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Siem Reap

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Die Pub Street in Siem Reap
Siem Reap - សៀមរាប
ProvinzSiem Reap
Einwohner
147.866 ()
Höhe
18 m
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Lage
Lagekarte von Kambodscha
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Siem Reap

Siem Reap (Khmer: សៀមរាប) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Kambodscha. Dieser Ort ist der ideale Ausgangspunkt, um die nur wenige Kilometer entfernte archäologische Stätte Angkor, mit dem Tempelkomplex Angkor Wat und zahlreichen weiteren, beeindruckenden Monumenten zu besichtigen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Name des Ortes basiert auf dem Sieg der Khmer über die Siamesen im 17. Jahrhundert und bedeutet „Ort der Niederlage der Siamesen“. Siem Reap liegt in der Nähe des Tonle Sap Sees und nur ca. 15 Minuten von Angkor Wat entfernt. Heutzutage ist Siem Reap die wohl modernste Stadt in Kambodscha mit geschätzten 1,4 Millionen Touristen im Jahr, die alle wegen der Tempel von Angkor Wat in die Stadt strömen.

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Stadtteile von Siem Reap

Die Stadt erstreckt sich ungefähr 2 km in Nord-Süd-Richtung und 3-4 km in Ost-West-Richtung entlang der National Route # 6. Der internationale Flughafen liegt rund 10 km nordwestlich der Stadt; der Eingang zum Archäologischen Park befindet sich ca. 5 km nördlich der Stadt. Die wichtigsten Quartiere von Siem Reap sind folgende:

  • Old Market Area - Der Hotspot der Stadt, in dem sich mittlerweile ein Großteil des Nachtlebens etabliert hat.
  • Taphul Village Area - Hier findet man eine Reihe preiswerter Unterkünfte sowie den Nachtmarkt und verschiedene Diskotheken.
  • Old French Quarter - Das koloniale Siem Reap nördlich des Old Market mit nur wenigen Hotels und Restaurants, diese aber in der Regel aus der gehobenen Kategorie.
  • Wat Bo Area - Östlich des Flusses liegen einige schöne Hotels (direkt am Fluss) sowie eine Reihe von Budget-Unterkünften.
  • Wat Damnak Area - Der wenige erschlossene Südosten der Stadt.
  • Airport Road - Entlang der Straße zum Flughafen zieht sich eine ganze Reihe von großen Hotels und Restaurants.
  • Nördliches Siem Reap - Der Bereich nördlich der National Route 6 an der Straße nach Angkor mit den Royal Gardens und dem neuen National Museum.

Anreise[Bearbeiten]

Sie können Siem Reap per Flugzeug, Bus, Auto oder Boot erreichen. Eine Bahnverbindung besteht nicht.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

In Siem Reap gibt es einen internationalen Flughafen. Wer noch kein Visum besitzt, kann sich bei der Ankunft im Flughafen eines ausstellen lassen (USD 30 und 1 Passbild erforderlich; Stand: 01.10.2014). Ratsam ist es allerdings, sich vor der Einreise ein Online-Visum ausstellen zu lassen, ansonsten kann es zu langen Wartezeiten kommen. Vor dem Flughafen warten zahlreiche Taxis. Die Fahrt ins Zentrum, resp. zum Hotel, kostet mit dem Taxi 7 US $, mit der Motorrad-Rikscha (Tuk Tuk) 5 US $, mit einem Motorrad 1-2 US $. Wer seine Unterkunft vorher reserviert und die Ankunftszeit gemeldet hat, wird i. d. R. (kostenlos) abgeholt. Bei Ausreise über den internationalen Flughafen von Siem Reap wird keine weitere Gebühr fällig (Stand: 01.10.2014). Zur Zeit wird Siem Reap von folgenden Orten aus angeflogen:

Entfernungen
Bangkok418 km
Phnom Penh311 km
Sisophon103 km
Battambang176 km
Poipet152 km
Kampong Thom249 km

National:

Phnom Penh:   Siem Reap Airways (zweimal/ Tag) No.571, Route 6, Tel.: +855 (0)63 380191
Sihanoukville:   Die Strecke wurde aufgrund eines Flugzeugunglücks bis auf weiteres eingestellt.

International:

Bangkok:   Bangkok Airways (fünfmal/ Tag) No. 571, Route 6, Tel.: +855 (0)63 380191 - AirAsia
Singapur:   Silk Air (viermal/ Woche) - Jetstar (dreimal/ Woche)
Seoul:   ASIANA (täglich)
Ho Chi Minh City:   Vietnam Airlines (fünfmal/ Tag)
Phú Quôc:   Vietnam Airlines (zweimal/Woche)
Hanoi:   Vietnam Airlines (täglich)
Vientiane:   Lao Airlines (zweimal/ Woche) No. 114, Route 6, Tel.: +855 (0)63 963283
Kuala Lumpur:   Malaysia Airlines (dreimal/ Woche) Tel.: +855 (0)63 964136 - AirAsia

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Auf der National Route 6 können Sie Siem Reap mit dem Auto erreichen. Sie verbindet die Stadt mit Sisophon und Poipet in Richtung zur Grenze nach Thailand sowie mit Phnom Penh. Ein privates Taxi von Phnom Penh aus kostet ca. $80-100, ein Van $120.

Recht selten wird die Anreise aus Thailand von Norden aus genutzt. Zwei Grenzübergänge sind aus der Richtung möglich:

  • Chong Sa Ngam / Anlong Veng: Für die Weiterfahrt nach Siem Reap (ca. 2 Stunden) nimmt man sich ein Taxi (ca. $30). Ein Platz im geteilten Taxi kostet ca. $5
  • Kap Choeng / O'Smach: Die Weiterfahrt nach Siem Reap dauert ca. 3,5 Stunden. Die Straßen sind bedeutend schlechter als auf der Variante über Anlong Veng, allerdings ist hier die Anbindung auf der thailändischen Seite besser.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Kontaktdaten zum Hauptsitz der Busgesellschaften finden Sie im Artikel zu Kambodscha.

  • von Phnom Penh (Fahrzeit 5 Stunden, Pause):
    • Phnom Penh Sorya Transport. - Abfahrt ist am Zentralmarkt um 07:00 Uhr, 08:15 Uhr, 11:45 Uhr und 13:15 Uhr. Preis: 15.000 Riel (= KHR)
  • von Battambang (Fahrzeit: 5 Stunden, 1 Pause, die Hälfte des Weges auf schlechter Straße):
    • Neak Krorhorm Travel. - Abfahrt täglich um 07:45 Uhr am Office in der Nähe des Psah Boeung Chhoeuk; Preis: Riel 14.000
  • von Kampong Thom (Fahrzeit: 2-3 Stunden):
    • Neak Krorhorm Travel. - Abfahrt täglich um 09:30 Uhr, 10:00 Uhr, 10:30 Uhr, 11:00 Uhr und 14:30 Uhr an einem Restaurant östlich des Flusses.

Die klassische Tour Bangkok-Siem Reap[Bearbeiten]

Über die Stadt Poipet erfolgt der von Touristen am meisten genutzte Einreiseweg über Land nach Kambodscha. Die komplette Tour ist mittlerweile leider eine lose Ansammlung von Touristenfallen und Abzocke, auf welche man sich einstellen muss.

Individuelle Organisation[Bearbeiten]

Von/ nach Bangkok (Thailand):

  • Die Busse nach Aranyaprathet fahren in Bangkok am nördlichen Busterminal (Mo Chit) ab. Man besorgt sich das Ticket am Ticketschalter am Busbahnhof oder in einem der unzähligen Reisebüros in der Stadt.
  • Ebenso ist es möglich, die Strecke mit dem Zug zu bewältigen.

Der Grenzübergang:

  • Für die Strecke zwischen Busbahnhof und Grenzübergang in Aranyaprathet kann man sich ein Tuk-Tuk nehmen. Der Preis liegt bei 60 Baht. Informationen zum Grenzübergang finden sich im Artikel über den Grenzort Poipet.

Von/ nach Siem Reap:

  • Auto - Man kann auf einem der Pickups mitfahren. Da die Tour aber über eine raue und staubige Piste verläuft, ist das nicht die erste Wahl. Am besten ist es daher, sich ein Taxi zu teilen. Da viele Touristen diesen Reiseweg nutzen, ist es ohne Probleme möglich, am Grenzübergang andere Touristen daraufhin anzusprechen und Mitfahrer zu finden. Die Taxis sind inzwischen zentral organisiert. Eine Fahrt kostet derzeit praktisch USD 40 (eigentlich 25, aber dieser Preis ist für Touristen nicht erzielbar).
Pauschalangebote[Bearbeiten]

Die Tour Bangkok - Aranyaprathet - Grenzübergang Thailand/Kambodscha - Poipet - Siem Reap und umgekehrt kann man für ein paar Dollar in Bangkok als Komplettpaket buchen. Speziell an der Khao San Road gibt es unzählige Reisebüros, die die entsprechenden Tickets verkaufen. Die Tour ist meist von einem Partner-Gästehaus subventioniert, in welchem man auch übernachten soll, aber nicht muss. Diese Gästehäuser befinden sich oft etwas am Stadtrand, sind aber mit einem Mopedtaxi gut und billig in einer Viertelstunde erreichbar. Letztlich nehmen viele Reisende das angebotene Gästehaus nach langer Fahrt, da das Preis-Leistungsverhältnis im Regelfall stimmt. Besonderer Druck das Zimmer zu nehmen, wird im Normalfall nicht ausgeübt. Es gab in der Vergangenheit Berichte über solche Handlungen. Sollte es doch mal vorkommen, kann man die Touristenpolizei benachrichtigen. Die Billigangebote von Bangkok werden wegen der Verbindung zum Gästehaus häufig recht heftig kritisiert, letztlich kostet aber allein schon der Bus von Poipet nach Siem Reap wesentlich mehr als die ganze gesponserte Tour von Bangkok aus.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Boot nach Siem Reap

Einen täglichen Bootsverkehr gibt es zwischen Phnom Penh und Siem Reap. Das Ticket kostet $35, der Preis ist für Touristen nicht verhandelbar.

Während der Fahrt kann man entweder im Inneren des Bootes sitzen, durch die verdunkelten Scheiben sieht man aber recht wenig. Außerdem ist die Klimaanlage sehr kalt. Viele Reisende setzen sich deshalb auf das Dach des Bootes. Trotz (oder gerade wegen) des kühlen Fahrtwindes besteht hier enorme Sonnenbrandgefahr.

Die Strecke ist während der ersten 1-2 Stunden sehr schön, man kann das Leben am Ufer und viele (freundliche) Fischer beobachten. Während der letzten 2-3 Stunden geht es mitten durch den Tonle Sap See, die meiste Zeit ist nichts außer braunem Wasser zu sehen.

Der Bootsanleger in Phnom Penh befindet sich in der nähe des Psah Chas (alten Marktes) am Tonle Sap. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden, in der Trockenzeit deutlich länger. Da der Tonle Sap in dieser Zeit teilweise nur 1-2 Meter tief ist, bleiben die Boote manchmal stecken. Die Anlegestelle liegt 12 km südlich von Siem Reap, in Chong Khneas am Tonle Sap. Nahezu jedes Gästehaus und Hotel bietet einen kostenlosen Transfer von und zum Bootshafen an. Wer seine Unterkunft vorher reserviert, wird im Regelfall auch vom Hafen abgeholt. Wer noch keine Unterkunft hat, kann sich ein Moped (1-2 $) oder ein Auto (4-5 $) nehmen. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten.

Der Bootsverkehr zwischen Siem Reap und Battambang ist stark vom Klima abhängig und kann in der Trockenzeit bis zu zwölf Stunden dauern.

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb der Stadt Siem Reap, im Archäologischen Park sowie in der weiteren Umgebung sind Moped-Taxis und Rikscha-Taxis (Tuk-Tuk genannt) das allgegenwärtige und kostengünstige Beförderungsmittel. Nahezu an jeder Straßenecke und vor jedem Hotel oder Guesthaus warten die Fahrer (Driver). Hat man einen zuverlässigen und Englisch sprechenden Driver gefunden, so empfiehlt es sich, ihn für den ganzen Tag, resp. mehr oder weniger für die gesamte Aufenthaltsdauer zu verpflichten (das Mieten und Lenken von Mopeds ist für Ausländer verboten). Es ist wichtig, den zu entrichtenden Betrag jeweils im Voraus festzulegen (er ist teilweise verhandelbar). Die Preise für die Fahrten zu den Tempeln sind unabhängig von der jeweiligen Besuchsdauer, der Anzahl der besichtigten Monumente am Weg und der Länge der Pausen. Als Beifahrer auf dem Moped bezahlt man i. d. R. 1 $ auf Stadtstrecken, und 2 - 3 $ zum Pier, alle andern Strecken sind zu verhandeln. .

Fahrtkosten (Tuk Tuk): Einzel-Fahrten in der Stadt 1 - 3 $ Tagespauschale für alle Fahrten im Stadtbereich 10 - 15 $ Fahrt zum Hafen 5 - 7 $ Fahrt zum Flughafen 5 $ Petit Circuit (Kleiner Rundgang, an welchem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen) 8 - 10 $ Grand Circuit (Grosser Rundgang) 12 - 15 $ Roluos-Gruppe 15 - 20 Bantey Srei 20 - 25 $ Beng Melea 25 - 30 $ Pnom Bok und Pnom Kulen 30 $

Die Tuk Tuk-Fahrer sind meistens so arm, dass sie sich kein eigenes Fahrzeug leisten können; für die Miete des Fahrzeugs müssen sie pro Monat etwa 30 $ bezahlen, dazu kommen neben den Benzinkosten die Abgaben für die Tuk Tuk-Gesellschaft. Es gibt viele Lehrer und Akademiker, die sich während der Hauptsaison als Tuk Tuk-Fahrer betätigen, da ihre dürftigen Beamtenlöhne für den Lebensunterhalt nicht ausreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stadt ist der Ausgangspunkt für eine Tour zu den weltberühmten Tempelanlagen von Angkor Wat. Das ganze Leben der Stadt ist voll auf die Tempelbesucher ausgerichtet.

Eingang des Wat Preah Prohm Rath
  • Anfang 2008 wurde das neue Angkor National Museum eröffnet. Hier gibt es viele Exponate aus der Zeit des Khmerreiches. Angkor Wat in Miniature ist ein kleiner Nachbau der Tempelanlage von Angkor Wat.
  • Das Minenmuseum liegt nördlich von Siem Reap an der Strecke nach Banteay Srei. Es vermittelt einen Überblick über die Art und Wirkung der Minen. Eintritt: 3 $ (01/2013)
  • Dem Minenmuseum gegenüber gibt es seit kurzem eine Butterfly-Farm. Bauern bringen die Puppen von Schmetterlingen zu dieser Station, wo die Wahrscheinlichkeit, dass die Falter ausschlüpfen, um ein Vielfaches höher ist, als in der freien Natur. Nach dem Schlüpfen wird den Schmetterlingen die Freiheit geschenkt. Die Bauern erhalten Geld für die eingesammelten Schmetterlingspuppen, jedoch maximal 25 $ pro Monat. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird gerne angenommen.
  • Der Butterfly Garden zeigt 1.500 tropische Schmetterlinge
  • Der Kunsthandwerksverband Artisans Angkor zeigt die tradizionellen Kunsthandwerkstechniken der Khmer. Das Projekt wurde vor 25 Jahren mithilfe der EU gestartet, um das kambodschanische Kunsthandwerk wiederzubeleben. Die Schauwerkstätten befinden sich mitten in der Stadt, in einer grünen Oase in der Nähe vom Hotel Terrasse des Elephantes. Hier gibt es auch ein Vorstellungsvideo über Artisans Angkor auf Deutsch. Der Eintritt und die englisch-sprachige Führung durch die Werkstätten sind kostenfrei.
  • Das National Silk Center oder Seidenfarm in Pouk: in einer schönen Umgebung kann man die gesamte Wertschöpfungskette von der Seidenraupe bis zum Seidenstoff erkunden. Kambodschanische Seide ist etwas sehr Besonderes. Die hier seit der Angkor-Ära verbreiteten goldfarbenen Seidenraupen sorgen für eine zarte goldene Färbung der Seidenfäden.Täglich fährt ein kostenloser Shuttle von der Artisans-Zentrale zur Seidenfarm, den man nutzen kann (mit vorheriger Anmeldung über die Internetseite). Der Eintritt ist frei.
  • Krokodilfarm (ca. 1 km südlich der Stadt). Geöffnet: 7:00-18:00 Uhr. Preis: Eintritt: 3 $. - hier kann man rund 1200 Krokodile beobachten, die nach Größen sortiert in verschiedenen Becken untergebracht sind. Die Beobachtung erfolgt aus luftiger Höhe, von einem sicheren Steg aus. Die Tiere liegen dicht an dicht im Wasser, einige schwimmen langsam umher, andere liegen auf dem Betonrand, manche gähnen. Die Reptilien werden hier nicht mit den gefährdeten Wasser-Schlangen, sondern mit Fisch gefüttert, i. d. Regel einmal pro Woche. Die Eier der Krokodile werden nicht hier, sondern außerhalb von Siem Reap ausgebrütet. In der Krokodil-Farm gibt es einen kleinen Shop, wo verschiedene Artikel aus Reptilien-Leder verkauft werden.
  • Die Stadt bietet einige schöne Pagoden. Die wohl angesehenste ist Wat Bo. Weitere sind Wat Kesararam, Preah Prohm Rath und Preah Thmey
  • Ein Blick auf die Geschichte und Kultur der Khmer kann man im Cambodian Cultural Village werfen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Khmer for Khmer Organisation KKO Off Track Mountainbike Touren. E-Mail: . - KKO ist eine gemeinnützige Organisation. Sie bieten einzigartige Off Track Fahrradtouren in Angkor und der Countryside und wunderschöne Mototouren ebenfalls in der Countryside an. Das gesamte Einkommen fliest in die Schule von KKO. Eine ganztages Fahrradtour kostet 35-50$ und eine Mototour 50-65$. Eine Reservierung ist erforderlich. Tel. (mobil): +855 (0)93 903 024
  • Ballon-Fahrten: Aus einem Ballon in 200 m Höhe kann man auf Angkor Wat schauen. (an der Straße vom Flughafen nach Angkor, Tel. (mobil): 012-520810)
  • Helicopters Cambodia: Flug über die Tempelanlagen (Büro: Am Ankunftsterminal des Flughafens sowie in der Nähe des Old Market, Tel. (mobil): 012-814500)
  • Elefantenritte: Tagsüber am Südtor von Angkor Thom und am Bayon. Abends am Fuß des Berges Phnom Bakheng.
  • Beatocello: Jeden Freitag und Samstag Abend (19:15 Uhr) spielt der Schweizer Kinderarzt Dr. Beat Richner auf seinem Cello und erzählt von seinen Aktivitäten und seinen Kinderkrankenhäusern, in welchen die Kinder von ganz Kambodscha gratis behandelt werden. Der Eintritt ist frei, am Ende der Vorstellung gibt es eine Kollekte. (Im Jayavarman VII Spital an der Straße nach Ankor Wat.)
  • The Happy Ranch. - Ab einer Stunde bis zu mehreren Tagen kann man ursprüngliche Dörfer oder Tempel zu Pferde oder aus der Kutsche heraus erkunden.
  • Töpferkurs:, Angkor Pottery Center, Die kambodschanische Handwerkerin und Keramik-Künstlerin Frau Paruth HANN wird dir Töpfertechniken und Designs der Khmer sowie der Angkor-Era beibringen. Lerne wie man aus Ton kunstvoll Objekte formen kann. Lerne wie man Keramik durch Schnitzereien, Pressformen, Glasuren oder Bemalen verzieren kann. Töpfere deine eigen Schüssel und nehme diese glasiert und gebrannt als Souvenir mit nach Hause. Tägliche Einsteigerkurse angeboten. Tel +855 12 755286.www.angkorpotterycenter.com
  • Angkor Wat Tours. E-Mail: . - Angkorwat-Tours.com bietet individuelle Touren in Angkor und Siem Reap. Besonders die Tuk-Tuk Touren sind sehr spannend und ganz variabel. Die Guides sprechen Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und Französisch. Tel: +855 89946838
  • Handwerkkursen und Ausflüge zu den ländlichen Werkstätten bei Artisans Angkor: Bei "Craft-it-Yourself" Kursen erlernen die Besucher die Grundlagen von Stein- , Holzschnitzerei, Schmuck, Seidenweberei oder Seidenmalerei. Und die "Off-the-Beaten Path Tours" bieten die Möglichkeit die verschiedenen ländlichen Werkstätten zu erkunden und die Handwerkergemeinschaften in den Dörfern kennenzulernen. Ein Minibus holt die Besucher vom Hotel ab und bringt in Begleitung eines qualifizierten Reiseleiters in die Dörfer. Der Reiseleiter berichtet von der Geschichte der Dörfer und der Handwerkerfamilien. Weiterhin im Programm ist der Besuch einer Werkstatt im Dorf und der gemeinsame Genuss einer Teezeremonie mit einer Handwerkerfamilie: tours.artisansdangkor.com.

Einkaufen[Bearbeiten]

Inzwischen sind genügend Banken in der Stadt vertreten und es stehen auch reichlich Geldautomaten zur Verfügung. Geldautomaten in Siem Reap geben bei ausländischen Karten grundsätzlich nur Dollar-Noten heraus. Neben den traditionellen kambodschanischen Märkten wie dem bekannten Old Market gibt es in der Stadt auch kleine klimatisierte Supermärkte mit westlichen Waren und nach westlichem Standard. Besonders beliebte Artikel sind Kunst, Handwerk und Seide. In der Stadt gibt es eine große Auswahl an Geschäften und Galerien, die hochwertige Waren anbieten. Westlich des Sivatha Boulevard in Höhe der Pub Street befindet sich der „Angkor Night Market“.

Küche[Bearbeiten]

Wie bei den Unterkünften, ist das Angebot an Restaurants unerschöpflich. Fast alle bieten neben Khmer-Küche auch westliche Kost. Auch gibt es eine Reihe Restaurants mit internationalen Spezialitäten. Der Bereich nördlich des Old Market bis zur Sok San Road und der dazwischen liegenden Walking Alley besteht nahezu komplett aus Restaurants und Bars. Wie überall im Land gibt es auch hier günstige Straßenrestaurants. In Siem Reap finden sich viele direkt am Sivatha Boulevard.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Angebot an Bars und Restaurants ist in der Zwischenzeit unerschöpflich geworden. Bars in der Pub Street, die 2004 noch klein und eher einfach ausgestattet waren, erstrecken sich jetzt über zwei Etagen und glänzen in neuesten Designvariationen. Dazwischen gibt es eine nette schmale Gasse, die Walking Alley. Auch hier gibt es einige nette Bars und Restaurants. Wer dem "westlich adaptiertem" Flair entfliehen will, kann sich in die einheimischen Restaurants am Sivatha Boulevard zurückziehen. Auch Diskotheken - vornehmlich mit Khmer-Musik, und hauptsächlich von Einheimischen besucht, finden sich in der Zwischenzeit.

  • L'Annexe French Restaurant Siem Reap (an der Sok San Road). Tel.: +855(0)95.839.745. Das L'Annexe Elsass Restaurant bietet bevorzugt Küche aus Frankreich und dem Elsass an. Wer auch mal Lust auf Flammkuchen mit einem Weißbier hat, ist hier genau richtig. Khmergerichte sind aber auch verfügbar. Geöffnet: 11.00 - 22.30.

Unterkunft[Bearbeiten]

Durch Angkor Wat als Touristenmagnet hat sich Siem Reap mittlerweile zu einem der touristisch am besten erschlossenen Orte des Landes entwickelt. Hunderte von Gästehäusern und Hotels buhlen in der Zwischenzeit um Gäste. Einen Überblick kann man kaum noch behalten. Aber am Ende beschert dieses unerschöpfliche Angebot dem Reisenden in der Regel ein recht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ausschlaggebend für die Wahl einer Unterkunft ist neben Preis und Ausstattung auch die Lage und die Entfernung zu den Hotspots, so kann man sehr ruhig wohnen oder nur ein paar Schritte vom Nachtleben entfernt unterkommen. Das Taphul Village bietet jede Menge preiswerte Gästehäuser, ebenso der Osten mit dem Wat Damnak Area. An der Airport Road und im Norden findet man eine ganze Reihe großer und luxuriöserer Unterkünfte.

Wer will, kann sich auch etwas außerhalb der Stadt niederlassen. Transport in die Stadt und Abholung von Flughafen und Bus wird von den Unterkünften organisiert.

Die ortsansässigen Tuk Tuk-Fahrer kennen die Unterkünfte ihrer Stadt. Wer spontan anreist kann sich unter Angabe von gewünschten Zimmereigenschaften (Preis, Lage, Ausstattung) vom Fahrer zu verschiedenen Unterkünften bringen lassen, einen Blick riskieren und sich entscheiden oder zum nächsten fahren lassen.

  • Sunothy, Kontrohk Village (3 Kilometer außerhalb der Stadt). Tel.: +855 (0)63-6903974, E-Mail: . Preis: $10/8 (mit/ohne Frühstück); Mitglieder der Kidscare-Organisation erhalten 2 Dollar Rabatt. - Kleines, gemütliches Gästehaus, welches mit der Kidscare-Organisation zusammenarbeitet. Die Zimmer haben Fan, TV, Minibar, Sat-TV und warmes Wasser. Es stehen sogar zwei Fahrräder pro Zimmer zur Verfügung. Internet steht im Hause zur Verfügung (KHR 2000 pro Stunde). Das Restaurant bietet lokale und europäische Küche.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Polizei: Die Touristenpolizei ist unter den Mobilfunknummern 012-402424, 012-969991 und 012-838768 zu erreichen.
  • Feuerwehr: Mobilfunknummer: 012-784464

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Vorwahl063

Post:

  • Hauptpost (Pokambor Street). - Die Hauptpost befindet sich am Fluss, südlich des FCC.

Internet: Internet ist in Seam Reap billig (0,75 $ bis 2,00 $ pro Stunde), schnell und überall verfügbar; es gibt zahlreiche Internet-Cafés. Auch viele Hotels und Gästehäuser besitzen einen Internet-Corner. Das ist oft etwas teurer, vielerorts auch gratis. Die meisten Internet-Cafés bieten auch weitere Dienstleistungen wie CD-Brennen, Karten von Digital-Kameras auslesen und ausdrucken sowie Internet-Telefonie an. Oft bieten auch Restaurants und Cafes kostenloses WLAN an. Man mus nur nach dem Passwort fragen.

Mobilfunk: Das Mobilfunknetz über Siem Reap ist lückenlos, Roaming ist verfügbar.

Ausflüge[Bearbeiten]

Hinweise zu Ausflügen zu den entfernt liegenden Tempel-Anlagen findet man im Artikel zum Angkor Archäologischen Park.

  • Phnom Kulen & Co:
  • Preah Vihear: Tempelanlage, die im Grenzgebiet zu Thailand in den Dongrek-Bergen liegt. Der Tempel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von hier aus genießt man eine grandioser Aussicht auf den umliegenden Urwald. Für diesen Ausflug sollte zumindest eine Nacht in der Nähe des Tempels eingeplant werden. Achtung: Malaria-Gebiet mit resistenten Erregern! Diese Zwei- oder Dreitagestour können Hotels, Gästehäuser und Reisebüros in Siem Reap vermitteln.
  • Koh Ker: Die kurzzeitige Hauptstadt des Khmer-Reiches (928-944) liegt nordöstlich von Siem Reap und rund 120 km vom Archäologische Park entfernt. Eine große Tempelanlage mit einer siebenstufigen Pyramide sowie rund hundert weitere Anlagen, von denen etwa zwanzig zugänglich sind, entstanden hier in relativ kurzer Zeit. Eintritt: 10 $, an der Zahlstelle kurz vor der Tempelanlage Beng Mealea zu entrichten (das Angkor-Ticket ist nicht gültig). Auf einem Tagesausflug nach Koh Ker kann ev. zusätzlich die Tempelanlage Beng Mealea besichtigt werden.
  • Beng Mealea: Diese Tempelanlage befindet sich rund 60 km von Siem Reap entfernt an der Strecke nach Koh Ker. Eintritt: 5 $, an der Zahlstelle kurz vor der Tempel-Anlage zu bezahlen (das Angkor-Ticket ist nicht gültig). Der Tempel, dessen Grundriss und Stil große Ähnlichkeiten mit Angkor Wat aufweisen, ist stark zerfallen und dicht von Urwaldpflanzen überwuchert.
  • Weiterhin ist ein Ausflug nach Anlong Veng möglich. Hier residierte die Führungsriege der Khmer Rouge. Die Häuser und Gräber von Pol Pot und Ta Mok kann man hier besuchen.
  • Prek Toal Bird Sanctuary: Dieses Vogelschutzgebiet ist Teil des Tonle Sap Biosphärenreservates mit einer Größe von 31.282 Hektar. Es ist eines der wichtigsten Brutgebiete für weltweit bedrohte große Wasservögel in Südostasien. Hier findet man unter anderem Ibisse, Störche, Pelikane und Seeadler. Prek Toal ist das am einfachsten von den drei Kerngebieten zu erreichende des gesamten Reservates. Für 35-45 $ bekommt man ein Boot von Siem Reap zur Ranger Station. Der Eintritt kostet 5 $ und für 15-25 $ mietet man sich ein Boot mit einem Führer. Die Station bietet auch eine einfache Übernachtungsmöglichkeit.

Schwimmende Dörfer: Recht beliebt sind Bootsausflüge auf dem Tonle Sap. In jeder Unterkunft kann man Ausflüge in zu den schwimmenden Dörfern buchen. Man kann sich aber auch individuell um einen Trip zum Tonle Sap bemühen. Allerdings sollte man wissen, dass je kleiner die Gruppe ist, mit der man unterwegs ist, die Gefahr einer Übervorteilung steigt. Die Bootsführer weisen die Reisenden ständig auf die Armut hin, steuern dann einen schwimmenden Supermarkt an, wo man z.B. einen 50-kg-Sack Reis für 65,00 $ erwerben soll. Tut man das nicht, kann es sein, dass die Fahrt abgebrochen wird.

  • Chong Kneas: Dies ist der Klassiker. Das Dorf liegt südlich von Siem Reap. Wer mit dem Boot von Phnom Penh angereist ist, konnte bereits einen kurzen Blick auf das Leben am See werfen. Für die 11 Kilometer lange Anfahrt zum Pier von Siem Reap nimmt man sich ein Moped. Man kann kein Boot individuell anheuern. Nahe dem Aufgang zum Phnom Krom gibt es einen zentralen Ticket-Schalter für die Bootstouren. Die 2-stündige Tour mit 15 weiteren Reisenden kostet 6 $.
  • Kampong Phlouk: Dies ist eine schönere Alternative zum organisierten Programm von Chong Neas. Alle Tuk-Tuk-Fahrer kennen das Dorf 16 Kilometer südöstlich von Siem Reap und können die Anfahrt und ein Boot organisieren. Alleine die Anfahrt mit Moped und Boot ist schön.
  • Kampong Khleang: Die Häuser des Dorfes stehen auf bis zu 10 Meter hohen Stelzen. Kampong Khleang ist ein "stilted village" und kein "swimming village". Es ist das größte Dorf des Tonle Sap. Man erreicht es mit dem Boot von Siem Reap's Pier aus oder auf dem Landweg in Richtung des Ortes Domdek. Je nach Anzahl der Teilnehmer und Umfang der Tour kostet der Trip 35-70 $.

Hilfe vor Ort[Bearbeiten]

Kambodscha ist nach wie vor eine armes Land, welches viel Hilfe von außen benötigt. Viele Reisende möchten auch die Gelegenheit nutzen, vor Ort etwas gutes zu leisten. Für den Schnellbesuch seien hier einige Anlaufpunkte genannt. Wer sich intensiver damit beschäftigen möchte findet hier weitere Informationen.

  • Angkor Hospital for Children - Kinderkrankenhaus im Zentrum der Stadt, nimmt auch gern Geld- und Blutspenden an (Achamean Street, Tel.: 963409, Fax: 760452, E-Mail)
  • Jayavarman VII - Kinderkrankenhaus von Dr. Beat Richner, nimmt auch gern Geld- und Blutspenden an (an der Straße nach Angkor Wat). Jeden Samstag um 19.15 Uhr bietet Dr. Richner ("Beatocello") eine Einführung in die Tätigkeit des von ihm gegründeten und geleiteten Kinderspitals "Kantha Bopha", umrahmt von musikalischen Einlagen mit Cello und Gesang.
  • Kambodschahilfe in Deutschland ansässiger Verein, der verschiedene kleine Projekte in Siem Reap und Umgebung realisiert.

Literatur[Bearbeiten]

Gefälschte Markenkleidung kennt man mittlerweile von vielen Märkten in Touristenstädten. In Siem Reap gibt es auch gefälschte Reiseführer oder genauer gesagt Nachdrucke von bekannten Reiseführern.

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