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Região Nordeste

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Nordostbrasilien umfasst die Gebiete rund um das Kap São Roque bis etwa zum Amazonasdelta. Die Region hat nach dem Südosten die zweitgrößte Bevölkerungszahl Für Reisende bietet es viele Strände und alte Hafenstädte mit bunter Karnevaltradition.

Regionen[Bearbeiten]

Einsamer Strand in Conde, Paraíba

Der Nordosten ist in viele vergleichsweise kleine Staaten aufgeteilt:

Geographisch ist er in vier Zonen eingeteilt:

  • Zona da Mata
In der östlichen Küstenzone befinden sich die meisten Städte und wegen der Strände ist sie auch für Besucher am interessantesten.
  • Agreste
Diese Region schließt sich unmittelbar westlich an die Küstenzone an und ist von Obstplantagen geprägt.
  • Sertão
Die Sertão ist trockener als die Küstenzone, hier wird vor allem Viehzucht betrieben.
  • Meio-norte
An der Nordküste geht die Landschaft langsam in den für den Norden typischen Regenwald über. Hier liegt z. B. Fortaleza

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Nordosten ist neben Portugisischen auch durch Niederländische Einflüsse geprägt. Dies rührt aus der Niederländischen Besatzung (1630–1654). Aber auch die Einflüsse Afrikanischer Kulturen sind im Nordosten stärker als sonst irgendwo in Brasilien zu spüren. Salvador war in der Kolonialzeit der Hauptumschlagplatz für afrikanische Sklaven. Beispiele dieser Einflüsse sind z. B. der Candomblé-Kult, der traditionelle westafrikanische mit katholischen Riten vermischt, und der als Tanz getarnte Kampfsport Capoeira, der von Afrikanischen Sklaven entwickelt wurde.

Sprache[Bearbeiten]

Siehe Brasilien#Sprache

Anreise[Bearbeiten]

Per Flugzeug[Bearbeiten]

Die wichtigsten Flughäfen des Nordostens sind Guararapes in Recife, Salvador-Magalhães und Fortaleza-Pinto. Darüber hinaus haben zumindest alle Hauptstädte eigene Flughäfen für nationale Verbindungen.

Mobilität[Bearbeiten]

  • Flugzeug
  • Bus
  • Auto

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Altstadt von Olinda, UNESCO-Weltkulturerbe
  • Altstadt von Salvador, UNESCO-Weltkulturerbe
  • Parque das Dunas, Naturpark in Natal
  • Ponto do Seixas: östlichester Punkt des Südamerikanischen Festlandes, südlich von Joao Pessoa
  • Größter Cashew-Baum der Welt in Parnamirim (nahe Natal)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Baden[Bearbeiten]

Strand von Ponta Negra in Natal

Der Nordosten ist inbesondere für seine endlos langen und meist eher flachen Sandstrände bekannt. Die Temperaturen erlauben das ganze Jahr über ein angenehmes Bad im Atlantik. Einige Strände sind allerdings haigefährdet.

Buggytour[Bearbeiten]

Die Dünenlandschaften des Nordostens laden zu Buggytouren ein. Dabei sitzt man im offenen hinterradgetriebenen Fahrzeug und knattert durch die Dünen. Aus naturschutzgründen ist dies jedoch nicht überall erlaubt und man sollte daher nur mit lizensierten Tourenführern mitfahren.

Karneval[Bearbeiten]

Der Nordosten ist für seinen Straßenkarneval bekannt. Dieser ist im Vergleich zum Arenakarneval in Rio für Besucher deutlich attraktiver, da man besser ins Geschehen eingebunden werden kann.

Küche[Bearbeiten]

  • Acarajé
  • Vatapá
  • Coalho-Käse: eine Spezialität der Sertão. Am Spieß gegrillt (Queijo assado) ist er ein beliebter Snack.

Eine beliebte und günstige Art zu Mittag zu essen sind die sogenannten Self-Service Churrascerias. Diese findet man in den Städten beinahe an jeder Straßenecke. Dort bedient man sich am Büffet mit Salat, Reis, Bohnen, etc. und bekommt dazu ein oder zwei Stücke Fleisch nach Wahl. Bezahlt wird entweder nach Gewicht oder Anzahl der Teller. So kann man für unter 15 R$ pro Person ordentlich satt werden.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Der Nordosten Brasiliens gehört zu den Regionen der Erde mit den höchsten Gewaltraten. So sind die Mordraten hier noch höher als im wohlhabenderen Süden. Die Gewaltkriminalität konzentriert sich jedoch auf die Favelas. Touristen sind davon zumeist nicht betroffen, da sie als wichtiger Wirtschaftsfaktor gut beschützt werden. Ein Besuch von Favelas ist für Ortsfremde im Allgemeinen nicht zu empfehlen.

Klima[Bearbeiten]

Nordostbrasilien hat ein tropisches Klima mit einer längeren Trockenzeit von August bis Februar. An der Küste herrschen überwiegend warme (20–35°C), jedoch selten heiße (bis ca. 40°C) Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit. Im Landesinneren ist es etwas trockener und die Temperaturen unterliegen hier auch größeren Schwankungen. Die Monate August bis Oktober gelten als die angenehmsten.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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