Straße der Romanik

Reiseroute
Artikelentwurf
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Kennzeichnungsschild in Gernrode

Die Straße der Romanik (engl. Romanesque Road) führt zu den zahlreichen mittelalterlicher Stätten Sachsen-Anhalts aus der Zeit von 950 bis 1250.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Route wurde 1993 eingerichtet und ist Teil der Transromanica. Die internationale Transromanica, die die nationalen Routen in Deutschland (Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen), Italien (Provinzen Modena, Parma und Ferrara), Österreich (Land Kärnten) und Slowenien umfasst. Im Jahr 2006 wurde die Transromanica vom Europarat zur Europäischen Kulturstraße ernannt.

Die Route erschließt eine große Anzahl bedeutender Bauwerke für Touristen. Ungeachtet dessen gibt es abseits dieser Route noch eine große Anzahl weiterer, teils nicht weniger beachtenswerter Bauwerke, die ebenfalls einen Besuch wert sind (siehe die Umgebung der Orte Stendal, Salzwedel und Arendsee).

Routen[Bearbeiten]

Die Strasse der Romanik ist in eine Nord- und in eine Südroute geteilt, die gemeinsam (mit viel Phantasie) eine 8 bilden. Treffpunkt beider Routen ist Magdeburg, das mit vier Kirchen vertreten ist.

Nordroute[Bearbeiten]

Karte von Straße der Romanik
  • Magdeburg mit 1 Magdeburger Dom wikipedia commons wikidata, erster Großbau der Gotik in Deutschland mit romanischen Bestandteilen, das gut erhaltene romanische 2 Kloster Unser Lieben Frauen wikipedia commons wikidata, der Turm der 3 Petrikirche wikipedia commons wikidata und Türme der 4 Sebastianskirche wikipedia commons wikidata
  • Groß Ammensleben mit 5 Kloster Ammensleben wikipedia commons wikidata, romanische, gotisch umgebaute Klosteranlage
  • Hillersleben mit 6 Kloster Hillersleben wikipedia commons wikidata, mehrfach veränderte Klosterkirche von 1179 mit jüngeren Klostergebäuden
  • Hundisburg mit 7 Kirchenruine Nordhusen wikipedia commons wikidata, Feldsteinturm der früheren Dorfkirche
  • Bebertal mit 8 Friedhofskapelle Bebertal wikipedia wikidata
  • Walbeck mit 9 Stiftskirche Walbeck wikipedia commons wikidata, Ruine der romanischen Stiftskirche Walbeck (seit (942), Sarkophag des Grafen Lothar II. von Walbeck in der Dorfkirche
  • Wiepke mit 10 Dorfkirche Wiepke wikipedia commons wikidata, Engersen mit 11 Dorfkirche Engersen wikipedia commons wikidata und Rohrberg mit 12 Dorfkirche Rohrberg wikipedia commons wikidata, drei typische Dorfkirchen der Altmark mit charakteristischen, wehrhaft wirkenden Westtürmen
  • Diesdorf mit 13 Kloster Diesdorf wikipedia commons wikidata, gut erhaltene romanische Backsteinbasilika des Augustiner-Chorfrauenstifts aus dem frühen 13. Jahrhundert
  • Salzwedel mit 14 Lorenzkirche wikipedia commons wikidata, romanische Backsteinbasilika aus dem 13. Jahrhundert, nach längerer Profanierung seit 1860 wieder als Kirche in Benutzung
  • Arendsee mit 15 Kloster Arendsee wikipedia commons wikidata, romanische Klosterkirche des Benediktinerinnenklosters in Backstein (nach 1185)
  • Beuster mit 16 Stiftskirche Beuster wikipedia commons wikidata, romanische Stiftskirche in Backstein (nach 1172)
  • Seehausen (Altmark) mit 17 St. Petri (Seehausen) wikipedia commons wikidata, Westbau der Petrikirche mit romanischem Portal (1220)
  • Havelberg mit 18 Havelberger Dom wikipedia commons wikidata , imposanter romanischer Westbau aus Feldstein- und Backsteinmauerwerk
  • Sandau mit 19 Pfarrkirche Sandau wikipedia commons wikidata, Backsteinbasilika um 1200, nach schweren Zerstörungen wiederhergestellt
  • Schönhausen mit 20 Dorfkirche Schönhausen wikipedia commons wikidata, romanische Backsteinbasilika 1212, besonders bemerkenswert wegen der ungewöhnlichen Größe und als Taufkirche Otto von Bismarcks
  • Wust mit 21 Dorfkirche Wust wikipedia commons wikidata mit der Gruft derer von Katte, unter anderem des enthaupteten Leutnants von Katte, Jugendfreund Friedrichs II.
  • Melkow mit 22 Dorfkirche Melkow wikipedia commons wikidata, eine romanische Backsteinkirche in der Nachfolge von Kloster Jerichow
  • Jerichow mit 23 Kloster Jerichow wikipedia commons wikidata, Gründungsbau der Backsteinromanik in Norddeutschland mit umfangreicher Klosteranlage und 24 Stadtkirche Jerichow wikipedia commons wikidata, Stadtkirche der Backsteinromanik
  • Redekin mit 25 Dorfkirche Redekin wikipedia commons wikidata, eine romanische Backsteinkirche in der Nachfolge von Kloster Jerichow
  • Genthin/Altenplathow mit 26 Dorfkirche Altenplathow wikipedia commons wikidata und Figurengrabstein (1170)
  • Burg mit 27 Unterkirche St. Nikolai wikipedia commons wikidata als große, wenig veränderte romanische Stadtkirche aus Feldstein und der spätgotischen 28 Oberkirche Unser Lieben Frauen wikipedia commons wikidata mit eindrucksvollem romanischen Westbau
  • Leitzkau mit 29 Kloster Leitzkau wikipedia wikidata Ruine der Stiftskirche des Prämonstratenserstifts (1155 geweiht)
  • Loburg mit 30 Kirchenruine Loburg wikipedia commons wikidata, eine idyllische Ruine der Basilika aus Feldsteinmauerwerk aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts
  • Pretzien mit 31 Kirche Pretzien wikipedia commons wikidata, eine schlichte romanische Feldsteinkirche (1140)

Südroute[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Boeckh, Margit; Kaps, Sebastian: Die Straße der Romanik. Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2006 (5. Auflage), ISBN 978-3-89812-086-9; 149 Seiten (deutsch und englisch).
  • Antz, Christian; Müller, Knut: Straße der Romanik. Ellert & Richter, 2005, ISBN 978-3-89234-704-0; 95 Seiten.

Weblinks[Bearbeiten]


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