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Nachhaltig Reisen in Kambodscha

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Die Stichworte "Nachhaltig Reisen" und "Ökotourismus" gewinnen heutzutage verstärkt an Bedeutung. Diese Form des Reisens soll Rücksicht auf Natur, Umwelt und die lokale Bevölkerung nehmen und stellt mittlerweile einen echten Wirtschaftszweig dar. Insbesondere in armen Ländern wie Kambodscha bietet der Ökotourismus ungeahnte Möglichkeiten. Er bietet dem Reisenden ursprüngliche Eindrücke von seinem Reiseziel und hilft die Natur und das Ökosystem zu schützen. Gerade den lokalen armen Bewohnern, die teilweise um ihr Überleben kämpfen und denen dadurch Naturschutz schwer zu vermitteln ist, bieten sich hier neue Chancen. Dieser Artikel soll einige interessante Projekte vorstellen.

Ausbildung in der Paul Dubrule School of Hotel and Tourism

Ökotourismus für Jedermann[Bearbeiten]

Unser Urlaubsparadies ist ihr Zuhause! Es gibt ein paar Regeln für den Reisenden, mit deren Hilfe auch die lokalen Bewohner von seinem Aufenthalt profitieren.

  • Lächle - Gehe auf die Leute zu, spreche mit ihnen und versuche dich in ihrer Sprache. Du wirst dich ewig und gerne an ihre Reaktion erinnern - so starten oft die spontansten und unvergesslichsten Erlebnisse.
  • Bewege dich abseits - Der Urlaub ist keine Prüfung, ob du den Reiseführer gut befolgt hast. Stecke das Buch auch mal weg, lasse deiner Neugier freien Lauf und bewege dich abseits der Touristenpfade.
  • Du bewegst dich in ihrer Heimat - Kultur, Verhalten und Zeitgefühl sind vor Ort oftmals anders als Zuhause. Lass dich treiben und versuche mal für einen Tag wie sie zu sein.
  • Auch ein Gewinn für den Händler? - In vielen Kulturen gehört Feilschen zum Alltag. Aber breche es nicht über's Knie! Mit dem Geld, was du gespart hast, kann schon mal eine Familie einen ganzen Tag auskommen.
  • Denke ökologisch wie zuhause - Benutze Mehrwegflaschen, kaufe keine Wildlife-Produkte, mache das Licht und die Klimaanlage aus, wenn du sie nicht brauchst, und vermeide unnötigen Müll.
  • Go local - Kaufe auf einheimischen Märkten und am Straßenrand - so bleibt das Geld in der lokalen Wirtschaft.
  • Keine Geschenke - Der lockere Geldschein fördert das Betteln. Suche dir ein Projekt, welches vor Ort nachhaltig fördert und spende dort etwas Geld.

Phnom Penh[Bearbeiten]

Art+Foundation and Café[Bearbeiten]

Art+Foundation ist ein deutsches Projekt, das im Jahre 2003 ins Leben gerufen wurde. Die Initiatoren glauben, dass sich unsere Welt durch bildende Künste und Kreativität formen lässt. Mit dieser Idee werden Kunst und Kultur gefördert, zwei Komponenten, die die soziale und emotionale Entwicklung von Studenten positiv beeinflussen kann. Darüber hinaus soll die Vermittlung klassischer westlicher Musik das Bewusstsein für traditionelle kambodschanische Musik fördern.
Jeden Freitag und Samstag ab 19:00 Uhr wird im Art Café von Studenten Live-Musik präsentiert, während sich die Gäste mit deutschen und französischen Gerichten verwöhnen lassen können. Die lokalen und internationalen Kunstwerke, mit denen die Räume gestaltet sind, können auch erworben werden.

Camory Premium Cookie Boutique[Bearbeiten]

Kambodscha hat fruchtbare Böden, auf denen nicht nur Reis gedeiht. Im Jahre 2006 beschlossen kambodschanische und internationale Freunde, eine Keksbäckerei ins Leben zu rufen. Alle Zutaten kommen, sofern möglich, aus Kambodscha. Eines der Ziele ist es, die lokale Landwirtschaft zu fördern. Cashewnüsse, Sesam und die Gewürze werden von lokalen Landwirtschaftsbetrieben bezogen. Das Projekt arbeitet auch als lokale NGO und bietet benachteiligten Menschen Ausbildung, Job und geregelte Arbeitszeiten. Die Mitarbeiter werden auch in den kreativen Teil der Rezepte-Entwicklung mit einbezogen. Die Produkte bieten also echt kambodschanischen Geschmack. Ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf geht zusätzlich an die New Cambodian Children's Association (NCCLA), welche die Bildung von ehemaligen Straßenkindern fördert.
Die Bäckerei betreibt ein Café an der Riverside. Hier kann man in Ruhe bei einem Kaffee oder Tee und den frischen Gebäcken entspannen oder mit den Angestellten plaudern sowie mehr über die Arbeit der NCCLA erfahren.

Khmer Architecture Tours[Bearbeiten]

Bibliothek des Sprachinstitutes - eines der Ziele bei KA Tours

KA Tours wurde im Jahre 2003 als unabhängige und gemeinnützige Organisation gegründet, um Interessierten etwas Verständnis für die moderne kambodschanische Architektur näher zu bringen. Dies betrifft die Zeit seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1953. In der Anfangszeit, den späten 50ern und den 60ern gab es eine Phase großer politischer und gesellschaftlicher Dynamik, deren architektonische Werke noch heute zu besichtigen sind. Einer der bekanntesten Vertreter der „New Khmer Architecture“ is Vann Molyvann, der Patron der Gesellschaft.
Die Agentur bietet organisierte und geführte Touren durch Phnom Penh an. Ebenso steht Downloadmaterial für Reisende zur Verfügung, die die markanten Gebäude auf eigene Faust erkunden möchten. Interessante Wegpunkte sind das olympische Stadion, das Nationaltheater sowie das große Universitätsgelände, das drei Universitäten beherbergt.

NYEMO[Bearbeiten]

NYEMO hat sich zum Ziel gesetzt, gefährdeten sowie seelisch und körperlich verletzten Frauen zu helfen. Das Projekt hilft jährlich 800 Frauen, die misshandelt, verschleppt, von ihren Familien bzw. Ehemännern verlassen wurden, krank oder HIV-positiv sind. Dazu kommen ca. 700 Kinder und Waisen. Die kambodschanische Organisation wurde im Jahre 1998 ins Leben gerufen und betreibt eine Anlaufstelle, die Beratung, Nahrung, Tagespflege, zeitweiligen Unterschlupf, Zugriff auf medizinische Versorgung, Grundbildung, Jobvermittlung und Mikrokredite zur Verfügung stellt. Mittlerweile gibt es auch ein Gästehaus, ein Restaurant sowie zwei Boutiquen, eine in Phnom Penh und eine in Siem Reap.
Das Projekt bietet für Interessierte Besucher Touren zu den Workshops für die Frauen, bei denen auch Bestellungen für persönliche Produkte und Wünsche aufgegeben werden können. Das Restaurant Le Rit's bietet asiatische und europäische Küche. In Phnom Penh wird eine Tour zu den Kindern und ihren Bildungs- und Beschäftigungsprogrammen geboten. Nicht zuletzt wird mit einem Aufenthalt im Gästehaus dem Projket unter die Arme gegriffen.

Pour un Sourire d'Enfant[Bearbeiten]

Die 1996 gegründete Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern, die zum Überleben auf Müllhalden nach Nahrung suchen müssen, zu helfen. Wichtigster Punkt ist es, den schätzungsweise 1000 Kindern die vermisste Schulbildung nachzureichen. In der Umgebung der Stadt werden weitere 4000 Kinder in öffentlichen Schulen unterstützt. Weitere Punkte sind Nahrung, Schutz und Hygiene. Auch dieses wird den betroffenen Kindern gewährt. Ein Berufszentrum soll diesen Kindern den Start in ein geregeltes Leben ermöglichen.
Das Hauptquartier liegt auf dem Weg zu den Killing Fields und bietet einen Souvenirshop, Spa und ein Restaurant. Alle Einrichtungen sind Bestandteil des Ausbildungsprogrammes des Projektes. Das Restaurant ist von Oktober bis Juli von Montag bis Freitag geöffnet und bietet Frühstück und Mittagessen. Ein 3-Gänge-Menü kostet $6, Freitags gibt es ein Buffet. Das Spa bietet Khmer Massage ($6/Stunde).

Rehab Craft[Bearbeiten]

Die Organisation Rehab Craft stellt nachhaltig organisierte Jobs für Kambodschaner mit Behinderungen zur Verfügung. Viele haben durch Krieg und Krankheiten körperliche Leiden davongetragen. Seit mittlerweile 1995 versucht die Organisation diesen Menschen eine Zukunft auf eigenen Füßen zur Verfügung zu stellen. Das Aufgabenfeld deckt nachhaltige Produktion und Vertrieb von hochwertigem Handwerk ab. Neben der Ausbildung und Herstellung in den eigenen Werkstätten produzieren auch viele unabhängige Arbeiter zuhause und nutzen die Organisation als Vertriebsweg. Sämtliche Einnahmen werden für die Unterstützung und Erweiterung des Programmes genutzt. Rehab Craft ist Mitglied der International Federation for Alternative Trade (IFAT).
Montags bis Freitags kann man den Produktions- und Präsentationsraum des Projektes besuchen, die Handwerker bei der Arbeit beobachten und sich mit ihnen über ihr Leben unterhalten. Übersetzer sind anwesend. Die Shops der Organisation in Phnom Penh und Siem Reap (Rehab Craft (Siem Reap), #08, Str. Pi Tnou (gegenüber des Old Market). Tel.: +855 (0)63-965104. ) verkaufen die Produkte.

Smateria[Bearbeiten]

„Bringing New Life to Common Materials“ lautet das Motto von Smateria, ein kleines Arbeitsprojekt, das Schmuck und Accessoires herstellt und verkauft. Einheimische Kunsthandwerker stellen Werke aus recycelten und vor Ort produzierten Materialien her. Smateria steht für Wandlung und Diversität. Hochwertige Designprodukte und Fair Trade sind keine Gegensätze. Hier steht der ethische Profit im Vordergrund. Benachteiligte oder behinderte Menschen können gleichwertig mit allen anderen Seite an Seite arbeiten.
In dem Shop und den Produktionsräumen kann man den gesamten Prozess von den Ausgangsmaterialien bis hin zu den Produkten beobachten. Neben dem Sitz in Phnom Penh gibt es noch Geschäfte in Siem Reap (Angkor Palaca Hotel, Borei Angkor Hotel und Opanissai Boutique).

Sovanna Phum Art Association[Bearbeiten]

Die darstellende Kunst hat in Kambodscha eine lange Tradition. Es gibt klassischen und traditionellen Tanz, Schattentheater, Musik, Zirkus und klassisches Theater. Sovanna Phum („Goldenenes Zeitalter“) ist eine 1994 ins Leben gerufene eigen finanzierte Organisation, die kambodschanische Künstler fördert. Dazu gehören mittlerweile 140 professionelle Künstler, viele mit einer abgeschlossenen Ausbildung an der Royal University of Fine Arts in Phnom Penh. Seit 2002 hat die Organisation einen renovierten Spielort und pflegt auch internationale Kontakte.
Jeden Freitag und Samstag gibt es um 19:30 Vorstellungen mit Schattentheater, Apsaratänzen, traditioneller Musik und Zirkusdarbietungen. Montag bis Donnerstag (08:00-18:00 Uhr) sowie Freitag und Samstag (08:00-21:00 Uhr) sind der angeschlossene Shop und die Galerie geöffnet, Hier gibt es Musikinstrumente, Schattenfiguren und Souvenirs. Zusätzlich werden neben Workshops auch individuelle Auftritte angeboten.

Meta House[Bearbeiten]

Das Meta House wurde von einem deutschen Filmemacher ins Leben gerufen und arbeitet mit der Internationalen Akademie der Freien Universität Berlin zusammen. Dieses Haus für zeitgenössische Kunst soll eine Lücke in Kambodschas Kunstszene schließen. Hier wird ein interkulturelles Forum mit Kunstausstellungen und Skulpturgarten geboten. Auf dem Dach finden Filmvorführungen und Livemusik statt.

Siem Reap[Bearbeiten]

Die Stadt ist das Eingangstor zu den Tempeln von Angkor, von deren Imposanz man schnell beeindruckt ist. Die Stadt hat sich rasant entwickelt. Ein Großteil der Besucher des Landes bereist nur die Stadt und die Tempel - oft als Ausflug von Thailand aus gebucht. Aber die Provinz Siem Reap ist eine der ärmsten des ganzen Landes. Jeder Reisende sollte sich daher ruhig die Zeit nehmen auch mal ein Blick hinter die Kulissen dieser Welt zu werfen, die sicher nicht das Land als Ganzes repräsentiert.

Angkor Hospital for Children[Bearbeiten]

Das Angkor Hospital for Children wurde im Jahre 1999 von dem japanischen Fotografen Kenro Izu gegründet. Die Unterstützung kommt von der von ihm gegründeten und in New York sitzenden Organisation Friends Without Border. Das Personal besteht aus kambodschanischen Ärzten und Schwestern und sorgt für 300-500 tägliche kostenlose Behandlungen an Babies und Kindern. Neben 24-Stunden-Notdienst wird auch ein medizinisches Ausbildungsprogramm angeboten.
Wer an der Arbeit des Krankenhauses und der Organisation interessiert ist, kann das Krankenhaus kontaktieren und sich über die aktuelle Situation und die Fortschritte informieren. 2008 wurden neue Möglichkeiten für Besucher geschaffen. So ist es möglich, vor Ort Blut zu spenden oder sich für ein freiwilliges Jahr zu bewerben. Ebenso kann man direkt vor Ort Bücher und Postkarten erwerben.

Angkor Centre for Conservation of Biodiversity[Bearbeiten]

Sunda Marabu im ACCB

Das ACCB wurde 2003 ins Leben gerufen und befindet sich in der Nähe des historischen Ortes Kbal Spean 13 Kilometer nördlich des Tempels Banteay Srei. Ziel ist der Schutz und der Erhalt gefährdeter Tierarten sowie Forschungsarbeit und Ausbildung der lokalen Gemeinschaften in Bezug auf Erhalt und nachhaltige Nutzung der Natur. Zusätzlich betreibt der Verein ein ausgedehntes Programm zur Nutzung natürlicher Ressourcen.
Täglich außer Sonntags werden um 13:00 geführte Touren durch das Gelände des ACCB angeboten. Hier kann der Besucher einheimische Tierarten beobachten und viel über ihr Leben und die Ursachen ihrer Gefährdung erfahren. Spezielle Workshops und Aktivitäten können auf Anfrage realisiert werden.

Butterflies Garden Restaurant[Bearbeiten]

1500 Schmetterlinge tummeln sich mittlerweile in dem Garten aus Mangos, Jasmin, Wasserlilien und Hibiskus. Es ist ein Ort der Ruhe und Entspannung. Hier kann man sich bei einem Fußbad und leichter Musik erholen und traditionelle kambodschanische Küche genießen.
Das Projekt möchte mit der benachteiligten Jugend der Region eine zukunftsträchtige Gemeinschaft aufbauen. Die Jugendlichen bekommen in dem Restaurant und Souvenirshop eine Ausbildung und Berufserfahrung. Die Schmetterlinge werden in einem armen Dorf der Region eingekauft. Die dortigen Kinder verkaufen die Schmetterlinge, um damit ihre Schulbildung zu bezahlen.
Die Schmetterlinge sind während der Tageszeit am aktivsten. Gegen 16:00 Uhr beginnen sie ihre Ruhephase. Von 16:00-18:00 Uhr bietet das Restaurant eine Butterfly Happy Hour mit Drink Specials sowie Aromatherapie-Fußbädern. Von Dezember bis Mitte April gibt es Freitags um 17:30 Uhr eine traditionelle Tanzvorstellung. Montags, Donnerstags und Samstags um 11:00 kommen die Kinder, die die Schmetterlinge verkaufen, in den Garten um die Tiere freizulassen - die ideale Zeit für einen Besuch. Für Gruppen von 6 bis 50 Personen können auch Spezial-Menüs arrangiert werden. Für große Gruppen sind auch separate Tanzvorführungen möglich.

Cambodia Landmine Museum & Relief Facility[Bearbeiten]

Nach wie vor zählt Kambodscha zu den am meisten verminten Ländern der Welt. Das Minenmuseum gibt einen kleinen Einblick, welche Gefahr nach wie vor auf den Feldern lauert. Das Museum wurde im Jahre 1998 von dem ehemaligen Kindersoldaten Aki Ra eröffnet, der in den letzten 10 Jahren schätzungsweise 50.000 Minen beseitigt hat. Im April 2007 bekam das Museum einen neuen Bau mit erweiterten Möglichkeiten. Dazu gehört ein Heim und eine Schule für Kinder , die von Minen und Armut betroffen sind. Unterstützt wird die Arbeit unter anderem von der Kanadischen Organisation CLMMRF, der UNESCO und dem früheren kanadischen Premierminister.
Das Museum zeigt Minen und Explosionskörper und erklärt ihre Wirkung. Die Ausstellungsstücke sind natürlich frei von explosiven Stoffen. Eine DVD über diese Thematik und Aki Ra's Arbeit ist ebenfalls erhältlich. Ein (mit Atrappen) verminter und mit Fallen versehene Garten lädt zu selber suchen ein, um einen Eindruck von der Arbeit der Minensucher zu vermitteln.

Khmer Ceramics Centre Revival[Bearbeiten]

Khmer Ceramics

Die jungen engagierten Studenten der 2006 ins Leben gerufenen Organisation wollen traditionelle hochwertige kambodschanische Keramik aus der Zeit des alten Khmerkönigreiches wieder auferstehen lassen. Jungen Künstlern wird hier geholfen moderne Kunst mit diesen Methoden zu erstellen. Nebenbei soll mit der Herstellung von Replikas alter Tonkunst mittels der traditionellen Verfahren dem illegalen Antiquitätenhandel etwas Paroli geboten werden. Das Projekt spezialisiert sich auf, Steinware, Fayence, Raku und Salzglasur.
Bei einer Tour durch das Projekt kann man sich die traditionellen Keramik-Methoden erklären lassen und sogar mitarbeiten. Ein Shauraum zeigt einige der dort hergestellten Stücke.

Cambodian Living Arts[Bearbeiten]

Cambodian Living Arts wurde vom kambodschanisch-amerikanischen Flüchtling Arn Chorn-Pond ins Leben gerufen, dessen Lebensgeschichte auch im mit dem Emmy nominierten Film „The Flute Player“ erzählt wird. Die Organisation unterstützt die Lehrer, die ihm bei der Verarbeitung seiner Erlebnisse mit den Roten Khmer geholfen haben und fördert kambodschanische Kunstformen, die durch die Khmer Rouge verloren gingen. In 19 Klassen in ganz Kambodscha werden 300 Studenten von angesehenen Lehrern ausgebildet.
Die Organisation organisiert Aufführungen von Sbake thon einer speziellen Form des Schattentheaters. Ebenso gibt es CDs mit Aufzeichnungen traditioneller und neuer Khmermusik. Darüber hinaus kann man auch Figuren des Schattentheaters erwerben.

Center for Khmer Studies[Bearbeiten]

Das Center for Khmer Studies ist eine gemeinnützige Organisation, die Wissenschaft und Kunst im Bereich Kambodscha und Südostasien fördert. Das Zentrum unterstützt kambodschanische Schüler und Künstler und betreibt einige Bildungs- und Kulturprogramme. Im Wat Damnak im Herzen der Stadt befindet sich die größte öffentliche spezialisierte Bibliothek außerhalb Phnom Penhs. Die Organisation arbeitet auch mit Universitäten außerhalb des Landes zusammen.
Der Interessierte kann das Wat Damnak und die Bibliothek besuchen und Einiges über die workshops und Ausstellungen der Organisation erfahren.

Handicap International Belgium[Bearbeiten]

Die Organisation Handicap International besteht seit 1982 und hilft Menschen mit jeglicher Art von Behinderung. In Kambodscha haben es solche Menschen besonders schwer, fehlt es doch an Allem. Ihnen versucht die Organisation Unabhängigkeit und Menschenwürde wiederzugeben. Selbst heute werden noch immer jährlich Hunderte von detonierenden Minen verletzt. Für sie gibt es in Siem Reap sowie in Takeo neue Rehabilitationszentren, in denen jährlich 5.000 Menschen kostenlos geholfen wird. Doch nicht nur Landminenopfer sinid betroffen. Steigender Verkehr auf schlechten Straßen und Fahrzeuge ohne Verkehrssicherheit ließen in den letzten Jahren die Zahl der Opfer von Verkehrsunfällen rapide steigen.
Das Informationszentrum in Siem Reap bietet dem interessierten Besucher einen Einblick in die Arbeit der Organisation sowie Informationen über Landminen, den Rehabilitationsprozess sowie die Herstellung von Prothesen. Alle Aktivitäten finden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern statt.

Krousar Thmey[Bearbeiten]

Künstlerische Ausbildung im Krousar Thmey

Krousar Thmey (Neue Familie) wurde 1991 ins Leben gerufen, um ausgesetzten, verwaisten Kindern, Straßenkindern und Opfern von Menschenhandel Bildung und eine soziale Absicherung zu ermöglichen. Darüber hinaus kümmert sich die Organisation um taubstumme und blinde Kinder. Betrieben werden vier temporäre und drei Langzeitzentren für mehr als 100 Kinder. In 11 Häusern leben traumatisierte Kinder in Familienverbänden. Hinzu kommt eine Schule für blinde und taubstumme Kinder. Hier erlernen die Schüler und Studenten Massage, Musik, Tanz, Computer und Textiltechnik.
Das Austellungsgebäude in der Blindenschule in Siem Reap erzählt über die Kultur der Region. 12 professionelle blinde Masseure laden zur Entspannung ein. Jeden Mittwoch gibt es Musikvorführungen der Kinder im La Noria Hotel.

Paul Dubrule School of Hotel and Tourism[Bearbeiten]

Die Schule bietet kambodschanischen jungen Leuten die Möglichkeit einer hochqualifizierten Ausbildung im Bereich Hotel und Tourismus, die sowohl internationale Standards als auch lokale Anforderungen berücksichtigt. Eine befreundete Organisation stellt Stipendien zur Verfügung um auch Unterprivilegierten diese Berufsmöglichkeit zu ermöglichen. 8 Klassenräume für die theoretische Ausbildung sowie vier Hotelzimmer, eine Lobby, ein Restaurant und eine Bäckerei bilden die Ausbildungsstätte. Gegründet wurde die Schule von Paul Dubrule, einem der Mitbegründer der Accor Hotel-Gruppe.
Der interessierte Besucher kann das Restaurant besuchen eines der Hotelzimmer für seine Unterkunft buchen. Über das Khmer Food Lovers Programm kann man mehr über die Zubereitung kambodschanischer Speisen erfahren.

Sala Baï Hotel & Restaurant School[Bearbeiten]

Die französische gemeinnützige Organisation Agir Pour Le Cambodge die Sala Baï Hotel & Restaurant Schule im Jahre 2002. Seit diesem Zeitpunkt wurden in dem Projekt 413 benachteiligte Jugendliche ausgebildet um ihre ökonomischen Chancen zu erhöhen und die Lebensbedingungen ihrer Eltern zu verbessern. Jedes Jahr werden 100 Auszubildende aufgenommen. Die Auswahl richtet sich auf Familien mit geringen Einkommen. Frauen werden dabei bevorzugt. Zu der Bewerbung für die Ausbildung gehören Familienbesuche und Eignungstests. Insgesamt 11 Monate dauert die Ausbildung in den Bereichen Restaurantservice, Kochen und Hotelservice. Die Lehre ist kostenlos und über Stipendien werden Unterkunft, Transport, Verpflegung und Versicherung der Lehrlinge finanziert.
Der Besucher von Restaurant und Hotel wird in die Ausbildung eingebunden. Einnahmen kommen komplett dem Projekt zugute. Spenden sowie das Sponsoring eines Studenten sind ebenfalls möglich.

Sam Veasna Center for Wildlife Conservation[Bearbeiten]

Die 2003 gegründete Organisation will lokale Naturschutzinitiativen im gesamten Nordwesten Kambodschas koordinieren. Dafür arbeitet das Sam Veasna Center mit einzelnen Dörfern, der Regierung und der Wildlife Society zusammen. Sam Veasna war einer der Pioniere des Naturschutzes in der Provinz Siem Reap, die Organisation ist einer seiner Träume für die Region. Die Aufgaben liegen in der Aufklärung der Bewohner in den angeschlossenen entfernten Dörfern sowie in der lokalen Förderung des Ökotourismus. Die Einnahmen aus dem Ökotourismus fließen direkt zurück in die Region.
Für Besucher werden interessante individuelle Touren von 1 bis 14 Tagen abgeboten:

  1. Tmatboey - Ein isoliertes Dorf im Kulen Promtep Wildlife Sanctuary, in dem man sich verstärkt um den Schutz gefährdeter Vogelarten kümmert.
  2. Ang Trapeng Thmor Sarus Crane Reserve - Das Areal beherbergt einmalige Wiesen und Feuchtgebiete mit reichhaltiger Tierwelt.
  3. Florican Grassland Sites - Eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt findet man auf den saisonal überfluteten Wiesen bei Kampong Thom und Siem Reap
  4. Vulture Restaurants - Spezielle Stationen, an denen gefährdete Geierarten Nahrung bekommen, sollen das Überleben dieser Spezies sichern.

Samatoa[Bearbeiten]

Die 2004 gegründete Samatoa Kooperative hat sich auf die Produktion von Bekleidung aus Seide spezialisiert. Der Fokus liegt auf die Herstellung natürlicher kambodschanischer Seide und die Weiterverarbeitung durch gut ausgebildete Arbeiter. Schwerpunkt bilden traditionelle Techniken die über die Jahre in Vergessenheit gerieten. Dabei soll zusätzlich Frauen aus armen Regionen der Provinz eine berufliche Perspektive gegeben werden. Produktion und Vertrieb von Samatoa stehen unter dem Prinzip des „Fair trade“.
Von der Gemeinschaft werden Bekleidung, Accesoires sowie Dekorationsstücke aus Seide hergestellt und vertrieben. Auch maßgeschneiderte Stücke innerhalb von 24 Stunden sind möglich. Auf einer Erkundungstour kann man alles über die Seidenproduktion und -verarbeitung lernen.

Sangkheum Center for Children[Bearbeiten]

Das seit 2001 exstierende Projekt Sangkheum, dess Name „Hoffnung“ bedeitet ist ein Joint Venture zwischen der italienischen Organisation Progetto Continenti und der Khmer Angkor Development Organisation (KADO) und hat bisher 247 Waisenkindern sowie vernachlässigten und misshandelten Kindern Hoffnung gegeben. 48 Leben derzeit direkt im Zentrum, 58 werden in ihrer Gemeinschaft unterstützt und über 160 erhalten Schule und Ausbildung. Die Ausbildung beinhaltet unter anderem Khmer und Englisch sowie die Bereiche Landwirtschaft, Kultur, Tanz, Handwerk, Design, Kunst und Sport. Mit Hilfe von Partnerorganisationen und Dorfvorständen werden Kinder für das Programm ausgewählt.
Das Projekt bietet interessierten Beschern eine Führung an. Handwerk (u.a. Metallarbeiten, Seidenprodulte) kann erworben und Aufführungen verschiedenen Hotels besucht werden. Mit $30/$50 kann man auch einen Studenten bzw eine Familie direkt finanzieren.

Senteurs d'Angkor[Bearbeiten]

Auf das kulinarische und duftende Erbe der Khmer besinnt sich Senteurs d'Angkor. Nahezu alle angebotenen Produkte kommen aus Kambodscha. Gewürze, Tees, Kaffee, Nüsse, Blumen, Öle und Seife - alles wird vor Ort von kleinen ländlichen Erzeugern vor Ort produziert, liebvoll verpackt und angeboten. Fast alles Verpackungsmaterial wird aus der vor Ort wachsenden Zuckerpalme hergestellt.
Der Shop in Siem Reap bietet alle diese Produkte an. Darüber hinaus kann man Montags bis Samstags 07:00 bis 17:00 einen Workshop besuchen, der die Produktion vieler dieser angebotenen Produkte erläutert.

Singing Tree Café[Bearbeiten]

Das Singing Tree ist ein familiengeführtes Café in einem gemütlichen Garten und bietet eine Oase der Ruhe in dem hektischen Siem Reap. Wert gelegt wird auf ökologische Kost, wie selbst gebackenes Brot, selbst hergestellter Joghurt sowie frische Kräuter aus dem eigenen Garten. Neben dem Café mit freiem Internetzugang gibt es auch einen großen Raum für kleinere Veranstaltungen, wie Yoga-Kurse, Meditationskurse sowie Gespräche mit Mönchen und Präsentationen über den lokalen Ökotourismus. Darüber hinaus gibt es einen Fair-Trade Shop welcher lokale Handwerkskunst verkauft sowie die Möglichkeit Öko-Touren zu buchen.

Der Rest des Landes[Bearbeiten]

Phare Ponleu Selpak (Battambang)[Bearbeiten]

Phare Ponleu Selpak entstand bereits 1986 in einem Flüchtlingslager an der thailändischen Grenze. Die ursprüngliche Idee war, Kunst und Ausdruck zu nutzen, um jungen traumatisierten Flüchtlingen zu helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Die derzeitige Arbeit konzentriert sich darauf, Waisen zu helfen, Street-Kids und benachteiligte Kinder zu rehabilitieren. Insgesamt bekommen 1200 Kinder eine Schulbildung. 400 davon studieren Kunst.
Das Projekt betreibt ein Restaurant sowie eine Zirkus. Weiterhin gibt es Workshops, wie zum Beispiel malkurse am Tempel von Wat Ek. Ebenso kann man das kambodschanische Leben kennen lernen, in dem man bei einheimischen Künstlern wohnt. Im Besucherzentrum gibt es auch eine Kunstausstellung.

Cheung Kok Ecotourism Village (Kampong Cham)[Bearbeiten]

Das Dorf Cheung Kok wird von der Organisation AMICA (Assistance Méditation Internationale pour le Cambodge) unterstützt. Besucher können hier traditionelles Handwerk sehen und auch selbst erleben, so zum Beispiel die Verarbeitung von Palmzucker sowie die Schnitzerei und Webkunst. Amica hat hier eine ganze Reihe von Langzeitprojekten initiiert. Interessierte können am Dorfleben direkt teilenehmen oder das Projekt mit dem Kauf einiger der dort hergestellten Produkte unterstützen

Chambok Community-Based Ecotourism Site (Kampong Speu)[Bearbeiten]

In der touristisch doch eher wenige beachteten Provinz Kampong Speu befindet sich seit 2002 die Chambok Ökotourismus Gemeinschaft, eine Umweltorganisation, die besonders den Naturliebhabern Kambodscha nahe bringen will und bei ihrer Grüdung ursprünglich nur der ungestümen Waldabholzung Einhalt gebieten wollt. Mittlerweile hat man sich der nachhaltingen Nutzung der Natur und dem Ökotourismus verschrieben. Die nachhaltige Nutzung der Wälder steht hier immer noch im Mittelpunkt.
Die gemeinschaft bietet Wanderungen und die umgebende Natur - hier kommt man unter anderem auch an einem 40 Meter hohen Wasserfall vorbei. Dazu kommen Radtouren und Picknick - selbst „Homestay“ - wohnen in einem Khmerhaus bei einer Familie wird angeboten.

Isanborei Craft Hut (Kampong Thom)[Bearbeiten]

Nördlich von Kampong Thom befinden sich die Tempel von Sambor Prei Kuk. Diese stammen aus dem 7. Jahrhundert und waren Teil von Isanapura, der Hauptszadt des Königreiches Chenla. Das Gebiet ist noch immer bekannt für seine Jahrhunderte alte Handwerkstradition mit natürlichen MAterialien wie Bambus und Rattan. Isanborei Craft Hut entstand aus einer Zusammenarbeit des Sambor Prei Kuk Conservation Project (SCP) und der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Gemeinschaft setzt sich für den Erhalt des kulturellen Erbes und der historischen Handwerkskunst ein und betreibt ein Geschäft und Informationszentrum.
Der Bersuch des Informationszentrums und Geschäftes läßt sich ideal mit einem Besuch der Tempelanlage 35 Kilometer nördlich von Kampong Thom verbinden. Auf dem Weg zu den Tempeln kann man auf den Dörfern die Herstellung der Stücke aus Rattan und Bambus beobachten. Sambor Prei Kuk selbst läßt sich auf einem Ochsenkarren erkunden. Das Projekt organiserte darüberhinaus ein Homestayprojekt.

Epic Arts (Kampot)[Bearbeiten]

Epic Arts

Epic Arts hat sich zum Ziel gesetzt, behinderte Menschen in das gesellschaftliche Leben voll zu intrgrieren. Mit dem Gedanken, dass man auf jeden Menschen vollwertig zählen kann, arbeiten alle Teilnehmer in Workshops und Aufführungen zusammen. Das Spektrum umfasst Tanz, Musik, Fotografie und Theater. Künstlergruppen reisen mit Aufführungen durch die Region, und das „Epic Arts Café“ besachäftigt schwerhörige und behinderte Menschen.
Der interessierte Besucher kann das Cafè besuchen oder auch Handwerkskunst bzw. Postkarten erwerben. Wer Fähigkeiten im Bereich Theater, Tanz oder Handwerk hat kann auch selbst einen Workshop leiten. Anmeldung nimmt Jai unter der Mobilrufnummer: +855-92-201570 oder der Emailadresse puppetnature@gmail.com entgegen.

Sahmakum Teang Tnaut (Kampot)[Bearbeiten]

Sahmakum Teang Tnaut (Palmzucke-Projekt) arbeitet mit besonders armen Dorfgemeinschaften an der Verbesserung der Infrastruktur und Lebensbedingungen. Die Gemeinschaft fördert innovative Ideen zum Verbessern der Bedingungen auf den Dörfern, besonders seit sich viele einem steigenden Druck durch illegale Zwangsvertreibung durch Behörden und Investoren ausgesetzt sehen. Die Mitglieder der Gemeinschaft spielen eine integrale Rolle im Funktionieren von Kambodschas urbanen Regionen, indem sie Bauarbeiter, Mopedfahrer, Straßenreiniger und vieles mehr zur Verfügung stellen - Mitarbeiter, deren beiträge oft wenig beachtet werden. Kambodschas Jugend wird in den Prozeß integriert, indem sie zur selbständigen Problemerkennung und -lösung anmimiert werden.

  1. Interessierte können das Palmzucker Tourismus Projekt besuchen und armen Familien z.B. bei der Hausreparatur helfen. Handwerkliche Fähigkeiten sind nicht erforderlich - nur Begeisterung und Flexibilität.
  2. Spenden sie dem Palmzucker Fond: $40 (Dachreparatur), $70 (Näh-Projektes), $250 (Bau von zwei Toiletten), $400 (Bau eines Brunnens)

Cambodian Rural Development Team (Kratie)[Bearbeiten]

Das Rural Development Team wirkt in der Provinz Kratie

35% der Einwohner Kambodschas leben unter der Armutsgrenze. Der Überlebenskampf führt auch zur Ausbeutung der Wälder und Flüsse. Das Cambodian Rural Development Team versucht eine Brücke zwischen ländlicher Entwicklung und der Erhaltung der Natur zu schlagen. Gegründet wurde die Organisation von im Jahre 2001 von ambitionierten Studenten der Khmer Universität. Mittlerweile hat sich das Team zu einer angesehenen Organisation entwickelt. Für über 3.000 Familien im Nordosten des Landes hat das Team bereits alternative Lebensweisen gefunden und aufgebaut. Ein Seitenprojekt arbeitet mit dem WWF zusammen und widmet sich dem gefährdeten Irrawaddy Delfin iim Mekong.
Dem interessierten Besucher bietet das Team Ausflüge in die ländliche Region um die Arbeit von CRDT kennenzulernen. In Kratie betreibt die Organisation ein Besucherzentrum.

Veterans International (Kratie, Prey Veng, Phnom Penh)[Bearbeiten]

Veterans International (VI) ist der 1991 ins Leben gerufene kambodschanische Ableger der international tätigen humanitären Organisation Veterans for America (VFA) und kümmert sich um Minenopfer und behinderte Menschen. Mittlerweile werden drei Rehabilitationszentren im ganzen Land betrieben. Die Vereinigung kümmert sich um die Unterstützung der Familien durch Beratung, Bildung und auch zur Verfügungstelleung von Prothesen und Rollstühlen.
Die Organisation besitzt ein Zentrum im Kratie Provincial Hospital. Hier kann sich der Besucher über die Arbeit von VI informieren. In der Provinz Prey Veng ist es möglich mit einer Gruppe von Schülern Englisch zu üben. Die Filiale in Phnom Penh hat auch eine Besucherwerkstatt, in der Rollstühle und Prothesen hergestellt werden. Darüber hinaus sind auch Geldspenden möglich.

Bunong Information Center (Mondulkiri)[Bearbeiten]

Das Information Centre im Café "The Middle of Nowhere" in Senmonorom informiert über das Leben und unterstützt die indigene Volksgruppe der Bunong (auch bekannt als Phnong). Das Zentrum verkauft Handwerk der Bunong stellt den Mitgliedern der Gemeinschaft Ausbildung, Schule sowie Wissen zur Gesundheit und lokalen Wirtschaft zur Verfügung.
Im Besucherzentrum kann man mehr über die Kultur der Bunong erfahren sowie Handwerkskunst erwerben. Alle Erlöse fließen direkt zurück in die Gemeinschaft. Das Zentrum organisiert auch Elefantentrekkings zu den umliegenden Dörfern und Wasserfällen.

The Elephant Valley Project (Mondulkiri)[Bearbeiten]

Elephant Livelihood Initiative Einvironment (ELIE) ist eine Organisation, die sich um die bedrohte einheimische Elefantenpopulation sowie um die indigene Volksgruppe der Bunong (auch bekannt als Phnong) in der Umgebung von Senmonorom kümmert. Sie beitreibt ein Ökotourismusprojekt, welches kranken und misshandelte Elefanten hilft.
Der Besucher kann viel über die Lebensweise der Elefanten erfahren sowie bei kleinen Infrastrukturprojekten in den Dörfern der Bunong helfen.

The Starfish Project (Sihanoukville)[Bearbeiten]

Das Starfish Projekt wurde im Jahre 200 ins Leben gerufen und unterstützt Familien, die es nicht aus eigener Kraft bewältigen können, mit grundlegenden Unterstützungen wie medizinischer Hilfe, Instandhaltung der Häuser, workshops und Existenzgründungen. Die Bäckerei und der Massage Salon beschäftigen ausschließlich körperlich Behinderte.
Lassen sie sich mit einem Frühstück, Mittag oder frühem Abendessen im Starfish Café verwöhnen (geöffnet 07:00-18:00), gönnen sie sich eine ausgiebige Massage oder chatten sie mit Freunden im angeschlossenen Internetcafé. Auch Sachspenden sind willkommen. Fragen sie das Besuchszentrum zu benötigten Dingen.

Tonlé Tourism Training Centre (Stung Treng)[Bearbeiten]

Die schweizer gemeinnützige Organisation Tourism for Help betreibt dieses Projekt im Norden des Landes. Gerade in dieser Region bietet der nachhaltige Tourismus viele Chancen für die Reduzierung der Armut vieler Familien. Benachteiligten Jugendlichen werden hier Fähigkeiten in touristischen Bereichen sowie im autonomnen Wirtschaften vermittelt. Die Ausbildung erfolgt im Tonlé Guesthouse. Neben typischen Arbeiten im Hotelbereich werden auch Computerkenntnisse und Sprachkenntnisse in Englisch gefördert. Darüber hinaus arbeitet die Organisation mit der lokalen Organisation Mekong Blue, einem Seidenweberprojekt, zusammen.
Neben der Nutzung der Zimmer als Gast kann der Besucher auch seine eigenen Fähigkeiten in Workshops zur Verfügung stellen. Ein Besuch der Seidenweber sowie die direkte Förderung der Studenten sind auch möglich.

Weblinks[Bearbeiten]



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