomien weltweit bietet.

Nachtleben [Bearbeiten]

Das Bermudadreieck in der Bochumer Innenstadt bezeichnet das Kneipenviertel der Stadt. Hier reihen sich unzählige gastronomische Betriebe aneinander. Das Zentrum des Bermudareiecks stellt der Engelbertplatz da. Im Frühjahr wenn die ersten schönen Tage des Jahres die Menschen aus den Häusern treibt, wird dieses alljahrlich mit dem Motto "Stühle raus" gefeiert.

Sicherheit [Bearbeiten]

Ruhrgebietsstädte gehören laut Statistik zu den sichereren Regionen Deutschlands, auch wenn das subjektive Sicherheitsgefühl der Einwohner ein anderes sein mag. Etwas in Verruf gekommen sind in letzter Zeit der Norden Duisburgs und die Dortmunder Nordstadt, nicht zuletzt auch durch mediale Berichterstattung. Auch Teile von Gelsenkirchen gelten als sozialer Brennpunkt. Am Ende kann man sich im Ruhrgebiet aber so bewegen wie überall auch, mit den gleichen Vorsichtsmaßnahmen, die man als Ortsfremder immer beachten sollte.

Klima [Bearbeiten]

Das Kleinklima ist wie in Metropolen üblich milder als im Umland.

Die Temperaturen liegen im Winter meist knapp über dem Gefrierpunkt, im Sommer steigen die Temperaturen im Schnitt leicht über 20 °C.

Die durchschnittlichen jährichen Niederschlagsmengen liegen zwischen 500 und 1000 mm / Jahr.

Ausflüge [Bearbeiten]

  • Radtouren und Wanderungen im Naturpark Hohe Mark - liegt nördlich des Ruhrgebiets, vgl. Hohe Mark.
  • Wandern im Sommer und Skifahren im Winter, das bietet das Sauerland dem Besucher, der sich etwas weiter südlich wagt. Die vielen Talsperren laden zum Baden ein.
  • Köln mit seinen Museen und dem berühmten Kölner Dom

Wikibooks-logo.svg Wikibooks hat ein Buch Kleiner Führer zu Burgen, Schlössern und Rittersitzen: Essen und Umgebung.

Literatur [Bearbeiten]

  • Achim Nöllenheidt : RuhrKOMPAKT: Der Ruhrgebiets-Erlebnisführer. Essen : Klartext-Verlag, 2011 (1. Auflage), ISBN 3837504638, 656 Seiten. Wer sich durch die seltsame Anordnung/das nach Stadt und Aktivität aufgeteilte Inhaltsverzeichnis im Buch gewühlt hat findet wirklich alles! Sehenswerte im Ruhrgebiet.
  • Fabian Pasalk : 111 Orte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muß. Emons, 2011 (1. Auflage), ISBN 3897058146, 240 Seiten. Bekannte und viele nicht so bekannte Orte im Ruhrgebiet, Immer eine Seite Text, eine Seite Bild.
  • Wolfgang Berke : Über alle Berge: Der definitive Haldenführer Ruhrgebiet. Klartext-Verlag, 2009 (1. Auflage), ISBN 3837501701, 160 Seiten. DER! Haldenführer im Ruhrgebiet, jede Halde getestet.
  • Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hg.) : Burgen AufRuhr: Unterwegs zu 100 Burgen, Schlössern und Herrensitzen in der Ruhrregion. Klartext-Verlag, 2010 (1. Auflage), ISBN 3837502341, 488 Seiten. Zur Ruhr.2010 herausgekommen, inzwischen oftmals als Schnäppchen erhältlich, super Führer zu fast allen Burgen-, Schlösser- und Herrensitzen im Ruhrgebiet.
  • Lena Püschel : Hikeline Wanderführer Ruhrgebiet 1 : 35 000, wasserfest und reißfest, GPS zum Download. Esterbauer, 2011 (1. Auflage), ISBN 3850005690, 230 Seiten. Ja, auch im Ruhrgebiet kann man wandern und das nicht nur auf Halden hinauf. Detaillierte Beschreibung der Routen mit Karte, Aussichtspunkte, An-/Abreise und Gastronomie.

Weblinks [Bearbeiten]