Erioll world 2.svg
Artikelentwurf

Ravensburg

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ravensburg
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Ravensburg ist eine Stadt im Zentrum von Oberschwaben im deutschen Bundesland Baden-Württemberg, ca. 20 km nördlich des Bodensees und ca. 75 km südlich von Ulm.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Friedrichshafen ist 20 km entfernt, der Flughafen Memmingen etwa 60 km. Die nächsten größeren Flughäfen sind Stuttgart, Zürich und München.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit der Bahn von Norden über Ulm oder von Süden über Friedrichshafen. Einige Züge täglich verbinden Ravensburg direkt mit Basel und Stuttgart.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busverbindungen bestehen nach Konstanz (über Markdorf und Meersburg), Tettnang, Bad Waldsee und Wangen im Allgäu. Einige Fernbuslinien verbinden Ravensburg mit Freiburg und München

Auf der Straße[Bearbeiten]

Ravensburg liegt an der B30 (Ulm – Friedrichshafen), der B32 (Sigmaringen – Wangen im Allgäu) und der B33 (Ravensburg – Meersburg). Die nächste Autobahnzufahrt ist etwa 20 km entfernt (A96, Ausfahrt Wangen-West).

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Ravensburg

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Der Stadtbus Ravensburg/Weingarten besteht aus 16 Buslinien, die Ravensburg und Weingarten mit dem Umland verbinden. Weitere Informationen finden sich hier.

Den Stadtbusfahrplan bekommt man kostenlos beim Busfahrer oder in den Verkaufsbüros Ravensburg (am Bahnhof) bzw. in Weingarten (an der Haltestelle Güterbahnhof aussteigen).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Innenstadt:

  • Mittelalterlicher Stadtkern mit weitgehend erhaltener Stadtmauer, vielen Türmen (z. B. Blaserturm, Mehlsack, Grüner Turm, Gemalter Turm, Katzenlieselesturm (Schellenberger Turm), Obertor, Untertor, Frauentor usw.), schön renovierten städtischen Gebäuden (Rathaus, Waaghaus, Lederhaus, Brotlaube, Stadtbücherei im Kornhaus), Bürgerhäusern (in der Marktstraße, Kirchstraße, Herrenstraße und rund um den Marienplatz) und vereinzelt auch Fachwerkarchitektur (Vogthaus, Kleinkunstbühne Zehntscheuer, Salzstadel). Die Türme Blaserturm und Mehlsack sind gegen Eintritt zu besteigen.
  • Oberhalb der Stadt bietet die Veitsburg (heute Jugendherberge) einen fabelhaften Ausblick auf die Stadt. Südlich davon steht die kleine Kirche St. Christina auf der Höhe über dem Schussental. Sie ist vor allem zur Weihnachtszeit einen Besuch wert, da ihre (kleine) Krippe zu den ältesten in Schwaben zählt. Ebenfals am Veitsburghang liegt der Burghaldentorkel, eine mittelalterliche Weinpresse in einem eigenen Gebäude mit Wagendurchfahrt.
  • Die drei großen gotischen Kirchen der Stadt wurden in betont schlichtem Stil erbaut. Die bedeutendsten Ausstattungsstücke sind die gotischen Fenster der Liebfrauenkirche und die Grabdenkmäler in der Gesellschaftskapelle der Evangelischen Stadtkirche.

Weißenau:

  • Das ehemalige Prämonstratenserkloster Weißenau (heute psychiatrische Klinik) liegt etwa 2 km südlich des Stadtzentrums und ist mit dem Bus gut zu erreichen. Sehenswert sind das Torhaus, die barocke Klosterkirche mit ihren Deckenfresken, dem Chorgestühl und der Holzhay-Orgel und der frühklassizistische Festsaal (der allerdings nur im Rahmen von Konzerten zugänglich ist). Das Gelände des Krankenhauses ist der größte Park in Ravensburg, auch ein Café gibt es dort.
  • Am ehemaligen Haupteingang des Geländes etwas östlich des heutigen Eingangs an der Weingartshofer Straße steht das Denkmal der grauen Busse, das an die Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde erinnert. Das Betondenkmal hat die Form eines Busses, wie er für die Transporte zu den Tötungsanstalten verwendet wurde. Eine zweite, gleichartige Bus-Skulptur gehört ebenfalls zum Denkmal und ist seit einigen Jahren in Deutschland unterwegs. Sie wird an wechselnden Orten aufgestellt, die mit der „Aktion T4“ in Verbindung stehen.

Museen[Bearbeiten]

Vier Museen liegen in unmittelbarer Nachbarschaft in der Marktstraße und Burgstraße:

  • Museum Humpis-Quartier. Kulturhistorisches Museum zur Stadtgeschichte. Die Dauerausstellung bezieht sich auf vier Bewohner der Häuser in verschiedenen Jahrhunderten und ordnet diesen Ausstellungsobjekte ihrer Zeit zu. Empfehlenswert sind die aufwendig produzierten Audio-Guides, die zu vielen Exponaten hörspielartige Erläuterungen bieten. Die Hauptsehenswürdigkeit des Museums ist das Gebäudeensemble selbst, das als das größte und besterhaltene spätmittelalterliche Wohnquartier in Südwestdeutschland gilt. Die Häuser wurden restauratorisch nur gesichert und in einem Zustand belassen, der historische Spuren aus vielen Jahrhunderten ablesbar lässt. Moderne Zusätze sind das Glasdach im Innenhof und das Gebäude für Wechselausstellungen.
  • Museum Ravensburger. Mit Büchern und Spielen aus der Geschichte des Ravensburger Verlags.
  • Wirtschaftsmuseum Ravensburg. Mit Exponaten zur Geschichte von Unternehmen im Landkreis.
  • Kunstmuseum Ravensburg. Mit einer Sammlung von Expressionisten und Werken der Gruppen SPUR und CoBrA sowie Wechselausstellungen moderner Kunst. Das Museum wurde im März 2013 eröffnet. Das Gebäude ist das erste Museum, das als Passivhaus errichtet wurde. Die Fassade wurde mit gebrauchten Ziegeln verkleidet.

Außer im Museum Ravensburger ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Messen[Bearbeiten]

Jedes Jahr im Oktober findet die Oberschwabenschau statt

Feste[Bearbeiten]

  • Am Fasnetsmontag (Rosenmontag) findet in der Altstadt ein großer Narrensprung mit zahlreichen Gruppen der schwäbisch-alemannischen Fasnet aus ganz Oberschwaben statt.
  • Am Freitag nach Christi Himmelfahrt (Blutfreitag) findet der alljährliche Blutritt mit über 3000 Reitern in der direkt angrenzenden Nachbarstadt Weingarten statt. Ein eindrucksvolles Zeugnis der Volksfrömmigkeit. Der erste Teil der Prozession (durch die Stadt) wird von zahlreichen Musikkapellen begleitet und hat dadurch den Charakter eines Festes. Der zweite Teil (durch die Felder) hat stilleren Charakter und ist durch das Gebet der Reitergruppen geprägt.
  • Kurz vor dem Beginn der Sommerferien wird jedes Jahr das Rutenfest mit Umzügen und reger Beteiligung trinkfreudiger Schüler in historischen Uniformen gefeiert. Die Stadt feiert sich und ihre Geschichte als Freie Reichsstadt. Der Festzug am Rutenmontag zieht zehntausende Besucher an. An den Tagen davor ziehen Trommlergruppen durch die Stadt und die Vororte, um bei Freunden und Förderern anzutrommeln (ein Ständchen zu bringen). – Ravensburg steht rund um das Rutenfest noch etwas mehr Kopf als manch andere Stadt bei ihrem jeweiligen Heimatfest.
  • Ravensburg spielt am ersten Wochenende im September

Einkaufen[Bearbeiten]

Das mittelalterliche Flair der Stadt und das überreiche Angebot macht Ravensburg zu einer beliebten Einkaufsstadt.

Jeden Samstag morgen findet in der Marktstraße und am Gespinstmarkt der Wochenmarkt mit Nahrungsmitteln aus der Region statt. Bei schönem Wetter ist die Stadt am Samstagmorgen und -nachmittag sehr belebt und es ist schwierig, noch einen Platz im Außenbereich der vielen Kneipen, Cafés und Restaurants zu bekommen. Auch abends sind – zumindest von Donnerstag bis Samstag – die Kneipen und Cafés sehr gut besucht.

Der Supermarkt "Kaufland" im Süden der Stadt und der Supermarkt "Real" an der Nordgrenze der Stadt (schon auf der Gemarkung von Weingarten) haben bis 22.00 Uhr geöffnet (sonntags geschlossen). Der Supermarkt "Edeka" in Bahnhofsnähe hat bis 21.00 Uhr geöffnet (sonntags geschlossen).

Bäder[Bearbeiten]

Die Stadt betreibt ein Hallenbad und das Flappachbad, ein idyllisches Naturfreibad (Flappachbad, Strietach 4, 88212 Ravensburg, Telefon 0751 61842)

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Gypsy`s, Marienplatz 10, 88212 Ravensburg. Tel.: +49(0)751 14609. Mexikanisches Restaurant. Geöffnet: Mo – Do 11.00 – 14.00 Uhr + 17.00 – 1.00 Uhr, Fr 11.00– 14.00 Uhr + 17.00 – 2.00 Uhr, Sa + So 15.00 – 2.00 Uhr.
  • McDonald's

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Slainte Irish Pub, Eichelstraße 4, 88212 Ravensburg. Tel.: +49(0)751 13499. Geöffnet: So – Mi 11.00 – 1.00 Uhr, Do 11.00 – 2.00 Uhr, Fr + Sa 11.00 – 3.00 Uhr.
  • 2 KANTINE Club, Am Alten Gaswerk 1, 88212 Ravensburg. Tel.: +49(0)751 3542390. Diskothek. Geöffnet: Sa 18.00 – 23.00 Uhr, So – Fr 11.30 – 14.00 Uhr + 18.00 – 23.00 Uhr.
  • 3 Club Douala, Schubertstraße 2, 88214 Ravensburg. Tel.: +49(0)751 31577. Nachtclub mit Baustellen-Charme. Geöffnet: Mi – Sa 10.00 – 6.00 Uhr, So – Di geschlossen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Zimmer in der Jugendherberge Veitsburg

Es gibt eine sehr schöne Jugendherberge in der Veitsburg, ca. 1½ km östlich des Bahnhofs. Die Burg liegt etwa 75 Höhenmeter über dem Stadtzentrum auf einem Berg und ist zu Fuß (über Treppen) und auch mit Fahrzeugen erreichbar. Die Jugendherberge wurde 2012 nach einem völligen Umbau neu eröffnet.

  • 1 Hotel Restaurant Bärengarten ***, Schützenstraße 21, 88212 Ravensburg. Tel.: +49(0)751 189707 20, Fax: +49(0)751 18970721, E-Mail: . Geöffnet: Rezeption: 7.00 – 22.00 Uhr, Check in ab 15.00 Uhr, Check out bis 11.00 Uhr; Biergarten: Mo – Fr 17.00 – 22.00 Uhr, Sa 11.30 – 22.00 Uhr, So 8.00 – 11.30 Uhr; Restaurant Mo – Fr 17.00 – 0.00 Uhr, Sa 11.30 – 0.00 Uhr (warme Küche Mo – Fr 17.30 – 21.30 Uhr, Sa 11.30 – 14.30 Uhr + 17.30 – 21.30 Uhr). Preis: EZ ab 92 €, DZ ab 122 €, Suite ab 180 €.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Weingarten, direkt benachbart, mit der Basilika St. Martin, einer der größten barocken Kirchen Deutschlands
  • Ravensburger Spieleland, Vergnügungspark für Kinder und Familien, etwa 9 km südlich im Ortsteil Liebenau von Meckenbeuren
  • Bad Schussenried mit Schussenquelle, Bierkrugmuseum, Museumsdorf Kürnbach, Dorfkirche Steinhausen und Zellersee
  • Bad Waldsee, etwa 20 km nördlich, mit Hymer-Museum (Geschichte des Wohnwagens) und Thermalbad
  • Bad Wurzach mit dem Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
  • Waldburg, etwa 12 km östlich, mit Burg (Museum) auf einer der höchsten Erhebungen der Gegend, bei gutem Wetter großartige Fernsicht mit Alpenpanorama
  • Wolfegg, etwa 20 km östlich, mit Renaissance-Schloss in eindrucksvoller Lage über dem Tal (leider nur von außen zu besichtigen), Barockkirche, Bauernhausmuseum und Automobilmuseum
  • Wangen im Allgäu, etwa 20 km südöstlich, mit gut erhaltener mittelalterlicher Altstadt
  • Friedrichshafen am Bodensee, etwa 20 km südlich, mit Zeppelin-Museum und Dornier-Museum. Fahrzeit mit dem InterregioExpress (IRE): 16 Minuten, mit der Bodensee-Oberschwaben-Bahn: 21 Minuten.
  • Bodensee: Alle touristischen Ziele am See (Birnau, Bregenz, Konstanz, Langenargen, Lindau, Insel Mainau, Meersburg, Klosterinsel Reichenau, Überlingen, Pfahlbaumuseum Unteruhldingen) und an der Oberschwäbischen Barockstraße sind als Tagesausflug zumindest per Auto bequem erreichbar.
  • Für das Erntedankfest werden einige Kirchen in der Umgebung reich geschmückt, unter anderem mit aus Früchten gelegten Erntedankteppichen, die jährlich wechselnde christliche Motive (biblische Szenen, Heilige) zeigen. Bekannt für dieses Brauchtum sind vor allem Berg (westlich von Weingarten auf der Anhöhe) und Otterswang (Stadtteil von Bad Schussenried, die Barockkirche ist ganzjährig sehenswert, auch ohne den Erntedank-Schmuck).
  • Der Tourismus ist in Oberschwaben traditionell auf die mittelalterlichen Reichsstädte, die barocken Kirchen und Klöster (Oberschwäbische Barockstraße), einige Schlösser (Heiligenberg, Tettnang u. a.) und die Moorbäder ausgerichtet. Doch sollte man sich davon nicht täuschen lassen: Als Reisender kann man sich auch kirchen- und barockfreie Kontrastprogramme zusammenstellen.
    • Kunst: Museen in Biberach, Ravensburg, Friedrichshafen, Sonderausstellungen auch in vielen anderen Orten, z. B. Schloss Achberg
    • Technikgeschichte: der Burghaldentorkel in Ravensburg, Zeppelinmuseum und Dornier-Museum in Friedrichshafen, Hymer-Museum (Wohnwagen) in Bad Waldsee, Automobilmuseum in Wolfegg, die Bodenseeschifffahrt, aber auch einzelne Objekte, beispielsweise die Brücken über die Argen und die Schussen
    • Freilicht- bzw. Bauernhausmuseen: Bad Schussenried (Ortsteil Kürnbach), Wolfegg, und im benachbarten Allgäu ist auch Illerbeuren noch in Reichweite eines Tagesausflugs
    • Von der Steinzeit bis zu den Alamannen:
      • Pfahlbauten aus Jungsteinzeit und Bronzezeit (UNESCO-Welterbe), als solche zunächst einmal nicht zu besichtigen, aber Museen in Konstanz (Archäologisches Landesmuseum), Unteruhldingen (Pfahlbaumuseum und -dorf) und Bad Buchau (Federseemuseum, u. a. mit einem der ältesten Wagenräder der Welt, und archäologischer Lehrpfad)
      • Kelten: Heuneburg, ein Fürstensitz auf der Anhöhe über dem Donautal, teilweise rekonstruiert, mit großen Grabhügeln in der Umgebung und einem Museum in Hundersingen
      • Die sichtbaren Spuren der Römer sind zumeist wenig spektakulär. Am See: Bregenz, Konstanz, Arbon. – In Richtung Donau: Mengen-Ennetach (Kastell des Donaulimes und archäologischer Rundwanderweg, das 2001 eröffnete Museum wurde 2015 wieder geschlossen) und Rißtissen. – Eindrucksvoller wird es im Allgäu: Kempten (Archäologischer Park Cambodunum, aber das Römische Museum im Stadtzentrum ist seit Jahren geschlossen), Kellmünz.
      • Früh- und Hochmittelalter: In Weingarten wurde ein großes alamannisches Gräberfeld ausgegraben (Alemannenmuseum). In Kanzach (zwischen Bad Buchau und Riedlingen) wurde 'aus dem Nichts' eine hölzerne(!) Burg rekonstruiert, die Bachritterburg Kanzach (Freilichtmuseum).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
Erioll world 2.svg