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Arendsee

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Arendsee (Altmark)
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Die Kleinstadt Arendsee liegt am Ufer des gleichnamigen Sees in der Altmark. Sie wird schon im 9. Jahrhundert erwähnt. Das hier 1184 gegründete Benediktiner-Nonnenkloster wurde 1541 ein evangelisches Stift und 1812 aufgehoben. Der 5,4 Quadratkilometer große, gleichnamige Arendsee entstand durch Bodeneinbrüche. Schuld daran ist das Grundwasser, das die unter dem See liegenden Salzstöcke ausgelaugt hat. Dadurch entstanden in den 260 Millionen Jahren alten Salzstöcken Hohlräume, die einstürzten. Die letzte Katastrophe ereignete sich 1685. Damals stürzte der gesamte Mühlberg samt Mühle in den See. Durch dieses Ereignis wuchs der See um 20 Hektar.

Rathaus

Anreise[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der B 190, ca. 20 km östlich von Salzwedel.

Arendsee besaß einen Bahnhof an der Nebenstrecke Salzwedel-Wittenberge, die aber seit 2004 stillgelegt ist.

Die internationale Fahrradroute Iron Curtain Trail führt durch Arendsee und verbindet den Ort mit der Elbe sowie Wolfsburg (ab Oebisfelde weiter über den Aller-Radweg).

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Arendsee

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Arendsee ist vor allem der Klosterkomplex sehenswert:

  • 1 Klosterkirche St. Marien, St. Johannis und St. Nikolaus. Tel.: +49 (0)39384 2479. Klosterkirche St. Marien, St. Johannis und St. Nikolaus in der Enzyklopädie Wikipedia Klosterkirche St. Marien, St. Johannis und St. Nikolaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKlosterkirche St. Marien, St. Johannis und St. Nikolaus (Q1774958) in der Datenbank Wikidata. Kirche des ehemaligen 1184 gestifteten Benediktiner-Nonnenklosters, Führungen sind auf Anfrage möglich. Dreischiffige Basilika, Chor mit Apsis, vollendet 1210, erneuert 1851. Spätgotischer Flügelaltar mit Darstellung der Marienkrönung (um 1420), gemauerte Kanzel, frühgotisches Holzkruzifix (Triumphkreuz, 13. Jhd., spätromanischer Taufstein, Grabplatten 16. – 18. Jhd. Geöffnet: 1. Mai bis 31. Oktober: dienstags bis sonntags, 13 bis 17 Uhr.
  • Glockenturm südöstlich der Kirche (1481, erneuert 1831).
  • Reste der Klostergebäude (Südflügel des Kreuzganges, Teile des Nordflügels, Reste des Kapitelsaales).

Neben dem Rathaus befindet sich die Stadtkirche. Zudem findet man in Arendsee zwei Museen:

  • Heimatmuseum, Am See 3 (im ehemaligen Hospital des Benediktiner-Nonnenklosters).
  • Bockwindmühle Arendsee (1731), Alte Poststraße 23. Tel.: +49 (0)39384 2627 (Anmeldung bei Klaus Lühe), +49 (0)39384 27616 (Gerhard Scheufele).

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Ausflüge mit der „Queen Arendsee“ auf dem Arendsee.
  • Baden im Strandbad.
  • Wracktauchen im Arendsee.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Der berühmtesten Fisch des Arendsees wurde im Jahre 1892 eingesetzt und stammte ursprünglich aus Schleswig-Holstein. Die Kleine Maräne gehört zu den Lachsfischen. Sie wird maximal 30 cm lang und wiegt 60 bis 100 Gramm. Man schätzt sie wegen des guten Geschmacks und der wenigen Gräten. Das Fleisch ist fett, aber geräuchert eine Delikatesse. Am Arendsee werden in Gaststätten und Restaurants schmackhafte Maränengerichte zubereitet, oder man verspeist sie geräuchert direkt beim Fischer.

  • 1 Maränenhof Kagel, Dorfstraße 33, 39619 Arendsee. Tel.: +49 39384 2550. Frischen, oder Räucherfisch direkt vom Fischer. Es gibt auch Tische und Bänke um ihn gleich vor Ort zu verzehren. Geöffnet: Täglich außer Montag ab 9.00 Uhr geöffnet, im November geschlossen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Tourist-Info Arendsee, Töbelmannstraße 1, 39619 Arendsee. Tel. +49 (0)39384 27164, Fax 039384 27480.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Seehausen (20 km östlich, B 190) - gotische Kirche St. Petri.
  • Schnackenburg (23 km nördlich) - sehr kleine, aber sehenswerte Stadt an der Elbe.
  • Salzwedel (26 km westlich, B 190) - zweitgrößte Stadt der Altmark am Zusammenfluss von Dumme und Jeetzel. In Salzwedel befindet sich das Friedrich-Danneil-Museum, in dem u. a. Exponate zur Ur- und Frühgeschichte der Altmark gezeigt werden.
  • Lüchow (30 km nordwestlich, kürzeste Route via Schweskau) - Lüchow liegt bereits im Wendland in Niedersachsen. Die Stadt besitzt viele Fachwerkhäuser.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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