Erioll world 2.svg
Artikelentwurf

Südwestthüringen

Aus Wikivoyage
Welt > Eurasien > Europa > Mitteleuropa > Deutschland > Thüringen > Südwestthüringen
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Südwesten Thüringens grenzt an die Bundesländer Bayern im Süden und Hessen im Westen und erstreckt sich südlich des Naturparks Thüringer Wald. Zum Südwesten gehören der thüringische Teil der Rhön (Biosphärenreservat), das Werratal und der thüringische Teil des Grabfeldes. Südwestthüringen gehört kulturhistorisch zur Region Franken.

Blick auf Meiningen
Schloss Elisabethenburg in Meiningen

Regionen[Bearbeiten]

  • Grabfeld (Gemeinde): Die 2007 in der kommunalen Neuordnung Thüringens aus zehn bis dahin politisch selbständigen Ortschaften neu enstandene Gemeinde umfasst gemeinsam mit Römhild den in Thüringen gelegenen Teil des überwiegend zu Unterfranken gehörenden Grabfelds, ein flaches Hügelland, das überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Herrausragend sind die beiden Gleichberge bei Römhild.
  • Rhön: Der thüringische Teil des Mittelgebirges besteht aus der Hohen Rhön mit bis zu 816 Meter hohen Bergen und der etwas flacheren Vorderrhön.
  • Werratal: Die Werra durchzieht das Werratal von Süden nach Norden auf einer Höhe zwischen 250 und 350 Meter. Hier liegen die größten Orte und hier konzentriert sich der Kultur- und Städtetourismus.
  • Henneberger Land ist die kulturhistorische Bezeichnung für die Region zwischen Rhön, Grabfeld und Frankenwald als der heute in Thüringen gelegene ehemalige Amtsbereich der fränkischen Grafschaft Henneberg, die Region umfasst große Teile Südthüringens. In einer erweiterten Definition werden auch heute in Unterfranken gelegene Teile der Grafschaft Henneberg mit dazugezählt.
  • Heldburger Land ist die kulturhistorische Bezeichnung für den ehemaligen sächsischen Amtsbezirk Heldburg mit den Kleinstädten Bad Colberg-Heldburg und Ummerstadt und dem gesamten südlichen Teil des Landkreises Hildburghausen

Orte[Bearbeiten]

Wichtige Touristenziele:

  • Eisfeld - Museum zur südthüringischen Porzellanindustrie vom 18. Jh. bis zur Gegenwart.
  • Meiningen - (23.000 Einwohner) idyllisch, repräsentativ und kulturell bedeutsam, liegt Meiningen im Werratal am Ostrand der Rhön.
  • Vacha - Kleinstadt an der hessischen Grenze.
  • Themar, Kleinstadt mit schönen Fachwerkhäusern.
  • Wasungen - kleine Fachwerkstadt an der Werra, bekannte Karnevalshochburg.
  • Ummerstadt - kleine Fachwerkstadt im Heldburger Land

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Ellenbogen: Mit 816 Meter der höchste Berg in Südwestthüringen.
  • Hohe Geba und Dolmar: Ehemalige Vulkane und beliebte Ausflugsziele.
  • Kloster Veßra mit romanischem Kloster und agrarhistorischem Freiluftmuseum.
  • Veste Heldburg: Mittelalterliche Burg und ehemalige Sommerresidenz von Sachsen-Meiningen, auch fränkische Leuchte genannt. Deutsches Burgenmuseum.

Hintergrund[Bearbeiten]

Südwestthüringen gehört kulturhistorisch zur Region Franken. Das Gebiet wurde im frühen Mittelalter von Franken besiedelt und überwiegend von der fränkischen Grafschaft Henneberg und Teilen des Hochstifts Würzburg eingenommen. Nach dem Aussterben der Henneberger gelangte das Gebiet im 16. Jahrhundert an das Haus Sachsen. Ende des 17. Jahrhunderts bildeten sich im heutigen Südwestthüringen durch Erbteilungen die Herzogtümer Sachsen-Meiningen und Sachsen-Hildburghausen. Ein kleiner Teil in der Rhön wurde vom Herzogtum Sachsen Weimar-Eisenach regiert. Nach der Auflösung der Herzogtümer schloss sich das Gebiet 1920 dem neugebildeten Thüringen an. Heute bildet Südwestthüringen in Thüringen die Reiseregion Rhön.

Sprache[Bearbeiten]

Die Mundart ist Henneberg-Fränkisch, eine Unterart von Main-Fränkisch. Im Raum Bad Salzungen/Vacha geht dieser Dialekt leicht in das hessische über.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Nach Südwestthüringen gelangt man über die Bundesautobahnen A 71, Abfahrten Meiningen-Nord, Meiningen-Süd, Rentwertshausen und A 4, Abfahrt Friedewald sowie über die Bundesstraßen 19, 85 und 89.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Eisenach, Erfurt, Schweinfurt und Sonneberg führen vier Bahnlinien zum Bahnknoten Meiningen. Weitere Bahnhöfe befinden sich entlang der Werrabahn zwischen Bad Salzungen und Eisfeld. Auf den Linien in der Region fährt die Süd-Thüringen-Bahn.

Mobilität[Bearbeiten]

Rathaus von Hildburghausen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Großer Gleichberg mit Resten einer Keltensiedlung bei Römhild

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Höhlen und Besucherbergwerke[Bearbeiten]

  • Goetz-Höhle in Meiningen, größte begehbare und touristisch erschlossene Spalt- und Klufthöhle in Europa

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Radwandern entlang der Werra (Werratal-Radweg) oder Felda (Feldatal-Radweg).
  • Stadtbesichtigung in Meiningen.
  • Wandern auf einem umfangreichen Wegenetz in der Rhön und Werratal.
  • Wasserwandern mit dem Kanu oder Boot auf der Werra.
  • Wintersport in der Hohen Rhön.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Theater, Kinos, Bars und Diskotheken sind fast ausschließlich in Bad Salzungen, Hildburghausen und Meiningen anzutreffen. In Meiningen existiert dazu noch eine ausgeprägte Kneipenszene.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Polizeiinspektionen in Meiningen, Bad Salzungen und Hildburghausen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima im Grabfeld und im Werratal ist relativ mild. Hier liegt die Niederschlagsmenge mit rund 650 mm leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 770 mm. Die Jahresmitteltemperatur beträgt etwa 9 °C. In der Rhön herrscht dagegen rauhes Mittelgebirgsklima. Es ist hier kühler und windiger. In den Wintermonaten ist somit auf den höheren Bergen Wintersport möglich. Die jährliche Sonnenscheindauer beträgt in Südwestthüringen durchschnittlich 1.550 Stunden, das sind 50 Stunden mehr als im deutschen Durchschnitt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Lückert: Die Werra, Landschaft und Leben am Fluss zwischen Thüringer Wald und Hann. Münden, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2006, ISBN 3-938997-26-5
  • Walter Höhn: Thüringische Rhön. Michael Imhof Verlag Petersberg 2005, ISBN 3-86568-060-7
  • Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land–ein historischer Reiseführer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2

Weblinks[Bearbeiten]

Erioll world 2.svg
ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.