Südwestthüringen

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Der Südwesten Thüringens grenzt an die Bundesländer Bayern im Süden und Hessen im Westen und erstreckt sich südlich des Naturparks Thüringer Wald. Zum Südwesten gehören der thüringische Teil der Rhön (Biosphärenreservat), das Werratal und der thüringische Teil des Grabfeldes. Südwestthüringen gehört kulturhistorisch zur Region Franken.

Blick auf Meiningen
Schloss Elisabethenburg in Meiningen

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Südwestthüringen
  • 1 Grabfeld Website dieser Einrichtung Grabfeld in der Enzyklopädie Wikipedia Grabfeld im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrabfeld (Q532678) in der Datenbank Wikidata: Die 2007 in der kommunalen Neuordnung Thüringens aus zehn bis dahin politisch selbständigen Ortschaften neu entstandene Gemeinde umfasst gemeinsam mit Römhild den in Thüringen gelegenen Teil des überwiegend zu Unterfranken gehörenden Grabfelds, ein flaches Hügelland, das überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Herausragend sind die beiden Gleichberge bei Römhild.
  • Rhön: Der thüringische Teil des Mittelgebirges besteht aus der Hohen Rhön mit bis zu 816 Meter hohen Bergen und der etwas flacheren Vorderrhön.
  • Werratal: Die Werra durchzieht das Werratal von Süden nach Norden auf einer Höhe zwischen 250 und 350 Meter. Hier liegen die größten Orte und hier konzentriert sich der Kultur- und Städtetourismus.
  • Henneberger Land ist die kulturhistorische Bezeichnung für die Region zwischen Rhön, Grabfeld und Frankenwald als der heute in Thüringen gelegene ehemalige Amtsbereich der fränkischen Grafschaft Henneberg, die Region umfasst große Teile Südthüringens. In einer erweiterten Definition werden auch heute in Unterfranken gelegene Teile der Grafschaft Henneberg mit dazugezählt.
  • Heldburger Land ist die kulturhistorische Bezeichnung für den ehemaligen sächsischen Amtsbezirk Heldburg mit den Kleinstädten Bad Colberg-Heldburg und Ummerstadt und dem gesamten südlichen Teil des Landkreises Hildburghausen

Orte[Bearbeiten]

Wichtige Touristenziele:

  • 2 Bad Salzungen Website dieser Einrichtung Bad Salzungen in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Salzungen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Salzungen (Q502662) in der Datenbank Wikidata - Kurstadt an der Werra und am Nordrand der Rhön.
  • 3 Eisfeld Website dieser Einrichtung Eisfeld in der Enzyklopädie Wikipedia Eisfeld im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEisfeld (Q486795) in der Datenbank Wikidata - Museum zur südthüringischen Porzellanindustrie vom 18. Jh. bis zur Gegenwart.
  • 5 Hildburghausen Website dieser Einrichtung Hildburghausen in der Enzyklopädie Wikipedia Hildburghausen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHildburghausen (Q504348) in der Datenbank Wikidata - barocke Altstadt und Renaissance-Rathaus.
  • 7 Meiningen Website dieser Einrichtung Meiningen in der Enzyklopädie Wikipedia Meiningen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMeiningen (Q487278) in der Datenbank Wikidata - idyllisch, repräsentativ und kulturell bedeutsam, liegt Meiningen im Werratal am Ostrand der Rhön.
  • 8 Römhild Website dieser Einrichtung Römhild in der Enzyklopädie Wikipedia Römhild im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRömhild (Q535758) in der Datenbank Wikidata - kleine Landstadt im Grabfeld.
  • 9 Vacha Website dieser Einrichtung Vacha in der Enzyklopädie Wikipedia Vacha im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVacha (Q551954) in der Datenbank Wikidata - Kleinstadt an der hessischen Grenze.
  • 10 Themar Website dieser Einrichtung Themar in der Enzyklopädie Wikipedia Themar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThemar (Q518346) in der Datenbank Wikidata - Kleinstadt mit schönen Fachwerkhäusern.
  • 11 Wasungen Website dieser Einrichtung Wasungen in der Enzyklopädie Wikipedia Wasungen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWasungen (Q546530) in der Datenbank Wikidata - kleine Fachwerkstadt an der Werra, bekannte Karnevalshochburg.
  • 13 Ummerstadt Website dieser Einrichtung Ummerstadt in der Enzyklopädie Wikipedia Ummerstadt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUmmerstadt (Q535689) in der Datenbank Wikidata - kleine Fachwerkstadt im Heldburger Land

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • 1 Ellenbogen Ellenbogen in der Enzyklopädie Wikipedia Ellenbogen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEllenbogen (Q1331914) in der Datenbank Wikidata - Mit 816 Meter der höchste Berg in Südwestthüringen.
  • 2 Hohe Geba Hohe Geba in der Enzyklopädie Wikipedia Hohe Geba im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHohe Geba (Q1496799) in der Datenbank Wikidata und 3 Dolmar Dolmar in der Enzyklopädie Wikipedia Dolmar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDolmar (Q1235830) in der Datenbank Wikidata - Ehemalige Vulkane und beliebte Ausflugsziele.
  • Kloster Veßra mit romanischem Kloster und agrarhistorischem Freiluftmuseum.
  • Veste Heldburg: Mittelalterliche Burg und ehemalige Sommerresidenz von Sachsen-Meiningen, auch fränkische Leuchte genannt. Deutsches Burgenmuseum.

Hintergrund[Bearbeiten]

Südwestthüringen gehört kulturhistorisch zur Region Franken. Das Gebiet wurde im frühen Mittelalter von Franken besiedelt und überwiegend von der fränkischen Grafschaft Henneberg und Teilen des Hochstifts Würzburg eingenommen. Nach dem Aussterben der Henneberger gelangte das Gebiet im 16. Jahrhundert an das Haus Sachsen. Ende des 17. Jahrhunderts bildeten sich im heutigen Südwestthüringen durch Erbteilungen die Herzogtümer Sachsen-Meiningen und Sachsen-Hildburghausen. Ein kleiner Teil in der Rhön wurde vom Herzogtum Sachsen Weimar-Eisenach regiert. Nach der Auflösung der Herzogtümer schloss sich das Gebiet 1920 dem neugebildeten Thüringen an. Heute bildet Südwestthüringen in Thüringen die Reiseregion Rhön.

Sprache[Bearbeiten]

Die Mundart ist Henneberg-Fränkisch, eine Unterart von Main-Fränkisch. Im Raum Bad Salzungen/Vacha geht dieser Dialekt leicht in das hessische über.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Nach Südwestthüringen gelangt man über die Bundesautobahnen A71, Abfahrten Meiningen-Nord, Meiningen-Süd, Rentwertshausen und A4, Abfahrt Friedewald sowie über die Bundesstraßen B19, B85 und B89.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Eisenach, Erfurt, Schweinfurt und Sonneberg führen vier Bahnlinien zum Bahnknoten Meiningen. Weitere Bahnhöfe befinden sich entlang der Werrabahn zwischen Bad Salzungen und Eisfeld. Auf den Linien in der Region fährt die Süd-Thüringen-Bahn.

Mobilität[Bearbeiten]

Rathaus von Hildburghausen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Großer Gleichberg mit Resten einer Keltensiedlung bei Römhild

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Höhlen und Besucherbergwerke[Bearbeiten]

  • Goetz-Höhle in Meiningen, größte begehbare und touristisch erschlossene Spalt- und Klufthöhle in Europa

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Radwandern entlang der Werra (Werratal-Radweg) oder Felda (Feldatal-Radweg).
  • Stadtbesichtigung in Meiningen.
  • Wandern auf einem umfangreichen Wegenetz in der Rhön und Werratal.
  • Wasserwandern mit dem Kanu oder Boot auf der Werra.
  • Wintersport in der Hohen Rhön.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Theater, Kinos, Bars und Diskotheken sind fast ausschließlich in Bad Salzungen, Hildburghausen und Meiningen anzutreffen. In Meiningen existiert dazu noch eine ausgeprägte Kneipenszene.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Polizeiinspektionen in Meiningen, Bad Salzungen und Hildburghausen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima im Grabfeld und im Werratal ist relativ mild. Hier liegt die Niederschlagsmenge mit rund 650 mm leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 770 mm. Die Jahresmitteltemperatur beträgt etwa 9 °C. In der Rhön herrscht dagegen rauhes Mittelgebirgsklima. Es ist hier kühler und windiger. In den Wintermonaten ist somit auf den höheren Bergen Wintersport möglich. Die jährliche Sonnenscheindauer beträgt in Südwestthüringen durchschnittlich 1.550 Stunden, das sind 50 Stunden mehr als im deutschen Durchschnitt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Lückert: Die Werra, Landschaft und Leben am Fluss zwischen Thüringer Wald und Hann. Münden, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2006, ISBN 3-938997-26-5
  • Walter Höhn: Thüringische Rhön. Michael Imhof Verlag Petersberg 2005, ISBN 3-86568-060-7
  • Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land–ein historischer Reiseführer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2
  • Große Wander- und Radwanderkarte Thüringische Rhön. Verlag Dr. Barthel, ISBN 978-3-89591-134-7. Maßstab 1:35.000, 5,90 €

Weblinks[Bearbeiten]

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