Madrid

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Madrid ist die Hauptstadt von Spanien. Mit seinen knapp 3,3 Millionen Einwohnern ist Madrid die viertgrößte Metropole der Europäischen Union.

Plaza Mayor
Madrid
Provinz Autonome Gemeinschaft Madrid     
Einwohner 3.265.000 · (Jan. 2011)
Höhe 667 m
Tourist-Info Web www.munimadrid.es
Lage
Lagekarte von Spanien
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Madrid

Stadtteile[Bearbeiten]

Madrid ist erst recht spät eine wirkliche Metropole und Großstadt geworden, weshalb es noch einen recht kleinen und beschaulichen Altstadtkern gibt, der früher einmal ein ganzes Königreich regierte. Dieses Altstadtgebiet - zweifellos das interessanteste in Madrid - lässt sich grob in vier Stadtviertel aufteilen:

  • Huertas - Das ehemalige Literatenviertel. Heute vor allem abends und nachts um die Plaza de Santa Ana eine Reise wert.
  • La Latina - Klein, verschlafen - mediterran schön.
  • Malasaña - Um die Plaza del Dos de Mayo versammelt sich nachts die etwas alternativere Szene im Zentrum.
  • Chueca - Hier trifft sich vor allem die Homosexuellenszene.
  • Lavapiés - Das "Kreuzberg" Madrids.

Hintergrund[Bearbeiten]

Klima

Kontinental, trocken und bisweilen extrem. Im Sommer heiß und im Winter kalt. Gemäßigte Temperaturperioden wie die deutschen Jahreszeiten Frühjahr und Herbst gibt es hier nicht, sondern nur "sol o sombra" (Sonne oder Schatten). Gelegentlich regnet es, aber Schnee gibt es in der Stadt nicht jedes Jahr.

Sprache

In Madrid wird das "richtige" Spanisch (Castellano) gesprochen - allerdings in einer Geschwindigkeit, die viele Ausländer überfordert. Fremdsprachenkenntnisse sind selbst unter jungen Leuten nicht weit verbreitet; hier zeigt sich, dass die Diktatur doch erst knapp 40 Jahre vorbei ist. In den Touristenvierteln sprechen viele einige Brocken Englisch, so dass eine Verständigung soweit möglich ist, dass niemand verhungern muss - zumindest, wenn die in diesen Gebieten vorhandene englischsprachige Karte zu Hilfe genommen wird.

Die meisten Leute sind aber offen gegenüber Versuchen von Ausländern, Spanisch zu sprechen. Es ist sehr empfehlenswert, zumindest einige Grundlagen Spanisch zu können.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Madrid, auch Madrid-Barajas (Aeropuerto de Madrid Barajas (es, en)), ist der größte Flughafen von Madrid und auch von ganz Spanien.

Die Linienfluggesellschaften Lufthansa und Iberia fliegen von Deutschland hierher. Viele Discountfluglinien bieten Direktverbindungen nach Madrid. Um ein paar zu nennen:

  • easyJet bietet Billigflüge von beispielsweise Berlin und Basel.
  • AirBerlin ist zwar meist nicht ganz so günstig, fliegt aber von den meisten großen deutschen Flughäfen, meist über Palma de Mallorca, nach Madrid.

Der Flughafen ist mit der Metro-Linie 8 zu erreichen. Es besteht eine 24-Stunden- Expressbusverbindung Exprès Aeropuero [1], tagsüber alle 15 bis 20 Minuten, nachts alle 35 Minuten. Fahrtdauer ca. 40 Minuten, Sie verbindet den Flughafen Terminals T1, T2, T4 mit O'Donnell, Plaza Cibeles und dem Bahnhof Atocha. Fahrpreis € 5,-,

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Natürlich existieren Verbindungen mit der Bahn nach Madrid. Die genauen Preise muss man in Deutschland aber an den Schaltern oder in spezialisierten Reisebüros erfragen, da sie weder im Internet noch an Automaten verfügbar sind.

Wer es möglichst billig haben will und Französisch kann, kann bis Paris mit dem Nachtzug-Sonderangebot der Deutschen Bahn AG fahren (ab 29 €) und die Fahrkarte für den Nachtzug von Paris bis Madrid online bei der französischen SNCF kaufen (ca. 70 €). So kommt auch noch ein netter Tag in Paris dabei heraus.

Von Málaga, Sevilla, Córdoba, Barcelona, Saragossa, Lleida, Valencia und anderen Städten verkehren die komfortablen und schnellen AVE Züge der RENFE, der spanischen Bahngesellschaft, nach Madrid. Der AVE von Málaga nach Madrid benötigt 2 Std. und 47 Minuten und kostet für die einfache Fahrt zwischen 68,80 (sonntags) und 114,70 Euro (2008) einschließlich am Platz servierten kleinen Mahlzeiten und Getränken in der Clase Preferente (1. Klasse)

Madrid hat 2 Fernverkehrsbahnhöfe:

  • Atocha, Tel.: 902 320 320
  • Chamartín, Tel.: 902 320 320

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Deutschland aus zum Beispiel mit Deutsche Touring (Tochter der Deutschen Bahn AG). Nach Madrid kann man von aus dem ganzen Umland mit dem Bus fahren.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Madrid ist nicht nur das politische, das kulturelle und das geographische Zentrum von Spanien, sondern auch das verkehrstechnische. Es gibt ein fast spinnennetzförmig angelegtes Autobahnnetz in Spanien, dessen "Streben" sternförmig in Madrid zusammenlaufen. Um Madrid herum existieren Ringautobahnen (z.B. M30, M40), die es erleichtern an den gewünschten Ort innerhalb Madrids zu gelangen.

Dieses Netz ermöglicht es, aus fast jeder Ecke Spaniens die Hauptstadt in wenigen Stunden zu erreichen. Von Málaga benötigt man für die 597 km etwa 6 Stunden. Der AVE (siehe oben) braucht weniger als 3 Stunden.

Entfernungen nach/von Madrid: Barcelona 617 Km, Bilbao 395 Km, La Coruna 603 Km, Lissabon 625 Km.

Mobilität[Bearbeiten]

Madrid besitzt ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, das aufgrund der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012 noch weiter ausgebaut wird.

Man hat die Möglichkeit, mit der Metro, dem Bus, den unterirdischen Nahverkehrszügen (Cercanías) und dem Taxi zu fahren. Natürlich kann man auch sein Auto verwenden, jedoch trifft man in Madrid fast keine Fahrräder an.

Die touristisch interessanten Ziele sind jedoch meist zu Fuß zu erreichen. So sieht man etwas von der Stadt und es gibt ohnehin zwischen Palacio Real im Westen und Parque Retiro im Osten alle paar Meter etwas zu sehen.

Metro und Bus[Bearbeiten]

Netzplan der Metro

Das enge Metronetz von Madrid kann man hier einsehen und den Liniennetzplan der Metro auch als PDF herunterladen. In den Außenstadtteilen verkehren 3 Straßenbahnlinien (Metro Ligero).

Busse fahren bis ca. 22.30 Uhr und die letzte Metro startet um 1.30 Uhr. Morgens beginnt der Verkehr wieder um ca. 6.00 Uhr. Nachts gibt es die Möglichkeit Nachtbusse zu nutzen. Eine Netzkarte findet man an der Rückseite jeder Bushaltestelle.

Die Preise sind der sehr moderat und für Bus und Metro gleich, man kann sie also auch in beiden Verkehrsmitteln benutzen. Die Preise im Einzelnen:

  • Einzelfahrt in Zone A für 5 Stationen: 1,50 €, je weitere: 0,10 € mehr bis maximal 2,- €. Für Fahrten von und zum Flughafen zzgl. 3,- €.
    Sencillo Combinado (Combined Single): 2,- €,
  • Zehnerkarte (Zone A): 12,20 € für 10 Fahrten mit Bus oder Metro, Combinado 10 viajes (Combined 10 Journeys): 18,30- € für 10 Fahrten mit dem Bus von maximal 1 Stunde Dauer.(Jan. 2013)
  • Touristenabos Bilet Turistico (beliebig viele Fahrten im angegebenen Zeitraum, Kinder unter 11 zahlen die Hälfte).
    • Das Bilet Turistico A gilt auf der Metro Zone A, Metro Ligero 1, allen Autobussen der EMT de Madrid, den Vorortezügen Cercanias der Renfe in den Zonen 0 und A.
    • Das Bilet Turistico T gilt zusätzlich auf den Intercity Bussen der Region Madrid und der Städte Guadalajara und Toledo, dem gesamten Metro Netzwerk, der Metro Ligero ML2 und ML3, allen Zonen der Vorortezüge Cercanias der Renfe und der Parla Straßenbahn.
Tage Zone A Zone T
1 8,40 € 17,- €
2 14,20 € 28,40 €
3 18,40 € 35,40 €
5 26,80 € 50,80 €
7 35,40 € 70,80 €

Kaufen kann man die Einzelkarten sowohl in den Metrostationen als auch in den Bussen. Zehnerkarten können an den Schaltern der Metro und bei den Estancos ("Tabaco-Läden") gekauft werden (nicht aber in den Autobussen). Die Zehnerkarten müssen bei jeder Fahrt entwertet werden., Man kann das Bilet Turistico an allen Metro Stationen, im Centro de Atención al Viajero (Passenger Assistance Center) in den Metrostationen am Flughafen Barajas T1,T2,T3 und T4, im Büros der Touristeninformation, Plaza Mayor 27 und des Consorcio Regional de Transportes de Madrid sowie in vielen Tabakgeschäften gegen Vorlage eines Ausweises kaufen oder über das Internet [2] bestellen.

Für längere Aufenthalte sind die Monatskarten (Abono mensual) zu empfehlen, die man nur bei den Estancos gegen Vorlage des Ausweises und eines Lichtbildes erwerben kann. Die Jugendabos (Abono joven) können auch dort beantragt werden, müssen aber erst gedruckt werden und werden per Post oder über den Estanco zugestellt. Dafür braucht man noch eine Kopie des Ausweises und einige Tage Zeit. Die Ausstellung dauert zwischen 2 Tagen und 3 Wochen.

Tipp: Nicht-Spanienkennern sei gesagt, dass die Busse nur halten, wenn man ihnen ein Handzeichen gibt. So ist es außerdem auch die Regel, sich an großen Bushaltestellen schon beim Warten in einer Reihe aufzustellen.

Noch ein Tipp: Um die Ankunftszeit des nächsten Busses zu erfahren, kann man ein SMS an die Nummer 7998 mit den Worten EXPERA Leerzeichen Nummer der Autobushaltestelle senden und erhält kurz danach eine Nachricht mit der gewünschten Information. Die Kosten für beide SMS sind € 0.15 plus Mehrwertsteuer.

Nachtbusse[Bearbeiten]

Auf Spanisch: nocturnos. Die Linien verlaufen anders als die Taglinien und sind ebenfalls auf den Plänen der Bushaltestellen nachzulesen: Jede Nachtlinie hat ein N vor der Zahl geschrieben. Die Linien verlaufen sternförmig von der Plaza de Cibeles aus (westlich der der Puerta del Sol) und fahren an Wochenendabenden fast alle 10-15 Minuten ab, unter der Woche alle 30-45 Minuten. Sie verkehren die ganze Nacht und kosten nicht mehr als normale Busse oder die Metro. Seit Frühjahr 2006 fahren an den Wochenenden zusätzlich zu den normalen Nachtbussen alle 15 bis 20 Minuten "BuhoMetro"-Busse, deren Linienverlauf sich an den normalen Metro-Linien orientiert.

Cercanías[Bearbeiten]

Es gibt wenige Cercanías-Bahnhöfe innerhalb Madrids (z.B. Atocha, Recoletos, Chamartín, Sol), dafür sind sie aber teilweise die einzige Möglichkeit, um aus den Vorstädten in die Innenstadt zu kommen. Die Cercanías gehören zur nationalen Eisenbahn Renfe. Es gibt 9 Linien von Cercanias (Vorortezüge):

  • C-1: Príncipe Pío - Atocha - N. Ministerios - Chamartín - Aeropuerto T4
  • C-2: Guadalajara – Alcalá- Atocha – Chamartín
  • C-3: Aranjuez - Atocha - Sol - Chamartín
  • C-3a: San Martín de la Vega - Pinto
  • C-4: Parla - Atocha - Sol - Chamartín / Cantoblanco - Alcobendas / Cantoblanco -Colmenar Viejo
  • C-5: Móstoles El Soto - Atocha - Fuenlabrada - Humanes
  • C-7: Alcalá de Henares - Atocha - Chamartín - Príncipe Pío - Atocha – Chamartín - Fuente de la Mora
  • C-8: Atocha – Chamartín / Villaba - El Escorial / Villalba - Cercedilla
  • C-9: Cercedilla – Cotos
  • C-10: Villalba – Príncipe Pío – Atocha – Chamartín – Pitis - Fuente de la Mora

Alle Linien führen über den Bahnhof Atocha. Die Cercanias eignen sich für Ausflüge in die Berge von Guadarrama, nach Aranjuez (Linie C-3), ALcala de Henares (Linie C-7) oder zum Escorial (Linie C-8). Innerhalb Madrids ist die Fahrt vom Bahnhof Chamartin zum Bahnhof Atocha mit den Cercanias oft schneller als mit der Metro. Die Züge verkehren von 5 oder 6 Uhr morgens bis Mitternacht in Abständen von 10 bis 30 Minuten. Der Fahrpreis ist von der Entfernung (Anzahl der Zonen) abhängig. Es gibt einfache Tickets oder ein Bonotren Ticket für 10 Fahrten. Die Preise für die einfache Fahrt sind € 1.60 für die Zone 1 und 2, € 1.75 für Zone 3, € 2.50 für Zone 4, € 3.30 für Zone 5, € 3.95 für Zone 6 und € 5.30 für Zone 7. Die Preise für Bonotren sind € 9.70 für die Zone 1 und 2, € 13.20 für Zone 3, € 17.95 für Zone 4, € 23.45 für Zone 5, € 27.55 für Zone 6 und € 27.05 für Zone 7. (2013)

Taxi[Bearbeiten]

Die offiziellen Taxis sind weiß mit einem roten Streifen an der Seite und dem Wappen der Stadt versehen. Die Taxipreise sind im Vergleich zu den Preisen in Deutschland günstig. Die Preise für Taxis berechnen sich wie folgt (2012)

  • Fahrtantritt:€ 2.15 Mo bis Sa 6 bis 21 Uhr, € 2.20 Mo bis Fr 21 bis 6 Uhr am nächsten Tag, So und Feiertag 6 bis 21 Uhr, € 3.10 Sa und Feiertag 21 Uhr bis 6 Uhr am nächsten Tag
  • Tarif 1 € 1 pro Kilometer Gebiet A (Stadtgebiet Madrid) Mo bis Fr 6 bis 21 Uhr, Sa 6 bis 15 Uhr
  • Tarif 2 € 1.17 pro Kilometer Gebiet A (Stadtgebiet Madrid Mo bis Fr 21 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Sa 15 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Gebiet B (Umgebung von Madrid) Mo bis Fr 6 bis 21 Uhr, Sa 6 bis 15 Uhr
  • Tarif 3 € 1.20 pro Kilometer Gebiet B Umgebung von Madrid) Mo bis Fr 21 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Sa 15 bis 6 Uhr am nächsten Tag, Feiertage
  • Wartezeit pro Stunde € 19.50 (Tag) € 22 (Nacht)

Zuschläge:

  • Weihnachten und Neujahr 21 bis 6 Uhr: € 6.70
  • Fahrt von Bahnhöfen oder Autobusbahnhöfen € 3.-
  • Fahrt vom Flughafen Barajas: € 5.50
  • Kein Gepäckszuschlag

Hier sind einige Beispiele:

  • Barajas (Flughafen) - Puerta del Sol (Zentrum): ca. 25 - 35 €, je nach Tageszeit (15 km) (10/2013)
  • Innerhalb der Altstadt Funte de Neptuno (Neptunbrunnen) zum Palacio Real 6 Euro (11/2008).

Tipp: In jedem Taxi ist auf der Beifahrerseite ein Schild angebracht: ocupado in rot bedeutet "besetzt"; libre in grün heißt "frei". In der Regel sind freie Taxis aber auch am "Licht" auf dem Fahrzeug erkennbar. Zum Anhalten der Taxis wird die Hand gehoben.

Sollte es Anlass zu einer Beschwerde geben, muss dem Fahrgast vom Taxifahrer ein Beschwerdezettel ausgehändigt und die Taxinummer mitgeteilt werden. Die Beschwerde kann dann im Ayuntamiento (Rathaus) eingereicht werden.

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Madrid City Tour, Tel.: 902 088 908. 10 bis 19 Uhr. 1 Tag: € 21,-, Jugendliche bis 15, Senioren ab 65 € 9.-, 2 Tage: € 25,- Jugendliche bis 15, Senioren ab 65 € 12.- bietet 2 Stadtrundfahrten:

  • Historisches Madrid: Calle de Felipe IV, Alfonso XII, Plaza de la Independencia, Calle de Alcalá, Calle de Velázquez, Calle de Goya, Plaza de Colón, Paseo de Recoletos, Calle de Alcalá, Gran Via, Plaza de España, Calle Princesa, Calle del Marqués de Liria, Calle de Luisa Fernanda, Calle de Ferraz, Plaza de España, Calle Bailén, Calle de San Quintín, Calle Arrieta, Plaza de Isabel II, Requena, Calle Bailen, Calle Gran Vía de San Francisco, Puerta de Toledo, Calle Bailén, Calle Mayor, Puerta del Sol, Carrera de San Jerónimo,Calle Cedaceros, Calle Alcalá, Plaza de Cibeles, Paseo del Prado, Plaza del Emperador Carlos V, Paseo del Prado, Calle de Felipe IV.
  • Modernes Madrid: Plaza de Cánovas del Castillo, Paseo del Prado, Plaza de Cibeles, Paseo de Recoletos, Plaza de Colón, Paseo de la Castellana, Plaza de Lima, Calle de Concha Espina, Calle de Serrano, Plaza de la Independencia, Calle de Alcalá, Plaza de Cibeles, Calle de Alcalá, Calle de Sevilla, Calle de Carrera de San Jerónimo, Plaza de Cánovas del Castillo.

Seilbahn[Bearbeiten]

Teleferico, Tel.: 915411118, E-Mail: terosa@grpr.com. Apr,Sep 12 bis 20 Uhr, Mai bis Aug 12 bis 21 Uhr. Einfache Fahrt € 4, Hin- und Rückfahrt € 5.75, Senioren ab 65 € 5.15Metro Argüelles. Seilbahn in den Park Casa de Campo. Wunderbarer Blick auf die Stadt, u.a. mit dem Palacio Real. Hier befinden sich das Zoo-Aquarium und ein Vergnügungspark.

Pkw[Bearbeiten]

Wie in allen Großstädten ist auch in Madrid davon abzuraten, mit dem eigenen PKW zu fahren. Parken auf der Straße ist beschränkt möglich Mo bis Fr 9 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr, im August: Mo bis Sa 9 bis 15 Uhr. Parken von 11 bis 13 und 18 bis 20 Uhr ist teurer, von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr billiger-.Es gibt zwei Arten von Parkplätzen,
Blaue Parkplätze: maximal zwei Stunden: bis 20 Minuten € 0.25, bis 30 Minuten € 0.40, bis 60 Minuten € 1.05 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 1.10 von 18 bis 20 Uhr, 90 Minuten € 1.65 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 1.75 von 18 bis 20 Uhr, 120 Minuten € 2.70 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 2.80 von 18 bis 20 Uhr
Grüne Parkplätze: maximal eine Stunde, bis 20 Minuten € 0.50, bis 30 Minuten € 0.90, bis 60 Minuten € 2.00 von 9 bis 11 und 13 bis 18 Uhr, € 2.10 von 18 bis 20 Uhr.
In den kontrollierten Parktonen gibt es Parkometer (parquímetros), an denen man bar oder mit Tarjeta monedero bezahlen kann. Diese Karte erhält man beim Oficina Municipal de Estacionamiento Regulado oder von den Kontrollorganen. Die Karte kann an jedem Parkometer mit € 15 wieder aufgeladen werden. Wenn man maximal 1 Stunde länger parkt als vorgesehen, kann man eine Strafe vermeiden, in dem man € 3 beim Parkometer bezahlt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Basilica de San Francisco el Grande, San Buenaventura 1. Di bis Sa 11 bis 13, 16 bis 19 Uhr. € 3, Studenten, Senioren € 2, Metro Puerta de Toledo. Die Basilika ist eine der schönsten Kirchen Madrids. Die Kirche wurde von dem italienischen Architekten Francesco Sabatini 1785 erbaut. Ihre mächtige Kuppel hat einen Durchmesser von 33 Metern. Während der französischen Herrschaft unter Joseph Bonaparte trat hier die Cortes (Parlament) zusammen. Seit Ende des 19. Jh. dient die Kirche als Pantheon, zum Beispiel ist hier der Erbauer des Prado Juan de Villanueva beigesetzt. An einem der Seitenaltäre befindet sich das Bild "Die Predigt des Hlg, Bernhard" von Francisco de Goya.
  • Basilica Pontificade de San Miguel, Calle de San Justo, 4; Metro Sol oder Tirso de Molina. Das barocke Gotteshaus wurde in der ersten Hälfte des 18.Jh. errichtet. Heute ist es Sitz des Apostolischen Nuntius und Treffpunkt des ultra-konservativen Opus Dei. Das Opus Dei (Werk Gottes) wurde von Josemaria Escriva de Balaguer gegründet.
  • Catedral de Almudena unmittelbar südlich des Palacio Real an der Calle de Bailen. Der Bau der Kathedrale wurde 1879 begonnen und später erweitert. Fertiggestellt wurde er erst 1993. Man kann die Kathedrale von der Calle de Bailen aus besuchen. Auffällig sind die schöne Orgel, der Hochaltar zu dem Treppen hinaufführen und die bunten Kirchenfenster. (ausführlich bei WIKIPEDIA) - Öffnungszeiten: Mo-So ununterbrochen v. 09:00-20:30 Uhr - Eintritt: kostenlos; um eine Spende i.H.v. 1,00 € wird gebeten
    Die Kathedrale
  • Catedral de San Isidoro, Calle de Toledo, Metro Latina. Die Barockkirche wurde 1622 erbaut. Sie beherbergt die Gebeinde des Stadtheiligen San Isidoro. In der angrenzenden Jesuitenschule Instituto de San Isidoro wurden Calderon de la Barca, Lope de Vega und Francisco Gomez de Quevedo unterrichtet.
  • Iglesia de San Andres, Plaza de San Andres, Metro Latina. Die Kirche bildet einen Baukörper mit der gotischen Capilla del Obispo (Bischofskapelle). In einem Vorgängerbau wurde hier der Stadtpatron von Madrid San Isidoro begraben. Nach seiner Heilgsprechung wurde die Kirche in der 2.Hälfte des 17.Jh. umgebaut. Die Kirche wurde im Bürgerkrieg schwer beschädigt, nach der Renovierung bildet sie heute eine der eindrucksvollsten Kirchen Madrids.
  • Ermita de San Antonio de la Florida, Glorieta de San Antonio de la Florida 5, Tel.: 915420722, 917011863, Fax: 917011686. Di bis So 9.30 bis 30 Uhr, Mo geschlossen, Metro Principe Pio. Die Einsiedelei wurde 1792 im Auftrag von König Carlos' IV. vom italienischen Architekten Filippo Fontana erbaut. Die Skulpturen stammen von José Ginés. Francisco de Goya schuf die Fresken, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Antonius darstellen. 1919 wurden die sterblichen Überreste des Francisco de Goya hierher überführt. 1928 übergab König Alfonso XIII. die Einsiedelei an die Akademie der Schönen Künste San Fernando.* Iglesia de San Gines, Calle del Arenal 13, Metro Sol
  • Iglesia de San Jeronimo el Real (Los Jeronimos)), Calle de Felipe IV, Metro Atocha. Die Kirche wurde im 15.Jh. gegründet, der heutige Bau im neugotischen Stil stammt aus dem 19.Jh. Hier legt der Prinz von Asturien seinen Eid ab, hier werden Könige ausgerufen und hier finden die Hochzeiten der Könige statt.
  • Iglesa de San José, Metro Banco de Espana oder Sevilla. Der Architekt Jose de Riberira erhielt 1730 den Auftrag, hier ein Karmeliterkloster zu errichten. Die Bauarbeiten nahmen 15 Jahre in Anspruch. Das Kloster wurde im 20.Jh. abgerissen, weil man den Platz für die Banco de Viscaya und das Teatro Apolo benötigt.
  • Iglesia San Nicolas, Calle de San Nicolas 6, Metro Sol oder Opera. Die Kirche ist ein Backsteinbau mit Hufeisenbögen im Mudejarstil. Die Ursprünge der Kirche stammen aus dem 12. Jh. Der Backsteinturm im Mudejar-Stil ist möglicherweise der Überrest eines ehemaligen Minaretts. Die Hufeisenbögen am Eingang zum Chor und die Stuckdekoration entsprechen dem Mudejar-Szil. Der Altaraufsatz stammt vom Erbauer des Escorial, Juan de Herrera.
  • Iglesia de San Pedro el Viejo, Calle del Nuncio, Metro Sol. Die Kirche wurd erstmals im 13.Jh. erwähnt. Ein Teil der mächtigen Kirche mit viereckigen Bachsteinturm stammt aus dem 14.Jh. große Teile des Gebäudes wurden im 17.Jh, hinzugefügt.
  • Monasterio de las Descalzas Reales, Plaza de las Descalzas Reales. Di bis Do, Sa 10.30 bis 12.45, 16 bis 17.30 Uhr, Fr 10.30 bis 12.30 Uhr, So 11 bis 13.30 Uhr, Mo geschlossen. € 7, Studenten und Senioren frei, Metro Opera. Das Kloster wurde zu Beginn des 17.Jh. von Margarethe von Österreich, der Frau von König Felipe III. errichtet und im 18.Jh. nach einem Brand im klassizistischen Stil wieder aufgebaut. In der Gemäldesammlung finden sich Bilder von spanischen Meistern des 17.Jh. Kloster, Kreuzgang und Kirche können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Führungen werden in französisch, englisch und spanisch angeboten. Die Gruppenstärke beträgt maximal 25 Personen
  • Monasterio de la Encarnacion, Plaza de la Encarnacion 1. Di bis Do, Sa 10.30 bis 12.30, 16 bis 17.30 Uhr, Fr 10.30 bis 12.30 Uhr, So 11 bis 13.30 Uhr. € 5, Studenten, Senioren € 2.50, Metro Opera
  • Oratorio de Caballero de Gracia, Caballero de Gracia 5, Metro Gran Via oder Banco de Espana. Das Gebetshaus wurde Ende des 18.Jh. vom Architekten des Prado Juan de Villanueva erbaut. Es gilt als das beste Beispiel klassizistischer Architektur in Madrid. Die Fassade wurde allerdings erst 1830 hinzugefügt.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Casa de San Isidoro, Plaza de San Andres 2, Metro La Latina. Der Stadtpalast ist eines der schönsten Beispiele für die Architektur der Habsburger-Zeit. Hier lebte und starb der Stadtheilige von Madrid San Isidoro. Dann wurde der Palast Sitz der Herzöge von Paredes. Heute ist hier das Museo de los Origines zur Archäologie und Stadtgeschichte Madrids untergebracht (s.u.). Besonders bemerkenswert ist der Pozo de los Milagros (Wunderbrunnen):
  • Palacio Real.
    Königspalast
    Der Königspalast, am westlichen Ende der Innenstadt wurde anstelle einer 1734 abgebrannten Festung im 19. Jh. errichtet. Bauherr war der Bourbonenkönig Felipe V. Die Bauarbeiten dauerten 26 Jahre. Bis 1931, dem Jahr der Abdankung Alfonsos XIII, war der Palast auch Wohnsitz der spanischen Könige. Der heutige König Juan Carlos I lebt im Schlösschen La Zarzuela vor der Stadt und nutzt den Palast nur zu Staatsempfängen. Man kann den Palacio Real besichtigen. Es darf nicht fotografiert werden. An dieser Stelle befand sich ein maurischer Alcazar, der seit dem 11.Jh. von den christlichen Königen zeitweise bewohnt und umgebaut wurde. Dieser Alcazar wurde 1734 durch einen Brand zerstört. Philipp V. beauftragte im Jahr darauf den italienischen Architekten Filippo Juvarra mit Plänen für einen Neubau. Diese Pläne sahen eine monumentale Anlage mit 23 Höfen und einer Länge von beinahe 500 Metern vor. Nach seinem Tod 1736 wurde Giovanni Battista Sacchetti mit der Weiterführung beauftragt, der einen geschlossenen Bau mit vier Flügeln nach dem Vorbild des Pariser Louvre errichtete. Der Grundstein wurde 1737 gelegt, der Bau und der Großteil der Ausstattung waren 1764 abgeschlossen und Karl III. konnte mit seinem Hof in die neue Residenz einziehen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fresken von Giovanni Battista Tiepolo im Thronsaal und die Fresken von Corrado Giacinto oberhalb der Haupttreppe bereits vollendet. Die Maler Anton Raphael Mengs, Francisco Bayeu, Antonio Gonzalez Valdez führten das umfangreiche Ausstattungsprogramm bis in die Zeit von Karl IV. weiter aus. Der Palast wurde von 1764 bis zur Flucht Alfons XIII. 1931 vpm spanischen Herrscherhaus bewohnt. Seit 1950 ist er teilweise für das Publikum zugänglich. Heute dient er für Staatsakte. 1962 wurden die Nuevos Museos in den ehemaligen Wohnräumen der Schwester von Alfons XIII., Isabella von Bourbon, und der Königin Maria Christina und das Teppichmuseum eröffnet. Die Armeria Real (Königliche Waffensammlung) befindet sich seit 1893 am Ende der westlichen Arkaden des Vorplatzes, die Palastapotheke im Ostflügel der Vorhofarkaden und das Königliche Karossenmuseum im Park des Campo de Moro.
    • Haupttreppe: Das Deckengewölbe zeigt das Fresko „Der Triumph von Religion und Kirche“ von Corrado Giacinto. Über den Eingängen zum Treppenbalkon und zum Saal der Wachen befinden sich die Fresken „Herkules zerbricht die Säulen“ und „Spaniens Triumph über seine Widersacher“ von Corrado Giacinto.
    • Die Sala de Alabarderos (Saal der Wachen) wird von dem Fresko „Aeneas zum Tempel der Unsterblichkeit aufsteigend“ von Giovanni Battista Tiepolo aus dem Jahr 1766 beherrscht.
    • Die Sala de Columnos (Saal der Säulen) war ursprünglich Galaspeisesaal und später Festsaal Karls III. Das Deckenfresko „Triumph von Apoll und Bacchus“ stammt von Corrado Giacinto.
    • Die Saleta de Gasparini ist der private Speisesaal von Karl III. Das Deckenbild „Apotheose des Kaisers Trajan“ von 1774 ist ein Hauptwerk des deutschen Malers Anton Raphael Mengs. Mengs kam 1762 nach Madrid und war der Hofmaler von Karl III.
    • Die Antecamera de Gasparini ist mit dem Fresko „Apotheose des Herkules“ ausgemalt. Das Fresko wurde 1763 begonnen und 1775 beendet. Hier befinden sich die Porträts von Karl IV. und seiner Frau Maria Luisa von Parma von Francisco Goya. Wahrscheinlich hat sie 1799 Napoleon in Auftrag gegeben. Sie sind einmal in Hoftracht und einmal als Privatperson dargestellt, Karl IV. als Jäger, Maria Luisa mit schwarzem Schleier. Diese Bilder gelten als Hauptwerke der späten Porträtkunst Goyas und als erste Porträts im modernen Sinn.
    • Der Salon de Gasparini war das Ankleidezimmer von Karl III. Die Gewölbe sind mit kostbaren Stuckdekorationen mit Chinoiserien im Stil des Rokoko geschmückt. Die Ausstattung wurde unter Ferdinand VII. vollendet.
    • Der Salon Karls III. war das Schlaf- und Sterbezimmer von Karl III. (gestorben 1788). Der Salon wurde erst 1828 unter Ferdinand VII. fertiggestellt.
    • Das Porzellanzimmer wurde 1765 bis 1770 von der aus Neapel nach Madrid verlegten Manufaktur unter der Leitung von Giuseppe Gricci ausgeführt.
    • Die ala Amarilla (Gelber Saal) erhielt ihren Namen von den gelben Seidentapeten aus der Zeit Karls III. Das Deckenfresko von 1829 stellt „Juno auf ihrem Wagen“ dar.
    • Der Galaspeisesaal wurde 1879 eingeweiht. Alfons XII ließ drei ursprünglich für Maria Amalia von Sachsen vorgesehene Räume vereinigen. Die Deckenfresken des 18.Jh. sind erhalten geblieben, sie stellen „Aurora“ (von Anton Raphael Mengs, begonnen 1763, vollendet 1775), „Kolumbus vor den Katholischen Königen“ (von Antonio Gonzalez Velazquez) und „Die Übergabe von Granada“ (von Francisco Bayeu) dar. An den Wänden befinden sich Teppiche aus der Serie „Vertumnus und Pomona“ aus dem Besitz von Karl V., sie wurden im 16.Jh. in Brüssel in der Werkstatt J.Pannemakers hergestellt.
    • Die nächsten drei Räume enthalten die Fächersammlung, den Kinosaal von Alfons XIII. sowie Silbergeschirr.
    • Die Kapelle im Nordtrakt wurde nach Plänen von Giovanni Battista Sacchetti von Ventura Rodriguez ausgeführt. Die Ausmalung erfolgte durch Corrado Giacinto. Die Kuppel ist mit einem Fresko der „Marienkrönung“, die Pendentifs mit Bildern der spanischen Heiligen Leandro, Hermengildo, Isidro und Maria de la Cabeza und das Gewölbe des südlichen Vorraums „Der Hl. Jakob in der Schlacht von Clavijo gegen die Mauren 844“ geschmückt. Am Hauptaltar befindet sich das Bild des „Hl.Michael“ von Francisco Bayeu und am nördlichen Seitenaltar eine „Verkündigung“ von Anton Raphael Mengs.
    • Die drei westlichen Nebenräume beherbergen die Schatzkammer, Vorsakristei und Sakristei Bilder von italienischen Malern des 17.Jh.
    • Der Ostflügel war der ehemalige Wohntrakt Karls IV. und seiner Frau Maria Luise von Parma. Die Räume wurden 1906 bis 1929 von Maria Christina von Österreich, der Mutter von Alfons XIII. bewohnt. Die Wand- und Deckenmalerei des späten 18.Jh. ist erhalten geblieben. In der inneren Folge von Räumen ist das „Museu de Tapices (Teppichmuseum)“ untergebracht. In der äußeren Folge von Räumen befinden sich ein Deckenfresko „Die Zeit deckt die Wahrheit auf“, Teppiche aus der Real Fabrica, Teppiche von Goya, die 1780 für den Palast El Pardo hergestellt wurden, darunter „Die Holzfäller“, das Deckenfresko „Apoll und Minerva zeichnen das Talent aus“ von Antonio Gonzalez Velazquez, das Deckenfresko „Sturz der Giganten“ von Francisco Bayeu sowie ein Ganzfigurenporträt von Franz Xaver Winterhalter, der Spiegelsaal, der ursprünglich das Ankleidezimmer von Maria Luisa von Parma war mit eine Fresko „Herkules im Olymp“ von Francisco Bayeu, die Deckenfresken „Die Orden der spanischen Monarchie“ von Francisco Bayeu und „Herkules am Scheideweg“ sowie ein Polyptichon von Juan de Flandes, das um 1496 entstanden ist, das Leben Christi darstellt und aus dem Besitz von Isabella der Katholischen stammt.
    • Die sogenannten Privatgemächer, die in dem von Francisco Sabatini als Bibliothekstrakt errichteten anschließenden Bau untergebracht sind und seit Isabella II. als königliche Wohnräume benutzt wurden, spiegeln die Atmosphäre der letzten Bewohner Alfons XIII. und seiner Frau Victoria Eugenia von Battenberg wieder. Es handelt sich um 17 Räume mit vielen persönlichen Erinnerungsstücken. Besonders bemerkenswert sind die Porträts der französischen Könige Ludwig XIV., Ludwig XV. und das Bild von Philipp V. von Hyacinthe Rigaud im Empfangssaal der Königin sowie die Porträts von Ferdinand IV., König von Neapel und seiner Frau Maria Carolina von Anton Raphael Mengs (1773) im Musiksaal.
    • Es folgen vier große Repräsentationsräume im östlichen Teil des Südflügels. Die Decken des Kleinen Audienzsaals und des Thronsaals verherrlichen die spanische Monarchie. Giovanni Battista Tiepolo arbeitet daran ab 1762.
    • Im ersten Saal befindet sich das Fresko „Apotheose des Kaisers Hadrian“.
    • Im zweiten Saal befindet sich das Fresko „Das Goldene Vlies“ von Giovanni Domenico Tiepolo, dem Sohn von Giovanni Battista Tiepolo, und ein Halbfigurenporträt von Karl III. von Anton Raphael Mengs.
    • Der Kleine Audienzsaal wird durch das Deckenfresko „Apotheose der spanischen Monarchie“ von Giovanni Battista Tiepolo geschmückt. Die Wandteppiche aus dem 18.Jh, beruhen auf Vorlagen von David Teniers.
    • Im Thronsaal befindet sich das Fresko „Die Verherrlichung der spanischen Monarchie“, das Giovanni Battista Tiepolo 1764 als erstes Fresko im Königlichen Palast fertigstellte.
  • Palacio de Santa Cruz, Plaza de la Provincia 1, Metro Sol oder Tirso de Molina, wurde im 17.Jh, erbaut und gilt als typisches Beispiel der Habsburger-Architekur. Zur Zeit der Inquisition diente das Gebäude als Gefängnis, seit 1901 ist es Sitz des spanischen Außenministeriums.
  • Palacio de Liria, Calle de la Principessa 20-22. Nov bis Mai Fr 11-13 Uhr, Metro Ventura Rodriguez. Der Stadpalast der Herzöge von Alba wurde 1780 von Ventura Rodriguez fertiggestellt. Der Palast brannte im Bürgerkrieg ab und wurde später originalgetreu wieder errichtet. Er enthält eine Kunstsammlung mit Werken von El Greco, Goya, Muriloo, Riberia und Velazquez.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Atocha-Bahnhof Der moderne Teil des wichtigsten Bahnhofs Madrid ist langweilig und hässlich. Dafür ist die sehr schöne historische Bahnhofshalle zu einem Botanischen Garten mit tropischen Pflanzen, Schildkröten-Teich und Cafés umgebaut. Der Besuch bei den Schildkröten (tortugas) lässt ich gut mit dem Besuch des Retiro-Parks und des Museo Reina Sofia verbinden.
  • Banesto (Banco Espanol de Credito), Metro Banco de Espana. Der Sitz der Banesto ist einer der spektakulärsten Bankpaläste Madrids.
  • Banco Santander, Paseo de la Castellana 24, Metro Ruben Dario. Das frühere Hauptgebäude der Bank wurde im 19.Jh erbaut und 1993 von dem österreichischen Architekten ‚‘Hans Hollein‘‘ umgebaut. Das Gebäude kann nicht besichtigt werden, es ist nur ein Blick in das Atrium möglich.
  • Casa Longoria, Calle de Fernando VI 4. Metro Alonso Martinez. Das Gebäude wurde von dem katalanischen Architekten Jose Grasses Riera für einen Bankier erbaut. Es ist eines der schönsten Beispiele des spanischen Jugendstils. Heute ist es der Sitz des spanischen Schriftstellerverbandes (Sociedad General de Autores y Editores).
  • Circulo de Bellas Artes (Kreis der Schönen Künste), Calle de Alcala 42. Cafe: So bis Do 9 bis 1 Uhr, Fr, Sa 9 bis 3 Uhr, Ausstellungsräume: Mo bis Sa 11 bis 14, 17 bis 21 Uhr, So 11 bis 14 Uhr, Metro Banco de Espana. Das Belle-Epoque-Haus des Madrider Kunstvereins enthält eines der berühmtesten Kaffeehäuser der Stadt. Der Circulo de Bellas Artes wurde 1880 gegründet und befindet sich in einem der größten Paläste in der Calle de Alcala. Das Gebäude wurde 1926 vom Architekten Antonio Palacio errichtet. Die Ausstellung umfasst Dokumente aus der Geschichte des Vereins. Der Circulo de Bellas Artes war von Anfang an ein bedeutender intellektueller Treffpunkt.
  • Cortes (Parlament), Plaza de las Cortes, Metro Banco Espanol. Das Parlamentsgebäude hat eine klassizistsiche Säulenvorhalle, die von zwei bronzenen Löwen flankiert ist, und trägt die Aufschrift Congreso de los Desputados.
  • Edificio Carrion/Capitol, Gran Via 41, Metro Callao. Das Art-deco Gebäude des Edificio Carrion wurde 1931-1833 von den Architekten Louis MArtinez Feduchi und Vicente Eded erbaut. Heute befindet sich hier das Kino Capitol.
  • Ministerio de Economia y de Hacienda (Wirtschafts- und Finanzministerium), Calle de Alcala 11, Netro Sol oder Sevilla. Das Mimisterium befindet sich im Gebäude des ehemaligen Könoglichen Zollhauses (Real Casa de la Aduana). Dieses Gebäude wurde in der 2.Hälfte des 18.Jh. von Francesco Sabatini, dem Hofarchitekten von König Carlos III. im Stil eines italienischen Renaissancepalastes erbaut.
  • Puente de Segovia Schöne Brücke, etwas südlich des Palacio Realüber den Rio Manzanares wurde von König Felipe II in Auftrag gegeben, nachdem er sich für Madrid als Hauptstadt entschieden hatte.
  • Puerta de Toledo.Metro Puerta de Toledo. Die Puerto de Toledo ist neben der Puerto de Alcala das einzigen erhaltene Stadttore Madrids. Sie wurde in der ersten Hälfte des 18.Jh. unter König Felipe V. von dem Architekten Pedro de Ribera errichtet.
  • Senado (Senat), Plaza de Espana. Ursprünglich stand hier ein Augustinerkloster. Es wurde im 19.Jh. zum Sitz der Stadtverwaltung umgewandelt. Das Gebäude wurde 1988-1992 von dem Architekten Salvator Gayarre Ruiz de la Galaretta im postmodernen Stil erweitert.
  • Teatro Real ist das Opernhaus Madrids. Es steht gegenüber dem Palacio Real an der Plaza de Oriente. Der Bau stammt aus dem Jahre 1850. Zwischen 1991 und 1997 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Der Innenraum in Hufeisenform hat 4 Ränge und ist in Rot- und Goldtönen gehalten. 1630 Besucher finden Platz. Es werden eigene und auch ausländische Produktionen aufgeführt.
  • Teatro Valle-Incan, Plaza de Lavapies, Metro Lavapies. Das Theater wurde 2006 von den Architekten Ignacio Garcia Pedrosa und Angela Garcia de Paredes erbaut und ist nach dem galicischen Auto Ramon Maria del Valle-Incan benannt, der in Spanien für seine feine Ironie und Respektlosigkeit gegen über den Herrschenden bekannt ist.
  • Templo de Debod, Calle Ferraz 1, Tel.: 913667415, Fax: 91354171971. Okt bis Mär Di bis Fr 9.45 bis 13.45, 16.15 bis 18.15 Uhr, Sa, So 9.30 bis 20 Uhr, Apr bis Sep Di bis Fr 10 bis 14, 18 bis 20 Uhr, Sa, So 9.30 bis 20 Uhr, Metro Ventura Rodríguez, Plaza de España, Ventura Rodríguez. Der Tempel von Debod ist ein ägyptischer Tempel, der in Madrid wiederaufgebaut wurde. Er stand ursprünglich 15 Km südlich von Philae am Ufer des Nils. Der Bau des Assuan-Staudamms im Jahr 1960 brachte eine Reihe archäologischer Monumente der Nilregion in Gefahr geflutet zu werden. Als Anerkennung der Hilfe Spaniens bei der Rettung des Tempels von Abu Simbel machte die ägyptische Regierung den Tempel von Debod im Jahre 1968 Spanien zum Geschenk. Der Tempel wurde in große Einzelblöcke zerlegt, die 1970 über Alexandria und Valencia nach Madrid transportiert wurden. Der Tempel wurde auf einem ehemaligen Gelände mit Militärbaracken wiederaufgebaut. Er ist seit 1972 öffentlich zugänglich und eines der wenigen Beispiele altägyptischer Architektur, die außerhalb von Ägypten besichtigt werden können.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Calderon de la Barca, Plaza de Santa Ana
  • Cervantes, Plaza de Espana
  • Don Alvaro de Bazan, Plaza de la Villa. Don Alvaro war 1570 Befehlshaber der spanischen Flotte in Neapel und nahm 1571 mit 30 Schiffen an der Seeschlacht von Lepanto teil.
  • Federico Garcia Lorca, Plaza de Santa Ana, vor dem Teatro Espanol. Federico Garcia Lorca ist ein bedeutender spanischer Dichter der Moderne.
  • Tirso de Molina, Plaza Tirso de Molina

Museen[Bearbeiten]

  • Museo National del Prado (es, en), Paseo del Prado - Der Prado, nicht nur Madrids bekanntestes Museum, sondern auch eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Er bietet fast alles, was die Kunst bis 1850 zu bieten hatte.
    Geöffnet täglich von 9-20 Uhr, montags geschlossen. Das General Ticket kostet: 14 €, mit Exemplar des offiziellen Führers: 23,- €, ermäßigt: 7 € (Stand 3/2013). Ab 18 Uhr und sonntags ab 17 Uhr kostet der Eintritt 7 €.
Während des Spanischen Bürgerkriegs wurden die Gemälde, 45 Velázquez, 138 Goyas, 43 El Grecos und andere, im Mai 1937 evakuiert. Sie wurden gut verpackt auf Lastwagen nach Valencia gebracht. Als dort der Krieg näher rückte, ging es weiter nach Barcelona und schließlich in die Schweiz nach Genf. Bereits im Sommer 1936 wurde der Prado von Bomben getroffen und wurde geschlossen. Nach Kriegsende am 7. September 1939 schickte die Schweiz die Bilder auf Anforderung Francos nach Madrid zurück.

Hauptwerke im Prados sind:

Altniederländische Malerei

  • Rogier van der Weyden: Kreuzabnahme (um 1443)
  • Hieronymus Bosch: Der Garten der Lüste (um 1510)
  • Hieronymus Bosch: Der Heuwagen (um 1485-1490)
  • Pieter Brueghel d.Ä.: Der Triumph des Todes (um 1562)

Deutsche Malerei:

  • Albrecht Dürer: Selbstbildnis (1498)
  • Albrecht Dürer: Adam und Eva (1507)

Italienische Malerei:

  • Tizian: Das Bacchanal (1521/22(
  • Tizian: Karl V. zu Pferd (1548)
  • Tizian: Venus mit Orgelspieler und Amor (1555)
  • Tizian: Danae (1551-53)
  • Tizian: Venus und Adonis (1554)
  • Tizian: Selbstbildnis (um 1562)

Spanische Malerei:

  • El Greco: Anbetung der Hirten (1612)
  • El Greco: Bildnis eines Edelmannes mit der Hand auf der Brust (um 1580)
  • Francisco de Zurbaran: Stillleben (1658-64)
  • Bartolome Murillo: Heilige Familie mit dem Vogel (um 1650)
  • Diego Velazquez: Bacchus (1628/29)
  • Diego Velazquez: Die Übergabe von Breda (1635)
  • Diego Velazquez: Las Meninas (1656)
  • Diego Velazquez: Die Spinnerinnen (1657)
  • Francisco de Goya: Die nackte Maja (um 1798-1800)
  • Francisco de Goya: Die bekleidete Maja (um 1798-1805)
  • Francisco de Goya: Die Familie Karl IV (1800)
  • Francisco de Goya: Der zweite Mai 1808 (1814)
  • Francisco de Goya: Der dritte Mai 1808 (1814)
  • Museo Reina Sofía (es, en) (Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, MNCARS). Ein bedeutendes Museum der modernen Kunst, das soeben um einen modernen Erweiterungsbau erweitert wurde. Geöffnet täglich außer dienstags von 10 bis 21 Uhr, sonntags bis 14.30 Uhr. Zahlen muss man 3 € pro Person, 1,50 € ermäßigt. Samstags ab 14.30 Uhr und den ganzen Sonntag ist freier Eintritt.
  • Museo Thyssen-Bornemisza (es, en), Paseo del Prado. Die Privatsammlung bietet zusammen mit der "Colección Carmen Thyssen-Bornemisza" eine Sammlung bedeutender Kunstwerke (ca. 800) quer durch die Jahrhunderte, die man täglich außer montags von 10 - 19 Uhr besichtigen kann. Der Eintritt kostet: 9 €, ermäßigt: 6 € (Stand 2012). Außerdem gibt es temporäre Ausstellungen.
  • Caixa Forum, Paseo del Prado 6, Tel.: 91 330 73 00, Fax: 91 330 73 30. Mo bis So 10 bis 20 Uhr, Metro Atocha. Das Caixa Forum wurde 2001 bis 2007 von den Architekten Herzog & de Meuron auf dem Gelände des ehemalige Elektrizitätswerk, Central Eléctrica del Mediodía errichtet und 2008 eröffnet. Es verfügt über eine Ausstellungsfläche von 2.500 m² und ein Auditorium mit 300 Sitzplätzen. Besonders bemerkenswert ist der senkrecht an der Hauswand gepflanzten Garten von Patrick Blanc mit rund 15.000 Pflanzen und 250 Pflanzenarten.
  • Casa-Museo de Lope de Vega (Haus und Museum von Lope de Vega), Calle de Cervantes 11, Tel.: 914299546, Fax: 914299546, E-Mail: casamuseolopedevega@madrid.org. Di bis Fr 9.30 bis 14 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr. gratis, Metro Anton Martin. Das Museum kann nur im Rahmen einer Führung (ca. 30 Min) besichtigt werden. Der Barockdichter Lope de Vega war ein wichtiger Vertreter des Siglo de Oro, des Goldenen Zeitalters der spanischen Literatur. Er lebte hier von 1610 bis zu seinem Tod 1635. Das Haus geht auf das 17. Jh. zurück und wurde 1935 unter Zuhilfenahme von Beschreibungen des Dichters rekonstruiert.
  • Fundacion Lazaro Galdiano, Paseo de la Castellana 50. Mi bis Mo 10 bis 16.30 Uhr, So 10 bis 15 Uhr. € 6, Senioren ab 60, Studenten € 3, Metro Ruben Dario oder Nunez de Balboa. Dieses Museum beherbergt die Kunstsammlung des Finanziers Jose Lazaro Galdiano (1862 bis 1947) und zählt mit mehr als 5000 Kunstwerken zu den bedeutendsten Museen Spaniens. Das Museum besitzt Meisterwerke von Hieronymus Bosch, Brueghel dem Älteren, Cranach und Tiepolo, El Greco, Velazquez, Murillo, Zurbaran und Ribeira. Hauptanziehungspunkt sind die Bilder von Goya.
  • Museo al Aire Libre de la Castellana - Skulpturenfreilichtmmuseum, Tel.: 917011863 915 782 722, E-Mail: smuseosm@madrid.es, Metro: Rubén Darío. Anfang der 1970er Jahre entstand hier ein Frelichtmuseum von Skulpturen spanischer Künstler des 20.Jh. Besonders hervorzuheben sind ‘‘Mere Ubu (Mutter Ubu)‘‘ von ‚‘Joan Miro‘‘ und ‚‘La sirena varada (Die gestrandete Sirene)‘‘ von ‚‘Eduardo Chillida‘‘.
  • Museo Cerralbo, Calle Ventura Rodríguez, 17, Tel.: 915473646, 915473647, Fax: 915 59 11 71. Di bis Sa 9.30 bis 15 Uhr, Do 17 bis 20 Uhr, So 10 bis 15 Uhr, Mo geschlossen, Metro Ventura Rodríguez, Plaza de España, Plaza del Conde de Toreno. Der Palast aus dem 19.Jh. gehörte Enrique de Aguilera y Ganboa Narques de Cerralbo, der von 2845 bis 1922 lebte. Seine Privatsammlung ist seit 1922 im Besitz des spanischen Staates. Die Sammlung verfügt über Werke von Goya, Ribera, Zurbaran, Tiepolo, Tintoretto, Tizian und Van Dyck. Das bedeutendste Werk ist des Bildnis von Franziskus von Assisi von El Greco in der Hauskapelle. Die Villa vermittelt einen hervorragenden Eindruck vom Leben der Madrider Oberschicht zu Ende des 19./Anfang des 20.Jh.
  • Museo de America, Avenida Reyes Católicos, 6, Tel.: 915492641, 915439437, Fax: 915446742. Nov bis Apr Di bis Sa 9.30 bis 19.30 Uhr, Mai bis Okt Di bis Sa 9.30 bis 20.30 Uhr, So 10 bis 15 Uhr. € 3, So frei, Senioren ab 65 frei, Metro Moncloa oder Islas Filipinas (Ausgang Gaztambide).
  • Muso de Historia (Geschichtsmuseum), Calle de Fuencarral 78.Metro Tribunal. Das von Pedro de Ribeira um 1700 erbaute Hospicio de San Fernando zählt zu den besten Beispielen barocker Architektur in Madrid. Besonders eindrucksvoll ist das überladene Eingangsportal. In dem Museum finden sich mehr als 40.000 Dokumente zur Stadtgeschichte Madrids von den Anfängen bis ins 20.Jh., darunter viele alte Fotos und Stadtpläne. Bemerkenswert ist das Modell der Stadt aus dem Jahr 1830 und das Arbeitszimmer des Autors Ramon Gomez de la Serra.
  • Museo del Romanticismo, Calle de San MAteo 13, Tel.: 914481045, 914480163, Fax: 914456940, E-Mail: informacion.romanticismo@mcu.es. Nov bis Apr Di bis Sa 9.30 bis 18.30, So 10 bis 15 Uhr, Mai bis Okt Di bis Sa 9.30 bis 20.30, So 10 bis 15 Uhr. € 2, ermäßigt € 0.50, Sa ab 14 Uhr frei, Metro Tribunal oder Alonso Martinez. Das Museum befindet sich in eime Stadtpalais vom Ende des 18.Jh. und enthält die Kunstsammlung des Marques de Valle-Inclan (Möbel, Gebrauchsgegenstände und Gemälde, Werke von Goya, Zurbaran, Velazquez, Murillo). Stiche des romantischen Madrid um 1860 geben einen Eindruck vom damaligen Aussehen der Stadt.
  • Museo de los Origines, Plaza de San Andres 2, Tel.: 917011863, Fax: 917011686, E-Mail: smuseosm@madrid.es, Metro La Latina. Das Museum befindet sich in der Casa de San Isidoro (siehe oben). Das Museum zeigt die Geschichte Madrids von der Urgeschichte bis zum Jahr 1561. In diesem Jahr verlegte König Felipe II. die Hauptstadt seines Königreichs nach Madrid. Die Dauerausstellung umfasst Zähne eines Neandertalers, Überreste der von Neandertalern gejagten Tiere, Keramik und Metallgegenstände, Glasgegenstände und Skulpturen aus der römischen Siedlung Villaverde Bajo sowie Gegenstände aus der westgotischen, maurischen und christlichen Zeit. Besonders eindrucksvoll ist ein Modell von Madrid aus dem Jahr 1656.
  • Museo Nacional de Antropologia (Nationales Anthropologisches Museum), Tel.: 915306418, 915395995, Fax: 914677098. Di bis Sa 9.30 bis 20, So 10 bis 16 Uhr, Mo geschlossen. 3, ermäßigt € 1.50
  • Museo Nacional de Artes Decorativas, Calle Montalbán, 12, Tel.: 91532-499. Di bis Sa 9.30 bis 15 Uhr, So 10 bis 15 Uhr, Mo geschlossen. € 3, ermäßigt 1.50,Metro: Retiro oder Banco de España. Das Museum befindet sich in dem um 1880 errichteten Palast der Herzogin von Santona. Hier sind Möbel, Porzellan, Silber- und Goldgegenstände, Teppiche, Altäre, Uhren, Keramiken, Spiegel, Beten, Skulpturen, Textilien, Wandteppiche und Fächer ausgestellt. Besonders bemerkenswert ist eine Küche aus dem 18.Jh. aus Valencia. Auf den Kacheln ist die Herstellung von Süßigkeiten und Schokolade durch die Diener des Hauses dargestellt.
  • Museo Nacional de Sciencias Naturales (Nationales Naturwissenschaftliches Museum), José Gutiérrez Abascal, 2, Tel.: 91 411 1328, Fax: 91 564 5078. Di bis Fr, So 10 bis 17 Uhr, Sa 10 bis 20 Uhr, Sa in Jul/Aug 10 bis 15 Uhr, Mo geschlossen, Metro: Gregorio Marañón, Nuevos Ministerios, Ríos Rosas
  • Museo Nacional del Ferrocaril (Eisenbahnmuseum), Paseo de las Delicias 61 (Metro Delicias), Tel.: 902228822, E-Mail: museodelicias@ffe.es. Di bis Do 10 bis 15 Uhr, FR, Sa 10 bis 20 Uhr, So 10 bis 15 Uhr. € 5,09, Studenten, Senioren über 65 € 3.56, So € 2,04,, südlich des Bahnhofs Atocha. Die Station Delicias wurde 1880 errichtet und ist eines der wichtigsten Beispiele der Stahlarchitektur des 19.Jh. Im Eisenbahnmuseum sind 30 Züge zu sehen.
  • Museo Naval (Schiffahrtsmuseum), Paseo del Prado 5. Di bis So 10 bis 14 Uhr, Mo geschlossen. Eintritt frei, Metro Retiro oder Banco de Espana. Das Museum gibt einen Überblick über die Geschichte der spanischen Marine. Es enthält Modelle, Seekarten und Navigationsinstrumente vom 16. bis 19.Jh.
  • Museo Sorolla, General Martínez Campos, 37, Tel.: 913101584, Fax: 91 3085925, E-Mail: museo.sorolla@mecd.es. Di bis Sa 9.30 bis 20 Uhr, So 10 bis 15 Uhr. € 3, Sa ab 14 Uhr, So gratis, Senioren ab 65 gratis, Metro Ruben Dario oder Iglesia. Der Maler Joaquin Sorolla y Bastida lebte von 1863 bis 1923. Er ist der bedeutendste Maler des Impressionismus in Spanien. Der kleine Palast wurde nach seinen Plänen errichtet. Der Maler lebte hier von 1910 bis 1919. Hier kann man die zum Teil mit Originalmöbeln ausgestatteten Salons, Atelier Küche, Esszimmer und einige seiner bedeutendsten Gemälde besichtigen.
  • Museo Taurino (Stierkampfmuseum), Calle Alcalá, 237 (Metro: Ventas), Tel.: 917 251 857. frei, in der Stierkapmfarena Las Ventas
  • Real Academia Espanola de la Historia (Königlich-Spanische Geschichtsakademie), Calle de Leon 21. Lesesaal Mo bis Fr 9 bis 14, 16 bis 19 Uhr, Jul und Sep 8.15 bis 15 Uhr, Aug geschlossen, Metro Anton Martin. Die Akademie wurde 1788 vom Architekten des Prado, Juan de Villanova erbaut und enthält eine Bibliothek, die mehr als 200.000 Bücher und Manuskripte umfasst.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Die Calle de Alcala ist eine der Hauptverkehrsadern von Madrid. Sie ist ca. 4 KIlometer lang und führt von der Puerta del Sol bis zur Stierkampfarena Las Ventas nahe der Stadtautobahn M30. Hier befindet sich das finanzielle Zentrum Spaniens: das Wirtschafts- und Finanzministerium und die größten Banken des Landes Banco Bilbao-Viscaya (BBV), Banco Santander, Banco Central Hispano und Banco Espanol del Credito (Banesto). Die meisten Gebäude entstanden im 19.Jh. oder Anfang des 20.Jh.Die Gran Via wird vom ersten Wolkenkratzer Madrids, dem Verwaltungsgebäude der Telefonica, beherrscht.
  • Die Gran Via ist die Prachtstraße Madrids. Sie führt von der Plaza de Espana zur Plaza de Cibeles (ca. 1,5 Kilometer). Die meisten Gebäude stammen vom Anfang des 20.Jh. Damals wurden mehr als 300 Häuser der Altstadt abgerissen, König Alfonso XIII höchstpersönlich gab 1910 das Startsignal für den Abbruch der Häuser.
  • Plaza de Cibeles, Metro Banco de Espana. An dem Platz befinden sich eine Reihe von repräsentativen Bauten aus dem 18. bis 20,Jh.: Spanische Staatsbank, Palacio de Communicaciones, Palacio de Linares und Palacio de Buenavista. Der Kybele-Brunnen in der Mitte des Platzes ist eines der Wahrzeichen von Madrid.
  • Plaza Dos de Mayo, Metro Tribunal. Hier fanden am 2.Mai 1802 erbitterte Kämpfe zwischen den Bürgern von Madrid und den französischen Besetzern statt. Die Bevölkerung leistete unter der Führung der Offiziere Velarde und Daoiz erbitterten Widerstand. Heute befindet sich ihr Denkmal in der Mitte des Platzes. An den Kämpfen nahm das15-jähriges Mädchen Manuela Malasana teil. Nach ihr ist heute der Stadtteil Malasana benannt.
  • Plaza Mayor muss man gesehen haben, auch wenn man sich über seine Schönheit streiten kann. Der rechteckige Platz wird gesäumt von Balkonen, Schieferdächern mit Mansardenfenstern. Auf diesem Platz, der von 1617-19 vom Architekten Juan Gómez de la Mora gebaut wurde, hat man Stierkämpfe, Festspiele, Hinrichtungen und die Tribunale der Inquisition erlebt. Nette Ausblicke gibt es von seinen Ausgängen in einige der kleinen abgehenden Straßen. Der Platz ist 120 mal 90 Meter groß. Vom Architekten des Escorial Juan de Herrera stammt die Casa de la Panaderia, ein ehemaliges Bäckerhaus. Der Platz wurde mehrfach, zuletzt 1790 von Bränden zerstört. Die heutige Gestalt geht auf die Planung von Juan de Villanova, dem Architekten des Prado zurück. Der Stadtpatron San Isidoro wurde hier 1602 seliggesoprochen, König Felipe IV wurde hier zum König ausgerufen. Die Wandmalereien an der Casa de la Panaderia sind nicht barock, sondern wurden erst 1992 angebracht. In diesem´Jahr war Madrid die Kulturhauptstadt Europas. Im Dezember findet auf der Plaza Mayor ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt.
  • Puerta de Sol ist das geografische Zentrum von ganz Spanien. Der Platz erhielt seinen Namen von einem alten Stadttor, das im 16.Jh, abgerissen wurde. Hier laufen zwei wichtige Straßen, Alcala und Mayor zusammen. In der Station Sol treffen sich auch die wichtigsten Linien der Metro. An der Ecke zur Calle Carmen befindet sich das Wahrzeichen Madrids Oso y Madrono, ein Bär an einem Erdbeerbaum, die sich auch im Wappen der Stadt Madrid wieder finden. Auf diesem Platz fanden einige wichtige historische Ereignisse statt: am 2.Mai 1802 begann hier der blutige Widerstand gegen die französiche Besatzungsmacht (Dos de Mayo), 1912 wurde hier der spanische Ministerpräsident ermordet und 1931 wurde hier die zweite Republik ausgerufen. Heute ist die Puerta del Sol ein lebhafter Platz. Jedes Jahr versammeln sich hier tausende Madrilenen am Silvesterabend, um zu den Schlägen der Uhr des Postgebäudes Casa de Correso Weintrauben zu essen, die Glück bringen sollen.
  • Die Plaza de Paja ist einer der schönen kleinen Plätze in der Altstadt. Hier und in den umliegenden Gassen befinden sich zahlreiche Restaurants und Tapas-Bars.
  • Die Plaza de Santa Ana verdankt ihre Entstehung dem französischen Statthalter Joseph Bomaparte, der ein Karmeliterkloster aus dem 16.Jh. und mehrere Häuser neiedereissen liess. Heute zählt der Platz mit seinem viele Cafés und Bars zu den beliebtesten Plätzen im Centro. Auf dem Platz befindet sich ein Denkmal für den Barockdichter Calderon de la Barca und vor dem Teatro Espanol ein Denkmal für den spanischen Dichter Federico Garcia Lorca.
  • Plaza de Tirso de Molina
  • Calle de Serrano Auf der Goldenen Meile zwischen der Calle José Ortega y Gasset und Calle Claudio Coello haben führende Firmen und die bekanntesten spanischen und internationalen Designer, wie Ágatha Ruiz de la Prada, Carolina Herrera, Chanel, Gucci, Loewe, Louis Vuitton und Miu Miu ihre Geschäfte eröffnet. Eines des bekanntesten Geschäfte ist der Schuhdesigner Manolo Blahnik. Hier befindet sich auch das Avantgarde-Einkaufszentrum Isolee mit führenden internationalen Firmen wie Comme des Garçons, Manish Arora, APC und Filippa, das Einkaufszentrum Jardin de Serrano in einem Gebäude aus dem 19.Jahrhundert oder ABC Serrano, das sich in einer ehemaligen Zeitungsdruckerei befindet, die zu den besten Beispielen des Modernismus in Madrid zählt. In der Straße befinden sich auch die Gourmettempel Kabuki Wellington, Ramón Freixa Madrid, das Schokoladegeschäft von Oriol Balaguer, Schüler des weltberühmten Kochs Ferran Adria und die bombonería Santa. Der Mercado de la Paz ist die einzige Markthalle, die mit einer Eisenkonstruktion aus dem 19.Jahrhundert erhalten geblieben ist. Hier findet man die besten Käse und iberischen Produkte. Auch die bekanntesten spanischen und internationalen Juweliere, wieRabat, Suárez, Cartier und Tiffany&Co haben sich in der Calle de Serrano niedergelassen.

Parks[Bearbeiten]

Retiro Park
  • Jardines del Buen Retiro oder Parque del Retiro ist Madrids grüne Lunge. Schön und vielfältig gestaltet. Im Südosten liegt der 1887 gebaute Palacio de Cristal (Glaspalast), in dem ursprünglich tropische Pflanzen von den Philippinen ausgestellt wurden. Vorbild war ein Glaspalast auf der Weltausstellung 1850 in London.
    Palacio de Cristal
    .
    Weiter nördlich liegt der Palacio de Velásquez. Zum Bootfahren auf dem Teich am Monumento a Alfonso XII sollte man entweder einige Stunden Wartezeit mitbringen oder an einem Wochentag kommen. Am Glaspalast sitzt am Wochenende oft ein sehr guter Gitarrenspieler, der eine wunderbare Atmosphäre schafft. Es lohnt sich, in dem sehr schönen Park einen ausgedehnten Spaziergang zu machen.
  • Jardines de Sabatini, Calle de Bailen, Metro Opera. Der Barockgarten entstand auf dem Grundstücl der ehemaligen Reitställe des Palastes. Der Park ist ca. 2,5 ha groß und wurde von dem italienischen Architekten Francisco Dabatini entworfen. Von hier bietet sich ein schöner Blick auf den Park Casa de Campo bis zu den Bergen des Guadarrama-Geborges.
  • Real Jardin Botanico (Königlicher Botanischer Garten), Plaza de Murillo 2. Nov bis Feb 10 bis 18 Uhr, Mär, Okt 10 bis 19 Uhr, Apr, Sep 10 bis 20 Uhr, Mai bis Aug 10 bis 21 Uhr. € 3, Studenten € 1.50, Senioren über 65 frei. Der botanische Garten entstand 1744 auf Wunsch von König Carlos III. In dem Garten sind können mehr als 30.000 Pflanzen besichtigt werden und einige Bäume sind mehr als 200 Jahre alt. Besonders bemerkenswert ist die Bonsai-Sammlung des früheren spanischen Ministerpräsidenten Felipe Gonzalez‘‘.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Fuente de Neptuno (Neptunbrunnen), Plaza de Canovas del Castillo, Metro Atocha. Der Neptunbrunnen wurde Ende des 18.Jh. errichtet und soll an die spanische Seemacht erinnern. Heute dient er als Treffpunkt der Anhänger des Fußballklubs Atletico Madrid.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Für die tägliche Versorgung mit Wasser, Kaugummi und anderen Grundnahrungsmitteln sind im Zentrum vor allem die sogenannten Chinos zu empfehlen - kleine Geschäfte ("Alimentacion y frutos secos"), die, wie der Name schon sagt, meist von Chinesen betrieben werden und auch nachts geöffnet haben. Supermärkte dagegen gibt es in den Touristengegenden wenige und zudem sind sie manchmal recht unaufdringlich und übersehbar gestaltet.

Wer ein bisschen aus dem direkten Innenstadtbereich rauskommt, findet viele günstige Mode- und Schuhgeschäfte.

In Madrid gibt es noch einige typische alte kleine Geschäfte, die in anderen Städten nicht überleben konnten, zum Beispiel:

  • Belloso, Calle Mayor 33, Metro Sol, religiöse Artikel
  • Capas Sesena, Calle Cruzv 23, Metro Sol, mantillas
  • Casa de Diego, Purta del Sol 12, Metro Sol, Spazierstöcke, Regenschirme, Kastagnetten, Kämme, Schals, Fächer
  • Casa Hernanz, Calle Toledo 18, Metro Sol, espadrillos
  • Casa Jimenez, Calle Preciados 42, Metro Sol, Schals, Mantillas, Fächer, Kämme
  • Casa Yustas, Plaza Mayor 40, Metro Sol oder Opera, Hüte
  • El Caballo Cojo, Calle Segovia, Metro Sol oder Opera, Keramik
  • El Flamenco Vive, Calle Conde de Leon 7, Metro Opera, alles, was man für Flamenco benötigt, Gitarren, Kastagnetten und Kleider
  • La Favorita, Plaza Mayor 25, Metro Sol, Hüte
  • Maravillas Trajes Regionales, Calle Sol 3, Metro Sol, Trachten, Flamenco-Kleidung, Schals, Faschingskostüme

Einkaufszentren[Bearbeiten]

  • ABC de Serrano, Calle Serrano, 61 , Paseo de Castellana, 34. Mo bis Sa 9.15 bis 21 Uhr, So 12 bis 20 Uhr. Metro Ruben Darío, Núñez de Balboa oder Serrano. Das Druckereigebäude der konservativen Tageszeitung ABC wurde 1920 errichtet. In den Jahren 1991 bis 1993 wurde es in ein elegantes Einkaufszentrum mit mehr als 80 Geschäften umgewandelt.
  • El Jardin de Serrano, Calle Goya 6-8, Metro Serrano, Einkaufszentrum mit mehr als 20 Geschäften
  • Isolee, Calle Claudio Coello , 55, Tel.: 902876136. Mo bis Sa 10.30 bis 20.30 Uhr, Metro Serrano (L4), Velázquez (L4), Colón (L4)
  • Mercado Fuencarral, Fuencarral 45, Tel.: 915214152. Mo bis Sa 11 bis 21 Uhr, Metro Gran Via oder Tribunal, alternativer Modemarkt mit mehr als 60 Geschäften
  • Moda Shopping, AVDA. GENERAL PERON, 38-40, SEMIESQUINA Pº CASTELLANA 95, Tel.: 915811525. Mo bis Sa 10 bis 21 Uhr, Metro Linie 10 Santiago Bernabeu, Autobus 5-14-27-40-120-147 und 150
  • Principe Pio, Paseo de la Florida, s/n (Centro), Tel.: 917580040, E-Mail: info@ccprincipepio.com. 10 bis 22 Uhr

Factory Outlet[Bearbeiten]

  • Las Rozas Village, Las Rozas (Vorort im Norden von Madrid). Mo bis Fr 10 bis 21 Uhr, SA 10 bis 22 Uhr, erreichbar über die Autobahn A6 Ausfahrt 19 oder mit Autobus 625 oder 628 ab Autobusbahnhof Moneloa.

Kaufhäuser[Bearbeiten]

  • El Corte Ingles, Calle Serrano 47, Tel.: 4325490. 10 bis 22 Uhr, an einigen Feiertagen von 11 bis 21 Uhr. Metro Station: Serrano. Wer irgendetwas Spezielles sucht und es nirgendwo sonst findet, kann es bei El Corte Ingles probieren. Das Kaufhaus hat zwar manchmal den Charme eines KaDeWe in den 1950er Jahren (bloß mit weniger freundlichem Personal) bei Preisen des KaDeWe von heute - dafür gibt es aber vieles, was es sonst nicht gibt.

Markthallen[Bearbeiten]

  • Mercado San Miguel, Plaza San Miguel, nahe Plaza Mayor, Metro Sol, Die Markthalle wurde 1913 bis 1916 als Eisenkonstruktion errichtet. Am besten kommt man vormittags hierher.
  • Mercado de la Paz, Calle Ayala 26, Tel.: 4350743. Mo bis Fr 9 bis 14, 17.30 bis 20.30 Uhr, Sa 9 bis 14.30 Uhr Metro Velazquez oder Serrano. Das Gebäude wurde im 19.Jh. von Gustave Eiffel erbaut und dient seit 193 als Markthalle. Hier findet man Käse, Fleisch und andere Lebensmittel.
  • Mercado de Maravillas, Calle Bravo Murillo 122, Tel.: 5348429, Metro Alvorado oder Cuatro Caminos. Die größte Markthalle Madrids ist für das große Angebot an frischem Fisch bekannt.

Mode[Bearbeiten]

  • Adolfo Dominguez, Calle Serrano 18 und 96, Tel.: 5778280, 5767053 Metro Serrano,
  • Agatha Ruiz de la Prada, Calle Serrano 22, Tel.: 3190501. Mo bis Sa 10 bis 20.30 Uhr Metro Serrano,
  • Amaya Arzuaga, Calle Lagasca 50, Tel.: 4262815, Metro Velazquez,
  • Angel Schlosser, Calle Claudio Coelho 46 und Calle Don Ramon de la Cruz 2, Tel.: 4354869, 5755574, Metro Serrano,
  • Antonio Miro, Calle Lagasca 65, Tel.: 4260225, Metro Velazquez,
  • Devota y Lomba, Castelló, 14, Tel.: 913086020. Mo bis Fr 10.30 bis 14, 17 bis 20.30 Uhr, Sa 10.30 bis 14Uhr, Metro Velazquez
  • Elena Benarroch, Calle Lagasca 88, Tel.: 914355144, Metro Nunez de Balboa
  • Hoss Homeless, Calle Serrano 16, Tel.: 9178810612, Metro Serrano
  • Javier Larrainzar, Calle Jorge Juan, 44
  • Jesús del Pozo, Calle Almirante,, Tel.: 915313646. Mo bis Fr 11 bis 14, 17.30 bis 20.30 Uhr, Sa 11 bis 14 Uhr, Metro Chueca oder Colon
  • Kina Fernandez, Calle Claudio Coello 75, Tel.: 914262420, Metro Serrano oder Nunez de Balboa
  • La Compania Multihispana, Calle Hortaleza 30, Tel.: 9155323833, Metro Gran Via
  • Loreak Mendian, Calle Argensola 5, Tel.: 915214152. Mo bis Fr 11 bis 14, 17 bis 21 Uhr, Sa 11 bis 21 Uhr, Metro Alonso Martinez
  • Lydia Delgado, Hermosilla, 49, Tel.: 915751072, Metro Velazquez
  • Paco Casado, Calle Castello 6, Tel.: 914310150, Metro Avenida de Anerica
  • Pedro del Hierro, Calle Serrano 24 und 63, Tel.: 915756906, Metro Serrano
  • Pedro Morago, Calle Almirante 20, Tel.: 915216628, Metro Colon
  • Purificacion Garcia, Calle Serrano 28, Metro Serrano
  • Roberto Torretta, Jorge Juan, 14 (Callejón de Jorge Juan). Mo bis Fr 10.30 bis 14, 17 bis 20 Uhr, Sa 10.30 bis 14 Uhr, Metro Colon
  • Roberto Verino, Calle Claudio Coello 27 oder Calle Serrano 30, Tel.: 915777391, Metro Serrano
  • Supreme, Calle Martín de los Heros, 24, Tel.: 915410042. Mo bis Sa 10 bis 14m, 17 bis 20 Uhr, Metro Ventura Rodriguez
  • Sybilla, Jorge Juan, 14 bis (Callejón de Jorge Juan), Tel.: 91 5781322. Mo bos Sa 10.30 bis 20.30 Uhr, Metro Colon
  • The Deli Room, Santa Bárbara 4, Tel.: 915211983. Mo bis Fr 10 bis 14, 17 bis 21 Uhr, Sa 11 bis 15, 17 bis 21 Uhr, Metro Tribunal
  • Victorio y Lucino, Calle Lagasca 75, Tel.: 914318786, Metro Nunez de Balboa

Schinken und Käse[Bearbeiten]

  • La Boulette, Calle Ayala, 28 , Mercado de la Paz (Salamanca), Tel.: 431 77 25. 8 bis 15, 17.30 bis 20 Uhr, Sa abends geschlossen. Metro Station Salamanca, große Käseauswahl
  • El Palacio de los quesos, Calle Mayor, 53, Tel.: 548 16 23. Mo bis Fr 9 bis 14.30, 17 bis 20.30 Uhr, Sa 9 bis 14.30 Uhr mit einer Auswahl unter mehr als 80 Käsesorten
  • La Garriga, Paseo de la Castellana, 153 (Castellana), Tel.: 570 01 39. Mo bis Fr 9 bis 15.30 , 17 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 14.30 Uhr, Metro Station Cuzco
  • Cuenllas, Calle Ferraz, 3 (Argüelles), Tel.: 547 31 33. Mo bis Fr 9 bis 15.30 , 17 bis 20 hr Uhr, Sa 9 bis 14.30 Uhr, Metro Station Ventura Rodríguez / Plaza de España
  • La Leonesa, Calle Santa Isabel, 1 (Lavapiés), Tel.: 369 06 81. Mo bis Fr 9 bis 15.30 , 17 bis 20 hr Uhr, Sa 9 bis 14.30 Uhr, Metro Station Antón Martín
  • López Pascual, Calle Corredera Baja, 13 (Malasaña), Tel.: 522 85 1, Metro Station Noviciado

Schokolade und Süßigkeiten[Bearbeiten]

  • Chocolateria San Gines, pAsadiza de San Gines 5, Tel.: 913656546, seit 1894
  • Antigua Pastelleria del Pozo, Calle del Pozo 8, Tel.: 915223894 besteht seit 1830 und ist die älteste Konditorei Madrids. Ihre Spezialität sind turrones (Honig mit Mandeln).
  • El Riojano, Calle Mayor 10, Tel.: 913664482, Kuchen und eigene Schokolade
  • La Mallorqina, Puerta del Sol 8, Tel.: 915211201, alter Laden aus dem Jahr 1894
  • Maestro Churrero, Plaza Jacinto Benavente 2, Tel.: 913692406
  • Casa Miro ist ein Süßigkeitengeschäft, das seit 1842 Turrones und Mazapanes herstellt und verkauft. Turrones ist eine leckere Mandel/Zuckermasse. Man findet den Laden in der Carrera San Jeronimo 30. Die Carrera beginnt beim Parlament und führt den Berg hinauf zur Plaza Puerto del Sol.
  • La Pajarita, Calle Villanueva 14, Tel.: 914357454, Metro Recoletos. Süßigkeiten und Schokolade, die Spezialität sind kleine Vögel aus Schokolade (pajaritas).
  • La Violeta, Plaza de Canalejas 6, Tel.: 915225522, Metro Sevilla, Süßwarenladen seit 1915, Süßigkeiten in Form und Farbe von Veilchen
  • Oriol Balaguer, Calle Ortega y Gasset , 44, Tel.: 914016463. Mo bis Fr 9 bis 21 Uhr, So 9 bis 14.30 Uhr, Metro Núñez de Balboa (L5, L9), Lista (L4)
  • Bomboniera Santa, Calle Serrano , 56, Tel.: 915768646. Mo bos Sa 10 bis 1417 bis 20.30 Uhr,, Metro Serrano (L4)

Schuhe und Leder[Bearbeiten]

  • Acosta, Calle Hermosilla 36, Tel.: 917103026, Metro Velazquez
  • Camper, Calle Precadios 2, Metro Callao
  • Guantes Luque, Calle Espoz y Mina 3, Tel.: 915223287, Metro Sol, seit mehr als 100 Jahren bestehender Handschuhladen
  • Loewe, Calle Serrano 26 (Damen, Calle Serrano 34 (Herren), Tel.: 915776056 oder 914263588, Metro Serrano oder Gran Via
  • [http:// www.manoloblahnik.com Manolo Blahnik], Calle Serrano , 58, Tel.: 915759648. Mo bis Sa 10 bis 14, 16.30 bis 20.30 Uhr, Metro Colón (L4) , Serrano (L4), der berühmteste Schuhdesigner Spaniens
  • Nero Denda, Calle Castello 38, Tel.: 914359723. Metro Velazquez, Handtaschen
  • Piamonte, Calle Marqués de Monasterio, 5, Tel.: 917025561. Mo bis Fr 11 bis 20.30, Sa 11 bis 14.30, 17.30 bis 20.30 Uhr, Metro Serrano

Straßenmärkte[Bearbeiten]

  • Der Flohmarkt El Rastro [3] ist der "Flohmarkt" in Madrid, auch wenn er nur in einigen Teilen der Nebenstraßen den Namen Flohmarkt wirklich verdient. In weiten Bereichen ist er schlicht ein Markt, auf dem Händler alles Mögliche verkaufen. Er findet jeden Sonntagvormittag statt. Empfehlenswert ist es, nicht viel später als 11 Uhr aufzukreuzen, denn dann ist es noch nicht so extrem voll. Auf dem Rastro gilt noch viel mehr als ohnehin schon in Madrid: Hand aufs Geld! Rucksäcke vor dem Körper tragen, die Tasche stets mit der Hand zuhalten!
  • Feria del Libro, Metro Atocha, beim Jardin Botanico und Parque de Retiro, seltene Bücher
  • Mercado de Monedas y Sellos, Plaza Mayor. So morgens Metro Sol, Münzen und Briefmarken

Teppiche[Bearbeiten]

  • Real Fabrica de Tapices (Königliche Teppichmanufaktur), Calle de Funterrabia 2, Tel.: 943405501, Fax: 915513409. Mo bis Fr 10 bis 14 Uhr. € 3 Metro Mendez Pelayo oder Atocha. Die Königliche Teppichmanufaktur wurde 1721 gegründet und zählt zu den berühmtesten Teppichmanufakturen Europas. Hier werden auch heute noch Teppiche und Gobelins hergestellt und man kann die Zeichner und Weber bei der Arbeit beobachten. Derzeit sind hier ca. 50 Handwerker beschäftigt. Ein Quadratmeter Wandteppich kostet bis zu € 9.000,-. Die Teppichmanufaktur ist auch auf Restaurierungsarbeiten spezialisiert.

Wein und Spirituosen[Bearbeiten]

  • Lavinia, Calle Ortega y Gasset 16, Tel.: 4260604. http://www.lavinia.es/ Metro Station Nunez de Balboa, bietet mehr als 4000 verschiedene Weine und Spirituosen an.
  • Mariano Aguado, Calle Echegaray 19, Tel.: 4296088. Mo bis Fr 9.30 bis 14, 17.30 bis 20 Uhr, Sa, So 9.30 bis 14 Uhr ist ein seit 150 Jahren bestehendes Weingeschäft. Bemerkenswert ist auch die bemalte Decke des Geschäfts.

Küche[Bearbeiten]

  • Madrilenische Tapas enthalten alle Köstlichkeiten der gesamten spanischen Küche, wie Meeresfrüchte, Schinken und Wurstwaren, eingelegte Gemüse, Kartoffelgericht oder Käse.

Für Madrid typische Gerichte sind:

  • Sopa de Ajo, Knoblauchsuppe, normalerweise mit Paprika. gegrilltem Schinken, gebratenem Brot und einem verlorenen Ei
  • Callos a la Madrileña, Eintopf aus Kutteln
  • Oreja de Cerdo, Schweineohren in Knoblach
  • Cocido Madrileño, Eintopf aus Kichererbsen, Schinken, Chorizo, Lauch, Nudeln. Die Suppe wird zuerst angerichtet und gegessen, dann folgen Kichererbsen und Fleisch auf separen Tellern.

Die folgenden Restaurants sind bekannt für den Cocido Madrileno:

  • La Bola, Guillermo Rolland, 1, Tel.: 915476930, E-Mail: abola@labola.es. Mo bis Sa 13 bis 16, 20.30 bis 23 Uhr, SO geschlossen. € 35, nahe Königspalast
  • Lhardy, Carrera de San Jeronimo 8, Tel.: 915213385, Fax: 915 231 171
  • La Daniela Goya, Calle General Pardinas 21, Tel.: 915752329, E-Mail: lhardy@lhardy.com. € 30
  • Taberna Malacatin, Calle Rada 5, Tel.: 9913655241ax=, Reservierung empfohlen

Natürlich gibt es in Madrid Restaurants mit Spezialitäten regionaler spanischer Küche, zum Beispiel:

  • Goizeko kabi, Comandante Zorita, 37, Tel.: 915330185, E-Mail: isaac@goizekogaztelupe.com. € 60, baskische Küche
  • Casa Gallego, Calle de Bordadores, Tel.: 915 419 055,915 419 056, Fax: 915 591 225, E-Mail: reservas@lacasagallega.com. täglich 12 bis 24 Uhr. € 35, galizische Küche
  • O'pazo, Calle de la Reina Mercedes, 20, Tel.: 915532333, E-Mail: opazo@opazo.es. 55, galizische Küche
  • SEÑORIO DE ALCOCER, Av. Alberto Alcocer, 1, Tel.: 913451696, E-Mail: info@senoriodealcocer.es. 13 bis 16, 20.30 bis 24 Uhr, so geschlossen. € 60,Metro: Cuzco (Línea 10), Küche Navarras
  • EL CALDERO, Huertas (Centro), 15, Tel.: 914295044. € 35, katalonische Küche aus Murcia
  • LA BARRACA, Reina, 29, E-Mail: info@labarraca.es. täglich13.30 bis 16.30, 20.30 bis 24 Uhr. € 30, Metro Gran Vía oder Banco de España katalonische Küche aus Valencia, Reis, Paella

einfach[Bearbeiten]

  • VIPS am Neptunbrunnen neben dem Starbucks Café. Man kann dort preiswert frühstücken oder zu Mittag essen.
  • Cafeteria Prado am Paseo del Prado Nr. 16 ist ein Frühstücks-Café, in dem man zu allen Zeiten kleine Mahlzeiten zu sich nehmen oder einen Kaffee trinken kann.

mittel[Bearbeiten]

  • 3 Café «Embassy», Paseo de la Castellana, 12, Madrid, 28046 (an der Ecke der Straße Ayala. Metro Colón), Tel.: +34 914 359 480. Mo-Fr 09:30-21:00. (40° 25' 40" N 3° 41' 21" W). Das «Embassy» ist eine Teestube, die im Jahr 1931, von Margaret Kearney Taylor, eröffnet wurde als englischen Tearoom für die Angestellten der zahlreichen bestehenden ausländischen Botschaften in der Gegend . Es ist heute ein Restaurant, eine Teestube und eine Bäckerei. Das Café ist sehr berühmt für die internationalen Spione die während des Zweiten Krieges dort verkehrten, wie auch im nicht weit entfernten Hotel «Ritz», das Anfang 1940 das Zentrum der Nationalsozialistischen Spionage-Operationen in Madrid war. Im «Embassy» treffen sich bis heute viele Persönlichkeiten, Politiker, Aristokraten, Intellektuelle, ... immer zur gleichen Zeit.
  • La Vaca Argentina Calle San Agustin Nr. 3 nahe der Plaza de las Cortes (Parlamentsgebäude). Das Restaurant bietet gute Fleisch-Qualität, iberisches oder argentinisches Rindfleisch. Die Preise sind angemessen: Vorspeisen 8-15, Hauptgerichte 20-25 Euro. Ein Carpaccio kostet z.B. 11,50 und ein Solomillo (Filetsteak) 23,50 Euro. Dazu serviert man argentinischen Malbec Rotwein. Alle Preise 11/2008. Das Restaurant öffnet abends um 20:30 Uhr.
  • Casa Botín, C/. Cuchilleros, 17, Tel.: 366 42 17, E-Mail: botin@restaurantebotin.com. 13 bis 16, 20 bis 24 Uhr. € 40, laut Guiness Buch der Rekorde das älteste Restaurant der Welt, gegründet 1725
  • Albaroque Tradicion, Atocha 34, Tel.: 896570. Menü € 27 bis 35, A-la-carte € 33 bis 40, Metro Station Anton Martin
  • Bolivar, Manuela Malasana 28, Tel.: 451274. Mo bis Sa 13.30 bis 15.30, 20.30 bis 23.30 Uhr, So geschlossen. Menü € 38, A-la-carte € 30 bis 45, Metro Station San Bernardo
  • La Fragua de Sebin, Divino Pastor 21, Tel.: 459597. Menü € 30 bis 45, A-la-carte € 25 bis 40, Metro Station San Bernardo
  • Las Tortillas de Gabino, Rafael Calvo 20, Tel.: 197505. Mo bis Sa 13.30 bis 16, 21 bis 23.30 Uhr, So geschlossen. A-la-varte € 25 bis 35, Metro Station Ruben Dario
  • Quintana 30, Tel.: 426520. So abends geschlossen. A-la-carte € 30 bis 35, Metro Station Arguelles

gehoben[Bearbeiten]

  • Restaurant Balsac mit zwei Sternen in der Calle Moreto Nr. 7, Tel 914 200 177 ist ein Gourmet-Restaurant und zählt zu den besten in der Stadt. Man muss für Vorspeise, Hauptgericht, Rotwein (1 Fl. für 2 Personen), Mineralwasser und Kaffee mit 65-75 Euro pro Person rechnen, bekommt dafür aber ein qualitativ und geschmacklich hervorragendes Essen serviert. Das Balsac ist Sa. (mittags), So und in der 2. Augusthälfte geschlossen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Madrid wird nicht umsonst als die Stadt mit den längsten Nächten Europas bezeichnet. Wer hier ausgehen möchte, findet immer was für seinen Geschmack und das - falls erwünscht - bis zum späten Morgen. Für Nichtmadrilenen etwas ungewohnt sind vielleicht die Ausgehzeiten: Das richtige Ausgehen beginnt frühestens um 22 Uhr, eher später, und dauert gerne bis morgens um 6 oder 7. Auch länger ist möglich. Bevor man richtig ausgeht, setzt man sich am besten in eines der gemütlichen Straßencafés zum Beispiel auf der Plaza de Santa Ana. Gerade von diesem Platz aus lässt sich das Nachtleben des Viertels Huertas mit seinen zig Kneipen und Bars gut entdecken.

Wer gezielt nach Informationen und Veranstaltungstipps sucht und sich nicht gerne von den Massen durch die Straße schieben lässt, sollte in eine der großen Zeitungen schauen (El País, El Mundo, ABC). Diese bieten an bestimmten Tagen Freizeitbeilagen für Madrid. Eine weitere Quelle ist der "Guía del Ocio" (Freizeitführer). Das kleine Heft erscheint wöchentlich neu, ist immer von Freitag bis Donnerstag gültig und erhält man an ziemlich jedem Kiosk für 1,00 €. Vom Theaterprogramm bis zu Restauranttipps findet man dort alles.

Flamenco[Bearbeiten]

  • Cafe de Chinitas, Calle Torija 7, Tel.: 915595135. Mo bis Sa 20 bis 24 Uhr, Shows um 20 und 22.30 Uhr, So geschlossen, Metro Santo Domingo,
  • Candela, Calle de Olmio 2, Tel.: 914673382, Metro Anton Martin oder Tirso de Molina
  • Cardamomo, Calle Echegaray 15, Tel.: 913690757. Di bis So, Show 22 Uhr, Essen 21 Uhr. Eintritt und Getränk € 39, Eintritt, Getränk und Abendessen € 72, Metro Sevilla
  • Corral de la Moreria, Calle Moreria 17, Tel.: 913658446, Fax: 913641219, E-Mail: info@corraldelamoreria.com. Aufführungen um 21 und 23 Uhr. Eintritt € 38.90, Metro Opera

klassische Musik[Bearbeiten]

Musicals[Bearbeiten]

Oper[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • Matadero Madrid. Di bis Fr 16 bis 22 Uhr, Sa, So 11 bis 22 Uhr, Metro Legazpi. Der ehemalige Schlachthof von Madrid wurde zu einem hochmodernen Kulturzentrum umgebaut und bietet auch Theater- und Musikaufführungen an.

Zarzuela[Bearbeiten]

  • Teatro de la Zarzuela, Calle de Jovellanos 4, Tel.: 5245400, Metro Station: Banco de Espana. Die Zarzuela ist die spanische Version der Operette. Oft dienen die Werke der spanischen Klassiker Calderon de la Barca oder Lope de Vega als Vorlage.

Unterkunft[Bearbeiten]

Wer länger in Madrid bleiben will, wird sich nach einer Wohnung umsehen - und dann schnell feststellen, dass der Geldbeutel allenfalls ein WG-Zimmer hergibt. Wohnen in Madrid ist extrem teuer, und erschwerend kommt hinzu, dass Wohnraum in Spanien in der Regel gekauft wird und nicht gemietet. Dafür sind Miet-Zimmer und -Wohnungen in der Regel möbliert. Viele Angebote gibt es bei der spanischen "Zweiten Hand" (segundamano).

Einfach[Bearbeiten]

Es gibt eine Unzahl von kleinen Hostals mit teilweise sehr günstigen Preisen. Doch leider ist die einzige Chance, diese alle zu finden, durch die Straßen zu gehen und zu schauen. Das ist ohnehin empfehlenswert, weil manche Einrichtung kaum deutschen Ansprüchen genügen wird. Das bringt allerdings das Risiko mit sich, gar keine günstige Unterkunft zu finden und auf ein teures Hotel ausweichen zu müssen - an einem öffentlichen Ort übernachten zu wollen ist absolut nicht zu empfehlen. Wer ein bisschen Risiko eingehen will, findet in der spanischen Ausgabe der Gelben Seiten (paginas amarillas) eine lange Liste von Hostals und Hotels, darunter viele, die über andere Wege nicht erreichbar sind.

Mittel[Bearbeiten]

  • Villa Real Hotel***** liegt an der Plaza de las Cortes. Es ist ein kleines angenehmes Hotel in zentraler Lage. Das Hotel hat ein kleines Restaurant und eine Bar, in der man kleine Gerichte essen kann. Ein DZ kostet 215 € pro Nacht (11/2008).

Gehoben[Bearbeiten]

  • Westin Palace Hotel an der Plaza de los Cortes ist ein altes Luxus-Hotel *****GL. Wenn man aus Kostengründen nicht dort wohnen kann, sollte man dennoch die Halle mit der großen Jugendstilkuppel ansehen und einen Kaffee oder Cava/Champagner trinken.

Lernen[Bearbeiten]

Flamenco-Schulen[Bearbeiten]

  • Centro de Danza Karen Taft, Calle Libertad 15, Tel.: 915321373, Chueca.
  • Estudios Amor de Dios, Calle Santa Isabel05, Tel.: 913600434
  • Casa Pata, Calle Canizares 10, Tel.: 914298471
  • El Horno, Calle Esgrima 11, Tel.: 915275701

Sprachschulen[Bearbeiten]

Natürlich gibt es fast unendlich viele Sprachschulen in Madrid. Am besten und günstigsten ist es, einen Platz in der offiziellen Sprachschule zu bekommen. Jedoch ist das aufgrund des hohen Andrangs nicht einfach. Außerdem muss man sich für mindestens drei Monate einschreiben. Ansonsten gibt es noch Massen an privaten Schulen, die eigentlich alle möglichen Varianten an Unterrichtszeiten und Intensität anbieten. Die geläufigsten Modelle sind einerseits Wochenintensivkurse mit 4-5 Stunden pro Tag und - je nach Schule - Kulturprogramm oder länger dauernde Kurse mit 1-2 Stunden pro Tag. Allgemein sollte man darauf achten, dass die Schule das CEELE-Zertifikat erhalten hat. Aus Erfahrung zu empfehlen sind:

  • CEE Idiomas (es, en, fr, it, de) direkt bei Sol (Metro: Sol)
    • Calle Carmen, 6; 28013 Madrid. Telefon: (+34) 915 220 472, 915 313 856, 915 211 004. eMail: cee1@arrakis.es
    • Die unschlagbar günstigste der Privatschulen, jedoch eher auch auf Massen ausgelegter Unterricht. Kein Kulturprogramm. Bietet vor allem Monatskurse zu ein (72 € pro Monat) und zwei (127 € pro Monat) Stunden pro Tag.
  • Estudio Sampere (es, de, fr, it, ...) nördlich des Retiro (Metro: Retiro)
    • Calle Lagasca, 16; 28001 Madrid. Telefon: (+34) 914 314 366, Fax: (+34) 915 759 509. eMail: office@sampere.es
    • Schule mit sehr guten und günstigen Kursen. Bietet verschiedene Kursmodelle und Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen an. Kulturprogramm, internationales Publikum, freundliche Kursleiter. Diverse Zertifizierungen, u.a. IC, CEELE, ...
  • Tandem (es, de, en, it, pt) bei der Plaza de Cibeles (Metro: Banco de España)
    • Calle Marqués de Cubas, 8; 28014 Madrid. Telefon: (+34) 915 322 715, Fax: (+34) 915 224 539. eMail: tandem@tandem-madrid.com
    • Sehr gute und persönliche Schule. Gutes Kulturprogramm, dafür etwas teurer. Eher auf Intensivkurse spezialisiert. Sehr viel deutschsprachiges und hilfsbereites Personal.
  • Escuela Oficial de Idiomas de Madrid (es) bei der Metrostation Islas Filipinas
    • Calle Jesús Maestro, s. n.; 28003 Madrid. Telefon: (+34) 915 335 802/ 803/ 804/ 805 (Zentrale), (+34) 915 544 492 (Spanischfachschaft). eMail: eoimadridjm@eoidiomas.com
    • Die offizielle Schule der Communidad de Madrid. Sehr angesehen, sehr günstig: Ca. 90 € für 3 Monate mit 2 Stunden pro Tag.

Arbeiten[Bearbeiten]

Voraussetzungen

EU-Bürger brauchen keine Arbeitserlaubnis. Nötig sind allerdings eine Steuernummer (N.I.E.) und die Sozialversicherungsnummer. Letztere ist problemlos und schnell in den vielen Niederlassungen der spanischen Seguridad Social zu erhalten, die N.I.E. bei speziellen Polizei-Geschäftsstellen. Bei der N.I.E. reicht die Nummer, es ist für EU-Bürger keine Karte erforderlich.

Verträge über nichtselbständige Tätigkeiten müssen vor der Arbeitsaufnahme von der Seguridad Social bestätigt werden, was durchaus etliche Monate in Anspruch nehmen kann - wohl ein wichtiger Grund, warum so viel schwarzgearbeitet wird.

Sozialversicherung

Bei abhängig Beschäftigten (Arbeitern/Angestellten) zahlt der Arbeitgeber einen Großteil der Sozialversicherungsbeiträge. Im Gegensatz zum deutschen Recht, nach dem Selbständige meist nicht in den Sozialversicherungen versichert sind, sind in Spanien auch Selbständige sozialversicherungspflichtig. Der monatliche (Mindest-?)Beitrag liegt bei rund 250 €.

Die Sozialversicherungspflicht für Selbständige wird von den Auftraggebern gerne verschwiegen oder gar negiert - verständlich, denn sonst würde sich kaum jemand auf Hunger-Honorare einlassen, die nach dem korrekten Abzug von Sozialversicherung und Steuern plötzlich negativ wären.

Job Sprachlehrer

Wer gut Englisch kann, z.B. ein Jahr während der Schulzeit in einem englischsprachigen Land war und ein kleines bisschen pädagogische Fähigkeiten mitbringt, kann in Madrid schnell einen Job als Englisch-Lehrer finden - oder aber mehrere bei mehreren Sprachschulen. Zwar sind die Lehrer offiziell immer alle native speakers, aber bei den typischerweise katastrophalen Sprachkenntnissen der Spanier fällt es aber kaum jemandem auf, wenn der Englisch-Lehrer eigentlich Deutscher ist.

Schwieriger wird es als Deutsch-Lehrer, weil der Bedarf viel geringer ist. Selbst ausgebildete Lehrer für Deutsch als Fremdsprache können (mindestens anfangs) Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Denn das Lohn- und Gehaltsniveau liegt um Dimensionen unter dem deutschen. In Verbindung mit den enorm hohen Mieten in Madrid wird es schwer, genug zu verdienen, um noch was zur Seite zu legen.

Für Einsteiger ist ein Stundenlohn von 15 € - Vorbereitungs- und Fahrzeit nicht gesondert bezahlt - als gut anzusehen. Allerdings gibt es viele Ausbeuter-Sprachschulen, die bis runter zu acht € pro Stunde zahlen - und das als Honorar, das (ohne Freibeträge) selbst zu versteuern ist und von dem 250 € pro Monat an Sozialversicherung zu zahlen sind. Wer den Fehler macht, einen solchen Job anzunehmen, wird geradezu zur Schwarzarbeit gezwungen - was zumindest einigen der Sprachschulen auch bewusst zu sein scheint, schließlich verlangen sie keine ordnungsgemäße Rechnung usw. oder bieten gleich von sich aus Schwarzarbeit an. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, solche Angebote anzunehmen: So gibt es (sehr selten) Kontrollen und es kann alles herauskommen, und bei Unfällen und ähnlichem besteht kein Versicherungsschutz. Im Streitfall oder speziell am Ende der Tätigkeit kann es faktisch unmöglich sein, an das einem zustehende Geld zu kommen - Schwarzgeld lässt sich weder einklagen, noch per Überweisung zahlen. Das größte Argument dürfte aber sein, dass solche Ausbeuter-Löhne den Markt kaputt machen und die vorhandenen seriösen Sprachschulen im Laufe der Zeit zwingen, selbst unseriös zu arbeiten.

Sicherheit[Bearbeiten]

Madrid ist weniger gefährlich, als oft der Eindruck erweckt wird. Allerdings gibt es außerhalb der Innenstadt einige Bereiche, in die man aus Sicherheitsgründen besser gar nicht gehen sollte und auch in der Innenstadt Gegenden, die eine Frau nachts besser nicht alleine betreten sollte, will sie nicht unschöne Szenen mit unschönen Typen riskieren. Was für alle gilt: Mit einem Notebook setzt man sich nicht nachts auf die Straße, um in einem ungesicherten WLAN zu surfen - denn wenn dann nur das Notebook weg ist, kann man noch froh sein.

Eine allgegenwärtige Plage ist allerdings der Taschen- und Trickdiebstahl. Eine Vielzahl vor allem rumänischer Kinder erleichtert täglich vor allem Touristen um viel Geld. Sie sind z.B. am Plaza Mayor mit einem bisschen Beobachtung durchaus bei der Arbeit zu entdecken. Beliebt und eher von älteren Dieben verübt, ist das Öffnen unvorsichtigerweise am Rücken getragener Rucksäcke in der Metro, auf den Rolltreppen oder in bestimmten Buslinien. Gerne genutzt wird auch die Unachtsamkeit, die etwa beim Telefonieren mit dem Handy entsteht.

Empfehlenswert sind Bauchtaschen oder Brustbeutel, unter dem T-Shirt getragen, mit wenig Inhalt. Geld besser verteilen, etwa auch auf die Hosentaschen oder in die Socken. Wer kein zweites Ausweisdokument (z.B. Reisepass) hat, sollte zumindest eine Kopie im Hotel aufbewahren - das erleichtert im Falle eines Falles die Wiederbeschaffung. Wer's modern mag, kann alles einscannen und auf einem passwortgeschützten (!) und möglichst verschlüsselt zugänglichen Bereich auf seiner WWW-Seite ablegen. Unbedingt vor der Abreise sicher notieren sollte man sich Kredit- und Bankkartennummern sowie die Sperr-Telefonnummern der jeweiligen Herausgeber. Nicht unbedingt notwendige Karten und Ausweise gleich in Deutschland lassen!

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Etwas, was angesichts der enormen Luftverschmutzung in Madrid schwierig erscheint. (Nein, es ist kein Nebel, der über den Straßenzügen liegt - das ist alles nur Dreck! Von etwas außerhalb ist die Dunstglocke über der Stadt oft sehr gut zu sehen.) Körperliche Anstrengungen sollten also vermieden werden.

Wer in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist und schon eine der neuen EU-weit gültigen Krankenversicherungskarten hat, kann einfach zum nächstgelegenen öffentlichen Gesundheitszentrum (Centro de Salud) gehen und wird nach einem bisschen Papierkram wie ein Spanier behandelt. Spanischkenntnisse sind hier dringend empfehlenswert. Wer noch keine EU-weit gültige Krankenversicherungskarte hat, sollte sich vor der Abreise eine solche ausstellen lassen; dies geht meist innerhalb weniger Tage. Die Zuzahlung für Medikamente beträgt 40 Prozent. Dafür sind Medikamente in Spanien meist erheblich billiger als in Deutschland, und es sind auch Medikamente verschreibungsfähig, die in Deutschland privat bezahlt werden müssen.

Empfehlenswerter dürfte aber eine private (Auslands-)Krankenversicherung sein, die es für weniger als zehn € im Jahr gibt. Damit steht das - vom öffentlichen strikt getrennte - private Gesundheitssystem offen, was einerseits die Beschränkungen in der Verschreibungsfähigkeit von Medikamenten und die Zuzahlungen vermeidet (sofern der Vertrag dies vorsieht), andererseits teilweise erhebliche Wartezeiten in den öffentlichen Gesundheitszentren vermeidet. Nachteil: Es muss - mindestens teilweise - sofort in bar gezahlt werden. Vorher klären, ob die Versicherung Belege auf Spanisch akzeptiert und welche Angaben diese enthalten müssen!

(Bei stationärer Behandlung sollen die Unterschiede zwischen privat und gesetzlich versichert noch erheblicher sein - bitte dazu woanders recherchieren und hier nachtragen.)

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Hospital Universitario La Paz, Paseo de la Castellana 261 (Metro: Virgen de la Begona), Tel.: 917277000
  • Hospital General Universitario Gregorio Maranon, Velle del Doctor Esquerdo 46 (Metro: O'Donell), Tel.: 915868000
  • Ciudad Sanitaria La Paz (Notfallklinik), Paseo de la Castellana 261, Tel.: 917342600

Klarkommen[Bearbeiten]

Botschaften[Bearbeiten]

Adressen deutschsprachiger Botschaften:

Polizei[Bearbeiten]

  • 24 Stunden Nummer zur Meldung von Verbrechen: 902102112
  • Zentrale Polizeistation, Calle Leganitos, 19 (nahePlaza de España), Tel.: 915488537, 915488008, E-Mail: satemadrid@esmadrid.com. 9 bis 24 Uhr, Metro Santo Domingo (Line 2), Plaza de España (Line 3 and 10) and Callao (Lines 3 and 5), Bus 1, 2, 44, 46, 74, 75, 133, 148 und C.

Touristeninformation[Bearbeiten]

  • Plaza Mayor Tourist Center, Plaza Mayor, 27 (Salón de Columnas de la Casa de la Panadería). täglich 9.30 bis 20.30 Uhr, Metro: Sol (L1, L2 and L3) and Ópera (L5). Cercanías: Sol,
  • Colón Tourist Center, Plaza de Colón. 9.30 bis 20.30 Uhr. Metro: Colón (L4). Cercanías: Recoletos. Bus: 1, 2, 3, 5, 7, 9, 14, 15, 19, 20, 21, 27, 28, 29, 37,, 45, 51, 52, 53, 74, 146, 149, 150, 152, 202, in der unterirdischen Passage
  • Plaza de Cibeles Tourist Information Point, Bulevar, Ecke Paseo del Prado.. 9.30 bis 20.30 Uhr, Metro: Banco de España (L2)
  • Plaza de Callao Tourist Information Point, Plaza de Callao, Ecke Calle Preciados. 9.30 bis 20.30 Uhr, Metro: Callao (L3 and L5)
  • Paseo del Arte Tourist Information Point, Calle Santa Isabel (Ecke Glorieta de Carlos V). 9.30 bis 20.30 Uhr, Metro: Atocha (L1)
  • Madrid-Barajas Airport Tourist Information Point, Madrid-Barajas Airport Terminal 2 zwischen Ankunftshalle 5 and 6, and Terminal 4 zwischen Ankunftshalle 10 and 11. 9 bis 20 Uhr, Metro: Aeropuerto T1, T2, T3 (L8) and Aeropuerto T4 (L8). Cercanías: Aeropuerto T4
  • Tourist Information Screen - Literary Quarter, Huertas, 39 (Asociación de Empresarios y Comerciantes del Barrio de las Letras), Metro: Antón Martín (L1)
  • CentroCentro Tourist Information Point, Palacio de Cibeles (Plaza de Cibeles, s/n). Di bis So 10 bis 20 Uhr, Metro: Banco de España (L2)

Foreign Tourist Assistance Service (SATE)[Bearbeiten]

  • Foreign Tourist Assistance Service (SATE), City Centre Police Station. Calle Leganitos,19 (next to Plaza de España, Tel.: 902102112, E-Mail: satemadrid@esmadrid.com. täglich 9 bis 24 Uhr, Metro: Santo Domingo (L2), Plaza de España (L3 and L10) and Callao (L3 and L5), Bus 1, 2, 44, 46, 74, 75, 133, 148, C,

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Mobilfunk

International Roaming ist möglich. Das heißt, dass man mit einem deutschen Handy (deutscher SIM-Karte) sich einfach in ein spanisches Netz einwählt und unter der deutschen Nummer erreichbar ist. Dafür muss man recht hohe Verbindungs- und SMS-Kosten in Kauf nehmen - auch wenn man angerufen wird.

Vor allem, wenn man etwas länger in Madrid bleibt und in Kontakt mit Einheimischen treten möchte, sollte man sich überlegen eine spanische SIM-Karte (auf Guthabenbasis) zu kaufen, auf Spanisch tarjeta prepago genannt. Die Karten gibt es für ungefähr 25 € und man kann sie in fast jedem Laden besorgen (Es wird ein Ausweis benötigt!). Je nach Anbieter bekommt man von den Anschaffungskosten mehr oder weniger sofort oder nach Angabe der Adressdaten als Guthaben. (Beispiel: Movistar-Karte: 25 € Kaufpreis, die 19 € Sofortguthaben beinhalten. Die restlichen 6 € bekommt man nach dem Einsenden der/ einer spanischen Adresse.)

In Spanien gibt es drei Mobilfunkanbieter:

Festnetz

Allgemein muss man sagen, dass telefonieren im Festnetz in Spanien noch recht teuer ist. Telefónica (die "spanische Telekom") berechnet für einen Anruf nach Deutschland 0,139 € Einwahlgebühr und weitere 0,139 € pro Minute. Billiger kommt man jedoch in Call-Shops (Locutorio) weg oder mit Calling Cards hin (in Supermärkten und Call-Shops zu finden). Ein System der Billigvorwahlen gibt es nicht, jedenfalls nicht im Wettbewerb.

Für internationale Gespräche gibt es aber die Möglichkeit zuerst die 902 999 007, dann nach der Ansage eine "1" und anschließend die internationale Nummer zu wählen. Die Kosten liegen deutlich unter denen der Telefónica, jedoch trotzdem immer über 4 Cent pro Minute. Weitere Informationen dazu gibt es hier (es, en, nl, de, fr).

Internet

Internet-Cafés sind recht häufig zu finden, oft in Verbindung mit Locutorios, von denen aus man günstig telefonieren kann - noch häufiger sind allerdings die Viren auf den spanischen Rechnern. Internet-Banking ist also absolut tabu, und auch bei E-Mails sollte man mindestens nach der Rückkehr alle Passwörter ändern. Besser wäre die Einrichtung eines gesonderten Urlaubs-Accounts, an den alle oder nur wichtige Mails weitergeleitet werden können. Die Preise für eine Stunde Internet liegen meist bei einem bis zwei Euro, eine Druckseite gibt's in der Regel für 15 Cent.

Am Flughafen und anderen Orten gibt es auch kostenpflichtiges WLAN. Ob es sich lohnt, sich mit dem Notebook auf die Straße zu setzen und eines der vielen ungesicherten WLANs zu nutzen, darf angesichts des damit je nach Ort und Tageszeit möglicherweise verbundenen Risikos für Leib, Leben und Eigentum bezweifelt werden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Von Madrid aus erreicht man schnell sehr schöne und lohnenswerte Städtchen im Umkreis. Unter anderem sollte man folgende gesehen haben:

Tipp: Für die Fahrt verwendet man am billigsten Überlandbusse, die an verschiedenen Busbahnhöfen innerhalb Madrids abfahren. Eine Busfahrkarte nach Toledo (70 km) z.B. kostet für eine einfache Fahrt etwa 4 €! Den Nachteil des Reisens per Bus oder Auto kann allerdings man jeden Abend in den Nachrichten sehen - es gibt täglich schwere Unfälle mit vielen Toten. Wer einmal in Spanien Bus oder Auto gefahren ist, weiß auch, warum. Sicherer und bequemer, aber auch ein wenig teurer (nicht immer!) und im Fernverkehr extrem unflexibel ist die Bahn - nach El Escorial oder Segovia fahren etwa die Nahverkehrszüge Cercanías, nach Toledo der Hochgeschwindigkeitszug AVE (alle 1-2 Stunden, Fahrzeit 30 Minuten, Hinfahrt 8,30 €, Hin- und Rückfahrt 12,88 €).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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